Führt Ihr einen Kopfschmerzkalender?

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  • Bettina Frank – Admin
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    Wer von Euch führt denn regelmäßig und schon über längere Zeit einen Kopfschmerzkalender?

    Ich führe meinen ganz konsequent seit fast 7 Jahren. In den letzten Jahren führe ich diesen. Hier fehlt mir eine Möglichkeit, die Kopfschmerzstärke anzugeben. Dann fände ich es auch gut, die Dauer der Attacke angeben zu können und wie schnell das Medikament gewirkt hat.

    Welche Vorschläge habt Ihr denn? Wie würdet Ihr den idealen Kopfschmerzkalender kreieren?

    Julia und Migränchen hatten sich ja schon geäußert. Dies war Julias Anregung:

    Julia: Für mich wäre ein Kalender mit Stundenunterteilung und nicht nur tageweise, sehr sinnvoll. Ich hab z. Z. sehr oft gegen Abend einen Anfall, den ich aber meist gut mit Medikamenten mildern kann. Wenn ich dann schlafen kann, ist es mir doch egal, ob ich Migräne hatte oder nicht. Es verdirbt mir doch nicht den Tag. So ein Kalender macht mir das bewußt und ich behalte trotzdem den Überblick über die Medis

    Migränchen möchte lieber keinen mehr führen, da er nicht ausreichend beachtet wurde und sie die tägliche Auseinandersetzung mit den Schmerzen nicht haben möchte.

    Für mich ist der Kalender sehr wichtig und zusätzlich habe ich einen Arzt, der sich sehr dafür interessiert. 😉 Der Kalender zeigt mir (und dem Arzt) die guten und die schlechten Monate, welche Medikamente ich genommen habe, wie schnell sie wirken, unter welcher Prophylaxe es mir gut ging, welche ich nicht mehr einnehmen kann usw. Ein Art Statistik wäre super, um den Langzeitverlauf beobachten zu können.

    Jetzt bin ich gespannt, welche Anregungen und Ideen Ihr habt. Vielleicht kann man die ja irgenwann mal umsetzen in einen Kalender, der dann keine Wünsche mehr offen lässt. 🙂

    Liebe grüße
    Bettina

    Julia
    Teilnehmer
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    Hallo Bettina,
    es ist doch nichts einfacher, als 1 Blatt Papier, 1 Lineal und einen Stift zu nehmen und dann noch ein bisschen Kreativität.
    Ich muß seit 13 Jahren einen Kalender mitbringen, wenn ich zu Dr. Heinze komme. Der wird auch immer gelesen und diskutiert. Dadurch behält man natürlich den Überblick. Manchmal mag ich den Kalender nicht so sehr, weil er mir die Häufigkeit der Attacken immer vor Augen hält. Ohne „hätte“ ich immer viel weniger Anfälle.
    Mein Kalender hat 1 senkrechte Spalte für die Tage 1 -31, daneben 4 schmale Spalten für MI-Medikamente, können natürlich auch mehr oder weniger sein. Dann kommt eine breite für Anmerkungen wie Aura nach Imigran oder die Stärke der Migräne oder andere Schmerzen, die ein Medi brauchten. Ich hab 2 Monate nebeneinander. Nimmt man nur einen Monat, könnte man auch die Stärke der Schmerzen oder die Uhrzeiten angeben. Unten in der letzten Querspalte addiere ich dann noch die Mi-Tage, die Anzahl der genommenen Medis. Damit behalte ich den totalen Überblick. Der Wunsch nach Statistik ist damit auch gleich erfüllt.
    Mit ein wenig Phantasie klappt das. Ran an die Stifte.

    Migränchen
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    das hast du lieb geschrieben bettina – stimmt…keiner interessiert sich dafür bei mir ;-(.

    aber bei mir ist es auch so, dass das migränegeschehen realtiv konstant ist…täglich schmerz (wandelnd in seiner intensität), mit heftigeren tagelangen attacken während vor und nach der mens….ist hübsch jeden monat gleich.

    gutes gelingen und alles liebe
    euer migränchen

    alchemilla
    Teilnehmer
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    Mir genügt es, am Ende des Jahres aus der Tageszeitung den Jahreskalender herauszufischen.
    Er hat DIN A 4 Größe und ist beidseitig bedruckt.
    dort trage ich nur ein, wann ich ein Triptan genommen habe ( ein N für Naramig mit einem roten Kreis drum),
    manchmal, wenn ich denke, es sein etwas Belastendes vorgekommen, auch ein Stichwort dazu.
    Mit einem dicken schwarzen Punkt wird die Mens eingetragen
    evtl noch der Beginn einer Maßnahme, die länger dauert und als Prophylaxe bestimmt ist zB. MG (Magnesium) Nachtk, Qi (Qi Gong) usw.
    Mehr brauche ich nicht und die leeren Zeilen leuchten mir entgegen, wenn ich KEIN Triptan brauchte. Das ist ein schöner Anblick ( wenn es viele Zeilen sind . . .sonst nicht)

    Dieser Kalender dient MIR, keinem Arzt. Prof Göbel allerdings war sehr angetan davon.

    Ich finde es zuweilen sehr aufschlussreich, auch die alten Kalender vorzunehmen und zu studieren. Wie sich das Migränegeschehen über die Jahre verändert.
    (Manchmal versuche ich doch immer noch, eine Gesetzmäßigkeit zu erkennen, aber das einzige Gesetz, das ich erkenne, lautet: es gibt keine Gesetzmäßigkeit)

    LG
    Gisela

    sternchen
    Teilnehmer
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    Ich kann Euch ja meinen ins Netz stellen, und dann können alle ihre Wünsche anbringen, und so weit ich kann werde ich sie erfüllen. Dann könnte sich jeder den Kalender auf seinen PC laden. Man kann ihn dann ausdrucken und auch per Mail Anhang an die Ärzte schicken. Das spart ne Menge Papier.Habt ihr Interesse, dann sagt Bescheid. Ich versuch was ich kann.
    Lieber Gruß
    Sternchen

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7614

    Liebe Gisela,

    Suchen nach einer Gesetzmäßigkeit verdirbt nur die Laune und bringt rein gar nichts. Ich hab´s lange aufgegeben.

    Schönen Abend
    Julia

    seepferdli
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 136

    Hallo zusammen

    schon seit Jahren führ ich einen Kalender. Dieser erfühgt über eine Spalte Datum, morgen, vormittag, nachmittag, abend, nacht und eine leere, in dieser trag ich die akut medikamente und eine veränderung der Basistherapie ein. In den spalten morgen,… trag ich die Anzahl Attaken, die Dauer sowie die stärke ein. Damit ich sagen kann, wenn cih eine akutmedikaentation gebrauch hatte, markier ich die Attake mit Farbe. So kann der Arzt erkenne bei welchen Attaken ich ein Medikament gebraucht hatte. Mit dieser Technik kann auch aufgezeichtet werden wieviele Triptane ich pro Tag genommen hatte.

    Eine andere Frage, kennt ihr das gefühl, dass ihr keine Lust mehr habt eine Kalender zurführen, da er sowieso immer gleich aussieht? Was macht ihr dagegen, wie motivert ihr euch?
    seepferdli

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3997

    Ich glaube, ich würde die Motivation verlieren, wenn ich zu viele Details aufschreiben sollte.
    Die vorgegebenen Schmerzkalender sind mir alle zu detailiert. Das meiste, was ich da eintragen SOLL, WILL ich gar nicht weiter verfolgen.
    Dazu hätte ich KEINE Lust.
    Das Studieren alter Kalender über Jahre hinweg finde ich schon sehr interessant. Es gibt keine Gesetzmäßigkeit im Sinne von : wenn DAS passiert, kommt immer eine Migräne, oder so.
    Aber der Zusammenhang mit den Hormonen ist mir dadurch z.B. sehr deutlich geworden.
    Auch belastende Lebensumstände haben für mich schon einen Einfluss auf die Migränehäufigkeit gehabt.
    Welchen Schluss auch immer man daraus ziehen mag. . .

    Gisela

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7614

    Für mich ist der aussagekräftige Kalender sehr wichtig, da ich oft und gern in meiner Trickkiste wühle und Medikamente wie die Triptane, Cortison und Naproxen durcheinander einsetze. Da behalte ich den Überblick und habe unter anderem dadurch keinen MÜK mehr. Außerdem kann ich so zu hohe oder zu lange Dosierungen vermeiden.

    Und ganz wichtig: die Compliance dem Arzt gegenüber. Der verliert doch die Lust, wenn er nie erfährt, ob seine Behandlung greift.

    Migränchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 118

    …jetztz weiß ich grad nich ob ich denn das dazugeschrieben habe?

    ich schreibe mir so wie gisela natürlich auf wann ich was eingenommen habe…und auch wenn ich sport mache…und meine tage habe….also ganz ohne aufzeichnungen bin ich auch nicht 😉

    migränchen

    Susi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 494

    Hallo,

    ich führe seit 6 Jahren einen Kopfschmerzkalender, den ich mir mit Hilfe von Excel selbst „