Medizinischer Dienst der KK bei längerer Krankschreibung – wie läuft das ab?

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  • Anouk
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    Beitragsanzahl: 296

    Hallo,

    ich bin jetzt seit Ende September krankgeschrieben. Die Absprache mit meiner Ärztin war, dass sie mich bis zum Jahresende krankschreibt. Bei unserem nächsten Termin kurz vor Weihnachten wollten wir gemeinsam das Ende meine Arbeitsunfähigkeit festlegen und der KK mitteilen.

    Die KK hat jetzt zum ersten Mal Krankengeld gezahlt (für knapp drei Wochen) und sich bei meiner Ärztin gemeldet. Wenn meine Krankschreibung länger fortbesteht, wird der medizinische Dienst eingeschaltet.

    Dass das irgendwann kommen kann, war mir klar. Dass die KK jetzt schon alle Geschütze auffährt, finde ich frech, aber ok, ich will schließlich Geld von denen, da dürfen die die Spielregeln festlegen.

    Ich bin entschlossen, am ursprünglichen Plan festzuhalten und die Krankschreibung bis Anfang Januar aufrechtzuerhalten. Den Arzt will ich sehen, der mir bescheinigt, dass ich keine Migräne habe!

    Die neue Prophylaxe bringt zwar ein bisschen etwas und der nicht vorhandeen Stress durch die Krankschreibung bringt auch etwas, aber es ist noch lange nicht toll und ich krebse immer noch bei etwa 10 Schmerztagen im aktuellen Monat rum (im Oktober waren es 26!).

    Wie läuft das mit dem Medizinischen Dienst? Kommen die zu mir oder gehe ich zu einem von der KK genannten Arzt? Ich gehe davon aus, dass der entsprechende Arzt nicht grundsätzlich mein Feind ist, sondern nur den Auftrag hat, im Interesse der KK zu prüfen, ob ich wirklich krank bin, richtig? Ist der fair?

    Bin gerade etwas aufgebracht und mein Kopf reagiert entsprechend und wummert kräftig… 🙁

    LIebe Grüße
    Anouk

    Anouk
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 296

    Hab gerade auf meinen Schmerzkalender geschaut, ich kann meinen Beitrag irgendwie nicht mehr bearbeiten.
    Es waren diesen Monat zehn Tage mit Schmerzmitteln, aber insgesamt fünfzehn Schmerztage – und der Monat ist noch nicht ganz vorbei…

    Josepha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 22

    Hallo Anouk,
    also ich bin seit dem 9.10.im Krankenstand von der Krankenkasse und im November wurde ich von der Krankenkasse aufgefordert eine Reha zu beantragen.
    Kurz vorher war ich bei einer Neurologin hab ihr meinen Werdegang geschildert,
    mit Medikamentenpause in Kiel und meiner Prophylaxe
    die ich dort bekommen habe,an dieser hat sie auch gerüttelt,
    sondern meinte gleich, dass ich medikamentös
    gut eingestellt wäre,
    aber irgendwie viel ihr wohl auf,
    dass es mir psychisch auch nicht besonders gut ging und sie fragte mich,
    ob ich mir vorstellen könne eine Psychosomatische Kur zu machen,der Schwerpunkt soll auf chronische Schmerzen und Kopfschmerzen liegen,
    ich war nicht abgeneigt,
    also schnell beantragt und da der medizinische Dienst war nun auch der Meinung war ,dass meine Erwerbsfähigkeit erheblich gefährdet sei, dann
    ging alles ganz schnell.
    Die Klinik habe ich mir selber ausgesucht,
    der leitende Oberarzt der Migräne Abteilung arbeitet mit Kiel zusammen,
    von daher hoffe ich da gut aufgehoben zu sein.
    Einziger Nachteil,
    wenn du von der Krankenkasse aufgefordert wirst eine Reha zu beantragen, ist,
    dass du dir den Termin nicht aussuchen darfst.
    Für mich bedeutet das,
    Weihnachten in der Klinik zu sein,
    okay,dass ist doof,
    aber sonst freu ich mich.
    Ich hoffe,dass das noch mal hilft,
    da ich außer Migräne auch noch andere chronische Schmerzen hab.
    Ich wollte dir damit jetzt nur sagen dass es ganz schnell passieren kann,
    dass du auch eine Reha beantragen musst,
    wenn du allerdings noch nicht in Kiel warst ,
    dann kann das ja auch dein erster Weg sein
    ,der auf jeden Fall erst mal der bessere sein wird.Alles Gute wünsch ich dir.

    Merle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 14

    Hallo Anouk,

    vor ungefähr 10 Jahren hat ein Arzt vom MD zu mir gesagt und ich zitiere wörtlich: „Mit Migräne kann man ohne weiteres 8 Stunden am Tag arbeiten.“ Daraufhin habe ich die Praxis wort-und grußlos verlassen.

    Wie gesagt, das war vor 10 Jahren und in der Zwischenzeit hat sich viel getan in Punkto Aufklärung über Migräne und das ist bestimmt auch bei den MD`s angekommen.

    Warum ist es nur so schwer für Migränepatienten mit einem guten Gefühl an solche Sachen heranzugehen und hier die eigenen Interessen zu vertreten? Wenn ich mal längere Zeit krankgeschrieben war, hatte ich ein schlechtes Gewissen und Dir scheint es ja ähnlich zu gehen. Liegt es daran, das man die Migräne nicht auf den ersten Blick erkennt oder weil Nichtbetroffene glauben, wir haben uns das ausgesucht?

    Anouk, nimm den Kopf (soweit wie möglich) hoch, straff die Schultern und lass Dich bloß nicht verunsichern. Es ist Dein gutes Recht krankgeschrieben zu sein und Krankengeld zu beziehen!

    Ich drück Dir die Daumen!

    Merle

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Liebe Anouk,

    Du hattest durch Amitriptylin im letzten Monat eine Reduktion der Migränetage von fast 50 %, ist das richtig? Das wäre ja ein ganz toller Erfolg und würde heißen, dass die Prophylaxe wirklich gut greift.

    Wie es mit dem medizinischen Dienst läuft, möchtest Du wissen. Es kann gut und auch weniger gut laufen, da gibt es keine Regel. Ich wünsche Dir einen, der weiß, was Migräne bedeutet und fair auf Dich zugeht.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Anouk
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 296

    Danke für eure Antworten!
    Puh, das kann ja lustig werden! 🙁

    Wobei wir jetzt erstmal viele viele Arztberichte und Befunde an die KK weiterleiten werden, schließlich bin ich in den letzten Wochen von Pontius zu Pilatus gelaufen (zwei MRTs, Untersuchung der Nervenleitfähigkeit durch einen Neurologen, Termin beim Orthopäden, Lumbalpunktion ist geplant).
    Ich hoffe, dass die damit erstmal beschäftigt sind.

    Aber was mache ich, wenn die mir nicht glauben? Kann man gegen eine Aussage wie „mit Migräne kann man 8 Stunden am Tag arbeiten“ irgendwie vorgehen oder Widerspruch einlegen? Das geht ja sowas von gar nicht!!!

    Eine Reha über Weihnachten kommt für mich nicht in Frage. Ich habe kleine Kinder. Sollen sie ohne die Mama Weihnachten feiern?
    Da ich Mitte/Ende Januar gerne langsam wieder einsteigen würde, bin ich einer Reha gerade ziemlich abgeneigt. Meine Schmerzärztin hat bereits angegeben, dass das für mich aufgrund der Kinder nur zusätzlichen Stress bedeuten würde.

    Was die Reduktion der Migränetage betrifft, Bettina, kann ich nur mit einem Jain antworten. Ich habe im Oktober ja die Medikamentenpause gemacht und da es nach 14 (bzw. 13) Tagen ohne jeglichen Schmerzmittel deutlich besser geworden ist, vermute ich, dass ich im MÜK war, deshalb war der Monat auch so katastrophal.

    Letzten Monat waren es übrigens 17 Schmerztage. Aber dieser Monat fängt bislang recht vielversprechend an. Die nächsten Tage dürfte es zwar unruhig im Kopf werden, aber bislang habe ich erst einen Schmerzmitteltag und drei Schmerztage, trotz kranker Kinder und durchwachter Nächte.

    Vielleicht kann man dem MDK ja begreiflich machen, dass man einfach noch einmal vier Wochen abwartet, ob ich medikamentös jetzt richtig eingestellt bin oder ob die Dosis nochmal erhöht werden muss. Eine Besserung lässt sich ja schon nachweisen. Es muss halt nur noch besser werden…

    Als hätten wir es nicht schon schwer genug…

    Liebe Grüße
    Anouk

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Liebe Anouk,

    mach Dir nicht allzuviele Sorgen und lasse den Termin mal auf Dich zukommen. Deine Schmerzärztin unterstützt Dich und so wird das dann schon klappen.

    Ich drück auf jeden Fall ganz fest die Daumen. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Josepha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 22

    Ja liebe Anouk,
    das kann ich gut verstehen, dass das keine Option für dich ist Weihnachten in der Reha. Aber wenn deine Ärztin dich da unterstützt,
    dann findet ihr bestimmt andere Lösungen. Ich drück dir die Daumen ,
    dass alles klappt und und du keinen Stress mit dem MDK bekommst. Und hoffentlich werden die Migräneanfälle etwas weniger.
    Ein schönes Weihnachtsfest dir und deinen Kindern:-)

    Anouk
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 296

    Danke ihr beiden!
    Ich bin auch zuversichtlich, dass es immer besser wird.
    Ich habe zwar momentan zum Abend hin immer Spannungskopfschmerzen (von der Müdigkeit), aber am nächsten Morgen sind die immer weg und ich achte sehr darauf, wirklich nur Medikamente zu nehmen, wenn es nicht auszuhalten ist.
    Mal abwarten, was die KK sagt, wenn die nächste Woche erfahren, dass ich noch nicht ganz fit bin.

    Liebe Grüße
    Anouk

    Janosch
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 61

    Hier mal ganz frisch meine Erfahrungen von heute mit dem MDK BaWü in Mannheim:

    Mein Plan, den ich gemeinsam mit dem Schmerztherapeuten erarbeitet habe, nämlich im Oktober meine
    2te (und diesmal durchdachte) Wiedereingliederung zu beginnen kann ich sicherlich vergessen.

    Der „sehr kompetent“ wirkende Arzt (?) sagte mir nach etwa 60 Minuten Gespräch und etwas „Rumdrücken“
    und „Abhören“ dass er eine weitere AU bis September/Oktober nicht nachvollziehen kann.
    Ich sei ja „da“ und bin „völlig gesund“ – würde er etwas anderes beurteilen, würde er ja lügen.
    Er kann aktuell keine „Krankheit“ feststellen.

    Auch meine Erklärungsversuche, dass das derzeitige Aufdosieren der Prophylaxe mit Amioxid seine Zeit braucht
    um ein Ergebnis zu sehen (oder auch nicht), so wie es der Schmerztherapeut schriftlich geschildert hat,
    bügelte er damit ab, dass er sagte:
    „Aktuell sind Sie nicht krank, so wie Sie da sitzen, sind Sie gesund. Ich könnte Sie auch morgen wieder Arbeiten schicken.
    Sein Sie froh, wenn ich eine Wiedereingliedrung empfehlen werde.“

    Bei allem Respekt für alle Ärzte auf dieser Welt aber das war schon heftig.
    Ich werde nun mal das Gutachten abwarten und dann überlegen mindestens mal zu widersprechen oder gar Beschwerde über diesen
    Arzt einzureichen.

    Wenn alles blöd läuft, macht mir der MDK so all meine Ziele, Pläne und Hoffnungen kaputt, die ich bis heute Mittag noch hatte.
    Und dabei bin ich aktuell auf einem sehr guten Weg, meine Atackenfrequenz seit langem mal wieder einstellig zu halten!

    LG Janosch

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 1 Monat von  Janosch.
    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5604

    Lieber Janosch,

    das sind dann so Momente, in denen man (auch wenn das natürlich böse ist und man es nicht tun sollte) dem Gegenüber mal eine heftige Migräneattacke wünscht, so mit allem drum und dran und am besten für mehrere Tage.

    Ich musste mir Ähnliches wegen einer anderen Krankheit auch schon mal anhören. Es ging mir absolut total schlecht, doch schließlich war ich noch alleine in die Praxis gekommen, und wer das kann, kann sooo krank angeblich nicht sein. Was mich das damals „gekostet“ hat, bekam der Arzt nicht mit. Zudem bin ich ein Typ, dem man nicht leicht ansieht, wie schlecht es mir geht, ich kann mich auch sehr gut beherrschen. So etwas wird leicht missgedeutet. Und leider ist dir das heute wohl auch so ergangen.

    Dieser Termin war wirklich hart für dich. Ich wünsche dir viel Kraft und Nerven, diese Sache durchzustehen und dich nicht unterkriegen zu lassen.

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 1 Monat von  heika.
    Janosch
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 61

    Danke für deine aufmunternden Worte, Heika.
    Ich hoffe, dass er die Wiedereingliederung, die ich ja so oder so im Oktober angehen wollte, zeitlich offen läßt.
    Dann denke ich, komme ich schon mit der TK klar und kann das regeln.

    Aber grundsätzlich hast Du Recht, das ist hart und schmerzlich, das so vom Arzt zu hören.
    Hier kann ich dank meinem Aufenthalt in Kiel und den vielen Gesprächen mit all den lieben Mitpatienten dort am
    Ende immer „noch wieder die Kurve kriegen“ und nicht blöde oder ausfallend werden.
    Es hilft eben doch manchmal, zu wissen dass es einem nicht allein so ergeht oder ergangen ist.

    Nun mal auf das heutige Statement warten und dann weiter sehen.

    LG aus Mannheim
    janosch

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 179

    Hallo Janosch
    Ich war auch gerade vor kurzem beim MDK in Bremen und meine Erfahrung war eher positiv. Ich bin seit Januar krank geschrieben. Mein Gutachter war, laut seiner Aussage, Anästhesist und Schmerztherapeut und hatte die Krankschreibung bestätigt. Auch sein Verhalten mir gegenüber war jederzeit freundlich und in keiner Form herablassend.
    Aus Erfahrung die mein Mann mit dem MDK vor Jahren gemacht hatte, weiß ich das es auch anders aussehen kann. Bei einer Wiedereingliederung muss nicht nur der Arzt zustimmen sondern auch der Arbeitgeber! Bei meinem Mann hatte damals der Arbeitgeber diese Wiedereingliederung abgelehnt und damit wurde der Ball wieder an die KK zurückgegeben. Die Wiedereingliederung fand dann deutich später mit Einverständnis des Arbeitgebers statt. Des weiteren ist es so, das die Gutachter angewiesen werden einen ganz bestimmten Anteil an Patienten gesund zu schreiben. Ich würde mich hier rechtlich beraten lassen.
    Ansonsten kann ich dir nur sagen, auch wenn diese ungeliebten Begleitaufgaben lästig sind. Wir müssen uns drum kümmern.

    Halte die Ohren steif.
    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Hallo Janosch,

    ist wirklich doof gelaufen, aber lass Dich davon nicht beeindrucken. Du gehst jetzt Deinen Weg und der Arzt wird Dir das auch nicht verbauen können. Da haben ja auch noch andere ein Wörtchen mitzureden.

    Alles Gute und schnelle Wirkung des Amioxid!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Claudia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 30

    hallo,

    nach langem zögern habe ich mich in absprache mit meiner hausärztin entschieden, mich nun endlich mal längerfristig krankschreiben zu lassen, weil ich fast keinen schmerzfreien tag mehr im monat habe.

    seit 3 wochen bekomme ich nun krankengeld (letztes jahr schon einmal für 2 wochen bekommen). ich habe natürlich damit gerechnet, dass die KK sich irgendwann bei mir meldet, aber das ich gleich gestern einen anruf der KK bekam, dass der medizinische Dienst (hamburg) der meinung ist, ich solle in 2 wochen wieder zur arbeit gehen, hat mich sehr aus der bahn geworfen!

    und dabei haben die laut meiner ärztin schon den sehr eindeutigen bericht aus Kiel vorliegen, der eindeutig zeigt, wie es mir geht und dass alle prophylaxen ausgenutzt wurden.

    angeblich kann ich wohl widerspruch einlegen, aber ich bin nicht sicher, ob das was bringen kann. auf jeden fall würde ich noch meinen schmerzkalender dazulegen, ein persönliches schreiben, in dem ich mal beschreibe, wie qualvoll das leben einer migränikerinmist und eve. ein schreiben meiner psychotherapeutin.

    ausserdem wurde mir der VDK empfohlen, der mich dabei unterstützen kann.

    hat hier irgendjemand erfahrung und tipps?

    meine hausärztin meinte auch so was davon, dass ich mir gesundg
    heitsbedingt kündigen lassen könnte und mich dann beim arbeitsmat melden muss, um dann irgendwann eine erwerbsminderungsrente zu beantragen.

    denn wenn die neue antikörper- therapie nicht ein Wunder vollbringt (da glaube ich nicht wirklich dran), denke ich nicht, dass ich in den nächsten jahren noch arbeiten kann.

    euch allen ein wochenende ohne schmerzen,
    claudia

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 179

    Hallo Claudia

    Ich bin seit Januar krankgeschrieben und war im April beim MDK. Bei mir hatte der MDK eine Erwerbsunfähigkeit festgestellt. Ich kenne mich nicht sehr gut aus aber bei dir hat der MDK augenscheinlich nach Aktenlage entschieden ohne dich zu sehen. In meinen Augen eine Frechheit wird aber immer wieder gemacht. Auch sind die Gutachter angewiesen eine gewisse Anzahl an Patienten wieder gesund zu schreiben.

    Ich würde dir empfehlen einen Widerspruch mit Hilfe der Hausärztin oder des VDK zu schreiben.
    Des weiteren, da ich nicht weiß wann du laut MDK wieder arbeiten sollst, nach Absprache mit der Hausärztin, den angegebenen Tag wieder den Dienst antreten und dich dann beim Vorgesetzten gleich wieder krank melden.

    Außerdem muss der Arbeitgeber der Wiedereingliederung ebenfalls zustimmen. Bei meinem Mann hatte der Arbeitgeber das mal verweigert, da er nicht voll einsatzfähig war.

    Vielleicht hilft dir der ein oder ander Gedanke von mir weiter.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Willkommen im Headbook, liebe Claudia. 🙂

    Hast Du schon einen Schwerbehinderten-Ausweis? Dieser kann Dich zusätzlich schützen, schadet also nicht.

    und dabei haben die laut meiner ärztin schon den sehr eindeutigen bericht aus Kiel vorliegen, der eindeutig zeigt, wie es mir geht und dass alle prophylaxen ausgenutzt wurden.

    Den Entlassungsbericht aus Kiel könntest Du auch beilegen, der gilt ja als Bestätigung Deiner schweren Beeinträchtigung. Wann warst Du in Kiel? Eventuell einen erneuten Aufenthalt anstreben, um eine Verbesserung zu erzielen?

    Liebe Grüße
    Bettina

    Claudia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 30

    danke für eure prompten antworten.

    flummi, dein bericht bestätigt mein gefühl, dass die bei mir nur eine bestimmte quote an gesunden erfüllen müssen.

    direkt nach meinem post hier kam nämlich noch das entsprechende schreiben der KK, dass der MDK eine Verbesserung meines Zustandes feststellen konnte – dabei haben die mich weder gesehen, noch hat in irgendeinem schreiben, das an den MDK ging, etwas davon gestanden.

    bettina, das schreiben aus kiel hatte dr. heinze mir im juni extra für die schwerbehinderung aufgesetzt (nachdem der entlassungsbericht aus juni 2017 nicht dazu gereicht hat, die Schwerbehinderung zu bekommen). nun endlich, da ich dachte, ich könnte meine wenige kraft statt für die arbeit, für den erneuten schwerbehinderten- antrag nutzen, muss ich mich erstmal darum kümmern, dass ich nicht wieder arbeiten muss.

    zum glück bin ich am dienstg wieder in der besten schmerzklinik der welt und sehr sicher, ein aktuelles schreiben mitzubekommen, dass meinen zustand bzw. seine verschlechterung klar dokumentiert.

    ich bin zwar guter hofffnung, meinen widerspruch durchzubekommen, aber es könnte zeitlich (10 tage) etwas knapp werden.
    dann würde ich es tatsächlich so machen, wie flummi beschreibt: einen Tag ins Büro gehen und mich dann wieder krankmelden.

    LG Claudia

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Liebe Claudi,

    bettina, das schreiben aus kiel hatte dr. heinze mir im juni extra für die schwerbehinderung aufgesetzt (nachdem der entlassungsbericht aus juni 2017 nicht dazu gereicht hat, die Schwerbehinderung zu bekommen). nun endlich, da ich dachte, ich könnte meine wenige kraft statt für die arbeit, für den erneuten schwerbehinderten- antrag nutzen, muss ich mich erstmal darum kümmern, dass ich nicht wieder arbeiten muss.

    den Antrag samt Schreiben Deines Arztes kannst Du ja parallel schon mal losschicken ans Versorgungsamt. Erst mal abgeschickt, brauchst Du Dich ja nicht weiter darum zu kümmern, aber in der Zwischenzeit kannst Du dann Deinen GdB erhalten.

    zum glück bin ich am dienstg wieder in der besten schmerzklinik der welt und sehr sicher, ein aktuelles schreiben mitzubekommen, dass meinen zustand bzw. seine verschlechterung klar dokumentiert.

    Damit wirst Du dann auf der sicheren Seite sein. Mach Dir also nicht mehr so viele Sorgen.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Claudia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 30

    liebe gemeinschaft,

    ich möchte gerne meine freude mit euch teilen, darüber dass ich nun ,nach 4 wochen warten, endlich post von der KK bekommen habe:

    der MDK ist zur neuen erkenntnis gekommen, dass ich doch tatsächlich weiterhin arbeitsunfähig bin.

    also bekomme ich auch wieder krankengeld von der KK.

    der MDK empfiehlt nur eine psychotherapie (mache ich eh schon, keine ahnung,wieso das die KK nicht an den MDK weitergibt??) und eine (teil-(stationäre behandlung. Juhu Kiel, ich komme wieder 😉

    ich wünsche euch auch solche schönen überraschungsmomente im dezember,
    claudia

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4564

    Liebe Claudia,

    das ist wunderbar. Ich gratuliere!!!! und freu mich mit dir.

    Alles Liebe
    Sternchen

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