Meditation

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    Beiträge
  • Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2851

    Guten Abend,
    mich interessiert sehr, ob schon jemand Erfahrung mit Meditation bei Kopfschmerzen gemacht hat? Ich lese immer wieder, dass Meditation Schmerzen lindert und überlege schon länger, es zu probieren.
    LG Johanna

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Liebe Johanna,

    ich meditiere schon sehr lange (ca. 30 Jahre) und habe auch an Meditationskursen, Ausbildungen, Retreats usw. teilgenommen. Ich bin froh über diesen Weg und das Meditieren, sicherlich habe ich dadurch mehr Abstand zu dem Körper und dem, was „ich“ bin (denn ich bin ja nicht der Körper), so dass es meistens leichter fällt, mit der Erkrankung umzugehen und sich nicht als Opfer zu fühlen. Leider hat es auf die Intensivität und Häufigkeit der Migräne bei mir wenig Einfluss genommen, ich habe sogar während Retreats und Seminaren vermehrt Migräneanfälle bekommen. Ich kenne auch einige andere Menschen, die Vielmeditierer sind und trotzdem häufige Migräneanfälle haben. Gerade, wenn ich mich tief entspanne, entspannen sich ja auch die Blutgefäße und weiten sich, was ja zu Migräneanfälle führen kann, wenn man disponiert ist. Für meine Entwicklung, für das Gefühl der Einheit und Glückseligkeit und sich gelassener zu fühlen, bin ich sehr dankbar, dass ich gelernt habe, zu meditieren.
    Probiere es doch einfach, es gibt viele Möglichkeiten, zu meditieren und schaden kann es Dir auf keinen Fall.
    Liebe Grüße
    Christiane

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28310

    Liebe Johanna,

    ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich nicht der Meditationstyp bin. 😉 Versucht hatte ich einiges in der Richtung, aber wie gesagt, war nix für mich. Ich kenne einige Migräniker, die sich ganz intensiv mit Meditation, Tiefenentspannung usw. beschäftigen (wie Christiane das auch macht) und dessen Migräne völlig unbeeindruckt davon ist.

    Aber versuche es doch einfach mal aus, wie Christiane rät, da Du Dich vielleicht insgesamt besser fühlst nach einer Meditation. Es erfordert halt viel Ausdauer, Disziplin und Regelmäßigkeit.

    Viel Erfolg, falls Du es versuchst!

    Liebe Grüße
    Bettina

    sonja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 248

    Liebe Johanna,

    ich kann Christiane leider nur bestätigen. Verletzungsschmerzen lassen sich etwas runterfahren, wenn man sich wirklich in die Entspannung „fallen“ lassen kann (ich sprech da aus eigener Erfahrung), der Migräne ist es leider egal, es wird zwar während der Übung etwas besser, weil man sich ja „ruhig“ verhält, sobald man seine Aktivitäten wieder aufnimmt, geht das Gehämmere wieder los….

    Liebe Grüsse

    Sonja

    Doro
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1605

    Liebe Piggy,
    ich meditiere regelmäßig. Bei einer akuten Attacke kann ich jedoch keinen direkten Einfluss feststellen. Als Prophylaxe ist die Meditation jedoch sehr geeignet. Du lernst beim Meditieren bei dir zu bleiben, die Dinge von außen zu betrachten, den Geist zu beruhigen. Keine Ahnung wie meine Anfallhäufigkeit ohne Meditation wäre….Ich liebe diese Möglichkeit der *Besinnung*. Es gibt ja verschieden Meditationsformen, gerade geführte Meditationen sind für den Einstieg gut geeignet. Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, einfach nachfragen 🙂
    Liebe Grüße
    Doro

    Doro
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1605

    @ regenbogen , esoterisch ist ja gar nicht so falsch, wenn du dieses wort übersetzt: von griechisch ἐσωτερικός: esōterikós: „innere“(wikipedia)
    und genau darum geht es auch bei der meditation.
    es gibt verschiedene möglichkeiten zu meditieren. ziel ist dabei immer die beruhigung des geistes.
    zum einstieg ist eine geführte meditation geeignet. hierbei kann man z.b. auf eine reise durch seinen eigenen körper gehen. man verbindet sich mit seinem unterbewußtsein. wichtig ist, der geschützte raum und die akzeptanz des meditationslehrersIn. die chemie sollte schon stimmen, sonst kannst du nicht loslassen, oder dich auf eine reise zu dir selbst einlassen.
    was auch eine nette möglichkeit für zu hause ist, ist die cd von louise hey *innere weisheit*. gerade zum einstieg gut geeignet, da hier mit affirmationen (positiven aussagen) gearbeitet wird.
    die buddhistischen meditationen sind auch geführt. wobei hier auf den karmapa (so was wie lehrer) meditiert wird.
    vielleicht fragt stellt ihr fragen, dann schreib ich hier nicht alles voll. denn, weniger ist manchmal mehr 🙂
    liebe grüße
    doro

    regenbogen68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1749

    Fein, wenn man fragen darf:
    Wenn Du meditierst, in welcher Haltung machst Du das und wie lange?
    Zu welcher Tageszeit?
    Mit Musik oder ganz in Ruhe?
    Wie hast Du es gelernt?

    Es gibt so viele, sag ich mal, SäuselCDs, die sind so nicht mein Ding.

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3997

    kleiner Erfahrungsbericht, später mehr:
    ich meditiere jeden Tag,
    ich habe dabei keinerlei Musik und keinerlei Hilfsmittel (Klangschalen oder sowas),
    ich habe es mir selbst beigebracht, aus ein paar Büchern das Brauchbare herausgefischt und die zu mir passende Verfahrensweise gefunden,
    es hat die Migräne nicht beeinflusst (glaube ich,- mir fehlt natürlich die „Kontrollgruppe“)
    aber sie gibt spürbar viel Kraft für den Alltag, ganz deutlich spürbar.

    Viele verbinden Meditation und Esotherik mit so duseligem Zauberkram. und leider sind sehr, sehr viele Leute, die das lehren und sich treffen und sich in Foren austauschen wirklich . . . so. (In der Mayr’schen Buchhandlung duften in der Ecke, wo diese Bücher stehen, immer Räucherstäbchen und ich kann da nicht mehr hingehen.)

    Meditation ist nichts zum Abdrehen sondern sehr praktisch und nützlich.

    regenbogen68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1749

    Ich habe gerade nach Kursen gegoogelt:
    Die heissen alle ….-Meditation. Und davor kommt immer ein Wort aus dem Buddhismus.

    Sehr sympathisch, was Du schreibst, liebe Alchemilla.
    Vielleicht kann man gerade hier einen Weg für sich finden. Die Räucherstäbchen mag ich auch nicht. Zu Weihnachten hab ich (leider) verschiedene Duftkerzen geschenkt bekommen … es gibt nur eine Sorte, die ich wirklich mag (Vanille-Teelichter von Ikea … ;-)) – und das nur fallweise.

    Doro
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1605

    ich meditiere im sitzen. das habe ich lange geübt. heute geht das locker. wenn ich abends im bett LIEGE höre ich oft noch eine CD.
    ich würde dir empfehlen in einer gruppe zu meditieren. gerade im frauenbereich wird doch einiges angeboten.
    ich meditiere ohne musik. ich sitze in stille zwischen 10 min und 30min, oder ich meditiere auf ein bestimmtes thema.
    mit dem meditieren bin ich ende 1980 über aikido (japansiche verteidigungssportart)in berührung gekommen. das waren meine anfänge…
    dann kam yoga hinzu, hier hast du normaler weise zu einstimmung auch immer eine kleine meditation.
    1998 habe ich reiki für mich entdeckt…
    dann kam die klangmassage hinzu, und geführte klangmeditationen. ich habe hier auch eine ausbildung. faszinierend und wunderschön….
    und dann meditiere ich regelmäßig in einer gruppe.
    es ist schwer, wenn man das so ohne anleitung erlenrnen will. geht auch, aber ist schwer.
    am einfachsten ist es , wenn man in einer gruppe geführt wird. das vertrauen zum lehrerIn ist aus meiner sich unabdingbar.
    wenn man häufig meditiert, kann man verstehen wieso behauptet wird, das yogis fliegen können. dieses gefühl kann sich zumindest einstellen. 🙂
    also, um es auf den punkt zu bringen:
    such dir eine gruppe. wenn der buddhismus nichts für dich ist, schau mal in euren örtlichen programmen, da wird oft was angeboten. einfach mal hingehen, wenn es nichts ist……..wegbleiben. ein guter yogakurs beinhaltet auch immer eine meditation. hier kann man auf jeden fall ein gefühl dafür entwickeln. den oder die YogalehrerIN anrufen und mal die stimme hören, wenn die nicht passt, würde ich auch den kurs lassen…..