Fragen zur Diagnose „Chronische Migräne“

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  • Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28309

    Gerne, liebe Anne. 🙂 Hoffentlich hast Du diese lange Attacke mithilfe von Kortison schnell wieder im Griff. Viel Ruhe während der Kortisonzeit!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Elisabeth
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 169

    Ihr Lieben, ich merke gerade wieder wie gut es ist bei euch im Forum zu sein 🙂 !!!!
    Mein Neurologe hat mir ja auch chronische Migräne und einen MüK diagnostiziert. Wobei ich im Moment immer weniger vertrauen zu hm habe. Er nimmt mich anscheinend nicht ernst und ich befürchte, das er denkt, ich würde mich nur anstellen.
    So langsam zweifel ich an mir selber.

    Liebe Grüße,
    Elisabeth die gespannt ist was sie von euch noch lernen kann

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28309

    Liebe Elisabeth,

    wieso zweifelst Du an Dir selbst? Je mehr Du hier liest, desto weniger wirst Du zweifeln. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Du bist doch schon auf der Suche nach Mister B. 😉
    Kein Grund an Dir zu zweifeln!!!

    Ich habe neulich auch mal wieder die positiven Auswirkungen des Forums mitgekriegt.
    Eine Migräne war auf dem Weg und , ohne das bewußt zu steuern, habe ich gedacht: O.K. ich habe eine neurologische Erkrankung. Mir hat das auf der Stelle geholfen, etwas Distanz zwischen mich und die aufkommenden Schmerzen zu bringen.

    Das regelmäßige Lesen und Schreiben hier bringt mir sehr viel, vor allem im Umgang mit der Migräne. Neben den manchmal ganz praktischen Tipps! 🙂

    Dir alles Gute!
    Hoffentlich bald mit neuem Neurologen. 😉

    Liebe Grüße
    Ulrike

    Ute mit Pauline
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 163

    Liebe Ulrike,

    Du sprichst mir gerade richtig aus der Seele!

    Mich hat es gestern und heute auch etwas erwischt, nichts wirklich dolles, halt Matschkopf, ein bisschen übel, nach allem, was ich schon erlebt hab mit Migräne, wirklich ganz gut auszuhalten.

    Dann lese ich Deine Worte und denke, genau das ist es, lass es heute einfach noch vergehen, morgen ist wahrscheinlich vorbei.

    Will sagen, das, was Du sagst, Distanz dazwischen legen, kann wirklich helfen. Die Erfahrung hab ich auch schon gemacht. Krampfhaft mit Ärger darüber nachdenken ist oft kontraproduktiv.

    Vielen Dank für Deine Worte!

    Liebe Grüsse von Ute

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28309

    😀 😀 😀

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Das freut mich, liebe Ute! 🙂

    delira
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3

    Hallo,
    ich bin neu hier und habe mich die letzten Tag mal kreuz und quer durch´s Forum gelesen, danke für die vielen Info´s, die da so zusammen kommen. Was mir noch nicht so klar ist, ist die Sache mit den Schmerz“tagen“.

    Nachdem ich eine neue Arbeitsstelle angefangen habe, steigerte sich die Migränehäufigkeit auf (seit 7 Monaten) täglich, bzw. nächtlich (aus dem Schlaf heraus nachts)
    Das wäre ja schonmal ein Kriterium für „chronisch“.

    Allerdings bekomme ich es sehr gut behandelt (mit Coffein+Zitone) und habe kaum (das heißt teilweise nur 1 mal im halben Jahr) wirklich Migräne, die nicht weg geht, also bis 2 Schmerztage. Dann aber richtig mit Übelkeit, Erbrechen. Ansonsten bin ich den ganzen Tag schmerzfrei (außer ich setze mich einem meiner Auslösefaktor aus).

    Laut zwei Ärzten habe ich auch keinen MÜK/MIK (gibt´s einen Unterschied?)

    Über das Koffein habe ich jetzt aber auch schlechtes gelesen, dass es die ganze Schmerzproblematik unterhalten kann. Aber ich habe noch nicht von einem Coffeininduzierten-Kopfschmerzm gehört… sondern nur von Kopfschmerzen durch Coffein-Entzug. Das trifft bei mir auch nicht zu, ich nehme es ja schon, bevor ich im Entzug bin ;-).

    Ich nehme bis zu 10 Tage zusätzlich Aspirin oder mal ein Trpitan, wenn´s nicht angeschlagen hat, teilweise auch weniger.

    Naja, die ursprüngliche Frage war ja: gehört zur Diagnose „chronische Migräne“ auch, dass sie sich nicht behandeln lässt und man Schmerz“tage“ hat, oder bezieht es sich auf die Häufigkeit der Attacken, unabhängig ob die Behandlung anschlägt oder nicht?

    Vielleicht weiß ja jemand, wie die genauen Diagnosekriterien sind.
    Vielen Dank und viele Grüße
    Silvia

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28309

    Liebe Silvia, sei herzlich willkommen. 🙂

    Ich würde Dich bitten, ein neues Thema für Dich in unserer Gruppe Mein persönlicher Schmerzverlauf zu eröffnen.

    Da ich einige Antworten auf Deine Fragen habe und sich sicher ein Austausch entwickeln wird, wäre es besser, diesen in Deinem eigenen Forum durchzuführen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28309

    Liebe Silvia,

    die Fragen rein zur chronischen Migräne kann ich Dir aber hier beantworten, sie passen ins Forum.

    Es ist sehr wichtig, dass man die chronische Migräne vom MÜK (dieser ist für uns relevant) abgrenzt und genau diagnostiziert. Chronische Migräne hat man mit mehr als 15 Kopfschmerztagen im Monat, davon 8 eindeutige Migränetage seit mindestens schon seit 3 Monaten. Es darf kein (!) MÜK bestehen und auch eine Medikamentenpause hatte die Frequenz nicht weiter absenken können. Das sind die wichtigsten Kriterien.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Tanja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 764

    huhu, jetzt bin ich auch mal hier!

    zu der diagnose cm habe ich doch noch eine frage, auch wenn ich die leitlinien etc. schon fast auswendig kenne. denn:

    ich habe während meiner arbeitsjahre mehr als 15 migränetage/monat (mt/m) gehabt, allerdings auch viele schmerzmedikamente genommen.
    in 2012 bin ich ent-mük-t worden, war ja lange krankgeschrieben, da war ich dann unter 15, aber immer über 10mt/m. dann mit der wiedereingliederung stieg die zahl wieder auch über 15mt/m, aber ohne mük!
    das blieb während der arbeitsmonate, die ich noch abgerissen habe, ab meiner arbeitslosigkeit und anschließenden au bin ich nun wieder unter 15 aber über 11mt/m, meist bei 13tagen.

    die große frage aller fragen:
    habe ich nun cm oder nicht?
    denn würde ich weiterarbeiten, bzw wieder arbeiten, wäre ich wieder über 15 tage, was ich bei meiner reha mit dem praktikum gemerkt habe.
    da ich aber nicht mehr arbeite, bin ich deshalb kein cm-iker?

    es geht mir schon um eine diagose, die greifbarer ist als bisher, denn ich bin offiziell nie als cm-iker beschrieben worden. steht nirgendwo.

    da ich zur zeit ja viel mit den behörden rummache, ist mir diese frage nun wichtig geworden, bisher wars mir wurscht, ob cm oder m. kommt aufs gleiche raus, wenn sonst nix weiter läuft.

    erzählt mir mal was, ihr lieben profis, bin gespannt. auch was ich tun könnte, um klarheit zu bekommen.

    toäääää
    tanja
    achnee, ist ja noch gar keins gefallen
    krchichihihihi