Katrin und das Lachen

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  • Flummi
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    Beitragsanzahl: 208

    Hallo Katrin

    Ich bin in vergleichbarer Situation wie du und habe im März bis jetzt 5 Tage mit mittleren Kopfschmerzen gehabt, die teilweise aber auch migräneartig waren. Der Rest war Migräne.

    Als meine Dauerschmerzen, vor über 24 Jahren anfingen, hatte ich auch immer das Gefühl etwas tun zu müssen um zumindest mal eine Diagnose zu bekommen. Dieses Gefühl war auch immer verbunden mit einer großen Hoffnung, dass sich dann etwas ändert. Genauso ist es seit dem ich meine Diagnosen habe. Das war im Oktober letzten Jahres.

    Mittlerweile sehe ich das Ganze etwas distanzierter, damit ich mir nicht zu viel Hoffnung mache. Denn meine Erfahrungen haben gezeigt, das ich bei jeder Enttäuschung erstmal eine Zeit brauchte um meine Gedanken wieder auf wesentliche (alltägliche) Dinge zu fokussieren.

    Darum versuche ich, meinen Alltag so zu gestalten, dass ich der medizinischen Seite nur soviel Raum zu geben wie unbedingt nötig. Mein Hauptaugenmerk gilt der Familie, Arbeit und Freunden. Auch wenn Tage dabei sind, wo ich einfach nur liegen kann.

    Dieses versuche ich jetzt auch bei allen noch vor mir liegenden Prophylaxen umzusetzen. Denn gerade weil ich neben der chronischen Migräne auch den NDPH habe, könnte es schwierig werden eine geeignete Prophylaxe zu finden.

    Vielleicht kann mich meine o.g. Erkenntnis aber auch ein Stück weit „retten“, wenn dieses Nicht-handeln-müssen für ein Loslassen sorgt, was weniger Druck und Stress und mehr Sein-lassen bedeuten würde.

    Diese Entscheidung, Liebe Katrin, finde ich gut. Und wenn du dein Nicht-handeln-mūssen mit Dingen füllst die dir Freude bereiten, ist der Termin im Mai schneller da als du denkst. ?

    Liebe Grüße Flummi

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 572

    Liebe Indie, liebe Flummi,

    habt vielen Dank für eure lieben Worte, Wünsche und wertvollen Gedanken, die mir Hilfe sein werden! Ich empfinde es als wahren Segen, hier ohne viele Worte verstanden und in Notsituationen so gut aufgefangen zu werden! Es tut gut, sich verbunden und nicht alleine zu fühlen.

    Heute morgen sind nochmal ordentlich die Tränen geflossen, nach dem Frühstück ging‘s trotz Kopf raus an die frische Luft zu einem entspannten und gemütlichen Spaziergang und siehe da: mein Wunsch von gestern hat sich erfüllt, und ich hatte einen richtig guten Frühlings-Sonn(en)tag ?!

    Alles Liebe für euch!
    Katrin

    Viva la Vida! ?

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 572

    Liebe Tanni,

    meine Zeilen an dich wollte ich eigentlich in einer PN verfassen, stelle sie jetzt aber doch mal öffentlich ein, vielleicht helfen deine Antworten auf meine Fragen ja nicht nur mir.

    Vielleicht möchte auch noch jemand hilfreiche Erfahrungen (mit)teilen.

    Magst du – als fleissige Faszienrollennutzerin – mir bei einer Entscheidungsfindung helfen?

    Ich bin körperlich und psychisch ziemlich erschöpft. Die Migräne lässt mir kaum Ruhe geschweige denn Erholungsphasen.

    Mein ganzer unterer Hinterkopf über den Nacken bis in die Schultern hinein ist total verspannt. Naja, diesen Kreislauf kennst du ja selbst!

    Dehnen ist eine Methode, die ich nutze.

    Nun überlege ich, ob ich mir eine Faszienrolle kaufe, um in diesen Bereichen (und in anderen „Schmerz-Problemzonen“) möglichst sanft zu lockern. Ich bin sehr empfindlich, was mich in Bezug auf Massagen u.ä. sehr vorsichtig sein lässt, da die Migräne dadurch bei mir sehr schnell getriggert werden kann.

    Was genau machst du mit der Faszienrolle alles? Kennst du Internetseiten mit „technisch sauberen“ Anleitungen?

    Welchen Härtegrad hälst du aus deiner Erfahrung und meinen Infos heraus für mich als geeignet?

    Auch wenn ich eine gewisse Akzeptanz, die sicher immer wieder natürlichen Schwankungen unterliegt, gegenüber der Migräne entwickelt und auch keine Angst mehr vor ihr habe, fühle ich mich ziemlich am Ende und bin gerade doch mehr (als erwartet, haha) enttäuscht, dass die zweite „Ladung“ Aimovig mit doppelter Dosis von 140 mg vor gut einer Woche gespritzt null Wirkung zeigt.

    Und das bringt mich wieder ein Stück weit in die Phase, dass ich jetzt handeln, etwas machen möchte – irgendwas…! Was in der Hand haben zu wollen – und wenn es „nur“ eine Faszienrolle ist…!

    Ich danke dir und allen, die sich äußern, schon mal vorab ganz freundlich!

    Liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 3 Wochen von  Katrin.
    Maresa
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    Beitragsanzahl: 42

    Liebe Katrin,

    leider kann ich Dir in Sachen Faszienrolle nicht helfen. Es tut mir nur so weh, Deine Verzweiflung zu hören, dass ich Dir wenigstens einen kleinen, mitfühlenden Gruß senden wollte. Im Besten Fall mit einem Foto von meinen 4qm Garten, aber ich weiß nicht recht, ob das klappt…
    Skabiosen

    Schade, dass das Aimovig so gar nicht helfen mag. Zerstörte Hoffnungen sind besonders schwer zu ertragen, finde ich.
    Aber Du machst es genau richtig: neue Pläne schmieden, und das Leben in die Hand nehmen 🙂

    Viva la Vida, sage ich mit mitfühlenden Grüßen,
    Maresa

    Maresa
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 42

    hmpf….
    ich mach noch einen Versuch:
    Skabiosen

    Sollte das auch nicht klappen, benötige ich wohl Nachhilfe???

    Indie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 158

    Liebe Katrin,
    ich habe selber zwei Faszienrollen, die ich feiere wie sonst kein Fitnessgerät dieser Welt. Das gute Stück rettet mir regelmäßig das Leben 😉
    Vielleicht kann ich dir diesbezüglich also Tipps geben.

    Ich empfehle in jedem Fall IMMER die weichen Modelle anzuschaffen. Ich habe von Blackroll daher die „Med“ Variante (klassischer Zylinder mit Loch in der Mitte) und eine kleinere Rolle in „Hantelform“ (gabs mal günstig bei Tchibo, ist völlig ausreichend). Die Rollen kommen immer mit „Bedienungsanleitung“, wobei Übungen empfohlen werden.

    Mit der Hantelrolle arbeite ich im Türrahmen oder an einer freien Wand und über den Zylinder kann ich mich mit der ganzen Rückseite rollen. Bzw. um den Nacken/ Hals und Übergang zum Kopf zu massieren lege ich mich auf den Rücken und lege mir den großen Zylinder in den Nacken. Dann rolle ich Millimeterweise den Kopf von rechts nach links. Den Druck kann man dabei variieren und damit auch die Schmerzen.
    Ansonsten kann man auch intuitiv damit arbeiten.
    Darüber hinaus nutze ich auch viele Übungen aus dem (Yin) Yoga, um meinen Hals/ Nacken/ Schulterbereich zu dehnen. Ein Physiotherapeut kann dir auch Übungen zeigen. Ggf. auch mit der Rolle. Einfach mal nachfragen am besten.

    Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass mir mein Antidepressivum was ich jetzt seit 5 Wochen nehme nicht nur die Stimmung zuverlässig hebt, sondern auch die starken Nackenschmerzen nimmt.
    Vielleicht wäre das momentan auch noch eine Idee, um dich aus deinem Tief und der Enttäuschung zu buddeln.

    Ganz liebe Grüße!

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2060

    Liebe Katrin,
    Ich versuche gerne mal, meine Faszienrollen-Erfahrung mit dir (und allen anderen interessierten) zu teilen, aber ich weiß nicht, wie viel dabei tatsächlich rumkommt 😉

    Also das einfachste zuerst: Es gibt unzählige Faszienrollen auf dem Markt – viele davon haben Rillen oder Noppen in allen erdenklichen Formen – von diesen Rollen rate ich dringend ab! Mit ihnen kann man nicht gleichmäßig arbeiten und der Einsatz ist an manchen Stellen sogar kontraproduktiv.

    Das Einfache Teil 2: Ich nutze meine Faszienrolle für fast alles – am meisten für Füße, Beine, Gesäß, Schulter und meine verspannte Nackenmuskulatur. Mein Physiotherapeut gibt mir regelmäßig den Auftrag, mit der Rolle zu arbeiten, weil ich viele Muskeln nicht weiter dehnen kann. Ich hab die Rolle bei mir im Wohnzimmer liegen und immer wenn mir danach ist mache ich ein paar Übungen. Gelernt habe ich das Ganze in einem Kurs (der leider nicht mehr stattfindet 😥) – dort hat man einfach den großen Vorteil, dass der Trainer direkt sieht, ob die Ausführung stimmt und auch Alternativen zeigen kann. Und im Kurs ist die Variation der Übungen viel größer, als wenn man nur zu Hause die paar macht, an die man gerade denkt.
    Wenn man eine Faszienrolle kauft, ist in vielen Fällen eine gut verwendbare Anleitung für die klassischen Übungen dabei, jedoch ohne Variation. Ich hatte noch keinen Bedarf, mir online Übungen zu suchen, wenn ich eine brauchbare Seite finde geb ich gerne Bescheid. Ein guter Physiotherapeut kann dir in der Regel auch Übungen zeigen.

    Nun das schwierigere – der Härtegrad: ich selbst nutze eine Rolle aus Holz🌳 härter geht kaum, aber ich möchte auch keine andere mehr 🙃 inzwischen finde ich die weicheren Rollen sogar weniger angenehm als mein Holz. Aus dem Kurs weiß ich allerdings, dass es Teilnehmer gibt, die lieber Tennisbälle statt Holzkugeln nehmen, deshalb würde ich hier nicht von mir auf andere schließen 😉 Wobei der Härtegrad auch nur zum Teil entscheidend ist – je härter die Rolle, desto weniger Gewicht lässt man auf ihr lasten,dadurch relativiert sich dieser Punkt ein wenig. Ich würde hier tatsächlich am ehesten zum ausprobieren raten (geht meistens in gut sortierten Sportläden)

    Zum Stichwort sanft: der Vorteil einer Faszienrolle ist, dass du selbst die Intensität bestimmen kannst. Meistens geht das über Gewichtsverlagerung, manchmal kann man einen Yogaklotz zur Entlastung nutzen oder vom Boden an die Wand wechseln… Die Möglichkeiten sind immer da.

    Und noch etwas aus meiner persönlichen Erfahrung für den Nacken: Viele Faszienrollen sind einfach nur eine durchgehende Rolle – mein Rollholz hat in der Mitte eine Aussparung. Hierdurch kann man den Rücken ausrollen, ohne die Wirbelsäule zu belasten und was noch besser ist: die Kerbe ist so geformt, dass man den Hinterkopf darauf ablegen kann, so dass der Nacken genau in der Aussparung liegt und man mit kleinen Bewegungen die Verspannungen dort selbst lösen kann. Oder einfach ganz entspannt darauf liegen… Es gibt Faszienrollen, die nur eine minimale Aussparung für die Wirbelsäule haben, da geht das mit dem Nacken leider nicht, also darauf achten, dass die Kerbe tief genug ist.
    Es gibt auch sogenannte Doppelkugeln, diese nehme ich sehr gerne für den Bws-Bereich, im Nacken kann man sie auch anwenden, aber aus meiner Sicht nicht so optimal wie die Rolle, weil da der Nacken ein wenig überstreckt wird.

    Lange Rede, kurzer Sinn – meine Empfehlung: Ich würde eine Rolle suchen, die bestenfalls in der Mitte eine Kerbe für den Nacken aber keine Noppen oder Rillen hat, den Härtegrad musst du wohl selber austesten, manchmal gibt es auch Rollen, bei denen man die Härte über ein Innenteil variieren kann…

    Als günstige Alternative: mit 2 Tennisbällen in einer Socke kann man wunderbar eine Doppelkugel simulierten – damit kannst du schonmal schauen, ob dir die Doppelkugel für den Nacken liegt.

    Wenn du das Rollholz mal testen möchtest: ab August gibt es wohl in Norderstedt ein Yoga – Studio, das mit den Faszienrollen aus Holz Kurse anbietet. Oder du kommst mich mal hier im Süden besuchen 😊

    Soviel zum Thema Rollen – ich hoffe, man konnte es halbwegs verstehen (hab gerade 6 Stunden Autofahrt hinter mir und kann nicht mehr denken).

    Es tut mir wirklich leid für dich, dass das Aimovig keine Wirkung zeigt. Ich finde deine Einstellung, etwas tun zu wollen bewundernswert und wünsche dir sehr, dass sich auch für dich sehr bald ein guter Weg findet!

    Liebe Grüße, Tanni

    P.S.: ich bin übernächste Woche in einer Klinik zum Präventionsprogramm, da soll es auch eine Stunde lang Faszientraining geben, vielleicht krieg ich dort noch einen guten Tipp für dich 🙂

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 572

    Liebe Maresa,

    hab vielen Dank für deinen lieben und mitfühlenden Gruß, ich freue mich sehr darüber!

    Im Hinblick auf meine bisherigen Erfahrungen zum Thema „Vorbeugungsversuche“ habe ich versucht, die Hoffnungen – so gut es ging – realistisch zu halten, aber natürlich sind diese nicht so einfach kontrollierbar. Und ganz unberechtigt auch nicht, wie dein und etliche andere Beiträge zeigen. Das freut mich ganz ehrlich für alle, die von Aimovig profitieren!

    Hast du schon einen Computerkurs bei Heika gebucht? Sie hat vor gar nicht langer Zeit noch Teilnehmer gesucht… 😉😉😉!

    Spaß beiseite, obwohl ich ihn liebe!

    Du kannst versuchen, das Foto, das ich natürlich sehr gerne sehen würde 😊, über z.B. share your photo hochladen und mit dem entsprechenden Link hier einstellen.
    Oder du lädst es in deinem Album hier im headbook hoch und legst fest, wer es sehen darf.

    Ganz liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 572

    Liebe Indie, liebe Tanni,

    vielen Dank für euere Beiträge. Wie lieb von euch, so ausführlich und verständlich zu berichten 😊!

    Es ist wohl eine gute Idee, vor Ort – Sanitätshaus oder Physiotherapiepraxis – erstmal zu erspüren, wie sich eine solche Faszienrolle FÜR MICH anfühlt, bevor ich mir möglicherweise eine kaufe.

    Deine Tips, liebe Tanni, zur Beschaffenheit der Rolle, sind abgespeichert und sehr hilfreich, so laufe ich nicht Gefahr, mir etwas „aufschwatzen“ zu lassen.

    „Hammerhart“ und für mich schwer vorstellbar erscheint mir deine Variante aus Holz (irgendwie fällt mir dazu Nudelteig ein 😉). Aber auch das kann ich erfragen und erspüren. Manchmal „denkt“ man sich etwas unmöglich und es stellt sich heraus, dass es gut ist/tut…!

    Die beiden Tennisbälle in der Socke liegen auf meiner Couch…! Aber ehrlich – mein Nacken auf den Bällen liegend tut nur weh! Möglicherweise auch erstmal an der Wand oder dem Türrahmen probieren? Mache ich nachher gleich mal 😊!

    Verstehe ich das richtig, dass man sich eben nicht nur einfach auf die Rolle legt und drauf „rumrollt“, sondern gleichzeitig die Muskeln trainiert, indem man bestimmt, wieviel Gewicht man auf die Rolle „packt“?

    Mir fällt gerade ein, dass ich auch einen Igelball habe, auf dem ich manchmal ganz gerne mit den Fußsohlen rolle – entweder im Sitzen oder im Stehen – das tut eigentlich immer gut. Den hole ich mir gleich mal vor!!!

    Zum Antidepressiva:

    Es freut mich sehr für dich, liebe Indie, dass du damit einen doppelten Nutzen hast 👍! In Schneiderlein-Manier ‚Zwei auf einen Streich‘ 😉!

    In der Vergangenheit habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich sehr schnell paradox auf Antidepressiva reagiere. So nutze ich z.B. Trimipramin-Tropfen nur an einem, höchstens an zwei Tagen zur Sedierung. Ich würde JETZT noch einen Versuch mit Escitalopram, welches ich noch nicht hatte und von dem Heika hier desöfteren berichtet hat, starten. Das habe ich meinem Arzt bereits mitgeteilt, aber verständlicherweise muss ich jetzt erstmal die Wirkung (haha 😢) der zweiten Dosis Aimovig abwarten.

    Ein Ausschlusskriterium meinerseits ist eine (schnelle und starke) Gewichtszunahme, akzeptabel wären für mich höchstens 3-4 kg, wobei ich die „gewonnenen“ Pfunde von meinem Versuch im Dezember mit Mirtazapin, Metoprolol und Prednisolon noch immer nicht wieder vollständig verloren habe. Bewegung bzw. Sport ist mit dem Kopf selten und wenn, dann sehr moderat möglich.

    Danke für die Einladung, liebe Tanni! Momentan ist es mir bis zu dir doch ein bisschen zu weit! Wenn ich meine Belastungsfähigkeit auf einer Skala von 1 bis 10 angeben müsste, läge sie jetzt wohl zwischen 2 und 3. Damit komme ich derzeit bis zu meiner 35 km weit entfernten Schmerzpsychotherapeutin und zurück – quasi eine kleine „Weltreise“ – und schaffe mit einigen Abstrichen das Wesentliche im Haushalt! Und bisschen leben gelingt mir auch 😊🍀!

    Über einen „mitgebrachten“ Tip vom Präventionsprogramm würde ich mich sehr freuen!

    Also, ihr Lieben, habt nochmals vielen Dank!

    Ganz liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Indie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 158

    Liebe Katrin,

    Verstehe ich das richtig, dass man sich eben nicht nur einfach auf die Rolle legt und drauf „rumrollt“, sondern gleichzeitig die Muskeln trainiert, indem man bestimmt, wieviel Gewicht man auf die Rolle „packt“?

    ich weiss jetzt nicht, ob die Frage an mich gerichtet war. Aber eigentlich trainiert man gar nicht die Muskeln mit der Rolle, sondern massiert sie damit. Je mehr man sich auf der Rolle „ablegt“ oder „drückt“, umso stärker ist die Intensität und ggf. auch der Schmerz.

    Ich bin auch super empfindlich was die ADs betrifft und nehme jetzt Escitalopran 5 mg, das reicht von der Wirkung her aus bei mir. Bedingung war für mich, dass ich nicht müde von einem AD werde, weil mich Amitriptylin und Opipramol bisher komplett schlafen gelegt haben und ich mich damit nicht mehr wie ich selber gefühlt habe.
    Ich habe mit Tropfen über vier Wochen aufdosiert und immer gewartet, bis die Nebenwirkungen erträglich wurden (meistens nach 2-3 Tagen). Da ich ganz schnell schon Wirkung hatte, hab ichs dann auch geschafft dran zu bleiben.
    Geblieben sind noch leicht unruhige Beine, aber das kann ich tolerieren. Müde war ich wirklich nie davon. Ganz im Gegenteil, ich bin über Monate morgens kaum aus dem Bett gekommen und jetzt hab ich endlich wieder Antrieb (es sei denn ich habe Migräne).
    Ich drück die Daumen, dass du es auch verträgst.

    Liebe Grüße!

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 572

    Liebe Indie,

    die Frage war an dich, Tanni und jeden, der sich angesprochen fühlt, gerichtet. Also gerne immer her mit den Antworten.

    Wenn ich mir vorstelle, die Rolle im Liegen zu benutzen und mit meinem Gewicht den Druck zu regulieren, muss ich doch – wenn ich weniger Druck ausüben möchte – mehr Haltearbeit (=Muskelspannung) leisten als wenn ich mich „nur“ drauflege und rolle.

    Oder habe ich mit diesem Gedankengang eine „Rolle“ vor dem Kopf😉?

    Ich habe schon mal meine „Doppel-Tennisball-Socke“ am Nacken ausprobiert – im Stehen. Ist alles sehr empfindlich in dem Bereich, so dass ich es eher sanft und langsam angehen lassen werden muss…! Steigern kann ich dann immer noch.

    Wie oft „trainierst“ du?

    Hab vielen Dank für die Informationen zum Escitalopram. Schön, dass es das auch in Tropfenform gibt, denn bei mir dauert das „Ankommen“ der Medikamente immer etwas länger. So lässt sich die „Reisedauer“ von Medikamenten in Tropfenform verkürzen, so dass ich einen schnelleren Wirkungseintritt erzielen kann.

    Vielleicht „darf“ ich Escitalopram in Absprache mit meinem Arzt ausprobieren. Im Moment sieht es (noch immer) nicht so aus, als ob sich mit Aimovig etwas zum Besseren ändert.

    Jetzt warte ich erstmal weiter geduldig die nächsten 2 Wochen ab, dann sehen wir weiter!

    Liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2060

    Liebe Katrin,

    Deine Annahme klingt eigentlich logisch und ich musste jetzt auch erst dreimal nachdenken, wierum es stimmt – aber es ist letztlich in der Praxis genau andersrum… Je mehr Gewicht du auf die Rolle gibst, umso mehr Haltearbeit muss dein Körper leisten.

    Am Beispiel der Wade:
    – Maximale Belastung = Eine Wade liegt auf der Rolle, das andere Bein hängt in der Luft und deine Hände stützen und machen die Rollbewegung – du hast also dein ganzes Gewicht auf den Händen und der Wade

    – Mittlere Belastung = Wade und Hände sind gleich, aber das andere Bein steht auf dem Boden und stützt – damit lastet ein Großteil des Gewichts, das vorher deine Hände und deine Bauchspannung getragen haben, auf deinem Fuß, der das viel leichter halten kann

    – Kaum Belastung: dein Gesäß ist zusätzlich am Boden – du sitzt am Boden und dein Bein liegt einfach nur auf der Rolle drauf…

    Es wäre natürlich möglich, aus Position 1 mit mehr Bauchspannung weniger Gewicht auf die Rolle zu bringen – aber welcher Normalsterbliche Mensch ist dazu schon in der Lage? 🤔😁 Ich jedenfalls nicht…

    Es stimmt auf jeden Fall, dass einige Faszienübungen zeitgleich deine Körperspannung trainieren.

    Man sollte übrigens nach intensivem Faszientraining vor der nächsten Einheit seinem Körper 3-5 Tage Pause geben (das gilt jetzt nicht unbedingt für einmal 2 Minuten auf der Rolle 😉), Faszien brauchen länger als Muskeln, um sich an Belastungen zu gewöhnen, dafür kann das Training nachhaltiger wirken…

    Es ist auf jeden Fall sinnvoll, das Ganze langsam angehen zu lassen! Die Steigerung kommt ganz von alleine 😊

    Liebe Grüße, Tanni

    Maresa
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 42

    Liebe Katrin,
    ich mache noch einen Versuch – eigentlich hab ich es in mein Album auf Headbook geladen… so schwer kann das doch nicht sein.

    @heika: wenn das wieder nicht klappen sollte, würdest Du so nett sein, mir auf die Sprünge zu helfen??? Vielleicht sollte ich einen Kurs buchen???


    Mir tut Garten so gut, und auch wenn ich nur ein paar Meter auf meinem Balkon habe, genieße ich die Besucher – Wildbienen, Bienen, und momentan sogar Schmetterlinge. Mein alter Kater liegt dazwischen und schläft, während die Ameisen verzweifelt versuchen, ihn aus ihrer Ameisenstraße zu entfernen 😉

    Da fühle ich Glück, auch wenn der Kopf mich plagt.

    Mit der Gewichtszunahme bei Antidepressiva habe ich auch so meine Erfahrungen. Da ich auch eine chronische Depression habe, kann ich nicht darauf verzichten. Ich nehme allerdings nicht immer mehr zu – es wurde langsam mehr und hat sich dann auch wieder stabilisiert. Das auszuhalten fand ich nicht leicht, aber da kann ich den Nutzen (weniger Depression) über die Nebenwirkung stellen.
    Müde machen mich alle, die ich versucht habe. Aber auch das kann ich ertragen. Mein Leben ist eh nicht das schnellste 😉

    Ich wünsche Dir sehr, dass irgendwann wieder etwas mehr Leben für Dich möglich sein wird. Und dass Du hoffen kannst – auch wenn es Enttäuschungen gibt. So lange man hofft, ist man noch nicht ganz innerlich abgestorben.

    Viele liebe Grüße,
    Maresa

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 3 Wochen von  Maresa.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 3 Wochen von  Maresa.
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    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5670

    Liebe Maresa,

    ich setze dich gerne schon mal auf die Warteliste. 😉

    Akutell muss ich „Computer-Überflieger“ mich nämlich erst mal selber mit einem neuen PC und einem neuen Drucker auseinandersetzen. Meine Verzweiflungsschreie müssten eigentlich in ganz Deutschland zu hören sein. 🙂

    Wenn ich das dermaleinst unter meinen Füßen haben sollte (das kann dauern…) werde ich mich dann selbstverständlich freundlich-gütig-wissend-verständnisvoll-leicht überheblich lächelnd euch Laien in den technischen PC-Tiefebenen zuwenden und euch zu phänomenalen PC-Wissen-Quantensprüngen verhelfen! 😀

    Humorvolle Grüße
    Heika