Berufliche Wiedereingliederung

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  • Janosch
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    Beitragsanzahl: 61

    Hallo,

    Ich mache nun seit Anfang des Monats Februar eine stufenweise Wiedereingliederung.
    Diese ist mit dem behandelnden Arzt, der Krankenkasse und dem Arbeitgeber ordentlich vereinbart.
    Nachdem ich dann letzte Woche zum ersten Mal in der kurzen Zeit dank einer Migräneattacke zu Hause bleiben mußte sagte mir die
    Personalabteilung, dass damit ja die Wiedereingliederung gescheitert sei. Das hat mich ziemlich überrascht.
    Stand nach vielen Diskussionen mit meinem Arbeitgeber und vielen Telefonaten mit der Krankenkasse ist jetzt der, dass meine
    KK sagt, die Eingliederung ist bei 3 Fehltagen am Stück als „gescheitert“ anzusehen.
    Mein Arbeitgeber äußert sich hierzu nicht.
    Ich solle nun einfach mal „weitermachen“ und dann werden wir ja sehen was passiert und wie weit ich „belastbar“ bin.
    Ja, ich habe versucht zu verdeutlichen dass es hier um eine chronische neurologische Erkrankung geht und ich diese wohl immer
    mit mir „herumtragen“ werde aber auch da kam nur wenig Verständnis und die Aussage „das könne ich ja gar nicht wissen“.
    Solche Aussagen sind für mich sehr schwierig und nicht gerade „migränefreundlich“.

    Heißt bei der nächsten Migräneattacke, die mich nicht aus dem Haus läßt bin ich der „Willkür“ meines Arbeitgebers ausgesetzt?
    Im Übrigen wünscht dieser jetzt, obwohl ich während der Wiedereingliederung als „arbeitsunfähig“ geführt bin, eine Bescheinigung(?) vom Arzt für jeden Fehltag der aufgrund einer Kopfschmerzattacke entsteht. Auch das klingt für mich sehr seltsam.

    Hat jemand von Euch bereits Erfahrungen mit der beruflichen Wiedereingliederung und kann mir Tips/Infos oder Ratschläge geben?
    Ich habe echt Angst, nicht mehr im beruflichen Leben ankommen zu können!

    LG
    janosch

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Hallo Janosch,

    danke fürs Übertragen an die richtige Stelle. Es gibt rechtliche Vorgaben für die Wiedereingliederung, hast Du diese bereits gelesen? Im Netz findet sich auch viel dazu.

    Sonst meldet sich sicher noch jemand dazu, da bin ich nicht so firm.

    Ich drück die Daumen, dass trotzdem alles gut läuft.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    kris
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 221

    Hallo Janosch,

    bezüglich deiner Fragen wegen der Wiedereingliederung kenne ich es nur so, dass die Wiedereingliederung gescheitert ist, wenn du an einem Stück 7 Tage gefehlt hast. Dazu zählen auch die Wochenenden, also Samstag/Sonntag. Bei 3 Tagen wie du schreibst kenne ich das so nicht. Der Arbeitgeber benötigt auch für diese Tage keine neue AU, da du ja arbeitsunfähig bist. Was du nur machen musst, ist an dem Tag wo du krank bist und nicht zur Arbeit kannst, Bescheid zu geben. Ich habe in der Personalabteilung gearbeitet und viel mit KK und Behörden zu tun gehabt. Erkundige dich also noch mal genau. Auch bei den KK erhält man von verschiedenen Mitarbeitern andere Auskünfte.

    Die Angst nicht mehr zurück ins Arbeitsleben zu können, kann ich sehr gut verstehen. Es ist schon hart, trotz Krankheit kämpfen zu müssen und solche Dinge zu regeln. Kopf hoch, du schaffst das.

    Alles Gute

    kris

    Migränebär
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 19

    Hallo hier ist der Migränebär!
    Ich glaube ich kann Dir helfen. Habe selbst eine 6wöchige Wiedereingliederung hinter mir.
    Du darfst nicht mehr als 7 Kalendertage der Arbeit fernbleiben.
    Eine Krankschreibung für diese Fehltage brauchst Du nicht.
    Hier habe ich einen Link für Dich mit einer kompetenten Antwort:

    Link von der Moderation entfernt

    Freundliche Grüße vom Migränebär ?

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Hallo Migränebär, musste Deinen Link entfernen, siehe Regeln. 😉 Links können aber immer gerne über PN verschickt werden.

    Janosch
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 61

    Danke Euch für die aufmunternden Antworten, das gibt Mut.

    Am Ende ist es mir recht egal, ob es 3 Tage am Stück, 5 oder 7 insgesamt sind.
    Was mir nicht gefällt, wenn ich merke dass man nicht ehrlich mit mir umgeht.

    Sicherlich meint mein Arbeitgeber das nur gut und möchte mich mit diesen bewußt
    „nichts sagenden Aussagen“ motivieren – aber das ist bei Migräne der falsche weg.
    Aber das brauche ich ja hier zum Glück niemandem zu erklären. ?

    Ich mache jetzt meine Wiedereingliederung so gut und soweit wie es die Migräne
    zulässt – und ich bin auf einem sehr sehr guten Weg!
    Wenn das meinem oder irgendeinem Arbeitgeber noch zu viel oder zu wenig ist, dann
    soll das so sein.
    Ich muß auf mich und meine Gesundheit gucken und darf mich nicht wieder dort hin drängen
    lassen, immer wieder auf die Zähne zu beißen und den Tag irgendwie rum zu bekommen.

    Gut geschrieben, hoffe ich halte das so durch.
    Naja und wenn die Wiedereingliederung nicht klappt, dann gibt´s die nächste – und da wird
    man sich wieder neu zusammensetzen und erneut miteinander sprechen.

    Ach ja, das mit der Bescheinigung vom Arzt war auch nur so gesagt.
    Habe dann mit der Personalabteilung gesprochen und siehe da, dort wußte niemand von solch einer
    „Regelung“. Jaja, wenn man sich nicht um alles selbst kümmert…

    LG
    janosch

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 3 Monate von  Janosch.
    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Halte durch, das wird schon klappen. Deine Einstellung jetzt gefällt mir, sie bringt mehr Lockerheit in die Sache.

    Alles Gute!

    Janosch
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 61

    So, nun mal ein Zwischenbericht.
    Ich stehe jetzt vor meiner letzten Woche der Widereingliederung mit je 6 Arbeitsstunden täglich.
    Morgen werden wir dann mal ein zweites Gespräch führen um zu sehen wie es bis dahin so für beide Seiten war.

    Ich denke, dass ich nicht zufrieden sein kann und nach guter Überlegung werde ich die Wiedereingliederung
    auch beenden.

    Ich bin noch nicht so weit – soll heißen, ich habe fast keine der 6 Wochen ohne einen schmerzbedingten
    Ausfall überstanden.
    Ich glaube, ich habe einfach zu früh angefangen und mich dazu treiben lassen.

    Aktuelle Zahlen der Migräne-App (letzte 30 Tage):
    13 Schmerztage

    Schmerztage im Februar:
    9 (6 Migräne, 3 Spannung)

    Ja klar ich war auch schon bei 12,15 und 17 Schmerztagen; daher denke ich, zeichnet sich langsam ein
    positiv werdender Verlauf ab.
    Aber wenn ich mir die aktuellen Zahlen ansehe und realistisch bin, ist das schon eine ausreichende
    Grundlage für einen Wiedereinstieg?
    Ich habe es probiert, trotz der Migräne zu Arbeiten – es klappt einfach nicht. Ich bin bei der Arbeit
    völlig daneben, mache einen Bock nach dem anderen und die Migräne wird von Tag zu Tag heftiger.
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag.
    Seit Donnerstag nun Cortison, heute geht´s.

    Es ist echt blöd, vielleicht stelle ich mich an wenn ich daran denke, dass ich mit 12-15 Attacken
    im Monat natürlich noch „gut dabei bin“ im Vergleich zu anderen Leidenden, die ich kennen gelernt habe.

    Ein gutes Gewissen kann ich natürlich auch nicht haben, wenn ich meine 5 Kollegen nun schon wieder hängen lasse.
    Ich denke, es würde das Beste sein, wenn man mir einen Ersatz stellt oder meine Stelle neu besetzt.
    So kann ich mich in Ruhe um mich kümmern und dann, wenn es an der Zeit ist, in den Betrieb zurück kehren,
    gerne auch in einer anderen Abteilung und dann von vorn anfangen.

    Jetzt habe ich hier einfach mal meine Gedanken nieder geschrieben – vielleicht mag ja der ein oder andere was
    aus eigenen Erfahrungen beitragen.

    LG
    Janosch

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Hallo Janosch,

    sag das genau so Deinem Arbeitgeber und besprich die Optionen für Dich. Wenn Du nicht fit bist und fast täglich Migräne hast, bist Du noch nicht bereit für die Eingliederung. Nimm den Druck raus und erhole Dich noch zu Hause.

    Ein gutes Gewissen kann ich natürlich auch nicht haben, wenn ich meine 5 Kollegen nun schon wieder hängen lasse.

    Verständlich, aber hilft ja nichts, wenn Du krank bist.

    Alles Gute,
    Bettina

    Janosch
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 61

    Heute haben sich folgende „Optionen“ ergeben:

    Mein Arbeitgebeer hat das Integrationsamt bzw. den Integrationsfachsienst mit ins Boot geholt.
    Hier warten wir nun auf einen weiteren gemeinsamen Termin.

    Mein AG gibt folgende Richtung vor:
    Ich solle mich mal mit dem Gedanken anfreunden bzw. befassen, in die „Rente auf Zeit“ zu gehen.
    Ich denke er meint hier etwas wie EU-Rente bzw. teilweise EU-Rente.
    So hätte ich die Zeit, mich um mich zu kümmern ohne den Streßfaktor „Arbeit und und im Stich lassen der Kolllegen“
    im Kopf haben zu müssen. Wenn es mir dann wieder möglich wäre zu arbeiten, kann ich ja das wieder in aller
    Ruhe versuchen.

    Die Iddee scheint ja gut aber mir stellen sich da zwei Fragen:
    1. finanzielle Situation während so einer zeitweisen Berentung?
    2. Perspektive – sollte ich dann wieder arbeitsfähig sein, wo geht es hin und vorallem wer nimmt mich noch nach evtl. 2 Jahren
    krankheitsbedingter Pause?

    Ich beziehe nun seit dem 25.09.2017 Krankengeld.
    Hier sind noch einige Wochen drin, in denen ich ja die theoretische Chance hätte, wieder soweit fit zu werden, um wieder
    bei meinem jetzigen AG arbeiten zu können.
    Auch wenn das nun sehr „unkollegial“ ist aber sollte ich mir dieses Hintertürchen nicht bis zum Schluß offen halten und
    erstmal weiterhin einfach krank sein?

    Mein Aufenthalt in Kiel ist nun 3,5 Monate her, ging bis Anfang Dezember.
    Ich hatte gehofft, in dieser Zeit die Migräne und Spannungskopfschmerzen soweit in den Griff zu bekommen, dass jetzt
    „alles wieder gut wäre“.
    Aber es geht nicht. Aktuell bei 15 Schmerztagen innerhalb der letzten 30 Tage.
    War ich hier zu gutgläubig oder bin ich eher einer von der „langsamen Sorte“ was eine Verbesserung betrifft?
    Bin ich vielleicht doch arbeitsfähig und „stell mich nur an“?

    Bin gerade sehr unsicher und unzufrieden mit mir selbst.

    LG
    Janosch

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Hallo Janosch,

    das sind Fragen, bei denen wir nicht so wirklich helfen können. Würde Dein Arbeitgeber Dir denn nach einer Rente wieder eine Chance geben? Er scheint ja auf Dich eingehen zu wollen, oder scheint es nur so? Die finanzielle Situation kannst Du Dir selbst ergoogeln, Du wirst natürlich Einbußen hinnehmen müssen.

    Wie sieht es denn mit Deiner Prophylaxe aus? Sie scheint ja nicht so wirklich zu greifen, welche weiteren Optionen hat man Dir denn vorgeschlagen?

    Hole auch Deinen Arzt mit ins Boot und frage ihn nach seiner Meinung.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Janosch
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 61

    Das mit der Prophylaxe werde ich heute klären.
    Ich denke, mit dem Amioxid nochmals hoch zu dosieren.
    Hier hoffe ich, kann ich noch etwas Verbesserung erwirken.
    Derzeit liege ich bei 30mg und das ist ja nicht mal annähernd die Zieldosis.

    In eine Berentung auf Zeit möchte ich nicht. Vorerst nicht.
    Ich hoffe noch, dass sich die Attackenfrequenz so weit runter fahren läßt,
    dass es sich wieder mit dem Arbeitsplatz vereinbaren läßt.
    Ob es nun der gleiche Posten ist, sei mal dahin gestellt aber es würde natürlich
    Sicherheit geben, zu wissen, dass „da noch was ist“.

    Leider braucht das alles soviel Zeit und ist nicht vorhersehbar.

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4562

    Hallo Janosch,

    auch ich bezweifel, ob wir hier helfen können. Nur ein paar Gedanken von mir.

    Eine Berentung will gut überlegt sein. Es ist zwar richtig, dass Stress ein Migränetrigger ist. Aber umgekehrt ist es leider nicht so, dass weniger Stress (keine Arbeit) zwangsläufig weniger Migräne macht.

    Das wurde hier auch schon mehrfach geschrieben, dass Menschen, die genau deinen angedachten Weg gegangen sind am Ende enttäuscht waren. Zurück drehen läßt es sich nämlich nicht so einfach. Die finanzielle Lage ist wirklich nicht berauschend.

    Du bist noch jung. Nach dem Aufenthalt in Kiel scheint mir auch noch ganz viel Luft nach oben zu sein. Es ging ja zunächst sehr gut. Ich erinnere mich gut an die Freude hier. 🙂 Das es auch wieder Schritte zurück geben würde war ja auch klar. Auf jeden Fall würde ich meinen Focus auf Anknüpfung der dort gewonnen Erfolge richten.

    Wie sieht es denn mit Stundenreduzierung aus? Wäre das eine Maßnahme? (Ich habe nicht alles von dir gelesen. Weiß jetzt nicht, ob das schon alles ausprobiert wurde.) Auf jeden Fall ist es leichter an eine Stundenreduzierung anzuknüpfen als an eine EU Rente. Finanziell könnte ich mir auch vorstellen, dass es nicht so ein großer Unterschied sein muss.

    Lass dich von entsprechenden Stellen beraten. Ich denke dafür ist immer genügend Zeit.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Betty
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 18

    Hallo Janosch,

    ich bin den Weg der teilweisen Erwerbsminderungsrente (EMR) gegangen.

    Nach einer langen AU-Phase bin ich wieder voll eingestiegen und merkte ziemlich schnell, dass das so nicht mehr zu schaffen ist.

    Eigenständig habe ich meine tägliche Arbeitszeit auf 6 Stunden reduziert und mit Bewilligung der teilweisen EMR bin ich dann auf 5 Stunden täglich gegangen.

    An meiner Migräne hat sich nicht wirklich etwas geändert, ABER…. ich habe nun mehr Zeit für meine Erholung. Ich habe das Glück das ich flexibel die 5 Stunden aufteilen kann…so wie es der Kopf zulässt. Das nimmt schon gewaltig den Druck. Auch sind 5 Stunden mit Migräne manchmal noch machbar wo ich bei Vollzeit gar nicht erst gegangen wäre.

    Mir tut die reduzierte Zeit „gut“… ich brauche sie und ich würde jederzeit wieder diesen Schritt gehen.

    Allerdings war es ein langer Weg eine EMR bewilligt zu bekommen.

    Gruß

    Janosch
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 61

    Danke für Eure Antworten.

    Das mit der EU-Rente „auf Zeit“ war bis gestern noch gar kein Thema für mich, bis mir mein AG diesen Gedanken auf den Tisch gelegt hat.
    Auch ist es jetzt, nach reichlicher Überlegung noch kein Thema – jedoch will ich bis zum nächsten Gespräch, bei dem dann auch der Integrationsfachdienst dabei ist, über alle Möglichkeiten informiert sein.
    Nur so kann ich auch gute Gründe liefern, warum ich etwas nicht für richtig halte oder eben doch.

    Letztlich ist ja noch nichts passiert; ich habe eine Wiedereingliederung gemacht, dabei festgestellt, dass ich noch nicht soweit bin.
    Jetzt bin ich erstmal weiterhin krank und werde mit dem Arzt zusammen nach weiteren Vorgehensweisen suchen.
    So z.B. ein weiterer Ausbau meiner Prophylaxe.
    All das braucht Zeit und die habe ich noch.
    Ich denke, nur so kann ich auch effektiv an mir arbeiten und meine derzeitigen Erfahrungen mit einbeziehen.

    Wann auch immer ich dann an einem realistischen Punkt bin, der mir wieder erlaubt zu arbeiten, werde ich eine weitere Wiedereingliederung starten. Auch hier mit all dem Wissen, was anders laufen muss als beim ersten Mal.

    Fakt ist: Ich will wieder in diesen Job zurück weil er mir Spaß macht. Das ist mir gerade jetzt klar geworden.
    Den finanziellen Aspekt, in welcher Form auch immer, stelle ich hinten an.
    Sollte ich wann auch immer wieder an die Tür des AG klopfen, ist noch genügend Zeit über Reduzierung etc. nachzudenken.

    Was wichtig ist, dass ich mir nicht immer Gedanken um das „Wenn und wann und was dann“ mache sondern das JETZT.

    Janosch
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 61

    Kurzes Update:
    Ich bin nun bis Oktober krank. (jeweils in 4 wöchigen Abständen um so zu sehen, was sich verändert und ggf. reagieren zu können)
    Ich konnte das so mit meinem Arzt besprechen.
    Ich habe somit ein halbes Jahr um an mir zu arbeiten, heißt Prophylaxe hoch fahren, psychologische Unterstützung weiterhin in Anspruch zu nehmen, meinen Alltag wieder strukturieren und sportlich aktiv zu sein. Bei gutem Verlauf kann ich dann hoffentlich eine zweite Wiedereingliederung starten und diese vielleicht erfolgreich abschließen.
    Aktuell habe ich auch Kontakt zum Integrationsfachdienst aufgenommen, der mir bei einer weiteren Wiedereingliederung zur Seite steht.

    Ich hoffe, den richtigen Weg zu gehen. Er ist zwar lang aber ich habe Angst wieder „überstürzt“ etwas zu beginnen was ich gar nicht schaffen kann.
    So war es ja zuletzt, als ich Mitte Dezember aus Kiel zurück kam und nach erst einem Arztkontakt mit dem neuen Schmerztherapeuten auf die Wiedereingliederung im Februar gepocht habe. Den Fehler bereue ich noch sehr.

    Ich hoffe auch, dass mir hier der Medizinische Dienst, Termin am Montag, nicht in die Parade fährt und mir diesen Plan kaputt macht.
    Aktuell bin ich gefühlt auf einem guten Weg.
    Im April 8(!) Schmerztage, davor immer so zwischen 11-15.
    Wenn ich auf meinen Entlassbericht gucke, ist es durchaus möglich auf 1/3 der Attacken zu reduzieren.
    Damit wäre ich bei etwa 5-6 Schmerztagen und kann mir so durchaus auch vorstellen wieder zu arbeiten.

    LG
    janosch

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