Astrid stellt sich vor und braucht Rat

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  • Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28247

    Liebe Astrid,

    einerseits schön, wieder von Dir zu hören, andererseits hätte ich mich über ein „positiveres“ Update gefreut. Aber wie gut, dass Du Dir wieder stationär helfen lassen kannst. Dass Du dauererschöpft bist, liegt natürlich auch an den häufigen Schmerzen, das laugt einfach aus.

    Alles Gute und halte durch!

    Liebe Grüße
    Bettina

    guthase
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 18

    Liebe Astrid,

    du bist ja wirklich sehr gebeutelt. Das mit der Dauererschöpfung kenne ich auch nur zu gut; vor allem diese Spirale in die man dann gerät. Es sind ja nicht nur die Schmerzen, sondern auch, dass man gar nicht mehr am Leben teilhaben kann und so überhaupt an keine Freude mehr kommen kann. Das geht dann so auf´s Gemüt. Zumindest erging es mir so. Dann hatte ich letzten Sommer meinen zweiten Auftenthalt in Kiel und nach einigen Wochen ging es mir sehr gut. Anfang des Jahres hatte ich wieder eine mehrmonatige schlechte Phase, die sich nun wieder sehr verbessert hat. Ich schreibe dir das um dich zu ermutigen nicht aufzugeben. Ich weiß, dass es schwer ist und das man manchmal die Hoffnung verloren hat und nur noch Resignation verspürt. Das man nicht weiß, wie man den Tag überstehen soll, oder warum man überhaupt weiter machen sollte. Es kommen auch wieder die guten Tage. Denen, an denen das Leben so wunderschön ist und dich küsst und verzückt. Denke in den dunklen Stunden daran.

    Liebe Grüße
    Guthasin

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Ach, ihr Lieben, Eure Rückmeldungen tut mir gut.☺️
    Ich bin nämlich zwischendurch wirklich am verzweifeln.

    Guthase, du hast genau meine Gedanken in Worte gefasst. Es ist nicht nur das Gruselige, dass die Migräne einfach nicht aufhört (egal was man an Verhaltensänderung, Entspannung etc. macht)sondern, dass man am Leben kaum noch teilnehmen kann und mag. Ich finde selbst telefonieren schon anstrengend und mich mit jemanden zu treffen fehlt mir mittlerweile die Kraft.
    Ich habe aber einen ganz tollen Mann, der mich in allem unterstützt und mir immer zuhört, und einen ganz süßen Kater, der immer auf mich aufpasst und mir kaum noch von der Seite weicht.? Ohne die Beiden wäre ich glaube ich schon durchgedreht.

    Deine Worte machen mir wirklich Mut, gerade wenn Du schreibst, dass es dir nach Kiel wieder sehr gut ging bzw. geht. Das freut mich sehr für dich! Und bei mir wird es auch so sein, basta?

    Heute ist aber tatsächlich ein besserer Tag. Die Migräne ist zwar da, aber wesentlich leichter. Vielleicht fängt Botox und Gabapentin nun an zu wirken.

    Liebe Grüße
    Astrid

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Hallo Zusammen,

    ich wollte mich mal wieder melden und habe aber auch gleich ein Anliegen.

    Seit dem 20.05 bin auch aus der Schmerzklinik Kiel wieder zu hause. Ich war ja nun das dritte Mal dort und war doch überrascht, dass man immer wieder viele Dinge neu mitnimmt. Es hat mir wieder sehr gut gefallen dort.

    Ich habe eine Schmerzmittelpause gemacht (auch wenn ich nie über 10 Tage / Monat was eingenommen habe). Da ich mittlerweile fast jeden Tag Migräne habe, hatten sie mir dazu geraten. 4 Wochen sollte ich versuchen und das habe ich auch geschafft.
    Zusätzlich wurde ich medikamentös neu eingestellt. Ich nehme nun Trimipramin 75mg + Quetiapin 50mg.

    Trotzdem habe ich immer noch täglich Schmerzen. Ich habe nun 2x ein Triptan genommen, was erstaunlich gut geholfen hat, also ist hier schon eine Besserung eingetreten. Gestern und letzte Nacht hatte ich wieder starke Schmerzen, ich habe kein Triptan genommen, sondern mir mit Melperon geholfen und viel geschlafen. Nun sind die Schmerzen nicht weg (was sie ja nie sind), aber besser.

    Bin ich einfach noch zu ungeduldig? Ich hatte gehofft, dass ich bald wieder mal schmerzfreie Tage zwischen den stärkeren Attacken habe.
    Ich bin nun seit November letzten Jahres krank geschrieben. Ich habe in der Klinik gelernt (dank der tollen Psychologin), dass ich meine Angst vor der Zukunft (Jobverlust etc., bin doch erst 37 Jahre alt) wieder etwas verliere und gelassener werde. Nun fällt es mir wieder schwerer, da mich die tägl. Schmerzen wieder lähmen und mir Angst machen.

    Habt ihr einen Rat für mich?

    Danke und LG
    Astrid

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28247

    Liebe Astrid,

    Du bist doch schon ein alter Hase und weißt, dass man einer Prophylaxe gut drei Monate Zeit lassen sollte. 😉 Hab noch Geduld, es kann durchaus noch sehr viel besser werden. Ich drück Dir die Daumen, dass Du bald Wirkung hast.

    Sehr gut, wenn Du die Angst angehst, denn sie ist meist der größte „Feind“.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Liebe Bettina,

    Über deine Antwort musste ich schmunzeln.?

    Du hast ja so recht, ich brauche Geduld und deine Antwort hat mich auch gleich beruhigt und mir wieder Angst genommen. Ich weiß ja, dass es bis zu 3 Monate dauern kann, nur manchmal muss man es einfach nochmal hören.?

    Aber heute war ein besserer Tag, immer mal wieder kam ein Pochen, aber es kam nicht wirklich durch, auch dank Cefaly.

    Ich wünsche dir einen schönen Abend.
    LG Astrid

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28247

    Du darfst gerne in zwei Wochen nochmals nachfragen. 🙂 Freut mich, dass das Pochen nicht richtig durchkam.

    Auch Dir einen schönen Abend.

    Liebe Grüße
    Bettina

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Hallo,

    So, es ist wieder soweit. Ich muss nochmal nachfragen.
    Ich habe immer noch täglich Schmerzen. Auch wenn es abends besser ist, wache ich immer wieder mit den Schmerzen auf. Sie sitzen immer um die Augen rum, mir ist auch immer übel. Zwischendurch kommen dann auch meine „normalen“ Attacken, die einseitig sind. Hier nehme ich dann auch ein Triptan. D.h. im Moment liege ich bei 1-2x die Woche. Letzen Monat 4Tage.

    Am Montag habe ich noch einmal Botox bekommen, da habe ich ein Triptan nehmen müssen. Nun ist die ganze Woche wieder schlechter und heute würde ich auch gerne was nehmen. Aber am Samstag ist eine Hochzeit und dafür wollte ich mir das aufsparen (falls ich überhaupt hin gehen kann).

    Ich verstehe einfach nicht, warum ich täglich Schmerzen habe.

    Danke für’s zuhören!
    LG Astrid

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Guten Morgen,

    Ich wollte nochmal nachfragen, ob jemand die tägl. Schmerzen um die Augen morgens beim Aufwachen kennt?

    Mir ist aufgefallen, das ich dies während meiner normalen einseitigen Attacken nicht habe. Ist diese vorbei geht es prompt wieder los.
    Wenn ich um 2 Uhr nachts aufwache ist meist noch nichts zu spüren, wenn ich dann so ca. 5 wach werde, sind die Schmerzen da, sowie eine bleierne Müdigkeit und leichter Übelkeit. Ich finde das sehr anstrengend, da ich dadurch kaum in die Gänge komme.

    Ich habe es schon mit späten Mahlzeiten und/oder Koffein versucht, aber keine Änderung.

    Danke schon einmal & ein schönes schmerzfreies WE.
    LG Astrid

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7541

    Guten Morgen, Astrid,

    ja, diese Art von Anfällen kenne ich sehr gut, sie beginnen meist so zwischen 3 und halb 4. Oft werde ich dann wach, auch ohne schon wirkliche Kopfschmerzen zu haben, ist oft nur so ein dumpfes Gefühl oder leichtes Pieken oben an der Schläfe. Dann hilft oft noch eine Schnelldröhnung von Magesium direkt, Zucker direkt und 50 mg Koffein. Und dann wieder ab ins Bett. Werde ich später mit schon diesem Druck auf Höhe der Augen und der extremen Müdigkeit wach, klappt es manchmal noch mit Frühstück und Magnesium und dann wichtig: aufbleiben und bewegen. Oft bringt das aber auch nichts, das sind dann immer besonders heftige Attacken, die sich dann aufbauen
    Aber zur Vorbeugung: isst du abends spät noch genug langsamverdauliche Kohlenhydrate und nicht nur etwas Süßes? Ich nehm auch oft Koffein noch dazu.

    Leider hilft das alles. Auch nicht immer 🙁 .

    Lieber Gruß,
    Julia

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Jahre, 3 Monate von  Julia.
    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Liebe Julia,

    Danke für deine schnelle Antwort.
    Heute ist wieder so ein Tag an dem es mir schwer fällt mich nicht aufzuregen. Täglich diese sch…. Schmerzen, seit Monaten.
    Ich stehe auch früh auf, um zu frühstücken. Früher hatte das auch öfter mal geholfen, aber nun auch nicht mehr.

    Ich war schon wieder seit paar Tagen nicht vor der Tür, weil ich so kaputt bin und ich mich einfach nicht aufraffen kann. Dabei ist endlich Sommer.
    Ich habe gerade eine einseitige 3 Tages-Attacke hinter mir. Und prompt ist diese vorbei, gehen diese anderen Schmerzen wieder los. Habe gerade nochmal ne Vomex genommen und trinke Kaffee. Magnesium probiere ich auch gleich noch.

    Süßes esse ich nicht als Spätmahlzeit, sondern z.B Haferflocken mit warmer Mich oder Dinkelgries oder z.B. Brot.
    Koffein werde ich heute vorm Einschlafen auch nochmal versuchen.

    LG Astrid