Ich stelle mich vor… (Kopfi)

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  • Kopfi12
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    Beitragsanzahl: 1

    Hallo,

    ich bin 46 Jahre alt und Angestellter. Auch ich hatte etwa mit 15 oder 16 Jahren das erste Mal eine Migräne mit Aura. Damals Ende der 80er kannte kaum einer die Diagnose. Heute weiß ich, dass es Migräne ist. Seither hatte ich etwa 2-3 Mal im Jahr eine Augenmigräne, meist ohne Kopfschmerz. Seit etwa einem halben Jahr hat sich die Frequenz aber deutlich erhöht. Ich habe nun fast aller 14 Tage eine Aura. Allerdings immer ohne Kopfschmerz. Nach ziemlich exakt 30min ist sie durch und ich kann normal weiterarbeiten. Auch ich wache manchmal nachts oder am Morgen auf und habe eine Aura. Aufgrund der plötzlichen Häufigkeit habe ich mir natürlich auch sehr viele Fragen nach meinen Lebensumständen gestellt bzw. ob sich an diesen in letzter Zeit etwas geändert hat. Ja, das haben sie. Ich habe vor einem Jahr den Job gewechselt und war zuvor 7 Monate arbeitslos und zuhause. Zuvor habe ich etwa 12 Jahre in einem psychisch sehr fordernden Job gearbeitet. Jetzt habe ich eine sehr entspannte Tätigkeit. Also das glatte Gegenteil von den letzten 12 Jahren. Meine Hoffnung ist, dass sich die Augenmigräne wieder mehr legt, wenn ich erst länger in diesem Job bin und mein Körper und meine Psyche sich an die neuen Umstände gewöhnt haben. Ich mache mein Leben lang schon viel Sport (Ausdauer und Fitness), in den letzten Jahren hat es aber eher abgenommen. Jetzt versuche ich da wieder mehr Regelmäßigkeit reinzubekommen. Akut hilft es im Moment nicht. Aber ich lasse mich auch nicht abhalten. Wenn ich vormittags im Büro eine Augenmigräne habe, gehe ich am Nachmittag trotzdem ins Fitness-Studio.

    Trotzdem würde mich natürlich interessieren, ob es neben den Änderungen an den Lebensumständen auch andere Faktoren gibt, die meine plötzliche Häufigkeit der Aura erklären können. Ich denke da auch an Hormonschwankungen, die es ja auch beim Mann in seiner Lebensmitte geben kann. Stichwort männliche Wechseljahre.

    Viele Grüße und alles Gute

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28357

    Hallo Kopfi und herzlich willkommen im Headbook. 🙂

    Hochdosiertes Magnesium kann hilfreich sein bei Auren – auch als tägliche Prophylaxe. Sonst ist Dir ja schon klar, dass der Stress der letzten Zeit ein Trigger gewesen sein kann. Sicher beruhigt sich wieder alles, wenn bei Dir beruflich wieder alles in ruhigeren Bahnen läuft.

    Liebe Grüße
    Bettina

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4646

    Hallo Kopfi,

    diese Auren sind total eklig, aber grundsätzlich erst einmal nichts Gefährliches. Wenn sie „nur“ 30 Min. anhalten, kennst du das Szenario und mußt keine Angst haben.

    Auch mir hilft das hochdosierte Magnesium. Sofort, wenn die Aura anrollt eingenommen, kann es diese mildern oder sogar verhindern. Magnesium kann dem Energiedefizit entgegenwirken.

    Das sich die Häufigkeit und Symptome der Aura verändern ist nichts Ungewöhnliches. Auch bei mir kamen sie im Laufe der Zeit immer häufiger.

    Ganz wichtig ist auch, sich von den vielen Gedanken, die um sich umd die eigene Krankheit drehen ein wenig in den Hintergrund zu schieben. Es strengt unseren Kopf mehr an als wir meinen, und sie sind unnötig. Vielleicht findest du dich da auch wieder und kannst es ein wenig einstellen.

    Alles Liebe
    Sternchen

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