Immer mal wieder was Neues (Daniela)

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  • Daniela
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    Hi,

    über ein paar Umwege habe ich gestern diese Internetseite entdeckt und beschlossen mich hier zu registrieren.

    Eigentlich habe ich bis jetzt eher schlechte Erfahrungen gemacht mit Foren/Internetgemeinschaften die auf Grund von gleicher „Krankheit“ existieren.
    Einerseits ist der Vorteil, dass man sich nicht verstellen muss…weil alle ähnliche Erfahrungen haben; aber meist zieht mich sowas eher runter, als dass es mich aufbaut ;o)

    Aber hier habe ich schon in einigen Stunden stöbern viel interessante Infos gefunden. Und das, obwohl ich dachte ich wüsste eigentlich schon nahezu alles über Migräne ;o)

    Deshalb stell ich mich jetzt einfach mal vor und schau was ich noch lernen kann.

    Ich heiße Daniela, bin bald 34 Jahre alt, verheiratet, (noch) keine Kinder.
    Meine erste Migräne-Attacke hatte ich 2002; damals hatte ich gerade eine handwerkliche Ausbildung angefangen und diese neue Erfahrung hat mich leicht aus der Bahn geworfen.
    Früher war ich nie krank, immer sportlich, schlank und auf einmal kam dieser Schmerz. Anfangs hab ich die Attacken nur mit Schmerzmitteln behandelt.
    Aber irgendwann wurde das einfach zu viel und ich besuchte einen Kopfschmerzspezialisten. Ich fing an vorbeugend Betablocker zu nehmen.

    Nach einem Nervenzusammenbruch (nicht hauptsächlich wegen der Migräne) habe ich eine tiefenpsychologische Therapie begonnen (das war 2009). Das hat richtig gut getan :o) In der Nähe der Praxis meines Psychiaters gabs ein regionales Schmerzzentrum. Dachte kann ja nich schaden, da mal nen Termin zu machen.

    Gesagt getan. Nachdem der Arzt hörte welche Menge an Schmerzmitteln ich so nehme (nicht nur wegen den Kopfschmerzen, hatte zusätzlich extremes PMS) hat er mich erst mal auf Schmerzmittelentzug gesetzt und nach und nach die Vorbeugung auf andere Betablocker umgestellt.

    Dann hab ich auf Triptane umgestellt. Migräneattacken habe ich seitdem nur noch mit Maxalt behandelt.

    Es gab da auch ein psychologisches Schmerzbewältigungstraining. Das war ganz ok. Es wurden Entspannungstechniken geübt; es gab einiges an Infos und auch Übungen, die einem helfen sollen mit Schmerzen klar zu kommen wenn nix wirklich wirkt.

    Nach diesem Training habe ich einige Sachen in meinem Leben verändert.
    Einige ehrenamtliche Sachen habe ich geändert oder ganz abgegeben, so dass ich mir einen Tag in der Woche schaffen konnte, an dem ich keine Termine habe und wirklich abschalten kann. Außerdem ha ich mittlerweile den Luxus, einen Job mit völlig freier Zeiteinteilung zu haben.

    2012 war kein gutes Jahr für mich ;o)
    Im Februar bin ich mit Gallensteinen im Krankenhaus gelandet. Da ich an dem Tag Blut gespendet hatte war eine OP so direkt nicht möglich…mein Kreislauf war zu schwach. Da ich aber gar kein Essen mehr verdauen konnte und mich von Kolik zu Kolik schleppte behielt man mich in der Klinik. Nach gut einer Woche konnte die Gallenblase endlich entfernt werden.

    Durch die Komplikationen im Krankenhaus und durch das Unwissen des Personals (man bestand darauf krankenhauseigene Präperate zu nehmen, hatte meine vorbeugende Medis aber nicht da…) war mein Vorbeugung tot.

    Schon im Krankenhaus hatte ich praktisch durchgehend Kopfschmerzen. Lag unter anderem sicher daran, dass ich ja nichts mehr essen konnte und immer bis nachmittags um 15 Uhr nichts trinken durfte, weil ich ja evtl. noch operiert werden sollte…das einzige was ich in dieser Woche zu mir nehmen durfte war ein Stück Traubenzucker *g* und jede Menge Infusionen mit Buscopan und Novalgin.

    Naja; sobald ich wieder daheim war hab ich meine vorbeugenden Medikamente wie vorher genommen, aber ich hatte viel mehr Migräne.

    Nach dem Klinikaufenthalt bekam ich eine Ernährungsberatung vom Klinikum angeboten. Habe ich angenommen, aber leider war die ziemlich schlecht. Ich weiß jetzt alles über Vollkornbrot. Viel mehr kam da nich bei raus. Das Wissen über Vollkornbrot bringt mir nicht so wahnsinnig viel, weil ich kaum Brot esse *g*

    Naja; Versuch wars wert,

    Im Juli 2012, als ich wieder einigermaßen fit war und wieder arbeiten ging hab ich angefangen die Pille zu nehmen.
    Nicht wirklich freiwillig. Ich bin seit 12 Jahren verheiratet, bis 2012 hat das mit dem verhüten auch ohne Pille gut geklappt. Aber da ich einen relativ unregelmäßigen Zyklus hatte und extrem starkes PMS (prämenstruelles Syndrom)(stark= 3000mg Ibuprofen am Tag, 4-6 Tage lang, so viel Blutverlust, dass ich ständig Angst hatte irgendwie durch zu bluten…kam immer mal vor…is saupeinlich, wenn man im Pausenraum n blutigen Stuhl hinterlässt…oder Hotelbett…etc).
    Nach Jahren und Konsultation von Spezialisten hab ich mich dann doch zur Einnahme der Pille überreden lassen.

    Das PMS ging dadurch soweit zurück, dass ich keine Schmerzmittel mehr brauchte.

    Im August 2012 veränderte sich meine Migräne. Vorher hatte ich nie Aura-Symptome und eine Attacke dauerte nie länger als einen Tag.

    Ab August 2012 dauerten die Attacken meist mindestens 2 Tage.
    Außerdem waren da auf einmal Sehstörungen, Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen. Das war erst mal echt gruselig.

    Mein Schmerztherapeut schickte mich sicherheitshalber zum Neurologen, der ein EEG machte und ein MRT veranlasste.

    Beides ergab, dass es wirklich „nur“ Migräne ist.

    Ich hatte schon fast gehofft, dass das MRT was anderes offenbart…etwas das man vorzeigen kann, das man behandeln vielleicht sogar heilen kann.

    Aber so wars wieder „nur“ Migräne. Allerdings in einer Form, die so für mich als Handwerkerin gefährlich werden kann.
    Deshalb nehme ich seitdem zusätzlich zu den Betablockern vorbeugend Amitriptylin. In recht niedriger Dosis. Anfangs hat mich das trotzdem sehr müde gemacht.
    Im Jahr 2013 gabs denn relativ lange gute Phasen mit wenigen Schmerzattacken. Zwischenzeitlich gabs „labile“ Phasen. Dann hatte ich oft nur diese Aura-Symptome, ohne anschließende Schmerzen. manchmal reichte ein Lichtreiz auf der Arbeit um die Sehstörungen auszulösen.
    Manchmal kams auch aus heiterem Himmel.

    Im Oktober 2013 habe ich mich auf eine neue Stelle beworben und habe sie bekommen ;o)
    Im Januar 2014 habe ich diese neue Stelle angetreten.
    Am Anfang dachte ich cool….hier habe ich kaum mehr Migräne.
    Aber im März hat sie mich wieder eingeholt.

    Allerdings sind die Attacken nicht mehr so extrem stark. Die Vorbeugung scheint ganz gut zu funktionieren.
    Meist sind sie nach 1 Tag wieder weg.

    Mein neuer Schmerztherapeut hier hat mir empfohlen Aspirin zu nehmen, bei leichteren Attacken.
    Werde ich mal ausprobieren.

    Momentan bin ich etwas unsicher, was die richtige Ernährung für mich ist.
    Bis jetzt haben mir immer alle zu einer kohlenhydratarmen Ernährung geraten…
    Ich habe seit dem ich das Amitriptylin nehme ziemlich viel zugenommen (ca. 20kg).
    Mein Mann ist Diabetiker. Ich koche jeden Abend.
    Eigentlich versuche ich abends hauptsächlich Gemüse und Eiweiß (Fisch/Fleisch) zu kochen.
    Also im Sommer jetzt oft einfach n schönes Stück Fleisch und Salat. Oder auch mal nur ne Gemüsepfanne.

    Hier habe ich jetzt gelesen, dass man um den nächtlichen Blutzuckerabfalls zu verhindern abends kohlenhydratreich essen sollte…das war mir bis jetzt neu.

    Wie kann man das sinnvoll umsetzen? Würde ungern für meinen Mann und mich getrennt kochen.

    Naja; soviel erst mal für heute.
    Wenn ich mich etwas zurechtgefunden habe hier, kann ich meine Fragen ja auch in den den entsprechenden Themenbereichen äußern.

    Grüßle vom schönen Bodensee :o)
    Daniela

    Bettina Frank – Admin
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    Herzlich willkommen, liebe Daniela. 🙂

    Wie schön, dass Du zu uns gefunden und so ausführlich berichtet hast. Ich bin die nächsten Tage leider ziemlich unter Zeitdruck, werde mich aber später mal ausführlich melden. Aber so viel Zeit muss sein für eine freundliche Begrüßung. 😉

    Bis bald und liebe Grüße
    Bettina

    Daniela
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    Hi Bettina,

    hab schon gesehn, dass ihr ein Treffen habt dieses Wochenende.
    Also nur keine Eile…meine Migräne läuft ja nich weg.

    Grüßle Daniela

    Christof
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 14

    Hallo Daniela,
    wenn ich mich bei dir melden darf und ich das einmal vereinfachen darf wo du wahrscheinlich sagst was ist das denn für ein Penner. Die Aufzählungen deiner anderen gesundheitlichen Probleme ist natürlich ein Punkt was herunter zieht und zur gleichen Zeit mit den Kopfschmerzen.
    Aber so offen wie du darüber sprichst kann ich dir sagen wie auch jeder andere mir bestimmt Recht gibt, dass du auf den richtigen Weg bist. Ich bin genau so wie du ein Migräne Patient und weis was es heißt solche Schmerzen zu haben wie wahrscheinlich die meisten hier. Doch ich bin eher ein ruhiger Typ und mache in erster Linie alles mit mir selbst aus. Ich wohne
    noch bei meiner Mutter ich werde voll unterstützt auch von meinen Geschwistern doch man kann ja nicht immer drüber reden seit Oktober letzten Jahres hab ich 24 Std. am tag Migräne und bei körperliche und psychischen Streß und Konzentration werden sie so stark das ich mich hinlegen muß. Wenn du die Möglichkeit hast dann sprich in deinen privaten Umfeld darüber, auch oft wenn jemand mit einem gebrochenen Arm rumläuft den sieht man es mit seinen Gibs an, doch unsere Schmerzen nicht daher ist auch immer noch schwer drüber zu sprechen und leuten erklären was da Sache ist es geht ja nicht „nur“ um die Schmerzen sondern auch wie man sich psychisch fühlt wie geht man selbst damit um.

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hi,

    mit meiner Familie rede ich kaum über die Migräne. Mein Vater ist der Ansicht das ist alles nur Einbildung. Der wird diese Meinung auch nicht mehr ändern. So ist er nun mal.

    Meine Schwester kämpft grad gegen Brustkrebs.
    Das ist das Hauptthema in der Familie.
    Ich hab nicht den Eindruck dass meine Familie wirklich nachvollziehen kann, wie es mir geht. Wahrscheinlich interessiert es sie auch nicht wirklich.

    Vor meinem Umzug (im Januar) hatte ich ein paar gute Freunde, mit denen ich drüber reden konnte. Hier muss ich mir die erst noch suchen ;o)

    Bis jetzt haben mir meine Therapeuten immer geraten ehrlich zu sein…z.b. auch einem Vorgesetzten gegenüber. Bei meinem Letzten habe ich das bitter bereuht.

    Beim neuen Job ist alle etwas kleiner und familiärer…mal sehen wie es hier wird. Die meisten meiner Attacken sind am Wochenende…ab und zu bin ich dann montags noch nicht arbeitsfähig. Das sieht für nen (neuen) Arbeitgeber immer doof aus…wenn man 3 Wochen nacheinander immer Montags fehlt *g*.

    Naja; alles in allem versuch ich aber, mir das Leben nich total vermiesen zu lassen. Ich bin fähig Kleinigkeiten zu genießen und mir ab und zuw as zu gönnen.

    Grüßle Daniela

    Christof
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 14

    Wenigstens denkst du so ist auch schon mal ein Vorteil mach so weiter finde mit wem du reden kannst persöhnlich und bis dahin hast du diese Seite. Wenn ich an meine Schmerzen und Situation denke ich kann auch nicht daher gehen und alle 5min. sagen ich habe Kopfschmerzen. Glaub mir ich weis wie du dich manchmal fühlen mußt und auch in deinem Umfeld sei es beruflich oder privat

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    So, jetzt hab ich auch ein eigenes Profilbild :o)
    Das steht als Kunstwerk am Hafen von Altnau in der Schweiz…fand ich recht passend…für ein Kopfschmerzforum *g*

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28006

    Das sieht schön aus, liebe Daniela. 🙂

    Melde mich morgen und das ist jetzt die letzte Prokrastination. 😉 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28006

    Liebe Daniela,

    bin nun endlich dazugekommen, mir Deinen Verlauf durchzulesen. Du hattest ein ziemliches Päckchen zu tragen, aber alles in allem geht es jetzt doch etwas besser.

    Die Erkrankung Deiner Schwester steht im Vordergrund und das wird sie immer bleiben. Ihre Krankheit ist tödlich, Deine nicht. Dieses Wissen ist schlimm für Dich, Du wirst wohl nie so ernst genommen werden, wie Du es gerne hättest. Leider machen viele Schmerzkranke diese Erfahrung. Krebs, Diabetes, Asthma – alles wird ernster genommen als Migräne, die man ja nicht sieht und wo sich niemand die Schmerzen vorstellen kann.

    Es wird Dir besser gehen, wenn Du nicht mehr auf Gerechtigkeit innerhalb der Familie wartest. Diese gibt es nicht und leider haben wir auch kein Recht darauf.

    Du hast Dich hier ja schon an verschiedenen Stellen gut eingebracht. Werde gleich noch bei den Kochsachen nachlesen. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hi allerseits,

    mir is da grad was eingefallen…als ich über „alte Zeiten“ nachgedacht habe ;o)

    Ich hatte mal nen Sturz…auf das Genick. Damals war ich ca. 16/17.
    Passiert ist das Ganze bei Salto-Übungen auf einem Riesentrampolin.

    Eigentlich war es ne sichere Übung…man springt vorne ins Trampolin, kugelt sich dann zusammen und das Trampolin kttapultiert einen auf die eigenen Füße zurück. Soweit die Theorie.
    Ich hab mich zu früh geöffnet….und bin anstatt auf meinen Füßen mit dem Kopf aufgekommen…mein Genick wurde zusammen gestaucht.

    Danach bin ich liegen geblieben….konnte mich ein paar Sekunden nicht bewegen. Anfangs hat das Genick sehr stark weh getan, aber nach max. 2 Minuten kam das Gefühl in den Gliedmaßen wieder und ich konnte mich voll bewegen.

    Da ich da nicht zum Spaß war, sondern in ner Showtanz/Turngruppe habe ich anschließend mein Programm ganz normal weiter durchgezogen. Weder dort noch danach habe ich deswegen einen Arzt konsultiert.

    War damals voll im Training…war topfit hatte gute Muskeln ;o) dachte da wär nix weiter passiert.

    Meint ihr, dass da eine Ursache für spätere Kopfschmerzen liegen könnte?
    Da ich damals nicht zum Arzt bin, habe ich das auch später nie bei einem Arzt erwähnt. Sollte ich das besser mal tun?

    Migräne in Attackenform hat erst Jahre später angefangen; leichtere Kopfschmerzen hatte ich auch vorher schon mal; aber habe nie einen Zusammenhang gesehen.

    Grüßle Daniela

    alchemilla
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    Liebe Daniela,
    es kann ja nicht schaden, deinen Arzt einfach mal zu fragen.
    Allerdings: was erhoffst u dir davon?

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Keine Ahnung…n Wunder? 🙂

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3980

    Das klingt gut.
    Glauben an Wunder tun zuweilen richtig gut.
    Nur nicht grollen, wenn es diesmal nichts werden sollte mit dem Wunder. 😀

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Bin ja keine 20 mehr 😉

    Aber hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben,,,und Wunder gibt es immer wieder *sing*

    *g*

    So, ich fahr jetzt nach Konstanz.

    Schönen Tach euch noch!

    Grüßle Daniela

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3980

    Um die Orte, die du erwähnst, beneide ich dich.
    Für mich sind Meersburg und Konstanz und so mit dem Geschmack von Urlaub verbunden.
    Seufz
    Kaum vorstellbar, dass DORT für dich ALLTAG ist.
    Allerdings hattich am Bodensee immer doll Kopfschmerzen, mehr als hier im Sauerland.
    Schönen Tach!
    Und Grüße an den See!

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hi alchimilla,

    jaaa glaub mir, mich hauts auch immer noch um, dass ich hier her ziehen durfte.

    Natürlich hat das alles seine Vor- und Nachteile.
    Dass es hier so schön ist, finden ziemlich viele. Gibt hier Ortschaften, die haben im Sommer nur durch Feriengäste doppelt so viele Einwohner,

    Da es keine großen Umgehungsstraßen gibt und in naher Zukunft auch nicht geben wird, ist in der Saison immer Stau. Lege mir z.b. meine Arzttermine so, dass ich vor dem Berufsverkehr durchkomme.

    Parkplätze gibt es eigentlich immer zu wenig 😉

    Aber wer kanns den Leuten verdenken? Immerhin ist es hier wirklich sehr schön.

    Und die Sache hat nen Haken: ich muss hier arbeiten gehen *g*.
    Aber mach meinen Job ja gerne und bin genau dafür hier her gekommen.

    Ich reagiere nicht wirklich auf das Fönklima. Hab hier eher weniger Migräne als vorher. Mir tut die Weite am See gut. Vorher habe ich in einem kleinen Schwarzwaldtal gewohnt, Da staute sich im Sommer die Hitze, im Winter der Nebel…das war für mich anstrengender.

    Von daher kann ich es genießen hier zu wohnen und das tue ich 😉
    Wir könnten ja einfach die Schmerzklinik hier an den Bodensee verlegen, dann kommt ihr einfach alle vorbei…oder wir machen ne Zweigstelle auf *g*.

    Grüßle Daniela

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3980

    Sofort!
    Da bin ich dabei.

    Aber ich komme auch ohne Schmerzanlass dort hin. 😀 😀 😀

    lostway
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    Also ich beneide dich auch um deinen Wohnort, liebe Daniela.

    Allerdings bin ich ja ziemlich nah dran und urlaube sehr regelmäßig am See.
    Eine Zweigstelle der Schmerzklinik dort halte ich für eine super Idee. Kannst du das in die Wege leiten. liebe Bettina?! lol22.gif

    Spaß beiseite, ich habe tatsächlich am Bodensee auch immer viele Kopfschmerztage und brachte das bisher mit der Entspannung nach Stress zusammen. Bis mich im August eine Friseurin, bei der ich mit Migräne saß, darauf ansprach, dass sie seit sie am See wohne auch viel mehr Migräne habe.

    Wie auch immer, dir liebe Daniela eine gute Zeit.

    Lieber Gruß
    Bettina

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hi ihr 2,

    es gibt hier wirklich viele Migräniker.
    Ähnlich wie im Voralpenland, München und so, merkt man hier auch den Fön relativ stark. Wenn man darauf reagiert, ist die Gegend nicht unbedingt günstig.

    Aber damit scheine ich (bis jetzt) keine Probleme zu haben.

    Ich bin ein Mensch, der sich überall Lieblingsplätze sucht. Egal, wo ich bis jetzt gelebt habe (Franken, Hannover, Ludwigsburg, Freiburg, Bodensee) hatte ich Plätze an denen ich entspannen konnte oder an denen ich mich besonders wohl gefühlt habe.

    Hier fällt es natürlich besonders leicht ;o) man muss nur vor die Tür gehen.

    Aber ich hab mir recht schnell angewöhnt, den Moment zu genießen.
    Ob ich gerade mit dem Roller durch einen Sommerregen fahre und mit den Füßen durch die Pfützen streife *g* oder ob ich mit was zu futtern am Bahnhof in Hannover sitze und die Leute beobachte, die von Gleis zu Gleis hetzten (besonders lustig fand ichs, wenn die Wagenreihenfolge geändert wurde…oder wenn die Zugteile vertauscht waren *g*).

    Mit ner halben Stunden genießen am Tag gewinn ich enorm viel Energie ;o)
    Bin halt Genussmensch.

    Damit bin ich hier am Bodensee genau richtig :o)

    Grüßle Daniela

    heika
    Teilnehmer
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    So eine bist du also, liebe Daniela, die sich am Stress der verzweifelten, ihren richtigen Wagen suchenden Menschen ergötzen kann. Tz, tz, tz… 😉

    Wie schade, dass du mich damals nicht sehen konntest, als ich auf dem Weg zum Forentreffen in HH Hbf. auf dem Bahnhof stand und auf den Zug nach Kiel wartete, der nicht kam. Irgendwann kam die Durchsage: „Der Zug nach Kiel fährt heute außerplanmäßig ab Gleis … Abfahrt um…“ (also fast sofort). So schnell ist selten ein Mensch mit Gepäck die Treppe hoch- und wieder heruntergerast und in den Zug gehechtet. 😉

    So schön die Bodenseeregion auch sein mag: Wir waren mal an einem Sommerwochenende in Konstanz und wurden von diversen Schnakenschwärmen förmlich aufgefressen. Das hielt dann die Erinnerung noch ein paar Tage seeeeeehr frisch. 😉
    Aber nachdem hier niemand von diesem Problem berichtet, scheint es sich inzwischen gebessert zu haben…

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hihi,

    naja ich bin dann aber auch so nett und helf den Leuten, wenn sie sich helfen lassen ;o)

    Und was die Mücken angeht: ich wohn momentan weit genug vom See selber weg, so dass ich nich wirklich n Problem mit Mücken hab.
    Dieses Jahr grabs wahnsinnig viele Fliegen. Fruchtfliegen und Stubenfliegen. Die stechen zwar nicht, aber wenn du am See im Restaurant sitzt und dich umschwirren 20 Fliegen ist das auch nich unbedingt schön.

    Meinen Mann mögen die paar Stechmücken supergerne…die es grad gibt ;o) der hat fast jeden Morgen neue Stiche. Bei mir hält es sich in Grenzen…keine Ahnung warum…vielleicht bin ich momentan zu sauer *g*.

    Früher war ich viel mit Zügen unterwegs und bin auch ab und an von Zug zu Zug gehechtet. ganz grauenhaft sind Sackbahnhöfe…Stuttgart oder so. Damals als ich noch jung und schnell war, meist mit Tramperrucksack, ging das gut. Aber hab damals schon gedacht…was machen denn ältere Leute; oder Familien…? Für die is sowas teilweise unmöglich.

    Naja; trotzdem macht zuschauen ab und an Spaß.
    In meinem ersten Schmerzbewältigungs-Kurs hab ich jemanden kennen gelernt, der sich zum Entspannen bei Ikea aufn Sofa setzt und Leute beobachtet. Die Idee fand ich auch lustig. *G*

    Grüßle Daniela

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28006

    Für eine Zweigstelle der Schmerzklinik am Bodensee werde ich mich definitiv nicht einsetzen. 😉 So schön es am See auch ist, ich hatte dort eigentlich nur Migräne. Das letzte Mal war ich vor 2 Jahren mit einer Gruppe Freundinnen dort und bin ziemlich ausgefallen. Erst für die Heimreise war ich wieder fit, da der Föhn zusammengebrochen war und Regen einsetzte. Also nein, sucht Euch einen anderen Ort für eine Zweigstelle. 🙂

    Daniela, Du setzt Dich echt an den Bahnhof, um die Missgeschicke der Reisenden zu beobachten? 😀 😀 😀 Du bist mir ja eine … 😉

    Heika, Du hättest auch ein passendes Ziel abgegeben. 🙂

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Also wenn alle hier soviel mehr Migräne haben, dann wär der Standort doch prädestiniert *g* musst das mal wirtschaftlich sehen.

    Und denn würde man direkt sehen, wieviel die neuen Medis wirklich wirken *g* wenn man direkt in ner Worst-Case-Situation ist *g*

    Ich hab das schon lange nimmer gemacht mit dem Bahnhof. In Hannover hab ich gelebt, bevor ich verheiratet war…also vor 2002 ;o)
    Hier in Meersburg gibt es nicht mal einen Bahnhof *g* nur Häfen *g*.

    Find halt die Geschäftigkeit an einem großen Bahnhof hat was meditatives (wenn man selber grad keine Eile hat).

    Grüßle Daniela

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28006

    Deine Argumentation mit der Wirtschaftlichkeit ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. 😉 Allerdings gibt es genug Betroffene, die in Föhn-Hochburgen leben und fast täglich testen können. 🙂

    Komisch, Bahnhöfe stoßen mich immer eher ab. Oft lungern dort doch auch Leute rum, die eben nur an Bahnhöfen rumlungern. Da finde ich Flughäfen schon besser, wobei ich nie nur zum Beobachten zum Flughafen fahren würde. 🙂 Aber da ich viel unterwegs bin, habe ich viele Möglichkeiten, den Strom der Leute zu beobachten. Grundsätzlich beobachte ich auch gerne, stelle aber gerade fest, dass mir meist die Zeit dazu fehlt.

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5651

    Dein Argument für den Standort hat was echt Überzeugendes an sich, Daniela. 😉

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    @bettina: Naja man muss sich ja nich in den Unterführungen vor die Rolltreppen setzen *g*. Warst du schon mal in Hannover am Bahnhof?

    Der ist schön hell, mit ganz viel Einkaufspassage. Die Passage geht vor und hinterm Bahnhof auch noch durch die halbe Fußgängerzone.
    Hab mich immer oben an den Gleisen auf ne Bank gesetzt. Oder von oben auf die Leute in den Einkaufspassagen geschaut.

    Flughäfen find ich genau so intressant. Wir haben sogar mal nen Urlaub (Kurzurlaub…1WE) nur zum Frankfurter Flughafen angucken gemacht.
    Hotel aufm Flughafengelände – Shuttlebus zum Terminal – und denn gucken *g* – abends nochn Cocktail an der Hotelbar….mit den ganzen Crews, die übernachten müssen *g*. War witzig.

    Wenn ich selber irgendwohin muss, stresst es mich :o)
    Aber wenn ich nur gucken kann…denn entspannt es mich *g* Schon irgendwie paradox…aber was solls *g*.

    Grüßle Daniela
    (die jetz Amaranth-Müsliriegel ausprobiert)

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28006

    Liebe Daniela,

    hast recht, man muss sich ja nicht im Untergeschoss dazusetzen. 😉 Zum Münchner Flughafen pendeln auch immer viele Leute, es gibt auch einen Besucherbereich vor dem Flughafen.

    Hat der Müsliriegel geschmeckt?

    Liebe Grüße
    Bettina

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hi Bettina,

    hab 2erlei Müsliriegel gemacht.

    Die eine Art war mir viel zu süß…aber kommt schon weg ;o)

    Die 2. Art ist so gut, dass sie mir sogar mein Mann weg futtert ;o)
    Die probiere ich nochmal mit besserer Schokolade (hatte nur noch billige Lidl-Kuvertüre da). Und denn gibts vielleicht n Rezept in der Rubrik Kochbuch 😉

    Von München aus bin ich ma weg geflogen. Aber mit ner Gruppe, da hat man nich so viel Gelegenheit zu bummeln, wenn man immer gucken muss ob alle Schäfchen da sind…

    Grüßle Daniela

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28006

    Liebe Daniela,

    ich bin jetzt schon gespannt auf das Rezept. 🙂 Die Discounter müssen nicht zwingend „schlechtere“ Ware haben, das nur nebenbei.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hi allerseits,

    mir gehts momentan nicht so gut, hab jetzt das 3. Migräne-Wochenende hinter mir.
    Gerade bei dem tollen Wetter ist das schon echt hart.

    Probiere seit relativ genau diesen 3 Wochen ein neues Triptan, mit mäßigem Erfolg; ich glaube es wirkt nicht schlechter als Maxalt, aber auch nicht besser.

    Heute bin ich noch total wackelig auf den Beinen, obwohl die Attacke schon am Samstag war und ich gestern nahezu schmerzfrei war. Allerdings ist mein Magen jetzt total durcheinander. Ich krieg fast nix runter, habe keinen Appetitt.

    Schon mind. 2 Wochen kann ich kein Brot mehr sehen. Keine Ahnung warum. Allein schon der Duft bringt Übelkeit.
    Als Brotzeit für die Arbeit bin ich jetzt auf Banane Äpfel und Jogurt umgestiegen. Aber das liefert nicht ansatzweise soviel Energie wie Brot.

    Naja; ich hoffe das wird bald mal besser.

    Können die Magenprobleme auch mit der Migräne zusammen hängen? Sollte ich generell was für den Magen tun? Also Magenschutz oder MCP nehmen?

    Was Rezepte ausprobieren angeht, bin ich grad n bissle auf Warteschleife…so ganz ohne Appetitt…kann man auch schwer probieren…

    Ich hoffe ich kann bald wieder aktiver sein.

    Grüßle Daniela

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