Body Mass Index, Übergewicht und Lebenserwartung

Ansicht von 30 Beiträgen - 1 bis 30 (von insgesamt 57)
  • Autor
    Beiträge
  • Hartmut Göbel
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 460

    Viele Menschen stören sich an überschüssigen Pfunden. Doch Übergewicht und sogar geringe Fettleibigkeit erhöhen offenbar die Lebenserwartung. Das zeigt eine Übersichtsstudie mit fast drei Millionen Teilnehmern weltweit:

    http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/uebergewicht-und-lebenserwartung-vom-nutzen-des-fettes-1.1563403

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28362

    Das ist ja irgendwie beruhigend. 🙂 Allerdings – gefällt man sich mit seinen Pfunden selbst nicht, hilft auch so eine Studie nicht wirklich weiter. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4646

    ja, ich finde es auch beruhigend. Aber man sollte den Artikel auch ganz lesen, und entsprechend werten. Nicht nur die Überschrift für sich nutzen, und der hemmungslosen Völlerei freien Lauf lassen. Das wird hier im Artikel deutlich geschrieben.
    Lieber Gruß
    Sternchen

    sonja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 248

    Hallo,

    @Bettina: Finde meine „Rundungen“ auch nicht besonders schön, hab aber doch meine liebe Mühe sie im Zaum zu halten. 😉

    @Sternchen: Ich bin ganz Deiner Meinung. Hatte über diese Studie schon woanders gelesen, aber der Artikel in der Sueddeutschen ist viel ausführlicher…

    LG

    Sonja

    Gudrun
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 194

    Hallo an alle Interessierten,
    die Bewertung von Übergewicht ist derzeit im Fluss befindlich und es gibt eine Vielzahl von Studien, die sich nicht nur mit der quantitativen Bewertung des Gewichtes beschäftigen, sondern qualitative Bewertungen vornehmen.
    Der Zusammenhang von Bauchfett und koronaren Herzerkrankungen ist hier nur eine Betrachtungsweise. In verschiedenen Studien wurde festgestellt, dass Probanden mit Normalgewicht (laut BMI) aber einem kritischen Bauchumfang (Frauen >88cm und Männer>102) zu diesen Herzerkrankungen neigen. Übergewichtige (laut BMI) mit einer Fettverteilung über den gesamten Körper und unkritischem Bauchumfang zeigten ein geringeres Risiko für derartige Herzerkrankungen. Diese Probanden wurden als sogenannte „happy obese“ bezeichnet.
    Auch die Einfärbung des Körperfettes und deren speziellen Eigenschaften steht mittlerweile im Mittelpunkt vieler Untersuchungen. Sogenannte braune Fettzellen werden z. B. als deutlich vorteilhafter bewertet als weiße Fettzellen. Die braunen Fettzellen befinden sich vom Hals abwärts unter den Schulterblättern entlang des Rückgrates und sind zur vermehrten Thermogenese fähig, verbrauchen also mehr Energie als weiße Fettzellen. Leider bilden sich genau diese Fettzellen nach dem Säuglings-und Kleinkindesalter immer weiter zurück.
    Untersuchungen in Kältekammern zeigten aber, dass diese Fettzellen eben durch Kälte wieder neu gebildet werden können und dadurch der Energiebedarf steigt.

    Was fangen wir nun mit solch einem Artikel an?
    Ich gebe allen recht, die zwar beruhigt, nicht aber bereit sind nun mit der Völlerei zu beginnen.
    Ein paar Kilos mehr, wodurch sie auch immer entstanden sind, können ein gesundheitliches Problem darstellen, müssen es aber nicht. Dies zu bewerten bedarf es einer differenzierten ärztlichen Untersuchung, in der mehrere Faktoren zum Tragen kommen.
    Ist kein medizinisches Risiko mit dem Gewicht verbunden, bleibt es ein kosmetisches Problem und das wiederum ist höchst individuell zu bewerten.
    Gerade mit fortschreitendem Alter und unter eine Prophylaxe müssen wir ein wenig gnädig mit uns sein, unser Gewicht aber trotzdem im Auge behalten ohne uns unter Druck zu setzen.
    LG Gudrun

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28362

    Hier ist wieder eine Studie, die vielleicht all diejenigen gerne lesen werden, die nicht so schlau waren wie ich, bereits im Advent mit dem Abspecken zu beginnen. 😉 Na ja, mehr als 3 Kilo hab ich bis jetzt auch nicht geschafft, aber ich bleibe dran. 🙂

    Länger leben mit Fettpölsterchen

    Liebe Grüße
    Bettina

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Und wenn Du nur ein kg oder Pfund pro Monat schaffst, ist doch suuuper! 🙂

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28362

    Danke, find ich auch. 🙂

    Gudrun
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 194

    Und wieder eine Studie, die nicht wirklich hilfreich ist für den Einzelnen.
    Wir orientieren uns in aller Regel an dem Gewicht, das wir vor Jahren, vor der Schwangerschaft, vor den Wechseljahren, vor einer Erkrankung oder vor bestimmten Medikamenteneinnahmen hatten.
    Niemand wird sein Gewicht plötzlich aufgrund so einer statistischen Auswertung für akzeptabel halten und das ist auch richtig so.
    Wie schon oben beschrieben, ist die Bewertung des Gewichts oft ein kosmetisches Problem und weniger ein medizinisches, dafür müssten immer mehrere Faktoren von ärztlicher Seite bestimmt werden.
    Es gibt bezüglich dieser Studie keinen Grund sein Bestreben, ein akzeptables Gewicht zu erreichen oder zumindest nicht weiter zuzunehmen, aufzugeben.
    Wohl sollte es uns aber etwas ruhiger werden lassen, wenn wir in einem BMI-Bereich von < 30 liegen und der Taillenumfang < 88 cm ( Männer < 102 cm) ist.
    Aber das diskutieren wir ja immer wieder, sowohl Nachlässigkeit als auch Panik ist in Bezug auf das Gewicht wenig sinnvoll.

    LG Gudrun

    Die Kommentare zur Studie sind sehr interessant und sollten unbedingt mitgelesen werden.

    Gudrun
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 194

    Liebe Bettina,
    3 kg Gewichtsverlust sind immer noch große Klasse. Respekt!!!! Ulrike bringt es auf den Punkt, auch 500g/Monat wären gut. Wenn Du das über die nächste Zeit halten kannst, ist es ein toller Erfolg.
    LG Gudrun

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28362

    Ich bin eh zufrieden, liebe Gudrun. 🙂

    Die Kommentare sind nicht selten interessanter als der Beitrag selbst. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 682

    Hi,

    ich find das Thema Gewicht echt schwierig.

    Als es mir vor 2 Jahren sehr schlecht ging wurde die Migränevorbeugung neu aufgebaut. Außerdem habe ich begonnen die Pille zu nehmen,

    Im Laufe eines Jahres