Gigi: Unterstützung bei Triptanpause? Wie oft kann man Cortison nehmen?

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  • Gigi
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    Liebe Jasmin,
    es freut mich sehr für dich, dass sich dein Kopf zumindestens etwas beruhigt hat und ich finde es ganz toll wie du es schaffst die Schmerzmittelpause durchzuziehen!!!!
    Du wirst sicher die nächste Zeit noch stärker davon profitieren und auch ganz schmerzfreie Tage haben! Ich wünsche es dir so sehr!!

    Du hast vollkommen recht, viele wissen gar nicht wie gut sie es haben, aber die Perspektive richtet sich eben immer nach dem jeweiligen Befinden…
    Ich merke zum Beispiel auch, dass wenn es mir gut geht, ich mir wieder „erlaube“ über andere Dinge Sorgen zu machen… komisch, oder?
    Andererseits bin ich inzwischen dankbar für jeden schmerzfreien Tag und das ist ja auch etwas Positives!
    Geht es dir auch so?
    Ich wünsche dir, dass es weiter bergauf geht! ???
    Ganz liebe Grüße,
    Gigi

    Gigi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 91

    Liebe Headbookgemeinde,

    nach einiger Zeit stillen Mitlesens melde ich mich mal wieder zu Wort…
    Die letzten Monate war ich leider zu frustriert um zu schreiben, hatte leider sehr viel Migräne, aber nun gibt es Neuigkeiten, ich habe einen Termin zur stationären Behandlung in Kiel!!! ?

    Ich bin aufgeregt und freue mich, dass der Termin nun absehbar ist!!!!

    Ich bin auch sicher, dass die Entscheidung richtig für mich ist und setze große Hoffnungen darauf, dass mir dort geholfen wird. ?

    Leider mache mir aber auch mal wieder wahnsinnig viele Gedanken, um nicht zu sagen: Sorgen… ich kann das „Kopfkarussell“einfach nicht abstellen!

    Es sind solche Fragen wie: Werden meine Kinder die Zeit ohne mich gut klarkommen? ?
    Wird mein Arbeitgeber die Gründe meiner Abwesenheit nachvollziehen können? ?
    Soll ich den Termin um eine Woche nach hinten verschieben, weil dann (in beruflicher Hinsicht) alles viel einfacher zu organsieren wäre, oder wäre das blöd und käme in Kiel nicht gut an? ?
    Wird die Medipause für mich sehr schwierig werden?
    Werde ich dort (vor allem Nachts) zur Ruhe kommen?(Ich habe einen sehr leichten Schlaf und wache beim kleinsten Geräusch auf! ?)
    Wie kann es mir gelingen, danach die Medipause (ohne Hilfe) fortzuführen? ?

    Sind diese Fragen normal oder bin ich ein schwieriger Fall?
    Vermutlich ist es eine Mischung aus beidem…?
    Hätte ich all diese Fragen nicht, hätte ich vermutlich auch weniger Migräne….stimmts? ?

    Wer kann mich beruhigen, oder mir auf eine der Fragen einen Rat geben?

    Bin dankbar für jeden Tip!

    Ganz liebe Grüße
    an euch alle!!! ?????
    Gigi

    Jasmin
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    Beitragsanzahl: 379

    Hallo Gigi,
    Bzgl.deiner Kinder kann ich natürlich nichts sagen, da ich sie ja nicht kenne, in allen anderen Punkten kann ich dich beruhigen. Ich bin vor 1 Woche aus Kiel zurückgekommen, selbst auf der Hinfahrt hatte ich auch viele deiner Ängste. Doch ich hatte dort wirklich eine wunderbare Zeit, habe viele neue Anregungen bekommen zum Umgang mit „meiner“ Migräne, fühlte mich dort vor allem auch fachlich, medizinisch etc.bestens aufgehoben. Kurzum: sei froh, dass du die Chance bekommst. Mir geht es momentan deutlich besser, ich würde auf neue Prophylaxe umgestellt, nur die ersten Tage und Nächte gab es etwas Umstellungschwierigkeiten, doch die würden allseits kompetent und sehr liebevoll aufgefangen.
    Freu dich drauf, dass man vorher aufgeregt ist und ängstlich ist normal und gehört besonders für uns mit dazu. Also ich bin dem Himmel dankbar, dass ich es nochmal gewagt habe und meiner Ärztin, dass sie mich dabei so unterstützt hat.

    Herzliche Grüße
    Jasmin

    Gigi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 91

    Liebe Jasmin,
    ich bin froh, dass du mir geantwortet hast, ich dachte schon, mein Schreiben wäre untergegangen, vielen Dank!

    Deine Worte geben mir auf jeden Fall Mut! Dass sich der Aufenthalt lohnt, da habe ich auch eigentlich gar keinen Zweifel. Wahrscheinlich muss alles andere eben irgendwie gehen. Es ist wichtig, dass ich das jetzt angehe.

    Hast du dort eine Medipause gemacht? Ist es ratsam, sich danach noch krankschreiben zu lassen, um sie zuhause fortzusetzen?

    Schade, dass wir uns dort nicht getroffen haben, ich hätte dich gern (in „3D“) kennengelernt! ?

    Liebe Grüße,
    Gigi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28031

    Liebe Gigi,

    so schnell geht ein Beitrag nicht unter, Du hattest ja erst heute Mittag geschrieben. 😉

    Diese Gedanken sind völlig normal, ich hatte sie auch vor meinem ersten Klinikaufenthalt. Damals waren meine Kinder noch verhältnismäßig klein und ich entsprechend besorgt. Ging aber alles super gut, obwohl ich sie verteilen musste auf Freunde und Verwandte, da mein Mann zu dieser Zeit auch noch Nachtdienste und Bereitschaftsdienst hatte.

    Hast Du Deinen Arbeitgeber denn schon eingeweiht? Wenn die Woche darauf für Dich idealer wäre, frage mal in der Klinik nach. Wenn es irgendwie möglich ist, den Termin für Dich eine Woche nach hinten verschieben, dann geht man auf solche Wünsche ein. Manchmal ist es halt leider nicht möglich, da die Zimmerplanung eine höchst komplizierte Sache ist. 😉 Aber Fragen kostet ja nichts.

    Wenn Du sehr geräuschempfindlich bist, könntest Du vielleicht über eine Zuzahlung fürs Einzelzimmer nachdenken. Sonst kann man ja auch Glück haben und die Zimmernachbarin ist ebenso empfindlich und Ihr beiden seid dann entsprechend leise. Für alle Probleme gibt es dort Lösungen, die Schwestern oder Frau Ziegler sind immer für die Patienten ansprechbar.

    Nach dem Klinikaufenthalt sollte man mindestens noch eine Woche krankgeschrieben werden und nicht sofort wieder arbeiten.

    Für mich war der Klinikaufenthalt damals die ganz große Wende, was natürlich nicht heißt, dass man geheilt entlassen wird. 😉 Schau mal in die Gruppe „Aufenthalt in der Schmerzklinik Kiel“, da habe ich einige wichtige Fragen + Antworten gesammelt, die vor dem Klinikaufenthalt so anfallen können.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Jasmin
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    Beitragsanzahl: 379

    Liebe Gigi,
    in 3D kennengelernt – witzig :))
    So wirst du sicher viele andere nette und vor allem verständnisvolle Mitpatienten dort kennenlernen – es ist schon etwas besonderes, dort auf andere Betroffene zu treffen, die gleich wissen, wovon du sprichst, die die gleichen Probleme haben, aber eben auch besonders gut drauf sind, wenn sie gerade wieder schmerzfrei sind. Ich fand die Atmosphäre diesmal sehr angenehm. (Also ehrlich gesagt hatte ich vorher große Bedenken, weil ich bei meinem ersten Aufenthalt vor sechs Jahren emotional ziemlich abstürtzte, nachdem kurz vorher mein Mann verstorben war. Aber diesmal war ich in einer ganz anderen Verfassung dort.)

    Ich selbst musste keine Medipause machen, weil ich vorher schon acht Wochen zuhause durchgezogen hatte, wobei es nach und nach immer harmloser mit den Schmerzen wurde. In den acht Wochen hatte ich max.drei Tage am Stück mal schmerzfrei, kam also fast nicht aus der sogen.chronischen Phase raus.
    Ich habe dann trotzdem in Kiel mit einer Ausnahme auf Schmerzmittel verzichtet, die Ausnahme bestand in 1mal Diclofenac-Tropfen, die mir sonst niemals geholfen haben, ich war fasziniert.

    Ich würde mal davon ausgehen, dass du anschließend noch krankgeschrieben wirst, denn es bringt überhaupt nichts, die Pause dort zu beginnen und dann zuhause gleich im gewohnten Trott weiterzumachen. Das solltest du dir nun wirklich zugestehen – man muss ja auf lange Sicht das Ganze angehen. Doch da wirst du im Laufe der Klinikzeit sicher selbst drauf kommen bzw. hingeführt werden, da bin ich ganz zuversichtlich.
    Wir haben alle nur dieses eine Leben und sollten es uns so angenehm wie möglich machen. Versuch einfach, dich auf alles einzulassen, und zum Schlafen wirst du bestimmt gebracht, das ist ja sehr wichtig , auch für die Migräne insbesondere.

    Und was den Termin angeht, kannst du ja telefonisch nachfragen, ob eine Verschiebung möglich ist, wenn es für dich anders stressfreier wäre. Doch du wirst eh nicht alles in den Schulferien durchziehen können, wenn es dir darum geht(?).
    Liebe Gigi, ich wünsche dir wirklich ganz viel Hilfe und neuen Mut und Zuversicht!
    Ich habe in meinem Leben schon soviel gute Vorträge zu Migräne gehört, trotzdem lernt man immer wieder neues dazu.

    Alles Liebe für dich
    Jasmin

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7469

    Liebe Gigi,

    vorweg: du wirst in Kiel kein Fall sein, ob schwierig oder nicht, sondern einfach nur Gigi, die sich unnötig viele Sorgen gemacht hat im Vorhinein. Wenn du da bist, bist du ein Mensch der Hilfe sucht.

    Hast du den Termin jetzt gerade erst bekommen? Dann würde ich mal nachfragen, ob du um eine Woche verschieben kannst, warum nicht? Wenn du dann da bist, weiß eh niemand mehr, dass der Termin verschoben wurde. Das schreiben die sich doch nicht extra auf!

    Wie die Medipause werden wird, kann dir sicher niemand verbindlich sagen. Aber sicher ist, dass es dir so einfach wie irgendmöglich gemacht werden wird. Und: gestorben ist bisher noch niemand dabei 😉 .

    Für die nötige Ruhe würde ich mir Ohropax einstecken. Tja, ob dein Arbeitgeber das gut findet oder nicht, kannst ihm ja erklären, dass du extra den Termin so gelegt hast, dass es für ihn günstig ist 😉

    Und deine Kinder, die sind, glaub ich, 15 und 18 Jahre alt. Was soll denn da Schlimmeres passieren, als dass sie mal zeigen können, wie „groß“ sie schon sind. Lass sie die Zeit ohne dich doch einfach mal ausprobieren. Jugendliche können immer viel mehr als die Eltern ihnen zutrauen. Und vor allen Dingen jetzt nicht ständig Bedenken äußern, das nervt die nur.

    Jetzt wünsch ich dir noch viel mehr innere Ruhe, es kommt sowieso wie es kommt! Ob du dich jetzt noch schnell verrückt machst oder nicht. Und es wird gut!!! 😀

    Alles Gute,
    Julia

    Gigi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 91

    Danke liebe Bettina
    und danke liebe Jasmin,
    für eure Antworten!

    Ja, liebe Jasmin, du hast recht, erst hatte ich gedacht, ich könnte den Aufenthalt in den Ferien durchziehen, aber jetzt bin ich ganz froh, dass der Termin schon früher ist, so dass ich die Ferien noch zur Erholung habe, denn zur Zeit ist mein Triptanverbrauch viel zu hoch und ich erhole mich kaum noch zwischen den Anfällen, so kann es nicht weiter gehen.

    Schön, dass dir der Aufenthalt in Kiel so gut getan hat!

    Wegen des Termins werde ich in Kiel vorsichtig nachfragen. Es liegt halt noch ein wichtiger Termin vorher.
    Wenn ich danach eine Woche krank geschrieben werde, fangen aber danach die Ferien schon an und ich hätte tatsächlich mal eine richtige Erholungspause! Das wäre also auch nicht schlecht!

    Nochmals Danke und liebe Grüße zurück! ?☘️??
    Gigi

    Gigi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 91

    Danke liebe Bettina
    und danke liebe Jasmin,
    für eure Antworten!

    Ja, liebe Jasmin, du hast recht, erst hatte ich gedacht, ich könnte den Aufenthalt in den Ferien durchziehen, aber jetzt bin ich ganz froh, dass der Termin schon früher ist, so dass ich die Ferien noch zur Erholung habe, denn zur Zeit ist mein Triptanverbrauch viel zu hoch und ich erhole mich kaum noch zwischen den Anfällen, so kann es nicht weiter gehen.

    Schön, dass dir der Aufenthalt in Kiel so gut getan hat!

    Wegen des Termins werde ich in Kiel vorsichtig nachfragen. Es liegt halt noch ein wichtiger Termin vorher.
    Wenn ich danach eine Woche krank geschrieben werde, fangen aber danach die Ferien schon an und ich hätte tatsächlich mal eine richtige Erholungspause! Das wäre also auch nicht schlecht!

    Nochmals Danke und liebe Grüße zurück! ?☘️??
    Gigi

    Gigi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 91

    Auch dir liebe Julia, danke ich für dein Schreiben!

    Ja, ertappt, meine Kinder sind tatsächlich schon ziemlich groß, (toll, dass du dir das gemerkt hast!) aber mein Sohn ist eben auch kaum noch Zuhause und so fällt es mir schwer, meine zur Zeit noch 14 jährige Tochter ( (welche aber tatsächlich im März dann schon 15 ist!) allein zu lassen…
    aber vermutlich hast du mit allem recht.
    Auch damit, dass es unnötig ist, sich verrückt zu machen.
    Ich werde es mir hinter die Ohren schreiben. ?
    Bin jetzt auch schon etwas zuversichtlicher gestimmt…

    Danke und liebe Grüße,
    Gigi

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7469

    Liebe Gigi,

    du gehst mir grad nicht aus dem Kopf ? .
    Kennst du den Trick mit dem Singen? Hat kürzlich hier jemand berichtet. Geht ganz einfach, wenn du singst, ob laut oder innerlich, kannst du garantiert nicht weitergrübeln. Musst es mal ausprobieren, es klappt!

    Und noch was. Hat deine Tochter eine beste Freundin, vielleicht sogar aus der Nachbarschaft? Wenn ja, könnte die nicht bei deiner Tochter wohnen? Und als Zugabe wäre ja auch die andere besorgte Mutter dann hin und wieder mal zufällig da? Könnte mal nach dem Rechten sehen?

    So, jetzt wünsch ich dir nur noch einen schönen Abend,
    Julia

    Gigi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 91

    Liebe Julia,
    das ist ja lieb, dass du dir noch so viele Gedanken gemacht hast!
    Das mit dem Singen muss ich mal ausprobieren! ?

    Über die Idee mit der Freundin habe ich auch schon nachgedacht, da wird sich wohl irgendeine Lösung finden… ich werd mal nachforschen!
    Ich danke dir!

    Ganz liebe Grüße! ☘️???
    Gigi

    Gigi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 91

    Ihr Lieben,

    ich brauche euren Rat…
    Nach vielen Migränetagen (16 in den letzten vier Wochen) habe ich gestern einen Termin beim Neurologen gehabt.

    Der hat mir geraten Topiramat weiterzunehmen (und aufzudosieren, aber ich weiß nicht recht, da ich die Nebenwirkungen nicht so toll finde, nehme zur Zeit 50mg),
    und außerdem hat er mir Venlafaxin verschrieben, ich soll mit 37,5 mg beginnen und nach ein bis zwei Wochen steigern.

    Nun lese ich aber im Beipackzettel vom lebensbedrohlichen „Serotoninsyndrom“ in Kombination mit Triptanen?? ?
    Da ich zur Zeit aber viele Anfälle habe, wird es sich nicht vermeiden lassen, dass die Einnahme beider Medikamente zeitlich eng beieinander liegt!
    Wie groß muss der Abstand denn sein?
    Ich habe mich heute gar nicht getraut, mit Venlafaxin anzufangen, weil der Arzt zu dem Thema gar nichts gesagt hat. ?

    Wer kann mir weiter helfen?
    Ich schaffe es leider auch nicht, bei einem Anfall auf das Triptan zu verzichten…
    da hoffe ich jetzt auf die Unterstützung in Kiel, wo ich ja ab Mitte März einen Termin zur stationären Aufnahme habe…
    Oder soll ich bis Kiel mit der Einnahme warten, weil ich das dann unter Aufsicht nehmen kann? Bin einfach ängstlich und irritiert.
    Ich habe zur Zeit fast jeden, bzw. jeden zweiten Tag Migräne und da erscheint die Zeit bis Mitte März doch noch etwas lang…

    Und noch eine Frage in diesem Zusammenhang: Macht es Sinn, noch vor Kiel einen dritten Botoxversuch zu wagen, wenn die ersten beiden nicht so erfolgreich waren? Ich hätte nämlich Ende Februar meinen nächsten Termin in der hiesigen Schmerzambulanz. Würde es vllt. die Schmerzmittelpause erleichtern?
    (Die letzte Spritze hat zwar die Attackenfrequenz nicht gesenkt, aber die Anfälle waren vllt. nicht ganz so intensiv…)

    Liebe Grüße,
    Gigi

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28031

    Liebe Gigi,

    hast Du selbst das Gefühl, dass Topamax eine Wirkung hat? Welche Nebenwirkungen hast Du? Die Frage ist halt, ob es Sinn macht, mit einer Prophylaxe noch zu experimentieren, während die nächste schon eingeschlichen wird. Eigentlich macht es keinen Sinn. Normalerweise reizt man eine Prophylaxe erst mal aus, das wäre in Deinem Fall das Topamax. Hier gibt es auch wieder drei Entscheidungen:

    1. Hochdosieren, wenn man der Meinung ist, dass eine höhere Dosierung Sinn machen könnte.
    2. Man bleibt bei dieser Dosierung, da Wirkung da ist, die nicht so gute Verträglichkeit aber kein Hochdosieren erlaubt.
    3. Ausschleichen, da weder überzeugende Wirkung noch Verträglichkeit da sind.

    Alle drei Optionen werden jetzt irgendwie außer Acht gelassen, nun kommt eine weitere Prophylaxe hinzu. Kommt mir nicht sinnvoll vor, ist aber nur meine laienhafte Meinung dazu. An Deiner Stelle würde ich diese Vorgehensweise sehr genau hinterfragen, bevor Du nun startest.

    Zu Deiner anderen Sorge kurz ein Wort: Das Serotoninsyndrom ist eher ein theoretisches, als ein praktisches Problem. Prof. Göbel hat es in seiner Praxis noch nie erlebt.

    Das Serotoninsyndrom ist im Grunde ein rein theoretisches Problem, in der Praxis so gut wie nie gesehen. Vor Jahren hörte ich beim Meisterkurs in der Schmerzklinik Kiel Dr. Alexander Mauskop aus dem New York Headache Center, der auch über das Serotoninsyndrom sprach. Er bestätigte, was Prof. Göbel immer wieder erklärt. Es gibt weltweit wohl keinen einzigen Fall, in dem ein Serotoninsyndrom eindeutig (!) der gleichzeitigen Gabe von ausschließlich einem SSRI (selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) oder einem SNRI (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer) und einem Triptan aufgetreten war. Bei den wenigen berichteten Fällen waren auch noch weitere Medikamente mit involviert, sodass auch diese Fälle nicht eindeutig waren. Leider wird dieses Syndrom aber immer und überall in die Warnungen mit aufgenommen, sodass bei Patienten und auch nicht wenigen Ärzten nun diese diffuse Angst besteht und nicht mehr aus den Köpfen rauszukriegen ist.

    Prof. Göbel verschreibt diese Kombination bereits sein Leben lang als Neurologe und seit mehr als 17 Jahren in der Schmerzklinik.
    Hier gibt es noch weitere Informationen dazu: http://www.schmerzklinik.de/2012/12/09/triptane-ssris-und-serotoninsyndrom/

    Botox kannst Du ruhig erneut einsetzen, dann kannst Du in Kiel bereits relativ eindeutig berichten, wie die Wirkung oder Nichtwirkung war.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Gigi
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    Liebe Bettina,
    danke für deine Antwort!
    Ich bin mir nicht sicher, ob das Topiramat eine Wirkung bei mir hat. Am Anfang schien es zu helfen, zur Zeit habe ich aber eine schlechte Phase.
    Der Neurologe meinte aber, ich sollte es nicht absetzen, sondern würde mir raten, es noch etwas höher zu dosieren.
    Die Nebenwirkungen des Topiramats (wie z.B. die depressiven Verstimmungen, die aber auch durch die häugige Migräne kommen könnten) so habe ich ihn verstanden, könnten sich dann auch durch das Venlafaxin bessern. (Die Konzentrationsprobleme allerdings wohl eher nicht.)?
    Er hat sich ausdrücklich für eine Kombination beider Medikamente ausgesprochen, mich hatte das auch gewundert.
    Nach wie vor bin ich aber unsicher, ob ich vllt. erst einmal versuchen sollte das Topiramat zu steigern.
    Du konntest mir aber die Angst vor dem neuen Medikament schon etwas nehmen. Ich war nämlich völlig verunsichert. Danke dir!

    Die Botoxbehandlung werde ich wohl dann doch auch noch einmal wagen. Vllt. schlägt sie ja diesmal besser an….

    Danke und liebe Grüße! ☘️
    Gigi

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28031

    Liebe Gigi,

    normalerweise würde man empfehlen, erst mal das Topamax weiter zu testen und schauen, wie es nach dem Hochsteigern ist. So würde ich persönlich das machen.

    Was immer Du machst – gutes Gelingen. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Gigi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 91

    Liebe Bettina,
    hatte mich gerade dazu entschlossen, es genauso zu machen. ?
    Dein Schreiben hat mich jetzt darin bestärkt, danke dafür!

    Wenn es nicht wirkt, habe ich eine weitere Option und dann ist es ja dann auch nicht mehr sooo lange bis zu meinem Kielaufenthalt…

    Ganz liebe Grüße,
    Gigi

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28031

    Liebe Gigi,

    ich denke, das ist ein guter Weg. Dann mal viel Erfolg damit und liebe Grüße
    Bettina

    Gigi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 91

    Hallo Ihr Lieben,

    ich bräuchte dringend euren Rat. Hab hier längere Zeit nicht geschrieben, aber immer wieder aufmerksam die Beiträge verfolgt.

    Leider hat sich meine chronische Migräne in den letzten beiden Jahren weiter verschlechtert. Im Frühjahr 2017 war ich in der Schmerzklinik in Kiel und habe eine Medikamentenpause gemacht, danach ging es eine Weile etwas besser, das hat aber leider nicht lange angehalten, vermutlich durch den Alltag und die Belastung im Beruf, war ich relativ schnell wieder an der Grenze zum Übergebrauch.

    Seit einem Jahr liege ich leider deutlich über den erlaubten zehn Triptanen im Monat (zwischen 13 und 18). An Prophylaxen habe ich bisher probiert: Topiramat (Jahre lang,z.T.mit erheblichen Nebenwirkungen), Flunarizin, Valproat, Amytriptillin, Doxepin, Venlafaxin, Magnesium) Betablocker nicht, wegen Asthma. Zur Zeit Botox, leider anscheinend ohne Erfolg.

    Ich schaffe es einfach nicht, Migräneanfälle ohne Triptane durchzustehen, sie sind bei mir sehr starken Schmerzen und mit unstillbarem Erbrechen verbunden und dauern unbehandelt ca. 24 Stunden. Dazu fehlt mir mittlerweile einfach die Kraft…. ich habe alle Triptan-Arten durchprobiert, zur Zeit hilft mir das Zolmitriptan am besten. Naratriptan war leider wenig wirksam.
    Das Naproxen hilft mehr als Wirkungsverlängerung leider nicht.

    So nehme ich zur Zeit fast jeden Tag ein Triptan ein, (seit 10 Tagen etwa alle 24 Stunden) schleppe mich damit zur Schule (bin Lehrerin) und durch den Alltag (bin alleinerziehend) und habe immer weniger Kraft für das alles. Muss mich auch zwischendurch immer wieder tageweise krankmelden, weil ich (auch mit Triptaneinnahme) oftmals sehr schlecht fühle. (Müdigkeit, Muskelschmerzen, etc.) allerdings baut sich dadurch auch ein Druck auf, nicht noch öfter fehlen zu dürfen/wollen. Bestimmt kennen viele von euch diesen Teufelskreis.

    Als ich das letzte Mal bei meinem Neurologen vorstellig wurde, war ich danach sehr frustriert. Ich habe ihm meine Verzweiflung geschildert und fühlte mich überhaupt nicht von ihm ernst genommen. Ich habe ihm erzählt, dass ich so gut wie jeden Tag ein Triptan einnehmen muss und mich dabei überhaupt nicht gut fühle. Er hat er daraufhin unter anderem geschildert, dass er Patienten hat, die an 30 Tagen Triptane einnehmen und damit ganz normal arbeiten gehen. Ich weiß nicht, was er mir damit sagen wollte, aber ich fühlte mich komplett unverstanden. Ergänzender Hinweis: ich habe NICHT nach einer Arbeitsunfähigkeits-bescheinigung gefragt. Ich wollte nur wissen, was ich tun kann, um diese (für mich!) schlimme Situation zu bewältigen. Auf mein Drängen hin, hat er mir dann für ein paar Tage Kortison verschrieben. Das nehme ich auch höchst ungern, weil ich um die Nebenwirkungen und Folgen weiß, aber vor allem meine Psyche braucht alle Vierteljahre mal ein paar Tage Ruhe im Kopf… Von den schlaflosen Nächten einmal abgesehen, hilft mir das immer gut. Aber ich möchte das natürlich nicht zu häufig machen. Meistens nehme ich es zwischen drei und zehn Tagen und maximal einmal im Quartal. Leider habe ich es nun bereits zwischen Weihnachten und Neujahr und dann, wie beschrieben, Anfang Februar nochmal für eine Woche genommen, daher kann ich das wohl nicht schon wieder machen….
    doch wie komme ich sonst von der Einnahme da Triptane weg? Ist es auch ein Status wenn die Migräne nach 24 Stunden immer wieder kommt?

    Wenn ich versuche einen Migräneanfall auszuhalten, kann es sein, dass er dann bei einem Status gar nicht enden will? Diese Angst lässt mich davor zurückschrecken, es ohne Schmerzmittel zu probieren.
    Bin absolut ratlos. Habe mich jetzt heute erst mal krankgemeldet, da die letzten Tage der Stress in der Schule meines Erachtens dazu beigetragen hat, dass der Kopf nicht mal für einen Tag Ruhe gibt….

    Gibt es wirklich Patienten, die jeden Tag ein Triptan einnehmen und damit ganz normal arbeiten? Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen….

    Es tut mir sehr leid, dass mein Beitrag jetzt so lang geworden ist und ich bedanke mich bei jedem, der ihn bis zum Ende gelesen hat.
    Bin für jeden Rat dankbar.
    Ganz vielleicht (!) bekomme ich im April das Antikörper Medikament (Aimovig), aber bis dahin sind noch über fünf Wochen…

    Liebe Grüße und die besten Wünsche für alle Migränegeplagten…
    Gigi

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monate, 4 Wochen von  Gigi.
    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4588

    Liebe Gigi,

    ja, ich kann so gut verstehen, wie einem zu Mute ist, wenn die KS so zuschlagen.

    Ich sehe bei dir eine ganz deutliche Spirale nach oben, die auch kein Ende zu nehmen scheint.

    Immer mehr Akkutmedikamente führen dazu, dass sich das Nervensystem immer schlechter, bis gar nicht mehr erholen kann. Die Folge spürst du am eigenen Leib. Die KS werden immer schlimmer. Die Medikamente wirken nur noch schlecht. Es stellen sich Erschöpfung und Depressionen ein, bis dann gar nichts mehr geht.

    Das nun mittlerweile wieder ein MÜK vorliegt ist für mich wahrscheinlich. Mit einem MÜK kann man keine weitere medikamentöse Prophylaxe ansetzen. Deshalb führt man immer (wie auch in Kiel) als erstes eine Medikamentenpause (nicht Triptanpause) durch. Nur wenn der MÜK ausgeschlossen werden kann, ist eine medikamentöse Prophylaxe sinnvoll und ihre Wirkung kann adäquat eingeschätzt werden.

    Nun zitiere ich Prof. Göbel „ wenn am Ende nichts mehr geht, kann man nur noch an der Schraube des „Verhaltens“ drehen.“

    Wenn du in Kiel warst, dann kennst du diese Dinge alle. Es gibt ja auch hier nochmal die Möglichkeit unter „Migräne Wissen“ alles nachzulesen.

    Das allerwichtigste ist nun, dass Du einen Arzt aufsuchst, der mit dir gemeinsam eine Medikamentenpause durchführt. Der dich versteht, und dem du vertraust. Denn auch für die meisten sedierenden Maßnahmen in der Pause, wie Diazepam, Melperon etc., die das Nervensystem runterfahren lassen brauchst du die entsprechende Betreuung, Rezepte und Krankschreibung.

    Ich wünsche dir viel Kraft und Erfolg.
    Alles Liebe
    Sternchen

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monate, 4 Wochen von  sternchen.
    Indie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 158

    Liebe Gigi,

    mein Eindruck ist, dass du dich wie verrückt abstrampelst um irgendwie noch arbeiten gehen zu können und auch für dein Kind zu funktionieren.
    Ich habe ein bisschen in deinem Schmerzverlauf gelesen und gesehen, dass dein Sohn quasi schon erwachsen ist und deine Tochter mittlerweile 16 sein müsste. Natürlich braucht sie dich dann noch zu Hause, aber sie wird sicher auch damit klar kommen, wenn du mal ein paar Tage im Bett liegst und sie sich selber ein paar Nudeln kochen oder zu einer Freundin gehen muss.
    Auch dein Arbeitgeber wird dich nicht ohne weiteres rauswerfen (schon gar nicht wenn du Lehrerin und damit vermutlich auch verbeamtet bist), nur weil du mal ein paar Wochen am Stück krankgeschrieben bist.

    Mein Neurologe erzählt mir auch sehr gerne, er könne mit einem Triptan prima den ganzen Tag arbeiten (er hat aber nicht jeden Tag Migräne). Wenn ich mich dagegen nicht hinlege, verpufft bei mir die Wirkung und die Migräne kommt zuverlässig zurück. Was ich damit sagen will, jeder Mensch ist anders, reagiert anders und ist auch anders belastbar.

    Ansonsten schließe ich mich den Worten von Sternchen an. Ich denke du bist im MÜK und nicht in einem Status und dass du eine Medikamentenpause brauchen wirst, um aus dieser Dauerschmerzschleife rauszukommen. Also versuch einen Arzt zu finden (das kann ggf. auch ein guter Hausarzt sein), der dich dabei begleitet und dich in der Zeit auch krank schreibt.

    Liebe Grüße

    susisonne
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hallo Gigi,

    „vermutlich durch den Alltag und die Belastung im Beruf, war ich relativ schnell wieder an der Grenze zum Übergebrauch.“

    Das kann ich – und wahrscheinlich auch viele andere – gut nachvollziehen, dass man schnell in den Übergebrauch rutscht.

    Hast Du abends schon mal Vomex genommen? Wenn ich eine Migräneschleife habe, nehme ich spätestens abends um 20 Uhr 2x50mg Vomex (bzw. Reiseübelkeitstabletten – gleicher Wirkstoff, aber günstiger) und kann somit häufig ein Triptan umgehen (wenn die Migräne nicht schon „voll am Laufen“ ist).
    Ist natürlich blöd, wenn die Migräne immer mittags kommt, aber dann wäre es vielleicht ein Versuch, Vomex abends prophylaktisch einzunehmen? Ich handhabe das des Öfteren so und senke somit die Triptanzahl im Monat und des Öfteren habe ich nach zwei bis drei Vomex-Abenden mehrere Tage „migränefrei“ – also auch ohne abendliche Vomexgabe.

    Ich weiß jedoch nicht, ob das bei Dir geht mit Deinem Kind (weil Du nach der Vomexgabe womöglich nicht mehr gut ansprechbar wärest). Besser wäre es auch, beim ersten Mal um 18 Uhr die Vomex (oder die alternativen Reisetabletten) zu nehmen, damit Du morgens nicht mit Müdigkeit zu tun hast.

    Bei einigen hat Vomex ja auch nicht diese Wirkung gegen Migräne. Ich kann also nur für mich sprechen. Ggf. wäre das zuvor mit Apotheker oder Arzt zu besprechen. Vielleicht äußern sich noch andere Betroffen / „Anwender“ hierzu.

    Ich habe mich früher sehr sklavisch daran gehalten, nicht mehr als 3 Tage hintereinander ein Triptan zu nehmen. Aber irgendwann ging das nicht mehr (musste ständig Termine absagen: privat/beruflich). Ich bin da jetzt nicht mehr so streng (was mir auch Stress genommen hat) und hatte auch nach recht vielen Triptan-Tagen hintereinander plötzlich 5 Tage „migränefrei“, obwohl sich am Tagesablauf gegenüber den Vortagen nichts geändert hat – Migräne ist für mich nach wie vor ein Rätsel …

    „Er hat er daraufhin unter anderem geschildert, dass er Patienten hat, die an 30 Tagen Triptane einnehmen und damit ganz normal arbeiten gehen.“

    Meint er damit vielleicht Cluster-Patienten?

    Wenn ich versuche einen Migräneanfall auszuhalten, kann es sein, dass er dann bei einem Status gar nicht enden will? Diese Angst lässt mich davor zurückschrecken, es ohne Schmerzmittel zu probieren.

    Hast Du noch nie eine Attacke ohne Schmerzmittel ausgehalten? Aber doch auf jeden Fall in Kiel.
    Du könntest es ja testen und vorher alles organisieren (Betreuung für Dein Kind, mit Hausarzt besprechen etc.). Hört sich jetzt blöd an, aber 24 Stunden sind ja überschaubar.

    Ganz vielleicht (!) bekomme ich im April das Antikörper Medikament (Aimovig), aber bis dahin sind noch über fünf Wochen…

    Warum nur „ganz vielleicht“? Hat Dein Neurologe schon den Antrag bei der Kasse gestellt?

    Viele Grüße & dass die Migräneschleife bald endet, wünsche ich Dir!
    Susisonne

    susisonne
    Teilnehmer
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    Sorry, ich habe mir leider nicht die Zeit genommen, die letzten Seiten durchzulesen …

    Wenn deine Kinder schon 16 und älter sind, kommen Sie ja gut klar, wenn Du mal früher ins Bett gehst;)!!

    Vielleicht kannst Du ja auch die Stundenzahl reduzieren?

    Zu Indies Aussage:
    Mein Neurologe erzählt mir auch sehr gerne, er könne mit einem Triptan prima den ganzen Tag arbeiten (er hat aber nicht jeden Tag Migräne). Wenn ich mich dagegen nicht hinlege, verpufft bei mir die Wirkung und die Migräne kommt zuverlässig zurück. Was ich damit sagen will, jeder Mensch ist anders, reagiert anders und ist auch anders belastbar.

    Bei mir ist es so:
    Wenn ich frühzeitig (bei den allerersten Anzeigen) sofort ein Triptan nehme, kann auch normal weiter arbeiten (ob das gut ist, will ich hier mal nicht thematisieren … Aber manchmal geht es halt nicht anders).
    Wache ich jedoch nachts oder morgens mit dickem Kopf auf, braucht das Triptan länger, um zu wirken. Und wenn die Kopfschmerzen dann völlig verschwinden, bin ich danach meist dennoch müder als normal. – Ist ja irgendwie auch eine „Wahnsinnsleitung“ des Medikamentes und des Körpers einer schon stark entwickelten Migräne „die Schmerzen“ auszutreiben“. Für mich immer noch ein Wunder: das Triptan als Medikament.

    Aber ich kann Indie nur zustimmen:
    Was ich damit sagen will, jeder Mensch ist anders, reagiert anders und ist auch anders belastbar.

    Viele Grüße
    Susisonne

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monate, 4 Wochen von  susisonne.
    Gigi
    Teilnehmer
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    Hallo Ihr Lieben!

    Vielen herzlichen Dank für eure Antworten liebe Sternchen, Indie und Susisonne! ???

    Liebes Sternchen,
    ja, ich weiß, dass es sich bei einer Medikamentenpause um jeglichen Verzicht von Schmerzmitteln handelt, nicht nur der Verzicht auf Triptane. Die anderen Schmerzmittel wirken bei mir sowieso inzwischen nicht mehr.
    Kann sein, dass ich im MÜK bin, aber das Problem ist, dass ich nicht weiß ob ich eine Medikamentenpause durchhalte… ?
    Wenn ich weiß, dass es maximal 24 Stunden andauert und nicht länger und ich danach wenigstens ein paar Tage Ruhe hätte, würde ich es mir zutrauen… Aber was ist wenn nicht? Was ist wenn der Anfall nicht nach 24 Stunden endet? Ich glaube nicht, dass ich das länger durchhalte, auch wenn meine Kinder inzwischen groß sind und sich notfalls selbst versorgen können. Mit diesen offenen Fragen mache ich mich gerade wohl tatsächlich etwas verrückt. ?
    Ich denke, ich bräuchte zwischendurch ein paar Tage zum Durchatmen.

    Mein Neurologe scheint da keine große Unterstützung zu sein, auch wenn er (auf sein Fachwissen bezogen) auf dem neuesten Stand ist. Ich sitze dort aber immer mindestens 2 Stunden im Wartezimmer und nur wenige Minuten im Behandlungszimmer…
    Einen Neurologenwechsel kommt aber auch nicht infrage, ich habe die Erfahrung gemacht, dass Ärzte einem ein Arzt-Wechsel oft übelnehmen und dann werde ich das Medikament neue Medikament vermutlich gar nicht bekommen…
    Als ich aus Kiel zurück war, wollte man mir in der hiesigen Klinik die Botox Behandlung (die ich dort schon einmal bekommen hatte) nicht mehr genehmigen, weil der Professor dort augenscheinlich beleidigt war, dass ich die Medikamentenpause in Kiel und nicht noch mal in meiner Heimatstadt durchgeführt habe. (Dazwischen lagen übrigens Welten, ich hätte sie auf keinen Fall dort noch mal durchgeführt, aber auch das durfte ich natürlich nicht sagen und tat es auch nicht…)
    In dem Moment wo ich erwähnte, dass ich zur Behandlung in der Kieler Schmerzklinik war, wurde er sauer, hat sich sogar despektierlich über die Schmerzklinik geäußert und wollte mich nicht weiter behandeln. „Dann können sie ja da wieder hingehen wenn sie das so toll fanden…“ ?
    Er schien richtiggehend beleidigt. Dabei denkt man als Patient doch, es sollte um den Patienten gehen und nicht um eigene Befindlichkeiten.
    Ich habe die Welt nicht mehr verstanden.
    Die Berichte aus Kiel sollte ich ihm trotzdem reinreichen, er wollte es sich noch mal überlegen. Ein paar Tage später bekam ich ein Ablehnungsschreiben, aus „Kapazitätsgründen“(!) könne man mir die Behandlung nicht anbieten. Er wollte sich mit dem Bericht anscheinend nur auf den neusten Stand der Behandlung bringen.
    Das war schon eine Frechheit.
    So bin ich wieder bei meinen jetzigen Neurologen gelandet.

    Mit meinem Hausarzt bin ich menschlich sehr zufrieden, aber leider kennt er sich mit Migräne nicht so gut aus, was ich ihm nicht vorwerfen möchte, man kann als Arzt nicht alles wissen.
    Somit weiß ich nicht, wer mich durch eine Medikamentenpause „begleiten“ soll, letztendlich muss man das doch wohl alleine durchziehen… Vomex und Melperon habe ich zu Hause.
    Leider hilft das Vomex nicht mehr, wenn ich erstmal unstillbares Erbrechen habe, weil es einfach nicht im Körper bleibt…die Zäpfchen vertrage ich komischerweise nicht… bekomme davon Bauchschmerzen.

    Trotzdem vielen Dank für den Tipp liebe Susisonne, das mit der abendlichen Einnahme werde ich probieren!
    Und nein, der Antrag für Aimivig bei der Krankenkasse ist noch nicht gestellt, ich muss bis April abwarten, weil ich Anfang Januar Botox bekommen habe…

    Ja, ich habe schon Migräneanfälle ohne Triptane durchgestanden, war aber immer die Hölle…

    Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich die größte Angst davor, dass der Anfall dann nicht enden will… ist ein Anfall erst mal richtig in Fahrt gekommen, kann ich nichts mehr bei mir behalten und auch ein Triptan wirkt dann nicht mehr….

    Glaubt ihr ich sollte ab jetzt mit der Medikamentenpause beginnen? Habe das Gefühl, dass sich schon wieder einen Anfall anbahnt… Obwohl ich zu Hause bin… ?

    Mein Schreiben ist nun leider wieder etwas lang geworden, tut mir leid… ?

    Nochmals recht herzlichen Dank! ?
    Gigi

    susisonne
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hallo Gigi,

    Was ist wenn der Anfall nicht nach 24 Stunden endet? Ich glaube nicht, dass ich das länger durchhalte, auch wenn meine Kinder inzwischen groß sind und sich notfalls selbst versorgen können. Mit diesen offenen Fragen mache ich mich gerade wohl tatsächlich etwas verrückt. ?

    Bald kommt doch Karneval. Habt Ihr Rosenmontag frei? (Ich wohne in Niedersachsen und da ist Rosenmontag nicht frei.)
    Das wäre dann vielleicht ein gutes Wochenende.

    Du könntest Dir doch im Notfall den Sumatriptan-Pen besorgen oder den Nasenspray. Wobei Du ja sagtest, dass die anderen Triptanen nicht mehr oder nicht mehr so gut wirken.

    Ich denke, ich bräuchte zwischendurch ein paar Tage zum Durchatmen.

    Wenn Dein Hausarzt nett ist, dann erkläre ihm doch die Situation und lass Dich ein paar Tagen krankschreiben zu Beginn der neuen Woche.

    Einen Neurologenwechsel kommt aber auch nicht infrage, ich habe die Erfahrung gemacht, dass Ärzte einem ein Arzt-Wechsel oft übelnehmen und dann werde ich das Medikament neue Medikament vermutlich gar nicht bekommen…

    Suche doch parallel zu Deinem jetzigen Neurologen einen neuen Neurologen auf (Du wirst sicherlich eh nicht so schnell einen Termin bei einem neuen Neurologen bekommen). Dann kannst Du im Anschluss immer noch Deinen alten Neurologen den nächsten anstehenden Termin absagen.

    Er schien richtiggehend beleidigt. Dabei denkt man als Patient doch, es sollte um den Patienten gehen und nicht um eigene Befindlichkeiten.
    Ich habe die Welt nicht mehr verstanden.

    Habe mit solchen Befindlichkeiten auch schon Erfahrung gemacht.
    Vielleicht könntest Du über Deinen Hausarzt oder Neurologen über die Notfallambulanz eine Attacke ohne Schmerzmittel im Krankenhaus machen. Aber dann musst Du im Vorfeld genau wissen, was Du willst, sonst werden Dir doch wieder Schmerzmittel oder gar Kortison gegeben. Selbst ein Oberarzt in der Neurologie hatte – ich muss es so sagen – keinen Plan, was ich wollte. Nämlich einfach nur drei Tage eine Attacke ohne Schmerzmittel durchziehen. Die Krankenhäuser verdienen leider dann nicht viel an mir in so einem Fall. Wurde mir von zwei Ärzten so erklärt (aber natürlich nicht vom Krankenhaus).

    Somit weiß ich nicht, wer mich durch eine Medikamentenpause „begleiten“ soll, letztendlich muss man das doch wohl alleine durchziehen… Vomex und Melperon habe ich zu Hause.

    Mit meinem Hausarzt bin ich menschlich sehr zufrieden, aber leider kennt er sich mit Migräne nicht so gut aus, was ich ihm nicht vorwerfen möchte, man kann als Arzt nicht alles wissen.

    Kannst Du nicht (zumindest übergangsweise) ab und an in Kiel einen ambulanten Termin vereinbaren und Dich von Deinem Hausarzt betreuen lassen? Falls Du nicht einen anderen Neurologen Deines Vertrauens findest.

    Leider hilft das Vomex nicht mehr, wenn ich erstmal unstillbares Erbrechen habe, weil es einfach nicht im Körper bleibt…die Zäpfchen vertrage ich komischerweise nicht… bekomme davon Bauchschmerzen.

    Ja, Du solltest mit Vomex nicht warten, bis Dir schon total übel ist. Dann bekomme ich auch unstillbbares Erbrechen und es bleibt nicht mehr drin.
    Ich nehme parallel immer noch Iberogast und habe das Gefühl, dass es dadurch mit der Übelkeit nicht gar so schlimm ist.

    Und nein, der Antrag für Aimivig bei der Krankenkasse ist noch nicht gestellt, ich muss bis April abwarten, weil ich Anfang Januar Botox bekommen habe…

    Wie oft hast Du denn schon Botox bekommen?

    Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich die größte Angst davor, dass der Anfall dann nicht enden will… ist ein Anfall erst mal richtig in Fahrt gekommen, kann ich nichts mehr bei mir behalten und auch ein Triptan wirkt dann nicht mehr….

    Du hast geschrieben, dass ein Anfall bei Dir 24 Stunden dauert. Warum sollte es jetzt anders sein? Aber ich kann Deine Ängste durchaus verstehen. Wenn man gerade eine schlechte Phase hat, türmen sich quasi die Ängste.

    Glaubt ihr ich sollte ab jetzt mit der Medikamentenpause beginnen?

    Es naht doch das Wochenende. Warte vielleicht bis Freitag. Dann hast Du nicht direkt den Druck wegen fehlender Tage an der Schule. Es sei denn, Du bist nun eh diese Woche krankgeschrieben.

    Viele Grüße
    Susisonne

    Gigi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 91

    Lieben Dank Susisonne!
    Die Migräne nimmt gerade Fahrt auf….daher kann ich gerade nicht mehr viel schreiben…
    werde es jetzt ohne Triptan versuchen und schauen wie lange ich durchhalte…
    Eine Medikamentenpause von 14 Tagen traue ich mir jedenfalls zur Zeit nicht zu,
    Ich versuche jetzt erst mal den einen Anfall zu überstehen und hoffe, dass er nicht so lange dauert.
    Drück mir die Daumen…
    Danke nochmal und
    liebe Grüße,
    Gigi

    sternchen
    Teilnehmer
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    Liebe Gigi,

    wenn du Melperon zu Hause hast, und es schon mal angwandt hast, kannst du in der Nacht ggf. mit Sedierung arbeiten? Damit kannst du das übererregte Nervensystem etwas runterholen und vielleicht eine nächste Akutmedikation einsparen.

    Dass das natürlich nur eine Übergangslösung ist muss dir klar sein. Wenn du mit deiner Medikation immer so weiter machst wie bisher, wird sich die Spirale weiter drehen. Bitte ließ in der Gruppe „Verhalten“. Denke darüber nach, was du ändern mußt/kannst. Die richtige Arztwahl gehört auch zu einem vernünftigen Konzept. Ich weiß, das braucht Zeit aber ansonsten kommt man irgendwann an den Punkt, da wird man nicht mehr gefragt, ob man aushalten will oder kann.

    Gute, gute Besserung
    Sternchen

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monate, 4 Wochen von  sternchen.
    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7469

    Liebe Gigi,

    wenn du Melperon im Haus hast, wäre es meiner Meinung nach einen Versuch wert, damit die Migräne zumindest mal ein wenig runterzufahren. Hast du es schon mal genommen und ist es dir gut bekommen? Ich frage, weil einige Menschen davon eine zum Teil hefitge Bewegungsunruhe bekommen und dann keine Neuroleptika nehmen sollten/dürften. Ich bin so eine!
    Solltest du so etwas bemerken, bitte wieder aufhören damit! Ansonsten, ich hab gerade noch mal meine Korrespondenz mit meinem Kieler Lieblingsarzt zu dem Thema gelesen. Man kann, aber nur, wenn man die Möglichkeit hat zu schlafen, bis zu 6 Tabletten a 25mg am Tag nehmen. Autofahren wäre dann nicht mehr erlaubt?!!! Ich konnte die Attacken dadurch schlafend gut überstehen. Dazu wäre aber sicher eine Absprache mit deinem verschreibenden Arzt zur genauen Dosierung und eine Krankschreibung nötig.
    Ohne irgendeine Unterstützung wirst du eine gutgemachte Medipause wohl kaum schaffen, und nur noch zusätzlich deine Angst vor den Anfällen schüren.
    Ich habe über 40 Jahre alle Migräneanfälle ohne wirksame Medikamente überlebt! Man stirbt nicht dran, aber seit ich die Triptane kenne, fällt es mir auch deutlich schwerer, sie auszuhalten. Momentan halte ich mehr als die Hälfte meiner Attacken ohne Akut-Medis aus, habe aber auch die Zeit und Ruhe und Opipramol zur Schmerzdistanzierung.

    Ich drück dir die Daumen, dass du deinen Kopf ein wenig zur Ruhe bringst,
    Julia

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28031

    Liebe Gigi,

    lass Dich erst mal lieb drücken. ?

    Du hast echt viel mitgemacht, das tut mir sehr leid. Was Dein voriger Neurologe aufgeführt hat, ist das Allerletzte überhaupt! ? Dazu fällt einem echt nichts mehr ein. Dass auch der jetzige Neurologe nicht so wirklich hilfreich ist, ist extrem bitter.

    Du kannst eine Medikamentenpause machen, dann aber mit Begleitmedikation. Wenn Dein netter Hausarzt Dich unterstützen würde, ist es machbar. Du brauchst allerdings Unterstützung, damit Du zu Hause absolut Ruhe hast. Dann kannst Du so eine Pause überstehen und musst auch nicht so wirklich leiden.

    Vielleicht verschreibt Dein Hausarzt Dir Diazepam, welches gut für die Pause eingesetzt werden kann. Oder auch Melperon, was bereits genannt wurde. Amitriptylin oder Trimipramin kann auch kurzfristig für die Pause eingesetzt werden.

    Im Frühjahr solltest Du dann mal Aimovig starten, das wäre eine neue Chance.

    Verzweifle nicht, es gibt immer noch Wege da raus.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Gigi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 91

    Ihr Lieben,

    vielen herzlichen Dank für eure Antworten und
    Ratschläge!

    Ich habe gestern versucht auf das Triptan zu verzichten.
    Die Migräne baute sich diesmal recht langsam (ab gestern Mittag) auf. Wurde dann aber leider immer im Laufe des Tages immer schlimmer. Zunächst habe ich es mit Vomex und einer Melperon Tablette versucht, aber abends wurde es so schlimm, dass ich mich ständig übergeben musste. Das ist bei mir leider immer so. Als dann in der Nacht gegen 4:00 Uhr die Migräne die Seite wechselte, habe ich es nicht mehr ausgehalten. Bis dahin hatte ich immer nur minutenweise geschlafen. Wenn die Migräne die Seite wechselt, kann ich mich darauf einstellen, dass sie dann auf dieser Seite wieder einige Stunden anhält….?
    Das habe ich mir nicht mehr zugetraut und in meiner Verzweiflung zu meinem Notfallnasenspray (Ascotop) gegriffen. Ich war dann einfach nur erleichtert, dass es half.
    Doch ich bin nun auch ziemlich resigniert, dass ich es nicht geschafft habe…?

    Liebes Sternchen,
    Du hast sicher recht, dass man sehr an seinem Verhalten arbeiten muss, aber das tue ich bereits so gut es geht… Es gelingt mir mal mehr mal weniger gut, aber ich glaube nicht, dass ich da noch soo sehr viel mehr machen kann.
    Ich hatte die letzten zwei Jahre wegen der Migräne psychotherapeutische Begleitung, habe auch in der Schule meine Stunden reduziert, versuche mich zwischendurch möglichst oft zu entspannen, gehe möglichst immer um die gleiche Zeit schlafen, etc.,etc.

    Sorgen und Ängste auszuschalten, gelingt mir allerdings nicht so gut…daran muss ich noch arbeiten.
    Da ich keinen Partner an meiner Seite habe, (und durch die Migräne ist es auch schwer jemanden kennenzulernen, am WE bin ich fast nur zu Hause) habe ich das Gefühl, immer alles mit mir alleine ausmachen zu müssen.

    Meine Kinder will ich nicht noch mehr mit meiner Migräne belasten, als ich es so schon tue. Das gleiche gilt für meine Eltern, um die ich mich auch kümmern muss, weil sie aufgrund ihres hohen Alters nicht mehr fit sind. Natürlich wissen sie um meine Migräne. Aber mein Vater hat Demenz und meine Mutter ist dadurch schon genug belastet.
    Die Sorge um die Familie lässt sich nicht einfach aus dem Kopf verbannen,bzw. fällt mir das sehr schwer, ich schätze, dass das auch ein Knackpunkt bei mir ist.

    Liebe Bettina,
    deine Worte haben mir sehr gut getan. ? Du findest immer die richtigen Worte. Vielen Dank dafür!! ?

    Eine letzte Frage:
    Gibt es Melperon vielleicht auch als Zäpfchen? Das Problem ist ja, dass ich nichts bei mir behalten kann, wenn die Migräne erst mal richtig in Fahrt gekommen ist…

    Nochmals lieben Dank an alle!!! ?

    Liebe Grüße,
    Gigi

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