Christiane (nicht neu) 😉

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  • Happy
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    Beitragsanzahl: 1826

    Da ich manchmal nicht weiß, wo ich mich mitteilen soll, habe ich jetzt einfach hier ein neues Thema eröffnet. Es geht ja mehr oder weniger um den Schmerzverlauf.

    Heute war ich bei einer Neurologin, die mit Kiel zusammen arbeitet. Ich bin – nach telefonischem Rat der Arzthelferin – ohne Termin in die Notfallsprechstunde gegangen. Ich habe 2 Stunden gewartet, aber das Warten hat sich gelohnt. Die Ärztin hat sich trotz vieler Patienten im Wartezimmer, trotzdem, dass ich keinen Termin hatte, viel Zeit genommen und mich auch von sich aus gleich vertröstet auf später, dass sie auch noch weitere Untersuchungen vornehmen werde und alles betrachten, was bei mir sonst noch im Argen ist.
    Ich habe das erste Mal seit Jahren das Gefühl, da ist jemand, die kompetent, verständnisvoll ist, zuhört, nichts überhört und auch noch wirklich weiß, wie man mit Schmerzpatienten und vor allem Migränikern umgeht. Sonst musste ich ja oft den Ärzten sagen, was ich mir vorstelle und was es zu tun gibt. Aber sie hat von sich aus mich erstens auf Kiel angesprochen und ob ich überhaupt schonmal in einer Klinik war. Sie hat sich meinen Schmerzverlauf angesehen und meint, dass ich im MÜK sein könnte (auch ohne, dass ich nicht immer auf 10 Triptantage im Monat kam). Sie will mich in die Klinik schicken – als ich meinen Hausarzt und auch den Schmerztherapeuten fragte, hatten beide das ignoriert, sie hat es von sich aus vorgeschlagen! Auch das erste Mal (außer meiner Psychotherapeuting, die mich ja gut kennt), dass ein Arzt glaubt, dass ich Depressionen aufgrund der Schmerzen und nicht umgekehrt habe.
    Ich soll jetzt mindestens 14 Tage Triptan-Pause einlegen! Rezeptiert hat sie:
    1 Woche Naproxen 1 morgens, 1 abends, ab 2. Woche 1 morgens,
    Prednisolon 20 mg 2 morgens, nach 3 Tagen eine morgens, nach weiteren 3 Tagen eine halbe für 3 Tage. Außerdem Magenschutz. Das hört sich doch mal vernünftig an. Venlafaxin soll ich auf 150 mg erhöhen.
    Die Ärztin ist sehr nett, sehr vorsichtig mit ihrer Formulierung, hat mir alles mit viel Feingefühl gesagt und erklärt. Da ich in der TK bin, braucht sie mich einfach nur in die Klinik einzuweisen, ich soll beim nächsten Termin alles Unterlagen ausgefüllt mitbringen und dann kann ich in 3 Monaten vielleicht schon nach Kiel. Ich könnte gerade heulen, so sehr bin ich berührt, dass ich endlich das Gefühl habe, man sieht mich nicht nur als Hypochonder oder dass mit Psychotherapie doch alles weggehen müsste oder mit mehr atmen, Bewusstheit und Meditation (sagt mir immer mein Schmerzarzt – er weiß nicht, dass ich auch Atemtherapeutin bin und seit 20 Jahren Erfahrung mit intensiven Atemsitzungen und Meditation habe ).
    Ich habe seit dem 11. Oktober täglich Migräne (ein Tag dazwischen ohne Kopfschmerz, aber mit all den anderen Nebenwirkungen, Übelkeit, Schwindel, Schwäche…), davor alle 2 Tage im Oktober. Auch heute bin ich nicht durch. Ich habe wieder brennende und stechende Kopfschmerzen, die mit Übelkeit und Stichen im Kopf anfingen. Da ich 4 Triptane hintereinander, 1 x MCP und dann wieder 1 Triptan eingenommen hatte, darf ich heute sowieso kein Triptan nehmen. Ich hoffe, dass ich das durchstehe. Meine Medikamente bekomme ich erst heute Abend von der Apotheke gebracht. Venlafaxin habe ich da und auch noch MCP-Tropfen. Da mir gerade übel ist, traue ich mich jetzt nicht, Venla zu nehmen (ich nehme sie mittags, da vertrage ich sie am besten), ich nehme wohl erstmal MCP.
    Wenn jemand aus der Nähe von Köln noch eine gute Neurologin sucht, ich kann sie auf jeden Fall empfehlen, einfach eine PN schreiben.
    Ich bin so froh, dass es dieses Forum gibt!!! Ohne dieses Forum hätte ich wohl nicht weiter gekämpft und den Mut gefunden, wieder eine neue Ärztin zu suchen, dorthin zu gehen und mich nach Kiel schicken zu lassen und überhaupt. Danke!
    Liebe Grüße
    Christiane

    PS: Natürlich hat sie mich weiter bis 31. krank geschrieben, ich soll jederzeit in die Praxis kommen, wenn was ist. Wenn ich Migräne bekomme, die ich nicht aushalte, soll ich in der Praxis (die in der Klinik ist) an den Tropf gehängt werden. Wenn ich eine weitere Krankmeldung brauche, soll ich vor unserem Termin zu ihrer Kollegin kommen (sie ist dann nicht da) und mich weiter krankschreiben lassen.

    Sternenhimmel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 945

    Hallo Christiane,

    ich freue mich so sehr für dich das du endlich eine tolle Ärztin gefunden hast. Die die zuhört und auch Ahnung mit dem Umgang von Migräne Patienten hat. Das du so oft Migräne hast tut mir sehr leid. Ich schicke dir ganz viel Kraft du schaffst das und ich hoffe das du ganz schnell einen Paltz in Kiel bekommst. Ich drück dich ganz fest

    Gruß Anna

    Happy
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    Beitragsanzahl: 1826

    Liebe Anna,

    danke, ich drücke Dich auch. Das tut mir gerade gut, was Du schreibst und berührt mich.

    Alles Liebe und Gute auch für Dich
    Christiane

    sternchen
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    Beitragsanzahl: 4588

    Hallo Happy,
    Deine Zeilen sind schön zu lesen. Es hat mich sehr bewegt.Ich freu mich für Dich, dass Du so einen deutlichen Schritt weitergekommen bist. Es ist das A u. O einen solchen kopemtenten, einfühlsamen Arzt zu finden der einem dann weiterhelfen kann.
    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass nun endlich auch der KS besser wird.
    Alles Gute
    Sternchen

    Elisabeth
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 169

    Auch ich lese und freue mich das du so eine Ärztin gefunden hast.
    Ich wünsche dir das du ganz ganz schnell einen Platz bekommst und dir gut geholfen wird!

    Liebe Grüße
    Elisabeth

    Sternenhimmel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 945

    Hallo Christiane,

    ich bin auch auf der Suche nach einem guten Schmerzarzt aber Köln ist leider zu weit für mich. Vielleicht hast du meine Beiträge hier gelesen mein letzter Besuch bei meinem Schmerzarzt war die Hölle. Ich habe keine Hilfe bei einer 9 Tägigen Migräne bekommen (er wollte mir keine Infusion geben) und wurde auch noch unsensibel behandelt. Es ist ganz wichtig als Migränepatient einen Arzt zu finden dem man vertrauen kann. Eine so lange Kopfschmerzphase zehrt an den Kräften und ich kann mir sehr gut vorstellen wie es dir jetzt wohl gehen mag. Aber du hast jetzt eine gute Ärztin die dich bis Kiel begleitet.

    Liebe Grüße Anna

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Liebe Anna,
    ja, ich habe Deine Beiträge gelesen, war nur schon zu fertig um zu antworten. Ich kann Deine Verzweiflung gut verstehen, so wie Du meine. Und dass keine Kraft mehr übrig ist – selbst für die einfachsten Dinge – versteht sich von selbst. Schade, dass Köln zu weit für Dich weg ist. Ich bin froh, jetzt so eine Ärztin gefunden zu haben, vor allem, dass ich da jederzeit hin kann, wenn es schlimm wird. Das Gefühl hatte ich selbst in der anderen Praxis – wo ich mal vor Jahren war – die auch mit Kiel zusammen arbeitet, nicht. Die Ärztin hat mir erzählt, dass sie manche Patienten schon über Jahre begleitet und immer einmal im Jahr mit denen einen Entzug macht. Da die Migräne ja leider bei manchen immer wieder kommt, bzw. keine Prophylaxe anschlägt, exerziert sie das mit diesen Patienten immer wieder neu. Sie scheint viel Erfahrung zu haben und ist eben auch noch sehr nett. Es ist gut zu wissen, dass ich weiß, dass ich auch hier vor Ort jemanden mit Fachwissen und Verständnis habe und nun weiß, wo ich hin muss, wenn wieder so ein ganz böser Anfall auftaucht oder ein nicht enden wollender… Schon dieses Wissen allein beruhigt und erleichtert mich unglaublich. Vor allem ist es auch noch praktisch, dass sie im Krankhaus ihre Praxis hat, so dass ich mich dahin dann Tag und Nacht hinbringen lassen könnte.

    Liebe Anna, ich wünsche Dir auch ganz viel Glück bei Deiner Arztsuche.

    Liebe Grüße
    Christiane

    Sternenhimmel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 945

    Hallo Christiane,

    ich wohne in Hessen Raum Gießen. Ich habe bei einem Arzt angerufen der hier in dem verzeichnis ist Termine erst wieder im nächsten Jahr ab Februar…… Ob ich ein akuter Fall bin. Tja als Migräne Patient ist man immer irgenwdwie akut oder?

    Gruß Anna

    regenbogen68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1739

    Liebe Anna,

    hast Du gesagt, dass es Dir schlecht geht? Wie es Dir geht?
    Als Migräne-Patient ist man nicht immer akut! Ich bin zum Beispiel nicht akut.

    Wenn ich hier so mitlese, glaube ich, dass ungeheur viel in der Kommunikation schief läuft. Patienten- und Arztseite. Auf beiden Seiten kann viel passieren. Muss nicht, kann aber.

    Vielleicht macht es Sinn, dass Du da nochmals anrufst? (Ich schreibe das jetzt, ohne Deine alten Postings gelesen zu haben; ich merke nur, dass Du Dich unbetreut fühlst.)

    Lieben Gruß, Regenbogen

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Liebe Anna,
    wenn Du das nächste Mal wieder Migräne hast, könntest Du doch anrufen und sagen, dass es Dir akut schlecht geht. Wenn es Dir jetzt schlecht geht, dann kannst Du doch sagen, dass es Dir akut schlecht geht.
    Gießen ist leider auch weit weg von dem Arzt, den ich Dir empfehlen wollte, schade.

    LG
    Christiane

    Sternenhimmel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 945

    Hallo ihr zwei,

    ich habe angerufen und gesagt das ich auf der suche nach einem neuen Arzt bin der mich weiterbehandelt Das ich in Kiel gewesen bin habe ich denen auch gesagt. Als antwort habe ich bekommen das noch 125 Patienten vor mir auf einen Termin warten und ich erst mal in eine der 4 Kisten gelegt werde und dann angeschrieben werde wenn Termine frei werden (ab Februar). Ich nehme ja jetzt erst mal das Topamax und Trimipramin bin also mit einer Prophylaxe erst mal versorgt. Fals ich fragen habe wende ich mich ans Forum oder an meinen Hausarzt (der weiß leider aber auch nicht alles über Migräne). Ich habe auch Angst vor einem neuen Arzt das möchte ich nicht noch mal erleben.

    Gruß Anna

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28026

    Liebe Christiane,

    was für ein Glücksfall, dass Du nicht aufgegeben und weitergesucht hast. 🙂 Ich freue mich sehr für Dich, denn nun scheinst Du gut aufgehoben zu sein. Könntest Du mir die Daten der Ärztin bitte senden, damit ich nachsehen kann, ob sie schon im Partnernetzwerk der Schmerzklinik MItglied ist? Wenn nicht, könnte man ihr die Mitgliedschaft anbieten. Die Klinik braucht immer wieder gute Vertragspartner und sie scheint wohl so eine zu sein.

    Allerdings möchte ich schon nochmal darauf hinweisen, dass während der Pause kein Schmerzmedikament, also auch kein Naproxen eingenommen werden sollte und Kortison mit 20 mg unterdosiert ist. Lies mal hier nach, wie die Schmerzmittelpause von der Klinik empfohlen wird. Medikamentenpause.

    Wie Du richtig sagst, ist es sehr beruhigend für Dich, endlich jemanden gefunden zu haben, der Dich wahr nimmt, Dich ernst nimmt und Dir mal richtig zuhört. Dass Du auch im Notfall zu ihr kommen kannst, ist einfach nur wunderbar!

    Liebe Grüße
    Bettina

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5660

    Liebe Christiane,

    auch ich freue mich mit dir! Eine gute Betreuung sorgt einfach für so eine Art „tiefe, innere Grundentspannung“ finde ich. Ich selber bin vor Ort neurologisch nicht gut betreut, habe auch schon einige deftige Sachen erlebt, doch als ich über Umwege endlich dieses Forum gefunden habe, war und ist das für mich ein echter Ersatz. Schon alleine dieses Gefühl, kompetente Hilfe bekommen zu können, wenn man sie braucht, ist Luxus pur. Und entspannt. Und das sollen wir ja auch. 😉

    Lieber Gruß
    Heika

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Liebe Bettina,
    sie ist schon in Eurem Netz, daher habe ich auch die Adresse, aber ich schicke sie Dir nochmals als p.n. 40 mg (2 x 20) kam mir auch wenig vor, aber da ich sehr sensibel auf alles reagiere, könnte es ja möglicherweise bei mir genug sein. Wenn nicht, dann werde ich die Praxis nochmal aufsuchen. Das Naproxen soll ich nur am Anfang nehmen zur Unterstützung, dann aber absetzen. Ich werde mich jedenfalls erstmal so darauf einlassen und wenn das nicht klappt, ihr nochmal die Empfehlungen der Klinik ans Herz legen oder warten, bis ich in die Klinik komme. Sie wollte mir halt erstmal, dass ich von den Triptanen weg komme und der Rest dann während des Aufenthalt in der Klinik. Ich nehme ja auch noch weiterhin Oxygesic. Aber einen Komplettentzug schaffe ich allein und zuhause nicht, bin aber froh, wenn ich wenigstens mal von den Maxalt etwas runter komme.
    Ich schau jetzt mal, wie es mir damit geht.

    Vielen Dank, liebe Bettina. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

    Liebe Grüße
    Christiane

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28026

    Dann mach es so, liebe Christiane. Ich wünsche Dir gutes Gelingen und dass Du mit Hilfe dieser einfühlsamen Ärztin doch bald in die Klinik kannst.

    Alles Liebe,
    Bettina

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7468

    Liebe Christiane,

    du arbeitest doch im Moment nicht, oder hab ich das falsch verstanden? Das wäre doch die beste Voraussetzung für eine Pause. Die kann man, meine Erfahrung, mit den richtigen Medis, auch allein zuhause machen. Musst halt viel zum Schmerzdistanzieren und Schlafen nehmen.
    Mit 20 mg wäre ich auch dabei, brauch selten mehr. Als Einstieg würde ich evtl. 1 Tag 50 mg nehmen. Vom Maxalt runterzukommen mit Hilfe von Naproxen scheint mir, zumindest nach Kieler Lesart, zweifelhaft. Warum dann nicht gleich ganz verzichten. Ich habs mit Melperon und Valium (damit ich das Melperon vertrug) und Dauerpennen wunderbar geschafft.

    Wie du es auch angehst, ich wünsch dir guten Erfolg und wenig Schmerzen
    Liebe Grüße
    Julia

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28026

    Liebe Anna,

    für den Notfall hast Du ja noch uns 😀 oder kannst Dich auch nochmal an Deine Ärztin in Kiel wenden. So überbrückst Du die Wartezeit auf den Termin sicher auch irgendwie. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28026

    Genau Julia, das wollte ich mit meinem vorherigen Post an Christiane auch so ausdrücken. Zu Beginn ein Stoß mit Kortison wäre nicht schlecht. Zumindest 50 mg? Und Diazepam, Melperon, Vomex als Schmerzdistanzierung und zum besser Schlafen.

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Naja, ich nehme 40 mg, ist ja auch nicht sooo ein großer Unterschied. Wenn die Tabletten reichen, werde ich es mit 50 mg machen. Diazepam müsste ich mir besorgen. Melperon kenne ich nicht. Vomex… geht da auch MCP oder Omeprazol?

    Sternenhimmel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 945

    Hallo Christiane,

    vom melperon ist mir immer sehr schwindelig geworden aber ist ja bei jedem anders. Mit dem vomex wird man schön müde und es wirkt schmerzdistanzierend.

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28026

    Melperon bewirkt eine Schmerzdistanzierung, ist ein niederpotentes Neuroleptikum. Macht gut müde und ja, schwindlig. Damit kannst Du nicht aus dem Haus. 😉 Vomex finde ich persönlich besser als MCP und auch davon schläft man gut.

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Ich habe früher immer Vomex Zäpfchen genommen. Die könnte ich mir ja in der Apotheke mal wieder besorgen. Ich habe das nie mit gut einschlafen in Verbindung gebracht, sondern nur gegen die Übelkeit bei Migräne genommen.
    Danke für die guten Tips.
    Ganz lieben Gruß an Euch alle, Ihr Schätze

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7468

    Vomex wirkt anders als Mcp usw., darum lieber Dimenhydrinat als Reisetabletten ( ganz günstig )und das teure Vomex nur als Zäpfchen, fallls du mal nichts schlucken kannst. Wenn du kannst, besorg dir Valium, wirkt bei mir noch besser.

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Wer soll mir Valium verschreiben… Vomex nehme ich immer nur als Zäpfchen, da ich im Migränefall nichts schlucken kann.
    LG
    Christiane

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28026

    Die Ärztin kann Dir doch ein Valium-Rezept in die Apotheke faxen, dann kannst Du es heute noch abholen.

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Heute mal ein Zwischenbericht.

    Die Kortison-Kur hat mir ganz gut getan. Ich hatte eine Woche gar keine Migräne, die Haut hat sich erholt und die Gelenke haben auch weniger geschmerzt als sonst. Auch die bleiernde Müdigkeit ist etwas verschwunden. Gestern habe ich die letzte Tablette ausgeschlichen. Aber schon beim Ausschleichen mit 10 mg habe ich vorgestern böse Migräne bekommen, nachdem wir meine Eltern besucht haben, wo man eine Stunde Autofahren muss. Ich habe die Migräne tapfer ausgestanden, sie war richtig stechend über einem Auge und pulsierend, ich konnte aber tatsächlich damit einschlafen und am nächsten Morgen war sie auch fast verschwunden. Ich fühlte mich nur ein wenig verkatert. Heute morgen auch mit Kater aufgewacht, jetzt kommen die Nackenschmerzen wieder und die Haut fängt auch wieder an zu jucken. Das hat mir gestern die Hautärztin schon vorausgesagt, dass das dann wiederkommen kann, wenn die Kortison-Einnahme vorbei ist.
    Den Termin beim Rheumatologen musste ich verschieben, da ich nächste Woche Mittwoch auch zur Neurologin muss, ich bin bis dahin krank geschrieben. Mal sehen, wie es mir die nächsten Tage ergeht. Dass ich nicht arbeiten muss tut mir sehr gut. Ich habe mal endlich Zeit, die Arzttermine zu machen und für die Therapie und für lange Spaziergänge, die mir immer gut tun. Ich merke auch, dass ich mich immer mal wieder ausruhen muss nach 2 – 3 Stunden aktiv sein, das lindert die Erschöpfungszeichen. Mein Freund ist zur Zeit bei mir und er ist soooo verständnisvoll, das ist ein großes Geschenk. Ich wünsche Euch allen einen angenehmen Tag und einen lieben Kopf.

    Christiane

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28026

    Liebe Christiane,

    diese Kur hat Dir wirklich gut getan, freut mich. Kurz nach dem Absetzen sind Probleme nicht unüblich und ich hoffe, dass sie sich auch bald wieder legen werden.

    Schön ist es auch, dass Du nun Zeit hast für Dich und Dich verwöhnen lassen kannst von Deinem Freund.

    Schöne Zeit und liebe Grüße
    Bettina

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Danke, liebe Bettina

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Hallo,
    leider hat das nicht lange angehalten. Seit Absetzen des Kortisons viel Migräne. Heute war der 5. Tag ohne Pause. Ich bin abends mit leichten Migränekopfschmerzen eingeschlafen und in der Nacht habe ich schon gemerkt, dass es immer schlimmer wurde. In der Früh bin ich dann mit heftigsten Migränekopfschmerzen aufgewacht. Es war gar nicht daran zu denken, irgendetwas zu machen, außer still liegen zu bleiben. Das konnte ich dann aber irgendwann nicht mehr aushalten, so dass ich dann – nach 12-tägiger Pause – Ascotop nasal genommen habe, was auch rasant schnell gewirkt hat. Ich sollte ja eigentlich in die Praxis kommen, wenn es so heftig ist, doch heute ist Samstag, da hätte ich allemal ins Krankenhaus gehen können. Doch die Migräne war so schlimm, da hätte ich allein nirgendwo mehr hinfahren können. Ich habe dennoch kein Problem damit, jetzt doch ein Triptan genommen zu haben. Ich brauche das nicht, weiterhin tagelang so einen schlimmen Kopfschmerz auszuhalten. Ich kenne das ja, vor morgen früh hätte das nicht aufgehört und es wäre noch schlimmer geworden – auch wenn man sich das erstmal gar nicht vorstellen kann.

    Ich hoffe, dass es Euch allen gut geht und wünsche ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüße
    Christiane

    Doro
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1605

    hallo Christiane,
    ach wie schlimm… das tut mir leid, dass du so gebeutelt bist. Hat Dir das Triptan nun geholfen?
    liebe Grüße
    Doro

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