Migräne App – Migräne- und Kopfschmerzkalender für iOS und Android

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  • Johanna
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    Den ersten Monat mit der App hhabe ich ausgewertet, hat alles super funktioniert.

    Für mich könnten ein paar Dinge anders funktionieren, aber das ist auch nur Gewohnheit, wenn es so ist, dann ist es so. Die App ist um Klassen besser, als alles was ich vorher hatte! Ich schreibe trotzdem mal meine Gedanken:

    – bei der Zählung der Medikamente und Schmerztage wird auf die letzten 30 Tage gesetzt, Monat geht nicht oder? Ich fand es immer so schön, wieder bei „Null“ anzufangen quasi, meine Auswertung ist sonst for ever rot….

    – eine Auswahl bei den Medikamententagen wäre schön, gibt ja unterschiedliche MÜK-Schwellen, aber wie gesagt, das sind „Luxus-Wünsche“

    -wenn man Anfang und Ende „drücken“ könnte bei einer Attacke, das wäre auch was. Manchmal schlafe ich danach und am nächsten Tag nachtragen, vergesse ich manchmal

    – Bei mir sind die Attacken nicht immer gleich ganz schlimm, manchmal ist es so ein bisschen wie MÜK, da schmerzt es links, dann wird es weniger, dann schmerzt es rechts, dann der Nacken und so geht es über Stunden hin und her. Ist ja nun mal bei chronischer Migräne so, wie tragt ihr so etwas ein?

    Liebe Grüße Johanna

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2061

    Ich war heute fleißig und habe mein Papierkrieg in die App übertragen 🙂 Ich finde sie wirklich super aufgebaut – und wunderbar zu bedienen, daher erstmal herzlichen Dank dafür! 😀

    Eine kleine Anregung hätte ich vielleicht: Bei der Schnelleingabe ist Migräne als Kopfschmerztyp vorausgewählt. Für einen Patienten wie mich bedeutet dies, dass ich fast bei jeder Eintragung den Kopfschmerztyp ändern muss (also etwa an 28-30 Tagen im Monat). Es wäre schön, wenn man hier die Voreinstellung individuell festlegen könnte…

    Und noch eine Frage nebenbei: Ich hatte Interessehalber mal wieder mein Chronifizierungsrisiko getestet – hierbei ist mir aufgefallen, dass der eine Punkt lautet: „Trinken Sie täglich bis zu drei Liter Flüssigkeit“. Mit dieser Formulierung könnte man genau genommen auch bei täglich 100 ml Flüssigkeit ein Häkchen für Ja setzen, aber dies wäre nach meinem Wissensstand nicht nur für Kopfschmerzpatienten, sondern ganz allgemein deutlich zu wenig… Ich gehe davon aus, dass die Frage darauf abzielt, ob man ausreichend trinkt – wäre es dann womöglich sinnvoller, diesen Punkt ein wenig umzuformulieren, um deutlich zu machen, dass es nicht darauf ankommt, unter den drei Litern zu bleiben, sondern darauf, über den Tag verteilt ausreichend zu trinken? (es würde meines Erachtens schon reichen, irgendwo ein Wörtchen wie genügend, ausreichend o.ä. einzufügen)

    Liebe Grüße, Tanni

    Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2851

    ich habe eine Frage zur App und MIDAS…

    1. verstehe ich das richtig, dass ich den MIDAS Fragebogen manuell ausfülle?

    2. ich gebe im Schmerzkalender immer mit ein ob mich Kopfschmerzen in meiner Tätigkeit (berufl./privat) beeinträchtigt haben, finde ich diese Info irgendwo, weil ich sie für MIDAS brauche?

    Bin nach wie vor begeistert und schon gespannt, was mein Arzt sagt, also zum neuen Schmerzkalender und nicht zu den 27 Schmerztagen im März….

    LG und ein schönes Wochenende für euch
    Johanna

    super-angie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 83

    Vieeelen Dank für die neue App unter Android!!!
    Früher habe ich in den schlechten Phasen schön meine Eintragungen gemacht und in den guten Phasen dann gedacht, dass die schlechte Phase nie wieder kommen kann, wenn ich nur einfach positiv denke und alles zerrissen. Quasi aus den Augen, aus den Sinn.
    Nun müßte ich schon mein Smartphone in der Badewanne versenken…

    Und ich bin dem Täter oder den Tätern dank der neuen Technik ziemlich dicht auf die Spur gekommen. Die Migräne maskiert sich manchmal, außerdem hat sie noch zwei weitere Komplizen, einer heißt Spannungskopfschmerz, den Namen von dem zweiten Komplizen kenne ich noch nicht, aber auch er hinterläßt Spuren.
    Und die gesicherten Fakten und Indizien werden an Spezialisten übergeben. Die haben Waffen mit kryptischen Namen wie Metoprolol (das ist aber kein Alkohol) oder Amytriptillin (das ist keine junge Blondine) und noch viele andere.
    Ihr habt keine Chance! Gebt auf!

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28319

    Liebe Johanna,

    den Midas kannst Du auch direkt am Handy ausfüllen, versuche es mal. 🙂

    Diese Infos bezüglich Beeinträchtigung beruflich/privat usw. sind eigentlich gar nicht relevant und werden wohl auch mal entfernt werden.

    Liebe Angie, Dich nennen wir künftig wohl lieber Sherlock Holmes. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2851

    Liebe Bettina,

    ich habe mich missverständlich ausgedrückt, ich meinte schon am Handy, aber eben eintippen, er (MIDAS) zieht sich die Daten nicht selbst raus…. Dann weiß ich da jetzt Bescheid!

    Die Tage zur Beeinträchtigung, werden ja auch im MIDAS abgefragt, insofern dachte ich, dass ich die in der Addition im Schmerzkalender finde.

    LG

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28319

    Liebe Johanna,

    genau, er zieht sich die Daten nicht selbst, da die Daten sonst in einer Cloud sein müssten. Das sollte vermieden werden, jeder User hat seine Daten nur lokal am Gerät.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Malte K.
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7

    Hallo zusammen,

    dass die Daten nicht in einer Cloud gespeichert werden, ist aus Sicht des Datenschutzes sicherlich zu begrüßen. Aber alles hat auch seine Nachteile. Mein Smartphone ist kürzlich von einem Moment auf den anderen komplett ausgefallen. Alle Einträge in den Schmerzkalender waren damit leider verloren. Vielleicht bringt ja eines der nächsten Updates eine Backup-Möglichkeit mit sich (z.B. auf eine interne SD-Karte). Oder existiert diese bereits und ich habe sie bisher übersehen?

    Ansonsten finde ich die App sehr gut gelungen. Mir war gar nicht wirklich bewusst, wie oft ich von Kopfschmerzen (nicht unbedingt immer Migräne) heimgesucht werde. Auch die Triptanschwelle ist sehr hilfreich und hat mir aufgezeigt, dass ich mein Sumatriptan meist zu früh eingenommen habe.

    Da ich Migräneanfälle selten direkt in einen Zusammenhang mit meinen Lebensumständen bringen kann (Stress, Bewegung, Schlaf etc.), könnte ich mir gut vorstellen, dass eine Einbeziehung von Daten aus einem Fitnesstracker (z.B. Fitbit) aufschlussreich sein könnte. Die App könnte vielleicht sogar nach einer gewissen Lernphase die Wahrscheinlichkeit eines neuen Anfalls errechnen. Zumindest könnte es hilfreich sein, sich und seine Neigung zur Migräne besser kennenzulernen und auslösende Faktoren zu vermeiden.

    Ich wünsche Euch einen schönen Restsonntag!
    Malte

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4641

    Hallo Malte,

    ja, ich find die App auch klasse. Meine Sicht auf den Datenschutz ist da etwas strenger 🙂 Ich empfinde es wirklich als Schutz, dass nicht alles was ich für mich privat speichere zentral abgegriffen werden kann. Jeder hat ja für sich privat die Möglichkeit Sicherheitskopien zu ziehen.

    Die Möglichkeit durch eine Vorwahnfunktion einer intelligente App auf die Wahrscheinlichkeit einer Migräneattacke hingewiesen zu werden, macht mich auch skeptisch. Denn wenn mir vorausgesagt wird, dass ich bald zu X % eine Migräne bekomme, weil ich heute dieses oder jenes gemacht habe, dann würde ich mein Leben exakt nach der Migräne richten. Genau das ist m.E. unbedingt zu vermeiden. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Migräne eh immer anders kommt als geplant. Außerdem würde die Prognose mir die Tage oder Stunden vorher auch schon vermiesen. Also für mich wäre es keine gute Sache, so eine App zu nutzen. -:) übrigens, ich weiß eh, dass ich bald wieder eine Migräne bekomme:) brauche keine App dafür.

    Ich für mich kann sagen, dass das vermeiden von Triggern nur bedingt eine Rolle im Kampf gegen die Migräne spielt.

    Ich habe für mich festgestellt, dass wenn ich auf gewisse Trigger verzichte, ich nicht weniger Migräne habe. Wohl aber u.U. zu anderen Zeiten.

    Alles Liebe
    Sternchen