Reha-Kliniken

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  • Jasmin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 380

    Hallo,
    der Amtsarzt hat mir zur Wiedererlangen meiner Dienstfähigkeit eine psychosom. Rehakur empfohlen. Nachdem ich gerade im Juli erst in Kiel war, was ja als Klinikaufenthalt zählt,hoffe ich dass die Krankenkasse mitspielt. Hintergrund ist der Tod meines Ehemannes nach langer Erkrankung im März d.J., d.h. Auftanken etc.
    Da ich von Ende Jan. bis Ende April kinderlos bin, könnte ich dies gut in Angriff nehmen.
    Kann mir jemand eine entspr. Klinik empfehlen in schöner Umgebung wie Ostsee, Allgäu etc. (möglichst fönfrei natürlich wg. der Migränetrigger)?

    Lieben Gruß
    Jasmin

    Sina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Hallo Jasmin,

    ich war im Februar in Buching am Forgensee (Allgäu).
    Landschaftlich toll gelegen und die Betreuung rundum super. Mir hat es sehr viele Erkenntnisse gebracht.
    Vor allem das Biofeedback war eine wichtige Erfahrung für mich.
    Unterbringung und – vor allem das Essen – 1a.
    Zum „Auftanken“ absolut geeignet.
    Ich hatte zuerst Angst, weil ich schon mal schlechte Erfahrungen mit einer psychosomatischen Klinik gemacht hatte, aber Buching ist anders. Man wird nicht eingesperrt. Alles geht über Eigenverantwortung und man wird „normal“ behandelt.
    Ich würde jederzeit wieder hingehen.
    Würde Dir allerdings raten, Dein Auto mitzunehmen. Die Klinik liegt sehr abgelegen!

    LG
    Sina

    P.S. Lies Dir die Bewertungen unter http://www.klinikbewertungen.de durch.

    Anonym
    Beitragsanzahl: 27

    Ich habe da ein paar Fragen zum Thema:

    1. Welche Rehakliniken werden akzeptiert?
    2. Kann ich der DRV-Bunde auch welche vorschlagen und was muss man beachten?
    3. … sonst zu beachten …?

    Ich suche eine Klinik in Norddeutschland (Nord- oder Ostsee) zur Reha!
    Bin schon seit einer Woche krank geschrieben und mein Hausarzt hat nun eine Reha dringend empfohlen. (meine Erste)

    Danke und Grüße!

    sternthaler
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 412

    Also ich kann die Inselklinik Heringsdorf (Ostsee) empfehlen, dass Konzept lehnt sich an Kiel an und wenn Du medikamentös schon durch Kiel eingestellt bist, kann man sich da gut erholen.
    Die Klinik wird auch von der Migräneliga empfohlen.

    Pamela

    Anonym
    Beitragsanzahl: 27

    @sterntaler: Danke für deine Antwort!

    Die „http://www.medigreif-inselklinikum.de/“ kannte ich bisweilen noch nicht!

    Hast du (oder jemand anderen) noch Tipps (siehe Fragen)?

    Gonzo16
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 341

    Hat jemand von Euch Erfahrungen, wie oft man in Reha kann?
    Und vermutlich nicht wegen Kopfschmerzen, da dafür Kiel zuständig ist 🙂 , oder?

    Sternenelfe
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 15

    Hallo ihr Lieben, hallo KopfPate,
    ich war vergangenes Jahr im September in Kiel und sollte dann laut ärztlicher Empfehlung danach auch noch in Reha gehen. Als Kostenträger ist für mich auch die DRV Bund zuständig. Ich hatte als Wunschklinik ebenfalls die Inselklinik in Heringsdorf angegeben, welche mir trotz mehrmaliger Widerspruchsverfahren, ärztlicher Gutachten etc. strikt abgelehnt wurde. Eine genaue Erklärung dafür habe ich nie erhalten, es hieß immer wieder dass das keine Vertragsklinik der DRV ist, obwohl auf der Klinikhomepage Formulare der DRV heruntergeladen werden können…!?!!!?? :-/
    Nach einem ein dreiviertel Jahr andauernden Kampf mit der DRV Bund wurde mir nun wenigstens eine Ersatzrehaklinik bewilligt, die auch eine eigene Migräne- und Kopfschmerzabteilung besitzt: die Berolinaklinik in Löhne (Nordrhein-Westfalen). Laut Klinikbewertungen.de scheint die Klinik auch nicht schlecht zu sein – hat jemand von euch zufällig schon Erfahrungen dort gemacht? Nächste Woche geht’s für mich los – bin schon sehr gespannt, was mich dort erwartet….
    Liebe Grüße

    Anonym
    Beitragsanzahl: 27

    @Sternenelfe: Also kann die DRV Bund doch eine Rehaklinik zuweisen!
    Mir haben schon mehrere Stellen gesagt, dass der Arzt & Patient eine Wunschklinik nennen kann!? Der Antragsstelle kann dann nichts machen?

    Kennt jemand von euch diese Klinik: „Dr. Becker Klinik Norddeich, Norden-Norddeich“?

    Sternenelfe
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 15

    Hallo KopfPate,
    nachdem der Rehaantrag gestellt und ihm auch zugestimmt wurde, weist dir die DRV Bund eine Rehaklinik zu. Du kannst aber auch gleich über deinen Hausarzt/ einweisenden Arzt eine Wunschklinik im Antrag angeben. Ich habe die Inselklinik Heringsdorf eingetragen, da ich auch der Meinung war der Patient hat ein sog. „Wunsch- und Wahlrecht“. Trotz entsprechendem Hinweis an die DRV Bund plus zugehörigem Paragraphen des SGB wurde das schlichtweg übergangen – ohne Angabe von Gründen. Ich glaube ich habe in diesem dreiviertel Jahr alles versucht und wirklich gekämpft und bin nun froh, dass mir wenigstens noch eine Klinik bewilligt wurde, die eine eigene Kopfschmerzabteilung besitzt. Vielleicht versuchst du es ja auch in Löhne? Schau dir doch einfach mal die Internetseite der Berolinaklinik an!
    Ich wollte übrigens auch unbedingt an die Nord- oder Ostsee, aber wenn du wie gesagt fast ein Jahr lang vergeblich kämpfst bist du irgendwann einfach durch… ist der Migräne ja auch nicht gerade förderlich!! 🙁
    Aber vielleicht hast du ja mehr Glück – kannst ja mal schreiben wie es bei dir mit dem Antrag geklappt hat!?
    Liebe Grüße

    Gonzo16
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 341

    Hallo,

    soweit ich weiß, werden Wunschkliniken schon berücksichtigt, allerdings nur bei einem „normalen“ Verfahren. Wenn es sich um einen Eilantrag handelt, wird man der nächsten freien Klinik zugewiesen. So ist es zumindest einer Freundin von mir gegangen.
    Ich hatte beim letzten Mal keine Wunschklinik geäußert, es war auch ein Eilantrag und leider hatten die dort mit Kopfschmerzen auch nicht sonderlich viel Erfahrung.

    Viele Grüße,
    gonzo

    Anonym
    Beitragsanzahl: 27

    Als erstes DANKE bei allen für die Antworten.
    Folgendes sollte/kann berücksichtigt werden beim Antragsverfahren:
    1. Ist ein medizinische Rehabilitationsleistung MEDIZINISCH gegeben? (stationär oder ambulant)?
    2. Wenn JA, dann bei seiner Krankenkasse oder dem zuständigen Reha-Träger den Stapel Anträge zur medz. Rehabilitation abholen.
    3. ALLE behandelnden Ärzten darüber informieren und Ateste (!) ausstellen lassen.
    4. Rechlichen Rat bei der Antragstellung einholen (> z.B. bei den Sozialverbänden). Ggf. DORT die Anträge zusammen ausstellen.
    5. Kopien ALLER medizinischen Dokumente sowie die des evtl. vorhandenen Schmerztagebuches beilegen.
    7. Informationen & Bewertungen über Rehakliniken einholen (Google-Suche!).
    8. WAHLRECHT in einem extra Schreiben formulieren. (§9 SGB XI)
    9. ALLES zusammen abschicken (Übergabe-Einschreiben & Rückschein).

    Trotzdem kann es sein, dass ein Rehaantrag abgelehnt wird. Dann widerspruch einlegen.

    Ich warte schon eine Weile . . . mal sehen, wann ich bescheid bekomme?

    LG – KopfPate!

    schachgigant
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 139

    Hi Sternenelfe,

    wie war es denn in Löhne? Erzähl doch bitte mal..

    LG