Lilli 13 stellt ihren Sohn Ole vor

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  • Lilli 13
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    Es gibt aber durchaus auch Erfreuliches zu erzählen 🙂
    Wir waren im März 4 Wochen auf Madeira. Zum einen natürlich Urlaub, aber ich wollte doch auch mal den Klimafaktor bei der Migräne überprüfen. Dazu hätten wir allerdings noch mindestens 4 Wochen bleiben müssen. Ich hätte mich ja geopfert 😉
    So war es einfach eine schöne Zeit. Die Migräne hat sich erstmal wie Zuhause verhalten. In der letzten Woche hatte Ole aber das erste Mal seit einem Jahr 6 migränefreie Tage -bis zum Rückflug 😉
    Ich hatte den Eindruck, dass die gleichbleibende Temperatur sehr gut war, aber die großen Höhenunterschiede und die kurvigen Straßen, die man unweigerlich hat, sobald man sich bewegt, waren schon anstrengend für Oles Kopf. Nicht nur für ihn 😉
    Jetzt hat er noch 3 Monate bis die Schule wieder für ihn beginnt…Hier hat sich die Migräne mittlerweile bei 3 Tage Attacke – 3-4 Tage migränefrei eingependelt, ohne Prophylaxe. Besser war es selten, auch mit Prophylaxe. Wir hoffen, dass es so bleibt und vielleicht ….

    Ganz liebe Grüße,
    Lilli

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Lilli,

    es tut mir leid, dass Ole nun doch wieder verzichten musste. Als Ausgleich für diese Einschränkung in schon so jungen Jahren muss dann einfach eine sehr gute Zeit auf ihn warten, nachdem er diese schwere hoffentlich bald überwunden hat. Das würde ihm einfach zustehen! 🙂

    Diese Auszeit tut ihm auf jeden Fall gut und auch schön zu hören, dass er zumindest die letzte Urlaubswoche mal völlig schmerzfrei war.

    Wir hoffen, dass es so bleibt und vielleicht ….

    Ja genau! 🙂

    Liebe Grüße Dir und Ole,
    Bettina

    Lilli 13
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    Liebe Bettina,
    genau, die richtig guten Zeiten werden noch kommen! 😀

    Und noch eine Anmerkung zu Oles Auszeit: es hat mir wieder mal gezeigt, wie wichtig es ist, seinen eigenen Weg zu gehen und dem eigenen Gefühl zu vertrauen. Gerade auch als Mutter seinem Kind und sich, wenn man so oft verunsichert wird…

    Liebe Grüße ☀ Lilli

    Bettina Frank – Admin
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    Und noch eine Anmerkung zu Oles Auszeit: es hat mir wieder mal gezeigt, wie wichtig es ist, seinen eigenen Weg zu gehen und dem eigenen Gefühl zu vertrauen. Gerade auch als Mutter seinem Kind und sich, wenn man so oft verunsichert wird…

    Du hast als Mutter zusammen mit Ole die richtige Entscheidung getroffen. 🙂

    Lilli 13
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    Beitragsanzahl: 168

    Hallo an Alle,
    ich wollte mich eigentlich schon lange mal melden, aber angesichts Oles Alter scheint es mir nicht mehr so richtig passend.
    Aber heute habe ich – mal wieder 😉 eine Frage. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit einem Migräne Warnhund? Ich habe in einer Zeitschrift etwas gelesen über eine Frau, die unter chronischer Migräne leidet, und einen sogenannten Warnhund besitzt, der sie auf eine beginnende Attacke aufmerksam macht bevor sie es selbst merkt. Auf die Art kann sie ihre Medikamente frühzeitiger einnehmen und damit wirken sie besser. Das klingt erstmal ganz gut, aber wissenschaftlich ist das nicht wirklich untersucht, am ehesten noch für Diabetiker Warnhunde, da gibt es wohl die meisten Erfahrungen. Hat jemand von Euch vielleicht Erfahrungen damit oder sich bereits näher damit beschäftigt?

    Und hier wenigstens ein kurzes update für alle diejenigen, die uns immer so nett beraten und mitgefühlt haben 😀
    Ole besucht seit Sommer die Oberstufe und es ist sehr, sehr anstrengend, aber er kriegt es hin und hatte sogar ein sehr gutes Halbjahreszeugnis. Migräne und damit Fehlzeiten hat er immer noch viel, aber toi, toi, toi es funktioniert irgendwie. Vor Schulbeginn hat er noch den Führerschein gemacht, dazu wäre jetzt auch keine Zeit mehr. Wir hoffen weiterhin, dass das Ende der Pubertät, hoffentlich bald, eine Besserung bringt.

    Ganz liebe Grüße
    Lilli

    Indie
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    Hallo Lilli,

    ich musste gerade schon etwas lachen über den Hund als Frühwarnsystem. Bei chronischer Migräne kann der ja quasi kaum mal falsch liegen, auch wenn er zufällig bellt.

    Liebe Grüße und alles Gute für deinen Sohn!

    Lilli 13
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 168

    Hallo Indie,

    so habe ich es noch gar nicht betrachtet ?

    Hat sonst noch jemand Ideen dazu 🙂 ?

    Liebe Grüße
    Lilli

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Lilli,

    warum passte es denn angesichts Oles Alter nicht mehr, dass Du uns auf dem Laufenden hältst? 😉 Ich finde es so interessant und habe so Anteil genommen und würde mich sehr über regelmäßige Updates zu Ole freuen. Klasse, was er alles auf die Reihe kriegt und ich drücke alle verfügbaren Daumen, dass das Ende der Pubertät auch das Ende seiner Quälerei bedeutet. ?

    Vergiss das bitte mit dem Migränehund. 😉 Das ist einfach nur … ich suche nach einem Wort, mir fällt keins ein. Ich brings auf den Punkt – das ist Spielerei und wenn jemand auf Dauer seine Medikamente nicht rechtzeitig nimmt, hat er meiner Meinung nach ein anders gelagertes Problem. 😀 Ich glaube auch nicht, dass die Kasse sowas übernimmt.

    Ich habe in einer Zeitschrift etwas gelesen über eine Frau, die unter chronischer Migräne leidet, und einen sogenannten Warnhund besitzt, der sie auf eine beginnende Attacke aufmerksam macht bevor sie es selbst merkt. Auf die Art kann sie ihre Medikamente frühzeitiger einnehmen und damit wirken sie besser.

    So etwas macht nur (!) bei Epilepsie Sinn, aber nicht bei Migräne. Jedes Mal, wenn der Hund bellt (Indie, ich musste sehr über Deinen Beitrag lachen ?), nimmt sie ein Medikament und ist im Nu im Übergebrauch. Umso mehr, wenn der Postbote täglich kommt. 😀 Zudem sollte man das Triptan erst dann nehmen, wenn der Schmerz beginnt und nicht schon vorher. Das ist einfach nur überflüssig und doof.

    Alles Gute weiterhin für Ole und

    liebe Grüße
    Bettina

    Lilli 13
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    Beitragsanzahl: 168

    Liebe Bettina,

    na, wenn meine Frage zu eurer Erheiterung beigetragen hat, war es ja nicht ganz umsonst;-) 🙂
    Ich habe natürlich recherchiert bevor ich blöd frage 😉 🙂
    Diabetiker- und Epilepsiewarnhunde – bellen übrigens nicht beim Postboten 😉 – reagieren auf Veränderungen am Menschen, die sie dank ihrer Sinne früher wahrnehmen können als der betroffene Mensch selbst. Da gibt es wohl auch einige Erfahrungen dazu. Bleibt die Frage, ob im Vorfeld einer Migräneattacke ebenfalls Veränderungen stattfinden, die ein Hund vor dem betroffenen Menschen wahrnehmen könnte. Um dann sein Triptan nicht unnötig, sondern einfach etwas frühzeitiger nehmen zu können, damit es dann vielleicht besser wirken könnte. Viele Konjunktive und viel vielleicht, das ist mir klar, deshalb ja meine Frage nach Erfahrungen… War ein Versuch 😀

    Und zu den updates: ich denke oft an euch und eure Anteilnahme und Hilfe und würde euch gerne auf dem laufenden halten. Andererseits finde ich es etwas schwierig, wenn Eltern über ihre erwachsen werdenden Kinder schreiben, ohne Not zumindest. Und Ole hält seinen digitalen Fußabdruck sehr, sehr klein, da will ich ihm auch anonymisiert möglichst nicht dazwischen funken. Aber immer mal ein Lebenszeichen schicke ich euch natürlich gerne 🙂 . Vielleicht einfach als PN 🙂

    Alles Liebe Dir und allen anderen auch alles Gute
    liebe Grüße
    Lilli

    heika
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    Liebe Lilliy,

    auf jeden Fall hast du mit dem Thema „Migränespürhund“ unseren Themenhorizont erweitert ? . Mir war davor gar nicht klar, dass so ein Thema überhaupt existiert.

    Viele von uns kennen Vorboten von Migräneattacken wie Müdigkeit, Heißhunger, Gereiztheit, usw. Unsere Familienmitglieder spüren das manchmal vor uns selber ? , in diese Kategorie könnte ich das bei einem Hund einordnen. Mehr aber auch nicht. Auf was ein Migränespürhund angeblich reagieren würde, fand ich beim Recherieren im Netz doch äußerst merkwürdig, will das hier auch gar nicht ausführen.

    Viele von uns haben wirklich Anteil genommen an Oles Ergehen, ich gehöre auch dazu. Auch ich würde mich freuen, ab und zu mitzubekommen, wie es ihm denn geht.
    Klasse, dass er das mit der Oberstufe hinbekommt, trotz aller Erschwernisse und Mühen.

    Deine Bedenken, über ihn woanders zu schreiben, kann ich gut nachvollziehen. Ich mache das bei meinen Kindern auch nicht leichtfertig. Doch ich habe meine inzwischen erwachsene Tochter gefragt gehabt, ob das für sie ihn Ordnung ist, wenn ich hier über ihre Migräneerkrankung anonymisiert schreibe. Und da sie nichts dagegen hat, kann ich das ohne Bedenken tun.

    Ich vermute mal, dass Bettina nicht unter einem Mangel an PNs leidet. ?
    Solltest du es in Zukunft wirklich nur noch per PN mitteilen wollen, würde ich mich freuen, wenn du mich in die „Liste“ aufnehmen würdest.

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monate, 1 Woche von  heika.
    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Lilly,

    Ja, ein bisschen Erheiterung war es schon. 😀

    Bleibt die Frage, ob im Vorfeld einer Migräneattacke ebenfalls Veränderungen stattfinden, die ein Hund vor dem betroffenen Menschen wahrnehmen könnte. Um dann sein Triptan nicht unnötig, sondern einfach etwas frühzeitiger nehmen zu können, damit es dann vielleicht besser wirken könnte. Viele Konjunktive und viel vielleicht, das ist mir klar, deshalb ja meine Frage nach Erfahrungen… War ein Versuch ?

    Und genau das ist der Unsinn an der Sache. Das Triptan darf nicht schon eingenommen werden, wenn man die Vorboten der Migräne hat. Manche haben ja Stunden oder sogar Tage die bekannten Vorboten, die jeder Betroffene eh der Migräne zuordnen kann. 😉 Ja klar, dem Hund wird auch was auffallen, warum auch nicht? Aber dann darf man sowieso kein Triptan nehmen, weil a) keine Wirkung und b) viel zu früh genommen und folglich umsonst. Das Triptan darf erst dann eingenommen werden, wenn der Schmerz einsetzt und dafür braucht man nicht auf den Hund zu kommen. 😉 😀

    Völlig unnötiger Schnickschnack, hoffentlich wird das nicht noch zum Hype. In der heutigen Zeit würde mich ja nix mehr wundern.

    Ich kann es absolut verstehen, wenn Ole das nicht möchte. Seine Privatsphäre und sein Wunsch stehen weit über unserem der Anteilnahme. 🙂 Grüße ihn ganz lieb und ich nehme mal an, Du wirst Dich dann melden, wenn es Probleme gibt. Wenn nicht, ist dann alles gut und damit können wir doch alle bestens leben. 🙂

    Alles Liebe Euch,
    Bettina

    Lilli 13
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 168

    Liebe Bettina, liebe Heika,

    erstmal lieben Dank, dass Ihr Euch überhaupt mit meiner Frage auseinandergesetzt habt. 🙂
    Es gibt halt nach wie vor keine Akutmedikation, die eine beginnende Attacke abbrechen würde. Also nach wie vor absolut keine Möglichkeit irgendwie zu planen, irgendwie handlungsfähig zu bleiben. Die Migräne bestimmt den Rhythmus, immer. Da sucht man halt immer wieder mal nach dem Strohhalm…
    und ich mag Hunde… 😉
    Aber ein Hype wird es sicher nicht, keine Sorge ;-), dazu sind die Hunde zu teuer bzw. zu mühsam selbst auszubilden.

    Und vielen Dank für Euer Verständnis für meine Zurückhaltung :* Ich finde es auch nicht so fair, mich immer nur zu melden, wenn ich Hilfe brauche. Aber vielleicht ändert sich das ja auch im Laufe der Zeit wieder. Das mit der Menge an PNs für Bettina habe ich mir schon gedacht, deshalb habe ich mich da zurück gehalten, wenn es nicht sein musste. Aber ich nehme dich, Heika, sehr gerne auf die Liste für Nicht-Krisen-Updates auf 😀

    Ganz liebe Grüße and alles Liebe
    Lilli

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
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    Liebe Lilli,

    Es gibt halt nach wie vor keine Akutmedikation, die eine beginnende Attacke abbrechen würde. Also nach wie vor absolut keine Möglichkeit irgendwie zu planen, irgendwie handlungsfähig zu bleiben.

    dabei kann ein Hund auch nicht helfen.

    Die Migräne bestimmt den Rhythmus, immer. Da sucht man halt immer wieder mal nach dem Strohhalm…
    und ich mag Hunde… ?

    Ist leider so, bei allen schwer Betroffenen. Verständlich, dass man nach jedem Strohhalm greifen will. Dann liest man aber erst bei uns in Headbook, fragt und lässt sich beraten und dann muss der ein oder andere Strohhalm doch nicht sein.

    Ja, Hunde sind toll. ? Ist aber ein ganz anderes Thema. 😀

    Und vielen Dank für Euer Verständnis für meine Zurückhaltung

    Das ist doch selbstverständlich. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

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