Kann das Beginn einer Migräne sein? Oder doch eher SK?

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  • schnuffiri
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    Liebe Headbookler,

    ich hoffe, meine Frage ist hier richitg.
    Meine Tochter ist 10 Jahre. Ein Kopfschmerztagebuch führe ich für sie bisher nicht, daher muss ich ungefähre Angaben aus meinem Kopf machen…

    Seit etwa 1 Jahr hat sie ab und an ‚Kopfschmerzen‘. Ich würde sagen, so 1-2 mal im Monat. Ob zyklisch bedingt, weiss ich nicht. Ihre Periode hat sie jedenfalss noch nicht.

    Die ‚Kopfschmerzen‘ lassen sich aber sehr gut mit einer Nurofen Schmelztablette beheben. Nach 30 min ist alles wieder gut.

    Das die KS öfter am Wochenende aufgefallen sind, ist mir schon öfter aufgefallen. Dachte immer an Schlafmangel oder ‚Stress‘ (da es dort eben schonmal stressiger und unregelmässiger ist, als in der Woche), oder die fehlende warme, dafür kalte Mahlzeit am Mittag (abends dann warm, z.B. im Sommer).
    Dachte, es fehlt ihr vielleicht Salz. Oder sie trinkt zu wenig. Viele Gedanken, viele Möglichkeiten.

    Sie hat aber auch schonmal Probleme in der Sonne. Ich bin sehr hinterher, dass sie eine Kappe trägt. Und trotzdem hat sie schonmal schnell Kopfschmerzen. Oder 2min Trampolin-springen im Sommer bei Wärme, aber nicht Hitze (während ihr Bruder stundenlang hüpfen könnte, ich aber auch keine Minute…).

    Gestern Morgen dann entspannter Start ins Wochenende: die Kids haben ewig im Spielzimmer gespielt, somit spätes Frühstück um 10.30h.
    Gibts bei uns selten. Hatte auch noch keiner wegen Hunger vermisst, das Frühstück.
    3 Std. später dann: Kopfschmerzen. da kam mir zum ersten mal der Gedanke, dass es vielleicht ja auch Migräne sein/werden könnte.( Also noch eine leichte Form, gut zu bändigen.)
    Aber das Thema: immer wieder am Wochenende- immer wieder bei Unregelmässigkeiten.

    Oder ist das bei SK auch so? Kenne mich damit nicht aus.

    Und – ist es falsch, dass ich relativ schnell Nurofen gebe? Will sie nicht schmerzmittelabhängig machen, aber auch nicht leiden lassen.
    Gibt auch Momente, wo sie sagt: ich habe gaanz leichte Kopfschmerzen. Manchmal gehen die dann wieder weg, manchmal steigern sie sich.
    Ich denke, sie würde nichts nehmen, wenn sie leichte Schmerzen hätte.

    Laut Artikel von Prof. Göbel habe ich es so verstanden, dass es sein kann, dass Migräne im kindlichen Stadium noch ‚diffus‘ oder untypisch verlaufen kann, aber ich habe hier eben auch schon von anderen Verläufen gelsen, wo Kindern in diesem Alter oder wenig älter schon richitg heftige Attacken haben.

    Achja, nebenbei sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass sowohl ich, als auch meine Mutter Migräne haben. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit ein wenig. Sonst käme ich wohl bei den Kopfschmerzen meiner Tochter nicht auf die Idee, es könnte Migräne sein.
    Nicht, dass ich es ihr wünsche!

    Danke fürs Lesen
    Schnuffiri

    Katharina
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    Liebe Schnuffri,

    In Kürze:

    meine Tochter ist jetzt zwölf und bei ihr hat es auch mit Ca. Zehn ungefähr so angefangen, mal starke, mal ganz leichte KS, meistens reicht auch eine bis zwei Nurofen.
    Sie verträgt auch keine Hitze, Anstrengenden Sport, Schlafmangel und Schulstress…….
    Ist dann stärker geworden, aber noch keine richtige Migräne, zur Zeit machen wir zusätzlich zu einigen Verhaltensregeln (moderater
    Sport, regelmässige Mahlzeiten und Trinken, ….) auch Laserakupunktur,es scheint zumindest etwas zu helfen……

    Liebe Grüsse,
    Katharina

    heika
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    Beitragsanzahl: 5600

    Liebe Schnuffiri,

    aber klar doch kann sich bei deiner Tochter so eine kindliche Migräne äußern, wie du es schilderst.
    Bei Kindern ist ja noch vieles im Fluss, die Attacken verlaufen oft seltener, schwächer und kürzer.

    Und eigentlich liegt nach deiner Schilderung klar auf der Hand, wo ihr therapeutisch unbedingt und sofort ansetzen solltet: In jeder Hinsicht Regelmäßigkeit ins Wochenende bringen!

    Die Schmerztabletten scheinen ja gut zu wirken, wenn nach 30 Min. die Schmerzen weg sind. Und bei 1 bis 2 Schmerztabletten pro Monat würde ich mir an deiner Stelle keine Gedanken machen und sie nicht leiden lassen.

    Sollten die Kopfschmerzen häufiger auftreten, würde ich auch mal kühle Kompressen ausprobieren oder Pfefferminzöl auf die Schläfen streichen.

    Ansonsten finde ich es prima, wie gut du die Situation beobachtest, so kannst du rechtzeitig und ohne viel Aufhebens gegensteuern. Meine Tochter hatte als Kind auch jahrelang Migräne und ich habe das sehr bewusst ganz normal in unseren Alltag integriert.

    Lieber Gruß
    Heika

    Tanni
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    Beitragsanzahl: 2044

    Liebe Schnuffiri,

    leider kann ich dir bei deinen Fragen nicht wirklich weiterhelfen…

    Nur eine kleine Anmerkung zum Thema Schmerzmittel: Habt ihr es schonmal mit Minzöl (Euminz) probiert? Wäre vielleicht einen Versuch wert 🙂

    Hier gibts auch ein Forum dazu:
    https://headbook.me/groups/alternative-behandlungsmethoden-bei-kopfschmerzen/forum/topic/pfefferminzoel-euminz/

    Alles Gute für deine Tochter!
    Liebe Grüße, Tanni

    sternthaler
    Teilnehmer
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    Liebe Schnuffiri,
    ich denke auch, dass es kindliche Migräne ist und dieses Auftreten am Wochenende, es mit den andren Zeiten, also Aufstehen , Frühstück usw. zu tun hat, also wirklich die Regelmäßigkeit reinbringen. Oftmals ist zwar noch kein Hunger da und es wird später gefrühstückt, aber das kann es manchmal schon sein. Ich habe auch schon im frühesten Kindesalter sowas gehabt. Bei mir waren auch ganz komische Bauchschmerzen, die plötzlich da waren, mit Erbrechen usw. Nach ein paar Stunden Schlaf war alles wie weggeblasen. So ging das ein paar Jahre, Ärzte hatten dann die komischten Einfälle, so wie , vielleicht hat das Kind Angst vor der Schule, schlechte Noten und ähnliches. Hatte ich aber alles nicht, wie ich heute weiss war es frühkindliche Migräne. Bei mir hatte die Mutter, die Schwester meiner Oma und 2 Tanten väterlicherseits Migräne. Mit Hitze hatte ich als Kind auch sehr zu kämpfen, alle waren draußen und ich mit Unwohlsein drinnen und habe mir immer gewünscht, das es kühler wird. Beim Sportunterricht war Ausdauerlauf in voller Sonne etwas, was mich sofort aus den ,,Latschen“ geschmissen hat.
    Also alle diese kleinen Hinweise können schon auf eine Migräne hindeuten.
    Mir fällt da noch Magnesium täglich nehmen ein, dass kann auf keinen Fall schaden, aber langsam hoch dosieren, sonst kann es in den ersten Tagen Durchfall geben.

    LG Pamela

    schnuffiri
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    Beitragsanzahl: 64

    Liebe Tanni,

    jetzt muss ich grinsen 😉

    Lieben Dank für Deinen Tipp!

    Dann brauchen wir in Zukunft getrennte Wohnungen: da ich z.zt. im Dauerkopfschmerz/Migräne (MÜK???) bin, wird mir von Minzgeruch total schlecht 😉

    Ich weiss, ist ein guter Rat, der mir auch schonmal bei Kopfschmerzen geholfen hat, und den ich auch demnächst mal bei meiner Tochter testen werde.

    Sorry, für diese Reaktion gerade, ist nicht böse gemeint 🙂

    Den anderen auch vielen Dank für eure Antworten. Ich melde mich morgen oder so. Muss nun ins Bettchen.

    Gute Nacht
    Schnuffiri

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2044

    Guten morgen liebe Schnuffiri,
    für diese Reaktion musst du dich doch nicht entschuldigen 🙂 egal, was unsere Köpfe mit uns anstellen, es ist wichtig, dass wir das Schmunzeln, Grinsen, Lächeln und Lachen nicht verlernen! Entsprechend freue ich mich, dass mein Vorschlag (wenn auch unbeabsichtigt) dich zum grinsen gebracht hat 😀

    Ganz nebenbei: Ich habe mir, nachdem ich deine Antwort gelesen habe, vorgestellt, wie unsere Abteilung für Geruchsmessung regelmäßig deine Wohnung stürmt, damit sie erst wieder für dich freigegeben wird, wenn es nicht mehr riecht 😉 Verbringe den Morgen also ebenfalls schmunzelnd!

    Liebe Grüße und einen schönen Tag, Tanni

    P.S.: Wenn wir schon beim Minzöl sind – ich nehm es inzwischen gerne, auch wenn meine Augen nach wie vor teuflisch von dem Zeugs brennen, meinem Kopf tuts nämlich gut… Und wenn ich dann die Minze rieche, kann ich nicht wiederstehen und ess ein Stück dunkle Schokolade – mich fasziniert nach wie vor, dass dann auf einmal aus der Schokolade After Eight wird 😉

    schnuffiri
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 64

    Ich versuche nochmal, zurückzuverfolgen:

    Samstag Mittag Kopfschmerzen, Nurofen 200 wirkt schnell.
    Am Wochenende dann regelmässigen Rhytmus eingehalten (wenn es schon eine Migräne war, war es dann zu spät, aber trotzdem). Ein oder zweimal sprach sie noch von leichten Kopfschmerzen, sonst war gut. Gestern Abend war sie noch dem Abendbrot satt. Im Bett sagte sie plötzlich, sie hätte Durst (sagt sie selten freiwillig). Hatte vorher noch einen Trinkyoghurt getrunken und noch einen Becher Milch.
    Im Bett klagte sie erst über Bauchweh, dann eben der Durst. Wollte Milch trinken. *wunder*. (woher dieser plötzliche Durst nach Milch? Nimmt sie sonst morgens ins Müsli und abends als Trinkyoghurt, aber selten ’so‘).
    Hat dann aber doch Leitungswaaer getrunken, weil sie nicht alleine in die Küche gehen wollte 😉

    Heute morgen wacht sie auf: Kopfschmerzen… (Bauchschmerzen sind weg).
    Erst nicht so schlimm für eine Tablette, dann werden sie stärker. Vielleicht nicht sooo schlimm, aber da Schule ansteht, nimmt sie heute etwa eher als sonst eine.
    War das nun ein Wiederkehrkopfschmerz?
    Hatten die Bauchschmerzen gestern Abend da etwas mit zu tuen?
    Alles Spekulationen, ich weiss.
    Alles noch nicht so wild!
    Möchte nur sensibel sein, um meinem Kind frühstmöglichst helfen zu kennen (arztmässig).

    Danke
    Schnuffiri

    schnuffiri
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 64

    Guten Morgen liebe Tanni,

    ich grinse auch schon wieder 😉 *ach ist das schön*.

    Ich hatte halt nur Angst, dass du denkst, ich nehme deine Ratschläge nicht ernst.

    Na, sowas dummes aber auch, dass After eight schon erfunden wurde…
    Ob das wohl auch ein Migräniker oder Kopfschmerzler/In war ?

    Liebe Grüsse und einen schönen Wochenstart
    Schnuffiri

    sternthaler
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 412

    Hallo Schnuffiri,

    das mit den Bauchschmerzen, scheint immer den Kopfschmerz an zu kündigen. Bei mir war das als Kind so, plötzlich Bauchweh, aber nach ein paar Stunden Ruhe wieder gut. Ich hatte das auch häufig am Wochenende, oft auch Sonntags, wenn der gewohnte Wochenrhythmus nicht da war. Deshalb sagten die Ärzte oft, das Kind mag vielleicht nicht zur Schule, war aber nicht so, Schule war für mich sehr leicht und lernen viel mir sehr leicht, für gute Zensuren brauchte ich nicht viel tun.

    Dieser plötzliche ,,Jieper“ auf Milch oder so, auch wenn sie sonst nicht trinkt, kann entweder zeigen, dass etwas fehlt in de Ernährung, Kinder haben für sowas ein Bauchgefühl, oder wie bei uns der Jieper auf Schoki, wenn eine Migräne sich ankündigt.

    Pamela

    Julia
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    Halllo Schnuffiri,

    Pamela bringt mich gerade auf die Frage, ob deine Tochter vielleicht insgesamt zu wenig trinkt. Viel und gleichmaessig trinken ist bei Migräne extrem wichtig.

    LG, Julia

    schnuffiri
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 64

    Hallo ihr Lieben,

    vielen Dank für eure vielen Antworten!

    Also, grundsätzlich muss ich meine Tochter sehr zum Trinken anhalten, sonst würde sie es glatt vergessen 😉
    Es gibt bei uns zu jeder Mahlzeit einen Becher/Glas zu trinken, dann noch was mit in die Schule. Im Sommer /bei Sport achte ich darauf, dass sie zwischendurch noch was trinkt. Sie kommt also an normalen Tagen an mindestens 1Liter Flüssigkeit durch Getränke , im Sommer/bei Sport ist es mehr.
    Ja, aber das Thema Trinken ist auch immer einer meiner ersten Gedankengänge. Weil, ich kann ja nicht immer daneben stehen, ob sie nun wirklich getrunken hat…
    Gestern hatte sie aber gut getrunken.
    Und deshalb hatte mich das mit der Milch eben auch gewundert. Wie Pamela schreibt, ein Bauchgefühl, dass einen ‚Milchdurst‘ hervorruft 😉

    Das Thema Bauchschmerzen hatten wir vor ein paar Jahren auch ab und zu bei meiner Tochter. ‚Wie das Kinder eben mal haben‘. Ist aber nichts festgestellt worden und hat sich auch wieder gegeben. Gestern war die erste wahrgenommene (zufällige?) Kombination mit den Kopfschmerzen.

    Naja, nebenbei bemerkt hatte sie neben den Bauchschmerzen von ‚damals‘ und den bauchschmerzen von gestern auch 2mal heftige Bauchschmerzen, die dann wohl an einer Art Verstopfung lagen. Wurden damals auf zuwenig trinken zurückgeführt.
    Wie gesagt, das mit dem zuwenig-trinken kann immer mal wieder sein, da ich nicht immer neben meinem Kind stehe.
    Sie kennt meine Einstellung. Sie schüttet auch ihr Getränk nicht weg oder so. Aber sie nimmt sich seltens eigenständig etwas.
    So, und wenn sie dann auf Klassenfahrt oder in Urlaub (bei Oma und Opa) oder bei Freunden oder oder ist, dann kommt sowas schonmal vor).
    Aber da bin ich nun vom Thema abgekommen 😉

    Liebe Grüsse
    Schnuffiri

    schnuffiri
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 64

    Ich wollte mir immer erst eure Foren durchlesen, bevor euch antworte.
    Um euch etwas ‚kennenzulerne‘ oder auf euch eingehen zu können 😉

    Aber so schnell geht das natürlich nicht.
    Aber, ich arbeite daran;-)

    Also, bitte nicht böse sein, wenn ich euch Fragen über euch stelle, die an anderer Stelle schon erklärt sind.

    Pamela, du schreibst von deiner frühkindlichen Migräne. Ich nehme an, dass du auch jetzt noch Migräne hast. Aber das wird mir dein Forum zeigen.
    Habe ich das richtig verstanden, dass du mehr mit Bauchschmerzen zu tun hattest, als mit Kopfschmerzen?
    Wenn ich deinen Beitrag lese, tut ich mir jetzt noch ‚in der Seele weh‘. Ich finde Migräne &Co ja schon als Erwachsene ätzend. Aber deine Gedanken beschreiben gut, wie es sich für Kinder anfühlt. Irgendwie noch hilfloser und isolierter…

    Wahrscheinlich hast du den Winter gerne gemocht, oder? 😉

    Magnesium, ja.. Aber welche Zieldosis (sofern keine Ich-habe-genug-Reaktion durch Durchfall) in dem Alter?

    Danke
    Schnuffiri

    heika
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    Liebe Schnuffiri,

    es gibt eine ganz besondere Form der Migräne: die abdominelle Migräne (= Bauchmigräne). Diese kommt bei Kindern häufig vor. Meine Tochter war jahrelang davon betroffen, und da sie immer NUR Bauchschmerzen hatte, aber keinerlei Kopfschmerzen, dachte ich damals nicht an Migräne.
    Damals wusste ich auch noch nichts von einer genetischen Komponente bei der Migräne, auch nichts von dieser speziellen Migräneform, sonst hätte ich da eher „geschalten“.

    Sie hatte Übelkeit, Magenkrämpfe und Erbrechen. Danach schlief sie meist ein und war nach einigen Stunden Schlaf wieder fit.

    Ich dachte eher an ein Magenproblem und ging nach einiger Zeit mit ihr zum Kinderarzt. Zum Glück war der fachlich richtig fit und stellte gleich die richtige Diagnose, nämlich abdominelle Migräne.

    Leider hat sie meine Migräne-Gene abbekommen, denn dieses Thema wird sie ihr Leben lang begleiten, wenn auch in unterschiedlichen Ausprägungen.

    Lieber Gruß
    Heika

    schnuffiri
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 64

    Hallo Heika,

    vielen Dank für Deine Antwort!
    Weiter oben hattest du geschrieben, dass deine Tochter früher jahrelang Migräne hatte. Hörte sich so an, als hätte sie diese mittlerweile nicht mehr. Und da war ich schon verwundert. und nun schreibst du ja, dass sie das Migräne Gen geerbt hat. Hat sie denn mittlerweile ’schon‘ eine andere Form der Migräne?

    Was meinst du damit, dass du die Migräne deiner Tochter sehr bewusst normal mit in den Alltag eingebaut hast? Also, dass du den Tagesablaug dementsprechend organisiert geplant hast? z.B. geregelte Mahlzeiten, geregelter Tagesablauf usw.
    Oder meinst du etwas anderes damit?

    Liebe Grüsse und danke 😉
    Schnuffiri

    heika
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    Beitragsanzahl: 5600

    Hallo Schnuffiri,

    wegen meiner Tochter schreibe ich dir Näheres per PN.

    Mit dem „normal in den Alltag einbauen“ meinte ich, dass ich nie ein großes Aufhebens drum gemacht habe. Die Migräne kam, war da, wurde akzeptiert, durchgestanden und dann normal weitergelebt. So, wie ich es bei mir selber auch halte.

    Natürlich habe ich sie während der Attacken liebevoll umsorgt, aber es gibt Mütter, die umtüddeln ihre Kinder auf eine ungesunde Art und Weise. Natürlich ist es nicht erfreulich, Migräne zu haben, und das eigene Kind leiden zu sehen, ist wirklich schlimm, aber wenn man dem Kind dauernd vorjammert, wie arm es dran ist und wie schlimm das alles ist, kann man das Problem künstlich vergrößern.
    Oder wenn das Kind daneben steht, wenn man Dritten erzählt, wie sehr das Kind leidet und das man das kaum mit ansehen kann. Da war ich sehr zurückhaltend.

    Ich möchte betonen, dass ich nicht den Eindruck habe, dass das auf dich zutrifft, es war eher als allgemeine Bemerkung gemeint.

    Ein „normaler“ Umgang mit einer schwierigen Situation ist in jedem Fall hilfreich, ob bei Kindern oder Erwachsenen. 😉

    Damals habe ich das mit dem regelmäßigen Schlaf-/Wachrhythmus und den regelmäßigen Essenszeiten noch gar nicht gewusst, also auch nicht darauf geachtet.

    Lieber Gruß
    Heika

    schnuffiri
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    Liebe Heika,

    vielen Dank für Deine PN!

    Ich Kann sehr gut verstehen, was du mit dem ‚Betüddeln‘ meinst. Ist oft ein schmaler Grad.

    Aber alleine das Thema regelmässiger Rhythmus ist bei uns am WE schon ‚auffällig‘. Auch wenn ich kein Aufsehen erregen will *grins*.
    In der Woche ist alles kein Thema. Mit Kiga und Schule hat alles seine Regelmässigkeit. Selbst in den Ferien, wenn ich mit den Kids zu Hause bin und mein Mann arbeitet, geht es. wir bleiben ein wenig länger leiegen, starten den tag gemütlich, frühstücken etwas später und gut ist.
    Am Wochenende ist das anders. wenn die Kids in Ruhe spielen, bleibt mein Mann gerne länger liegen. Findet es ’nett‘ wenn ich mit liegen bleibe. Dagegen habe ich ja grundsätzlich nichts.
    Aber damit beginnt schon das kleine Dilemma oder Aufsehens.
    Entweder ‚brav‘ liegen bleiben, spät aufstehen, spät frühstücken und den Kopfschmerzen (Tochter und Mutter) eine Chance geben. Oder liebevoll aber betont sagen: schatz, bleibt nochwas lieen, wir frühstücken schonmal… Und dann jedesmal die Frage ‚warum?‘ Und jedesmal wieder die Begründung: wir brauchen eine Regelmässigkeit. Mein Mann sagt da zwar nichts, aber ein wenig belächelt fühle ich mich schon. Oder so, als würde ich übertreiben oder so. Vor allem, wenn ich jetzt auch noch meine Tochter ‚mitreinziehe‘.

    Soviel zum Thema nebenbei und am Rande.
    Da mein Mann es nicht wirklich nachvollziehen kann, muss ich es jedesmal wieder neu betonen oder hervorheben. Nicht durchsetzen, das ist kein Thema. Er ‚vergisst‘ es nur immer wieder.

    Ups, schon wieder weiiiiiiiiit ausgeholt 😉

    Lieber Gruss
    Schnuffiri

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5600

    Liebe Schnuffiri,

    du schreibst, dass dein Mann nichts sagt, du dich aber ein wenig belächelt FÜHLST. Hm, frage ihn doch mal, ob er dich wirklich innerlich belächelt oder ob du das nur von ihm denkst.

    Auf der re. Seite kannst du unter den Links mal unter „Migräne-Schule“ gehen, dann unter den Punkt „Verhalten“ zu den Hauptregeln. Punkt 3 lautet:

    „Behalten Sie einen gleichmäßigen Schlaf- und Wachrhythmus bei – vor allem am Wochenende: Deshalb am Wochenende Wecker auf die gewohnte Weckzeit einstellen und zur gleichen Zeit frühstücken wie sonst auch. Das ist zwar hart, kann aber das Wochenende vor Migräne schützen. Nach dem Frühstück konnen Sie sich gerne wieder ins Bett legen …“

    Punkt 4: „Achten Sie auf sehr regelmäßige Essenszeiten!“

    Erkläre ihm das doch einfach und lass ihn diesen Artikel mitlesen. Wenn ich als Mann die Wahl hätte, am Wochenende ein oder zwei migränekranke Frauen um mich zu haben oder alleine zu frühstücken, wüsste ich, was ich wählen würde… 😉

    Und gegen sein Vergessen hilft es, den Artikel auszudrucken und auf seinen Schreibtisch zu legen. 😉

    Lieber Gruß
    Heika

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Liebe Britta,

    schenk doch Deinem Mann Prof. Göbels Buch Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne, denn das sagt mehr aus als alle Deine Worte. 😉

    Meine beiden Kinder sind auch betroffen und auch daher weiß ich, wie unendlich wichtig Regelmäßigkeit ist.

    Liebe Grüße
    Bettina

    schnuffiri
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 64

    Liebe Heika, liebe Bettina!

    Das Buch von Prof. Göbel liegt hier, ebenso wie noch 3 Bücher über Hashimoto 1 über Glutenfreie Ernährung und noch eines über Kopfschmerzen.
    Würde nie erwarten, dass mein Mann die alle liest.

    Ich versuche, mich durch den ‚Wust‘ zu arbeiten und hoffe auf eine aussagekräftige, logische einfache Erklärung, die ich meinem Mann weitergeben kann, irgendwann.
    So war das mit einer Theorie bei glutenfreier Ernährung bei Hashimoto.
    War eine einfache, nachvollziehbare Erklärung von 2 Minuten, seit dem hat mein Mann jeden Bioladen und Co nach Sachen durch’wüstet‘, sich ne Glutenapp aufs Handy geladen, etc. Er hat das 3mal extremer praktiziert als ich. Ich habe einfach die Fertiggerichte weggelassen.

    Soll heissen, ich erwarte nicht, dass er sich in meine Thema genauso reinlesen muss. Ich hoffe, dass ich ihn in ein paar Wochen vielleicht sinnvolle Erklärungen für nötige Verhaltend´sweisen geben kann.
    Denn richtig mit dem Thema auseinandersetzen, das mache ich ja auch erst seit kurzem. dauert also, bis ich genung Wissen habe.

    Der andere Aspekt ist sicherlich das Thema ‚Opferrolle‘ oder sich ‚reinsteigern‘. Nicht, dass er sagt das ich mich reinsteigere. Ja, aber ich weiss es schon: wenn ich viel zeit mit dem Thema ‚Krankheit‘ verbringe (hier: Hashi und Migräne), dann… Mir fehlen mal wieder die Worte…. Jedenfalls geht seiner Meinung nach damit viel (‚wertvolle‘) Zeit verloren, vielleicht lese ich Dinge, die ich vorher noch nicht kannte und erkenne sie plötzlich an mir. sowie an einem NW-Zettel….

    Es ist nicht als Vorwurf gemeint, aber ich kann das schon nachvollziehen. Und ich muss auch selbst immer aufpassen, dass ich nicht zu sehr in das Thema Krankheit abschweife.

    Aber da reflektiere ich mich schon.
    Ich renne von Arzt zu Arzt, seit Monaten. Komme mir vor wie 70 oder älter. Als hätte ich keine anderen Hobbies.

    Würde ich arbeiten gehen, wäre das alles nicht möglich.
    Aber arbeiten gehen könnte ich derzeit gar nicht, das ist ein anderes Thema.

    Ich hoffe ja einfach nur, da iiiirgendwann mal Struktur rein zu kriegen. Oder irgendwann mal eine ‚handfeste‘ Diagnose….

    Und dann: ab hinaus ins Leben!
    Wie gut, dass ich meine Kids habe! damit bin ich dann doch noch zum Teil im Leben 😉

    Ich habe früher gerne und viel geschrieben. Tagebuch, Internetforen, mails &Co. Dann eeeewig nichts mehr. Und hier, in den letzten Tagen verfasse ich wieder Romane 😉 . Das am Rande…

    Lieben Gruss
    Britta

    sternthaler
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 412

    Hallo Schnuffiri,

    also ich hatte erst diese komischen Bauchschmerzen, mit meiner ersten Regel kam dann die andere Seite, ab da hatte ich den Migränekopfschmerz, da war ich 12 Jahre. Die Bauchschmerzen waren ab da weg, mir ist bei Migräne auch nicht übel, ich kann dann auch essen, was viele ja nicht können. Da wussten wir dann was es ist, meine Mutter hatte auch Migräne und auch andere Verwandte.
    Die Migräne ist mir bis heute erhalten geblieben, bin jetzt 49 Jahre und ich denke unsere ,,Ehe“ wird auch noch lange halten.
    Mein Mann hat übrigens mit über 40 Jahren, Migräne bekommen, da wusste er von was ich spreche. Also von der Seite gesehen habe ich es richtig gut. Gott sei Dank haben wir immer Zeit versetzt unsere Migräne, da können wir uns gegenseitig versorgen.
    Früher hat er auch diese Sachen wie regelmäßigen Tagesablauf und die Verhaltensregeln für Migräniker belächelt, jetzt ist Alles anders.

    Aber ich finde es gut, dass das Wissen über Migräne das wir in Kiel vermittelt bekommen uns hilft unserer Leben zu meistern. Sollte es bei Deiner Tochter wirklich Migräne werden, hat sie doch eine Mutter, die zu diesem Thema viel weiss und muss nicht jahrelang auf der suche nach einer Diagnose und der richtigen Behandlung sein.

    Nochmal wegen dem Mg, morgens und abends 300mg.

    Liebe Grüße Pamela

    schnuffiri
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 64

    Liebe Pamela,

    das war natürlich bitter für deinen Mann.
    Erst bestimmte Dinge belächeln und dann holt ihn die Realität ein.
    Wie gemein! 😉

    Wow, volle Dosis Mg , wie eine Erwachsene (jaja, langsam steigern, auf Durchfälle achten 😉 ), hätte ich nicht gedacht….

    Essen kann ich bei der Migräne übrigens auch.
    Gibt nur ganz wenige Anfälle, meiste wenn ich nicht rechtzeitig interveniert habe, dass mir so schlecht ist, dass ich nicht essen kann. Übergeben musste ich mich nur einmal. Bin froh, dass dieser kelch an mir vorübergeht….

    Ist ja schon interessant, dass es bei dir mit Einsatz der Periode vom Bauch auf den Kopf umgeschlagen hat. Vielleicht, weil der Bauch nun irgendwie ‚besetzt‘ war 😉

    Liebe Grüsse
    Britta

    schnuffiri
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 64

    Hallo,

    Ich brauche eure Hilfe. Wir sind in Griechenland und ich glaube, meine Tochter hat den 1. Richtigen Migräne-anfall. Bisher haben 200 mg Nurofen immer nach 30min angeschlafen. Heute hilft nichts oder immer nur ein bisschen. Wieviel ist denn die (in)offizielle Höchstdosis Nurofen, und kann ich im Wechsel oder im Anschluss Paracetamol geben? Meine Tochter ist 10 , wiegt Ca. 34 kg. Nun klagt sie seit Ca. 2 Std über Bauchweh, die KS seit diese Nacht. Soll ich Vomex geben? Übel ist ihr nicht und wie ich sie einschätze, schläft sie davon auch nicht lang/ gut. Der Kopf brummt sooo doll. Die letze Gäbe Nurufen 400 mg ist erst 1,5 Std her. Ist besser geworden, aber nicht viel.

    Danke

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe Schnuffiri,

    ich habe mal gegoogelt und stelle die Angaben ein:

    3.2.b 30 bis 39 kg (10 bis 12 Jahre)
    Einzel-Dosis: 1/2 Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen). Tageshöchst-Dosis: 2 Filmtabletten (entsprechend bis 800 mg Ibuprofen). Wenn Sie die maximale Einzel-Dosis eingenommen haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme.

    Nach dieser Angabe müsstet ihr noch warten, da 6 Stunden zwischen den Einzeldosen liegen sollen.

    Ich kenne mich leider mit Migräne bei Kindern nicht aus und kann dir mehr dazu nicht sagen.

    Kannst du Kühlung besorgen um den Schmerz etwas zu lindern?

    Alles Gute für euch!

    Liebe Grüße
    Ulrike

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Liebe Britta,

    hat sich die Lage ein wenig beruhigt? Ulrike hat ja schon mit Informationen ausgeholfen.

    Habt Ihr Magnesium dabei? Wenn ja, könntest Du ihr eine extra Portion Magnesium geben. Dann viel Ruhe, genug trinken, nicht in die direkte Sonne, immer Kappe und Sonnenbrille auf, damit sie nicht unnötig Reizen ausgesetzt ist.

    Vomex wäre auf jeden Fall eine Möglichkeit. Ibuprofen und Paracetamol kann man im Wechsel geben. Es sollten aber immer einige Stunden Abstand zwischen den einzelnen Gaben liegen. Nie die Tageshöchstdosis für Kinder überschreiten!

    Hoffentlich ist bald alles überstanden.

    Alles Gute,
    Bettina

    schnuffiri
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 64

    Hallo ihr Lieben,

    Vielen Dank für eure Hilfe! Wir sind wieder zu Hause!
    Die Verbindung war leider im Hotel recht schlecht. Nachdem ein Beitrag von mir
    im Nirvana gelandet war, habe ich es aufgegeben.
    Meiner Tochter geht es wieder gut.
    Wobei es schon bezeichnent war, dass die Höchstdosis Ibu sie nicht schmerzfrei bekommen hat. Am nächsten Tag haben wir dann Paracetamol und Ibu im Wechsel gegeben.
    Und das alles trotz Magnesium, Bettruhe und Co.
    Am 2. Tag, also dem mit den stärksten Schmerzen und der Höchstdosis Ibu klagte sie abends über Bauchschmerzen. Aber nicht Übelkeit. Vielleicht eine NW vom Ibu. Habe eine Reisetablette gegeben, damit hat sie dann in der Nacht 5-6 Std. Geschlafen.

    Morgen haben wir den Termin beim Kinderneuro. Bin ja mal gespannt…

    Liebe Grüsse
    Schnuffiri

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
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    Liebe Schnuffiri,

    nun seid Ihr also gut wieder zu Hause angekommen und dass Du jetzt mit ihr zum Neurologen gehst, ist das einzig Sinnvolle. Halte uns auf dem Laufenden, drücke die Daumen für einen guten Termin.

    Liebe Grüße
    Bettina

    schnuffiri
    Teilnehmer
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    Mir fällt da noch eine Frage ein: meine Tochter hatte am 3. Morgen nach dem Aufwachen neben KS auch brennende Augen, die genauso doll geschmerzt/gebrannt haben, wie der Kopf, oder sogar stärker. Auch ein Zeichen von Migräne?
    Vom Kinderneuro berichte ich später ausfühlich 🙂

    Liebe Grüße
    Schnuffiri

    schnuffiri
    Teilnehmer
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    Am Dienstag war ich mit meiner Tochter beim ‚Kinderneurologen‘ (so hiess es zumindest laut HP des Krankenhauses).
    Zuerst wurde ein EEG geschrieben. Davon war ich ganz angetan (immerhin kenne ich sowas von meiner Neurologin nicht). Sie haben während des EEGs verschiedene Dinge getestet, z.B. Flackerlicht, eine bestimmte Atemtechnik, Augen auf/zu und Ruhephase.
    Anschliessend wurde sie von einer ‚Kinderärztin‘ untersucht und ein Anamnesegespräch geführt. Körperliche Untersuchung war gut, der Nacken war gut und auch die ‚Plattfüsse‘, die für Kopfschmerzpatienten typisch wären (???) hat sie nicht.
    Im Gespräch meinte sie, dass das bisher wahrscheinlich eher SK war und im Urlaub das wohlmöglich der erste Migräneanfall war. Wiedervorstellung in 6 Monaten.
    300mg Magnesium.
    Migravent hält sie für unnötig (kannte sie nicht, und das Zeug neben dem MG bräuchte sie nicht).
    Dass bei den bisherigen KS immer 200 mg Nurofen geholfen haben, interpretiert die Ärztin so, dass meine Tochter auch ohne Schmerzmittel hätte klarkommen können, da diese Dosis für ihr Körpergewicht unterdosiert ist .
    Dann sollen wir es mit Pfefferminzöl versuchen. Laut ihrer Aussage funktioniert das Bei SK, aber nicht bei Migräne.

    So, ich glaube, das war es so in etwa.
    Achja, aus dem EEG ging nichts ‚pathologisches‘ hervor, nur ,dass Töchterlein total unentspannt und wohl etwas müde war. Beides aber aus meiner Sicht typisch für sie. Unentspannt, weil sie nicht wusste, was da passiert. Und müde ist sie oft, obwohl sie regelmässig 10,5 Std schläft.
    Der Ärztin ist auch aufgefallen, dass meine Tochter sehr blass ist und Augenringe hat.
    So sieht sie schon seit ein paar Jahren aus und wir haben schon Blut untersuchen lassen. Ohne Befund. Ihre Kinderärztin findet das nicht bedenklich. Wir finden das schon ein wenig seltsam, umso interessanter war die Aussage dieser Kinderärztin, die sofort fragte: sieht ihre Tochter immer so aus??
    Aber das ist wohl ein anderes Thema…

    Liebe Grüße
    Schnuffiri

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Britta,

    dass Kopfschmerzen Plattfüße machen sollen, habe ich noch nie gehört. Ich habe keine Plattfüße und Migräne. 😉

    Jetzt ist sie eingehend untersucht worden, was enorm wichtig ist, wenn erstmals so starke Kopfschmerzen/Migräne auftreten.

    Migravent hat tatsächlich eine Menge zusätzlicher Vitamine und Spurenelemente drin, die keiner braucht, aber mitgeschluckt werden müssen. Migravent Classic enthält nur das sinnvolle Magnesiumcitrat und Vitamin B2. Beides hat in Studien Wirksamkeit erwiesen und gerade Kinder können oft sehr gut davon profitieren. Ich würde es an Deiner Stelle schon mal testen, wobei langsam eindosiert werden sollte.

    Ist der Eisenwert Deiner Tochter in Ordnung, auch Ferritin?

    Liebe Grüße
    Bettina

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