Welche Rolle spielt das Wetter in Eurem Migränegeschehen?

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  • choir
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    Beitragsanzahl: 118

    Liebe Bettina,
    ist wohl schon ein paar Monate her, dass an dieser Stelle etwas geschrieben wurde. Aber ich habe heute Migräne und es ist für Januar viel zu warm!!! Auch weht ein doofer Wind, das ist genau das Wetter, welches ich vor vier Tagen, als meine Migräne begann, hätte vorhersagen können. Nach drei Tagen mit Medikamenten (2 Tage Zolmitriptan, 1 Tag Vomex drei Stück insgesamt stdl. hochdosiert, geht es nun heute durch den „Durchhaltetag“, d.h., ohne Medikamente, nur mit Sofa (zum Glück ist Samstag) und bisschen Computer zwischendurch zum Abladen… Aber das Wetter , also Wind, Wärme hasse ich dabei… weil ich genau spüre, dass es mit meinen Schmerzen zu tun hat!

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4577

    Liebe Choir,
    eigentlich gar nicht wetterfühlig, reagiere ich aber besonders auf starke Luftdruckschwankungen. Als ich dieses feststellte und genauer beobachtete, konnte ich es kaum glauben, dass der Körper so empfindlich auf diese Veränderungen anspringt.
    Baldige Besserung wünscht
    Sternchen

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 27906

    Ja, liebe Choir, von warmen Winden und Föhnstürmen kann ich hier in München ein Liedchen singen. Der Dezember war wirklich extrem, darunter leiden auch Menschen, die keine Migräne haben. Es belastet den gesamten Organismus, wenn starke Druckunterschiede innerhalb kurzer Zeit stattfinden. Föhn ist eh mein rotes Tuch…

    Gute Besserung für Dich! Behandelst Du denn nur an zwei Tagen mit Triptanen? Das muss ja auch nicht sein, ich behandle auch noch am Tag 4, wenn es nötig ist.

    Liebe Grüße
    Bettina

    choir
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 118

    tja, das ist so eine Sache, ich habe Angst, dass es dann wieder zuviel wird diesen Monat, ich „spare“ sozusagen. Nach Kiel hatte ich den Dezember ganz gut überstanden, mit nur sechs Triptantagen. Jetzt ist erst der 5. des Monats und ich habe schon zwei (aber eigentlich auch drei, weil ich am 31.12., 2. un3.Januar eingenommen habe und gestern dreimal Vomex, weiß gar nciht genau, ob das nichtr auch zählt…), das ist soviel, wenn das dann so weitergeht, komme ich wieder nicht aus, wie vor Kiel (da hatte ich 15+).

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27906

    Liebe Choir,

    wenn Wochenende ist und Du kannst die Schmerzen so ein wenig verschlafen mit Vomex, Melperon oder Diazepam, ist das natürlich gut und Du überschreitest damit die Grenze nicht. Wenn wir wieder stabileres Wetter haben, geht es ganz sicher wieder besser.

    Vomex zählt nicht in die 10er-Regel, man sollte es aber auch nicht an mehr als an 10 Tagen im Monat einnehmen, weil sonst eine Gewöhnung eintritt und die Wirkung nachlässt.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Conny
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1024

    Föhnempfindlich bin ich eigentlich nicht obwohl ich in einem Gebiet wohne wo dieses Wetter sehr extrem ist..wie bei Bettina auch.

    Wenn man die Bergkette der Alpen hier sehen kann und meint man muß nur die Hand austrecken und alle anderen oft über Kopfschmerzen klagten hatte ich meist gar nichts(momentaner Zustand ausgeklammert).

    Wo ich empfindlich reagiere ist Sturm ….den mag werde ich noch mein Kopf sehr gerne.
    Was ich noch an mir beobachtet habe ist das ich auf den Mond reagiere.
    Nun schon 3 Monate hintereinander ..immer so ca.1-2 Tage vor Vollmond erwischt mich die Migräne besonders stark.
    Das letzte Mal am 1 Weihnachtsfeiertag sogar mit einem Anfall wo ich 12 Stunden am Stück nur gespuckt hatte was sonst nur so 5-7 x im Jahr der Fall ist.

    Am 28 Dezember war dann Vollmond.
    Ich bin gespannt ob dies auch noch so ist wenn ich die Medikamentenpause hinter mir habe denn so richtig rausfiltern kann ich es noch nicht da ich ja jeden Tag fast Migräne habe aber wie gesagt ……der Eindruck bleibt bestehen das dann die Anfälle besonders stark sind.

    Liebe Grüße Conny

    choir
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 118

    Liebe Bettina, danke, dass du dich so kümmerst,
    also, es ging doch nicht so gut…jetzt ist es schon 15 Uhr… ich hab mich doch zu Zolmitriptan + Vomex entschlossen. Melperon oder Diazepam hab ich gar nicht im Haus. Ich glaube Melperon hatte ich in Kiel am Bett… habe ich auch dort genommen, als ich Migräne hatte, aber jetzt ist ja offiziell gar keine Pause mehr. Ach, ich werde wohl mein ganzes Leben nie wissen, wie ich es richtig und am besten mache mit den Schmerzen… Ich dachte, dass es alles besser wird ab Kiel, aber heute bin ich echt neben der Spur.

    Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2850

    Liebe Choir,

    du wirst es irgendwann wissen, davon bin ich überzeugt! Wenn es einem so mies geht, stellt man alles in Frage, ich habe es jetzt gerade auf die Schnelle nicht gefunden, hast du ein eigenes Forum in „Mein persönlicher Schmerzverlauf“? Ich würde dir gern etwas schreiben, aber das passt hier nicht in’s Wetter…und Bettina ist da streng….

    Wann warst du in Kiel?

    LG und gute Besserung
    Johanna

    choir
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 118

    Liebe Johanna,
    danke für dein Interesse, das tut gut.

    Doro
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1605

    hallo ihr lieben,
    ich melde mich zurück 🙂 und wünsche euch allen ein gesundes, fröhliches, von leichtigkeit geprägtes neues jahr.
    ich bin nun umgezogen und muss sagen, auch wenn mir die ostsee fehlt, dass dieser umzug das beste für meinen kopf war. kaum noch stürme, nicht mehr so heftige wechsel… mein kopf freut sich sehr darüber. mir geht es, trotz der situation angemessener *lässiger prophylaxe* (wer mich kennt, weiß, dass hier immer sehr konsequent war 😉 ) gut.
    lg
    doro

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27906
    migraene87
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 31

    Liebe Conny,

    das mit dem (Voll-)Mond habe ich bei mir schon seit Jahren beobachtet. Ich hatte am zweiten Weihnachtsfeiertag einen Anfall mit 24h. Dem Fön bin ich entflohen, da ich vom LKR WM-SOG aus beruflichen Gründen in den Raum Freiburg/Breisgau umgezogen bin. Der Fön war wirklich übel für mich. Ich habe in München studiert. Bis ich mit dem Zug da war, hatte ich schon wieder Kopfschmerzen oder Migräne. Der Umzug hat tatsächlich einige Jahre die Situation verbessert, aber nun ist es wie damals in Bayern. Das beste Klima ist für mich am Atlantik (Bretagne, Normandie).
    Ich mache übrigens seit 16 Tagen auch eine Medipause und komme gut zurecht.

    Liebe Grüße
    Michael

    marion
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 123

    Also ich reagiere auf Wetterumschwung- egal ob von warm auf kalt oder von kalt auf warm. Wenn es sehr heiß ist und wenn es sehr windig ist muß ich immer eine Mütze oder Hut tragen (als es damit anfing, fühlte ich mich wie so eine „Oma“ die immer mit einer Mütze oder Hut rumläuft, wenn der Wind kommt) oder bleib am besten im Haus. Was natürlich im Sommer echt blöde ist, wenn man nicht so lange draussen sein kann wenn die Sonne so schön scheint. Meistens sitze/bin ich erst gegen spätnachmittag dann im Freien.

    Auch wenn ich einen sehr verständnisvollen Hausarzt habe- aber das mit der Wetterfühligkeit nimmt er mir nicht ganz ab. Gerade das mit dem Wind findet er besonders „lustig“. „Frau P., der Wind der tut Ihnen doch nix. Wie soll er Ihnen den Schmerzen bereiten“?

    Liebe Grüße Marion

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27906

    Viele können sich so eine Überempfindlichkeit gar nicht vorstellen. Auch dann nicht, wenn sie guten Willens sind. Sieht man ja an Deinem lieben Hausarzt, Marion. 😉

    Ich erkläre auch gar nicht mehr groß, sondern verhalten mich so, wie es gut für mich ist. Auf Wetteränderungen reagiere ich übrigens auch in jede Richtung. 😉

    Michael, interessant, dass der Umzug eine jahrelange Verbesserung gebracht hatte. Ich denke ja auch darüber nach, dem Münchner Föhn zu entfliehen. Diese Belastung ist enorm! Ich habe eine Freundin, da nach drei Jahren in Bayern wieder in den Norden zurück musste, weil die föhnbedingte Migräne sie arbeitsunfähig gemacht hatte.

    Jetzt geht es Dir tatsächlich wieder so schlecht wie damals in Bayern? 🙁 Hat sich sonst noch was verändert bei Dir, das die Zunahme an Schmerzen eventuell auch erklären könnte?

    Viel Erfolg bei der Pause!

    Liebe Grüße
    Bettina

    migraene87
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 31

    Liebe Bettina,

    ja das mit dem Fön war wiklich schlimm. Wie ich ja berichtete, hatte ich als Kind eine Gehirnerschütterung. Seit dieser Zeit war ich dann extrem wetterfühlig, v.a. bei warmen Wetter. Der Fön ist in München ja schlimmer als in Weilheim, da Weilheim noch im „Windschatten“ der Berge liegt. Beim Studium war es so, dass ich nur noch zu den wenigen Pflichtveranstaltungen zur TUM fuhr. Das meiste habe ich zuhause gelernt.
    Der Umzug nach Baden war dann 1996. Die Besserung wirkte ca. 5 bis 6 Jahre. Aber auch die berufliche Situation wurde wegen der Ausfälle durch Migräne schwieriger. Also kann man nicht sicher sagen, dass ein Gewöhnungseffekt an das Wetter hier stattgefunden hat. Andererseits würde ich nicht wegen der Migräne alleine umziehen. Ich habe auch schon Urlaub in der Bretagne gemacht und trotzdem genug Migräne gehabt. Früher mied ich Sonne und Hitze. Seit ca. 3 Jahren habe ich den örtlichen Baggersee für mich entdeckt und bin ab Mai bis Oktober jede freie Minute beim Baden. Sonnenbrille ist Pflicht, aber ansonsten tut mir das Sonnenbaden für die Stimmung gut. Da ich mit dem Fahrrad zum See fahre und um den ganzen See herumschwimme, tue ich auch noch was für die Kondition. Es ist, wie viele hier im Forum schon festgestellt haben, nichts konstant. Ob das eine Prophylaxe oder eben die Wetterfühligkeit ist, alles ändert sich im Lauf der Zeit. Das macht die Behandlung der Migräne ja auch so schwierig.

    Morgen muss ich wieder arbeiten. Falls eine Attacke kommt, muss ich die Pause leider abbrechen. Aber immerhin habe 17 Tage ohne Schmerzmittel und ohne sonstige Unterstützung geschaft. Zur Zeit habe ich Stress in der Arbeit, so dass ich Ausfall durch Migräne vermeiden muss. 2 Wochen Schnupfen bei Kollegen sind aber o.k!!

    Liebe Grüße und wenig Fön
    Michael

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27906

    Danke für Deinen Bericht, Michael.

    Klar ist nichts konstant bei der Migräne, das wissen wir ja alle. Aber so gewisse Tendenzen gibt es doch, die man näher beobachten kann.

    Das Schwimmen im Baggersee ist natürlich toll für die Gesundheit und macht ja auch noch Spaß. Schön, wenn man wieder Dinge für sich entdeckt, die lange Zeit nicht funktionierten.

    Es gibt einige Orte, an denen der Föhn ziemlich erbarmungslos zuschlägt. Die Münchner Gegend gehört auf jeden Fall dazu. Auch in Innsbruck ist es extrem. Als meine Schwester vor vielen Jahren in Innsbruck geheiratet hatte, konnte ich kaum teilnehmen. Das war aber die Zeit vor den Triptanen (d.h., ich hatte sie noch nicht) und würde mir heute nicht mehr so passieren.

    Ich wünsche Dir einen guten Start in der Arbeit und sei mal ganz unbesorgt – 17 Tage Pause sind mehr als viele schaffen und völlig ausreichend! 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    himbeere1
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    Hilfe, was ist das denn für ein Wetter!?

    Die Homepage vom Migräne Radar müsste eigentlich total überlastet sein. Mein Kopf kennt sich schon gar nicht mehr auf. Kaum hat er aufgehört, fängt die andere Seite an zu pochen. Das muss am Wetter liegen! Heut morgen war es bei uns noch recht mild, jetzt ist es a…kalt und er sagt sogar Schnee?!

    Manchmal überleg ich echt, ob ich nicht auswandern soll. Ich will einfach nur konstantes Wetter und nicht Regen, 34 Grad Sonne, Gewitter, Sonne, Schnee an einem Tag. 🙁

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27906

    Gute Besserung, liebe Himbeere. Jetzt ist es wirklich extrem. Ich fuhr heute durch Hagel und innerhalb von Sekunden waren die Straßen in Eislaufbahnen verwandelt. Nicht toll mit Sommerreifen. 😉

    Gleichmäßige 24°, leichter Wind, wenig Regen – wo gibts das? 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    sternschnuppe
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 48

    Hallo,

    im Norden jedenfalls nicht 🙁 .
    Tendenziell habe ich eher Migräne wenn ein Tiefdruckgebiet in Anmarsch ist.

    Lieben Gruß

    Sternschnuppe

    Catingrid
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 55

    Hallo allerseits,

    also bei mir waren Wetterumschwünge schon immer der Hauptauslöser für Migräne. Leider wird das immer schlimmer bei mir :-((
    Früher habe ich nur Migräne bekommen bevor ein Hochdruckgebiet kam; sprich am nächsten Tag war klarer Himmel mit schönstem Wetter. In den letzten Jahren bekomme ich auch bei Sturm und vor einem Gewitter Migräne. Das heißt in den Frühlings- und Herbstmonaten gehts mir richtig schlecht.
    Zur Zeit, wo das Wetter „verrückt“ spiel geh ich wirjklich „am Stock“, habe schon wieder 3 Tage ununterbrochen Migräne und mein Kreislauf nebst Blutdrck sind zu niedrig. Welche Erfahrungen habt ihr damit? Und habt ihr was gefunden was hilft?
    Na dann, möge der Sommer mit schönen ruhigem Wettter nun endlich kommen :-))

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27906

    Willkommen, liebe Catingrid. 🙂

    Bei mir ist das Wetter auch der Haupttrigger und mir gehts exakt wie Dir. Früher waren nur Frühjahr und Herbst schlimm, inzwischen reagiere ich auf jegliche Wetteränderung. Stabile Wetterlagen haben wir kaum noch, sodass es gerade jetzt in diesem Mai recht schwierig ist.

    Es helfen auch hier die Maßnahmen, die bei Attacken, ausgelöst durch alle anderen Trigger auch greifen können.

    Regelmäßigkeit, Entspannungsverfahren, genügend Pausen in den Tagesablauf einbauen, regelmäßige kohlenhydrathaltige Mahlzeiten einnehmen, genügend trinken, leichten Ausdauersport betreiben, soweit halt möglich usw.

    Dann hoffen wir mal gemeinsam auf ruhiges und stabiles Wetter. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    PS: Du hast eine wunderschöne Katze. 🙂

    Semi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 811

    Ich brauche gar nicht nach draußen zu schauen, da ich das Geplätscher alleine schon höre. Es ist doch nicht zu fassen, dieses Wetter. Der Mai geht zur Neige und der Juni winkt…hoffe, dass es dieser Monat etwas besser meint mit uns.

    Allerdings beunruhigen mich die klimatechnischen Prognosen, dass wir künftig immer mehr mit unbeständigem Wetter bzw. extremen Wetterwechseln rechnen können. Na klasse

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2055

    Ich hätte nie gedacht, dass die Prognose meiner Seminararbeit aus der 11. Klasse über Abrupte Klimawechsel wirklich einmal zutrifft. Aber genau das scheint dieses Jahr der Fall zu sein… Ich hoffe sehr, dass dieses Jahr wirklich nur eine Ausnahme ist!

    Mir persönlich schlägt das Wetter meist nur aufs Gemüt und die Stimmung.

    Ich wünsche uns allen einen ruhigen Juni 😀

    Whatever
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4

    Hallo zusammen,
    ich bin neu hier und möchte mich – auch wenn der letzte Beitrag eine Weile zurückliegt – mit anderen Wetterempfindlichen austauschen. Hier in Berlin hat es gerade gewittert und ich meine, dass ich wie andere in der Gruppe auch ein Wetterfrosch bin, weil ich seit zweieinhalb Tagen fürchterliche Kopfschmerzen habe und zu nichts zu gebrauchen bin bzw. war (gerade nimmt der Schmerz etwas ab).
    Schlimme Kopfschmerzattacken habe ich seit meiner frühen Kindheit und seitdem in unterschiedlicher Intensität und Abständen. Seit ein paar Jahren bin ich, jetzt 28, sportlich sehr aktiv (Fußball ca. 2x pro Woche) und habe nun weniger Beschwerden als früher – im Mai habe ich mich jedoch verletzt und musste pausieren, seitdem hatte ich monatlich 2-3 Attacken von je knapp 72 h Dauer, Intensität meist mittel bis schwer. Deshalb bin ich zu einer Neurologin gegangen, die mir Migräne diagnostiziert hat – ganz sicher ist es allerdings nicht, da ich nicht alle prototypischen Merkmale (einseitiger Schmerz, pulsierend, Triptane schlagen nicht bis wenig an) erfülle. Seitdem führe ich ein Kopfschmerztagebuch und versuche herauszufinden, was meine Trigger sind.
    Dass das Wetter eine Rolle spielt, war schon länger meine Vermutung – seit ich das Kopfschmerztagebuch führe, bin ich immer überzeugter davon: Zumindest in Berlin war 2017 bisher extrem gewitterreich, außerdem gab es sehr viele schwüle Tage und viele Tage, an denen es zu heftigen Temperaturstürzen kam. An fast all meinen Migräne-Attacken-Tagen war es so, dass entweder ein Gewitter (manchmal erst 1,2 Tage später) bevorstand – ohne dass ich das wusste – oder dass es innerhalb kürzester Zeit einen plötzlichen Temperaturanstieg gab (manchmal auch an einem Tag Wechsel zwischen kalt/kühl – schwül/drückend – kühl). Mich wundert, dass der Zusammenhang zwischen Wetterumschwung und Migräne von vielen Experten bezweifelt wird, da ich der Meinung bin, dass es viele Migränepatienten gibt, bei denen Wetter der Trigger Nr. 1 ist. Mich interessiert: Wie ist es bei euch? Reagiert ihr auf Gewitter, auf Temperaturstürze / – anstiege? Was unternehmt ihr dagegen bzw. wie vertreibt ihr euch die Zeit, wenn ihr eine schlimme Attacke habt?
    Und je nachdem, in welcher Stadt ihr wohnt: Habt ihr auch das Gefühl, dass die Attacken zunehmen, weil die Wetterlagen in Deutschland extremer werden?

    seemoewe
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 140

    Hallo zusammen.
    Ich lebe am Bodensee und zwar genau in dem Eck, wo der Föhn aus dem Rheintal rein drückt. Komme aus dem Rheinland, dort kannte ich nie ! Migräne oder Kopfschmerzen.
    Heute muss ich allerdings zugeben dass ich nicht genau sagen kann, ob die Migräne nun vom Föhn kommt, oder einfach durch den Wetterumschwung bedingt ist. Die heissen Tage waren zwar von Müdigkeit und Lahmheit geplagt, aber ohne Migräne, seit gestern kam der Wettersturz und meine Migräne. Heute bei Dauerregen n och 17 °.
    Gestern dachte ich, ich habs überstanden nach 2-3 Stunden Schlaf und einer Tablette. Heute Morgen wurde ich wach wieder mit Kopfschmerzen , hauptsächlich Stirn und Schwere über den Augen. Ab ins Bett mit Eisbeutel. Ich habe mir einen “ Migränekühlschrank“ zugelegt. Da ich im 1. Stock mein Schlafzimmer habe, und nicht nachts ständig auf Wanderschaft runter muss in die Küche zum Kühlschrank, hab ich mir eine Minikühltasche zugelegt,lege mehrere gefrorene Kühlbags rein und bin für die Nacht versorgt. Bei der Hitze kühlen die Bags ja sehr schnell aus.
    Abeer ich denke schon, es ist der Wetterumschwung. Jetzt sieht es wieder mal aus wie April, Sonne, Wolken. Ich glaube auch, dass wir uns an die Klimaveränderung gewöhnen müssen. Die bringt ja diese Umschwünge mit sich.
    liebe Grüsse
    Seemoewe

    seemoewe
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 140

    noch einen schönen Restsonntag
    und ein kleiner Beitrag,
    ich glaube auch, dass das Wetter nicht unbedingt ! schuld ist an der Migräne.
    Ich bemerke es zwar schon, so wie gestern , schwühle warme Luft, heute recht kühl.
    Aber gestern konnte ich nur noch liegen , brauchte viel Ruhe und grünes Licht.
    Hab mal gelesen dass das gut sei fürs Gehirn.
    Was mir in letzter Zeit sehr zu schaffen macht ist Stress, ich glaube das ist bei mir der Migränke Faktor Nr. 1.
    Ich hatte eine Woche lange meinen Sohn hier, überaktiv, nie Kopfschmerzen, ebenso mein Mann der noch nie eine Tablette brauchte. Beide sind für mich manchmal unerträglich, weil sie geistig so aktiv sind. Ich als Mutter häng total dazwischen. Ich komme mir vor wie abgestempelt. Kann ja auch keiner nachempfinden von den “ beiden“. Diesem Männerstress kann ich nicht enfliehen, ich weiss nicht wie. Dann kommt die Migräne wie gestern, als im Haus Ruhe einkehrte und bums lag ich im Bett.

    LG. Seemoewe

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2055

    Hier auch noch ein verlorener Beitrag:

    Sonnenblume5:

    Hm erst gestern hat sich die liebe Migräne wieder bemerkbar gemacht. Erst war es für ein paar Tage sehr warm, dann plötzlich wieder kalt. Gestern dann wieder angenehm warm, dann hat das Wetter wieder komplett umgeschlagen. Ein paar Stunden später bin ich mit Migräne (mit Aura) aufgewacht.
    Wetterumschwünge mag mein Kopf gar nicht…

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