knochenharte Beule am Kopf, keineFlüssigkeit, sondernGewerbe -was kann das sein?

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  • Loua
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    Hallo ihr Lieben,
    zZ scheine ich auch nichts auszulassen….
    Habe seit ca 2Wochen eine knochenharte „Beule“/“Knubbel“ am Kopf
    (wenn man über dem rechten Auge senkrecht nach oben geht, 1cm vom Haaransatz aus ‚rein‘ in die Haarpracht*g*, also an der Kopfhaut, unter den Haaren versteckt.
    Größe: ca 1,5×1,5cm, ca 2mm hoch)

    Dieses „Gebilde“ kam ohne, dass ich mich vorher gestoßen hätte oder sonst irgendwie verletzt. Es entstand max.binnen 1Tages, und ist seitdem gewachsen. Es ist wie gesagt knochenhart und nicht verschiebbar. Es ist nicht schmerzempfindlich an sich od die Haut darüber, außer vermehrter Druckschmerz wenn man draufdrückt.

    Also keine Entzündung oder irgendetwas von außen sichtbares. Keine „Einstichstelle von einem Insektenstich, keine entzündete Pore etc…..

    Aber: es drückt auf den Kopf und macht durch die Raum-Forderung Druck-Kopfschmerzen

    War am Freitag beim Internisten, der hat einen Ultraschall gemacht und entgegen meiner Vermutung, ist es kein Atherom oÄ, da es KEINE Flüssigkeit ist, sondern Gewebe…..!

    Er weiß aber auch nicht was es ist. Nur, dass es eben Gewebe ist und auf dem Knochen zu sitzen scheint, oder direkt darüber.

    Er meinte, ich soll es jetzt mal 2Wochen beobachten, und gar nichts tun, wenn es in 2Wochen nicht kleiner oder weg ist, müsste ich zum CT. (unter Sedierung, wg meiner Agora-Panik-Problematik)
    Aufschneiden findet er gerade bei Kopfschmerz-Patienten gar keine gute Lösung, weil man damit noch mehr Schaden diesbezüglich „anrichten“ könnte….

    Ich neige wirklich nicht zur Hypochondrie oÄ, und hatte mir dabei eigentlich gar nix gedacht, dachte es wäre bestimmt eine Art Atherom und „fertig“,
    jetzt bin ich natürlich schon etwas beunruhigt, weil inzwischen 3 Ärzte sich das Ganze angeschaut haben und keiner auch nur den Hauch einer Ahnung hat.

    Kennt Jemand sowas?

    Danke schon mal,
    Nina

    heika
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    Liebe Nina,

    ich selber hatte mal ein Atherom. Meines Wissens nach enthalten Atherome auch keine Flüssigkeit, sondern Hautzellen und Fett.
    Auch bei mir hat mein HA einen unklaren Befund festgestellt, letztlich weiß man es wirklich erst, wenn man es öffnet und herausopiert. Und das empfiehlt sich bei Beschwerden eigentlich schon, denn ein Atherom kann sich auch mal entzünden und größere Probleme bereiten.
    Hast du es mal einem Chirurgen gezeigt?

    Weshalb dein Internist wegen deiner Kopfschmerz-Situation von einer Entfernung eher absehen möchte, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Klar, der Eingriff ist nicht schön, aber durchaus eine kleine Sache und außer ein wenig Wundschmerz hinterher ist das doch kein Problem. Mich deswegen der hohen Strahlenbelastung eines CTs auszusetzen, würde ich mir gut überlegen. Und an unserer Kopfschmerzsituation ändert sich durch einen kleinen Eingriff nichts. Durch die Ungewissheit und den Druckschmerz haben wir eher mehr Probleme, als wenn man die Sache „erledigt“.

    Ich hatte übrigens durch den starken Druck auch Kopfschmerzen, so stark, dass es mich beim Liegen am Einschlafen gehindert hat. Ich war wirklich erleichtert, als es weg war. Einmal von den Druckschmerzen her und zum anderen, weil ich dann genau wusste, was es war.

    Lieber Gruß
    Heika

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Nina,

    ich stehe ja auf dem Standpunkt; was an eine Stelle nicht hingehört, das lass ich entfernen. Ohne lange darüber nachzudenken – weg mit dem Ding. 😉 Wegen so einer Kleinigkeit, das ja doch wohl eher in Richtung Atherom (Talg kann sich auch sehr hart anfühlen) gehen könnte, würde ich auch keinesfalls noch so lange rummachen und sogar noch unters CT. Also wirklich nicht.

    Geh zum Chirurgen oder Hautarzt, die fackeln da nicht lange. 🙂

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Loua
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    Hallo ihr Beiden,
    danke für eure schnellen und informativen Rückmeldungen! Und entschuldigt, dass ich erst jetzt antworte, aber ich scheine im Moment einfach „Alles“ mitzunehmen, und habe noch eine handtellergroße Grad 2b-Verbrennung am Oberarm draufgepackt. Zumindest hatte ich daher keine Zeit mir wg des Knubbels Gedanken zu machen, denn ich muss jeden Tag zum verbinden und kontrollieren der Wunde. (Noch dazu war meine letzte Tetanusimpfung 1994, und im Mom darf/kann ich nicht geimpft werden, aber andere Geschichte…)
    Termin beim HAUTarzt ist hier leider als Kassenpatient wie ein 6er im Lotto. Die Vertretungsärztin meines Hausarztes hat mir einen Kieferchirurgen empfohlen, um dort eine Panorama-Röntgenaufnahme des Schädels machen zu lassen.

    Was der Internist mit Kopfschmerzpatient und „am Kopf rumschneiden“ meinte, dass man ja nicht weiß wie der Trigeminusast genau individuell verläuft und er daher vorsichtig wäre, in den Bereich, wenn es nicht absolut notwendig ist, einzugreifen.

    Euch liebe Grüße,
    Nina

    Loua
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    Beitragsanzahl: 111

    Hallo,
    kleines Update von mir: am Freitag habe ich einen Termin zum CT, da jetzt daneben auch noch eine zweite sehr flache, aber dafür sehr breite Wölbung entstanden ist.
    Auf meiner Überweisung steht als Verdachtsdiagnose: frappierende Kalottenverdickung frontal.
    Natürlich hab ich Herrn Google danach gefragt, hätte ich mal wohl lieber nicht.
    Jedenfalls passen ein paar Dinge, die ich mir bis jetzt gar nicht erklären konnte, bzw nicht einordnen zu meinen bekannten Erkrankungen, plötzlich dazu:
    in 2Jahren über 40kg zugenommen, obwohl ich nichts geändert habe. Seit 5Jahren eine absolut pünktliche Mens (nehme keine Pille), seit 4Monaten plötzlich fast trockenes Flussbett, aka in 4 Monaten nur 2mal meine Mens gehabt, und da auch nur je 2Tage. (normal immer 4).
    Oh man, wenn bloß schon Freitag wäre, oder auch nicht….langsam krieg ich echt Angst, sagt die Panikpatientin *Sarkasmus*
    Sorry, musste mal raus,
    euch einen hoffentlich schmerzfreien Tag,
    Nina

    heika
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    Liebe Nina,

    ich habe deinen Befund auch gerade gegoogelt und aus neutraler Sicht ist das in den meisten Fällen doch unauffällig. Aber natürlich ist es bei uns so, dass, sobald es uns selber betrifft, wir eher auf das Negative schielen und und beunruhigen lassen. Selbst wenn nur 5% Wahrscheinlichkeit für etwas Schlimmes wäre, würden wir uns an diesen 5 % aufhängen und uns davon beunruhigen lassen.

    Immerhin ist die Sache bei dir jetzt am Laufen und bald weißt du Bescheid. Ich wünsche dir, dass du die Zeit bis zum Freitag gut herumbekommst und dann natürlich einen guten Befund!
    Ich würde auch darauf bestehen, dass der Radiologe dir danach gleich sagt, wie seine Einschätzung ist. Bei uns ist das leider oft nicht üblich, da muss man dann nochmals ein paar Tage warten, bis der schriftliche Bericht beim Hausarzt ist.

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 11 Monate von  heika.
    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Loua,

    wie Heika schon rät – mach Dich jetzt nicht verrückt. In den meisten Fällen steckt nichts Dramatisches dahinter, das wird bei Dir ziemlich sicher auch so sein. Bald hast Du Gewissheit, bis dahin versuche Dich abzulenken. Gute Besserung für Deinen Arm!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Loua
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    Hallo ihr Lieben,
    vielen Dank für eure beruhigenden Worte, ich versuche wirklich, wirklich mich nicht (noch) verrückt(er) zu machen, aber aber wie gesagt, es wächst, und macht noch mehr Kopfschmerzen als eh schon. Aber dran rumschnippeln lassen möchte ich bei der Größe echt nicht.

    Mal sehen was Freitag rauskommt, bzw, wie du schon sagtest Heika, bei uns ist es leider auch so, dass der Befund erst zum überweisenden Arzt geschickt wird, direkt nach den Aufnahmen kriegt man zwar seine CD mit, aber ein Gespräch gibt es leider nicht. Das finde ich schrecklich, dann nochmal warten zu müssen über’s WE, aber ist leider einfach so….

    Danke, Bettina, der Arm scheint endlich zu heilen, langsam bilden sich lauter kleine Schorf-Fusselchen, was ja ein erstes Zeichen der Heilung ist, ihr wisst das ja eh, aber ein höllischer Juckreiz geht von der Wunde aus, muss ich heute beim Verbinden unbedingt ansprechen, ob ich da schon mit Narbenpflegecreme drauf darf (ich vermute, noch nicht).

    Ich hätte ja darauf getippt, zum Einhorn zu werden, aber mit dem zweiten Hubbel gehts wohl eher Richtung Hörner, nicht sehr schmeichelhaft 😀

    Alles Liebe und hibbelige Grüße,
    Nina

    Loua
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 111

    Kleines UPDATE von mir:
    war am Freitag im CT, nachdem die Vertretung von meinem Hausarzt noch meinte, das könnte natürlich schon auch ein Osteom sein….
    NAja, jedenfalls hatte ich Do und Freitag so fiese Panikattacken, nicht wegen der Untersuchung, wg der ganzen Situation, ich weiß, das ich sicher nur als Agoraphobiker (wir sind keine Klaustrophobiker) nachvollziehbar.
    Jedenfalls hatte ich sooo ein Glück und bin in einer radiologischen Praxis, die GANZ anders ist, als die, die ich schon kennen lernen „durfte“, war, die Mitarbeiterinnen megafreundlich und verständnisvoll. Eine ist sogar selber Agoraphobikerin und hat mich ganz toll beruhigt durch Ablenkung und aber auch ihr Verständnis.
    Die Untersuchung selber dauerte ca 2min, ich konnte es gar nicht fassen, dass ich weder was ablegen musste noch, dass es so schnell ging.
    Dann noch zittern bis eine, auch sehr, sehr nette Ärztin mir das Ergebnis erklärt hat,
    es ist eine, spontan auftretende, bei Frauen sehr häufig vorhandene, meist aber unentdeckt bleibende (außer Zufallsbefund beim CT/MRT) Verdickung der Schädelkalotte. Die normal nach innen verdickt wird, bei mir aber nach außen, sieht doof aus, aber da ich es sehr, sehr lange Haare habe, ist nach außen besser wg einem möglichen Druck.
    Kurzform: völlig HARMLOS!! 🙂 🙂
    Ich konnte es erst gar nicht verarbeiten, und hab die Radiologin wie ein Schiff angekuckt, und ich glaube, ich habe auch ein paar mal „Also, sicher oder?“ oder sowas in der Richtung gesagt 😉
    Wenn sich noch mehr bilden oder es sich verändern sollte, muss man nochmal ein CT bzw dann auch MRT machen, aber wenns so bleibt, brauch ich gar nichts machen.
    Wie ein zweiter Geburtstag, ich bin wirklich SO unendlichstens erleichtert 🙂

    Vielen Dank für Eure aufbauenden Worte,
    Nina

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5626

    Liebe Nina,

    ich freue mich mit dir, dass sich dein Befund als völlig harmlos herausgestellt hat und du erleichtert aufatmen kannst.
    Die Sonne strahlt dann noch heller, die Vögel zwitschern noch fröhlicher, das Essen schmeckt noch besser und das Leben ist einfach rundum schööööön! 🙂

    Ich habe immer mal wieder an dich gedacht, weil ich den Freitag so im Hinterkopf hatte, wollte aber nicht nachfragen.
    Nun lass es dir einfach gut gehen und genieße den Tag!

    Lieber Gruß
    Heika

    sternchen
    Teilnehmer
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    Liebe Nina,

    auch ich freue mich mit dir. Ich sehr viele Menschen kennen diese Situationen. Zuerst liegt ein Damoklesschwert über einem. Man kann den Druck kaum ertragen. ……und dann die Erleichterung.

    Lass diese positive Nachricht wirken, und genieße diese gute Nachricht.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 27918

    Liebe Nina,

    wie schön, das Du das zu erwartende Ergebnis nun in Händen hast. 🙂

    Narbensalbe kann ab dem Zeitpunkt eingesetzt werden, wenn die Wunden zu und trocken sind. Aber das wird Dir der Arzt sowieso noch erklären.

    Nun entspanne und genieße, dass alles eh ganz harmos ist.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Loua
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    Beitragsanzahl: 111

    Hallo ihr 3,
    vielen lieben Dank für eure lieben Worte und dass ihr euch mit mir freut! 🙂
    Beim letzten MRT waren Alle um mich herum ängstlich und ich war wirklich total entspannt, ich wusste innerlich, da ist „Nichts“, also chronische Migräne und Spannungskopfschmerzen sind ja wohl nicht „Nichts“, aber nichts Lebensbedrohliches eben.

    Dieses Mal war’s komisch, ich hatte innerlich SO ein seltsames Gefühl….vielleicht weil man das „Ding“ fühlen und sehen kann….
    EGAL, Hauptsache es ist harmlos und done with it 😉

    Auch wenn es mir im Moment furchtbar geht mit der Migräne (seit 3Monaten schon mehr als 20 Schmerztage/Monat), aber wenigstens haben wir damit die berechtigte Hoffnung und die Chance, dass sich zB medikamentöse Neuerungen ergeben werden, die uns helfen (zB die Migräne-„Impfung“ oder die Diptane oder das ONS-Verfahren noch auf breiterer Basis verfügbar), aber wenn es etwas Letales ist, dann ist alles Andere egal, dann ist jede Hoffnung zerstört.

    Von daher, da nehme ich meinen dicken Migräne-Brummschädel wieder „gerne“ in Kauf dagegen 😉

    Habt einen ganz und gar wundervollen Tag,
    Nina

    Bettina Frank – Admin
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    Das hast Du gut zusammengefasst, liebe Nina. 🙂 Auch Dir einen schönen Tag.

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