Forentreffen 2018 – ein Rückblick

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    Beiträge
  • heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5600

    Es gibt den bekannten Spruch „am anderen Ufer ist es immer schöner“ 😉 .

    Ich habe das mit der med. Prophylaxe Flunarizin mal so erlebt:
    Ich war in einem Zustand, dass ich dachte, so kann es nicht weitergehen, ich muss was unternehmen und versuchen, Erleichterung zu bekommen. Der Arzt verschrieb mir Flunarizin. Daraufhin wurde meine Migränefrequenz zwar besser, ich hätte allerdings immer und überall schlafen können und war am frühen Abend schon zu nichts mehr zu gebrauchen. Nach einigen Wochen dachte ich dann, so kann es nicht weitergehen, ich muss was unternehmen, … – siehe oben 😉

    Interessant wäre gewesen, mal festzustellen, wie sich meine Migränefrequenz entwickelt hätte, hätte ich mir ganz ohne Flunarizin derart viel Ruhe und Auszeiten gegönnt, wie ich sie notgedrungen unter diesem Medi wahrnehmen musste. Doch die Umsetzung in den praktischen Alltag wäre wohl nicht so einfach.

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4562

    Liebe super-angie,

    ich komme erst jetzt dazu, deinen ergreifenden Beitrag zu lesen. Viele Betroffene, die das erste Mal beim Forentreffen dabei sind, fühlen so wie du. Auch bei mir war es so. Immer noch, auch beim 9. Treffen erobern mich diese Gefühle. Danke für deine Zeilen.

    Zu den Prophylaxemitteln muss man wohl auch sagen, dass sie wegen unserer Geschichte in Deutschland sehr in Verruf geraten sind. Anditdepressiva und Antiepileptika nimmt man nicht für „normale Krankheiten“ sie sind für geistesgestörte Menschen gemacht.

    So wie Prof. Göbel mir erzählte, ist die Abwehr bei diesen Medikamenten in Deutschland deutlich höher als im europäischen Umland.

    Ein neues Medikament, welches noch lange nicht die Testzeit hinter sich hat, aber ganz anders auf den Markt gedrückt wird, wird dagegen weniger kritisch, quasi verlangt.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 468

    Ja Heika, das ungefähr meine ich.
    Man sieht immer nur das momentane Leid. Der Mensch neigt – glücklicherweise – dazu, zu vergessen.
    Da scheint das Leid am anderen Ufer weniger schlimm als das am momentanen eigenen.

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 10 Monate, 1 Woche von  Anna.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 10 Monate, 1 Woche von  Anna.
    Mari
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4

    Hallo Ihr Lieben!
    Ich denke so gern an das Forentreffen im August zurück. ??? Euch alle mal „live“ zu erleben war richtig toll! Vielen Dank an alle, die dieses Treffen organisiert haben!! Ganz besonders Dir, Bettina, Sternchen und natürlich Prof. Göbel!
    Herzliche Grüße,
    Marion

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4562

    Liebe Marion,

    die Freude liegt ganz bei uns. Nicht umsonst gibt es das Forentreffen nun schon 9 Jahre. Für mich ist es jedesmal wieder ein einzigartiges tolles Erlebnis „alte“ und auch neue Gesichter zu sehen.

    Alles Liebe bis bald 🙂
    Sternchen

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