Hörbücher

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  • Anouk
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 296

    Ich denke, dieses Thema könnte den Bereich Literatur gut ergänzen.
    Während der Migräne oder bei chronischen Kopfschmerzen kann einem schließlich die Zeit sehr lang werden.

    Deshalb habe ich vor 15 Jahren mit Hörbüchern angefangen und mit einem guten Hörbuch auf dem MP3-Player lässt die nächste Migräne sich irgendwie aushalten. Wenn ich zwischendurch eindöse, gehe ich hinterher entweder ein paar Tracks zurück oder ich kenne die Geschichte schon so gut, dass es nicht schlimm ist.

    Ich mag generell ungekürzte Lesungen, die insgesamt auch gerne mal 30 Stunden und länger sein können.

    Ich habe sehr viele englische Hörbücher, die hier wahrscheinlich nicht so angesagt sind, aber auch auf Deutsch gibt es sehr schöne Hörbuchfassungen!

    Welche mir als erstes einfallen, sind die von Rufus Beck gelesenen Harry-Potter-Geschichten und die Tintenwelt-Trilogie, die Rainer Strecker so großartig zum Leben erweckt.
    Beide Serien habe ich schon mehrfach gehört und es macht immer wieder Spaß, auch wenn die Migräne gerade mal Urlaub macht.

    (Beide Serien gibt es übrigens auch als vollständige MP3-Fassungen auf CD, die in Anbetracht der Länge der Lesungen wirklich günstig sind.)

    lostway
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 753

    Das finde ich eine super Idee.

    Ich bin ein Vielleser und -hörer. Ich muss gestehen, dass ich bei monotoner Haus- oder Gartenarbeit stets einen I-Pod im Ohr habe und zwar nie mit Musik sondern stets mit einem Hörbuch. Dabei habe ich allerdings immer ein schlechtes Gewissen, denn richtig achtsam ist das ja nicht sondern überreizt mein Gehirn möglicherweise. Andererseits kommt durch das Hören das Gedankenkarusell zum Stillstand und Hören ist besser als Grübeln.

    Wie bei dir, liebe Anouk, rettet mich bei so mancher tagelanger Migräne ein Hörbuch.

    Ich höre alles mögliche (aktuell den neuesten Ken Follet). Es gibt aber eine Spezies, wo ein Hörbuch einem gedruckten Buch überlegen ist und das sind Dialektbücher. Die Bücher von Klüpfel und Kobr über Kommissar Kluftinger von den Autoren im Allgäuer Dialekt selbst gelesen, „versüssen“ auch die schlimmste Migräne. Ich muss dabei immer an unsere liebe Josefine denken, denn Kluftinger kommt aus Altusried bei Memmingen.

    Josefine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1809

    Da les ich doch glatt gerade meinen Namen… 😉 🙂

    Liebe Bettina,
    das rührt mich jetzt regelrecht! Wie nett, dass du an mich denken musst! Dabei bin ich doch nur eine Zugereiste, die den hiesigen Dialekt gar nicht beherrscht… 😉
    Demnächst mehr von mir.
    LG, Josefine

    Anouk
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 296

    Liebe Bettina,

    ich weiß nicht, ob ein Hörbuch so überreizend wirkt. Mir geht es wie dir, dass ich mich dabei entspannen kann und das Gedankenkarusell stillsteht.
    Von Ken Follet habe ich schon zweimal die Säulen der Erde (und den Nachfolger, Pfeiler der Macht?) gehört. Auch in der gekürzten Fassung noch sehr hörenswert!

    Mit starkem Dialekt habe ich persönlich es nicht so. Vielleicht mag man es hier im Norden einfach etwas schnörkelloser… Na ja, ich zumindest. 😉
    Ich hoffe, ich trete damit niemandem auf den Schlips.

    Falls es noch jemand auf Englisch und lang mag, kann ich Rosamunde Pilchers Shell Seekers und Winter Solstice wärmstens empfehlen.
    Alternativ auch als Buch in der deutschen Übersetzung.

    Wobei auch nicht alles als Hörbuch geht.
    Im letzten Jahr habe ich es mit dem Herrn der Ringe probiert und der war in der ungekürzten englischen Fassung so weitschweifig, dass ich ihn doch lieber selber gelesen habe. 😉

    Marion
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5

    Hallo,

    da ich zu den Viel-Liegern gehöre habe ich mir mittlerweile auch angewöhnt, zur Ablenkung vom Schmerz ein schönes Hörbuch zu hören, bei welchem ich dann gerne auch einmal einschlafen kann.

    Eine das ich hier empfehlen kann ist:

    Briefe in die chinesische Vergangenheit
    ein Briefroman von Herbert Rosendorfer, der im Jahre 1983 erschien

    Es handelt sich hier um einen Briefkontakt zweier Chinesen – von welchen einer eine Zeitreise in das heutige München gemacht hat und der Andere in China zurückgeblieben ist. Da der Chinese die neu-gelernten münchner Begriffe chinesisch ausspricht, lohnt sich hier das Bemühen des Hörbuches. Denn dies gelingt dem Leser des Buches nicht auf Anhieb, wie ich finde.

    Ein sehr schönes Buch mit feinsinnigem Humor.

    Ansonsten habe ich die kostenlose Variante von Spotify installiert – dort gibt es mittlerweile viele hundert Hörbücher gratis zum Anhören (auch aktuelle … Eschbach, Lorenz, Gier uvm.)

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe Marion,

    was für ein interessanter Handlungsfaden! 🙂
    Ein Chinese , der chinesisch-bayrisch spricht… da wird es wohl nichts mit dem Einschlafen. 😉

    Vielen Dank für den Tipp!

    Liebe Grüße
    Ulrike

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