Astrid stellt sich vor und braucht Rat

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  • akascha
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    Beitragsanzahl: 155

    Hallo,
    Ich lese schon längere Zeit mit und bin total begeistert von diesem Forum. Ich konnte mir schon viele Informationen herausziehen.
    Ich brauche gerade Euren Rat und dachte aber es wird Zeit sich auch mal vorzustellen.

    Ich bin weiblich, 36 Jahre und habe seit ca. 23 Jahren Migräne. Vor 3 Jahren habe ich in der Schmerzklinik Kiel die Diagnose chronische Migränr erhalten.

    Zurzeit nehme ich als Prophylaxe Amitriptylin + Bisoprolol + Migravent. Die Anfälle sind nicht mehr ganz so schwer, aber ich habe eine hohe Attackenfrequenz zurzeit (15-20 Schmerztage,auch mal mehr).

    Leider rutsche ich auch immer wieder in einen Status rein. Im Moment bin ich schon wieder in einen.
    Seit 11 Tagen Migräne, seit 4 Tagen nehme ich Kortison. Aber es wird kaum besser, die Schmerzen wechseln täglich auf die andere Kopfseite.

    Die 10/20-Regel halte ich ein. Die Ärzte in Kiel sagten und auch mein jetziger Schmerztherapeut sagt,dass ich nicht im MÜK bin. Ich hatte trotzdem auch schon mal längere Pausen gemacht (mit Kortison). Es hat nichts geändert.

    Im Oktober habe ich an 10 Tagen Triptane eingenommen.
    Meint ihr ich könnte heute wieder eins nehmen, obwohl ich ja schon Kortison nehme?
    Mit Cefaly wäre es denke ich, auch ohne Triptane aushaltbar.
    Morgen geht die Arbeit aber wieder los und ich hatte in letzter Zeit viele Fehltage, mal einzelne, aber auch schon mal 1-2 Wochen am Stück.

    Vielleicht könnt ihr mir ja einen Rat geben. Ich fühle mich gerade etwas überfordert.

    Danke & Viele Grüße
    Astrid

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27785

    Danke für Deine Vorstellung, liebe Astrid. 🙂

    Wir kennen Dich ja schon viele Jahre und auch Deinen Werdegang, weil Du in diversen Foren bereits über Dich berichtet hattest. Aber so ist nun alles an einem Ort und man kann sich schneller orientieren.

    Wie hoch dosiert nimmst Du denn das Kortison? Startet man zu niedrig (unter 100 mg), stellt sich nicht immer ausreichende Wirkung ein.

    Heute beginnt ein neuer Monat und Du kannst ein Triptan nehmen, wenn es ohne nicht geht. Mit einmaligem Überschreiten der 10/20-Regel gerät man nicht gleich in einen MÜK.

    Hast Du Cefaly schon bei Dir im Hause? Wenn ja, nutze es regelmäßig mit.

    Liebe Grüße
    Bettina

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Liebe Bettina,

    Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.☺️

    Ich habe sogar mit 200mg gestartet, da ich immer etwas mehr brauche. Bin jetzt noch bei 100mg (also 1 Tag 200, dann 3 Tage 100mg).

    Im Moment sind die Schmerzen etwas besser, aber sie wandern wieder in den ganzen Kopf.

    Cefaly habe ich zu Hause und ich denke, es ist auch ohne Triptan heute machbar. Aber immer gut in der Hinterhand zu haben, dass mein eins nehmen kann falls es doch nicht geht.

    Es stellt sich nur wieder die Frage, gehe ich morgen arbeiten, oder nicht? Nehme ich dann ein Triptan wenn es nicht besser ist, oder sollte ich zum Arzt? Immer
    die schwierigen Fragen…?

    Viele Grüße
    Astrid

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Hallo Zusammen,

    Ich habe mich für heute und morgen krank gemeldet.
    Als ich aufgestanden bin, waren die Schmerzen immer noch/wieder da. Ich hatte gestern dann doch noch ein Triptan genommen und es hat gar nicht gewirkt, erst nachdem ich noch 2 Aspirin hinterher genommen habe wurde es besser.

    Im Moment bin ich total müde und erschlagen, obwohl die Schmerzen nun tatsächlich wieder weniger werden. Vielleicht hilft das Kortison nun endlich.

    Bin noch nicht ganz sicher, ob ich zu meinem Neurologen gehe. Einen Termin habe ich erst wieder im Dezember. Zum Arzt muss ich in jedem Fall,da ich eine Krankschreibung brauche. Aber wenn es heute nicht wieder schlimmer wird, reicht vielleicht auch meine Hausärztin.

    Viele Grüße
    Astrid

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27785

    Liebe Astrid,

    es war sicher die richtige Entscheidung, nicht zu arbeiten. Unter Kortison sollte man sich sowieso sehr schonen, da es dann effektiver helfen kann. Hoffentlich lassen die Schmerzen endlich nach, den die Dosierung ist ja absolut ausreichend.

    Alles Gute und schnelle Besserung,
    Bettina

    ivitho
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 97

    Hallo liebe Astrid,

    ich bin auch 36 und habe die Migräne auch seit über 20 Jahren. Willkommen im Club 😉

    Ja, wir Migräniker gehen viel zu oft arbeiten aus Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein, obwohl das auf Dauer so fatal ist. Klar, machen die Kranktage immer extremen Kopfstress, aber der Stress mit Schmerzen und heftigen Medikamenten arbeiten zu gehen, ist viel schlimmer, denke ich. Heute!

    Ich halte mich zwar auch nicht immer dran & sitze auch öfter im Büro, wenn ich eigentlich Schmerzen habe. Aber das ist wohl so bei uns 😮

    Doch mir wurde 2012 in der Reha von meinen Ärzten dort der Kopf gewaschen. Sehr drastisch. Das hat mir sogar Angst gemacht und deshalb bin ich heute viel bewusster, mich um mich zu kümmern, wenn mein Körper sagt, er braucht eine Pause. Das kann ich dir auch nur raten, gerade weil du ja auch chron. so extrem belastet bist mit Schmerzen.

    Was machst du denn so begleitend ohne Medikamente zur Prophylaxe? Das finde ich immer sehr wichtig. Mit 36 habe ich ja auch schon viel ausprobiert 😉 und für mich gefunden, was mir gut tut. Kann ich nur empfehlen, um auch die chronischen Phasen einzudämmen.

    Wünsche dir wieder eine schmerzfreie Zeit.

    Liebe Grüsse
    Ich weiss ja nicht, ob du die Möglichkeit hast, aber mein Hausarzt schreibt mich wegen Migräne krank, wenn ich mich telefonisch melde. Er sagte zu mir, da er mir nicht viel helfen kann und Ruhe dann das beste ist, brauche ich nur anrufen für eine Krankschreibung. Das hat es viel weniger stressig für mich gemacht.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Jahre, 7 Monate von  ivitho.
    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Hallo,

    Lieben Dank für Eure Antworten!

    Ich war gestern noch bei meinem Neurologen und er hat mich nun die ganze Woche krank geschrieben. Ich habe auch ein bisschen Ärger bekommen,dass ich letzte Woche gearbeitet habe…? Er sagte auch das gleiche wie Du, Bettina, dass es mit Kortison kontraproduktiv ist.?

    Heute geht es mir schon viel besser, ab und zu taucht der Schmerz wieder auf, aber er geht auch immer wieder weg…puh bin erleichtert.

    Es ist wirklich schwierig mit der chron. Migräne zu arbeiten. Habe schon von Vollzeit auf 30h gekürzt, aber ich habe trotzdem ständig Fehltage.
    Bin am überlegen noch weiter runter zu gehen.

    @ivitho: Danke für den Tipp mit der telef. Krankschreibung. Das kann ich bei meiner Hausärztin mal ansprechen.
    Zu Deiner Frage was ich zusätzlich zur Prophylaxe noch mache:
    Achtsamkeit & Meditation, Entspannungsübungen (PMR).
    Dann gehe ich viel spazieren und wenn es möglich ist, walken oder auf den Hometrainer. Aber da muss ich auch aufpassen, dass es nicht zuviel ist. Ich finde es schwierig hier das richtige Maß zu finden (besonders neben der Arbeit).

    Ich finde es bemerkenswert, was Du alles nebenbei noch machst. Yoga musste ich leider erstmal aufgeben, da ich irgendwann fast jedesmal danach Migräne bekommen habe.
    Machst Du das alles auch wenn Du Schmerzen hast, oder nur an den schmerzfreien Tagen?

    Liebe Grüße
    Astrid

    ivitho
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 97

    Hallo Astrid,

    ich muss gestehen, dass ich nur noch 3 Tage die Woche halbtags arbeite. Bin damals auch erst von Vollzeit auf 30h Stunden runter und habe nach einer sehr langen, heftigen Phase, da ich auch an Adenomyose erkrankt bin und zusätzlich mit BTM behandelt werde, nochmal verkürzt.

    Somit habe ich nun endlich die Zeit für meine ganzen Termine und Übungen. Das ist ja schon sehr zeitraubend, wenn man dabei bleibt.

    Du hast recht beim Yoga muss man erstmal das richtige Yoga finden und dann das Mass, da Yoga extrem anstrengend sein kann und das wirkt sich dann wieder negativ aus. Deshalb sind Taichi und Qigong noch besser geeignet.

    Also, wenn ich leichte Kopfschmerzen habe, versuche ich immer mal wieder mit Qigong gegenzuwirken und hatte schon oft Erfolg damit, dass ich nach einer Übungseinheit schmerzfrei war. Aber wirklich nur, wenn die Migräne noch nicht voll ausgeprägt ist. Bei mir fängt es häufig mit Sehstörungen (Blitze, blinde Flecken) an und noch empfindlicheren Sinnen als sonst. Der Kopfschmerz ist dann erstmal ein beidseitiger Druck. Noch nicht zu stark ausgeprägt. Oder ich habe ein leichtes Pochen immer mal wieder auf einer Schläfe, dass immer wieder geht und kommt.

    Bei diesen Ankündigungszeichen funktioniert es bei mir noch mit Entspannung. Auch die Atemtechniken sind kann ich dann gut anwenden. Wenn die Migräne schon zu stark oder voll da ist, kann auch ich nichts machen. Bewegung ist dann wie Folter.

    Was mir auch hilft, sind regelmäßige Massagen. Meine Physiotherapeutin massiert dann auch immer gezielt meine speziellen Punkte ähnlich wie Akkupressur. Das ist wunderbar 😉 Und da ich von Prof. Göbel erfahren habe, dass die Verspannungen nicht die Migräne auslösen, sondern die Verspannungen durch die häufige Migräne entstehen, ist mir jetzt auch klar, warum sie immer wiederkommen trotz Sport und Massagen.

    Aber du machst ja auch schon so einiges an Bewegungsaktivität. Das finde ich supa. Das ist so wichtig. Wenn ich mal aussetzen muss für länger wegen meiner Adenomyose, merke ich die Auswirkungen eigentlich immer. Zeigt mir, wie wichtig der körperliche Ausgleich ist.

    Ja und ich muss gestehen, es ist ja eigentlich auch gut, wenn unsere Ärzte uns immer mal wieder ermahnen, wenn wir uns selbst nichts gutes tun. Dann merkt man auch, dass sie unsere Beschwerden ernst nehmen und mit aufpassen 😉

    Gute Besserung wünsche ich dir.

    LG ivitho

    Aller

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Hallo,

    Nun habe ich mich vorgestern gefreut, dass die Migräne weg ist und dann kommt sie gleich am nächsten Tag wieder…und bleibt…bäh.
    Das Triptan, mit Naproxen zusammen, hilft auch nicht so richtig und ich fühle mich wieder total erschlagen.

    Ich habe das mittlerweile aber fast immer, das ich trotz Triptan immer total k.o. bin. Früher war das noch anders, wenn die Schmerzen weg waren ging es mir besser.

    Ich versuche wenn es möglich ist, mich zu bewegen und an die frische Luft zu gehen. Aber das wird immer weniger, entweder ich habe Migräne oder ich bin noch so k.o. von der Attacke. Ich traue mich auch nicht immer, da ich Angst habe, dass es wieder zu viel ist. Mittlerweile reagiere ich immer sehr schnell bei Anstrengung mit Migräne. Aber es fehlt mir auch, früher habe ich viel Sport gemacht, außerdem zeigt es sich auch auf der Waage.

    So, jetzt hoffe ich dass es morgen mal besser ist und Euch wünsche ich noch einen schmerzfreien Abend.

    LG
    Astrid

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27785

    Liebe Astrid,

    manchmal gibt es Phasen, in denen es nicht so gut läuft. Wer kennt das nicht? Ist zwar kein Trost, Du bist damit aber nicht alleine.

    Gute und schnelle Besserung.

    Liebe Grüße
    Bettina

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Liebe Bettina,

    Danke! Es tut ganz gut zu wissen, dass man nicht alleine ist.

    Seit Mittwoch dröhnt der Kopf wieder und Schmerzmittel helfen so gar nicht. Ich glaube kaum am Montag wieder arbeiten gehen zu können…

    Die schlechte Phase hält leider schon länger an, die letzten 3 Monate war ich immer bei ca. 20 Migränetagen. Ich finde das sehr anstrengend. Ich schaffe es irgendwie zu arbeiten (mit paar Fehltagen) aber in der Freizeit geht dann fast gar nichts mehr und im Haushalt kriege ich auch nur sehr wenig hin.

    Wie macht ihr das? Heute musste ich auch wieder einer Freundin absagen, die ihren Geb. feiert. Pläne mache ich eh kaum noch.

    Liebe Grüße & Euch ein schönes Wochenende (hoffentlich ohne Kopp)
    Astrid

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27785

    Liebe Astrid,

    in solchen Phasen wird wohl jeder nur im „Sparmodus“ laufen können. Eventuell sollte man vielleicht über eine Anpassung der Prophylaxe nachdenken, wenn Du trotzdem noch so viele Migränetage hast.

    Wenn es Dir weiterhin so schlecht geht, wirst Du wohl noch länger krankgeschrieben werden müssen. Frag Deinen Neurologen, welchen Rat er für Dich hat.

    Alles Gute und schnelle Besserung!

    Liebe Grüße
    Bettina

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Hallo,

    Ich konnte leider im Forum zur Masterarbeit nicht direkt antworten, daher nun hier.

    Ich habe den Fragebogen ebenfalls ausgefüllt.?

    Liebe Grüße
    Astrid (die immer noch krank geschrieben ist, da die Dauermigräne einfach nicht enden will?)

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Liebe Headbooker,

    ich brauche nochmal Euren Rat.
    Ich bin nun in der 4. Woche krank geschrieben, aber die Migräne will einfach nicht enden.
    Letzte Nacht war wieder besonders schlimm.

    Kortison hatte nicht geholfen. Vor 2 Wochen habe ich, mit Absprache meines Arztes, die Prophylaxe erhöht (Bisoprolol auf 10mg und Amitriptylin auf 75mg). Ich vertrage beides gut, aber noch merke ich nichts davon das es wirkt.

    Habt ihr noch Ideen, Tipps was ich machen kann? Ich mache PMS und meditiere regelmäßig, aber nix hilft.
    Nächste Woche müsste ich eigentlich wieder arbeiten….

    Danke & Liebe Grüße
    Astrid

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Astrid,

    könntest Du im MÜK sein, oder ist das ein langer Status migraenosus? Inwiefern hat Kortison nicht geholfen?

    Die Dosiserhöhung wird hoffentlich helfen, sofern Du halt nicht im MÜK bist.

    Liebe Grüße
    Bettina

    akascha
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    Liebe Bettina,

    Lieben Dank für deine schnelle Antwort.

    Mhm, ich halte immer die 10-Tagesregel ein, daher hätte ich gedacht, dass es ein langer Status ist. Wenn ich ein Triptan nehme (wie letzte Nacht), dann hilft es auch.
    Ich hatte zwischendurch auch mal schmerzfreie Stunden(ohne Triptan), aber es geht dann irgendwann wieder los.

    Ich habe 2x Kortison genommen. Jeweils 200-100-100, also jeweils 3 Tage (ist jetzt 2 Wochen her). Keine Schmerzlinderung, was mich verwundert hat, normalerweise hilft es immer.
    Mein Arzt sagt, dass die Dosis hoch genug war und dass eine Infusion mit hochdosiertem Kortison (1000mg) dann auch nicht mehr helfen wird. Daraufhin haben wir die Dosis der Prophylaxe erhöht.

    Ja, ich hoffe sehr, dass es bald anschlägt. Bin mittlerweile total k.o. Daher ruft jetzt auch mein Bett…?

    Ganz liebe Grüße und noch einen schönen Abend!

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Hallo,

    Ich habe noch eine kurze Frage.
    Meint ihr dass leichter Ausdauersport helfen würde? So, ne viertel Stunde auf dem Hometrainer?
    Oder sollte man es lieber jetzt ganz lassen?

    Danke!

    Liebe Grüße
    Astrid

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Astrid,

    die Dosis des Kortisons war hoch genug, die Einnahmedauer aber wohl nicht ausreichend lange. Bei schweren und langandauernden Schmerzzuständen ist oft eine Woche oder mehr nötig mit absteigendem Schema.

    Gemäßigter Ausdauersport ist in den meisten Fällen gut. Mach es einfach nach Gefühl und höre auf Deinen Körper. Wenn es Dir zu viel ist und Du danach mit Attacken reagierst, wirst Du es (leider) bald merken. Tipp: Belastung und Dauer ganz langsam steigern!

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    akascha
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    Liebe Bettina,

    Und nochmal ein Danke für deine schnelle Rückmeldung. Ich finde es echt toll wie du dich hier engagierst!!!

    Meinst du ich kann dann nochmal ein Versuch mit Kortison starten? Der letzte Versuch ist nun 2 Wochen her.

    Danke & Liebe Grüße
    Astrid

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 27785

    Gerne, liebe Astrid. 🙂

    Das musst Du sehr genau abwägen mit Deinem Arzt. Zu häufige Kortisongaben können nämlich auch in eine Nebennierenschwäche führen, da muss man wirklich aufpassen.

    Möglich wäre noch, dass Du Dich mal eine Woche aus allem rausnimmst und versuchst, die Attacken unbehandelt mit schmerzdistanzierenden Mitteln zu überstehen. Das könnte ein kleines Reset bringen und die lange Schmerzspirale durchbrechen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    akascha
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    Ich denke, dann lasse ich es erstmal mit dem Kortison und frage meinem Arzt dazu.

    Dann versuche ich es mit weiterer Entspannung und etwas Ausdauersport. Irgendwann muss es ja mal vorbei sein.

    Aber im Moment sehe ich es noch nicht am Montag wieder arbeiten zu gehen. Naja, vielleicht geschieht ja noch ein Wunder.?

    Bettina, ich habe noch eine andere Frage. Ich versuche seit gestern auf eine PN zu antworten, bekomme aber immer die Fehlermeldung, dass ein Problem beim senden aufgetreten ist. Weißt du was das sein kann bzw. was man machen kann?

    Danke Dir schon mal.

    LG, Astrid

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Hallo,
    Ich wollte mal wieder von mir hören lassen.

    Leider geht es mir immer noch nicht besser und ich bin nun seit fast 2,5 Monaten krank geschrieben. Dachte schon, dass es im Dezember besser geht, da ich tatsächlich auch mal migränefrei war, aber der Januar ist wieder gruselig (noch kein freier Tag)!!

    Ich habe im Dezember 3 Wochen am Stück gar keine Schmerzmittel/Triptane genommen (im Dezember insgesamt nur 3x ein Triptan genommen und Januar 4x).

    Nun habe ich den vierten Kortisontag mit 100mg, hilft auch wieder nicht.
    Mein Arzt und ich haben nun den Antrag für die Schmerzklinik Kiel fertig gestellt. Ich hoffe es dauert nicht zu lange, mag nämlich nicht mehr….

    Tja, hätte gerne ein positiveres Update geschrieben!

    Liebe Grüße
    Astrid

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Astrid,

    tut mir sehr leid zu hören, dass es schmerztechnisch immer noch so schlecht geht. Aber gut, dass Du erneut einen Aufenthalt in der Klinik planst. Man muss neu überlegen, aber im MÜK scheinst Du ja nicht zu sein. Nimmst Du Kortison, um den Status migraenosus zu durchbrechen?

    Deine Frage weiter oben hatte ich übersehen, kannst Du jetzt PNs senden?

    Liebe Grüße
    Bettina

    akascha
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    Hallo Bettina,

    Danke für deine Antwort.☺️

    Ja, ich nehme seit Freitag wieder Kortison. Habe mit 200mg angefangen, dann 3 Tage 100mg.
    Bin mir nicht ganz sicher, ob ich morgen runter dosieren soll oder noch einmal 100mg nehme. Bisher gibt es kaum merklich eine Besserung.
    Zusätzlich bin ich ziemlich erschöpft, aber das ist wahrscheinlich auch kein Wunder…

    Liebe Grüße
    Astrid

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Astrid,

    die Erschöpfung kann auch noch zusätzlich vom Kortison kommen. Wenn Du kaum Wirkung hast trotz der hohen Dosen, würde ich lieber abdosieren. Man darf nicht vergessen, dass das Thema Nebennierenschwäche auch immer mit im Raum steht.

    Kannst Du noch schmerzdistanzierende oder sedierende Medikamente zu Hilfe nehmen?

    Liebe Grüße
    Bettina

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Liebe Bettina,

    Die Erschöpfung habe ich schon länger. Ich denke eher, dass kommt von den Dauerschmerzen, finde alles extrem anstrengend zurzeit.

    Ich habe heute runter dosiert und bin nun bei 75mg. Ist schon frustrierend, dass so gar nichts anschlägt.
    Am 23.12 habe ich noch Botox bekommen, aber an der Frequenz hat sich nichts geändert. Allerdings geht die Schmerzstärke selten über Mittel hinaus, trotzdem zermürbend.

    Ich nehme zusätzlich noch Vomacur und habe das Ami (50mg) als Prophylaxe, sodass ich einigermaßen schlafen kann.

    Liebe Grüße
    Astrid

    PS: Ich hatte bisher nicht mehr versucht PNs zu schreiben, daher kann ich gar nicht sagen, ob es nun klappt. Falls es beim nächsten Versuch nicht funktioniert, melde ich mich nochmal. Aber vielen Dank schon mal.

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27785

    Liebe Astrid,

    Erschöpfung resultiert natürlich auch aus den Dauerschmerzen, das ist ganz klar. Wichtig wäre jetzt, dass Du eine gewisse Zeit ganz ohne Schmerzmedikation auskommst. Ich drück die Daumen, dass es irgendwie zu schaffen ist. Musst Du jetzt arbeiten?

    Liebe Grüße
    Bettina

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Hallo Bettina,

    Ich hatte im Dezember 3 Wochen komplett auf Schmerzmittel verzichtet und sonst nur genommen wenn ich sehr starke Schmerzen hatte. Auch sonst habe ich die 10/20- Regel immer eingehalten.

    Da bisher keine Besserung eintrat, hatte ich mir schon überlegt, jetzt mal ordentlich mit Schmerzmitteln zu behandeln… Du meinst aber lieber komplett verzichten??

    Nein, arbeiten brauche ich zurzeit nicht, bin seit November krank geschrieben.

    Liebe Grüße
    Astrid

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27785

    Liebe Astrid,

    da ja chronische Migräne zu bestehen scheint, sollte das Hauptaugenmerk auf eine gut wirkende Prophylaxe gelegt werden. Botox senkt die Schmerzstärke, sodass nicht jede Attacke behandelt werden muss und Du die 10er-Regel einhalten kannst. Das ist schon mal gut, die MÜK-Gefahr ist weiter weg. Wenn Du nun startest, ordentlich mit Schmerzmitteln zu behandeln, könntest Du Dir einen MÜK einhandeln und hast ein weiteres Problem. Daher zu Botox noch eine weitere Prophylaxe versuchen. Mir reicht Botox alleine auch nicht aus.

    Liebe Grüße
    Bettina

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Hallo zusammen,

    Ich war jetzt länger nicht hier, habe nur ab und zu mitgelesen.

    Es geht mir immer noch nicht besser, sodass ich nun schon 5 Monate krank geschrieben bin. Im Februar habe ich die Prophylaxe noch einmal gewechselt, da ich starke Nebenwirkungen hatte. Nun nehme ich Gabapentin 900mg /Tag. Vor ca. 2 Wochen habe ich nochmal Botox bekommen.

    Die Schmerzstärke nimmt langsam wieder ab, habe aber immer noch fast ohne Pause durchgehend Migräne mit ständigem Seitenwechsel. Wenn es zu stark wird nehme ich ein Triptan, was bisher zum Glück auch wirkt (achte immer darauf nicht über 10 Tage zu kommen)

    Eine positive Nachricht, am 04.05 geht es nach Kiel (zum 3. Mal). Bisher konnte mir immer geholfen werden, sodass ich versuche bis dahin noch positiv zu denken. Was mir aber mittlerweile doch nicht immer gelingt, da ich echt Dauererschöpft bin.

    So, das war ein kleines Update von mir.

    Ich wünsche Euch einen schönen Start in die Woche und einen hoffentlich schmerzfreien Tag.

    LG, Astrid

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