Berufsunfähigkeitsversicherung

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  • laralicroft
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1

    Hallo ihr Lieben,

    da ich kurz vor Abschluss meiner Studiums stehe, beschäftige ich mich aktuell mit dem Thema Berufsunfähigkeitsversicherung.

    Ich rechne mir wegen meiner chronischen Migräne keine allzu guten Chancen aus und wurde vor zwei Jahren nach anonymer Anfrage bei einer Versicherung auch schon einmal abgelehnt. Aber versuchen möchte ich es trotzdem.

    Hat vielleicht jemand Erfahrungen? Auch in Hinblick, welche Versicherungen etwas kulanter mit Kopfschmerz-Patienten sind? Beziehungsweise, was für „Ausschlusskriterien“ existieren?

    Würde mich riesig über Rückmeldung freuen!

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4627

    Hallo Laralicroft,

    sei herzlich gegrüßt hier im Forum.

    Eine Brufsunfähigkeitsversicherung kann man grundsätzlich nur abschließen, auf eine Gesundheit die im Krankheitsfall zur Berufsunfähigkeit führt, diese Krankheit darf bei Abschluss des Vertrages noch nicht diagnostiziert worden sein.
    Das bedeutet, dass die chronische Migräne bei dir, von der Versicherung ausgeschlossen würde. Deine andere Gesundheit kannst du versichern.

    Nun gibt es Versicherungen, die damit werben, keine Gesundheitsfragen zu stellen. Somit müßtest du von der chronischen Migräne nichts sagen.

    Inwieweit diese Versicherung im Bedarfsfall zahlen wird, wirst du erst im Fall der Fälle herausfinden.

    Ich denke eine Beratung bei einer Verbraucherzentrale oder auch beim VdK/SOVD wäre der beste Weg, den ich dir empfehlen kann.

    Alles Liebe
    Sternchen

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 4 Monate von  sternchen.
    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4627

    P.S. Ich kam mal grad ins grübeln. 🙂 🙂 🙂 Wenn man bedenkt wie weit die Forschung in den letzten Jahren gekommen ist, und was an Medikamenten alles auf den Markt gekommen ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit aus meiner Sicht höher an der restlichen Gesundheit berufsunfähig zu werden, als an der chronischen Migräne. K.A. nur mal son Gedanke

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28238

    Willkommen im Forum, liebe Laralicroft. 🙂

    Sternchen hat es Dir ja bereits erklärt, die Migräne muss angegeben werden. Dass es Versicherungen gibt, die keine Gesundheitsfragen stellen, hatte ich auch bereits gehört. Inwieweit diese dann aber eintreten im „Schadensfall“ und wie seriös sie sind, ist mir leider nicht bekannt.

    Lass Dich unbedingt beraten, wie Sternchen schon rät. Manchmal sind auch Versicherungsmakler recht fit und können sogar mal was aushandeln bei einer Versicherung.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Claudia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Hallo liebes Forum,

    mich würde mal interessieren, ob es hier jemanden gibt, der aufgrund von chronischer Migräne nicht mehr arbeiten kann und es geschafft hat, seine (private) Berufsunfähigkeitsrente einzufordern? und wenn ja, wie?

    Einige BU- Versicherer zahlen ja auch schon ab 6 Monaten Erwerbsunfähigkeit.

    Aufgrund meines Krankheitsverlaufs, denke ich, dass ich mich bald mit dem Thema beschäftigen werde.

    LG Claudia

    Claudia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    liebes forum,

    ist hier wirklich niemand, der schon rente aus einer privaten BU- versicherung bekommt? bzw. versucht hat, sie zu bekommen? (siehe vorheriger eintrag)

    euch einen entspanntensamstagabend,
    claudia

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28238

    Liebe Claudia,

    hast Du Dich denn schon selbst mal damit beschäftigt und die Versicherung angeschrieben? Leider kann ich Dir mit Erfahrungen hier nicht weiterhelfen, da ich gar keine BU-Versicherung habe. Aber vielleicht melden sich noch andere dazu.

    Liebe Grüße und auch Dir einen entspannten Abend,
    Bettina

    Don Jan
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 69

    Hallo,

    ich stecke gerade mitten in der Beantragung der Leistung durch eine private BU. Die Migräne war bei Abschluss bekann und dokumentiert, aber nicht chronisch. Mittlerweile ist meine Migräne seit zwei Jahren chronisch und bisher hat keine Prophylaxe geholfen.
    Durch die Unterstützung eines Rechtsanwalts habe ich vor Antragstellung alles geprüft.
    Der Leistungsantrag selbst waren 27 Seiten plus ein ganzer Aktenordner voll Unterlagen und Dokumentationen.

    Ich muss Sternchen teilweise widersprechen. Die Krankheit darf vorher schon diagnostiziert sein, die Frage ist, wie der Versicherer damit umgeht. Der eine lässt Dich einen Aufschlag zahlen, der andere schließt die BU bei der bereits festgestellten Krankheit aus.
    Ein Versicherer mit Ausschlussklausel kam für mich nicht in Frage. Auch unterscheiden sich die Versicherer stark in der Leistungsbereitschaft. Ich habe auf anraten meines Versicherungsmaklers (unabhängig), einen Versicherer gewählt, der für seine faire Umgangsweise bekannt war. War nicht der billigste, aber ich habe durchaus Hoffnung, dass mein Antrag durchgeht.

    Problematisch sehe ich allerdings, dass Du heute schon von einer chronischen Migräne sprichst. Meine Migräne war bei Versicherungsabschluss noch nicht chronisch und nur selten (1-2 Mal im Monat). Daher ist die Chronifizierung (sagt man das so?) durch meinen Versicherer abgedeckt. So zumindest die Meinung meines Juristen.

    Detaillierte Frage beantworte ich Dir gerne, aufgrund des laufenden Antrages aber nur telefonisch oder persönlich.

    Gruß, DonJan

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