Katrin und das Lachen

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  • Johanna
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    …und ein Ritual der Handlung wäre z.B. auch eine Entspannungsübung oder Meditation morgens und abends…

    susahund
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    Beitragsanzahl: 134

    Liebe Katrin,

    ich kenne das gut, wie Du dich fühlst! Da Du meinen Schmerzverlauf kennst, nimmst Du mir das sicher auch sofort ab ?

    Ich bin im Moment ziemlich frustriert, weil ich mich nicht „belohnt“ fühle mit weniger Schmerz für meine Entwicklungs- und Fortschritte der letzten Monate. Ich bin gerade sehr nah am Wasser und breche vor Verzweiflung in Tränen aus. Ich habe – glaube ich – einen Rückfall in eins meiner alten Muster: dass ich etwas TUN MUSS, damit es mir besser geht. Fragen danach, ob Akzeptanz und Annahme ausreichen, damit ich „leichter“ mit dem Schmerz umgehen kann, schwirren in meinem Kopf herum.

    Da hat man schon seine komplette Einstellung und sein halbes Leben hinterfragt und auf den Kopf gestellt und der „blöde Kopf“ tut immer noch so unglaublich weh. Da sei es uns verziehen, wenn wir bei kleinen Durchhängern doch immer mal wieder nach Gründen, Namen und Lösungen suchen. In der Regel holen wir uns da ja auch immer wieder raus.

    Ein Patentrezept habe ich (selbstverständlich) nicht, wie Du weißt, aber ich sitze gefühlt neben Dir auf dem Boden und weine mit. Und danach stehen wir zusammen auf ?

    Ich hoffe, Du hattest Spaß auf Deinem Trampolin!

    Liebe Grüße
    Susahund

    PS: Ich hoffe ich habe das mit der Zitatfunktion hinbekommen…sonst muss ich das hier gleich nochmal ändern…

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27794

    Liebe Katrin,

    Ich habe bei meinem ersten Klinikaufenthalt in Kiel den Satz „Klotzen, nicht kleckern!“ mit auf den Weg bekommen. Das bezog sich sowohl auf die Dosis als auch darauf, von zwei Seiten anzugreifen. Wenn ich es noch richtig weiß, blockiert das Triptan die Freisetzung von Nervenbotenstoffen, das Schmerzmittel stoppt die Weiterleitung und/oder das Andocken der Nervenbotenstoffe. Sollte das nicht stimmen, korrigiert mich bitte!

    Ja, das ist richtig mit dem Klotzen, denn man sollte eine Attacke nicht nur halbherzig, sondern ordentlich behandeln. Allerdings macht es wenig Sinn, die Wirkung eines eh schon gut wirkenden Tritans noch zu verstärken. Besser wäre eine Wirkverlängerung, die hast Du mit Indometacin nicht. Nur Medikamente einnehmen, die wirklich Sinn machen! Daher durchaus das Triptan alleine testen, ich brauche z. B. nie eine Wirkverstärkung.

    Naproxen kann ich leider nicht nehmen, weil ich allergisch darauf reagiere. ASS, Ibuprofen, Novalgin, Paracetamol haben keine Wirkung bei mir, so blieb und bleibt mir nur Indometacin.

    Hast Du schon mal Arcoxia getestet? Es wirkt noch länger als Naproxen und kommt aus einer anderen Wirkstoffgruppe.

    ch kann die 10/20-Regel relativ gut einhalten, meistens bin ich mit 10 Tagen dabei, manchmal drunter, wenig drüber. Mein Arzt und ich sehen mich eher nicht MÜK, denn meine Akutmedikation hilft ja wie schon geschrieben zu 90%. Mit einem MÜK hätte ich diese gute Wirkung nicht, oder?!

    Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen und spricht gegen einen MÜK.

    Ich bin gerade sehr nah am Wasser und breche vor Verzweiflung in Tränen aus. Ich habe – glaube ich – einen Rückfall in eins meiner alten Muster: dass ich etwas TUN MUSS, damit es mir besser geht. Fragen danach, ob Akzeptanz und Annahme ausreichen, damit ich „leichter“ mit dem Schmerz umgehen kann, schwirren in meinem Kopf herum.

    Du bist fix und foxi, dann leidet auch die Psyche und man ist nah am Wasser gebaut. Lass es mal zu, ist halt jetzt so. Du fällst nicht in alte Muster zurück, denn jetzt ist Dir so viel mehr bewusst und Du steuerst bereits dagegen.

    Heule rum, wenn es sein muss, das kann erleichtern. 🙂 Wir hören Dir zu und trösten Dich.

    Liebe Grüße
    Bettina, auch mit Matschkopf

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Ihr Guten,

    danke, dass ihr meine Tränen ein bisschen getrocknet habt! Ja, im Moment ist es bei eben so, dass es nicht viel braucht bis die Tränen fließen. Das kann auch befreien. Ein kluger Spruch meine Mutter beschreibt es so: „Was vorne rauskommt, kann sich hinten nicht stauen!“.

    Liebe Johanna,

    Triptane und Schmerzmittel helfen mir trotzdem immer noch ein bisschen um über den Tag zu kommen, wirken allerdings zunehmend schlechter und ich fange wild an zu mixen. Ein ganz deutliches Zeichen ist bei mir Zunahme der Depression und totale Dünnhäutigkeit. Auch Erschöpfung ist ein deutliches Indiz bei mir.

    Ich bin wirklich froh, dass meine Akutmedikation zuverlässig wirkt und mir erstmal einige Stunden Schmerzfreiheit beschert bis der Wiederkehrkopfschmerz eintritt. Wobei ich mir mittlerweile manchmal nicht mehr sicher bin, ob es wirklich immer einer ist oder sich eine Dauermigräne entwickelt hat. Jedenfalls ziehen sich die Attacken über Tage (im März schon wieder 7), das schlaucht. In diesem Zustand die 10/20-Regel einzuhalten, gestaltet sich häufig als mühsam, für mich dank Vomex und Trimipramin meist machbar. Mir ist bewusst, dass diese Regel nicht starr zu betrachten ist und man mit einer Einnahme unter 10, an genau 10 oder über 10 Tagen in den MÜK geraten kann oder auch nicht.

    Ich glaube, diese Dünnhäutigkeit, von der du schreibst, ist bei mir Folge der deutlichen körperlichen und momentan auch zunehmenden seelischen Erschöpfung.

    Wenn wir zulassen, dass es im Moment so ist, verbrauchen wir wenigstens für den Kampf keine Kraft und haben Energie für sinnvolle Wege….

    Diese Sichtweise kann in Situationen wie diesen hilfreich sein! Eine Freundin schrieb gerade: „Es ist, wie ist ist, aber es wird, was du daraus machst!“.

    …und ein Ritual der Handlung wäre z.B. auch eine Entspannungsübung oder Meditation morgens und abends…

    Ich danke dir für diese Anregung! Ich war gestern nachmittag bei meiner Schmerzpsychotherapeutin – manchmal liegen die Termin echt passend, weil man sie gerade dann braucht! Sie formulierte es ähnlich, dass ich mir für das weggefallene Ritual eine Art „Ersatzritual“ schaffen könnte, was mir gut tut! Der Fantasie wären da keine Grenzen gesetzt!

    Liebe Susahund,

    genau dieses Einfühlungsvermögen schätze ich hier im headbook so. Eigentlich kann jeder in seinem Maße nachempfinden, wie es dem anderen geht, wie er sich fühlt, ohne dass man es groß erklären muss. Dafür bin ich sehr dankbar!
    Was ich noch sehr schätze ist, dass ihr die Beiträge mit großer Aufmerksamkeit lest, und den Schreibenden auf Dinge aufmerksam macht, die er selbst noch nicht sehen kann oder will. Ihm auch den Spiegel vorhaltet oder eine Rückmeldung gebt, wie derjenige und sein Geschriebenes auf euch wirkt. Und wenn es mit einer Kopfwäsche oder einem Schubs ist. Das verringert vielleicht nicht den Schmerz in Intensität und Häufigkeit. Aber es bietet Möglichkeiten auf andere, neue Sichtweisen, auf ein Bewuss-Werden eigener Denk- und Handlungsmuster und damit die Chance, diese zu verändern. Das kann sich insofern heilsam auswirken, als dass ich meinen Blick auf die Krankheit ändern kann, sie akzeptieren und annehmen lerne. Ein weiter, weiter Weg, dessen Ziel ich vielleicht nicht erreiche, aber jeder noch so kleine Schritt in Richtung dieses Ziels ist ein Erfolg!

    Da sei es uns verziehen, wenn wir bei kleinen Durchhängern doch immer mal wieder nach Gründen, Namen und Lösungen suchen.

    JA!!! Und verzeihen wir es uns auch selbst!

    In der Regel holen wir uns da ja auch immer wieder raus.

    Genau, wir sind die Stehaufmännchen oder -frauchen!

    …ich sitze gefühlt neben Dir auf dem Boden und weine mit. Und danach stehen wir zusammen auf ?

    Und freuen uns, dass wir nicht alleine sind! Nach dem Motto ‚Geteiltes Leid ist halbes Leid’ ?! DANKE!

    Ich hoffe, Du hattest Spaß auf Deinem Trampolin!

    Nö, leider war ich noch nicht drauf…! Aber ich habe gestern und heute einen kleinen „Schleichgang“ gemacht – für einen Spaziergang waren meine Kräfte nicht ausreichend. Es war zwar grau und nasskalt, aber Luft und Bewegung haben mir sooooo gut getan! Die Schneeglöckchen, Winterlinge und so gar schon Christrosen blühen zu sehen, war Balsam für meine Seele. Die Vögel zwitschern auch schon wie wild, der Frühling naht, juchhu!

    Liebe Bettina,

    ich hoffe und wünsche dir, dass dein Kopf heute nicht mehr matschig ist!

    Besser wäre eine Wirkverlängerung, die hast Du mit Indometacin nicht. Nur Medikamente einnehmen, die wirklich Sinn machen! Daher durchaus das Triptan alleine testen…

    Das mache ich! Und Arcoxia liegt schon bereit ?!
    Was bin ich doch froh, dass ich diese Dinge mit meinem Schmerztherapeuten vor Ort so schnell und unkompliziert und noch dazu telefonisch händeln kann. Er ist ein echter Schatz!

    Du bist fix und foxi, dann leidet auch die Psyche und man ist nah am Wasser gebaut. Lass es mal zu, ist halt jetzt so. Du fällst nicht in alte Muster zurück, denn jetzt ist Dir so viel mehr bewusst und Du steuerst bereits dagegen.

    Genau, einfach mal lassen! Meine Schmerzpsychotherapeutin sagte gestern ebenso, es sei kein „Rückfall“! Sie ist der Meinung, ich bin gerade dabei einen weiteren Entwicklungsschritt zu machen. Und as Gehen eines Weges bestünde aus mehr Schritten nach vorne, aber auch immer mal wieder einen Schritt zurück.
    Da fällt mir passend dazu der Wochenspruch auf meinem Kalenderblatt ein:

    Bedenke:
    Ein Stück des Weges liegt hinter dir,
    ein anderes Stück hast du noch vor dir.
    Wenn du verweilst, dann nur
    UM DICH ZU STÄRKEN,
    nicht aber, um aufzugeben.

    Augustinus von Hippo

    Ich danke und grüße euch von Herzen!

    Katrin

    Viva la Vida! ?

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27794

    Meine Schmerzpsychotherapeutin sagte gestern ebenso, es sei kein „Rückfall“! Sie ist der Meinung, ich bin gerade dabei einen weiteren Entwicklungsschritt zu machen.

    Ja ja ja, genau so ist das bei Dir. 🙂

    ich finde es klasse, was Du geschaffst hast in der letzten Zeit und wie die Zuversicht immer wieder die Oberhand behält. Sei mal so richtig stolz auf Dich – und dazwischen dürfen ruhig wieder ein paar Tränchen fließen. Wir sind ja da und wir helfen beim Trocknen. 😉

    Alles Liebe,
    Bettina

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    ???

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Ihr Lieben,

    ich brauche mal bitte eure Hilfe!

    Mir geht es ziemlich schlecht, möchte aber – wenn möglich – keine Schmerzmittel nehmen, weil ich in diesem Monat schon 5 Medikamententage habe (und schon 9 Migränetage, langsam geht mir die Puste aus!). Und wir fahren in einer Woche in den Urlaub, da will ich mir noch paar Tage aufheben, gleiches gilt für Cortison).

    Gegen 9.00 Uhr habe ich mich mit 150 mg Vomex sediert und das Gefühl, dass es Zeit wird, was nachzuschieben. Erlaubt sind aber „nur“ maximal 400 mg/Tag, der ist aber noch lang.

    Kann ich auch MCP zum Sedieren nehmen? Ich nehme es eigentlich schon längere Zeit nicht mehr, weil mir die sedierende Nebenwirkung immer zu heftig war. Jetzt wäre es mir recht, wenn es mich „außer Gefecht setzt“.

    Liebe Grüße
    Katrin

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27794

    Liebe Katrin,

    besser wäre zum Sedieren ein Antidepressivum in Tropfenform. Abends eingenommen, kann es nicht nur den Schlaf verbessern, sondern auch tagsüber ausgleichend und beruhigend wirken. Auch aufs Nervensystem. Zudem macht es nicht abhängig.

    MCP kannst Du schon auch nehmen, aber zu viel ist auch nicht gut. Sprich bitte mit dem Arzt darüber und nimm nicht zu viel durcheinander.

    Versuche es sonst noch mit Kühlung, viel Ruhe, Magnesium, Minzöl (wenn Du es vom Geruch her verträgst).

    Gute Besserung und liebe Grüße
    Bettina

    Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2850

    Liebe Katrin,

    ich nehme Doxepin, Hoggar night oder Diazepam. Diazepam geht bei mir maximal drei Tage hintereinander, dann hab ich das Gefühl, wie schön, könnte weitergehen…dann hör ich sofort auf. Auch Doxepin verliert irgendwann diese schön sedierende Wirkung bei mir, aber ein paar Tage hintereinander geht das schon gut. Ich kann bis 100mg hoch, werde schon bei 10mg müde am Anfang.

    Hinlegen, sich ergeben, Eisbeutel, Cefaly… also andere Tipps hab ich leider auch nicht.

    Liebe Grüße und einen ganz schönen Urlaub wünsche ich dir

    Johanna

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Liebe Bettina, liebe Johanna,

    vielen Dank für eure Hilfe!

    Es ist noch so schlimm geworden, dass ich kurz nach Mitternacht doch meine Akutmedikation genommen habe, sie hat mir wieder sehr gut geholfen. Das habe ich gestern gegen 23 Uhr wiederholt, weil es wieder los ging. Und siehe da, heute hatte ich doch einen recht guten Tag ?! Außerdem scheine ich ein gutes Verhältnis von ruhiger Aktivität und ausreichenden Pausen zu brauchen. Ablenkung tut auch ganz gut!

    Mir ist heute so richtig bewusst geworden, wie glücklich ich doch eigentlich sein kann, dass meine Akutmedikation auch dann noch zuverlässig hilft, wenn eigentlich schon alles zu spät ist. Deswegen ist es – wenn man es aus dem Blickwinkel betrachtet – eigentlich nicht schlimm, wenn ich sie nicht so früh wie möglich nehme. Ich habe meine Akutmedikation in letzter Zeit oft zu einem frühen Zeitpunkt genommen, wenn die Migräne los ging, aber das hatte leider – wie erhofft – keine Auswirkung auf die Dauer der Attacke. Also werde ich wohl bei meiner „alten“ Taktik bleiben. Manchmal – wenn auch selten – gibt sich die Migräne ja doch geschlagen, wenn ich sie mit einem guten Kaffee übergieße oder mich ablenke oder Vomex nehme oder oder oder…!

    Tja, liebe Bettina, nun habe ich statt Indometacin 100 mg Arcoxia 90 mg + Maxalt 10 mg Schmelztablette ausprobiert. Leider hatte diese Kombination nur eine schwache Wirkung.
    Seit einigen Monaten nehme ich Naratriptan, wollte aber – warum auch immer??? – das „bewährte“ Maxalt zum neuen Schmerzmittel nehmen. War wohl nicht so schlau. Sollte ich Arcoxia lieber nochmal mit Naratriptan kombinieren? Kann es sein, dass mir das Maxalt jetzt nicht mehr hilft, weil ich schon eine Weile Naratriptan nehme?

    MCP ist wohl eine Nummer zu heftig für mich. Die Tropfen und Tabletten werfen mich so aus der Bahn, dass ich völlig handlungsunfähig werde. Ich kann mich nicht halten, fühle mich wie ein schlaffer Sack, der zusammenfällt und werde unruhig. Ich kann zwar etwas schlafen, aber nicht besonders lange. So werde ich es wohl erstmal ganz nach hinten in meinen Nachtschrank verbannen und nur im Notfall darauf zugreifen.

    Doxepin 10 mg habe ich als Vorbeugungsversuch 2009 gerade mal für 3 Tage genommen, die Nebenwirkungen waren Unruhe, schlechte Laune, Aggressivität und Depressivität, es war echt schlimm.

    Hoggar Night habe ich mir heute bestellt, vielen Dank für den Tip, liebe Johanna. Diazepam wollte mir noch kein Arzt verordnen. In welcher Dosierung nimmst du es? Am Donnerstag habe ich Termin bei meinem Schmerztherapeuten vor Ort, ich werde ihn nochmal bitten, mir ein Rezept auszustellen. Habt ihr noch ein paar „schlagkräftige“ Argumente für mich?

    Ich wünsche euch und allen eine gute Nacht!

    Katrin

    Viva la Vida! ?

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27794

    Liebe Katrin,

    Tja, liebe Bettina, nun habe ich statt Indometacin 100 mg Arcoxia 90 mg + Maxalt 10 mg Schmelztablette ausprobiert. Leider hatte diese Kombination nur eine schwache Wirkung.
    Seit einigen Monaten nehme ich Naratriptan, wollte aber – warum auch immer??? – das „bewährte“ Maxalt zum neuen Schmerzmittel nehmen. War wohl nicht so schlau. Sollte ich Arcoxia lieber nochmal mit Naratriptan kombinieren? Kann es sein, dass mir das Maxalt jetzt nicht mehr hilft, weil ich schon eine Weile Naratriptan nehme?

    Versuche ein bisschen zu testen, was wann besser wirkt. Maxalt verliert nicht deshalb die Wirkung, weil Du eine Zeitlang Naratriptan genommen hast. 😉 Keine Sorge, aber es gibt Attacken, die nicht so gut aufs Triptan ansprechen.

    Diazepam wollte mir noch kein Arzt verordnen. In welcher Dosierung nimmst du es?

    Diazepam kann sinnvoll sein als Begleitung zur Medikamentenpause, oder wenn mal eine Attacke nicht enden will. Es sollte wegen der Abhängigkeit nur sehr zurückhaltend eingesetzt werden. Mir reichen dann übrigens 10 mg völlig aus.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Okay, dann teste ich einfach mal.

    Diazepam kann sinnvoll sein als Begleitung zur Medikamentenpause, oder wenn mal eine Attacke nicht enden will. Es sollte wegen der Abhängigkeit nur sehr zurückhaltend eingesetzt werden.

    Dann argumentiere ich damit am Donnerstag bei meinem Schmerztherapeuten vor Ort so. Ich möchte es ja auch nur für den absoluten Notfall haben. In diesem Monat mit bereits 12 Migränetagen hätte ich eine Situation gehabt, in der ich es gerne eingesetzt hätte.

    Gute Nacht und schlaf schön!

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500
    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500
    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Guten Tag ihr Lieben,

    nun bin ich schon seit über einer Woche aus meinem Urlaub zurück. Mit etwas Abstand betrachtet war es eigentlich ganz schön, ich/wir habe/n versucht, das Beste daraus zu machen…?!

    Mein lieber Mann und ich haben die Zeit – wenn auch sehr eingeschränkt – auf Rügen mit allen Sinnen genossen. Dennoch habe ich mich nicht erholt (ehrlich gesagt weiß ich eh nicht mehr, wann ich mich das letzte Mal erholt und ausgeruht gefühlt habe…).

    Ich hatte kaum Kraft für unsere sehr reduzierten „sanften“ Unternehmungen, obwohl ich mich sehr viel ausgeruht habe. Schon die Fahrten zu unseren Zielen habe ich als anstrengend und kräftezehrend empfunden, obwohl es auf Rügen eigentlich keine großen Entfernungen sind. Von 7 Tagen waren 2 An- und Abreisetag, für die wir uns wirklich Zeit genommen haben. Von den restlichen 5 Urlaubstagen hatte ich an 4 Tagen Migräne. Ich habe zwar nicht lange gefackelt mit der Medikamenteneinnahme und dem Cortison für 3 Tage. Und auch wenn ich meine Situation schon deutlich besser annehmen und akzeptieren kann, macht mich die Konfrontation mit meinen Defiziten gerade in solchen Zeiten, die schön und gefüllt sein SOLLEN, ziemlich unzufrieden, traurig und wütend.

    Hier zu Hause läuft es genauso weiter wie vorher. Ich habe das Gefühl, dass es bei mir langsam nicht mehr um gute und schlechte Tage geht, sondern um gute und schlechte Stunden. So stehe ich morgens immer wieder mit Kopfschmerzen auf, die sich entweder verziehen, schlimmer werden oder es ein ewiges Hin und Her ist. Oder ich stehe vorgestern ausnahmsweise mal ohne Schmerzen auf (mag auch noch an der Wirkung der Akutmedikation liegen) und bekomme im Laufe des Vormittags Migräne und kann meinen Termin, den ich nachmittags habe, nicht wahrnehmen. Im Moment ist es echt zum Heulen! Wenigstens kann ich trotzdem noch lachen ?! Seit einigen Wochen komme ich mir hin- und hergerissen vor zwischen Motivation und Verzweiflung.

    Bei meinem Schmerztherapeuten war ich erfolgreich und habe ein Rezept für Diazepam bekommen. Ein gutes Gefühl und ein Erfolgserlebnis für mich, dass ich dank guter Argumentation durchsetzen konnte. Es liegt jetzt für den Notfall in meinem Nachtschrank. Da ich bisher mit sedierenden Medikamenten wie Melperon oder Promethazin und auch mit MCP keine guten Erfahrungen (zu starke Nebenwirkungen) gemacht habe, steigt in mir schon ein bisschen Angst auf, dass das Diazepam nicht die gewünschte Wirkung hat. Aber das werde ich im Notfall ausprobieren und herausfinden (müssen).

    Nun habe ich von meiner Hausärztin Agomelatin bekommen und es zum Schlafen genommen. Geschlafen habe ich etwas besser, aber am nächsten Tag war ich so unmotiviert und depressiv, dass ich es bei der einmaligen Einnahme belasse. Scheinbar lösen Antidepressiva bei mir erst die Depressionen aus, das kenne ich von anderen antidepressiv wirkenden Medikamenten auch. Vielleicht ist es so, dass Antidepressiva einfach nichts für mich sind. Mittlerweile glaube ich ja, dass nichts unmöglich ist!

    Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und werde mich heute wieder durch denselben schleichen – irgendwie!

    Alles Liebe
    Katrin

    Viva la Vida! ?

    Hier noch mein schönster Fund, den mir die Steilküste in diesem Urlaub beschert hat:

    Ruth
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 63

    Liebe Katrin,
    ist das eine versteinerte Muschel ?
    Es tut mir wirklich leid, daß es dir in deinem Urlaub so schlecht ging !
    Ich wage hier immer kaum zu schreiben, weil meine chronische Migräne relativ mild verläuft im Vergleich zu deiner und vielen anderen hier.
    Aber grad auch im Urlaub merke ich oft, wie wenig belastbar ich noch bin.
    Ich wünsch dir trotz allem , daß bald wieder bessere Zeiten kommen für dich!

    Liebe Grüße von Ruth

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4562

    Liebe Katrin,

    dieses ständige Hin und Her kostet Kraft. Dieses Jonglieren mit den Medi´s, diese ständigen Gedanken um sich selbst sind furchtbar und machen depressiv. Auch der Urlaub ist bei vielen hier nicht wirklich Urlaub. Viel zu schnell ist der Wechsel von „Normalmodus“ auf Urlaubsmodus“ und zurück. Dazu kommt noch, dass die Anreise fast immer auch noch einen Migränetag nach sich zieht.

    Wie gut, dass du bei deinem Arzt das Diazepam durchsetzten konntest.
    Nutze den Erfolg und mach dir keine negativen Gedanken. Sie sind einfach nur kontraproduktiv.

    Ich wünsche dir viel Erfolg.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27794

    Liebe Katrin,

    ein schönes Bild hast Du eingestellt, sieht mir auch wie eine Muschel aus.

    Schade, dass Du dem Agomelatin keine zweite Chance geben willst. 😉 Es wird in aller Regel sehr gut vertragen. Meinst Du sicher zu sein, dass es eine Nebenwirkung war?

    Vielleicht dann eher in Richtung SSRI schauen?

    Diazepam kann gut beruhigen und auch mal begleitend in einer Medikamentenpause eingesetzt werden. Dass Du wegen der Abhängigkeit aufpassen musst, weißt Du ja.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Liebe Ruth,

    es ist ein Muschelsteinkern mit noch einzelnen winzigen Schalenresten dran. Es ist immer wieder verblüffend, wenn einem solche „steinalten“ Funde ins Auge und dann in die Hände fallen. Bei dem habe ich regelrecht gejubelt, so groß war meine Freude darüber.

    Mit meinem Befinden im Urlaub ist es wie es ist, das gehört wohl auch zu den Dingen, die ich annehmen lernen muss.

    Ich wage hier immer kaum zu schreiben, weil meine chronische Migräne relativ mild verläuft im Vergleich zu deiner und vielen anderen hier.

    Diese Bedenken solltest du meiner Meinung nach schnell verwerfen, denn das heißt ja nicht, dass du aufgrund der „Milde“ weniger oder keinen Leidensdruck hast. Außerdem können sicher alle, die hier lesen, von jedem Eintrag profitieren. Lass dich also bitte vom Schreiben nicht abhalten!

    Ich danke für deine guten Wünsche!

    Alles Liebe für dich
    Katrin

    Viva la Vida! ?

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Ach, liebes Sternchen, ich weiß ja, dass du recht hast, wenn du schreibst, dass es mir die negativen Gedanken nicht besser gehen lassen. Im Gegenteil, damit erscheint alles noch schlimmer. Manchmal fühlt sich das Schmerz so übermächtig an, dass ich es mir schwer fällt, mich auf das Gute zu fokussieren.
    Dein kleiner „Anranzer“ macht mir das wieder bewusst, ich gebe mir Mühe.

    Wenn ich durch die Schmerzen immer wieder in die Situation der Entscheidung komme, was jetzt (auch mit Plan) ansteht, ist das meiner Meinung nach kein ständiges Kreisen um mich selbst. Bei über 20 Migränetagen MUSS ich meine Medikamententage im Blick haben und jonglieren und mich damit beschäftigen, ob und was ich nehme/tue. Und das ist es auch nicht, was mich fertig macht, sondern dass der Schmerz irgendwie völlig unbeeindruckt ist von dem, was ich außer der Akutmedikation nehme/tue. Mich da immer wieder selbst zu motivieren und auf meinem Weg zu bleiben, dass fällt mir jetzt gerade so schwer. Klar habe ich auch meine Erfolge im Blick und freue mich darüber, und dann stellt sich mir immer wieder die Migräne in den Weg!

    Ich glaube, dass es es gut war, dass wir uns für die Anreise Zeit genommen haben, denn am nächsten Tag ging es mir ganz gut, und wir konnten den Ausflug zum Kap genießen. Es ging erst am Tag darauf los.

    Domperidon bekomme ich schon längere Zeit ohne Probleme. Bei einem Rezept für Diazepam war ich nun erfolgreich ?!

    Danke dir für deine Zeit, die du mir mit deiner Antwort gewidmet hast!

    Ganz liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! ?

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Liebe Bettina,

    auch dir vielen Dank für deine Antwort!

    Ist es so verwunderlich, dass ich das Agomelatin bei den Nebenwirkungen nicht mehr nehmen möchte? Wo sollte der Anreiz für eine weitere Einnahme für mich liegen, wenn meine Stimmung und mein Antrieb damit so in den Keller geraten, alles um mich herum schwarz ist, und ich die wenige (psychische) Kraft derzeit dafür „vergeuden“ müsste, um mit diesen Nebenwirkungen fertig zu werden? Die Schmerzen allein sind schon schwer genug, warum sollte ich diese Nebenwirkungen noch oben drauf packen? Meine Erfahrungen, dass alle Antidepressiva, die ich ausprobiert habe, diese paradoxe Wirkung hatten und diese sich auch nicht gab, lässt mir da – ehrlich gesagt – nicht hoffen, dass es jetzt anders sein sollte. Ich schrieb ja bereits, dass es vielleicht sein kann, dass Antidepressiva einfach nicht meine Medikamente sind.

    Ich bin oft trotzdem noch gut drauf. Aber wenn ich auf meine letzten Vorbeugungsversuche zurückblicke, werde ich eher traurig und mutlos. Diese offene Einstellung, zu der ihr mir vor einiger Zeit verholfen habt und die mich erneute Versuche angehen ließ, fühlt sich für mich momentan eher „verbaut“ an. Ich weiß, Sternchen und auch ihr anderen macht mich zu Recht darauf aufmerksam, dass mir mein Pessimismus nicht dienlich ist. Aber es ist jetzt eben so, ich kann es nicht einfach wegschieben. Am Mittwoch war ich bei meiner Schmerzpsychotherapeutin und habe das Thema angesprochen. Aber es gibt eben keinen Schalter, den man so einfach umlegen kann – leider! Ich arbeite an der Lösung, die ich ja gefühlt schon gefunden hatte. Bei Rückschlägen muss ich die „neue“ Einstellung noch sehr bewusst üben, der Verfall in alte Muster ist (noch) automatisierter. Gut ist, dass er mir selbst auffällt, aber einfach umschalten geht – wie schon geschrieben – nicht. Ich habe das Gefühl, dass es in so schlechten Zeiten noch schwerer ist, am Ball zu bleiben. Um bei dem Bild zu bleiben, er fällt immer wieder runter und rollt weg. Es kostet viel Mühe und Zeit, mich immer wieder zu bücken – was mir mit meinem Kopf eh schwer fällt – und ihn wieder aufzuheben.

    Sind denn die SSRI nicht alle Antidepressiva?

    Du, liebe Loua, schriebst in deinem Forum „Ich warte jetzt hoffnungsvoll auf die „Impfung“, vorher probiere ich nichts Neues mehr aus.“. Mir gefällt diese Einstellung sehr gut, und ich werde sie mir mal schwarz auf Weiß in mein Blickfeld stellen, das kann mir sicher helfen.

    Zum Diazepam: mit welchen Dosierungen habt ihr gute Erfahrungen? Du, liebe Bettina, schriebst bereits, dass dir 10 mg ausreichen. Dass die Einnahme nur sehr bedacht und vorsichtig erfolgen sollte, ist mir bewusst.

    Ganz liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! ?

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4562

    Guten Morgen liebe Katrin,

    sorry, sorry, ich wollte keinen, und auch keinen kleinen Anronzer losschicken. Tut mir wirklich leid.

    Eigentlich wollte ich sagen, dass genau deine beschriebene Situation zur Migänegeschichte der Betroffenen dazu gehört.

    Es sollte dich eher aufbauen, und dir zeigen, dass das alles so typisch ist.

    Ja klar, und zum Schluss wollte ich natürlich auch mitteilen, dass es wichtig ist von diesen negativen Gedanken loszukommen.

    Das ist ein langer Weg. Glaube mir, auch mich überkommt es manchmal einfach so.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7429

    Liebe Katrin,

    auch wenn es dir ganz sicher kein Trost ist, du bist nicht allein mit deinem Frust ? ? !

    Ich habe, nachdem ich schon die Anreise um eine Woche verschieben musste, jetzt 3 lange Wochen jede Liegemöglichkeit der Ferienwohnung einem Dauerstress-Test unterziehen dürfen. Leider ohne Bezahlung ? , aber zumindest Betten und Sofa sind in Ordnung und haben nicht schlappgemacht ? . Und da sich jetzt mein Kopf über den wunderschönen Sonnenschein zu freuen scheint, bleib ich noch ein bisschen, weiß ja jetzt, dass man hier gut schlafen kann !

    Auf den nächsten Urlaub und erhol dich gut vom letzten ? .
    Alles Liebe,
    Julia

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Liebes Sternchen,

    es muss dir nicht leid tun!

    Ich glaube, ich habe dich schon richtig verstanden, deswegen habe ich den „Anranzer“ ja auch in Anführungsstriche gesetzt. Es ist doch gut, wenn du mich darauf aufmerksam machst, dass mir meine negativen Gedanken und wieder aufkommende Ängste nicht gut tun. Ich weiß das ja selbst auch ?! Gerade in Zeiten wie diesen, in denen mir die Migräne fast keinen Spielraum mehr lässt, gerät mir das Gute, was ja auch da ist, und das, was hilfreich sein könnte, manchmal aus meinem Sichtfeld.

    Eigentlich wollte ich sagen, dass genau deine beschriebene Situation zur Migänegeschichte der Betroffenen dazu gehört.

    Diese Formulierung tut mir gerade jetzt besser als der Blick darauf, was ich jetzt „falsch“ mache. Denn die Traurigkeit, die Wut und das Hadern gehören eben auch mal dazu. Solange ich mich darin nicht verbeiße, ist es vielleicht besser, auch diesen Gefühlen einen begrenzten Raum zu geben und dann wieder übend weiterzugehen.

    Ich danke dir ❣️❣️❣️

    Viva la Vida! ?

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Doch, liebe Julia, es ist mir ein Trost, mich nicht allein fühlen zu müssen! Zu wissen, dass der Frust auch dazu gehört und nichts Schlechtes ist, was man verbannen muss. Hauptsache ist, dass es nicht zum Dauerzustand wird.

    Und auch, wenn ich unter dem Druck stehe, meine „Helferlein“ – die Akutmedikamente – nicht über Gebühr zu strapazieren, bin ich immer wieder froh, dass sie mir so gut helfen.

    Im Urlaub den Liegecomfort von Betten und Sofas zu testen, war sicher nicht dein Ansinnen! Aber schön, dass du das auch mit Humor sehen kannst ?!

    Genau, genieß die Sonne und dass sich der Frühling ankündigt, unsere nächsten Urlaube werden besser ???!

    Ich drück dich!
    Katrin

    Viva la Vida! ?

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7429

    Mein Kopf möchte jetzt mit mir an den Strand ( auf der anderen Straßenseite) und nichts von Migräne oder Frust wissen ? ? ? .

    Ich dich auch!
    Julia

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Liebe Katrin,

    helfen kann ich leider auch nicht, aber ich denke auch, dass der Frust wohl auch dazu gehört. Gerade einen Urlaub nicht richtig genießen zu können ist nun mal ärgerlich, auch wenn man noch so sehr versucht sich damit abzufinden.

    Ich habe heute um 10 Uhr nach gerade mal zwei Stunden Uni (in denen ich zugegebenermaßen auch schon kaum was mitgekriegt habe) feststellen müssen, dass es nicht mehr geht und der nächste Kurs auf mich verzichten muss. 😉 Ist kein Drama, ich kriege alle Infos die ich brauche von einer Freundin und trotzdem ärgert es mich auch wie blöd, da es die erste Woche mit „Alltag“ wieder für mich war und sowieso eher schlecht lief.

    Also ich finde solange es kein Dauerzustand wird, ist es auch in Ordnung dann frustriert zu sein. Wenn man und in den Situationen dann auch noch anfängt sich zu ärgern, weil man frustriert ist (und das ja nicht sein will) geht es einem vermutlich auch eher nicht besser 😉

    Ich bin mir relativ sicher, dass du irgendwo was zu Diazepam gefragt hattest? Finde aus allerdings jetzt absolut nicht wieder. Also meine „Antwort“ jetzt einfach ignorieren, falls du gar nicht gefragt hattest 😀
    Ich habe das erste Mal „testweise“ nur 5mg genommen, um sicher zu sein, dass ich mich damit nicht gleich ins Koma versetze.
    Die nächsten paar Male, die ich es bisher genommen habe dann immer 10mg. Das „schießt“ mich zwar nicht komplett ab, aber ich hänge schon den nächsten Tag dann auch noch ganz gut durch (bzw auf dem Sofa), das solltest du also eventuell einplanen.

    Liebe Grüße und gute Besserung an alle die es brauchen!
    Jana

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Jetzt ud bei diesen Temperaturen käme ich auch mit zum Eis essen, liebe Julia! Lass es dir schmecken! ???

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Liebe Jana,

    danke dir für deinen Tip zur Dosierung des Diazepams. Ich habe gestern abend 5 mg genommen, hatte aber den Eindruck, dass die Wirkung nicht ausreichend war. Beim nächsten Mal werde ich dann gleich 10 mg nehmen. Hier gilt sicher auch das Motto „Nicht kleckern, sondern klotzen.“, oder Bettina?!

    Ist kein Drama, ich kriege alle Infos die ich brauche von einer Freundin…

    Zu wissen, dass du mit ihrer Hilfe nichts versäumst, ist doch auch schon sehr entlastend. Es ist so wertvoll, liebe Menschen um sich zu wissen, die einem unter die Arme greifen, wenn man es braucht! Vielleicht lässt das deinen Ärger etwas kleiner werden…?!

    Du hast mit der Medikamentenpause eine sehr anstrengende und kraftraubende Zeit hinter dir, nach der du sicherlich auch noch Zeit für dich brauchst, um wieder aufzutanken. Da wundert es nicht, dass im Alltag nicht gleich alles wieder glatt läuft, das ist es davor sicher auch nicht. Du schreibst in deinem Schmerzverlauf, dass du auch nach der Pause Migräneanfälle hast. Und die kosten dich – auch wenn du wieder behandeln kannst – auch Energie. Denkst du daran und gönnst dir die nötige Ruhe? Hier im headbook wurde schon oft geschrieben, dass man sich unter der Einnahme eines Triptans so verhalten sollte, als hätte man keins genommen. Die Verlockung, in seinem Alltag „normal“ weiterzumachen, wenn der Schmerz erstmal verschwunden ist, ist sicher sehr groß. Ich habe das jahrelang so gemacht, heute weiß ich, dass es falsch war und ich mir die Auszeiten hätte nehmen MÜSSEN. Ab und zu etwas zu machen, was man ohne Triptan, Schmerzmittel oder Cortison nicht machen könnte, ist sicher vertretbar. Aber es sollte eben die Ausnahme bleiben.

    Ich wünsche dir und allen ein sonniges Wochenende!

    Ganz liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! ?

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27794

    „Nicht kleckern, sondern klotzen.“, oder Bettina?!

    Haha, richtig! 😀 Einfach darauf achten, es eher früh am Abend zu nehmen, da man sonst einen Überhang hat.

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