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  • Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 27915

    Eines meiner Lieblingsbücher ist Der Traum der roten Kammer.

    Der Roman beschreibt das China zu Beginn der Qing-Dynastie (1644 – 1912), auch Mandschu-Dynastie genannt. Er handelt vom verwöhnten und eher etwas weltentrücktem Adelssohn Jia Baoyu, der in zwei seiner Cousinen verliebt ist. Nach außen hin führt er ein sorgenfreies Leben, ist aber meist deprimiert, entsagt irgendwann der Welt und wird Mönch. Das ist die kurz umrissene Handlung, zusätzlich beschreibt der Roman den Aufstieg und Verfall dieser mandschurischen Adelsfamilie.

    Dieses ist eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe. Besonders, was die Sprache und den Ausdruck betrifft. Vielleicht konnte ich ja einige neugierig machen?

    Chinesische Literatur liebe ich sowieso sehr, ebenso wie Russische (Dostojewski, Tolstoi), Englische (Dickens, Thackerey) Französische (Hugo) und natürlich auch die Deutsche. Ein bisschen morbide bin ich vielleicht, da ich sämtliche Kafka-Werke gelesen habe. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Simone
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    Beitragsanzahl: 415

    Liebe Bettina,

    Du bist nicht morbide, nur weil Du Kafka gelesen hast.

    Wusstest Du, dass Kafka über seine Romane lachen konnte? Er hat selbst seine Texte gerne im Kreise seiner Freunde vorgelesen, und zwar auf eine sehr lustige Weise. An diesen Abenden muss es ausgesprochen fröhlich zugegangen sein, es gab oft vor Lachen kein Halten mehr.

    PS: Hab meinen Koffer für Kiel bald fertig gepackt (kein Kafka dabei).

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27915

    Liebe Simone,

    da hast Du natürlich recht. Man muss nicht gleich selbst morbide sein, wenn man seine Werke liebt. Ich war und bin richtiggehend fasziniert von seinem unvergleichlichen Schreibstil und seinen Werken, die so ganz außergewöhnlich sind. Meine Tochter teilt übrigens meine Leidenschaft. 😉

    Auch wenn Kafka gesellige Abende veranstaltete, in denen es lustig zuging, war er doch ein depressiver Mensch. Die brutale Dominanz seines Vaters war ein großes Problem für ihn und spiegelt sich eigentlich mehr oder weniger in all seinen Werken wider. Er konnte sich nicht so entwickeln, wie er es gerne wollte und musste zeitlebens mit dem Gefühl leben, den Ansprüchen seines Vaters nicht gerecht werden zu können.

    Welches Buch hast Du denn in Deinen Koffer gepackt? Gute Reise wünsche ich jetzt schonmal und viel, viel Erfolg.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Simone
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 415

    Habe noch kein Buch eingepackt, die Entscheidung ist so schwer. Und noch ist Zeit. Vielleicht Lily Bret? Trotz der traurigen Problematik finde ich ihre Texte immer tröstlich und lebensbejahend.

    Ich mag Kafka auch sehr. 😉 Vor etwa 20 Jahren begann die Kafkaforschung tatsächlich damit, Humorelemente zu finden. Es ist allerdings ein subversives Lachen, das nicht auf der Ebene des oberflächlichen Witzes verläuft. Ein Lachen, das etwas auflöst, Bedrängungen erträglich macht.

    Vielleicht sollte ich ihn doch einpacken?

    Danke für die guten Wünsche! Das Notebook kommt natürlich mit und ich werde mich aus Kiel melden.

    Liebe Grüße
    Simone

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27915

    Schön, dass Du Dein Notebook mitnimmst und wir daher Kontakt halten können. 2 Wochen ohne Nachricht von Dir ginge ja nicht. 😉

    Das hast Du sehr treffend analysiert, so hab ich das noch gar nicht gesehen. Vielleicht packst Du Dir wirklich einen ein? Er hat ja viele kleine Erzählungen, die man schnell mal am Nachmittag gelesen hat.

    Von Lily Brett habe ich „Einfach so“ noch zu Hause liegen. Habs noch nicht gelesen und auch sonst kenne ich die Schriftstellerin nicht. Ich komme in letzter Zeit leider so wenig zum Lesen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anonym
    Beitragsanzahl: 44

    Liebe Bettina,
    wie schön, daß jemand Kafka mag, von dem ich ebenfalls alles gelesen habe; als die Mauer fiel, ging meine erste Reise nach Prag – unvergeßlich! Nach neuesten Erkenntnisse litt Kafka auch unter Cluster, nach Ausbruch der Tuberkulose hatte sich das gelegt. Ich finde seine Bücher gar nicht so morbid, mag seinen „Galgenhumor“, sprachlich ist er einzigartig und mich fasziniert seine Phantasie und der Mut, in dieser Hinsicht Grenzen zu überschreiten. Ja, er war schwer depressiv, litt „an seiner Zeit“ und unter dem Vater aber in der Kunst war er frei, zuletzt wagte er sogar den Schritt nach Berlin, wofür er leider schon zu krank war.
    Ein Buch, das mich zuletzt sehr beeindruckt hat, war „Atemschaukel“ von Herta Müller, es hat mich über Wochen „verfolgt“, nicht nur inhaltlich, auch sprachlich – enttäuscht hingegen hat mich „Freiheit“ von Jonathan Franzen! Die besten „großen Romane“ finden sich für mich u.a. bei Thomas Mann und Dostojewski, als Kind habe ich alles von Edgar Allen Poe verschlungen, den ich auch heute noch mag.

    Liebe Grüße,
    Milena

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27915

    Liebe Milena,

    ja, Kafka hat mich viele Jahre meines Lebens sehr intensiv begleitet. Morbide finde ich seine Bücher trotzdem. Der Tenor ist immer die Aussichtslosigkeit, das Ausgeliefertsein den immer unbekannten „Vorgesetzten“ und die grenzenlose Einsamkeit. Eigentlich löst sich nie etwas in Wohlgefallen auf und man bleibt bedrückt und irgendwie auch ratlos zurück. So zumindest habe ich es empfunden. Wenn man die „Briefe an den Vater“ liest (kennst Du sicher), versteht man auch sein Suchen und nie Finden.

    Die Atemschaukel kenne ich nicht, hab sie gerade gegoogelt. Der Inhalt erinnert mich irgendwie ein wenig an „Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch“ von Alexander Solschinizyn. Kennst Du das Buch? Hat mich auch sehr beeindruckt.

    Dostojewskis „Raskolnikow“ (Schuld und Sühne) fand ich sehr beeindruckend und verstörend. War mein erster „Russe“ und hat mich gleich gefangengenommen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27915

    Heute vor 100 Jahren starb Lew Nikolajewitsch Tostoi, einer der größten russischen Schriftsteller. Seine Hauptwerke sind „Krieg und Frieden“ (eines meiner Lieblingsbücher, aber ich habe viele), „Anna Karenina“ und „Auferstehung“.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anonym
    Beitragsanzahl: 12

    Liebe Bettina,

    ich lese am liebsten historische Romane so wie Die Pestärtzin oder die Glasbläserin. Deswegen ist meine Lieblingsautorin auch Imy Lorentz. Sie schreibt unheimlich lebendige Historienromane. Kafka habe ich nie gelesen, vielleicht sollte ich das aml tun, aber ich glaube eher nicht.

    Liebe Grüße
    Christiane-Maria

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27915

    Iny Lorentz kenne ich auch. Während eines Badeurlaubs hatte ich „Die Wanderhure“, sehr spannend, gelesen und den Kindern die Geschichte erzählt. Jedes Mal, wenn wir wieder zum Schwimmen ins Meer gingen, war ich ein Stück weiter und sie waren schon ganz gespannt auf die Fortsetzung.

    Kürzlich wurde die Geschichte verfilmt und kam im Fernsehen. Leider hab ich sie verpasst.

    Kafka ist einer der faszinierendsten Schriftsteller überhaupt. Sowohl was seinen Schreibstil anbelangt, als auch den Inhalt seiner Romane und Erzählungen. Lies mal die „Verwandlung“. Ist eine Erzählung in Novellenform, die Du in einem Tag durch hast.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anonym
    Beitragsanzahl: 12

    Liebe Bettina,

    werde ich demnächst mal in Angriff nehmen, wenn ich meinen jetzigen Roman durch habe. Lese im Moment „Beginenfeuer“ von Marie Cristen. Das ist ein sehr schöner und spannender historischer Roman, danach kommt Göttertrank und dann werde ich mal Kafka in Angriff nehmen. Schreibe dir, wenn es so weit ist, ob ich auch so begeistert von Kafka bin.

    Liebe Grüße
    Christiane-Maria

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7456

    Hallo,

    ich lese gerade das Taschenbuch von Manfred Lütz: IRRE ! Wir behandeln die Falschen, unser Problem sind die Normalen.

    Muss man gelesen haben 😀
    Julia

    Gonzo16
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 341

    Hallo Julia,

    hab das gerade mal online nachgeschlagen, es klingt herrlich! Wobei bestimmt auch viel dabei ist, was einen nachdenklich stimmt.
    Es kommt auf meine Liste. 🙂

    Vielen Dank für den Tipp!
    gonzo

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7456

    Hallo Gonzo,

    nachdenklich im negativen Sinn hat mich das Buch wirklich nicht gemacht, eher erheitert. Es gibt aber auf leicht verständliche Weise einen guten groben Überblick über die verschiedenen Krankheitsbilder und räumt viele Irrmeinungen aus dem Weg.
    Das ist ein Buch, das ich fast in einem Rutsch durchgelesen hab.

    LG, Julia

    regenbogen68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1739

    Literatur kann man in Form von E-Books lesen. Oder man liest (noch?) Bücher, in denen man mit den Fingern blättern kann, in denen man sich Notizen machen kann und die man auch riechen kann … Bücher, die etwas über ihren Vorbesitzer erzählen, die eine Geschichte haben …

    „Kennen Sie BOOK?“

    http://www.youtube.com/watch?v=01lKFuA__VM&feature=related

    😉

    Herzlich, Regenbogen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27915

    Ja was es nicht alles so gibt! 😀

    Cinderella
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 548

    Ich suche noch einen spannenden Roman für die kalte Jahreszeit.ich mach mir gern ein Tässchen Tee, lege mir die Wärmflasche in den Rücken und lese dann einen Thriller oder Krimi.Gern auch Horrorgeschichten.Hat jemand einen Tipp für mich?
    Ich hab bis jetzt schon zig Bücher gelesen,trotzdem hier kurz eine kleine Auswahl: Obsession,Cupido,die Brut, der siebte Tod,Chemie des Todes,Lauf Jane lauf (ich liebe Bücher von Joy Fielding),fast alle Krimis von Kurt Wallander.
    Wer liest denn noch gern spannende Bücher?Welches könnt Ihr mir empfehlen?Hab jetzt öfters welche aus der Bücherei hier gehabt, und leider nach den ersten 50 Seiten gemerkt, dass es nichts für mich ist.Dann ärgere ich mich immer fürchterlich.Mit meiner Tochter muß ich einmal pro Woche zur Bücherei, denn sie verschlingt im Moment jede Art von Jugendlektüre.
    Wünsche Euch allen einen guten Start in die kommende Woche
    Cinderella

    oeco
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 203

    Hallo Cinderella,

    kennst Du die Bücher von Cody McFayden? Die sind super spannend! „Blutlinie“ heißt, soweit ich weiß das Erste und das Neuste „Ausgelöscht“.

    Das ich die anderen Bücher / Autoren, die Du genannt hast, auf verschlungen habe kann ich mir gut vorstellen, das unsere Geschäcker passen. 🙂

    Tolle Infos gibt es immer auf Krimicouch.de….

    Liebe Grüße
    Oeco-Moni

    Cinderella
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 548

    Oh, vielen Dank liebe Oeco Moni, da werde ich doch gleich mal nachschauen…

    Sternenhimmel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 945

    Hallo Cinderella,

    ich lese gerne Bücher von Charlotte Link. Sehr zu empfehlen….

    Gruß Anna

    sonja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 248

    Hallo Regenbogen,

    das Video BOOK wurde mir vor ungefähr einem Monat von einer Bekannten per Mail geschickt. Ich fand es richtig….. spannend 🙂

    Leider weiss ich nicht, wenn ich mal was Witziges bekomme, wie ich das hier im Forum hochladen kann, bin anscheinend informatisch doch nicht so „schlau“ wie ich immer dachte höhö

    LG Sonja

    sonja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 248

    Hallo Cinderella,

    ein schön schauriger Kriminalroman ist auch „Wer Wind sät, wird Mord ernten“ von Nele Neuhaus, ich glaube da kommst Du auch auf Deine Kosten, ich fand ihn richtig gut, und die Auflösung mehr als überraschend….

    Von Charlotte Link hab‘ ich auch einige gute Bücher „verschlungen“, könnte aber leider keinen einzigen Titel mehr nennen, sie waren leider nur von einer Freundin ausgeliehen… ist schon zu lange her.

    LG

    Sonja

    regenbogen68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1739

    Liebe Sonja,
    den link ausschneiden und einfügen – copy and paste 😉
    Ganz leicht!
    Herzlich, Regenbogen

    sonja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 248

    Liebe Regenbogen,

    Vielen Dank für den Tipp, war jetzt schon fast weg 😉

    werd’s dann nächstes Mal versuchen

    Wünsche ein bisschen verfrüht Gute Nacht

    LG

    Sonja

    SimonPhoenix
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 753

    Ich bin wahrscheinlich der Außenseiter was Bücher angeht. ich liebe Stephen King Bücher das Mädchen ist zum Beispiel super oder Atlantis. Wer es etwas gruseliger mag ist mit puls gut aufgehoben.

    Sternenhimmel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 945

    Hallo Sebastian,

    das Mädchen habe ich schon 2 mal gelesen und ganz viele King Bücher The Green Mile, Der Buick, … und viele andere…. ich finde er schreibt toll.

    Cinderella
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 548

    Hab vorhin schon mit Sebastian geschrieben, dass ich schon zu Schulzeiten Stephen King gelesen habe.Sie, mit der psychopathischen Krankenschwester war genial.Davon habe ich auch den Film gesehen, dann „Es“ und war nicht Friedhof der Kuscheltiere auch von ihm?Sebastian hatte ja Puls empfohlen.Das werde ich mir bald besorgen.
    LG an alle Schmöker

    SimonPhoenix
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 753

    Doch nicht so ein Außenseiter.
    2 mal gelesen habe ich bisher erst ein Buch (Christine) einmal mit 12 Jahren und dann nochmal als Erwachsener, da erkenn man ja viel neues.

    Das Mädchen ist sehr gut.
    Schade ist auch, dass Stephen King immer in die Horror ecke gedrängt wird, er macht sicherlich teilweise recht gruselige Bücher aber ist eher ein Thrillerautor.
    Auch ganz gut ist übrigens Love, da braucht man aber ein wenig Geduld, am Anfang ist´s recht langatmig.

    Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2850

    mir ist gerade bei der Recherche nach einem Buch von Francois Lelord wieder das erste von ihm welches ich gelesen habe in „die Hände gefallen“: „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“, ein kleines und feines Buch, ich habe es auch schon oft verschenkt, auch an ganz junge Menschen, die „noch auf der Suche“ sind….Man ist wirklich ein bisschen glücklicher nach dem Lesen….

    LG Johanna

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4577

    Liebe Johanna,
    danke für den Büchertipp, so gesehen reihe ich mich auch gern mal bei den „ganz jungen Menschen“ ein. Was spricht dagegen ein Buch zu lesen, bei dem man am Ende auch noch ein bisschen glücklicher ist. 😉
    Lieber Gruß
    Sternchen

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