Es muss sich was ändern – nur wie?? Die Schmerzen und ich (Couragelda)

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  • couragelda
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    Liebe Bettina,

    hab erst jetzt wieder ins Forum geschaut.
    Ich habe jetzt gar nix mehr genommen, da ich jetzt nach einer Woche mit Kortison nicht mehr anfangen wollte.

    Jetzt geht es laaaaaaaaaaangsam wieder berauf.

    Aber ich weiß fürs nächste Mal, was zu tun ist – danke!!

    PS: habe jetzt nur ganz starke Gesichtsschmerzen, Berührungsüberempfindlichkeit und Stechen rechts im Kopf. Marke glühende Stricknadel, vor allem ums Ohr rum.

    Bestimmt auch normal, oder?

    Liebe Grüße
    Coura ohne power

    couragelda
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Liebe alle,

    ich habe seit 2 Tagen extreme Stiche rechts, alle paar Minuten, den ganzen Tag.

    Kopfhaut kann ich nicht berühren.

    Help, kennt das jemand???
    Coura

    couragelda
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Darf ich nochmal nerven?

    Ich habe noch immer diese einstechenden kurzen heftigen Schmerzen jetzt schon drei Tage.

    Kopfhaut und immer selbe Stelle, heut Ohr und Kopf. Mag mich nicht bewegen und bin komplett fertig. Ohr ist lt. HNO OK.
    CT und so war ok, Nachwirkung der längsten Attacke, die ich kürzlich hatte:

    Bin zu nix mehr zu gebrauchen, Coura

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7626

    Liebe Coura,

    es tut mir wirklich sehr leid, dass es dir immer noch so schlecht geht. Aber wie sollen wir dir da helfen können?
    Beim Arzt warst du, und er wird Recht haben, das klingt sehr nach total überreizten Nerven im Kopfbereich. Die können wirklich so verrückt spielen. Und das kann sehr wehtun, richtet aber keinen Schaden an!
    Mir würde jetzt nur noch einfallen, dass du, wenn es dir möglich ist, versuchen solltest, dich selber ein bisschen zu beruhigen.
    Dir geht es doch öfter so, dass die übermächtige Angst deine Schmerzen noch zu verschlimmern scheint. Was machst du dann? Hast du selber keine Idee? Vielleicht ein Spaziergang mit deinem Mann? Ein Hörbuch? Ein Beruhigungsmittel?

    Mehr Hilfe kann ich dir leider nicht anbieten.
    Alles Gute,
    Julia

    couragelda
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Danke, Julia,
    ich glaub es waren einfach die Worte, die rausmussten und dass ich nicht allein damit bin.
    Stimmt, ich mach mich selbst verrückt, schleiche rum und horche in mich rein.

    Weil ich so bin, weil ich alles, was anders ist, verstehen will + mir manchmal nicht vorstellen kann, was komplett überreizte Nerven alles können.

    Hat mir schon geholfen, dass du geschrieben hast.
    Coura

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7626

    Na, dann hat es ja vielleicht doch ein wenig geholfen. Hier gibt es gerade einen Sonnenstrahl zwischen zwei Regengüssen, bei euch auch? Dann raus an die frische Luft, der Kopf tut drinnen und draußen weh, dann lieber mal in die Natur. Schnapp dir deinen Mann und tief Luft holen ?

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5729

    Liebe Coura,

    unser aller Wunschdenken ist, dass wir bei irgendwelchen gesundheitlichen Problemen möglichst bald zum Arzt gehen können, wir ihm unsere Beschwerden schildern, er verständnisvoll wissend mit dem Kopf nickt, uns die selbstverständlich richtige Diagnose erklärt und mit einem wirksamen Medikament oder einer passenden anderen Therapie Abhilfe schafft. Schnell natürlich. ?

    Doch es gibt so viele Erscheinungsformen von Beschwerden, nicht alles passt in irgendwelche Schemata. Und unsere Psyche ist auch nicht zu unterschätzen, man bedenke da auch die Placebo- und Noceboeffekte.

    Bei meinen speziellen Kopfschmerzen sind gleich mehrere Ärzte ratlos. So etwas kann es geben. Und es ist gar nicht förderlich, ständig in sich hineinzuhorchen, deshalb ist die von Julia geratene Ablenkung eine sehr gute Empfehlung. Und in diese Ablenkung starte ich jetzt auch wieder. ?

    Lieber Gruß
    Heika

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7626

    Oh Heika, mein Kopf braucht auch dringend ne Ablenkung. Der brummt mächtig. Schick mir doch mal bitte ein Bild von deiner Ablenkung!
    Julia

    Pepita
    Teilnehmer
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    Liebe Coura

    Ich lag die letzten 2 Monate auch mehr oder weniger am Bett, war einmal mehr fast verzweifelt, komplette Existenzangst ect.
    Und nun tauche ich langsam wieder auf, war diese Woche an 3 Tagen für 2 Stunden im Büro. Will nur sagen: nicht aufgeben!

    Meine Entdeckung der letzten 2 Monate will ich mit Dir teilen (ist nur ein schwacher Trost ich weiss, aber ein Versuch Wert) : Tonnenweise Hörspiele (aus der Bibliothek). Man braucht seine Augen nicht zum lesen, kann wie eine Tote Fliege mit einem Coldpac auf der Stirn oder im Gesicht im Bett liegen und irgendwie seine Gedanken weg vom aktuellen Desaster das ja auf der Stelle nicht zu lösen ist auf eine Geschichte weit weg von der Eigenen lenken. Wichtig ist, dass Du die Stimme magst und diese irgendwie beruhigend ist. Ich finde das wirklich sehr hilfreich (für gegen den ganzen Psychoterror der in einer solchen Phase mit einem durchgeht, die Schmerzen sind davon natürlich wenig beeindruckt, aber immerhin das Mentale).

    Ich höre mir auch Hörbücher über Geschichte oder Gesellschaft an, das ist dann schön pragmatisch und informativ. mein Favorit war Yuval Noah Hararis „Kleine Geschichte der Menschheit“. Dauert satte 19 Stunden und bringt einem doch sehr zum staunen über unsere Spezies und unter anderem gleich auch über die Entwicklung des Gehirns (unser Thema!). Ich fand das super.

    Alles Liebe
    Pepita

    Pepita
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 54

    Und noch eine Idee, liebe Coura

    Ich pflege in diesen Durststrecken die Zeiteinheiten auf das Minimum zu reduzieren, also im Sinne von: Ich muss nur die nächste Minute überstehen, dann die Nächste, dann die Nächste, das bis zum Abendessen, dann weiter. So wenig weit wie möglich in die Zukunft denken…

    Liebe Grüsse
    Pepita

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
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