Katrin und das Lachen

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  • alchemilla
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    Botox ist dort auch aufgeführt.
    Aber wie Sternchen schon berichtet, kommt es vor, dass ein zweiter Versuch ganz anders wirken kann als beim ersten Mal.

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7762

    Liebe Katrin,

    hatte dir eben einen sehr langen Text geschrieben und dann wohl ins Nirvana geschickt. ?

    Ich versuchs noch mal und gleich eine Bitte: es könnte ein wenig wie ein Vorwurf klingen, ist aber absolut nicht so gemeint. Nur als Denkanstoß ? !

    Ich war nicht bei eurem Gespräch dabei, darum kann ich nur vermuten, wie es abgelaufen sein könnte.
    Ich kenne Dr. H. jetzt seit genau 20 Jahren, das waren 80 Gespräche insgesamt. In dieser langen Zeit habe ich trotz unzähliger fehlgeschlagener Prophylaxeversuche nie irgendetwas wie Ende der Fahnenstange gehört. Hast du es vielleicht nur reininterpretiert in euer Gespräch? Einfach ein Missverständnis?
    Liegt seine Aussage eventuell an deiner Empfindlichkeit gegenüber Medikamenten, und dass du jetzt nicht alle noch mal probieren möchtest?

    In deiner Liste stehen einige, die als Migräneprophylaxe gar nicht relevant sind, andere könnte man als Kombis noch einmal versuchen. Auch macht es Sinn, früher, aus welchen Gründen auch immer, abgelehnte/abgebrochene Versuche zu wiederholen.

    Mir hat z.B. das Metoprolol (Beloc),aber nur kombiniert mit dem Telmisartan (Micardis) immer nach Pausen wieder neu gut geholfen. Allerdings musste das Micardis regelmäßig nach ca. 6 Monaten erhöht werden, dann war immer erstmal Schluss mit der guten Wirkung.
    Neuerdings verspricht ein Versuch mit Simvastatin und Vit D3 nach Studienlage auch gute Ergebnisse. Die beiden standen bisher überhaupt nicht im Fokus, Simvastatin wurde bisher nur als Cholesterinsenker gesehen.

    Magnesium-Citrat (600mg) und Vit B2 (400mg) werden unbedingt empfohlen, obwohl lange nicht bei jedem eine erkennbare Wirkung zu sehen ist, sie wirken aber immer im Hintergrund.

    Wie oft hast du Botox probiert? Immer in Kiel mit der richtigen Anwendung? Mit hilft es gut, etwas weniger und leichtere Anfälle. Beim letztem Mal offenbar gar nicht, auch das ist möglich. (Ich habe jetzt seit Juli fast täglich Migräne und seit 18 Tagen ohne Pause. Nicht immer sehr schlimm, aber es reicht!)

    Auch kann man Nebenwirkungen mindern oder vermeiden durch sehr langsames Aufdosieren, stand früher so auch nicht im Fokus.

    Würde vielleicht ein erneutes Gespräch mit Dr. H. mit anderen Vorzeichen mehr bringen? Ich würde es auf jeden Fall probieren!

    Dir alles Liebe, gib nicht auf (Ende der Fahnenstange ist m.E. noch nicht) und verlier nicht dein Lachen,
    Julia

    PS: Vom Amlodipin hatte ich nach wenigen Tagen so dicke Beine, dass kein Schuh mehr passte.

    Arztname von der Moderation abgekürzt

    heika
    Teilnehmer
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    Stimmt, Alchemilla, danke für für den Hinweis!
    Ich hatte die Liste extra noch mal vorher durchgelesen gehabt, aber das Wort rutschte in meiner Wahrnehmung irgendwie durch.

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28685

    Liebe Katrin,

    ich möchte mich da Julia anschließen! Eventuell hast Du das Gespräch anders interpretiert, aber Ende der Fahnenstange … das passt nicht zu Dr. H. und der Schmerzklinik. 😉

    Unser Körper verändert sich im Laufe der Jahre, die Migräne tut dies ebenso. Eine Prophylaxe, die vor vielen Jahren nicht gewirkt hatte oder nicht gut verträglich war, könnte heute Sinn machen.

    Betablocker hattest Du erst einen, Sartane auch erst zwei. Sertralin fehlt noch in der Aufzählung, Agomelatin und Mirtazapin ebenso. Flunarizin und Fluoxetin sehe ich auch nicht. Pregabalin „kann“ auch mal einen Versuch wert sein, ebenso weitere Antiepileptika.

    Auch wenn das nach einer langen Liste aussieht und auch ist – da geht noch was. Ich möchte Dir damit Mut machen, es erneut anzugehen. Ich habe im Laufe der letzten 25 Jahre auch schon eine Menge durch, aber irgendwie findet sich dann doch noch immer was. Oder man kombiniert neu, was auch wieder einen Effekt bringen könnte.

    Manchmal kann es auch ganz gut sein, eine Pause von allem zu machen. Also nur Magnesium (Migravent Classic z. B., das auch noch Vitamin B2 enthält, Magnesium von PUR usw.) und sonst mal nichts. Das machst Du ja jetzt und vielleicht war ja dies gemeint im Gespräch? Ich würde da nicht lockerlassen und immer wieder das Gespräch suchen und wenn Du dazu bereit bist, Dich auf Neues einlassen. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 665

    Liebe alchemilla,
    deine Schilderung über deinen Perspektivwechsel hat mich (ein wenig schmerzhaft) erkennen lassen, wie groß das GEGEN und wie klein das FÜR in Sachen Kopf und Schmerz in meinem Blickwinkel ist. Vielleicht ist genau dieser ständige Kampf GEGEN die Migräne einer der Hauptfaktoren meiner großen Erschöpfung. Danke für deine guten Wünsche und deine verlockende Einladung, die ich gerne annehme ?!

    Liebe Julia, liebe Bettina,
    also, es ist so: nachdem ich das Amlodipin abgesetzt und gemerkt habe, dass die Nebenwirkungen wieder verschwinden, habe ich Dr. H. in der letzten Woche per Mail meine derzeitige Situation geschildert und ihn um einen weiteren, nächsten Vorschlag für eine medikamentöse Prophylaxe gebeten. Seine Antwort per E-Mail war: ZITAT:
    XXX Zitat von der Moderation entfernt
    Daraufhin habe ich ihn per Mail gefragt, ob das jetzt das Ende der Fahnenstange ist! Also dieses Vokabular habe ich benutzt, nicht er! Weiterhin habe ich ihn nach der Möglichkeit einer Prophylaxe mit Medikamenten, die ich schon einmal hatte bzw. einer Kombination aus diesen. Und seine Antwort per Mail darauf war, dass es zwar mögllich wäre, etwas auszuprobieren, was man schon einmal versucht hat. Zitat: XXX Zitat von der Moderation entfernt
    Ich hoffe, das macht die Sache jetzt klarer und deutlich, dass es sich nicht um ein Missverständnis handelt. Ich habe ja bereits geschrieben, dass ich mich in den letzten ca. 2 Jahren gegen eine medikamentöse Vorbeugung entschieden haben, weil ich mit keiner Erfolg und viele teils gravierende Nebenwirkungen hatte. Ich würde jetzt gerne wieder (verzweifelt um jeden Preis). Aber da hat sich die Dankbarkeit für Dr. H. Empfehlung – letztlich sicher auch zu meinem Schutz – hinter der großen Panik versteckt, jetzt erstmal wieder ohne was dazustehen und mich handlungsunfähig zu fühlen.
    Da sehe ich aber dank euerer aller wertvollen Hilfe, Anregungen und Rückmeldungen nun auch schon wieder etwas mehr Licht am Horizont!

    Liebe Julia,
    noch zu deiner Frage, wie oft ich Botox hatte: 2x, wenn ich mich recht erinnere. Das erste Mal hat Dr. H., das zweite Mal Fr. Dr. H.-K. gespritzt.
    NEIN! Ich gebe nicht auf! Und auch, wenn mir Lachen in der letzten Zeit manchmal vergeht, ist es noch immer da und zeigt sich ?!

    Liebe Bettina,
    danke für die Durchsicht und Ergänzung meiner Liste. Ist alles notiert, werde mich in Ruhe damit beschäftigen und es ggf. mit Dr. H. besprechen.
    Magnesium pur nehme ich, vielleicht hast du / habt ihr noch eine Empfehlung für ein reines B2-Produkt!

    Einen schönen Herbsttag wünscht euch allen
    Katrin

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 665

    Noch an Sternchen:
    an die 10/20-Regel kann ich meist ganz gut halten, komme nicht so oft drüber. Das hat mir Dr. H. auch bestätigt ?! Aber das Wissen darum bzw. um die Folgen wie MÜK setzen mich unter Druck. Ich muss da sachlicher drauf schauen…!

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5824

    Liebe Katrin,

    objektiv betrachtet hat dir dein Arzt in Abwägung aller – deinen ganz persönlichen Fall betreffenden – Faktoren klug geraten. Ausgeschlossen hat er gar nichts, er hat einfach deine starke Tendenz, Nebenwirkungen intensiv zu entwickeln und wahrzunehmen, berücksichtigt und Empfehlungen ausgesprochen.
    Was anfangs in deinen Beiträgen so „endgültig“ klang, war deine Wertung dieser Aussagen. Aber das hast du ja selber schon bemerkt. 😉

    Lieber Gruß
    Heika

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7762

    Liebe Katrin,

    darf ich gleich noch einen für dich auch eventuell etwas schmerzhaften Einwurf hinterherschicken?
    Kann es sein, dass du, vielleicht sogar weitgehend im Unterbewusstsein, eine Aversion oder zumindest starke Bedenken gegen „chemische“ oder überhaupt Medikamente hast? Daraus entsteht dann leicht der sogenannte Nocebo-Effekt, gegen den man, da ja nicht wirklich bewusst, nur schwer angehen kann?
    Oder liest du dir immer jeden Beipackzettel vorher sehr genau durch? Auch das kann recht schnell in eine Falle führen, denn ganz ohne Nebenwirkungen ist kein wirksames Mittel, auch nicht die vermeintlich pflanzlichen Präparate. Viele sind sogar deutlich gefährlicher. Und durch manche anfänglichen Nebenwirkungen muss man manchmal einfach durch. ?

    Wäre das so, denke ich, ist es für Dr. H., der für meine Begriffe immer sehr auf die individuellen Gegebenheiten der Menschen eingeht, eine starke Beschränkung seiner medzinischen Möglichkeiten.
    Sollten dir meine kritischen Anmerkungen zu viel werden, sag es bitte.

    Ich wünsche dir alles Liebe und Gute,
    Julia

    Arztname von der Moderation abgekürzt

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28685

    Liebe Katrin,

    es tut mir leid, aber ich musste die