Gigi: Unterstützung bei Triptanpause? Wie oft kann man Cortison nehmen?

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  • Gigi
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    Beitragsanzahl: 91

    Liebe Jasmin,
    es freut mich sehr für dich, dass sich dein Kopf zumindestens etwas beruhigt hat und ich finde es ganz toll wie du es schaffst die Schmerzmittelpause durchzuziehen!!!!
    Du wirst sicher die nächste Zeit noch stärker davon profitieren und auch ganz schmerzfreie Tage haben! Ich wünsche es dir so sehr!!

    Du hast vollkommen recht, viele wissen gar nicht wie gut sie es haben, aber die Perspektive richtet sich eben immer nach dem jeweiligen Befinden…
    Ich merke zum Beispiel auch, dass wenn es mir gut geht, ich mir wieder „erlaube“ über andere Dinge Sorgen zu machen… komisch, oder?
    Andererseits bin ich inzwischen dankbar für jeden schmerzfreien Tag und das ist ja auch etwas Positives!
    Geht es dir auch so?
    Ich wünsche dir, dass es weiter bergauf geht! ???
    Ganz liebe Grüße,
    Gigi

    Gigi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 91

    Liebe Headbookgemeinde,

    nach einiger Zeit stillen Mitlesens melde ich mich mal wieder zu Wort…
    Die letzten Monate war ich leider zu frustriert um zu schreiben, hatte leider sehr viel Migräne, aber nun gibt es Neuigkeiten, ich habe einen Termin zur stationären Behandlung in Kiel!!! ?

    Ich bin aufgeregt und freue mich, dass der Termin nun absehbar ist!!!!

    Ich bin auch sicher, dass die Entscheidung richtig für mich ist und setze große Hoffnungen darauf, dass mir dort geholfen wird. ?

    Leider mache mir aber auch mal wieder wahnsinnig viele Gedanken, um nicht zu sagen: Sorgen… ich kann das „Kopfkarussell“einfach nicht abstellen!

    Es sind solche Fragen wie: Werden meine Kinder die Zeit ohne mich gut klarkommen? ?
    Wird mein Arbeitgeber die Gründe meiner Abwesenheit nachvollziehen können? ?
    Soll ich den Termin um eine Woche nach hinten verschieben, weil dann (in beruflicher Hinsicht) alles viel einfacher zu organsieren wäre, oder wäre das blöd und käme in Kiel nicht gut an? ?
    Wird die Medipause für mich sehr schwierig werden?
    Werde ich dort (vor allem Nachts) zur Ruhe kommen?(Ich habe einen sehr leichten Schlaf und wache beim kleinsten Geräusch auf! ?)
    Wie kann es mir gelingen, danach die Medipause (ohne Hilfe) fortzuführen? ?

    Sind diese Fragen normal oder bin ich ein schwieriger Fall?
    Vermutlich ist es eine Mischung aus beidem…?
    Hätte ich all diese Fragen nicht, hätte ich vermutlich auch weniger Migräne….stimmts? ?

    Wer kann mich beruhigen, oder mir auf eine der Fragen einen Rat geben?

    Bin dankbar für jeden Tip!

    Ganz liebe Grüße
    an euch alle!!! ?????
    Gigi

    Jasmin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 380

    Hallo Gigi,
    Bzgl.deiner Kinder kann ich natürlich nichts sagen, da ich sie ja nicht kenne, in allen anderen Punkten kann ich dich beruhigen. Ich bin vor 1 Woche aus Kiel zurückgekommen, selbst auf der Hinfahrt hatte ich auch viele deiner Ängste. Doch ich hatte dort wirklich eine wunderbare Zeit, habe viele neue Anregungen bekommen zum Umgang mit „meiner“ Migräne, fühlte mich dort vor allem auch fachlich, medizinisch etc.bestens aufgehoben. Kurzum: sei froh, dass du die Chance bekommst. Mir geht es momentan deutlich besser, ich würde auf neue Prophylaxe umgestellt, nur die ersten Tage und Nächte gab es etwas Umstellungschwierigkeiten, doch die würden allseits kompetent und sehr liebevoll aufgefangen.
    Freu dich drauf, dass man vorher aufgeregt ist und ängstlich ist normal und gehört besonders für uns mit dazu. Also ich bin dem Himmel dankbar, dass ich es nochmal gewagt habe und meiner Ärztin, dass sie mich dabei so unterstützt hat.

    Herzliche Grüße
    Jasmin

    Gigi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 91

    Liebe Jasmin,
    ich bin froh, dass du mir geantwortet hast, ich dachte schon, mein Schreiben wäre untergegangen, vielen Dank!

    Deine Worte geben mir auf jeden Fall Mut! Dass sich der Aufenthalt lohnt, da habe ich auch eigentlich gar keinen Zweifel. Wahrscheinlich muss alles andere eben irgendwie gehen. Es ist wichtig, dass ich das jetzt angehe.

    Hast du dort eine Medipause gemacht? Ist es ratsam, sich danach noch krankschreiben zu lassen, um sie zuhause fortzusetzen?

    Schade, dass wir uns dort nicht getroffen haben, ich hätte dich gern (in „3D“) kennengelernt! ?

    Liebe Grüße,
    Gigi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28656

    Liebe Gigi,

    so schnell geht ein Beitrag nicht unter, Du hattest ja erst heute Mittag geschrieben. 😉

    Diese Gedanken sind völlig normal, ich hatte sie auch vor meinem ersten Klinikaufenthalt. Damals waren meine Kinder noch verhältnismäßig klein und ich entsprechend besorgt. Ging aber alles super gut, obwohl ich sie verteilen musste auf Freunde und Verwandte, da mein Mann zu dieser Zeit auch noch Nachtdienste und Bereitschaftsdienst hatte.

    Hast Du Deinen Arbeitgeber denn schon eingeweiht? Wenn die Woche darauf für Dich idealer wäre, frage mal in der Klinik nach. Wenn es irgendwie möglich ist, den Termin für Dich eine Woche nach hinten verschieben, dann geht man auf solche Wünsche ein. Manchmal ist es halt leider nicht möglich, da die Zimmerplanung eine höchst komplizierte Sache ist. 😉 Aber Fragen kostet ja nichts.

    Wenn Du sehr geräuschempfindlich bist, könntest Du vielleicht über eine Zuzahlung fürs Einzelzimmer nachdenken. Sonst kann man ja auch Glück haben und die Zimmernachbarin ist ebenso empfindlich und Ihr beiden seid dann entsprechend leise. Für alle Probleme gibt es dort Lösungen, die Schwestern oder Frau Ziegler sind immer für die Patienten ansprechbar.

    Nach dem Klinikaufenthalt sollte man mindestens noch eine Woche krankgeschrieben werden und nicht sofort wieder arbeiten.

    Für mich war der Klinikaufenthalt damals die ganz große Wende, was natürlich nicht heißt, dass man geheilt entlassen wird. 😉 Schau mal in die Gruppe „Aufenthalt in der Schmerzklinik Kiel“, da habe ich einige wichtige Fragen + Antworten gesammelt, die vor dem Klinikaufenthalt so anfallen können.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Jasmin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 380

    Liebe Gigi,
    in 3D kennengelernt – witzig :))
    So wirst du sicher viele andere nette und vor allem verständnisvolle Mitpatienten dort kennenlernen – es ist schon etwas besonderes, dort auf andere Betroffene zu treffen, die gleich wissen, wovon du sprichst, die die gleichen Probleme haben, aber eben auch besonders gut drauf sind, wenn sie gerade wieder schmerzfrei sind. Ich fand die Atmosphäre diesmal sehr angenehm. (Also ehrlich gesagt hatte ich vorher große Bedenken, weil ich bei meinem ersten Aufenthalt vor sechs Jahren emotional ziemlich abstürtzte, nachdem kurz vorher mein Mann verstorben war. Aber diesmal war ich in einer ganz anderen Verfassung dort.)

    Ich selbst musste keine Medipause machen, weil ich vorher schon acht Wochen zuhause durchgezogen hatte, wobei es nach und nach immer harmloser mit den Schmerzen wurde. In den acht Wochen hatte ich max.drei Tage am Stück mal schmerzfrei, kam also fast nicht aus der sogen.chronischen Phase raus.
    Ich habe dann trotzdem in Kiel mit einer Ausnahme auf Schmerzmittel verzichtet, die Ausnahme bestand in 1mal Diclofenac-Tropfen, die mir sonst niemals geholfen haben, ich war fasziniert.

    Ich würde mal davon ausgehen, dass du anschließend noch krankgeschrieben wirst, denn es bringt überhaupt nichts, die Pause dort zu beginnen und dann zuhause gleich im gewohnten Trott weiterzumachen. Das solltest du dir nun wirklich zugestehen – man muss ja auf lange Sicht das Ganze angehen. Doch da wirst du im Laufe der Klinikzeit sicher selbst drauf kommen bzw. hingeführt werden, da bin ich ganz zuversichtlich.
    Wir haben alle nur dieses eine Leben und sollten es uns so angenehm wie möglich machen. Versuch einfach, dich auf alles einzulassen, und zum Schlafen wirst du bestimmt gebracht, das ist ja sehr wichtig , auch für die Migräne insbesondere.

    Und was den Termin angeht, kannst du ja telefonisch nachfragen, ob eine Verschiebung möglich ist, wenn es für dich anders stressfreier wäre. Doch du wirst eh nicht alles in den Schulferien durchziehen können, wenn es dir darum geht(?).
    Liebe Gigi, ich wünsche dir wirklich ganz viel Hilfe und neuen Mut und Zuversicht!
    Ich habe in meinem Leben schon soviel gute Vorträge zu Migräne gehört, trotzdem lernt man immer wieder neues dazu.

    Alles Liebe für dich
    Jasmin

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7751

    Liebe Gigi,

    vorweg: du wirst in Kiel kein Fall sein, ob schwierig oder nicht, sondern einfach nur Gigi, die sich unnötig viele Sorgen gemacht hat im Vorhinein. Wenn du da bist, bist du ein Mensch der Hilfe sucht.

    Hast du den Termin jetzt gerade erst bekommen? Dann würde ich mal nachfragen, ob du um eine Woche verschieben kannst, warum nicht? Wenn du dann da bist, weiß eh niemand mehr, dass der Termin verschoben wurde. Das schreiben die sich doch nicht extra auf!

    Wie die Medipause werden wird, kann dir sicher niemand verbindlich sagen. Aber sicher ist, dass es dir so einfach wie irgendmöglich gemacht werden wird. Und: gestorben ist bisher noch niemand dabei 😉 .

    Für die nötige Ruhe würde ich mir Ohropax einstecken. Tja, ob dein Arbeitgeber das gut findet oder nicht, kannst ihm ja erklären, dass du extra den Termin so gelegt hast, dass es für ihn günstig ist 😉

    Und deine Kinder, die sind, glaub ich, 15 und 18 Jahre alt. Was soll denn da Schlimmeres passieren, als dass sie mal zeigen können, wie „groß“ sie schon sind. Lass sie die Zeit ohne dich doch einfach mal ausprobieren. Jugendliche können immer viel mehr als die Eltern ihnen zutrauen. Und vor allen Dingen jetzt nicht ständig Bedenken äußern, das nervt die nur.

    Jetzt wünsch ich dir noch viel mehr innere Ruhe, es kommt sowieso wie es kommt! Ob du dich jetzt noch schnell verrückt machst oder nicht. Und es wird gut!!! 😀

    Alles Gute,
    Julia

    Gigi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 91

    Danke liebe Bettina
    und danke liebe Jasmin,
    für eure Antworten!

    Ja, liebe Jasmin, du hast recht, erst hatte i