Wie vermittle ich einem Kopfschmerzerkrankten Lebensfreude?

Ansicht von 3 Beiträgen - 1 bis 3 (von insgesamt 3)
  • Autor
    Beiträge
  • Pa Ki
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1

    Hallo zusammen!

    Ich selbst bin glücklicherweise nicht betroffen, jedoch leidet mein Vater regelmäßig unter Kopfschmerzen.

    Ich bin auch der Meinung zu wissen, woran es liegt..und es ist auch nicht sonderlich schwer auszumachen. Er arbeitet jeden Tag mehr als 12 Stunden in seinem schlecht belüfteten Büro im Haus, raucht, bewegt sich kaum und schaut durchgehend in seinen Computer.

    Das Problem ist: Er ändert nichts. Versuche, ihn „auf den richtigen Weg“ zu bringen, scheitern an seiner Sturrköpfigkeit. Er ist totaler Workaholic, der einfach nicht begreifen will, wie sehr er sich schadet und dass es das einfach nicht wert ist.

    Daher meine Frage an euch: Könnt ihr mir Tipps geben, wie man es trotzdem schaffen kann, einen Mann, der ständig Kopfschmerzen hat, aber einfach nichts dagegen tun will und der lieber jeden Tag mehrere Kopfschmerztabletten einwirft, zu bekehren, wenn Worte einfach nichts bringen wollen!?

    Ich weiß, es ist eine ziemlich schwierige und komplexe Angelegenheit..aber vielleicht hat hier ja tatsächlich jemand eine Idee!?

    Vielen Dank im Voraus!

    regenbogen68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1739

    Liebe Pa Ki,

    das ist eine schwierige Situation. Dabei scheint mir sein Arbeitsverhalten weniger problematisch als die Tatsache, dass er täglich Schmerzmittel nimmt.

    Die erzeugen nämlich bei Übergebrauch Kopfschmerzen.

    Ich würde hier zum Thema „MÜK“ (Medikamentenübergebrauchskopfschmerz) nachlesen und ihm diese Infos geben. An seiner Raucherei etc. würde ich nicht herumkritteln.

    Evtl. weist du ihn auch auf das Buch „Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne“ von Professor Göbel hin.

    Mehr kannst du nicht tun.

    Möglicherweise muss sein Leidensdruck noch größer werden, damit er handelt.

    Versuche nicht zu viel Verantwortung zu übernehmen. Ich weiß, dass das schwer ist, aber er ist ein erwachsener Mann.

    Lieben Gruß
    Regenbogen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28221

    Herzlich willkommen – nun in der richtigen Gruppe 🙂 – liebe Pa Ki. 🙂

    Regenbogen hat Dir schon gute Tipps gegeben, mehr ist nicht zu tun. Vielleicht sagst Du ihm ganz knallhart, dass er sich und seine Gesundheit vorsätzlich ruiniert und halt erst dann handeln muss und wird, wenn er buchstäblich auf der Nase liegt. Leider handeln manche Menschen erst dann, wenn es fast schon zu spät ist. Sehr schade und traurig, aber das ist leider die Erfahrung.

    Er ist erwachsen und für sich selbst verantwortlich, daher schließe ich mich auch hier Regenbogen an, dass Du Dich nicht allzu tief in seine Problematik vertiefen solltest. Aber lieb ist es trotzdem von Dir, dass Du Dir Sorgen machst und Dich so engagierst für Deinen Papa. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

Ansicht von 3 Beiträgen - 1 bis 3 (von insgesamt 3)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.