Bea – Vorstellung und Ratsuche

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  • Julia
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    Beitragsanzahl: 7419

    Hallo Bea,
    ob der Weidenrindentee in Bezug auf die Medipause eine Rolle spielt kann ich dir nicht sagen. Gesund ist er wohl eher nicht, macht Magenbeschwerden und ist überhaupt nicht durch Studien erforscht.
    Aber warum willst du das Fieber, den natürlichsten und schnellsten Weg zur Bekämpfung deines Infektes, senken? Wenn die Viren besiegt sind, geht das Fieber von ganz alleine wieder runter. Wenn Fieber zu hoch wird, was bei Erwachsenen eher selten vorkommt, wären kalte Umschläge im Knöchel- und Handgelenksbereich und viel trinken sicher „gesünder“.

    Auch wenn’s sicher schwer fällt, es zu glauben, wenn man sich gerade sooo mies fühlt, es wird auch wieder besser und zwar ganz bald!
    Ich drück dir die Daumen,
    Julia

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 121

    Danke Julia, ich lass den Tee weg. Kalte Eispacks nehme ich sowieso weil ich leider aktuell Migräne habe. Du hast recht, es ist nur ohne Schmerzmittel einfach sehr anstrengend, gerade auch mein Unterleib, der bei grippalen Infekten immer besonders „aktiv“ ist und überall hinzieht.
    Ich werd mich einfach weiter in Geduld üben und versuchen zu schlafen 😉

    Liebe Grüße,
    Bea

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27785

    Liebe Bea,

    hilft Dir Buscopan gegen die Unterleibs“krämpfe“? Wenn ja, die könnten genommen werden und belasten die Medikamentenpause nicht.

    Gute Besserung!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 121

    Hallo ihr alle,

    Ich fühle mich wie der letzte Looser aber ich habe heute Nacht ein Schmerzmittel nehmen müssen, es war unerträglich. Ich war heute morgen dann beim Arzt und habe eine echte Grippe, wir haben einen Schnelltest gemacht. Er meinte ohne Schmerzmittel wäre das auch kaum auszuhalten.
    Ich hatte nun genau 6 Wochen geschafft und hoffe einfach, dass es auch ausreicht, damit die Rezeptoren sich erholen können.
    Ich bin nur noch Matsch und hab den dritten Tag über 39 Fieber, zwei Tage habe ich noch ohne Medikamente durchgehalten aber dann ging es einfach nicht mehr und die Migräne wurde immer unaushaltbarer, von den Gliederschmerzen und Unterleibsschmerzen ganz zu schweigen.
    Ich hoffe ihr versteht mich, ich war einfach kurz vorm Durchdrehen.

    Was denkt ihr, muss ich nach der Grippe mit den 8 Wochen neu starten?
    Ich hatte vor den 6 Wochen schon drei Wochen, in denen ich nur dreimal Schmerzmittel genommen habe, kann man das mit viel gutem Willen vielleicht mit „anrechnen“?

    Liebe Grüße,
    Bea

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 468

    Liebe Bea,

    ich glaube, neben der Migräne ist das Schlimmste, was man sich noch selber machen kann so ein Stress.
    Schon in der Bibel steht: Alles hat seine Zeit.
    Und bei dir ist jetzt eben nicht die Zeit für einen Schmerzmittelverzicht.

    Du bist krank und brauchst, was du brauchst. Das hat nichts mit Versagen zu tun, denn für unsere Krankheiten können wir nichts.

    Jetzt sieh erst mal zu, dass du gesund wirst und dann siehst du weiter.
    Erst dann machst du dir wieder Gedanken darüber, ob du noch einmal ein Pause machen willst oder musst.

    Schon für einen Gesunden ist so eine Schmerzmittelpause eine Tortur.
    Für einen Kranken ist sie schlicht nicht machbar.

    Sei einfach froh, dass du 6 Wochen geschafft hast, dann wirken die Mittel jetzt hoffentlich wenigstens gut genug, um dir über die Grippe zu helfen.

    Ich hatte letztes Jahr um diese Zeit auch eine schlimme Grippe.
    Ich kam kaum aus dem Bett. Da waren mir alle 10/20er Regeln herzlich egal.
    An erster Stelle stand die Grippe.
    Ich habe sogar meine frisch angefangene Migräneprophylaxe noch einmal abgebrochen, damit der Körper nicht zu viel auf einmal verkraften muss.

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monate von  Anna.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monate von  Anna.
    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 499

    Liebe Bea,

    das Gefühl, das du beschreibst, wenn man wieder Schmerzmedikamente nehmen MUSS, obwohl man das nicht will, kenne ich.

    ABER: wenn du dir die Tatsache bewusst machst, dass du ganze 6 Wochen Pause geschafft hast – und das ist großartig!!! – relativiert sich dieses Gefühl vielleicht wieder, weil es deinen Erfolg – und den kannst du wirklich feiern!!! – nicht mehr in den Schatten stellt.

    Schau auf das, was du geschafft hast! Das ist das, was zählt! Jeder einzelne Tag deiner Pause hat deinen Schmerzrezeptoren gut getan!

    Ich hoffe ihr versteht mich, ich war einfach kurz vorm Durchdrehen.

    Natürlich ist das absolut verständlich, weil wir wissen, was es bedeutet, Schmerzen auszuhalten. Ich verstehe nur nicht so ganz, warum du so sehr an den 8 Wochen festhältst? Brauchst du die für eine Diagnose?

    Ich denke – wenn ich Prof. Göbel in seinem Buch richtig verstehe – dass du keine neue Pause starten musst. Auch eine „Anrechnung“ halte ich nicht für sinnvoll und nötig.

    Hast du eine Veränderung in Bezug auf die Wirkung deines Schmerzmittes wahrgenommen? Wie hat es dir geholfen?

    Jetzt wünsche ich dir, dass du die Grippe gut auskurieren kannst, du starke Frau!

    Alles Liebe
    Katrin

    Viva la Vida! ?

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27785

    Liebe Bea,

    1. nein, Du bist kein Looser!

    2. Jede Pause zählt, auch eine kurze. Acht Wochen zieht man nur dann durch, wenn man eine chronische Migräne einem MÜK gegenüberstellen sollte. Dient sozusaagen der Diagnosestellung „chronische Migräne“. Diese lässt sich nämlich meist auch durch eine Medikamentenpause von der Frequenz her nicht beeindrucken.

    3. Nach der Grippe brauchst Du nicht neu zu starten, denn sechs Wochen sind super! Ganz toll von Dir, dass Du das durchgezogen hast.

    4. Selbst während einer Medikamentenpause zählen andere akute Erkrankungen mehr. Eine Grippe kann sehr schwer verlaufen, daher konzentriere Dich jetzt einfach nur auf Deine Genesung und nimm die Medikamente, die jetzt sein müssen. Das wird Dir auch jeder Arzt so empfehlen.

    5. Werde schnell gesund. ??

    Liebe Grüße
    Bettina

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 121

    Ihr alle, ich danke euch sehr. Ihr macht mir Mut, dass die 6 Wochen nicht umsonst waren!!!

    Ich dachte ich muss die 8 Wochen machen weil ich schon so lange zu viel eingenommen habe, aber bin so erleichtert, dass es so auch geht.

    Ich werde ab jetzt die 10/20 Regel eisern befolgen und sehen, dass ich richtig gesund werde.

    Bin froh, dass es euch gibt!!!!

    Liebe Grüße,
    Bea

    Indie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 148

    Liebe Bea,
    auch wenn du gerade ganz andere Probleme hast möchte ich dir noch auf die Frage nach der Akupressurmatte antworten, da ich diese ausgiebig probegelegen habe 😉
    Gegen Migräne und Kopfschmerzen hat sie mir nicht geholfen, sie fördert aber ein wenig die Durchblutung, wenn du dich z.B. mit dem Rücken drauflegst und das hilft mir ein kleines bisschen gegen Verspannungen.
    Ich würde aber definitiv keine 100 Euro und mehr dafür ausgeben. Über einen bekannten Onlineversand gibt es schon Matten für um die 30 Euro, z.T. auch mit Kopfteil und diese Matten reichen m.E. auch vollkommen aus, wenn du es mal ausprobieren möchtest. Es ist in jedem Fall aber erstmal eine pieksige und unangenehme Angelegenheit. Wenn man aber rausgefunden hat wie man sich reinentspannt, hören die Schmerzen schnell wieder auf. Ich nutze sie übrigens auch während einer Entspannungsübung und schlafe trotzdem manchmal dabei ein.

    Von Weidenrinde bekomme ich übrigens ganz schlimme Magenschmerzen. Da du auch so empfindlich mit dem Naproxen bist, wäre ich da zurückhaltend. Abgesehen davon, dass es auch nicht gegen Migräne hilft (schon gar nicht als Tee).

    Viel Erfolg noch bei deiner Medikamentenpause. Halte durch!

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27785

    Ich nutze sie übrigens auch während einer Entspannungsübung und schlafe trotzdem manchmal dabei ein.

    Und das ist auch die einzige „Wirkung“ dieser teuren Matten. 😉 Man zieht sich mal raus aus allem, legt sich hin, entspannt, kommt zur Ruhe usw. Es gibt übrigens auch Matten für mehrere tausend Euro, so ists ja nicht. ? Da ist nach oben alles offen. Und liebe Freunde von mir haben sich doch kürzlich tatsächlich eine Magnetmatte für über € 4000 gekauft. Tja, der Glaube an Wirkung war größer als das Vertrauen in meine Expertise. ? Na ja, wir hatten gestern schon wieder darüber gelacht ?, aber ich bin einfach stinkig auf solche Geschäftemacher.

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 121

    Hallo ihr Lieben,

    ich wollte mich einfach mal zurückmelden und berichten, wie es bei mir so weiterging.
    Eine Grippe hat ja meiner Schmerzmittelpause ein Ende gemacht, aber immerhin volle 6 Wochen ohne Schmerzmittel!!!!! Da war ich dann als ich wieder klar denken konnte schon sehr stolz.

    Das Ergebnis seither:

    Von durchschnittlich 14 Migränetagen im Monat auf in Januar und Februar jeweils nur 7 und 8. Das ist gigantisch. Ich will es mal noch nicht beschreien weil ich auch so immer mal wieder einen guten Monat hatte, aber immerhin ein Trend vielleicht erkennbar.

    Mal sehen wie es weitergeht.
    Ende Februar hatte ich einen Termin bei einem neuen Neurologen, und das war richtig richtig toll. Er leitet die neurologische Abteilung bei einer Klinik hier in der Nähe und hat sich eine ganze Stunde Zeit genommen. Ich war richtig glücklich deswegen.
    Ursprünglich bin ich wegen Botox zu ihm aber er meinte, er würde mir zunächst gerne Betablocker verordnen, weil ich die noch nicht hatte und möchte, dass ich versuche moderaten, sanften Ausdauersport zu machen. Seine Hoffnung ist, dass meine Migräne dauerhaft von chronisch zu episodisch wechselt und ich Botox gar nicht brauche. Auch meinte er, dass wir die Betablocker eh testen sollten falls ich einen CRGP-Antikörper ausprobieren will – damit die Kasse das übernimmt.

    Ich weiß nur nicht genau ob ich das mit dem Sport hinbekomme, ich war früher sehr sportlich aber habe nach meinem Schleudertrauma damit aufhören müssen. Dadurch, dass ich ja jeden Tag noch die chronischen Spannungskopfschmerzen habe (die sich durch die Medikamentenpause übrigens nicht verändert haben) ist Sport schwierig für mich. Ich mache Yoga und gehe Spazieren, aber wenn der Puls höher geht beginnt meistens direkt das Pochen. Mal sehen ob ich etwas finde, mit dem ich zurechtkomme.
    Ich habe mit den Betablockern noch nicht begonnen, da vorher wegen meinem Herz noch etwas beim Hausarzt abgeklärt werden muss und über Fasching hat er zu, also denke ich ich starte dann übernächste Woche wenn es von seiner Seite aus keine Einwände gibt (habe ein kleines Loch im Herzen).

    Trotzdem habe ich Immernoch keine Ahnung, was ich als wirkungsvolle Alutmedikation nehmen kann. Bei den letzten Anfällen habe ich es versucht mit Aspirin 1.500 mg, mit IBU 800 und auch mit Sumatriptan, aber nichts davon hatte besondere Auswirkungen. Am besten noch die IBU 800, aber die geht mir immer sehr auf den Magen. Habt ihr noch eine Idee? Triptane bewirken bei mir leider Enge in der Brust/Atemnot und haben kaum Wirkung…

    Am besten klappt es mit Schlafen, Pfefferminzöl, Eisbeutel. Aber ich hätte auch gerne etwas, wenn man mal fit sein MUSS und zum Beispiel einfach gerne die Migräne weg hätte, zum Beispiel bei der Hochzeit der Freundin o.ä. Bisher habe ich so ein Medikament leider nicht gefundenen.

    Im nächsten Anfall teste ich Phenazon und dann mal Naratriptan und so teste ich mich jetzt von Anfall zu Anfall voran…

    Alles Liebe,
    Bea

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3968

    Liebe Bea,
    das liest sich richtig gut!!!
    Gratuliere!
    7-8 Triptantage im Monat – ich weiß, was das für eine Erleichterung ist.

    Da stockte mir ein bisschen das Herz, als ich das mit dem Ausdauersport las.
    Bei „Sport“ stellt man sich immer „nassgeschwitzt“ vor und ich bin sicher, dass genau das es ist, was bei uns Migräne auslöst.
    Es gibt auch Einschätzungen und Empfehlungen, wenn man „Sport“ der Gesundheit zuliebe betreibt, dass spazierengehen durchaus reichen kann.
    Es soll nur ein strammes Gehen sein, nicht so lustwandelnd, und auch mindestens 30 Minuten. Das IST schon moderater Ausdauersport.

    Geh es bloß nicht zu streng mit dir an, so dass du dich am Ende ohne jede Freude aus purem Pflichtgefühl auspowerst.
    Vielleicht kann da auch dein Hausarzt eine klare Einschätzung vornehmen. Ich würd ihn fragen.

    Alles Gute weiterhin auf diesem Weg!

    wünscht dir
    alchemilla

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 121

    Danke Alchemilla, es ist wirklich ein tolles Gefühl!! 🙂

    Das mit dem Sport sehe ich so wie du, ich habe da auch etwas Respekt – aber ich denke ich werde ja sehr schnell merken wenn ich davon jedesmal stärkere Schmerzen oder Migräne kriege und dann lasse ich es wieder. Da hilft ja dann auch die beste Theorie nichts wenn ich es praktisch nicht umsetzen kann…

    Liebe Grüße,
    Bea

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5599

    Liebe Bea,

    wichtig ist, dass Belastungen sehr langsam gesteigert werden, denn ein schneller Blutdruckanstieg alleine kann schon triggern.

    Und wenn man vorher noch etwas trinkt und eine Kleinigkeit isst, beugt man einem Kohlenhydrat- und Flüssigkeitsmangel vor, die auch triggern können.

    Und das Allerwichtigste: Es soll Freude machen!

    Was für einen großen Unterschied macht es doch, ob zwei Leute, fröhlich miteinander plaudernd, flott spazierengehen und dabei auch noch sichtlich die Natur genießen, oder ob jemand schwer keuchend, mit zusammengebissenen Zähnen und deutlich gestresst die sich selber auferlegten Jogging-Kilometer „abreisst“.

    Weniger ist für uns Schmerzköpfe meist mehr! 🙂

    Lieber Gruß
    Heika

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5599

    Kennst du Frovatriptan, Bea? Das ist das sanfteste von allen Triptanen mit den vermutlich geringsten Nebenwirkungen bei mit Abstand längster Wirkung.

    LG Heika

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 121

    Hallo Heika,

    vielen Dank, ja das mit dem Spazierengehen stimmt, und ein bisschen stramm laufen ist ja sicher besser als gar keine Bewegung… Ich bemühe mich jeden Tag 20-30 Minuten spazieren zu gehen, ich hoff das ist zumindest auch was?
    Naratriptan habe ich mir gleich mal notiert für meinen nächsten Termin, dann spreche ich das an und werde es mir verschreiben lassen 🙂 Meine Anfälle sind ganz unterschiedlich, von wenigen Stunden bis mehreren Tagen. Hierfür wäre das ja perfekt.

    Liebe Grüße,
    Bea

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 121

    Ich meinte Frovatriptan 🙂

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5599

    Liebe Bea,

    für die mehrtägigen Attacken ist Frovatriptan absolut perfekt, wenn es bei dir wirkt. Bei Attacken von nur wenigen Stunden brauchst du diese lange Wirkung natürlich nicht.
    Das Dumme an der ganzen Sache ist nur, dass man das in so einem Fall von sehr unterschiedlichen Attackenverläufen vorher nicht weiß, auf welche Länge sich die einzelne Attacke entwickeln wird.

    Leider hat das Frovatriptan (Allegro) eine hohe Zuzahlung. Das solltest du vielleicht noch wissen. Für eine 6er Packung wirst du ca.25 Euro, für eine 12er Packung ca. 35 Euro zuzahlen müssen.

    Tägliches Spazierengehen ist schon sehr viel!
    Und natürlich bringt das was! Es geht darum, sich im Rahmen unserer (Migräne-)Möglichkeiten zu bewegen und das Maß zu finden, in dem uns die Bewegung gut tut und für einen Ausgleich und Entspannung sorgt. (Unsere sportlichen Bemühungen zielen ja nicht darauf hinaus, uns auf einen Marathon vorzubereiten. ? )

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  heika.
    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3968

    Liebe Bea,
    ich habe das auch so erlebt, wie Heika schreibt.
    Ich nehme zur Zeit wieder das Frovatriptan, denn es ist bei mir fast nebenwirkungsfrei. Beim Naratriptan hatte ich zuletzt das Gefühl, dass es nicht mehr so gut war für mich.
    Ich glaube, man muss nicht die Unterscheidung machen, ob es sich um eine lange Attacke oder eine kurze handeln wird.
    Dieses Triptan wirkt auf jeden Fall.
    Ich muss nur immer drauf achten, es so früh wie möglich zu nehmen, weil es sonst zu lange braucht, bis es die volle Wirkung entfaltet.

    Ich habe mit der Zeit einige Ausführungen über den Gesundheitseffekt von Sport gelesen.
    Übereinstimmend heißt es; Spazieren gehen, so wie du es betreibst, möglichst täglich 30 min. zählt auf jeden Fall und ist Joggen nicht unterlegen.
    Die Freude am Tun, die ist ausschlaggebend. Wenn man sich zum Sport quält, erzeugt das schon wieder Stresshormone und ist nicht nur unnütz sondern schädlich.

    Ich wünsche dir viel Erfolg!

    alchemilla

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 121

    Hallo zusammen ?

    Ich habe mal wieder eine Frage…

    Was ist denn von einem Gentest zur Bestimmung der Medikamentenverträglichkeit zu halten? Ich habe das hier gelesen:

    ———————
    Migräne und Genanalyse

    Speziell wer unter chronischer Migräne leidet, ist oft das ganze Leben lang auf wirksame Medikamente angewiesen.. Um festzustellen, welches Medikament für Sie am besten wirksam ist, ist nicht nur die Expertise Ihres Arztes/Ihrer Ärztin von erheblicher Bedeutung. Auch eine umfassende genetische Analyse kann dabei helfen, die richtige Auswahl zu treffen. Eine solche umfassende genetische Analyse kann bis zu 160 Mutationen an jenen Genen aufdecken, die für die Isoenzyme der Leber verantwortlich sind. Werden derartige Mutationen gefunden, kann das richtige Medikament zur Migränetherapie viel leichter ausgewählt und Nebenwirkungen so weit wie möglich verhindert werden.

    ——————-

    Hintergrund ist, dass ich oft entweder gar nicht reagiere oder total überreagiere, wenn ich Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel einnehme und es würde mich interessieren, ob so ein Test sinnvoll sein kann oder nur Humbug ist?

    Liebe Grüße,
    Bea

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27785

    Hallo Bea,

    das ist die Empfehlung einer Pharmafirma. 😉 Also ich hab ja nix gegen die Pharmaindustrie, da wir täglich von ihr profitieren, aber alles muss man nicht mitmachen. 😉 Habe noch nie davon gehört, dass so etwas Sinn machen könnte. Medikamente muss man eh selbst individuell testen und wenn Unverträglichkeiten da sind, zum Allergologen gehen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 121

    Hallo Bettina,

    entschuldige dass ich mich gar nicht für deine Antwort bedankt habe, irgendwie ist die bei mir ganz untergegangen… also vielen Dank!! 🙂

    Ihr alle, ich habe noch einmal eine akute Frage.
    Ich habe heute Migräne und da in der Vergangenheit Triptane immer nur kaum oder gar nicht bei mir geholfen haben habe ich es heute früh mit hochdosiertem Aspirin (1.000 mg) versucht, das hat es anfangs etwas in Schach gehalten. Ich hatte einen wichtigen beruflichen Termin, also hinlegen ging da nicht (bildete ich mir zumindest ein… ihr kennt das…).

    Dann war der Termin aber so anstrengend mit einem der Kunden, der die ganze Zeit intensiv nach Zigaretten gerochen hat und einer anderen Kundin, die eine sehr hohe schrille Stimme hatte, dazu eine Tischplatte auf der sich die Sonne knallig gespiegelt hat – danach war ich jedenfalls durch und habe eine IBU 800 genommen (um 14.00). Niedriger dosiert hatte ich leider nicht mehr in der Tasche. Dadurch wurde es aber wieder besser.

    Jetzt kommt die Migräne aber so richtig durch, dazu ist mir übel und schwindelig. Kann ich nochmal was nehmen? Wird das nicht etwas viel?
    Ich habe noch Triptane zuhause, macht es Sinn das zu probieren ob es etwas hilft? Leider aktuell nur die zwei freiverkäuflichen, das Formigran und das Dolotriptan. Für die anderen bekomme ich erst noch ein Rezept.

    Was denkt ihr, soll ich es versuchen? Oder lieber lassen für heute :/
    Noch eine IBU wird mein Magen leider nicht packen, der rebelliert eh schon mit Sodbrennen…

    Liebe Grüße,
    Bea

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27785

    Liebe Bea,

    Ich habe noch Triptane zuhause, macht es Sinn das zu probieren ob es etwas hilft? Leider aktuell nur die zwei freiverkäuflichen, das Formigran und das Dolotriptan. Für die anderen bekomme ich erst noch ein Rezept.

    wenn Triptane bei Dir sowieso schwierig sind, würde ich in so einer späten Phase keines mehr „verbraten“. Die Chance, dass es wirkt, ist eher gering. Auch kein NSAR mehr, um den Magen zu schonen. Vielleicht mal Vomex nehmen und bald ins Bett? Wenn es nicht aushaltbar ist, könnte Novalgin noch Sinn machen.

    Gute Besserung!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 121

    Danke Bettina, das werd ich machen. Vielleicht ist die Migräne morgen ja auch vorbei…

    Novalmin hilft mir leider auch nicht, das ist eines meiner Probleme, ich reagiere leider nicht so gut auf Schmerzmittel. Ich schaffe es maximal, dass es halbwegs erträglich wird aber nie, dass die Migräne wirklich weg ist. Und meistens bricht sie Stunden später dann doch wieder hervor.

    Am besten und längsten in der Wirkung sind IBU 800 und die wiederum verträgt mein Magen nicht – das ist wirklich frustrierend :/

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 121

    Liebe Gruppe,

    ich habe wieder eine Frage ?

    Aktuell habe ich den vierten Tag in Folge Migräne (ist leider normal bei mir) aber diesmal steht bei mir die Übelkeit sehr im Vordergrund. Darf man auch mal 4 Tage am Stück Vomex nehmen? Und ist es möglich, wenn man abends Vomex genommen hat außerdem eine Tavor zu nehmen wenn die Schmerzen so stark sind und man sich etwas arg „reinsteigert“, so dass man nicht schlafen kann (manche von euch werden wissen wss ich meine) oder lieber nicht? Hab hier nämlich eine Notfallpackung 1 mg Schmelztabletten und wollte nur mal fragen, mein Hausarzt hat leider Urlaub und mein Neurologe arbeitet in einer Klinik und ist quasi nicht wirklich spontan zu erreichen, sonst hätte ich sie gefragt.

    Liebe Grüße,
    Bea

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7419

    Hallo Bea,

    das Vomex/Dimenhydrinat kann man sicher auch öfter hintereinander und mehr als 50 mg nehmen, wenn es nötig ist. Allerdings gibt es dafür auch die Regel, die auch mal überschritten werden darf, es nicht öfter als an 10 Tagen pro Monat zu nehmen.

    Tavor und Vomex kann man grundsätzlich kombinieren, sollte dann aber die stark müde machende Wirkung bedenken. Also vielleicht nur ganz wenig Tavor?

    Gute Besserung,
    Julia

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 121

    Hallo Julia,

    danke dir, das ist gut zu wissen! Ich habe diesen Monat leider schon 5x Schmerzmittel nehmen müssen. Ärgerlicherweise zweimal davon gar nicht wegen Kopfschmerzen sondern wegen einem eingeklemmten Nerv am Arm, es war anders nicht zu machen. Das ist echt blöd aber lässt sich nicht ändern.
    Die sehr sehr müde machende Wirkung wäre dann von mir beabsichtigt, das heißt ich hätte eine tolle Kombi für Migräne mit starker Übelkeit, bei der ich mich selber wieder nervlich runterziehe weil ich Panik wegen meiner Arbeit bekomme o.ä. und kann dann einfach schlafen. Vomex reicht da dann zum Schlafen nicht aus. Das kommt aber in der Form eh nur maximal einmal im Monat vor, ich bin da sehr vorsichtig mit Lorazepam und Co.

    Manchmal ist es so, dass ich so viel in meinem Job zu tun habe, dass ich mir gefühlt nicht einen Tag Fehlzeit leisten kann und dann srehe ich gedanklich am Rad. Wobei ich selbstständig bin und daher ist für mich vieles auch wieder leichter als für andere.
    Aber selbst und ständig und so 😉

    Liebe Grüße,
    Bea

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 121

    Liebe Gruppe,

    ich habe mal wieder eine Verständnisfrage und habe dazu nichts gefunden. Es geht um die 10 Einnahmetage pro Monat. Ich habe es so verstanden, dass man die Einnahme so reduziert halten soll, damit die Schmerzrezeptoren nicht dauerbesetzt sind, der Körper auch selbst noch Möglichkeiten hat, den Schmerz zu bewältigen und natürlich auch zur Schonung der Organe.

    Jetzt gibt es ja Medikamente mit extrem unterschiedlichen Halbwertszeiten. Das heißt manche nehmen etwas, was noch am gleichen Tag oder schon nach einem halben Tag aus dem Körper „raus“ ist und die Rezeptoren wieder frei, andere nehmen Mittel ein, die bis zu 20 Stunden wirken.

    Meine Frage ist nun, ob die Mittel, die bspw. 20 Stunden die Rezeptoren besetzen, nicht anders gezählt werden müssten, nämlich als 2 Tage, und wenn nicht, warum nicht?

    Kann es nicht sein, dass jemand, der sehr lang wirkende Medikamente einnimmt, theoretisch damit auch schon mit 5, 6 Einnahmetagen in einen MÜK kommt, weil seine Rezeptoren ja viel länger besetzt sind als von jemandem, der nur Aspirin nimmt ?

    Liebe Grüße,
    Bea

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2043

    Liebe Bea,

    Diese Frage taucht immer wieder mal auf und ist durchaus berechtigt… Ich finde leider gerade kein Forum, in dem es zuletzt umfassend beantwortet wurde, versuche mal es mit meinem eigenen Verständnis zusammenzufassen: Wenn du ein Medikament mit langer Halbwertszeit nimmst, zählt trotzdem nur der Einnahmetag und nicht die Tage, an denen das Medikament wirkt.

    Hintergrund: Die Rezeptoren sind mit lange wirkenden Medikamenten zwar länger besetzt, aber ein kurz wirkendes Medikament wirkt in der Regel wesentlich schneller, setzt sich also abrupt auf die Rezeptoren drauf und ist ebenso abrupt wieder weg, hierdurch entsteht eine starke Schwankung, die dein Schmerzabwehrsystem mit eigenen Mitteln ausgleichen muss. Womöglich sogar mehrmals hintereinander, weil die Attacke länger dauert als die Medikamentenwirkung… Lang wirkende Medikamente dagegen brauchen länger, bis die Rezeptoren besetzt sind und ebenso länger bis die Rezeptoren wieder selbst arbeiten müssen – dadurch ist die Schwankung wesentlich geringer, und damit das Schmerzabwehrsystem weniger belastet. Relevant ist nicht unbedingt die Dauer der Wirkung, sondern vor allem das Auf und Ab.

    Ich hoffe, dass war halbwegs verständlich ?

    Zum Thema Nervenschmerz: Mein Radialisnerv hat zuletzt wieder gefeuert bis zum geht nicht mehr – hab statt Schmerzmittel ihn im wahrsten Sinne des Wortes auf Eis gelegt – das hat deutlich besser geholfen als mein Medikamentenschrank… Vielleicht ist es einen Versuch wert? Ich hoffe, dein Nerv gibt bald Ruhe!

    Liebe Grüße, Tanni

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 121

    Hallo Tanni,

    vielen Dank für deine ausführliche Antwort 🙂 Jetzt verstehe ich es etwas besser und es ist auch beruhigend zu wissen, dass man auch die langwirkenden Medikamente problemlos einnehmen kann.

    Mein Nerv nervt mich ziemlich 😉 Ich glaube ich habe mich nachts verlegt, jedenfalls bin ich einmal vor ca. 2 Wochen komplett steif aufgewacht und konnte mich kaum bewegen.
    Meine ganze Rechte Körperseite war wie unter Strom und sehr berührungsempfindlich, selbst duschen hat wehgetan, wie bei einer Grippe.
    Das blöde ist, dass es rechts ist und ich mit der rechten Hand meine Maus zum Arbeiten bedienen muss…

    Ich werde es mal mit Eis versuchen, ich habe aber das Gefühl langsam klingt es wieder ab. Ich denke ich habe mir irgendwas eingeklemmt nachts und dann habe ich einmal noch sehr intensiv Yoga gemacht mit vielen Dehnungen, das hat es dann noch verschlimmert. Seitdem lasse ich Dehnungen mal ganz und hoffe, dass es sich von selbst beruhigt.

    Liebe Grüße,
    Bea

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