Dauer in Stunden

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  • Uli
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    Beitragsanzahl: 200

    Hallo, habe mir gestern die App auf meinem Ipad geladen und moechte nun alles so korrekt wie moeglich eintragen. Aber ich weiss nicht so genau was man bei Dauer in Stunden eintraegt!? Wenn ich ein Schmerzmittel einnehme, sind die Schmerzen (je nach Mittel) ja nach einer gewissen Zeit erst einmal weg! Traegt man dann z.b. 1 Stunde ein?
    Kann sein, dass die Frage jetzt ziemlich bloed ist, aber ich plage mich jetzt auch schon den3. Tag mit Migraene rum und irgendwann leidet einfach mein Denkvermoegen gewaltig drunter!
    LG Uli

    Uli
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 200

    Hat jemand des Raetels Loesung fuer mich?

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Uli,

    wenn Du z.B. morgens mit Migräne aufwachst, Du nach 3 Stunden dann ein Triptan nimmst, dieses wieder 2 Stunden braucht, um zu wirken, dann trage 5 Schmerzstunden ein. Irgendwann in einem der weiteren Updates soll auch integriert werden, mehrere Einträge pro Tag in eine Statistik mit einfließen zu lassen. Dies sind allerdings sehr aufwändige Programmierungen, die man nach und nach ergänzen wird.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Uli
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 200

    Liebe Bettina,
    Ok Danke, werde ich so machen!

    LG Uli

    Marike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2

    Hallo zusammen!

    Ich bin neu im headbook und erstelle meinen ersten Eintrag mit einer Frage zu diesem Thema (und hoffe, dass ich es hier korrekt einsortiere).

    Wenn ich am Vortag z.B. um 22 Uhr mit Migräne ins Bett gehe und am nächsten Tag z.B. um 5 Uhr mit Migräne aufwache, zähle ich dann am Vortag die Zeit bis 24 Uhr und am nächsten Tag ab 0 Uhr oder nehme ich immer nur die Zeit, in der ich auch wach bin?

    Lieben Dank für eine Antwort,
    Marike

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Willkommen liebe Marike. 🙂

    Irgendwo muss man die Grenze ziehen und diese ist 0 Uhr. Daher sind das dann zwei Einnahmetage.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 479

    Hallo Bettina,

    ich glaube, darum ging es Marike nicht.
    Ich hatte mich mal bewusst zurück gehalten, um nichts falsches zu sagen, aber grundsätzlich hatte ich es so verstanden, dass Marike wissen wollte, wie viele Stunden sie insgesamt zählen muss.

    Wenn ihre Migräne z.B. um 15:00 Uhr beginnt und sie um 22:00 Uhr ins Bett geht, um 5:00 Uhr mit Migräne wieder aufsteht und diese noch bis 17:00 Uhr anhält.

    Hat sie dann 7 und 12 Stunden oder 9 und 17 Stunden?

    Ich hätte gesagt, dass das letztlich gar nicht so wichtig ist, denn das ist nicht das, auf das ich persönlich nachher primär schaue, aber wie gesagt, ich wollte nichts falsches sagen.

    LG Anna

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Ach so, also man zählt nur die tatsächlichen Schmerzen. Also die Schmerzen, die bestehen, so lange, bis sie entweder durch das Triptan kupiert werden oder von selbst vergehen. Schläft man und weiß man gar nicht, ob man Schmerzen gehabt hätte (wäre man wach gewesen), werden diese selbstverständlich auch nicht gezählt.

    Mit dem Zählen der Stunden machen sich manche zu viel Druck. Es ist völlig wurscht (also für die Statistik), ob man nun drei Stunden einträgt oder sieben. Wichtig sind die Behandlungstage.

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 479

    Ja, so meinte ich das. Ich schaue letztlich nachher auch nicht nach, ob es 5h oder 7h waren, deshalb ist mir das auch nicht sooo wichtig.

    LG Anna

    Marike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2

    Hallo Bettina und Anna,

    vielen Dank für Eure Antworten.
    Ja, ich meinte es so, wie Anna es verstanden hat.

    Die Anzahl der Stunden ist letzlich nicht so wesentlich, aber in der App wird sie abgefragt und auf der Auswertung ja auch dargestellt. Daher hat mich das interessiert.

    Liebe Grüße
    Marike

    Meggie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Hallo Zusammen,

    Puh, wenn ich euren Thread so lese, dann habe ich jetzt alles falsch gemacht und muss von vorne anfangen???

    Da ich 24/7 Kopfschmerzen habe…gibt kein Tag ohne….habe ich die Schlaf-Stunden immer mitgerechnet, auch wenn im Schlaf die Kopfschmerzen nicht so realisiert werden, wie als wenn man wach ist. Aber sie werden im Schlaf auch nicht plötzlich weg sein, sondern irgendwie den Körper weiter beeinflussen….zb unruhigerer Schlaf. Deswegen war es für mich logisch, die Schlaf Stunden mit zu zählen, weil ausschließen ja auch nicht richtig wäre?!??

    Habe bei meine Operationen gelernt, dass man sogar während einer Vollnarkose starke Schmerzmittel bei einer OP bekommt, weil der Körper darauf reagiert, Erinnerung hat etc und irgendwie ähnlich müsste es dann doch quasi mit Schlaf und Schmerzen sein? Nur quasi alles auf einem reduzierterem Level?

    Soll ich jetzt nachträglich meinen Kalender berichtigen? Und meine durchschnittliche Schlafzeit einfach jeden Tag abziehen? Oder müsste ich neu mit den Aufzeichnungen im Kalender beginnen?

    Viele Grüße von
    Meggie

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5622

    Liebe Meggie,

    es geht tatsächlich nur um die reale Schmerzwahrnehmungszeit. Behandeln wir eine Migräneattacke mit einem wirksamen Triptan, empfinden wir (im besten Fall) keine Schmerzen mehr. Also zählt diese Zeit ab Wirkungseintritt nicht mit.
    Die Attacke läuft ja trotzdem weiter und ohne Triptan hätten wir sehr starke Schmerzen, doch unsere Statistik klammert die Konjunktive (hätte, wäre, würde ? ) aus.

    Ich bin selber ein Dauerschmerz-geplagter Mensch. In meinen schlechten Zeiten schlief ich mit starken Schmerzen ein und noch bevor ich richtig wach war, bohrte sich der Schmerz als allererstes in meine Wahrnehmung. Dennoch habe ich dazwischen keine Schmerzen bewusst wahrgenommen, und darum geht es.

    Ob du das nachträglich in deinem Schmerzkalender ändern solltest, hängt davon ab, für was du die Auswertung brauchst, wie wichtig es ist, die ganz korrekten Angaben zu haben.

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monate von  heika.
    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7456

    Ich frage mich gerade, woführ diese Regelung Sinn machen soll. Die Belastung durch die Migräneanfälle lässt sich doch nicht nur durch die Schmerzen ermitteln, denn auch wenn die Medikamente mir vorübergehend weniger oder keine Schmerzen bescheren, geht es mir doch meist nicht gut. Oder, meine Anfälle dauern meist mehrere Tage, da schlaf ich zwischendurch ja auch. Aber eben unterschiedlich gut, je nachdem ob ich etwas zum Schlafen genommen habe oder nicht oder wie stark ich die Schmerzen empfinde.
    Genauso die wahrgenommene Schmerzstärke, die wechselt bei mir ständig, egal ob mit oder ohne Medikament. Was soll ich da denn alles eingeben? Ein Kreuz reicht mir da vollkommen.

    Ich gestehe ?, ich habe noch einen selbstentworfenen altmodischen Papierkalender. Da mache ich ein Kreuz pro Tag wenn ich Migräne habe. Und daneben vermerke ich ob behandelt oder nicht wegen der 10/20 Regel. Mehr interessiert meinen Arzt auch nicht wirklich. Besonderheiten, wie mehrfache Triptaneinnahme oder schlechte Wirkung, notiere ich mir zwar, um sie bei Bedarf dann ansprechen zu können. Auf den Kalender für den Arzt übertrage ich sie aber nicht.
    Ich beschäftige mich mit der Migräne und ihrer Erfassung nur genau so viel, wie nötig. Alles andere halte ich nur für Belastung, die nicht sein muss.

    Euch allen einen schönen Sonntag,
    Julia

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monate von  Julia.
    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 479

    Ich kann mich da Julia nur anschließen.
    Und die Dauer mache ich auch nur noch Pi Daumen.
    Die habe ich mir nämlich im Nachhinein nie mehr angeschaut und mein Arzt auch nicht.
    Interessant ist nur „wie oft“ der Rest ist mir nicht so wichtig.

    LG Anna

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2055

    Ihr Lieben,

    vielen Dank für eure interessanten Ansichten zu diesem Thema 🙂

    Als ich aus dem Norden gen Süden gezogen bin, wollte ich mir hier einen Schmerztherapeuten suchen – einer aus der Liste hatte auf seiner Homepage einen Schmerzkalender, den man bitte zum Termin ausgefüllt mitbringen sollte: Hier musste für jede Stunde(!) am Tag und in der Nacht Dauer und Intensität der Schmerzen dokumentiert werden.
    Ich wäre bei diesem Kalender schlichtweg verrückt geworden – warum soll ich mich so intensiv mit meinem Schmerz beschäftigen? Nicht nur einmal am Tag die Dauer überschlagen, sondern gleich 24 Mal am Tag…

    Ich selbst rechne meine Stunden auch Pi Mal Daumen – da ist sicher mal die eine oder andere Stunde zu viel oder zu wenig dabei – aber wenn dann in der Auswertung die Schmerzdauer im Monat innerhalb von drei Monaten um mehr als 200 Stunden zunimmt, dann weiß man, dass da weder Pi noch Daumen dafür verantwortlich sein können und somit reicht die Dokumentation aus meiner Sicht und für meinen Arzt absolut aus…

    Es hängt natürlich immer davon ab, was man aus der Dokumentation alles herauslesen möchte – da kann es teilweise erforderlich sein, mehr oder genauer aufzuschreiben, aber meistens reicht das für einen bestimmten Zeitraum aus, um Zusammenhänge erkennen zu können.

    Als ich noch Dauerschmerzen hatte, habe ich übrigens ganz bewusst meine Schlafenszeit abgezogen – einfach damit ich auf einen Blick auch sagen konnte, wie lange ich jeweils geschlafen habe 😉

    Sonnige Grüße, Tanni

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Noch mal ein paar Gedanken, wie wir die App entwickelt haben: Es werden nur die Dinge abgefragt, die für den Arzt wichtig sind. Die genaue Anzahl der Schmerzstunden ist nicht wichtig, wichtig ist der Migränetag, bzw. der Behandlungstag. Manche Migränepatienten lieben aber die Dokumentation und möchten alles ganz genau notieren. 😉 Auch dann, wenn es völlig unerheblich ist und nur Datenmüll produziert.

    Die Mehrzahl der Betroffenen hat aber keine Lust, sich unnötig mit der Dokumentation aufzuhalten und möchten es kurz und sinnvoll gestaltet haben. Da diese Art der Dokumentation auch den Ärzten entgegenkommt, haben wir die App so konzipiert.

    Selbst die Triggersuche ist nicht mehr relevant, weil meist gar keine Relevanz daraus resultiert. Wer auf hormonelle Schwankungen reagiert, kann diese auch nicht abstellen (außer mit einer speziellen Pille und das versuchen ja auch viele). Wer auf das Wetter reagiert, kann es auch nicht ändern. Sonstige Trigger kennt man ja eh meist und wird sie vermeiden, wenn sie sich vermeiden lassen. Oder auch nicht, denn man muss und möchte ja auch leben.

    Daher: Nicht alles so genau nehmen und nicht übermäßig protokollieren. Macht nur Arbeit, bringt niemandem Vorteile. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Meggie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Hallo ihr Lieben,

    vielen lieben Dank für eure Antworten 🙂

    Ich denke, das hört sich merkwürdig an, aber ich muss sagen, mich überfordert zzt sogar so eine App….ist mir einfach alles zu viel.

    Sicher macht so eine App bei den meisten Patienten auch total Sinn. Aber bei mir, ich weiß nicht….ist alles so konstant, das sieht einfach fast immer gleich aus bei mir im Kalender, das könnte ich auch in Kürze einem Arzt erklären, ohne mich drei Monate mit der App zu stressen. Medikamente nehme ich gegen die Kopfschmerzen ja auch nicht, weil quasi nichts hilft.

    Aber der Schmerzkalender muss wohl sein….

    Also, dann werde ich die bisherigen Eintragungen mal so lassen, aber fortan ohne die Schlafstunden eingeben.

    Hoffe ihr habt eine gute Nacht 🙂
    Meggie

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