Adrenalin stellt sich vor…

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  • Adrenalin
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    Beitragsanzahl: 35

    Guten Morgen zusammen 🙂
    Ich lese schon länger mit und habe mich nun entschieden, mich vorzustellen.
    Zu meiner Person – ich bin weiblich und 27 Jahre alt.
    2017 war ich in Kiel und es wurde sowohl chronische Migräne mit stark ausgeprägter Aura als auch chronischer Spannungskopfschmerz/Dauerkopfschmerz diagnostiziert.
    Mein Problem ist allerdings, dass mir bisher nichts zu helfen scheint.
    Triptane sind wie Smarties, sämtliche andere Schmerzmittel kann ich ebenfalls wie Bonbons essen, da passiert nichts. Der Versuch mit Cortison Linderung oder einen Durchbruch zu schaffen gelingt leider auch nicht. Der Prof. sagte einmal, dass ich scheinbar “falsch gepolt“ bin, da ich teils gegensätzliche Wirkungen habe (Bsp. Valium – Hyperaktivität). Jedenfalls lässt mich dies sehr verzweifeln…Ich habe jeden Tag durchgehend starke Schmerzen. Prophylaktisch habe ich bereits einiges ausprobiert, das Nächste ist Botox, wovor ich mich aber seit einigen Monaten sträube es zu testen, aber offensichtlich nicht drumherum komme.
    Mein größter Wunsch sind nur wenigstens einige Momente ohne Schmerzen zu sein, um meine liebsten Hobbies richtig genießen zu können…
    Gibt es hier jemanden, dem ebenfalls keine Akutmedikamente helfen?

    Liebe Grüße und noch einen schönen Tag!

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5663

    Liebe Adrenalin,

    herzlich willkommen in Headbook!

    Ich habe ebenfalls chronische Migräne (ohne Aura) mit chronischem Dauerspannungskopfschmerz.

    Allerdings helfen mir die Triptane bei meinen Migräneattacken meist sehr gut. Gegen die Dauerkopfschmerzen hat allerdings gar kein Schmerzmittel geholfen, auch keine starken und in der Höchstdosierung.

    Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie verzweifelt man mit starken Dauerschmerzen sein kann und wie erschöpft man irgendwann seelisch und körperlich ist.

    Mir stellt sich die Frage, weshalb du dich so vehement gegen das Botox sträubst? Weshalb zögerst du?

    Bei mir wurde es eingesetzt in Kombination mit Escitalopram, welches das Schmerzabwehrsystem wieder stärken soll, und seit einigen Wochen hat sich mein Dauerkopfschmerz (zuvor Stärke 6) auf Stärke 2-3 eingependelt. Das ist ein Quantensprung an Lebensqualität für mich. Gut, es ist noch reichlich Luft nach oben, doch für diese Schmerzerleichterung hätte ich mir auch gerne die doppelte Menge Spritzen geben lassen. Wobei man bei mir natürlich anmerken muss, dass man nicht genau sagen kann, was von beidem oder ob beide Medis wirken, weil sie zeitgleich eingesetzt wurden.

    Lieber Gruß
    Heika

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 127

    Hallo Adrenalin,

    so richtig helfen, dass ich schmerzfrei bin, tut mir leider auch keine Medikation. Ich habe früher auch Tramal, Novalgin, Katadolon, Tetrazepam etc. genommen, selbst Morphium wurde schon versucht aber ich reagiere nicht richtig. Mein Vater hatte das gleiche Problem, vielleicht etwas genetisches (O-Ton eines Schmerztherapeuten: „Das hätte einen Elefanten umhauen müssen.“ Hat es nur leider nicht ;))

    Leider bin ich dann irgendwann beim Thomapyrin Intensiv gelandet (Tipp eines Schmerzzentrums) und das hat zumindest so gut geholfen wie sonst nichts bis dahin. Leider hat mir aber nie jemand gesagt, dass ich das nur 10 mal im Monat einnehmen darf, ich habe immer nur an Leber und Niere gedacht und das regelmäßig testen lassen, nicht aber daran, dass sich durch Medikamentenübergebrauch ein eigener Kopfschmerz einstellen kann. Ich habe viele Jahre viel zu viel Thomapyrin genommen.
    Die Schmerzspitzen bei heftigen Migräneattacken nimmt mir Ibu 1.200 mg, drunter tut sich gar nichts.

    Aktuell mache ich eine Medikamentenpause und merke eine deutliche Verbesserung zu der Zeit, in der ich zu viele Medikamente genommen habe (chronischer Kopfschmerz jetzt bei ca. Schmerzstärke 4-5 jeden Tag, Migräne seltener und nicht mehr so lange bzw. auch mal mit „Hausmitteln“ behandelbar).

    Ich teste Ende Februar auch Botox, ich habe nach langem Suchen einen Arzt gefunden, der das auf Kasse anbietet. Ich kann es ehrlich gesagt kaum erwarten. Ich hatte es vor Jahren schon einmal getestet, aber bei einem Privatarzt, der nur zwei Sitzungen gemacht hat und es noch „geübt“ hat, daher habe ich es fast umsonst bekommen (ich bin mit dem Arzt befreundet) aber da hatte es keine Wirkung. Wie gesagt wusste er da aber auch nicht so recht was er tut 😛

    Liebe Grüße,
    Bea

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28031

    Willkommen im Headbook, liebe Adrenalin. 🙂

    Es gibt Menschen, die Medikamente anders verstoffwechseln. Lass das doch mal seriös austesten bei Dir (bloß nicht vom Heilpraktiker auspendeln lassen ?), dann kann man besser auf Deine Besonderheit eingehen.

    Botox ist die am besten verträgliche Prophylaxe überhaupt, teste es doch mal. Angst ist völlig unbegründet.

    Liebe Grüße
    Bettina

    betina25
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 16

    Hallo, du hast dich gerade vorgestellt. Ich bin neu hier und möchte mich vorstellen; leider bekomme ich das nicht hin. Kannst du mir mitteilen, wie du das gemacht hast. danke betina 25

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3980

    Liebe Bettina25

    rechts in der Spalte steht irgendwo die Rubrik
    Hier kannst du dich gerne vorstellen
    und darunter der link, in blau geschrieben.

    Dann musst du auf die letzte Seite gehen, 42 im Moment, glaube ich
    und kannst dann unter all den Themen der anderen
    dein neues Thema erstellen und in das Textfeld deine Vorstellung schreiben.

    Hilft dir das weiter?
    Viel Erfolg!!!
    alchemilla

    Adrenalin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 35

    @bettina
    Ich wusste nicht, dass man soetwas testen kann, aber das klingt sehr interessant.

    @bea
    Es freut mich, dass es dir während deiner Medikamentenpause besser geht und ich hoffe, dass dir Botox helfen wird, ich bin auf deine Erfahrung gespannt…

    @heika
    Schön zu hören, dass es jemanden ähnlich geht, wobei – eigentlich nicht schön…
    Ich habe, wie Bettina herausgelesen hat, ziemliche Angst vor Botox und kann garnicht genau sagen wieso. Es ist ein Bauchgefühl, welches mich bereits einen Botox-Termin hat absagen lassen. Ich bin unglaublich anfällig für Nebenwirkungen und als der Termin näher rückte, hatte ich jede Nacht Albträume, ziemlich bescheuert…Ich weiß jetzt allerdings, dass mir nichts anderes übrig bleibt und es aktzeptieren muss. Der nächste Termin wird geplant.

    Liebe Grüße

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5663

    Liebe Adrenalin,

    nein, deine Angst vor einer unbekannten Behandlung ist in deinem Fall überhaupt nicht bescheuert, sie ist gut nachzuvollziehen.
    Eine Freundin von mir hat dieses Problem auch, dass sie paradox und extrem heftig auf Medikamente reagiert. Sie wurde mal notfallmäßig ins Krankenhaus eingeliefert, dort mit verschiedenen Medikamenten behandelt, woraufhin es ihr noch schlechter ging. So was gibt es wirklich, nur, da eher selten, von einigen Ärzten nicht so wirklich ernst genommen.

    Bei Botox gibt es den großen Vorteil, dass die Wirkung zeitlich begrenzt ist. Die Folgen, sollte es überhaupt welche geben, sind auf jeden Fall reversibel. Doch es kann einige Wochen andauern, denn wenn das Medikament im Körper ist, ist es erst mal drinnen und nicht schnell absetzbar wie eine tägliche Tablette.

    Ich bin zu meiner Botox-Behandlung übrigens auch mit etwas weichen Knien angetreten ? , und das ohne so eine Vorgeschichte wie bei dir. Man weiß ja nicht, wie das so wird… ?

    Doch es ging mir davor derart schlecht, dass ich keine seriöse (!) Therapie abgelehnt hätte. Ich wollte einfach nur, dass dieser unsäglich nervtötende Dauerschmerzzustand besser wird.

    Klar, die Spritzen sind nicht angenehm, alternativ wäre ich lieber im Eiscafé gesessen ? , doch als dann die Spritzen auf die Dauerschmerzseite gegeben wurden, war dieser Gegenschmerz derart angenehm, dass ich gerne noch zig mehr Einstiche bekommen hätte. Es war wirklich so! Und die positive Wirkung setzte bei mir auch nicht erst zwei Wochen später ein, wie man im Vorfeld erfährt, sondern schon relativ schnell. Ob zu diesem frühen Zeitpunkt Placebo oder nicht ? , mir tat es gut.

    Nimm auf jeden Fall einen lieben Menschen zur Behandlung mit, Adrenalin. Es verleiht dir im Innern eine gewisse Sicherheit und beruhigt.

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 3 Wochen von  heika.
    Adrenalin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 35

    Guten Morgen Heika,
    Du sagst es…“Man weiß ja nicht, wie das so wird…“
    Wenn die Nebenwirkungen einen derart fertig machen, überlegt man sich genau, ob man etwas Neues ausprobieren möchte – egal wie schlecht es einem geht, das ist zumindest mittlerweile meine Sicht der Dinge.
    Es ist einfach zermürbend nichts dagegen tun zu können und wenn ich den Entschluss gefasst habe, etwas Neues zu testen, erhalte ich nur Nebenwirkungen, anstelle einer Wirkung. Zudem nehmen die Schmerzen immer weiter zu und mein Schmerzempfinden verändert sich parallel.

    Ich finde es aber super, wie du mir Mut für Botox machen möchtest 🙂

    LG

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5663

    Liebe Adrenalin,

    ob du es versuchst oder nicht, die Entscheidung liegt ja bei dir allein. Und du allein musst letztlich mit den Konsequenzen leben, deshalb haben wir Außenstehende relativ leicht reden. ?

    Was ich aber auf jeden Fall sehr gut nachfühlen kann, ist dein Zustand, ständig Schmerzen zu haben, die zunehmen und die dich immer erschöpfter werden lassen. Es ist eine Abwärtsspirale, die unbedingt unterbrochen werden muss. Starke Dauerschmerzen erschöpfen Körper und Seele, die Verzweiflung nimmt zu, man schläft schlechter, die Erschöpfung nimmt daraufhin noch mehr zu usw.

    Die große Frage bei dir ist: Welche Möglichkeiten hast du mit welchen Methoden, da einzugreifen und die Entwicklung zum Stoppen zu bringen und eine Besserung zu erreichen?

    Was ich selber gelernt habe, ist, dass das Serotonin eine wichtige Rolle im Schmerzabwehrsystem spielt. Bei langhaltenden Schmerzuständen kann sich der Serotonin-Spiegel gar nicht mehr füllen, die Schmerzabwehr funktioniert nicht mehr so gut.
    In so einem Fall ist ein Antidepressivum, das den Serotoninspiegel erhöht, eine sehr gute Hilfe. Was bei dir aber ein erneutes Problem ist.

    Dazu regelmäßige Ruhepausen, den Kopf runterfahren und einen möglichst guten Nachtschlaf.

    Wie sind denn deine Lebensumstände, kannst du da bei Erholungsphasen verstärkt ansetzen?

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 3 Wochen von  heika.
    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7469

    Guten Morgen, Adrenalin.

    Das Botox ist seit 5 Jahren wie ein großes Geschenk, das ich mir alle 3 Monate abholen darf ☺! Von den Einstichen merk ich kaum was, kümmer mich aber auch nicht darum, da wir meist gerade ein interessantes Thema am Wickel haben. Wenn ich in all den Jahren vielleicht 15 etwas schmerzhafte Einstiche hatte, ist das viel. Beim Botoxspritzen werden extrem dünne Kanülen verwendet. Die merkt man kaum.
    Aber das große Wunder sollte man lieber gar nicht erst erwarten! Etwas weniger Attacken, die sich auch noch besser behandeln lassen, sollte man schon als guten Erfolg sehen.

    Nur Mut, das ist nicht schlimm!!!
    Julia

    Adrenalin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 35

    Liebe Heika,

    das ist wirklich DIE große Frage bei mir! Und leider habe ich darauf keine Antwort, bisher hat keine Methode geholfen.

    Die Serotonin-Spiegel-Sache spielt bestimmt eine Rolle und ich versuche es ohne Medikamente.
    Ein Antidepressivum kommt da auch nicht in Frage, hatte ich bereits und es war wieder einmal reine Folter.

    Meine Lebensumstände…sind definitiv nicht immer optimal, schon garnicht bei der Arbeit, was sich aber nur begrenzt ändern lässt.
    Ich mache trotz alldem viel Sport, weil ich ohne einfach nicht kann. Da erreiche ich fast immer meine Grenzen, kann dann aber gefühlt die “normalen Schmerzen“ besser ertragen. Erholungsphasen sind öfters erzwungen, weil mein Körper sie braucht – ich es aber eigentlich nicht möchte. Diesen Zwiespalt kennt hier wohl jeder.

    LG

    SteffiN
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 46

    Hallo, ich habe Botox aus dem Grund abgebrochen, dass mir die Spritzen solche Schmerzen bereitet haben, dass mir schwarz vor Augen wurde. Der Arzt sagte, dass viele gerade nach jahre langen Kopfschmerzen extrem empfindlich am Kopf sind und er das so schon öfter mitbekommen hat. Mag sein, dass manche es kaum spüren, aber für mich war das Spritzen unerträglich. Wir mussten sogar Pausen machen da ich es sonst nicht ausgehalten hätte.

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5663

    Liebe Adrenalin,

    das war mir klar, dass bei dir das AD nicht geht.

    Bleibt dir also eigentlich nur, über Entspannungsverfahren, besondere Ruhepausen und guten Nachtschlaf zu versuchen, dem extremen Defizit, dass deine schwere Schmerzsituation hervorruft, entgegenzuwirken.
    Ich selber brauche recht wenig Schlaf, doch seit ich um die Wichtigkeit der ausreichenden Ruhephasen für den Körper weiß, bleibe ich nach sehr kurzen Nächten inzwischen öfter noch eine Stunde ganz entspannt im Bett liegen, anstatt gleich nach dem Aufwachen aus selbigem zu springen und sofort aktiv zu werden.

    Dass du trotz allem so viel Sport machen kannst, ist super. Sport stärkt das Schmerzabwehrsystem, man kann Schmerzreizen besser begegnen. Du beschreibst das sehr treffend. Leider ist es für viele von uns nicht möglich, regelmäßig oder überhaupt einmal Sport zu betreiben. Doch wenn man es aus körperlichen Gründen kann, sollte man es unbedingt tun!

    Lieber Gruß
    Heika

    Adrenalin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 35

    Guten Morgen 🙂

    @heika
    Was heißt denn bei dir wenig Schlaf? ;P Ich habe bis am Wochenende immer zu wenig Schlaf, der Schmerz schlaucht natürlich zusätzlich.. Zufrieden wäre ich mit einem 11Stunden Schlaf 😀 aber das bekomme ich unter der Woche nicht umgesetzt haha
    Ja der Sport, ich mach ihn trotz einer hohen Schmerzstärke, was vielleicht nicht ganz richtig ist, weil mir oft fast schwarz vor Augen wird. Ich denke aber, dass es gut ist und für das Gefühl danach lohnt es sich..

    @ alle
    Was mich noch interessieren würde – steckt hier noch jemand in einen sehr langen status migraenosus fest?
    Wie ist der Umgang damit?

    Liebe Grüße

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5663

    Liebe Adrenalin,

    wenig Schlaf bedeutet bei mir (!) unter 6 Stunden. Ich vermute, dass mein Dauerspannungskopfschmerz in einer Phase entstanden ist, als ich ein schwerwiegendes orthopädisches Problem hatte und über ein halbes Jahr hinweg nachts oft nur 4 Stunden schlafen konnte, und auch das nur mit Unterbrechungen. Dazu kamen damals noch zwei andere Schmerzbaustellen, so was geht auf Dauer an die Substanz. Und dann kann es leider geschehen, dass der Körper mit seiner Schmerzregulation derart aus dem Gleichgewicht gerät, dass Schmerzen stark zunehmen bzw. bleiben.

    Bei deiner Beschreibung, unter welchen Umständen du Sport machst, musste ich erst mal tief Luft holen. Ja, der Entspannungseffekt nach dem Sport ist herrlich. Du denkst (mit dem Kopf), dass es so gut ist. Doch dein Körper signalisiert dir eindeutig, dass du eine wichtige Grenze überschreitest. Hör auf ihn, du solltest dich auch während des Sports wohlfühlen, sonst erreicht er den gegenteiligen Zweck, er stresst dich dann eher noch mehr.

    Mein letzter langer Status dauerte 27 Tage. Das war heftig. Die Migräneseiten wechselten regelmäßig und ich jonglierte wie ein Zirkusartist 😉 zwischen Triptanen, nächtlicher Sedierung mit 150mg Vomex-Zäpfchen und Aushalten.

    Nach dem 3. Tag wirken bei mir die Triptane eh nicht mehr richtig, also kann ich immer nur maximal diese Zeit am Stück behandeln. Ich legte dann die Triptantage auf Termin-Tage, sediert und ausgehalten habe ich, wenn ich zuhause bleiben konnte.

    Lieber Gruß
    Heika

    Adrenalin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 35

    Liebe Heika,

    das ist ja wirklich heftig nur so wenig schlafen zu können. Mein größtes Beileid. Ich hab das Problem nur aufgrund zu wenig Zeit zum Schlafen (außer am Wochenende).
    Ich weiß wie das klingt und dass es nicht optimal so ist, wie ich Sport treibe. Allerdings entspanne ich mich dabei derart, dass ich mal an nichts denke und das tut mir sehr gut. Es ist immer ein großer Zwiespalt, wann und wie viel ich mache.

    Es ist interessant zu hören, dass die Triptane im Status auch nicht mehr helfen! Vomex hatte ich auch getestet, aber das war wieder nichts.
    Hilft dir denn dann Cortison?
    Ich kann leider garnicht mehr sagen, wie lange ich bereits im Status hänge. Das bekomm ich einfach nicht im Griff.

    Liebe Grüße

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5663

    Kortison habe ich in 20mg Tabletten immer zuhause, um selber dosieren zu können. Mir hilft es gut. Ich behalte es mir allerdings nur für den äußersten Notfall vor, weil ich in der Vergangenheit durch eine andere Erkrankung immer mal wieder mittlere Dosen gebraucht habe.
    Und in den 27 Tagen Status fühlte ich mich trotzdem immer noch nicht als äußersten Notfall, höchstens kurz davor. 😉

    Nimmt man Kortison, ist ein Magenschutz dazu wichtig, und man sollte unbedingt körperliche Ruhe einhalten, auch wenn man sich aufgekratzt und unternehmungslustig (weil schmerzreduziert bzw. schmerzfrei) fühlt. Und für abends evtl. etwas zur Sedierung zum Schlafen einnehmen, falls es einen zu sehr aufputscht.

    LG Heika

    Adrenalin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 35

    Die Wirkung ist ja auch bemerkenswert. Ich sollte ein paar Mal eine Dosis von 150mg testen, um den Durchbruch zu bekommen, aber selbst das hat nichts gebracht. Es gibt da keine Schmerzreduzierung bei mir und etwas zur Sedierung habe ich auch noch nicht gefunden..evtl einen Baseballschläger? 😀 Ich bin langsam wirklich am verzweifeln.

    LG
    Adrenalin

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 200

    Liebe Adrenalin

    Meine Dauerkopfschmerzen sind in Kiel diagnostiziert worden als u.a. chronische Migräne und New Daily Persistent Headache. Und sie bestehen seit über 24 Jahren.

    Ich kann sehr gut nachvollziehen das du dir mit dem Sport eine Erleichterung suchst. Mein Sport bestand aus Fussball, Handball und Laufen. Ich war selber, vor über 20 Jahren, noch bis zu 6 mal die Woche auf dem Sportplatz zu finden.

    Wenn ich mich ausgepowert hatte sind die Schmerzen in den Hintergrund gerückt, aber meiner Seele tat es unheimlich gut. Teilweise war der Sport für mich schon zu einer Art Sucht geworden. Mein Körper signalisierte mir aber irgendwann dann durch einen dauernden Muskelkater nach dem Sport und stärkere KS das ich es übertrieben hatte.

    Ich habe dann den Sport reduziert und letzendlich mit 41 Jahren ganz aufgehört. Der Muskelkater und die KS sind mir aber bis Heute treu geblieben. Heute (mit 55 Jahren) bin ich froh das ich noch walken kann und das im Landschaftsschutzgebiet auch genieße, denn ins Laufen komme ich nicht mehr wirklich.

    Ich will damit sagen das der Sport deiner Seele sicher gut tut aber wenn du es übertreibst könnte sich das auch irgendwann rächen. Das wünsche ich dir auf keinen Fall. Vielleicht findest du ja eine Balance zwischen dem Sport und deiner Migräneerkrankung.

    Des weiteren zähle ich auch zu den Menschen die z.B. auf Kortison nicht reagieren. Und ob das jetzt bei dir ein Migränestatus ist kann ich nicht beurteilen.

    Dir alles Gute und mach es besser als ich damals.

    Gruß Flummi

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2060

    Liebe Adrenalin,

    Wenn du schreibst, dass du beim Sport bis an deine Grenzen gehst, würde mich jetzt sehr interessieren, welchen Sport du betreibst ? wie oft, wie lang und wie intensiv trainierst du denn?

    Ich kann dich auf jeden Fall sehr gut verstehen, ich selbst kann auch nicht ohne Sport sein und trainiere auch gerne über meine Grenzen hinaus, aber habe gelernt, dass die Regeneration ein ebenso wichtiger Teil des Trainings ist wie der Sport selbst. Sprich: je intensiver eine Einheit ist, umso kürzer sollte sie sein und umso länger die Regeneration. Und auch im Zeitverlauf gehört spätestens nach 6-8 Wochen eine „faule“ Woche dazwischen, in der das Training deutlich reduziert wird…

    Das sind letztlich die „Grundregeln“, um den Sport für den Körper ideal zu gestalten – und davon profitiert auch der Kopf auf lange Sicht am meisten. Geht der Sport regelmäßig über die Grenze hinaus und bleibt keine Zeit für Regeneration, dann ist auch der Sport Stress pur und damit kann man vielleicht kurzzeitig die Gedanken abschalten, aber dem Kopf nicht langfristig helfen…

    Es spricht natürlich nix dagegen, ab und an sich auch komplett zu verausgaben ? nur als Dauerzustand ist es eher ungeeignet…

    Liebe Grüße, Tanni

    Adrenalin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 35

    Guten Morgen zusammen 🙂

    Liebe Flummi, genau darüber habe ich mir schon Gedanken gemacht und mich gefragt, wie sich das einmal äußern wird bzw ob überhaupt. Es tut mir leid für dich, dass es so gekommen ist. Die Balance zu finden ist wirklich eine Kunst für sich und daran werde ich arbeiten müssen 😛 Vielen Dank für deinen Rat! 🙂 Ich hoffe für dich, dass du noch eine sehr lange Zeit wenigstens walken können wirst.

    Liebe Tanni, ich gehe ins Fitnessstudio und Joggen. Aufgrund der raschen Dunkelheit kann ich im Winter nur am Wochenende laufen gehen, sprich 2x, im restlichen Jahr jogge ich 4-5x die Woche – eine Strecke von ca.25km, mit hoffentlich baldiger Steigerung 😀 Das Studio besuche ich je nach körperlicher Fitness mindestens 3x die Woche und vollkommener Verausgabung 😀 Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich selbst bei sehr hohen Gewichten seltenst Muskelkater bekomme, woran das liegt konnte mir bisher kein Arzt sagen.
    Die Regel mit der “faulen Woche“ finde ich interessant, wobei ich dazu oftmals arbeitsbedingt gezwungen werde (Bsp. diese Woche: jeden Tag 10h Arbeiten) da habe ich natürlich keine Energie für Sport über.

    Liebe Grüße
    Adrenalin

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 127

    Hallo Adrenalin,

    ich werde auf jeden Fall berichten wie ich das Botox vertrage und wie es mir nach der kompletten Medikamentenpause so geht 🙂

    Mit den Einstichen habe ich zum Glück keine Probleme, ich hatte vor Jahren mal versuchsweise eine Therapie an der HWS mit zig Spritzen, das heißt das kenne ich schon.Deine Angst vor evtl. Nebenwirkungen kann ich verstehen, ich bekomme leider auch sehr oft von den seltsamsten Sachen die wildesten Nebenwirkungen und keiner weiß genau warum. Bei mir besteht ein sehr hoher Serotoninspiegel und ein Arzt vermutete mal, dass ich möglicherweise von manchen Nahrungsergänzungsmitteln oder Medikamenten eine Art Serotonin-Syndrom bekommen würde.
    Da ich außer Kopfbeschwerden früher noch viele andere Probleme hatte (zum Glück alle quasi weg) habe ich eine lange Zeit viele Nahrungsergänzungsmittel genommen und alles, was irgendwelche Serotoninvorstufen sind oder den Serotoninspiegel beeinflusst verursacht bei mir Ganzkörperschmerzen, Bein- und Fußkrämpfe, Symptome als hätte ich Schnupfen und dazu sich immer mehr steigernd Kopfschmerzen. Deshalb bin ich auch sehr vorsichtig und nehme neue Medikamente oder Nahrungsergänzungen immer nur einzeln und in Minidosen ein und steigere es dann langsam hoch.

    Darf ich fragen, wie deine Migräne sich so gestaltet? Ich habe tägliche Spannungskopfschmerzen und dazu chronische Migräne. Schwere Anfälle etwa 6-8 pro Monat, der Rest sind eher kurze und weniger zermürbend/schmerzhaft.
    Ich kann mir nämlich nicht mal im Ansatz vorstellen Kraftsport zu machen oder Joggen zu gehen, bei mir geht leider sofort das Pochen los, ich kann nur noch Spazieren gehen und Yoga machen, was ich wenigstens nahezu täglich tue außer in einem schweren Anfall. Da kann ich außer liegen mit geschlossenen Augen und Eisbeutel gar nichts tun.
    Deswegen frage ich, weil du sagst du hast seit einem Jahr durchgehend Migräne, und es mich wundert, wie du da noch Sport machen oder 10 Stunden arbeiten kannst.

    Ich bin auch noch Vollzeit arbeiten aber selbstständig und mehr als 6-7 Stunden am Tag sind leider absolut nicht drin, manchmal geht es auch gar nicht. :/
    Ich brauche immer recht viele Pausen leider.

    Liebe Grüße,
    Bea

    Meggie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Hallo Adrenalin,
    ich habe teils auch gegensätzliche Reaktionen auf Medikamente.
    Bei mir kommt das aller Wahrscheinlichkeit nach von einer Histaminintoleranz. Diese kann man durch einen Bluttest und über eine Diät diagnostizieren. Ich vertrage deswegen auch sehr sehr viele Medikamente nicht, weil die Histamine beinhalten oder den Abbau dieser im Körper beeinflussen. Jedenfalls kann auch so eine Histaminose migräneartige Schmerzen auslösen. Vielleicht hast du ja auch so eine Unverträglichkeit? Kannst ja mal nachlesen, wie sich so eine Histaminintoleranz bemerkbar macht auf XXXXX Link von der Moderation entfernt.
    Habe übrigens auch sehr sehr viel Sport in meinem Leben gemacht (Handball, rennradclub, duathlone, reiten, Wandern, klettern etc) und kann deine Leidenschaft hier sehr gut nachvollziehen.
    Und ja…..definitiv ist die Regenerationsphase eine sehr wichtige, denn in dieser „baut“ der Körper an seiner Leistungsfähigkeit. Habe gelernt, dass man besser zu lange regeneriert, als zu kurz ?
    Leider haben Unfälle und Operationen mein Leben auf den Kopf gestellt und vieles an Sport geht nun nicht mehr und das was ich körperlich noch könnte, kriege ich wegen der Dauerschmerzen nicht auf die Reihe…..
    Hut ab, dass du das so durchziehst mit dem Sport. Kostet dich das mit den Schmerzen nicht sehr viel Energie?
    Liebe Grüße
    Meggie

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 200

    Liebe Adrenalin

    Ach daher der Name! ?

    Bei 25km Joggen bist du mindestens 2 Stunden unterwegs. Dazu noch Fitnessstudio mit arbeiten an Gewichten. Da Frage ich mich auch wie dein Kopf das aushält. Hast du eigentlich Familie? Denn dein Zeitaufwand für den Sport ist schon enorm.

    Ich habe mal meinem Mann zu Liebe über 3 Monate regelmäßig ein Fitnessstudio besucht. Nicht nur das ich die Atmosphäre schrecklich fand, sondern auch meinem Kopf gefiel das nicht wirklich.

    Wie vorher schon geschrieben, wo sind deine Pausen? Auch im Leistungssport arbeitet man mit entsprechenden Regenerationszeiten um einer Übersäuerung vorzubeugen.

    Gruß Flummi

    Adrenalin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 35

    Hallo 🙂

    Ja, da bin ich wie gesagt gespannt drauf, ich hoffe du kommst gut in der Pause klar, in der Situation war ich zum Glück nie.
    Vor den Einstichen selber habe ich garkeine Angst, nur eben vor möglichen abstrusen Nebenwirkungen :/ aber ich werde es ja bald selbst erleben…

    Den letzten Migräne-freien-Tag hatte ich im Juli 2017, seitdem jeden Tag 24h. Mittlerweile kann ich es sehr gut von dem Dauerspannungskopfschmerz unterscheiden. Davor hatte ich 25Tage im Monat Mirgäne – den anderen Schmerz immer.
    Meine Aura ist in soweit ausgeprägt, dass ich teils nur die Hälfte sehe, da der Rest wie ausgeblendet ist und manches sehr flimmerig ist. Daran habe ich mich gewöhnt und es ist für mich okay. Da haben es manch andere schwerer mit Lähmungen etc, wobei manchmal mein Gesicht taub wird und mein Auge herunter hängt. Meine generelle Schmerzstärke bezeichne ich mit einer 8, darunter war ich schon sehr lange nicht mehr. Damit mache ich auch Sport. Wenn ich mit dem Kraftsport fertig bin, benötige ich auch ein paar Kühlakkus. Währenddessen ist das Pochen sehr heftig, aber ich komm irgendwie damit klar. Beim Laufen muss ich zwischendurch gehen, bis der Schmerz wieder erträglich wird und dann gehts nach ein paar Metern wieder weiter – es ist dann ein auf und ab. Nichts desto trotz kostet es mich einiges an Energie.
    Die Stärke bezeichne ich selten als 10 – ich habe im letzten Jahr lernen müssen, dass es immer eine Steigerung gibt. Meine Belastbarkeit und mein Schmerzempfinden haben sich drastisch geändert und angepasst.

    Anfang letzten Jahres war ich 6 Wochen krank geschrieben, was für mich eine komplett neue Welt war und ich es erst nicht einsehen wollte 😀 Allerdings hatte ich am kompletten Körper einen Tremor, der erst nach 5 Wochen verschwand.
    Dies war dann im Sommer ähnlich und ich war teils ans Bett gefesselt und hatte überall Kühlakkus, um die 40°C zu überstehen. Ich bin mir aber sicher, dass es hier fast allen so erging.

    Ich habe immer großes Mitleid, wenn durch Unfälle und Operationen ein Leben derart eingeschränkt wird, dass man auf so vieles verzichten muss! 🙁 Den Aspekt mit der Histaminose finde ich interessant. Manches passt, was ich gerade überflogen habe, aber das sind nur einzelne Punkte. Die Therapie wäre ziemlich umständlich meiner Meinung nach und das ist etwas, worauf ich keine Lust habe 😀 Da kann man jetzt sagen – selbst Schuld, aber ich denke, dass der Schmerz schon viel zu viel Raum im Leben einnimmt und diesen Raum möchte ich nicht vergrößern.
    Trotzdem werde ich es im Hinterkopf behalten und mal etwas beobachten – also Danke dafür! 🙂

    Nach dem gefühlten Roman jetzt, muss ich zurück an die Arbeit, die Kunden warten 😀
    Liebe Grüße
    Adrenalin

    Adrenalin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 35

    Gerade noch gesehen…. auf Flummi gehe ich auch noch kurz ein 😀

    Ja tatsächlich bin ich da dann ca.2 Stunden unterwegs. Wie mein Kopf den Kraftsport aushält habe ich eben versucht zu beschreiben – schwierig aber irgendwie machbar. Ich finde der Schmerz ist etwas anders. Es ist ein Mix aus extremes Pochen im Kopf, leichten Schwindel und einen “Schmerz“ in gerade beanspruchter Muskulatur – damit komme ich klar. Dazu bin ich glaube ich einfach zu geil auf Sport haha…

    Ins Studio gehe ich morgens vor der Arbeit. Die Atmosphäre ist dann entspannt und es sind immer die gleichen Leute da, eine kleine Familie schon fast. Ich selbst lebe mit meinem Partner zusammen. Er hat Schichtarbeit, momentan nebenbei noch eine Weiterbildung und macht noch mehr Sport als ich (teilweise trainieren wir auch zusammen). Daher geht es gut mit der Zeitaufwand.

    Da ich nicht an jedem Tag Sport mache, sind dann schon ein paar Pausen gegeben.

    So jetzt aber…Liebe Grüße

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 127

    Hallo liebe Adrenalin,

    Danke für deine lieben Wünsche ? Wie ich so klarkomme ist sehr tagesabhängig, ich freue mich einfach wenn ich wieder Therapieren kann und nicht mehr aushalten oder sedieren muss. Trotzdem gibt es mir auch eine gewisse Sicherheit, dass ich nun jegliche denkbaren Zustand auch schon ohne Schmerzmittel ausgehalten habe. Das heißt es ist machbar, und ich werde daher sicher wenn mein Zustand sich nicht verschlechtert nie wieder in die Situation kommen, einen Medikamentenübergebrauchskopfschmerz zu entwickeln…

    Ich kann nur meinen Hut ziehen vor Dir… Schmerzempfinden ist ja immer unterschiedlich, ich gebe nie eine 9 oder 10 weil ich immer denke im Folterknast in Guantanamo geht sicher noch eine ganze Schippe mehr als meine schlimmsten Anfälle (ein Verwandter von mir hat Cluster, das ist glaube ich nochmal eine andere Nummer…) aber bei einer 8 ist bei mir Schicht im Schacht. Bis zu einer 6 gehe ich arbeiten, bei einer 7 geht vielleicht noch ein Buch oder Film und danach ist leider Sense. Kommt dann auch immer darauf an ob mir auch noch übel oder schwindelig ist oder „nur“ der Schmerz.

    Ich bewundere, wie du das hinbekommst.

    Liebe Grüße,
    Bea

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 3 Wochen von  Beatrice.
    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 127

    Eine Sache fällt mir noch ein weil du sagst du gehst morgens vor der Arbeit zum Sport. Isst du vorher denn auch was ausreichend?

    Der Sport wirkt ja auf die Gefäße, Adrenalin ist hoch gefäßwirksam und falls du nüchtern Sport machst könnte das evtl. eine fatale Kombi sein. Nur als Idee, weil viele ja extra nüchtern Sport machen damit sie mehr Muskelaufbau und Fettverbrennung haben.

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2060

    Liebe Adrenalin,

    Also eine Woche Stress pur auf der Arbeit, wegen der man so kaputt ist, dass man nicht zum Sport kommt – das kann man beim besten Willen nicht als faule Woche bezeichnen… Es sollten Tage sein, in denen du ganz bewusst entspannst ?

    Und zum Thema Training bis zur Erschöpfung: Es gibt durchaus Menschen, die fast täglich mehrere Stunden Sport machen, ein Freund von mir gehört dazu (er ist Läufer und in seiner Disziplin einer der Besten in Deutschland) und ich weiß von ihm, wie wichtig es ist, die richtige Balance zwischen Training und Pause zu finden. Bis zur Erschöpfung geht er nur beim Wettkampf – seine Wettkampfsaison geht etwa 7 Monate im Jahr,der Rest ist Aufbautrining, maximal 2 Wettkämpfe im Monat, nach dem Wettkampf bis zu 2 Wochen deutlich reduziertes Training ohne Anstrengung – und trotzdem merkt er gerade zum Ende der Saison, wie jeder Wettkampf an die Substanz geht.

    Was ich damit sagen möchte: bitte achte beim Training auf dich! Ich kann absolut verstehen, dass es dir gut tut, aber gerade das Training bis zur Erschöpfung braucht einen sehr guten Ausgleich, damit dein Körper es auch auf Dauer verkraften kann.

    Wenn du schreibst, wie es dir nach dem Training geht, finde ich es auf der einen Seite bewundernswert, dass du es so durchziehst, auf der anderen Seite frage ich mich aber, ob du dir selbst damit tatsächlich einen Gefallen tust…

    Einfach als Anregung…

    Ich wünsche dir sehr, dass du Botox gut verträgst und es dir hilft! ?

    Liebe Grüße, Tanni

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