Guten Morgen, ich bin neu hier und möchte mich vorstellen (Sommerwind)

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  • Sommerwind
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    Guten Abend ihr Lieben!

    Liebe Alchemilla,

    ich kenne diese Hummeln im Hintern auch nur zu gut und das sitzen bleiben und nichts tun, muss ich auch erst lernen.
    Schnell noch das bisschen Wäsche, das bisschen Staub wischen, durchsaugen dauert ja auch nicht so lange und plötzlich ist das Haus sauber und eigentlich wollte ich nichts tun 😉

    Ich versuche wirklich die Achtsamkeit zu lernen und hoffe zu der inneren Ruhe und Entspanntheit zu finden, die ich mir wünsche. Ich freue mich sehr für Dich, dass Du Deine Stille und Ruhe jetzt in vollen Zügen geniessen kannst!

    Liebe Katrin, ich hoffe ihr hattet einen tollen Tag und konntet, das schöne Wetter in vollen Zügen genießen!
    Ich war vor 2 Wochen mit einer Freundin in Boltenhagen, es war wunderschön, wir sind über 10km an der Steilküste entlang spaziert und haben uns den Wind um die Nase wehen lassen und von der Sonne haben wir uns die Nasenspitze wärmen lassen, mehr hat auch nicht aus unseren Klamotten rausgeschaut 🙂

    Da war meine Migräne auch leider all gegenwärtig und hat mich das ganze Wochenende begleitet, mal schwächer, mal stärker, trotzdem habe ich es genossen 🙂

    Liebe Heika,

    natürlich, die Nordsee geht auch ;-).
    Letzten Sommer war ich mit meinen beiden Kleinen, eine Woche in Cuxhaven und es war eine der Schönsten Urlaube, die wir hatten. Von früh bis abends sind wir am Strand spaziert oder haben uns in den Sand gelegt, natürlich Eis gegessen und sind im Watt gewandert, haben die Krebse beobachtet und Burgen gebaut.

    Ach, wenn ich das alles so lese und schreibe, bin ich automatisch wieder entspannt und zufrieden 😀

    Ja, der Prof. hat mir auch schon gesagt, das mit Psychologen, dann ein Stressmanagement überlegt wird
    und so eine Art Tagesplanung erstellt wird.

    Heute hat mich unser Telefon auf der Arbeit, trotz Dauerklingeln überhaupt nicht aus der Ruhe gebracht.
    Es ist wirklich tagesformabhänig und wie mir mein Kopf gesonnen ist. Heute hatte ich einen guten Tag!

    Liebe Julia 🙂

    das klingt super, ein Eisbecher auf Föhr!
    Ich denke ich bin auch so der Partnerbechertyp 😀

    Wohnst Du auf Föhr?

    Ich hoffe ihr hattet heute alle einen einigermaßen schmerzfreien Tag!
    Ich bin wirklich froh über diesen tollen Austausch in diesem Forum!
    Danke!

    Allen eine gute Nacht und liebe Grüße
    Sommerwind

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 528

    Liebe Julia,

    Katrin kommst du auch eben mal rüber an die Nordsee? Ich würde mich sehr freuen.

    Ja, ich komme! Aber nur, um euch zur Fahrt an die Ostsee abzuholen! Für mich ist diese unvergleichlich! Wenn euch die Nordsee lieber ist, bleibe ich kurz zum Tee, denn für Eis ist es mir noch zu kalt!

    Ganz liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! ?

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5624

    Zu kalt für Eis, liebe Katrin? Eis geht doch wirklich IMMER! 😀

    Man sieht, dass du mich persönlich kennst, liebe Julia. Wenn du mir den ersten Partnerbecher spendiert hast, darf ich dann die zweite Runde übernehmen? 😉 🙂

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 528

    Liebe Alchemilla,

    deinen Beitrag habe ich mir gleich wieder in meinen „Erste-Hilfe-Ordner“ kopiert! DANKE für deine wieder einmal wahren und treffenden Worte!

    Ich glaube, wir können uns am besten helfen, indem wir die Dinge so nehmen, wie sie sind ( jedenfalls, wenn wir keinen Einfluss nehmen können). Ärgern darüber macht es nur schlimmer.

    Ich weiß, dass mir der Ärger über diese Dinge nicht hilft und es mir mit dem Ärger nur noch schlechter geht. Und dennoch frage ich mich manchmal, warum vieles so ist wie es ist und lasse meinen Ärger darüber auch mal zu.
    Z.B. habe ich vorgestern auf der Fahrt hierher nach Rügen wieder Einiges gesehen, was die Menschheit nicht braucht und sie nur vom Eigentlichen und Wichtigen ablenkt:

    • Die großen Plakate, die an der Autobahn stehen, auf denen steht, dass einer trinkt und 3 sterben (oder so was ähnliches!). Man müsste doch davon ausgehen können, dass jeder, der einen Führerschein hat, sich auch mit Verkehrsregeln auskennt (erlaubte Geschwindigkeit…) und weiß, dass es der Besonnenheit und der Rücksichtnahme bedarf, wenn man sich auf der Straße bewegt. Und dann wird man mit Bild und Schrift auf diesen Negativ-Szenarien-Plakaten, wie man es NICHT machen soll, von der Konzentration auf den Verkehr abgelenkt – das ist so irrsinnig! Man könnte auch positive, motivierende Plakate mit Inhalten, wie es denn richtig geht, aufstellen, wie z.B. alle heil, gesund und fröhlich am Ziel ankommen. Wobei das auch wieder eine Ablenkung wäre und die Konzentration beeinträchtigt.

    • Die „Blinkanlagen“ mit der Information über die momentane Geschwindigkeit, auf die ein „Danke“ oder „Langsamer“ folgt! Erstens habe ich einen Tacho im Auto, auf dem ich mein Tempo kontrolliere! Mittlerweile braucht der moderne, bequeme, verwöhnte Mensch nur einen Hebel oder Knopf betätigen, dann hält das „intelligente“ Blech von selbst die Geschwindigkeit! Aber nein, wir nutzen den angeblich so tollen Hinweis und lassen unseren Blick zwischen Anzeige am Straßenrand und Anzeige auf dem Tacho hin- und hergleiten und laufen so Gefahr, das Kind mit seinem Ball, einen Fußgänger, der die Straße überquert oder ein vor uns bremsendes Auto nicht zu sehen – rums!

    Und dass das nicht nur für unsere Migränegehirne sondern auch für Otto Normal eine Reizüberflutung darstellt, uns unruhiger und aggressiv wird nicht wahrgenommen oder hinter der gut gemeinten Absicht, alle Verkehrsteilnehmer schützen zu wollen und Unfälle zu vermeiden, verbannt! Es ist Vieles so hausgemacht und wird so zu ein niemals endender Rattenschwanz, obwohl es oft deutlich einfacher zu lösen wäre.

    Und wenn wir genau hinspüren, so wie ihr es beschrieben habt, und merken, was uns wann zu viel wird und dann die Situation beenden, weggehen, Stille aufsuchen, dann ist das der beste Schutz. Der einzige Schutz.

    Genau! Wir selbst können uns am besten schützen, weil wir am besten spüren, wann wir Schutz brauchen. Wobei es auch immer mal wieder Situationen geben wird, aus denen wir uns nicht immer rausnehmen können.

    Meistens ist der Verlust nicht wild.

    Darüber habe ich gestern auf der Fahrt zum Kap Arkona sinniert und glaube, dass mir dein kurzer Satz eine wichtige Erkenntnis beschert hat:

    Vielleicht ist es ja doch so, dass jeder Verlust bzw. Verzicht (meinen in dem Fall beide Worte das gleiche?) auch ein Gewinn bedeutet. Es sind die beiden Seiten einer Medaille. Ich weiß nicht genau, ob mein Beispiel so gut passt, aber vielleicht kann ich es so sehen:
    Kein Verzicht auf einen Kinobesuch bedeutet zusätzliche Reize und Anstrengung, das minimiert meine Chancen auf Linderung und kann eine Verschlimmerung begünstigen. Verzichte ich wegen der Schmerzen auf den Kinobesuch, können Ruhe und Zeit ein Gewinn sein, um mich zurückzuziehen und auszuruhen. Das kann meine Chancen auf Linderung der Schmerzen erhöhen oder gibt mir die Möglichkeit (mit Sedierung) vielleicht zu schlafen.
    Und vielleicht ist der Gewinn dann die Lebensqualität, die du beschreibst.

    In einem anderen Forum hat sich mal jemand beklagt: „Ich finde einfach keine Ruhe.“ Die Antwort war: „Ruhe findet man nicht. Die liegt nicht irgendwo herum.“
    Das ist wohl etwas, was man aktiv und absichtsvoll gestalten muss. Und OHNE schlechtes Gewissen.
    Dieses Nichts-Tun, von dem Heika schrieb, und was unsereins täglich eine Stunde lang praktizieren sollte, das musste ich regelrecht üben.
    Nein, nicht aufspringen und das noch eben schnell erledigen, und das noch und das auch noch . . . einfach sitzen bleiben und sich spüren und keine Gedanken durchkauen. DA SEIN und wahrnehmen, was gerade ist.
    Ich übe es wie ein Muskeltraining in der Muckibude. Anfangs ist es fast unmöglich aber täglich macht man Fortschritte.

    ???

    Die Stille im Inneren, die Gelassenheit, die Frage, wie wichtig es denn wirklich ist, was man da tun soll, das sind die Trainingsprojekte, die uns gut tun.

    Richtig!!! Und das übe ich immer wieder und so lange, bis es in Fleisch und Blut übergegangen ist. Ich glaube, es sind diejenigen, die dieses Ziel erreicht haben, bei denen ich den Eindruck habe, dass diese Menschen scheinbar nichts, aber auch nichts aus der Ruhe bringt! Das fühlt sich bestimmt richtig gut an!

    Ganz liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! ?

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7456

    Zu kalt für Eis? Gibt’s das? Glaub ich nicht! ? ? ? ? ☕ ?

    Hab dann schon mal die Eisdiele gemietet, wer also kommen möchte, einfach mal vorbeischauen. Es gibt sogar Doppel-Partnerbecher!!! ? Wär das was für euch? Pott Tee natürlich auch.

    Und da ich absoluter Nordseefan bin, bleib ich doch lieber für die Zeit meines Urlaubs hier, liebe Katrin.

    Dann bis bald, freu mich auf euch,
    Julia

    Heika, das mit den Folgebechern machen wir dann wie immer…… ?

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3975

    Liebe Katrin,
    hab vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung.
    Ich freue mich immer, wenn ich erfahre, dass jemand mit meinen Gedanken etwas anfangen kann.
    Das mit dem „Verlust“ sehe ich viel simpler. Es ist nur die Frage: um wie Vieles ärmer ist mein Leben, wenn ich diesen Film nicht sehe? Nicht im Kino sehe?
    Und das ist keine rhetorische Frage. Ich habe den Film „Stolz und Vorurteil“ mit Keira Knightley im Kino gesehen und ich zehre immer noch von den Erinnerungen, weil es so rundum schön war.
    Aber manch andere Filme, von denen Leute schwärmen, sind kein doller Gewinn für mich, dafür ins Kino zu gehen. (Kinos sind immer viel zu laut ! ! ! )

    Ob diese Plakate und die Blinklichter für andere Menschen auch eine Reizüberflutung darstellen, da bin ich mir nicht so sicher.
    Manche Leute brauchen extremen Nervenkitzel, um sich überhaupt selbst mal zu spüren.
    Das ist für mich unvorstellbar aber es ist so.
    Die Männer in meiner Familie lieben Actionfilme heftigster Art und können zwei oder drei hintereinanderweg sehen und genießen.
    Ich renne nach den ersten 5 Minuten raus und freue mich, dass ich ein eigenes Zimmer habe.

    Ich hoffe, Sommerwind, du profitierst von unseren Gedanken auch. Sonst sollten wir vielleicht dein Forum mal in Ruhe lassen damit, oder?

    LG
    alchemilla

    Manuela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1

    Hallo ich bin neu hier bin Manuela.
    Also ich bin 46 Jahre alt. Ich hatte mit mein 23 Lebensjahr ein schweren Arbeitswege Autounfall seid dem Rentner Saß 1 Jahr im Rollstuhl Beine füsse komplett kaputt Polytrauma. Dann ging es los mit Kopfschmerzen die immer noch erträglich waren seid 2011 hatte ich nach 25 Operationen eine Total OP danach fing die Mirgäne an 20 Tage im Monat, ich wußte nicht mehr nahm Imigran Nasal dann würde es vom Markt genommen. Da stand ich nun bin darauf zur Reha gekommen und da gab man mir Maxalt. Halfen nur eine gewisse Zeit dann ging nichts mehr bis ich mir übers Internet Hilfe gesucht habe. SCHMERZKLINIK KIEL. Ich rief da an um ein Termin und Unterlagen alle zu bekommen. Ohne Ärztliche Hilfe nun war ich in Kiel vom 23.01 bis 8.02.2018.und hatte da ein Medikamenten pause. Die nicht leicht war. Und hab jetzt Naproxen und Asco top Nasal für Migräne. Und bekomme auch noch Doxipin das mir jetzt das Leben etwas schwer macht. Gewichtszunahme 9 Kilo kaputte Schmerzende füsse und Artosil. Das Doxipin wurde jetzt nach mein Anruf in Kiel mit Fr. Dr. GERGELY Reduziert von 50 mg auf 25 mg. Ich würde es gerne absetzen oder weiß jemand Rat als Ersatz ohne Gewichtszunahme?

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27904

    Willkommen liebe Manuela. 🙂 Du bist jetzt in Sommerwinds Schmerzverlauf gelandet. Magst Du bitte hier einen neuen für Dich öffnen? https://headbook.me/groups/mein-persoenlicher-migraeneverlauf/forum/ Wir melden uns dann dort zu Deiner Frage.

    Bitte hier nicht mehr zu Manuela weiterschreiben.

    Sommerwind
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Guten Abend ihr Lieben,

    Ja ich profitiere auf jeden Fall von euren Gedanken 🙂

    Hört bloß nicht auf zu schreiben 🙂

    Auch wenn ich nicht immer schreiben kann, so lese ich doch zwischendurch immer mal rein und freue mich wirklich über jeden Beitrag!

    Ich bin auch der Meinung EIS geht immer. Wir hatten an dem Wochenende in Boltenhagen, Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern, dazu Vanilleeis und Sahne. Ein Traum!

    Liebe Julia, Du machst also Urlaub auf Föhr, wie lange denn noch? Gibt es da eine besondere Eisdiele, von der Du und Heika so schwärmen?

    Liebe Katrin, hast Du Deine Tage auf Rügen genießen können? Das mit Reklameschildern finde ich auch fragwürdig. Die Idee mit den positiven und fröhlichen Botschaften finde ich total toll! Da reicht schon ein lachendes Gesicht, da gab es vor 2-3 ein ganz tolles Plakat von einer Krankenkasse mit einer herzhaft lachenden jungen Frau drauf! Dieses Bild habe ich mir auf meinen PC geholt, weil es einfach so echt und ehrlich aussieht 😀

    Liebe Manuela,

    Herzlich Willkommen im Forum und ich hoffe Du findest auf all Deine Fragen eine Antwort. Ganz viel Freude hier!

    Liebe Grüße
    Sommerwind

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5624

    Liebe Sommerwind,

    keine spezielle Eisdiele. Eis ist allgemein eine ganz besondere Leidenschaft von mir, das weiß Julia. Vor unserem allerersten Forentreffen in Kiel hatten wir eine Wette laufen um einen halben (!) Eisbecher (Gag muss sein 🙂 ) und sie hat gewonnen. Die Eisdiele fand es allerdings nicht so witzig wie wir und lieferte nur einen ganzen, den ich Julia natürlich von Herzen gegönnt habe.

    Ich liebe italienisches Eis, mache Eis aber auch gerne mal selber. Da weiß man, was man drin hat, denn die beim Lesen der Zutatenliste von industriell gefertigtem Eis überkommt mich oft das Grauen. Ebenso, wenn man viel Geld für Luft bezahlt, d.h. wenn auf der Verpackung ein großer Unterschied zwischen Liter- und Grammangabe zu finden ist, dann ist die Masse künstlich stark aufgeschäumt.

    Es gibt übrigens tatsächlich bei manchen Menschen einen Eis-Kopfschmerz, wenn sie schnell viel kaltes Eis essen. Der ist natürlich bald wieder vorbei. Und ich hab ihn definitiv nicht!! 😀

    Lieber Gruß
    Heika

    Sommerwind
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Guten Morgen ihr Lieben,

    das ist ja witzig :-D! Ich hätte euch auch einen halben Eisbecher gemacht, wenn ich der Besitzer der
    Eisdiele gewesen wäre 🙂

    Als hätte ich mit meinem Kopf nicht schon genug zu tun, hab ich jetzt noch einen akuten Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule. Ich dachte ich hätte mich verlegen, da es aber nach 6 Tagen noch nicht besser war, wurde ein MRT gemacht und der Übeltäter gefunden, nun war ich beim Neurochir. und bekam eine Spritze, Montag wird infiltriert und wir versuchen mit Physio. um eine OP drumherum zu kommen.

    Das passt nun wirklich überhaupt nicht, in 2 Wochen gehe ich doch in die Schmerzklinik 🙁

    Hab gleich gefragt, ob das die Ursache für die vielen Kopfschmerzen/Migräne sein kann. Für die Kopfschmerzen ja, aber nicht für die Migräne.

    Habt ein schönes Wochenende!

    Liebe Grüße
    sendet Sommerwind

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5624

    Liebe Sommerwind,

    nun ist ein Monat vergangen und ich hoffe sehr für dich, dass es dir mit deiner HWS wieder besser geht und du dir eine OP sparen kannst.

    In deinem Schmerzverlauf haben wir neulich ausführlich über die heutige Reizüberflutung gesprochen. Katrin war so lieb und hat mir per PN ein passendes Gedicht dazu geschickt. Ich nahm Kontakt zu dem Autor auf und habe von ihm inzwischen die Erlaubnis bekommen, es hier in Headbook zu veröffentlichen. Deshalb jetzt noch diese Ergänzung an dieser Stelle:

    Reizüberflutet

    Überflutet von den Reizen,
    die modernes Leben birgt,
    sollt‘ man mit der Zeit nicht geizen,
    die Besinnlichkeit bewirkt.

    Nach der Eile – braucht es Weile,
    denn Besinnung tut oft Not,
    dass die Seele vollends heile,
    denn sie kommt sonst aus dem Lot.

    Klaus Ender

    Lieber Gruß
    Heika

    Sommerwind
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Guten Morgen ihr Lieben,

    da bin ich wieder. Zurück aus der Schmerzklinik und unoperiert an der Halswirbelsäule :-).

    Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, soviel gibt es eigentlich zu erzählen.

    Die Klinik war toll. Ich war 3 Wochen dort, sie haben mir alle meine Medikamente weg genommen, sollte ja ein „Entzug“ sein und ich wurde auf Topiramat eingestellt. Das vertrage ich wirklich super und darum hat er es auch ziemlich schnell auf die Optimaldosis von 100mg hochdosiert, die nehme ich jetzt seit gestern.

    Die Migräneattacken ohne Medikamente zu ertragen ist, ich weiß nicht wie es beschreiben soll, aber ich glaube, das brauche ich auch nicht…

    Die richtig akuten haben immer ca. 2 Tage gedauert. Einmal war es so schlimm, da hab ich doch eine Sumatriptan bekommen, weil ich nicht mehr Herr meiner Sinne war. Der Schmerz hat sich überall ausgebreitet, als dann noch meine Zähne und mein Ohr auf der Migräneseite wehtaten und ich gar nicht mehr richtig da war, hab ich das Triptan doch bekommen. Ich hatte das Gefühl mir platzt gleich der der Kopf, das Auge, die Schläfe, ich konnte nicht liegen, hab im sitzen geschlafen. Aber ihr wisst wovon ich rede.

    Die anderen Attacken habe ich recht gut händeln können. 3-4 Liter Wasser, schlafen, kleiner Spaziergang, wenn es möglich war. Aussitzen hat der Chef immer gesagt.

    Nun bin ich entlassen und die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt. Ich werde meine Arbeitszeit reduzieren. Muss an der Akzeptanz zu der Krankheit arbeiten. Soll 3 mal Ausdauersport und 2-3 Entspannung in den Alltag einbauen. Dort ging es mir wirklich besser.

    Ich hatte sogar 5 Tage, indem in meinem Kopf komplette Stille herrschte, ich weiß gar nicht mehr, wann ich das zum letzten Mal hatte. Sonst ist ja die Migräne bzw. Ein Dauerkopfschmerz immer unterschwellig zu spüren.

    Und ich glaube Katrin hatte das mit dem Fernseher geschrieben, der läuft seitdem ich dort angereist bin frühestens 20:15 und an manchen Tagen lief er gar nicht, weil ich lieber noch draußen war oder auf dem Ergometer und Radio hab ich seit dem 09.04. überhaupt nicht mehr gehört 🙂
    Und ich vermisse nichts!

    Das zu dem tollen Gedicht der Reizüberflutung!

    Den Bandscheibenvorfall haben sie dort auch super behandelt, mit MT und Strom. Ich kann den Kopf wieder bewegen und die Schmerzen sind fast vollständig weg.
    Dafür konnte ich ja auch keine Schmerzmittel bekommen, wegen dem Entzug.

    Jetzt muss ich noch 3 Wochen ohne Triptane aushalten, solange soll ich auch noch zu Hause bleiben. Danach darf ich wieder Sumatriptan nehmen, aber wohldosiert.

    Ich hoffe ihr findet euch durch und ich habe einigermaßen geordnet geschrieben.

    Liebe Grüße eure
    neumotivierte
    SOMMERWIND 🙂

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5624

    Liebe Sommerwind,

    na, das sind doch mal rundum gute Neuigkeiten! Ich freue mich mit dir, dass diese Klinikzeit so gut verlaufen ist und du auch deine Bandscheibenproblematik in der HWS so gut in den Griff bekommen konntest.

    Eine Medi-Pause heißt eigentlich, dass man vollständig pausiert und leider gilt da nicht „einmal ist keinmal“, doch wer von uns könnte dich in deiner Verzweiflung nicht verstehen? Du hast das sicherlich mit deinem Arzt dort besprochen, dass du mal ein Triptan genommen hast. (Wie kamst du da überhaupt ran…? 😉 Heimlich in der Nachttischschublade versteckt gehabt? 😉 )

    Ich wünsche dir, dass du auch die restliche Zeit ohne Triptane noch gut hinter dich bekommst, deine Vorsätze mit Ausdauersport und Entspannung im Alltag gut umsetzen kannst und dir das Topiramat gute Dienste leistet. Viele berichten gerade von diesem Medikament, dass Attacken milder verlaufen.

    Weiterhin alles, alles Gute,
    Heika

    Sommerwind
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Liebe Heika, ich musste bei meiner Ankunft alles abgeben, dass habe ich auch brav getan. Hihi.

    Ich habe das nicht von mir aus genommen, der Chefarzt war von meinem Zustand so erschrocken, dass er eine absolute Ausnahme gemacht hat. Die nächsten Attacken waren nicht schön, aber milder und da habe ich auch schlafen können, aber bei dieser war überhaupt gar nichts möglich.

    Die Schmerzen steigerten sich 2 Tage lang immer und immer mehr. Die haben gestochen, gedrückt, gehämmert, gebohrt, einfach alles. Ich konnte nicht liegen, nicht schlafen, einfach gar nichts. Das Migräneauge lief und lief, ich dachte das fällt gleich raus. So schlimm hatte ich es in den 20 Jahren auch wirklich nur 4-5 mal.

    Bis zu 5 Tagen danach sind mir immer noch die Tränen in die Augen geschossen und mein Puls fing an zu rasen, nur bei dem Gedanken an diesen Schmerz. Wie heisst es so schön auf dieser Skala – Vernichtungsschmerz. Das war definitiv so einer.

    So eine möchte ich nie wieder erleben.

    Liebe Grüße
    Sommerwind 🙂

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5624

    Oha, diese heftige Attacke klingt ja wirklich brutal, liebe Sommerwind. Da hätte eigentlich alternativ wohl nur noch eine Vollnarkose geholfen. 😉 Nun, dein Arzt wird wissen, was er getan hat. Meine wirklich scherzhaft gemeinten Vermutungen sind damit natürlich vollständig vom Tisch. 🙂

    Lieber Gruß
    Heika

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4577

    Liebe Sommerwind,

    klasse, dass du so einen riesen Schritt nach vorne machen konntest. Ich freu mich total für dich.

    Als ich seiner Zeit in Kiel war, hat man auch versucht, mich aus so einer Attacke zu holen. Ich kann mir gut vorstellen wie es für dich war. So etwas möchte man wirklich nicht noch einmal erleben. Es ist ja bekannt, dass der Schmerz in der Medipause so richtig ausholen kann.

    Gut dass du das jetzt geschafft hat. Sollte es nun ein mal einen Schritt zurück geht, weißt du dass immer Luft nach oben ist. Es ist so wichtig sich immer wieder vor Augen zu führen, was unser sensibles Gehirn alles aufnehmen muss. Die Dinge, die man in der Schmerzklinik lernt sollten immer wieder präsent sein. Da können so banale Sachen wie Fernsehen und Radio enorm wichtig sein. Ich empfinde das als große Hilfe und auch Trost.

    Alles Liebe für dich
    Sternchen

    Sommerwind
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Zu diesem Zeitpunkt hätte sofort in eine Vollnarkose eingewilligt.

    Und ich sage Dir, hätte ich die Dinger im Nachtschrank gehabt, dann hätte ich sie zu diesem Zeitpunkt ganz bestimmt genommen und das meine ich vollkommen ernst 😉

    Das klingt vielleicht total blöd und entspricht nicht der Therapie, aber zudem Zeitpunkt wusste ich nicht mehr was richtig und falsch ist.

    Darum hat er sich mit dem hochdosieren dann auch nicht mehr so viel Zeit gelassen und mir versprochen, dass die nächste nicht mehr so heftig wird und er hätte recht. Da konnte ich mir in der Attacke sogar einen kleinen Schmunzler abbringen, als er einen Witz gemacht hat, das fand er toll 🙂
    Er meinte, es ist nur eine Migräne und daran sterben Sie nicht. Na Gott sei Dank meinte ich nur.

    Nun bin ich frohen Mutes!

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7456

    Liebe Sommerwind,

    das war ja keine sooo schöne Erfahrung, die du da machen musstest! Hat es denn keine Begleitmedikation während der Medipause gegeben? Diese Quälerei muss doch wohl eigentlich nicht sein, oder hat man dir dafür einen Grund genannt?
    In welcher Klinik warst du?
    Ich wünsch dir, dass du die restlichen Tage noch gut über die Runden bringst und dann lange von der Pause profitierst. Am Besten durch besseres Attacken-Management für immer.

    Alles Liebe,
    Julia

    Sommerwind
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Liebes Sternchen,

    Ich habe so viel gelernt dort. Aber ich glaube, das Wichtigste, was ich erstmal gelernt, habe ist zu die Migräne zu akzeptieren. Sie nicht mit Tabletten weggzuessen und zu hoffen sie taucht nie wieder auf.

    Den Rest muss ich jetzt umsetzen. Ein hartes Stück Arbeit, aber ich denke es lohnt sich 🙂

    Und ich kann den Chefarzt jederzeit anrufen und ich kann jederzeit wieder aufgenommen werden hat er gesagt.

    Das ist gut zu wissen und stärkt einem zusätzlich den Rücken!

    Liebe Grüße 🙂

    Sommerwind
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Liebe Julia,

    Nein es gibt keine Begleitmedikamente während der Pause. Ich wurde komplett auf 0 gesetzt. Magnesium hab ich bekommen und mit dem Topiramat wurde begonnen.

    Mehr gab es nicht.

    Ich dachte ja auch das es wenigstens Alternativen geben würde, aber leider gab es dort nichts.

    Liebe Grüße
    Sommerwind

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5624

    Liebe Sommerwind,

    ich musste deinen Beitrag jetzt zwei Mal lesen, weil ich es nicht glauben konnte. Kein Kortison? Nichts zur Sedierung? Nichts gegen die Übelkeit? Du meine Güte!!! Ich kann nur erahnen, durch welche Schmerzzustände du da in dieser Klinik gegangen bist.

    Oh, der Griff zum Triptan, wenn man absolut nicht mehr kann, ist doch mehr als verständlich! Ich musste mal monatelang auf Triptane verzichten und habe sie meinem Mann mit zu seinem Arbeitsplatz mitgegeben. Und ich wollte gar nicht wissen, wo sie sind. Sie mussten aus dem Haus. Und dabei bin ich insgesamt ein recht selbstbeherrschter Mensch, doch ich traute mir selber nicht. Denn wenn die Verzweiflung groß genug wird…

    Lieber Gruß
    Heika

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4577

    Ich denke das genauso wie Heika, liebe Sommerwind. Es ist trotzdem klasse, wie du zu Recht gekommen bist. Aber, Julia´s Frage ist m.E. berechtigt und bleibt unbeantwortet. In welcher Klinik warst du? Ich glaube die meisten hier gehen zunächst einmal von der Schmerzklinik Kiel aus. Da wäre Kortison bei einer Medikamentenpause mit auf dem Medikamentenplan, wenn nichts anderes dagegenspricht.

    Lieber Gruß
    Sternchen

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7456

    Sternchen, nicht nur, dass in Kiel die Schmerzmittelpause bei Bedarf durch Kortison unterstützt wird, man bekommt ja auch verschiedene Mittel zur Schmerzdistanzierung oder gegen Übelkeit und zum Schlafen angeboten. Aber wohl mit Sicherheit kein Triptan oder Schmerzmittel. Und gleich in die Vollen mit Topiramat geht man in Kiel auch nicht, Prof. Göbel ist beim Topiramat sogar sehr zurückhaltend, verschreibt es wohl kaum noch.

    Ich vermute mal, DER Chefarzt hat KEINE Migräne ? ? , und wohl auch nicht sehr viel Einfühlungsvermögen dafür. Aber diese harte Tour muss heute nicht mehr sein!

    Sommerwind, dir wünsch ich einen guten Erfolg nach dieser Tortour ☺

    Liebe Grüße,
    Julia

    Sommerwind
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Hallo ihr Lieben stimmt, die Frage hab ich vergessen.

    Ich war in der Schmerzklinik in Jerichow, das ist eine Fachklinik von der AWO.

    Doch eine Infusion mit MCP habe ich bekommen, aber kein Kortison oder ähnliches.

    Ich sollte spazieren gehen, viel trinken, mich ausruhen und das tun was mir gut tut. 2 mal hatte ich eine Eisabreibung im Nacken, hat aber bei den starken Attacken nichts gebracht.

    Das mit dem Kortison oder was zum sedieren hatte ich hier ja schon öfter gelesen, aber ich dachte nicht in der Position zu sein, dem Chefarzt solche Vorschläge zu unterbreiten. Man weiß immer nicht, wie das aufgefasst wird.

    Diese Klinik hatte mir mein Neurologe empfohlen.

    Topiramat soll ich jetzt bis Ende des Jahres nehmen und dann soll es wieder abgesetzt werden. Darf man das nicht durchgehend nehmen?

    Liebe Grüße
    Sommerwind

    Sommerwind
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Liebe Julia,

    Nein DER Chefarzt 😉
    hat keine Migräne. Bei der Visite musste ich auch nochmal ganz detailliert erklären wie sich sowas denn anfühlt, denn keiner hatte eine Vorstellung davon, wie sich das anfühlt und wie es einem dann geht.

    Der Arzt der auf der Station noch zuständig war, war mir auch ein bisschen suspekt.

    Wenn ich eine starke Attacke angeben habe, hat er immer gefragt, warum ich nicht nach einer Infusion gefragt habe. Da dachte ich immer nur, na weil die gegen Übelkeit ist und nicht gegen die Attacke und wenn mir nicht so übel ist brauche ich die ja nicht. Ich wusste immer nicht so richtig was ich davon halten sollte.

    Liebe Grüße
    Sommerwind

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7456

    Liebe Sommerwind,

    bei der Art von Behandlung während der Schmerzmittelpause würde in Kiel jeder Arzt nur mit dem Kopf schütteln.
    Mach dich hier bei uns mal schlau, damit dir sowas nicht wieder passiert. Leider ist es oft sehr schwer bis unmöglich, sich gegen die unglaubliche Unwissenheit der Ärzte zur Wehr zu setzen, versuchen sollte man es aber trotzdem, denn das fehlende Wissen eines Arztes ist nicht unsere Schuld.

    Unser Mitglied Johanna, die mit dem Glücksschwein als Avatar (unter den Mitgliedern 4 Seiten zurück, ich kann nicht verlinken), eine durch die Behandlungen in Kiel sehr erfahrene Patientin hatte kürzlich einen Bericht über ihren Aufenthalt in einer anderen Klinik berichtet. Musst du Mal lesen, ist fast nicht zu glauben ? , aber wahr!

    Also lesen, lesen lesen und fragen. Je mehr du weißt, desto besser kannst du auf eine adäquate Behandlung bestehen, sonst abhauen!

    Mach’s gut,
    Julia

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27904

    Liebe Sommerwind,

    das Fazit war gut für Dich und es geht Dir jetzt besser. Das ist erst mal die wichtigste Botschaft und wir freuen uns alle mit Dir mit. 🙂

    Sollte wieder mal eine Aufnahme in dieser Klinik nötig sein, könntest Du mit einem vollständigeren Basiswissen, das Du Dir jederzeit hier bei uns aneignen kannst, gewisse Dinge auch steuern. Eine Medikamentenpause ohne adäquate Begleittherapie ist eine völlig unnötige Quälerei und sollte vermieden werden. Man scheint sich dort mit Migräne nicht auszukennen, wie Du ja auch schreibst und das kann auch mal nicht so gut laufen. Andererseits wurdest Du nett und gut versorgt und ich denke, man kann und sollte auch gewisse Dinge ansprechen dürfen.

    Einmal war es so schlimm, da hab ich doch eine Sumatriptan bekommen, weil ich nicht mehr Herr meiner Sinne war. Der Schmerz hat sich überall ausgebreitet, als dann noch meine Zähne und mein Ohr auf der Migräneseite wehtaten und ich gar nicht mehr richtig da war, hab ich das Triptan doch bekommen. Ich hatte das Gefühl mir platzt gleich der der Kopf, das Auge, die Schläfe, ich konnte nicht liegen, hab im sitzen geschlafen. Aber ihr wisst wovon ich rede.

    Damit ist die Medikamentenpause erst mal unterbrochen, aber das wurde Dir inzwischen mitgeteilt. In sol einem Fall kann man hilfreiche Begleitmedikation anbieten, die nicht in die 10/20-Regel zählt und somit die Pause nicht nur nicht unterbricht, sondern sie sogar noch sehr hilfreich unterstützen kann.

    Jetzt erst mal gute Zeit zu Hause und viel Erfolg beim Umsetzen des Gelernten.

    Liebe Grüße
    Bettin

    Sommerwind
    Teilnehmer
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    Liebe Julia, liebe Bettina,

    ich habe den Bericht von Johanna gefunden und gelesen, mache Dinge sind echt nicht zu glauben.
    Es ist wirklich unfassbar, dass sie dem Chefarzt! sagen soll, was er mit ihr machen soll. Prima.
    Beim lesen ist mir dann, aber auch aufgefallen, dass ich im Prinzip doch gar keine Pause habe oder???
    Eigentlich soll ich jetzt noch 3 Wochen nichts nehmen und dann bin ich durch, so die Aussage.

    Passt auf… der letzte Satz war: bevor ich mir was antue oder meinen Mann anschreine in einer Attacke soll ich lieber das Triptan nehmen. Dann hätte ich mir das doch alles sparen können oder sehe ich das jetzt falsch? Warum macht man diese Pause? Was hätte ich denn sonst noch nehmen können?
    Sie konnten mir ja nicht mal was geben gegen die Schmerzen die der Bandscheibenvorfall verursacht hat, das kam ja am Anfang noch dazu.

    Soweit ich weiß und es mir erklärt wurde, damit das Gehirn lernt wieder ohne Schmerzmittel auszukommen.

    Liebe Grüße
    Sommerwind

    Sommerwind
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Und dann noch die Frage, warum muss das Topiramat in 9 Monaten wieder abgesetzt werden? Auch, wenn wie ich schon erlesen habe, es nicht unbedingt, das Mittel erster Wahl ist. Da ist doch meine Migräne immer noch da! Und dann?

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