Immer mal wieder was Neues (Daniela)

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  • sternchen
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    Beitragsanzahl: 4585

    Hallo Daniela,

    eine Aura kann immer und zu jeder Zeit auftreten. Das heißt auch, dass sie während einer Attacke auftreten kann.

    Das sich eine Migräne und auch die Aura (die ja Migräne ist) immer wieder mal verändert, ist auch nichts Besonderes. So gibt es ja auch immer mal wieder Probleme mit Sprache und Empfindungen. Die nicht bei jeder Attacke auftreten müssen.

    Eigentlich ist der Spuk auch nach einer Stunde vorbei. Ich drücke die Daumen, dass du dann wieder gut heim fahren kannst. Ich weiß, wie blöd diese Auren sind. Kenne die Situation zu gut.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hi Sternchen,

    danke für die schnelle Antwort.

    Mein Chef kam um 13 Uhr um mit uns draußen was aufzuräumen ;o)
    Als ich nicht mehr so konzentriert auf den Bildschirm starren musste, hat sich die Aura auch schnell verflüchtigt.

    Mal sehen, ob sie mich jetzt wieder häufiger besucht, oder ob es nur eine einmalige Sache war…wenns nur bei ein bisschen flimmern bleibt, ist mir das relativ egal, das kann ich ja abwarten; wenns mehr wird, muss ich evtl. doch mal die Vorbeugung erweitern; aber ich wart es erst mal ab.

    Schönes Wochenende allerseits!
    Grüßle Daniela

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4585

    Ich nehme gleich wenn die ersten Anzeichen der Aura kommen, sofort Magnesium Direkt, die kleinen Tütchen. Hilft bei mir gut. Aber das kennst du ja. 🙂

    Alles Liebe
    Sternchen

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hi Sternchen,

    ja das kenne ich, habe ich auch auf Arbeit immer da; es kam halt nur absolut überraschend 😉 ich war gerade dabei, meiner Kollegin die Benutzung der Umrechnungshilfe zu erklären…wir mussten spontan 100erte Werte umrechnen von mg/m3 in ppm (das sind Gaskonzentrationen). Wir haben zwar eine Umrechnungstabelle für einzelne Werte….aber da wäre man ja Tage beschäftigt *G*; da hab ich schnell was gebastelt…und als ich dann bei der Kollegin saß…hab ich auf einmal nicht mehr so viel entziffern können 😉

    Und weils halt so lang nicht mehr da war, kam es mir erst mal komisch vor.

    Ich will heut unbedingt noch Blut spenden gehen. Deshalb bin ich froh, dass sich die Aura wieder verzogen hat. Hoffe ich kann jetzt bald Feierabend machen; wenn unsere Maschinchen mal tun was sie sollen…und dann geht’s Wochenende los 🙂

    Grüßle Daniela

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hey allerseits,

    ich bin grad irgendwie etwas deprimiert. Irgendwie ist grad alles doof… Ich schaff einfach nix mehr. Eigentlich hab ich die Migräne grad gut im Griff, aber das ist bald das einzige was gut läuft.

    Inner Firma wird die Stimmung immer mieser, der Ton immer rauer. Nur immer mehr Druck – und die Vorgesetzten versuchen uns gegeneinander auszuspielen. Dumm nur dass wir im Team offen reden… Aber es ist einfach wahnsinnig anstrengend – wenn es keinen Spass mehr macht um so mehr.

    Und an den Wochenenden bin ich so erschöpft, dass ich daheim auch zu nix komme. Eigentlich müsste ich mal richtig einziehen…der Umzug ist jetzt gute 1,5 Jahre her, aber es sieht aus, als wäre es keine 4 Wochen her… irgendwie ist alles andere immer wichtiger als auspacken – aber so kommt man immer in ein Provisorium nach Hause – und bei meiner momentanen Stimmung – find ich einfach keinen Anfang mehr.

    Sonst bin ich um diese Zeit viel mit meinem Roller unterwegs und genieße den frischen Wind um die Nase und die schöne Natur – aber der Roller ist seit März in der Werkstatt; wenn ich Glück habe, krieg ich ihn „Mitte Juni“ wieder – wenn dem Meister nicht wieder was einfällt, warum er nicht dazu kommt; wenn er dann endlich fertig ist, kostets 1000€ – damit ist der Urlaub gestrichen.

    Letztes Jahr um die Zeit bin ich immer einmal die Woche zum schwimmen nach der Arbeit – da rund ums Schwimmbad Baustelle ist, geht das mit Auto grad gar nicht. Also auch das erst wieder, wenn der Roller fertig ist.

    Bis jetzt hat mir die Arbeit immer Spaß gemacht – aber so langsam überlege ich echt, ob ich mir nicht was anderes suche – ich bin seit 13 Jahren in dieser Firma – das was jetzt abgeht, habe ich so noch nicht erlebt – klar gibts immer mal schwere Phasen – aber man sollte trotzdem respektvoll miteinander umgehen! Das geht gerade verloren.

    Und irgendwie fällt es mir schwer, für mich selber zu kämpfen – für andere ist es viel einfacher – für mich, fehlt mir irgendwie dann die Kraft.

    Sry fürs jammern….aber igrendwie brauchte ich das gerade – obwohl heute schon Dienstag ist, fühlt es sich an wie MadMonday…grad hatte ich eine Auswertung fertig – 2h Arbeit – und lösch sie aus Versehen…alles noch mal von vorne. Und als wärs noch nicht genug – fragt mich der Chef ob ich nicht noch Samstags arbeiten möchte – wenn ich ja sage, hauen mich die Kollegen (weil denen dann vorgehalten wird ich machs ja auch), wenn ich nein sag krieg ich wieder Druck von oben (weil ich noch Minusstunden hab). Naja; aber egal ich werds nicht machen. Das was die sich so vorstellen wird so eh nicht klappen.

    Seit Juni sind wir eine Person weniger (einer im Team hat gekündigt und bis wer neues kommt kanns dauern). Die Person fehlt einfach – wir können das nicht ausgleichen – das müssen sie merken!

    Naja; ein bisschen was hats vermutlich doch zu tun mit dem Migränehirn, dass man es immer allen recht machen will und immer alles perfekt sein muss und wenn ich das nicht mehr schaffe – dann is alles doof 😉

    Grüßle ausm bewölkten Süden
    (das Wetter is sowieso an allem schuld!)
    Daniela

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 549

    Liebe Daniela,

    ich fühle gerade sehr mit dir, dass deine Situation gerade so ist, wie sie ist. Es gibt Zeiten, in denen manchmal einfach zu viel zusammenkommt und man das Gefühl hat, alles liefe aus der Bahn.

    Ich hatte – seit ich hier bei euch bin – den Eindruck, dass du ein sehr positiver Mensch bist und wünsche dir von Herzen, dass dich dein Optimismus durch diese wirre Zeit trägt und du ihn dir erhälst!

    Zu deiner Arbeit kann ich eigentlich gar nicht viel schreiben, außer, dass ich es wirklich – entschuldige den Ausdruck, mir fällt leider kein anderer ein… – zum Kotzen finde, wie immer mehr Menschen und ihre Arbeitskraft zunehmend „verheizt“ werden. Die Wirtschaft (und Politik) wird sich trotz ihres Wachs- und Reichtums noch zu Tode sparen! Egal, wo man hinschaut und hinhört, es ist überall das Gleiche! Und das macht mich wirklich wütend, wenn ich darüber nachdenke.

    Ich bin ja immer sehr für das „Miteinander reden“, wenn es möglich ist. Aber wie du deine Vorgesetzten und deren Umgang mit den Angestellten beschreibst, ist das vielleicht keine Option. Würdest du es probieren wollen und können???

    Wenn du darüber nachdenkst, eine neue Arbeit zu finden, würde ich an deiner Stelle wahrscheinlich die Fühler schon mal ausstrecken. Vielleicht klappt es ganz schnell…!

    Und irgendwie fällt es mir schwer, für mich selber zu kämpfen – für andere ist es viel einfacher – für mich, fehlt mir irgendwie dann die Kraft.

    Ich denke immer, man MUSS gar nichts (außer sterben), aber in diesem Fall würde ich dich schon gerne ermuntern und dir schreiben: DU MUSST FÜR DICH KÄMPFEN! Es macht sonst niemand! Du weißt am besten, was gut ist für dich, was du brauchst und wofür es sich für dich zu kämpfen lohnt. Ich weiß, dass es schwer ist! Vielleicht findest du doch Kraft, Zeit und Wege zum Schwimmen, zum Einrichten, Ausruhen, Entspannen oder was auch immer dir gut tut – das alles können „Energie-Tankstellen“ sein, die du brauchst.

    Vielleicht kannst du dich mal neben dich stellen oder vor den Spiegel und dich selbst beraten. So von Freundin zu Freundin ?! Was würdest du einer solchen sagen?

    Naja; ein bisschen was hats vermutlich doch zu tun mit dem Migränehirn, dass man es immer allen recht machen will und immer alles perfekt sein muss und wenn ich das nicht mehr schaffe – dann is alles doof ?

    Ich hoffe, dass ich dir folgende Zeilen schreiben kann, sonst überlies sie bitte großzügig, ja?!

    Gerade heute morgen habe ich gelesen, dass man nicht immer alles auf die Krankheit schieben kann. Das klingt so, als könne man nichts ändern. Aber das können wir – auch in dieser Beziehung. Es gibt genug Menschen, die keine Migräne und auch diesen Anspruch haben! Wenn du nicht zurückruderst, wirst du mit der Zeit und mit Blick auf deine Erkrankung möglicherweise immer weniger schaffen. Und irgendwann bleibt es dann vielleicht doof. Schau, dass du zufrieden bist!

    Vielleicht hilft dir der Spruch – und damit meine ich keinen blinden und rücksichtslosen Egoismus (!): Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht. Oder anders: Wenn jeder für sich sorgt, ist für alle gesorgt! In deinem Leben bist erst einmal du selbst der wichtigste Mensch, dann kommen die anderen dir wichtigen Menschen!

    Ich hoffe und wünsche dir von Herzen, dass sich die Wolken bald verziehen und es wieder aufheitert!

    Alles Liebe
    Katrin

    Viva la Vida! ?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  Katrin.
    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28014

    Liebe Daniela,

    nur kurz, ist schon spät.

    1. Unbedingt mal die Kisten auspacken und eine Wohlfühlatmosphäre zu Hause schaffen. Spann Deinen Mann mit ein, dann habt Ihr das schnell geschafft. Ich persönlich kann mich zu Hause nur wohlfühlen, wenn es ordentlich und aufgeräumt ist. Ein Provisorium würde mich „narrisch“ machen, da könnte ich mich nicht entspannen und erholen.

    2. Ist doof mit dem Roller, aber fahre trotzdem ins Schwimmbad. Und zwar nicht zur Baustelle, sondern in ein anderes.

    3. Arbeit ist auch doof, aber überlege Dir das gut mit dem Wechsel. Du bist schon so lange dort, Du hast einen gewissen Bonus und auch mit Deiner Krankheit können sie dort gut umgehen. Auch das Team ist klasse und solche Bedingungen muss man erst mal finden in einem neuen Betrieb.

    Man kann mal einen Hänger haben, aber nun raff Dich wieder auf. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hi,

    naja jetzt hab ich erst mal bis Sonntag Zwangspause verordnet bekommen… Hab die Firma liegend im RTW verlassen. Stromunfall. Nach 2h EKG im KH und einmal Blutwerte haben sie mich aber heim gelassen.

    Jetzt hätte ich ne kurze Frage: das habe ich vergessen zu fragen in der Notaufnahme, weil da noch keine Kopfschmerzen in sicht waren. Darf man nach einem Stromschlag ein Triptan nehmen?

    Waren 400 Volt. Aber hatte keine Auffälligkeiten im Ekg, war die ganze Zeit voll da, keine Eintritts oder Austrittsstellen. Vermutlich hab ich richtig Glück gehabt, das nicht viel passiert ist.

    Grüßle Daniela

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28014

    Puh, da hast Du aber Glück gehabt! Meine Güte, hätte auch anders ausgehen können.

    Darf man nach einem Stromschlag ein Triptan nehmen?

    Diese Frage wurde noch nie gestellt und ich kann sie Dir nicht beantworten. Bitte frage direkt einen Arzt, zur Not auch noch mal in der Notaufnahme anrufen und kurz Deinen Fall schildern/in Erinnerung rufen.

    Alles Gute und insgesamt schnelle Besserung.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2060

    Liebe Daniela,

    wenn es kommt, dann aber Dicke… Ich bin froh, dass dir nicht mehr passiert ist!

    Zu deiner Frage würde mich die Antwort des Arztes auch sehr interessieren. Also melde dich gerne, was er gesagt hat 🙂

    Meine Vermutung wäre ganz einfach in Richtung der Notfallmedizin – nach einem Stromunfall muss ein EKG angefertigt werden, um Herzrhythmusstörungen auszuschließen. Wenn dieses keine Auffälligkeiten zeigt und du aus dem KH entlassen wirst, bedeutet dies, dass dein Körper den Strom unbeschadet überstanden hat. Früher hatte man für 24 Stunden kontrolliert, heute sind 2 Stunden Standard (auch bei Arbeitsunfällen), vor allem weil die Studienlage inzwischen deutlich besser ist. Der Strom wabert ja nicht noch irgendwo im Körper herum (wie es zum Beispiel bei einer Vergiftung der Fall wäre), daher würde ich vermuten, dass auch Medikamente egal welcher Art nach EKG-Erstellung kein Problem darstellen… Aber dies nur Laienhaft – frag lieber deinen Arzt.

    Alles Liebe, Tanni

    P.S.: Wie wäre es, die Zeit bis Sonntag mit Kisten auspacken zu verbringen? 🙂

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 200

    Hallo Daniela

    Bei einem Stromschlag besteht die Gefahr von Herzrhytmusstörungen. Das betreffend bist du ja kontrolliert worden. Trotz allem würde ich da, wie Bettina schon schrieb, deinen Fall dem Arzt schildern.

    Ich selber habe schon berufsbedingt einige Stromschläge erfahren müssen. Nur kannte ich zu der Zeit die Triptane noch nicht. Mein Kopf hatte darauf aber schon merklich reagiert und wenn es nur durch den Schreck war. Das legte sich aber ziemlich schnell wieder.

    Dir gute Besserung

    Flummi

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hi,

    wahrscheinlich brauch ichs heute nicht. Hab jetzt beschlossen morgen vormittag zu meinem Neurologen zu gehen, der ist nur 200m weg von meiner Haustür. Wenn der es nicht weiß, ruf ich morgen tagsüber nochmal in der Notaufnahme an. Tagsüber ist es wahrscheinlicher, dass ein passender Facharzt da ist.

    Wenn ich ne Aussage habe geb ich bescheid ?

    Ich bin auch froh, dass nicht mehr passiert ist.

    Grüßle Daniela

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28014

    Erhole Dich weiterhin gut von dem Schreck, wobei Du ja noch totales Glück hattest.

    P.S.: Wie wäre es, die Zeit bis Sonntag mit Kisten auspacken zu verbringen? ?

    Tannis Anregung möchte ich fett unterstreichen! 🙂

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hi allerseits,

    das ist irgendwie nicht mein Jahr…

    Letzte Woche hatte ich ein Lungen CT. Eigentlich eine Ausschluss-Untersuchung. Die Lunge war unauffällig, aber die Radiologin hat im Bauchraum etwas gesehen; sie hat in den Befund geschrieben eine „monströse Raumforderung“ vermutlich von der Gebärmutter ausgehend.
    Bin dann direkt am nächsten Tag zu meiner Gynäkologin; die hat mich direkt ins KH eingewiesen (das ist da alles auf einem Ort). Dort hat es sich am gleichen Tag der Chefarzt der Frauenklinik noch angeschaut: ich habe am linken Eierstock ein 4-5 Liter großes Ovarialkystom. Das ist eine gutartige Wucherung, die meinen ganzen Bauchraum ausfüllt.

    War erst mal ein kleiner Schock, aber je länger ich es weiß, desto mehr sind viele meiner Beschwerden in letzter Zeit logisch; die immer mehr werdende Erschöpfung, Magenprobleme, ständig aufs Klo müssen, jetzt alles logisch, wenn da so etwas riesiges im Bauch auf die anderen Organe drück.

    Ich bin jetzt froh, dass es entdeckt wurde, bevor es wirklichen Schaden anrichtet.
    Morgen wird noch ein CT vom Abdomen gemacht, danach hab ich Aufklärungsgespräch und am Freitag kommts dann raus.
    Wird keine kleine OP; danach bin ich noch mind. 1 Woche im KH, dann noch ein paar Wochen daheim.

    So kann ich auch ein bissle von dem Stress-Level der Arbeit abschalten.

    Der Kopf zeigt sich völlig unbeeindruckt *g*. Im Juli hatte ich so wenige Attacken wie noch nie dieses Jahr (5).
    Und ich hab schon mit dem Arzt gesprochen, dass ich meine vorbeugenden Medikamente auf jeden Fall weiter nehmen will; denn damals bei der Galle hat der Arzt das abgesetzt, weil er meinte das schwächt den Kreislauf. Damals hab ich ein gutes halbes Jahr gebraucht, bis die Vorbeugung wieder gegriffen hat. Das muss ich nicht haben.

    Aber er hat gesagt ich kann das alles weiter nehmen.

    Auch sonst habe ich mich bei den Voruntersuchungen dort sehr wohl gefühlt; die waren alle voll ruhig, man hat nicht gemerkt, dass man in einem KH ist; eine sehr schöne Atmosphäre – im Foyer der Frauenklinik steht ein großes Meerwasseraquarium – da hat man was zum gucken und beruhigen, wenn man mal waren muss.

    Grüßle Daniela

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7468

    Hi, liebe Daniela,

    du liebst wohl die Aufregungen sehr, oder?😉 War der Stromschlag neulich nicht genug? 😤

    Ein Tipp von mir für das Aufklärungsgespräch: frag mal, ob du zusätzlich zur Narkose eine PDA bekommst. Ich hatte Ende letzten Jahres auch zwei große Aufräumaktionen in Bauch und Brustraum, auch durch eine riesige gutartige Raumforderung. Ist nach der Op. deutlich angenehmer, wenn man die Schmerzmittelration dann jederzeit selber bestimmen kann. Bei der ersten Op. hatte ich eine, bei der zweiten leider nicht. Der Unterschied war recht groß, und fragen kostet ja nix!

    Ich drück dir die Daumen, dass alles so gut läuft, wie bei mir!
    Halt die Ohren steif,
    Julia

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Liebe Julia,

    vielen Dank für den Tip mit der PDK.

    Die Narkoseärztin hat mir das direkt angeboten. Und ich habe gesagt, das wurde mir wärmstens empfohlen.

    Klar gibts Risiken, aber sie sagt, sie macht das seit 25 Jahren und hat noch keine größeren Komplikationen erlebt.

    Für die OP gehen sie an die Halsschlagader, weil meine Armvenen zu instabil sind.

    Naja mal sehen. War heute gute 6h da, aber jetzt sind alle organisatorischen Sachen durch, am Freitag kann ich dann direkt auf die Station.

    Die 1,5 Liter Kontrastmittel auf leeren Magen hat mir selbiger übel genommen… Ansonsten ist alles gut soweit.

    Wird schon werden.

    Grüßle Daniela

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7468

    Liebe Daniela,

    gut, dass du eine PDA bekommst.
    Und dann noch ein paar Tipps: geh vorher noch mal auf die Waage, ist ein tolles Gefühl wenn man sooo schnell ein paar Kilo weniger hat. Und nimm dir auf jeden Fall einen Gürtel mit, ich hatte keinen und musste für die Heimfahrt meinen Bademantelgürtel nehmen. Bei 2 Hosengrößen kleiner ist das sonst eine elende Rutschpartie 😉. Besser wäre noch ein weites Kleid, weil der ganze Bauch nichts Enges mag. Ist anfangs ein komisches Gefühl, wenn sooo viel Platz im Bauch ist. Meinen Magen hat man im Brustkorb gefunden, der war da hochgedrückt worden, und dann in einer zweiten Op. wieder runtergeholt. Zum Glück war es nur ne riesengroße Leberzyste, die ich aber schon lange kannte, und nicht, wie bei dir, eine Überraschung!

    Alles Gute und wunder dich nicht, wenn du im Kh der Exot bist, sowas wie uns haben sie nicht so oft.
    Mach’s gut,
    Julia

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hi Julia,

    ja als ich letzte Woche ins KH kam, hat der Mensch in der Zentralen Patientenannahme gestutzt… Telefoniert… Und mich dann rüber in die Frauenklinik geschickt.

    Da hat mich der Chefarzt empfangen, erst war er etwas erstaunt, dass ein Lungenfacharzt mich schickte… Ich hab gesagt, gucken Sie sich das Lungen CT an, es ist nicht zu übersehen…

    Ja, er guckte… und nahm dann direkt das Telefon, hat diskutiert, wer das machen kann, wenn er im Urlaub ist… Und dann kam, nee ich mach das noch selber 😋

    Glücklicherweise hatte Freitag jemand eine OP abgesagt, so bin ich da rein gerutscht.

    Ich habe im Schrank einen ganzen Stapel Hosen… Die mir vor nicht all zu langer Zeit noch gepasst haben… Da hatte ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, da mal wieder rein zu passen, da nehm ich einfach eine Hose mit.

    Bin echt mal gespannt, wie es sich dann anfühlt.

    Grüßle Daniela

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7468

    So eine „Schlankheitskur“ könnte man glatt genial nennen, wenn nicht die Op wäre! Ich bin bei den 2 Operationen 7 kg losgeworden. 😁

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hey,

    habs überlebt. Schreiben ist aber noch sehr anstrengend.

    Der erste von 3 Zugängen ist schon tot 😋 aber da ich jetzt wieder was trinken kann gehts.

    Später mehr.
    Grüßle Daniela

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7468

    Wie gut, dass du’s überlebt hast! 😉 War aber auch zu erwarten, denk ich mal, oder? ☺😉

    Dann wünsch ich dir jetzt gute Besserung. Aber bitte nicht gleich zuuu viel erwarten, so große Restaurierungsarbeiten im Bauch brauchen einfach ihre Zeit.

    Alles Liebe 💐,
    Julia

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28014

    Liebe Daniela,

    habe das ganz verpasst wegen Forentreffen und nachfolgender Reise.

    Gut, dass Du es überstanden hast. Die Medizin kann heute schon so viel, die Narkosen sind schonender und die Schmerztherapie steckt nicht mehr in den Kinderschuhen. Ich hatte kürzlich auch eine aufwändige OP und alles super gut überstanden. Nur zehn Tage Klinik, keine extra Schmerztherapie benötigt und kurz danach wieder fit wie ein Turnschuh. Das Nervigste wieder mal war die Migräne, echt kaum zu fassen. 🙄
    Und das Positivste, von Julia schon erwähnt, die Gewichtsreduktion. 😀

    Komm gut wieder auf die Beine und freue Dich darüber, dass weg ist, was da nicht hingehörte und nur Kummer gemacht hatte. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hi,

    nene ich mach langsam. Heute stand ich das erste Mal kurz, und die Schwester hat schnell mein Bett neu bezogen. Jetzt sitze ich noch ein bisschen, damit der Kreislauf mal aufwacht.

    Alle sind sehr nett hier. Ich habe mich von Anfang an gut betreut gefühlt. Migräne hatte ich am OP Tag. Seitdem nicht mehr.

    Wie verrechnet ihr denn solche Geschichten im Schmerzkalender? Streich ich den Monat einfach?

    Grüßle Daniela

    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 200

    Hallo Daniela

    Es freut mich, dass du die OP so gut überstanden hast und vor allem sehr gut betreut wirst.

    Ich würde den Schmerzkalender normal weiterführen und auch alle Medikamente die für die 10/20 Regel relevant sind eintragen. Unter Bemerkungen die Besonderheiten der OP eintragen. So kannst du immer nachvollziehen was in diesem Monat los war und warum du die Regel nicht einhalten konntest.

    Selbst wenn du die 10/20 Regel überschreitest, ist der zeitliche Rahmen ja absehbar.

    Gruß Flummi

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5658

    Liebe Daniela,

    ich schließe mich Flummis Aussagen voll und ganz an. Ein einmaliger „Ausrutschermonat“ ist normalerweise kein Problem, das kann es einfach mal geben. Mach dir deshalb keine Sorgen, das Schlimmste ist ja bald vorbei.

    Nach meiner letzten OP wollte der Chirurg, dass ich 14 Tage lang Schmerzmittel nehme. Ich habe ihn dann auf 7 Tage heruntergehandelt. Sie wollen es den Patienten halt so angenehm wie möglich machen, doch unser Hauptproblem Kopfschmerzerkrankung muss natürlich auch berücksichtigt werden.

    Ich freue mich, dass du die OP gut überstanden hast und wünsche dir, dass du bald wieder fit bist.

    Lieber Gruß
    Heika

    Chroninchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 75

    Liebe Daniela,

    Ich trage in meinen Migränekalender alle Schmerzmittel ein, die ich nehme – unabhängig davon, ob ich Migräne/Kopfschmerzen habe oder nicht; ich vermerke allerdings auch immer den Grund, wenn ich etwas anderes als mein Triptan nehme. Die 10/20-Regel ist nicht starr, bei einigen liegt der Schwellenwert unter 10, andere können auch an mehr als 10 Tagen Schmerzmittel nehmen. Und ich muss öfter Schmerzmittel nehmen, als mir lieb ist …

    Ich habe mehrfach über mehrere Wochen bis zu 4 g Novamin am Tag genommen. Eine Veränderung der Migräne oder ein Abschwächen der Wirkung des Triptans habe ich dabei nicht feststellen können, weder während der Einnahme noch in den Wochen danach. Das ist aber keinesfalls eine Empfehlung zur unkontrollieren Schmerzmitteleinnahme!! Es gab aber Situationen und wird es wohl immer geben, in denen ich die 10/20-Regel vorübergehend außer Acht gelassen habe, weil meine Schmerzen unerträglicher waren, als Migräne oder die Gefahr eines MÜK.

    Horche in dich hinein, was dein Gefühl dir sagt, welche Schmerzen schlimmer zu ertragen sind. Oftmals ist das dann die richtige Entscheidung …

    Ich wünsche dir eine schnelle, unkomplizierte Heilung ohne große Schmerzen.

    Lieben Gruß
    Chroninchen

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