Katrin und das Lachen

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  • Katrin
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    Beitragsanzahl: 500

    Vor einigen Tagen fragte mich mein lieber Mann: „Wie machst du das?“. „Was?“ fragte ich zurück. „Dass du noch immer lachen kannst!“ Vis-a-vis meinem Platz kleben kleine Yogi-Tee-Weisheiten, eine davon lautet: Humor ist ein wertvoller Schutz. Ich glaube, das ist mein Motto, und manchmal ist der Humor auch schwarz. Ich lache eben gern – trotzdem oder gerade deswegen!
    Ich heiße Katrin, bin 47 Jahre jung und habe seit meiner Pubertät Migräne, die aber erst in den 90ern diagnostiziert und behandelt wurde. Häufigkeit und Intensität der meist lange andauernden Attacken (5-9 Tage) haben mit der Zeit stetig zugenommen, seit einigen Jahren sind es ca. 12-15 Migränetage im Monat, an den restlichen Tagen des Monats habe ich Spannungskopfschmerzen, mit denen ich mittlerweile meistens gut umgehen kann und gegen die ich keine Schmerzmittel nehme. Ich war 2x in der Schmerzklinik Kiel (2008 und 2013), habe viele Akutmedikamente, vorbeugende Medikamente und Alternativen ausprobiert, zuletzt die ONS (rein und 1 Jahr später wieder raus mangels Besserung).
    Seit etlichen Monaten geht es mir wieder sehr schlecht, so dass ich mich auf Empfehlung von Dr. H. und u.a. aufgrund der Infos auf dieser Seite für Candesartan als weiteren Versuch der Vorbeugung entschieden habe. Ich halte mich an die 10-Tage-Regel, das gelingt mir meistens nur mithilfe von Cortison, weil die Anfälle sich bisher nur damit durchbrechen lassen. Davon möchte ich weg! Ich bin erschöpft, müde, kraftlos, kaum belastbar (AU seit Ende 2009), sozial ziemlich isoliert, brauche Ruhe und viele Pausen (deshalb meine Anmeldung und Vorstellung in Etappen). Ich mache seit 1 Jahr eine Psycho-Schmerztherapie (Daumen hoch), dass es so etwas gibt, habe ich in einer Zeitschrift von Schmerzlos e.V. (Lübeck) entdeckt.
    Seit 4 Monaten führe ich meinen Schmerzkalender über die Migräne-App und bin so (wieder) auf das headbook gestoßen, in dem ich die letzten Tage gestöbert und gelesen habe. Beim Lesen habe ich gelacht, geweint, mich häufig wiedererkannt und mich gefreut, dass auch viele von euch sich ihr Lachen und ihren Humor erhalten haben!
    Ich hoffe, dass ich das Candesartan gut vertrage und es mir hilft, an mehr Tagen meines Lebens leben und genießen zu können. Geduld (bei dem Forum habe ich auch herzlich gelacht!) habe ich gelernt!
    Ich wünsche euch und mir ein sonniges und genussreiches Wochenende und noch viele interessante Entdeckungen in diesem tollen headbook!
    Liebe Grüße
    Katrin

    Arztname von der Moderation abgekürzt

    Jojo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 330

    Willkommen Katrin,

    Oja, Humor ist etwas ganz Wunderbares.

    Es ist toll auf Headbook, dass man sich mit „Gleichgeplagten“ austauschen kann, und wir auch oft den gleichen (Galgen-)Humor haben ?

    In Kiel bist du ja in den allerbesten Händen, und hier bist du auch bestens aufgehoben. Was hier alles an geballten Wissen, aber auch Mitgefühl und Unterstützung zusammenkommt, ist der Wahnsinn.

    Ich freue mich auf einen regen Austausch mit dir.

    Weiterhin viel Freude beim Einlesen.

    LG

    Jojo

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 278

    Hallo Katrin!

    Na na – das in deinem Profilbild werden doch wohl nicht Champuskorken sein? Oder doch? Sollte eine Kellerei ihr Stöffchen mit Smilie-Korken verpfropfen, sofort her mit der Adresse! Dies allein wäre schon ein guter Grund, sofort eine Flasche zu kaufen, koste es, was es wolle 😉

    Schön, dass du zu headbook befunden hast.

    Unzählige seriöse Tipps und Hinweise sowie Informationen, auf die man sich wirklich verlassen kann, haben mir in den verschiedensten Situationen den Rücken gestärkt. Abgesehen davon finde ich aber Jojos‘ Formulierung der „Gleichgeplagten“ so treffend. Der zwischenmenschliche Austausch tut einfach gut!

    Und Humor hat zumindest noch nie geschadet.

    Und wenn es dir an dem nächsten Tagen vor lauter Migrände nicht zum Lachen ist, wünsche ich dir zumindest ein schmunzeliges Wochenende!

    LG Denkpositiv

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Vielen Dank euch beiden, jojo und denkpositiv, für den Willkommensgruß!
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich bei „Gleichgeplagten“ nicht viel sagen muss und sie verstehen mich trotzdem, ich denke, das wird hier im headbook genauso sein! Das Verständnis der nicht betroffenen Außenwelt ist meistens nicht besonders ausgeprägt oder wenn es ganz schlimm kommt, gar nicht vorhanden. Aber man kann es den Leuten nicht mal verübeln, woher sollen sie es wissen oder wie können sie es nachfühlen? Die Mühe, sich damit zu beschäftigen oder sich zu informieren, machen sich wohl die wenigsten Nichtbetroffenen, ich kenne jedenfalls keinen…!
    Meine „Lachkorken“ steckten in den Mescladis-Weinflaschen von Pierre Clavel. Das ist ein Winzer mit viel Humor und Witz, und die Smilies sind ein Gruß an die Genießer seines Rosé-Weines. Meistens schaue ich zu, wenn mein Mann ein Gläschen genießt. Nur manchmal, wenn es mir mal richtig gut geht, können wir beide mal ein Glas Wein feiern! Mittlerweile haben wir aber gelernt, Vieles zu feiern, besonders das Leben! Das Essen, die Natur, die Sonne……..!

    biko
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 189

    Liebe Katrin ,auch von mir ein allerherzlichstes Willkommen♡
    Ich bin auch noch nicht so lange hier im Forum aktiv ,aber schon so warm und innig aufgenommen worden.
    Wenn es einen besonders ,schlechten Tag bei dir gibt ,brauchst du nur um Aufmunterung zu bitten und es wird dich wundern ,wieviel du davon bekommst.

    Immer mal wieder versuche ich, Außenstehenden zu erklären, was Migräne ist und bedeutet. Es gibt nicht viele ,die sich da so reindenken können/wollen.
    Daher ist es so unglaublich entspannend, nur kurz was anzudeuten und alle „nicken „bei dem was du schreibst.
    Ich bin übrigens auch 47 😀
    Dir eine entspannte Nacht. Bleib weiter so humorvoll. Liebe Grüße von Biko

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Guten Abend Biko,

    auch dir vielen Dank für deinen Willkommensgruß. Dass die „Neuen“ hier gut und herzlich aufgenommen werden, habe ich beim Stöbern schon bemerkt, es tut einfach nur gut!!! Das mit den Erklärungen kenne ich…! Es ist einfach mühsam, ermüdend, aufreibend und – ERFOLGLOS! Ich bin seit einiger Zeit dabei, mich von Erklärungen zu lösen. Vielleicht muss man da einfach mal schwarz-weiß denken: entweder die Außenwelt versteht/akzeptiert/toleriert es ohne Erklärung oder eben nicht. Ich habe mich dazu entschieden, meine kostbare Energie nicht zu verschwenden! Wahrscheinlich ist die Hälfte meines Lebens rum, ich habe „nur“ halbe Lebenszeit, und die möchte ich mit Menschen verbringen, die mir wichtig sind und denen ich wichtig bin. Manchmal erschrecke ich mich, wie wenig es sind, aber es gibt ein paar ?! Und ich bin jetzt hier – bei euch!
    Dir und den anderen auch eine gute Nacht!

    Liebe Grüße
    Katrin

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Ein herzliches Willkommen im Headbook, liebe Katrin. 🙂

    Dann gratuliere ich Dir gleich mal, dass Du die drei wichtigsten Säulen zur Migränetherapie schon kennengelernt hast und nutzt. Die Schmerzklinik, die Migräne App und Headbook – es kann Dir also nichts Schlimmes mehr passieren. 😉

    Schön auch, dass Du Dir Deinen Humor trotz dunkler Tage doch immer behalten konntest. Damit kommt man einfach besser über die Runden und kann auch die guten Zeiten besser genießen.

    Sartane sind in aller Regel sehr gut verträglich, die Wirkung kann auch sehr überzeugend sein. Ich drück mal ganz fest die Daumen, nach all den Versuchen hast Du Dir das wirklich sehr verdient. Schade auch, dass ONS nichts gebracht hatte. Botox hast Du sicher auch schon getestet?

    Liebe Grüße
    Bettina

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Hallo Bettina,

    vielen Dank für die Gratulation! Ich glaube, man kann gar nicht genug tragfähige Säulen haben, das verbessert enorm den Halt! Manchmal laufe ich aber auch haltlos zwischen den Säulen rum oder auch dagegen, das kennt sicher jeder von euch.
    Meine Stimmung war für etliche Monate ziemlich tief im Keller, seit ungefähr 3 Wochen sehe ich zumindest wieder etwas Licht und habe eine Richtung, die sich gut anfühlt. Ich versuche einfach, meine Erwartungen und Ansprüche nicht zu hoch anzusetzten und es fließen zu lassen, es kommt wie es kommt! Und es ist wie es ist!
    Botox hat mir eine herrlich glatte Stirn beschert – ich tue so, als hätte ich Falten… ?! Das war’s aber leider auch!

    Liebe Grüße

    Katrin

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    „Es kommt, wie es kommt.“ Ganz genau und je eher man das erkennt, desto mehr Druck fällt ab.
    Was natürlich nicht bedeuten soll, dass man sich nicht mehr um Verbesserung bemüht. Aber ich denke, das muss nicht extra erwähnt werden. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Hallo ihr Lieben,

    gerade ist mir das Lachen etwas vergangen. Ich habe Dr. H. angemorst und eine Rückmail bekommen, dass er bis Anfang September nicht da ist. Vielleicht könnt ihr mir schon weiterhelfen.
    Ich nehme seit 7 Tagen Candesarten, habe jetzt stärkere Spannungskopfschmerzen und seit 3 Tagen einen schmerzenden unteren Hinterkopf, auf der Schmerzskala ziemlich gleichbleibend bei 7. Die Schmerzen ziehen über den Hals bis in die oberen Schultern und vorne bis in die Schläfen. Es fühlt sich an wie ein Brett im Nacken. Der ganze Kopf ist schwer bie Blei. Könnte das mit dem Candesartan zusammenhängen?
    Außerdem schlafe ich noch schlechter als vorher, bin dadurch noch „angefressener“, weil ich total müde und kraftlos bin. Könnte das am Candesartan liegen? Im Beipackzettel steht nichts von Schlafstörungen, aber das muss ja nicht unbedingt etwas heißen.
    Ich möchte ungern jetzt schon aufgeben, kann es sein, dass sich diese Nebenwirkungen – wenn sie denn vom Candesartan kommen – wieder geben, wenn ich mich daran „gewöhnt habe? Könnt ihr mir etwas empfehlen, womit ich besser schlafen kann? Melperon vertrage ich nicht, Baldrian schlägt mir auf meinen eh schon geschundenen Magen. Ich habe noch Vomex A als Dragee.
    Das Schreiben hier am PC ist sehr anstrengend, es reicht jetzt schon wieder dicke! Also bitte seid nicht böse, wenn ich nicht gleich antworte! Aber dafür habe ich ganz sicher Verständnis! Ich bedanke mich schon mal im Voraus für eure Hilfe!!!

    Einen schönen Abend und eine gute Nacht wünscht euch

    Katrin

    Arztname von der Moderation abgekürzt

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7425

    Hallo Katrin,

    ich versuchs mal, dir zu helfen.
    Kopfschmerzen stehen schon unter den Nebenwirkungen, aber hast du es mal mit einem Triptan versucht? Meine Migräne geht schon mal so sonderbare Wege, so dass ich das durchaus probieren würde.

    Die Sartane bereiten mir keine Schlafprobleme.
    Du könntest es ruhig mit Vomex versuchen, macht ja viele Menschen müde. Sonst morgen in der Apotheke mal nach Hoggar night fragen, ist auch ein altes Antiallergikum wie Vomex und wird jetzt als Schlafmittel eingesetzt. Macht nicht körperlich abhängig, man sollte es aber auch nicht zu lange nehmen, weil man sonst schon nach einiger Zeit das Gefühl bekommt, man würde es brauchen.

    Wünsch dir eine schmerzarme Nacht und dass du bald wieder lachen kannst,
    Julia

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Liebe Julia,

    danke für deine schnelle Antwort.
    Auf das Triptan würde ich gerne verzichten, denn es fühlt sich nicht wie Migräne an. Und ich will Akutmedikamente sparen wegen der 10-Tage-Regel!
    Ich habe mir vorhin den Hinterkopf mit einem Entspannungsöl, was ganz leicht kühlt, eingerieben. Jetzt werde ich eine Vomex nehmen und versuchen zu schlafen. Morgen wird es sucher ein guter Tag!
    Dir ebenso eine gute Nacht!

    Liebe Grüße

    Katrin

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe wieder einen 8-tägigen Migräne-Marathon hinter mir, ab Tag 5 ging’s psychisch in den Keller ?! Jetzt geht es mir wieder besser, und ich möchte kurz berichten.
    Das Candesartan habe ich abgesetzt. Die starken Hinterkopfschmerzen verschwanden nach ein paar Tagen, also lag es am Candesartan. Jetzt schlafe ich auch wieder etwas besser, scheinbar also auch eine Nebenwirkung.
    Dr. H. hat mir jetzt Amlodipin empfohlen, welches ich seit 5 Tagen nehme. Nach über 30 Jahren Schmerzen bin ich eh kein Kraftprotz mehr ?, aber jetzt geht nach dem Aufstehen und Frühstücken gar nix mehr außer Hinlegen, so platt bin ich. Nachmittags bzw. am frühen Abend zittern meine Hände leicht, und ich fühle mich etwas komisch – ich kann das gar nicht so richtig beschreiben. Bis jetzt ist kann ich beides gut tolerieren – morgens lege ich mich einfach nochmal hin, diesen Luxus kann ich mir gönnen – und das Zittern und Unwohlsein ist zeitlich sehr begrenzt. Ich hoffe, dass sich beides nach der „Eingewöhnung“ gibt.

    Frage an den „harten Kern“ (ihr, die ihr hier regelmäßig schreibt):
    Wie macht ihr das? Mit dem täglichen Dauerkopfschmerz kann ich vielleicht 45 Minuten hier lesen und ab und zu auch mal was schreiben. Mit Migräne geht weder das eine noch das andere. Ich „konsumiere“ hier viele Tips, Anregungen usw. und „liefere“ nicht so viel. Mein Verstand sagt mir, dass ich das ja auch nicht muss, habe ja keine Verpflichtungserklärung unterschrieben ?, aber manchmal fühlt es sich komisch an…! Das ist auch wieder „nur“ Wertung, ich übe schon länger und noch immer und immer weiter, diese wegzulassen! Bringt ja nix!

    Also, lasst euch vom Sturm nicht weg pusten, hier bei uns im Norden ist es echt heftig heute!

    Ganz liebe Grüße

    Katrin

    Arztname von der Moderation abgekürzt

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7425

    Liebe Katrin,

    dein Verstand hat vollkommen recht, du musst auch nicht „liefern“!
    Außerdem trägst du ja durch deine Beiträge viel zu diesem Forum bei. Jeder Beitrag löst eine Reaktion und einen neuen Beitrag aus und trägt so zum Ganzen etwas bei. Headbook ist ein dauerndes Geben und Nehmen, da wird nicht aufgerechnet. Mich schlaucht meine bald 70jährige Migräne, die ich gerade über 7 Wochen fast täglich genießen durfte, auch sehr und ich war weniger online. Jeder so, wie er kann und mag.
    Ich bin migränetechnisch sehr sturmerprobt und kann meistens noch schreiben, aber auch nicht immer.

    Hier am Hamburger Rand gibt es seit Stunden ein Feuerwehrrennen nach dem anderen, war wohl viel morsches Holz in den alten Bäumen.

    Bleib lieber drinnen,
    LG, Julia

    Jojo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 330

    Hallo ihr Lieben,

    Aha, dann bin ich nicht alleine. Seit Anfang September ist meine Migräne auch wieder sehr aktiv.

    Liebe Julia: „migränetechnisch sehr sturmerprobt“ das gefällt mir. Genau so ist es. Wenn ich überlege, was ich in der Vor-Triptan-Zeit noch alles mit Migräne geleistet habe… oje oje!

    Mit Prophylaxe und guter Akutmedikation bin ich nicht mehr so ausgeknockt. Ich muss nicht erbrechen, die Schmerzen sind meist auf einem erträglichen Niveau… Und oft liege ich dann, wie jetzt eben, im abgedunkelten Zimmer, und dann ist das Internet für mich noch das „Tor zur Welt“.

    Aber, liebe Katrin, das ist wohl bei jedem anders. Ich weiß von Migränepatienten, die dann nicht mehr dazu in der Lage sind. Wobei Reizabschirmung sowieso die vernünftigere Option ist ? Verpflichtet bist du hier eh zu nichts ?

    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit Amlodipin, Daumendrück!

    Liebe Grüße aus dem stürmischen Großherzogtum,

    Jojo

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Liebe Katrin,

    komisch, dass Dich das Amlodipin so umhaut, mir gehts damit super. Auch das Eindosieren habe ich gar nicht gemerkt, reagiere sonst auch gerne mal auf neue Medikamente. Nimmst Du 5 mg?

    Niemand muss hier liefern und niemand muss hier schreiben. Außer mir natürlich. 😀 😀 Manchmal fällt es mir auch sehr schwer, das muss ich ganz ehrlich sagen. Bei einem Tsunami geht gar nichts, aber mit normaler Migräne schreibe ich natürlich auch. Geht ja nicht anders. 😉 Heute bei dem Sturm ist der Kopf auch nicht gut drauf. Na ja, alle extremen Wetterlagen sind „anstrengend“ für uns.

    Dir und alles Geplagten jetzt mal schnell gute Besserung.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    @ Julia
    Mein Verstand dankt für deine Anerkennung!? Bei deinen 70 Jahren „Migäneerfahrung“ habe ich echt fast einen Schock bekommen! Dachte, das sind ja Aussichten! Aber wir sind ja auch nicht alle gleich, wer weiß, was noch passiert! Deine Sturmerprobung gefällt mir aber auch!

    @ Jojo
    Bis vor ein paar Jahren habe ich mich im Migräneanfall immer ins Bett gelegt. Wird ja auch immer so schön beschrieben: Rückzug, abgedunkelter Raum, Ruhe! Ich dachte lange, das muss so sein. Bis mir meine jetzige Therapeutin sagte, dass jeder Mensch im Migräneanfall etwas anderes braucht: der eine Ruhe, der nächste Ablenkung, der nächste wird rappelig…! Seitdem schaue ich immer, was ich gerade brauche und mir gut tut! Tut gut und geht auch ganz gut!

    @ Bettina
    Ja, ich nehme 5 mg. Ich kenne das aber gut, dass ich schnell und intensiv auf kleinste Veränderungen – welcher Art auch immer – reagiere. Mein Mann sagt oft, ich höre das Gras wachsen! ? Ich wünsche dir, dass du deine Sturmschäden gut meisterst!

    Alles Liebe euch allen!

    Katrin

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7425

    😀 ? ?

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Liebe Katrin,

    halte durch, es kann sich sehr lohnen. 🙂

    Danke, ein Teil der Sturmschäden ist schon beseitigt, morgen gehts dann weiter. Der Sturm nimmt an Kraft ab, regnen solls morgen auch nicht mehr so viel. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5597

    Kein Wunder, dass der Sturm bei euch abnimmt, Bettina, du hast ihn wahrscheinlich Richtung Süden weitergeschickt. 😉 Und schütten tut es hier auch grad aus vollen Kübeln.

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Das möchte ich ganz energisch von mir weisen, Heika. 😉 Hier ist es zwar ruhiger geworden, aber wir haben ordentlich unser Fett abbekommen. Mal im Ernst, ich hoffe sehr, dass es bei Euch nicht mal halb so arg wird wie es hier oben der Fall war.

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Ihr Lieben,

    heute bitte ich euch um Hilfe und Rat.
    Das Amlodipin habe ich nach 3 Wochen Einnahme von 5 mg wegen der zu gravierenden Nebenwirkungen (Zittern, starke Müdigkeit, verstärkte Kopfschmerzen) abgesetzt. Jetzt geht es mir etwas besser, aber genauso schlecht wie vor Amlodipin. Vor einigen Monaten habe ich mich dafür entschieden, erneut medikamentöse Möglichkeiten der Vorbeugung auszuprobieren, da es mir seit mehr als einem Jahr schlechter geht und andere Maßnahmen zwar gut tun, aber an Häufigkeit und Intensität der Migräne nichts ändern und es so einfach nicht weitergehen kann.
    Meine Stimmung ist seit gestern früh ziemlich gedrückt, da mir Dr. H. mitteilte, dass er mir Opipramol, was ich schon einmal hatte und wegen mangelndes Erfolges abgesetzt habe, als erneuten Versuch empfiehlt, aber aufgrund meiner Überempfindlichkeit eher von derartigen Therapieversuchen absehen würde. Die nächste Möglichkeit wäre die CGRP-Impfung, die im 4. Quartal 2018 auf den Markt kommen soll. Meine Angst ist, wie ich die Zeit bis dahin durchstehe, Lebensfreude und -qualität nicht noch weiter schwinden. Und eine Garantie, dass das hilft, gibt mir verständlicherweise auch keiner. Ich fühle mich seit August letzten Jahres sehr gut begleitet durch meine Schmerz-Psychotherapeutin, mit deren Hilfe ich schon ein paar Schritte weitergekommen bin, um meinen Alltag zu bewältigen. Aber jetzt bin verzweifelt und weiß nicht, was ich tun soll oder machen kann.
    Habt ihr Erfahrungen mit erneuten Versuchen von schon versuchten Medikamenten oder Kombinationen? Oder ist jemand von euch erfolgreich mit anderen Medikamenten, Präparaten oder igendwas? Ich nehme derzeit Cortison, was mir aus dem Status hilft, bin aber beim Runterdosieren. Und dann???

    Morgen fahren mein Mann und ich wieder aus unserem Urlaub, den ich sehr genieße und auch mehr unternehmen konnte als sonst, nach Hause. Am liebsten wäe es mir, es bliebe ungefähr wie jetzt, aber ich weiß, dass es so (mit Cortison) nicht geht.

    Habt ihr noch Ideen, Empfehlungen…???

    Ein schönes und schmerzfreies /-armes Wochenende wünscht euch

    Katrin

    Arztname von der Moderation abgekürzt

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5597

    Liebe Katrin,

    es ist verständlich, dass du gerade verzweifelt bist. Schließlich hofft man bei jedem neuen Versuch einer medikamentösen Prophylaxe, dass es die passende sein wird.

    Wir können uns hier in Headbook immer ausführlich über alles unterhalten, was uns persönlich gut hilft oder weniger oder gar nicht hilft, doch im Endeffekt sind wir derart verschieden und ist jede Migräne-Situation ein wenig anders, dass man generelle Empfehlungen einer medikamentösen Prophylaxe für dich kaum aufstellen kann. Was dem einen hilft, hilft dem anderen nicht. Der eine hat bei einem gewissen Medikament starke Nebenwirkungen, der andere spürt kaum etwas, usw.
    Ein Mittel, das früher schon mal gut gewirkt hat, noch einmal nach einiger Zeit zu probieren, ist immer ein Versuch wert.

    Ich sitze gerade selber mit einem dicken Migränekopf am PC und weiß nicht, was du schon alles geschrieben oder an Medis ausprobiert hast. Das mit dem Candesartan weiter oben habe ich gelesen, mehr nicht. Ich würde mit Dr. H. sprechen, was er dir raten kann, nachdem du das Amlodipin nicht verträgst.

    Die allgemeinen Empfehlungen (regelmäßiger Tages-/Nachtrhythmus, ausreichend trinken, Entspannung, regelmäßige Mahlzeiten, etc.) kennst du?
    Nimmst du Magnesium und Vit.B 2?

    Ich weiß, es ist alles nicht so einfach…

    Mitfühlender Gruß
    Heika

    Arztname von der Moderation abgekürzt

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4562

    Liebe Katrin.

    Alles was Heika schreibt kann ich nur unterstreichen. Du bist bei Doktor H. bereits in den besten Händen. Ich denke, er wird auch jetzt eine weitere Möglichkeit der Profilachse für dich haben.

    In deinem Beitrag ist mir persönlich aufgefallen, dass du, verständlicherweise, alle Gedanken, die deinen Kopf betreffen oft in die Zukunft richtest und diese Gedanken fast immer negativ besetzt sind.

    Ich verstehe das nur zu gut. Auch ich habe dieses Verhalten vor langer Zeit gelebt. Es ist aber falsch und es bringt einen nicht weiter. Besser ist es den Moment zu leben. Egal ob die Migräne da ist oder nicht. Ich lebe im Jetzt und reagierr danach. Ist mein Kopf klar, LEBE ich das Leben. Ist der Kopf krank, reagiere ich mit Medikamenten oder anderem.

    Das bedeutet auch, dass ich einen Plan für gewisse Momente haben muss. Diesen Plan erarbeite ich mit meinem Arzt. Je nachdem welche STrategien dann entsteht bin ich in der Lage, kurzfristig zu reagieren. Das ganze Hardern und unglaubliche Grübeln macht unseren Kopf und unser Nervensystem nervös. Es hilft ihm nicht beim Abschalten und Regenerieren.

    Ich weiß wie schwer es ist sein Verhalten zu ändern. Aber versuche es einmal. Wenn du in positiven Momenten auftanken kannst fällt es dir leichter die schwierigen Situationen zu bewältigen.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Arztname von der Moderation abgekürzt

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Liebe Katrin,

    ich möchte mich auch den beiden anschließen. Sprich mit Dr. H. erneut, denn Du musst nichts nehmen, was Du nicht nehmen willst. Es gibt noch eine große Reihe von Prophylaxen, die Du sicher noch nicht getestet hast. Da geht noch immer was. 🙂 Schade, dass Du Amlodipin nicht vertragen hast, es ist meine bisher beste und nebenwirkungsärmste Prophylaxe.

    Heute bist Du ja wieder hoffentlich gut nach Hause gekommen und nun schau wieder positiver in die Zukunft. Es wird sich ein Weg finden, sei da ganz zuversichtlich.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    kolle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 43

    Liebe Katrin,

    das tut mir total leid! Es klingt ja so, als hättest du alle Therapieoptionen ausgereizt. Meine Erfahrung mit Dr. H. ist nämlich die, dass er sehr motiviert ist, für jeden einzelnen eine gute Therapie zu finden. Wenn er das Ende der Fahnenstange verkündet, ist es das auch. Da hilft dann auch kein Bitten und Betteln. Denn er hat ja schon alles gegeben. Aber vielleicht irre ich mich auch. Berichte uns doch bitte, ob du noch eine andere Option für dich findest. Wir wünschen es dir alle sehr!

    Und zu deiner Frage von vor einem Monat, wie wir es machen, hier zu schreiben: Genau das habe ich mich auch schon immer gefragt! Wie machen die das?! Ein gutes Jahrzehnt etwa habe ich geglaubt, dass ich nie klar genug sein würde, um über meine Schmerzsituation zu schreiben. Ich dachte, meine Stimme würde für immer ungehört bleiben. Und ich hatte auch nicht das Selbstbewusstsein, meine Gedanken zu veröffentlichen. Der Schmerz hat mir jede Würde und jeden Funken Selbstachtung geraubt. Wenn man nicht in der Lage ist, sich selbst zu versorgen, aber die Gesellschaft einem klar macht, allen voran die Ärzte, dass das das eigene Problem ist, zweifelt man schon sehr an sich selbst und glaubt irgendwann auch, dass man nichts wert ist. Aber seitdem der Schmerz so ganz langsam etwas nachlässt, werde ich wieder zu einer Person. Inzwischen kann ich meinen Unterhalt selbst verdienen und ab und zu sogar etwas für eine Freundin tun. Das macht mich sehr glücklich und gibt mir endlich die Kraft und den Mut hier zu schreiben. Ich finde, dass wir alle, die ab und zu schreiben können, auch für diejenigen mitschreiben müssen, die es nicht können. Und wie schon einige hier gesagt haben, damit, dass du deine eigene Geschichte aufschreibst, hilfst du anderen mehr als du glaubst! Viele haben dieselbe oder ganz ähnliche Fragen und lernen dadurch, dass sie hier mitlesen, ohne selbst schreiben zu müssen.

    Du bist sehr tapfer, dass du alles irgendwie durchstehst. Lass dir nicht einreden, dass etwas mit dir nicht stimmt. Du bist krank und kämpfst dafür, dass es dir wieder besser geht. Du machst alles richtig!

    Arztname von der Moderation abgekürzt

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Hallo Kolle,
    vielen Dank für deine lieben und aufmunternden Worte ?! Deine abschließenden Sätze sind mir vor den Augen verschwommen, ich musste weinen, weil ich (wie sicher viele von euch hier im headbook) so etwas viel, viel zu selten höre!
    Auch ich fühle mich bei Dr. H. in sehr guten Händen und sehr gut betreut! Du hast den Klang meiner Worte richtig verstanden, es sind alle Therapieoptionen ausgereizt. Deshalb die Verzweiflung, die sich durch eure Reaktionen nun wieder etwas relativiert hat. Ich habe mich längere Zeit gegen weitere medikamentöse Vorbeugungsversuche entschieden, weil ich eben keine Erfolge hatte. Irgendwann dachte ich dann so „schief“, es läge an mir, denn Anderen hilft das Ein oder Andere auch. Und wenn man die Verzweiflung der Angehörigen oder anderer Leute hört, irgendwas müsse doch helfen, fühlt man sich noch schlechter. Ihr könnt das sicher alle in irgendeiner Form nachvollziehen…! Nun habe ich mich wieder für ein erneutes Suchen nach medikamentöser Vorbeugung entschlossen und nach Candesartan und Amlodipin ist nun Schluss? Da habe ich Angst bekommen!
    Bevor ich mich hier im headbook angemeldet und geschrieben habe, habe ich auch lange mitgelesen und schon einige Anregungen und Hilfen für mich entdecken können. Ist schon eine ganz tolle Sache mit guten Menschen!!!

    Liebes Sternchen,
    eine Option, die ich selbst beeinflussen und nutzen kann, hast du mir aufgezeigt. Ich danke dir, dass du mir ehrlich den Spiegel vorgehalten hast. Es betrifft den Plan!!!
    Bei mir ist das so: ich habe einen Plan. Mein Problem ist, und das ist mir beim Lesen deiner Zeilen bewusst geworden, die Ausführung! Ich stelle in Frage, ob der Plan JETZT richtig oder falsch ist, ich verunsichere mich selbst (nehme ich jetzt Akutmedikamente oder nicht), ich warte ab (vielleicht verzieht sich die Migräne von allein oder ich probiere einen Kaffee), ich schiebe Cortisontage ein, habe dabei aber ein schlechtes Gewissen. Das ist keine Durchführung eines Plans, sondern ein Schwanken zwischen Plänen. Mir kommt gerade das Bild in den Sinn, zwischen 2 Stühlen zu sitzen – keine entspannte klare Position! Und genauso wie du es beschreibst, komme ich so nicht aus der Anspannung, weil alles in mir am Arbeiten ist! Das habe ich ganz deutlich in den Urlaubstagen gespürt: ich konnte nicht gut entspannen, und wenn, nur für Momente! Das mit dem Auftanken in positiven Momenten klingt sooooo gut, ich versuche es!!!
    Auf meinem Plan steht für den Besuch bei meinem Schmerztherapeuten vor Ort in der nächsten Woche genau diese nochmalige Planerarbeitung. Und in der übernächsten Woche bin ich wieder bei meiner Schmerz-Psychotherapeutin, mit deren Hilfe ich Strategien, diese Pläne ohne WENN und ABER durchzuführen, erarbeiten kann. Ich fühle mich jetzt wieder etwas motivierter und denke, dass ich das schaffen kann.

    Liebe Heika,
    ich weiß, dass wir alle verschieden sind und auf verschiedene Prophylaxen unterschiedlich reagieren. Da mir leider keiner meiner bisherigen Versuche geholfen hat, wollte ich wissen, ob jemand von euch etwas „Nichtbewährtes“ nochmal ausprobiert hat und damit zu einem anderen Zeitpunkt erfolgreich war. Ich dächte da vielleicht an Botox, was vielleicht – wie von vielen hier berichtet – die Nackenspannung senken könnte.
    Die allgemeinen Empfehlungen, von denen du schreibst, befolge ich. Magnesium hilft mir jedoch „nur“ aber immerhin beim Stuhlgang, denn ich habe seit 4 Jahren massive Magen-Darm-Probleme (Fruktosemalabsortion, die ich gut durch (teilweises) Weglassen beeinflussen kann, und einen Reizmagen- und Reizdarm, schon schwieriger händelbar und durch die Belastung durch die ständigen Schmerzen in Kopf und Bauch nicht gerade positiv begünstigt, nicht zuletzt sicher die Folgen des Schmerzmittelkonsums).
    Vitamin B2 habe ich vor einigen Jahren mit Ortho expert Migräne (heißt jetzt Migravent) für 9 Monate eingenommen – ohne eine Verbesserung, nur mein Geldbeutel wurde leichter…!

    Liebe Bettina,
    auch dir vielen Dank für deine aufmunternden Worte. Wie Kolle schon schreibt: Ende der Fahnenstange ist wohl Ende der Fahnenstange! Ich ratter trotzdem nochmal kurz meine Versuche in zeitlicher Reihenfolge seit 2004 runter, vielleicht fehlt ja doch noch was?
    Beloc, Amineurin, Katadolon, Petadolex, Clomipramin, Tizanidin, Topamax, Trimipramin, Micardis, Cymbalta, Natil, Fluonazin, Amitriptylin, Orthoexpert Migräne, Doxepin, Omeprazol, Morphin, Migränomit, Citalopram, Valproinsäure, Chlormadinon, Opipramol, Botox, Venlafaxin, nochmal Amitriptylin, Simvastatin, ONS, Gabapentin, Candesartan, Amlodipin, diverse homöopathische Mittel, die ich wohl nicht aufzählen brauche ?, Vitamin D 3, Weihrauchkapseln, Johanniskraut, Mutterkraut, MSM, Dr. Jacobs Basenpulver

    Wir lassen unsere schönen Urlaubstage noch nachwirken und freuen uns noch auf das Auspacken und Sortieren unserer fossilen Strandschatzfunde!

    Also ihr Lieben, ich bedanke mich für euere wertvolle Hilfe, ich freue mich noch immer, dass ich hierher gefunden habe ???!

    Liebe Grüße und alles, alles Gute für euch ?!
    Katrin

    Arztname von der Moderation abgekürzt

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4562

    Liebe Katrin,

    schön, dass du dich in meinem Beitrag wiederfinden konntest. Das ist ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung. Allein die Erkenntnis, dass es bei dir so ist, die ist schon Gold wert. Du bist sehr tapfer, und ich glaube, dass es dir gelingen wird.

    Dr. H. wird dir helfen, weiterzukommen. Übrigens, ich habe schon mehrere Prophylaxen 2 mal genommen. Jedes Mal mit Erfolg.

    Die 10/20 ger Regel war für mich eine Hürde. Jeden Monat auf´s Neue zu jonglieren, wie und wann und welche Medikamente einnehmen, wenn es aber immer weit über 10 Tage im Monat geht. Da ist der Kopf zum Grübeln quasi gezwungen. Aber auch dafür gibt es einen Plan. Auch wenn dieser Plan nur 1-3 Monate anhält. Ich habe versucht nicht weiter zu denken. Das hat mir große Freiheiten gebracht.

    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Arztname von der Moderation abgekürzt

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3971

    Liebe Katrin,
    ich bin total erschüttert ob der langen Liste, die du erstellt hast.
    Ich habe so gut wie keine Ahnung von Prophylaxe-Medikamenten. Mir ist nur aufgefallen, dass die Betablocker nicht stark vertreten sind.
    Die haben MIR geholfen. Aber es kam auch sehr darauf an, welchen ich bekam. Zweie waren fast unwirksam, dafür in den Nebenwirkungen unerträglich (Propranolol und Bisopolol). Und einer, das Metoprolol hilft gut und ist erträglich.
    UND ich muss immer mit den Dosierungen jonglieren, denn meistens sind die üblichen Empfehlungen bei mir viel zu heftig.
    Vielleicht ist das noch eine Stellschraube, die du besprechen könntest?

    Alles in allem sieht das, was du schilderst, nach einem verzweifelten Kampf GEGEN die Migräne aus.
    Mich hat solch ein Kämpfen GEGEN Migräne – und letztlich gegen MICH- immer sehr herunter gezogen.
    Da half ein Perspektivewechsel. Ich kämpfe nicht mehr gegen die Migräne sondern für mein Wohlbefinden.
    Äußerlich macht das keinen Unterschied, denn ich tute dasselbe wie immer.
    Aber in den Gedanken nehme ich Medikamente zur Unterstützung meines Körpers,
    ich gehe spazieren für die Gesundheit, nicht gegen die Migräne,
    ich mache Entspannungsübungen für mein Wohlgefühl
    usw.
    Das macht entschieden mehr Spaß. Die Migräne tritt etwas mehr in den Hintergrund. Die Gesundheit im Ganzen rückt in den Fokus.
    Kann ich nur dazu einladen !

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Gespräch mit Dr. H.
    und einen neuen Horizont für dich!

    LG
    alchemilla

    Arztname von der Moderation abgekürzt

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5597

    Stimmt, liebe Katrin, Botox fehlt in deiner langen Liste noch. Beim Lesen habe auch ich erst mal tief Luft holen müssen!
    Ich kann gut verstehen, dass du immer noch nach einer Stellschraube suchst, an der du drehen könntest. Leider kenne ich mich zu wenig aus, um dir bei den Medis kompetent weiterhelfen zu können.

    Lieber Gruß
    Heika

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