Katrin und das Lachen

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  • Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 640

    Liebe Bettina,

    Hast Du denn so richtig starke Attacken täglich und wie überstehst Du diese?

    Mit „gnadenloser“ Sedierung, Ruhe, Ablenkung, Unterstützung. Naja, ein Spaziergang ist es nicht, aber es geht – irgendwie!

    Jetzt im November bewege ich mich – wie oben schon erwähnt – eher im Bereich von mittelstarker Schmerzintensität. Und das würde ich – und hoffentlich auch mein Arzt – als (Teil)Erfolg von Ajovy sehen.

    Moment mal, Du sitzt nicht vor Gericht.

    Ich weiß 😉! Deshalb habe ich die „Rechenschaft“ ja auch in Anführungszeichen gesetzt!
    Aber klar ist auch, dass man einen gewissen Erfolg vor- oder nachweisen muss, der eine weitere Verordnung rechtfertigt.

    Jetzt „wirkt“ ja erst mal die Medikamentenpause, daher würde ich dem Ajovy auf jeden Fall noch eine weitere Chance geben.

    Dass die Medikamentenpause, in die ich eher „reingerutscht“ bin, kaum Veränderungen brachte, bestätigt meine seit langem bestehende Diagnose „Chronische Migräne“ und schließt den MÜK eher aus 😊!

    Es wäre vor Ajovy auch keine Medikamentenpause nötig gewesen, weil es eben auch ohne Pause wirken soll. Aber möglicherweise wirkt sie sich doch positiv aus und das Ajovy könnte ohne „Störungen“ (Akutmedikamente) besser „andocken“.

    Ich sehe das genauso und würde mir gerne noch eine weitere Dosis Ajovy verschreiben lassen. Die Frage ist, ob mein Arzt das auch so sieht…! Und das warte ich jetzt ab, bis wir Anfang Dezember auswerten.

    Liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4647

    Hallo Katrin,

    da komme ich auch noch schnell, und möchte dir unbedingt gratulieren, liebe Katrin. Ich freue mich sehr über die tolle Nachricht.

    Diesen Weg zu schaffen, ist ein hartes Stück Arbeit.

    Meine Hochachtung. Ein Grund zum feiern.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 640

    Danke dir, liebe Sternchen!

    Daran, wo ich jetzt im Umgang und in der Bewältigung meiner Erkrankung stehe, habt u.a. ihr Lieben hier im headbook auch einen Anteil!

    Ich habe hier so viel gelernt, durch eure Anregungen und Hinweise meine Einstellung zu Medikamenten und Schmerzen hinterfragt und teilweise verändert, Strategien vermittelt bekommen und entwickeln können. Und speziell von dir habe ich die Sache mit dem „Plan“ 😊 an die Hand bekommen – damit konnte ich mir viel „Überlegungszeit“ zwischen Hin und/oder Her sparen und somit Energie sparen und Anspannung abbauen!

    Und so kann ich euch allen wieder einmal nur DANKE sagen und mich freuen, dass ich hier „gelandet“ bin!

    Liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Jasute
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 78

    Liebe Katrin,

    wow, tolle Leistung und beachtliches Durchhaltevermögen! Da darfst du zurecht auf dich sehr stolz sein.

    Das erinnert mich an meine Zeiten, wo ich nur nutzlose Medis bei den Attacken hatten, das war hart. Somit wirklich- Hut ab! Denn es ist ja ein Unterschied ob einfach nur nichts wirkt oder du es bewusst aushälst und wahrscheinlich Medikamente in Reichweite hast.

    Ich bin ja noch eine der Neuen hier aber habe auch schon immens von all den Informationen und Erfahrungen profitiert.

    Mit „gnadenloser“ Sedierung, Ruhe, Ablenkung, Unterstützung.

    Hm…..gnadenlose Sedierung. Was meinst du damit? „Schießt“ du dich jeden Tag ab? Was nimmst du? Ich stelle mir da einen Alltag sehr schwierig vor – aber in so einer Situation geht es wohl nicht darum einen Alltag zu bestreiten, das ist wohl eher eine Außnahmesituation.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg 🙂

    Lieben Gruß
    Jasmin

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 516

    Hallo Katrin,

    das ist doch ein schöner Erfolg.

    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass auch sonst die rote Farbe noch ein bisschen mehr verschwindet.

    LG Anna

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5757

    Ganz große Klasse, liebe Katrin, was du 30 Tage lang geleistet hast! Auch von mir: Hut ab! Nein: Hüte ab! Für jeden einzelnen Tag einen anderen Hut. 🙂

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 weeks, 4 days von heika.
    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 640

    Liebe Jasmin,

    danke dir!

    Genau! „Gnadenlos“ oder „sehr großzügig“ bedeutet in meinem Fall nur sehr wenige Tage ohne Sedierung! Das ist mit meinem Arzt für genau die Zeit meiner Medikamentenpause so abgestimmt und somit in gewisser Weise eine – wie du es bezeichnest – Ausnahmesituation.

    Wobei ich in den letzten Jahren mit 25 bis 28 Migränetagen im Monat eh mit Akutmedikamenten, Sedierung und Aushalten jongliere – auch wenn es mir oft nicht “schmeckt“. Bisher habe ich keine Alternative in Form einer gut verträglichen UND gut wirkenden Vorbeugung gefunden.

    Übriges: mit dem Jonglieren und der damit häufig verbundenen Gratwanderung kennen sich auch andere hier bestens aus…!

    Was ich bei der Aufzählung vergessen habe, ist natürlich die Kühlung! Kühlpads in ein Täschchen gepackt und mit einem Tuch um den Kopf gebunden, empfinde ich als Wohltat!

    Für die Sedierung nutze ich vorwiegend Dimenhydrinat, sollte aber wegen des Gewöhnungseffekts und somit einer möglichen nachlassenden Wirkung auch abwechseln mit Diazepam-Tropfen an höchstens 2 bis 3 Tagen in Folge wegen des Abhängigkeitspotentials und Trimipramin-Tropfen, die ich aber aufgrund einer sehr schnellen paradoxen Wirkung nur an 1 bis höchstens 2 Tagen einsetze.
    Das klingt vielleicht wirr, aber ich kann mittlerweile relativ gut einschätzen, was mir wann am besten hilft. An manchen Tagen ist es auch ein Griff in den „Schietpott“…!

    Diese Vorgehensweise ist FÜR MICH JETZT DIE Alternative zur Unterbrechung meiner Medikamentenpause. Ich habe möglichst immer nur den aktuellen Tag im Blick. Keine vorbestimmte oder vorgeschriebene Anzahl von Tagen erreichen zu wollen oder zu müssen und das Wissen, jederzeit meine Akutmedikation einnehmen zu können, nimmt mir viel Druck.

    Der Alltag bzw. die Vorstellung des Alltags sieht sicher für jeden Menschen – ob krank oder nicht – anders aus. Die chronische Migräne gehört auch zu meinem Alltag, aber eben nicht nur. Für mich gibt es auch ein schönes Leben neben der Migräne – mehr oder weniger eingeschränkt, aber immerhin!
    Und Tage, an denen man alles „verflucht“ und als „ungerecht“ empfindet, gehören sicher auch dazu.

    Ich glaube, es ist eine Frage der Einstellung, der Betrachtung, des Blickwinkels – und auch diese Dinge lassen sich (in gewissem Maße) beeinflussen.

    Liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 640

    Liebe Anna,

    danke dir 😘!

    Ich hoffe noch, dass es ein wenig „bunter“ wird, aber – um mal wieder auf den Terrier zu kommen – ich werde mich in diese Hoffnung nicht verbeißen 😉!

    Alles Liebe
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 640

    Danke dir, liebe Heika,

    wieviele Hüte hast du denn noch in deinem Schrank 😉? Genug? Für gestern kannst du schon mal wieder einen ziehen 😊!
    Aber nicht, dass du nachher hutlos da stehst…!
    Oder bist du von Beruf etwa…🧐 Hutmacherin?

    Alles Liebe
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Sonnig Mädel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 56

    Wow Katrin…😲 Für mich grenzt das an wirklich unfassbare Tapferkeit und