Migräne in und nach den Wechseljahren

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  • sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4577

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,
    meine Migräne ist m.E. nicht hormonell bedingt und ein Spannungskopfschmerz spiel auch des öfteren eine Rolle. Ist es trotzdem wahrscheinlich, das sich die Migräne nach den Wechseljahren deutlich verbessert, oder sogar ganz verschwindet, und warum ist das so?

    Hartmut Göbel
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 459

    Liebes Sternchen,
    nach dem Wechseljahren
    -bleibt die Migräne bei 50% gleich
    -wird bei 25% schlechter und
    -bei 25% besser.
    Im Mittel ändert sich also nichts.
    Migräne wird heute erst mit 70 plus deutlich besser. Migränepatienten über 75 sind äußerst selten.
    Warum? Früher war man mit 55 bereits alt und verbraucht, gerade Frauen hatte das Leben früher in diesem Alter bereits gezeichnet, auch das Nervensystem war vorgealtert. Heute bleiben wir bis gut über 60 fit und auch das Nervensystem ist deutlich leistungsfähiger. Erst wenn diese Leistungsfähigkeit nachlässt, wird auch die Migräne weniger.
    Herzliche Grüße
    Hartmut Göbel

    Sonne
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 118

    Hallo sternchen
    Kann Dr. Gröbels Antwort aus Erfahrung unterstützen. Ich habe die Menopause hinter mir und die Migi ist mir erhalten geblieben. Früher hiess es sogar, dass, durch eine Schwangerschaft die Migi verschwinden kann. Auch dies traf bei mir nicht ein. Ineressanterweise hatte ich während der Schwangerschaft weniger Migräne. Es braucht anscheinend eine Riesenportion Glück, dass man die Migi verliert. Ich hoffe für Dich liebes Sternchen, dass Du diese Portion Glück hast:-)

    Da ich mit 58ig noch ein sehr leistungsfähiger Mensch bin, muss ich wohl 80ig werden oder nehm die Migi mit auf Wolke sieben 😉

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