Maeli – Gesichtsschwellung und Migräne

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  • glückdererde
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    Hallo,
    Fluriprofen ist ein NSAR. Das gehört natürlich zur 10er Regel. Wenn Du das HEUTE schon genommen hast, kannst Du auch gleich noch eine Novalgin nehmen. Es kommt ja auf die Tage der Schmerzmitteleinnahme an.

    Schlaf gut

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 617

    Liebe Mäli,

    wie schön, dass du eine gute Zeit in Griechenland verbracht hast! Dieses „Souvenir“ hättet ihr dort lassen sollen 😉!

    Kündigen sich bei mir Halsschmerzen an, gurgle ich einige Male am Tag mit warmem Salzwasser (1 TL auf ein Glas Wasser nach dem Essen), trinke Salbeitee mit (wenig) Honig (unter ca. 40°C auflösen) in kleinen Schlucken, mache Halswickel und lutsche Emser Pastillen oder isla Moos.
    Je nach Ausprägung und konsequent für einige Tage durchgezogen tut mir das immer gut und hilft, Schmerzmitteltage zu sparen, die ich für die Migräne brauche.

    Vielleicht sind es auch für dich mögliche Alternativen in Bezug auf die 10/20-Regel.

    Gute Besserung!
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Mäli
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    Beitragsanzahl: 37

    Liebe @Kiaora,

    nochmal danke für deinen ausführlich Beitrag.
    Puh getrennte Betten kann ich mir tatsächlich gerade gar nicht vorstellen – gehöre eher zur Kategorie Kuschelmonster und schlafe so auch tatsächlich deutlich besser als alleine 😉 Aber mein Freund achtet jetzt mehr darauf, dass ich schlafen kann. Sein Wecker geht um 5.30 Uhr und ich fahr jetzt immer etwas später in die Arbeit (07.20 Uhr) und steh dann um 06.30 Uhr auf. Das ist zumindest schonmal besser, trotzdem werde ich gegen Ende der Woche immer müder und am Wochenende bin ich dann hauptsächlich mit Ausruhen beschäftigt – liegt aber auch daran, dass ich oft in der Entspannung Migräne krieg, was dann am Wochenende ist. Derzeit bin ich aber auch am schauen, was man da sonst noch so ändern kann, Stichwort näherer Arbeitsplatz, Stundenreduktion und/oder Homeoffice, wieder studieren gehen…

    Noch eine Frage zu deiner Selbständigkeit: Wie gehst du mit Ausfalltagen um (insbesondere wegen des finanziellen Aspekts aber auch bzgl. Personal- bzw. Kundenverantwortung)? Hast du einen Partner in deinem Unternehmen? Und hast du eine Versicherung, die dich trotz Migräne entsprechend versichert hat? Mich interessiert das, da ich mich eigentlich schon immer immer immer selbständig machen wollte, aber derzeit viel in Frage stelle und auch überlege ob eine Anstellung ohne Führungsverantwortung in einem Konzern oder im öffentlichen Dienst bzgl. der Absicherung besser wäre.

    VG Mäli

    Mäli
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    Beitragsanzahl: 37

    Liebe @Jasute,

    danke für deinen Bericht! Es hilft sehr zu hören, wie die Situation bei anderen ist und dann denkt man sich – ahja das kenn ich 😀 Tatsächlich werde ich auch seit 16 Jahren orthopädisch behandelt und habe dazu zig Diagnosen. Der psychosomatische Zusammenhang lässt sich bei mir nicht leugnen. Wenn irgendwas ist spanne ich unterbewusst an und dank schlechtem Bindegewebe hat dies dann umfangreiche physische Auswirkungen im ganzen Gelenksystem. Gott sei Dank bin ich mittlerweile bei einem erfahrenen Orthopäden der neben meinen Tollpatsch-Verletzungen (D-Arzt ;)) auch die alltäglichen Probleme mit mir bespricht und mit einem Rundum-Blick „behandelt“. Er nimmt mich immer Ernst und schaut sich neue Probleme an, was ich ihm hoch anrechne. Diese Baustelle ist aber tatsächlich in den letzten Jahren deutlich besser geworden. Warum keine Ahnung – im Alter kommt die innere Ruhe oder so 😀

    Der Zusammenhang mit Migräne ist mir aber auch bereits aufgefallen. Habe in der Attacke ebenso Nackenschmerzen, die lassen sich aber gut von „normalen“ Verspannungen abzugrenzen.

    Mäli
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 37

    Liebe @Julia, liebe @Katrin,

    danke für die Tipps! Otriven mit Pipette ist ne mega Idee! Die Apothekerin hat mir Eukalyptusöl zum Inhalieren empfohlen – war sauteuer und einfach gar nix gebracht, weil das Öl im heißen Wasser viel zu schnell verdampft. @katrin was meinst du mit Halswickeln?

    Die Erkältung ist quasi weg, hatte mich dann direkt krank gemeldet und ausgeruht, das hat sehr geholfen. ist natürlich wieder super so direkt im Anschluss am Urlaub, aber ich kann es ja auch nicht ändern, die Dinge sind so wie sie sind.

    So. Morgen ist der Tag der Tage, ich habe meinen nächsten Neurotermin. Der Kopfschmerzkalender der letzten drei Monate ist ausgewertet, die Fragebögen von Prof. Göbel aus dem Patientenratgeber sind ausgefüllt und ich habe zwei Seiten Fragen aufgeschrieben. Ich hoffe wir haben morgen ausreichen Zeit für eine Anamnese… eine körperliche Untersuchung hat ja bis jetzt nicht stattgefunden, mal sehen. Habt ihr noch irgendeinen Tipp, an was ich denken sollte?

    Katrin
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    Beitragsanzahl: 617

    Hallo Mäli,

    schön, dass sich die Erkältung „aus dem Staub gemacht“ hat 😊!

    Infos zum „Halswickel“ und dessen Wirkweise lassen sich im Internet finden.

    Ich mache ihn etwas vereinfacht, weil ein Leinentuch direkt auf meiner Haut kratzt und sich drei Schichten um den Hals für mich einfach zu viel anfühlen. Deshalb verwende ich für den feuchten Umschlag einfach ein Geschirrtuch aus Baumwolle und wickle ein trockenes und ausreichend großes Handtuch darüber. Mit einer Wäscheklammer an einer Stelle, wo sie nicht stört, lässt sich das Ganze fixieren und hält gut.

    Den Halswickel trage ich so lange, bis sich das feuchte Geschirrtuch angenehm warm anfühlt, dann entferne ich alles, trockne den Bereich mit einem Handtuch vorsichtig ab und trage wieder – wie immer – ein leichtes Tuch um Hals und Schultern.

    Beim Inhalieren ist genau dieses Verdampfen des Öls der erwünschte Effekt, um es durch Atmung durch Nase und Mund auf die Schleimhäute zu bringen 😉! Wenige Tropfen reichen dafür aus.
    Für ein Dampfbad zum Inhalieren lassen sich ebenfalls Salz und/oder Kamilleblüten verwenden.

    Liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Mäli
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    Beitragsanzahl: 37

    Also es wurde das Topiramat. Ich hatte ja schon befürchtet, dass ich die Attackenfrequenz ohne Prophylaxe nicht runterbekomme. Diese Schmerzthematik ist dermaßen wirr, dass man kein System erkennt. Es sind mit 20 bis 25 Schmerztagen einfach zu viele, um Unterschiede auszumachen. Gott sei Dank ist die Intensität meist relativ gering.
    Das Gespräch mit dem Neuro war gut, er wirkt weiterhin kompetent und wissend, ich glaube allerdings, dass er nicht so viel Kapazität pro Patient hat. Meine Fragen konnte ich leider nicht alle anbringen und eine körperliche Untersuchung wie es im Ratgeber steht, gab es nicht. Der nächste Termin ist Ende Januar. Ich bin unsicher, ob ich mir eine Zweitmeinung holen soll? Auf der einen Seite fühle ich mich gut aufgehoben, auf der anderen Seite habe ich Angst, dass aufgrund fehlender Kapas etwas übersehen wird. Die „typische“ Migräne ist es mit der Schwellung im Gesicht ja nicht… Auf dem Weg zur Migränediagnose wurden Diagnosen in drei anderen Fachbereichen zurückgenommen, da man sich nun die Thematik mal genauer angeschaut hatte. Ich möchte sowas hier unbedingt vermeiden! Was denkt ihr? Einfach mal auf mich zukommen lassen, oder jetzt schon intervenieren?
    Ansonsten habe ich die Woche noch einen Termin in der Arbeit, wobei es darum geht wie/ob ich meinen Arbeitsalltag so gestalten kann, dass er mit der Migräne zusammen passt. Mal sehen was hier passiert…

    Julia
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    Liebe Mäli,
    inhalieren mit Wasserdampf ohne Zusätze reicht in der Regel vollkommen aus. Und wenn die Bronchien sich beschweren, bringt es oft mehr, Gelomyrtol zu schlucken. Da atmet man die wirksamen Substanzen über Lunge und Bronchien aus, so dass sie garantiert da vorbeikommen, wo sie gebraucht werden.

    Der Arzt hat dir Topiramat verordnet. Hat er dir auch genug dazu erzählt? Oder hast du dich hier schon seeehr zu dem Thema eingelesen? Wenn nicht, melde dich bitte noch mal, damit wir dir die nötigsten Sachen erklären. Stichworte: Eindosierung, Maximaldosis, Blutuntersuchungen, Nebenwirkungen.

    Schönen Abend,
    Julia

    Mäli
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    Beitragsanzahl: 37

    Hallo Julia,

    ja, ich habe einen Aufklärungszettel bekommen und er hat mir auch so einiges erklärt sowie das für und wider mit anderen Medikamenten erläutert.
    Eindosierung mit 25mg, dann 2. Woche 50 mg, 3. Woche 75 mg und 4. Woche 100 mg. Wenn ich merke, dass ich starke NWs bekomme, soll ich etwas warten mit dem Erhöhen und schauen,ob sie sich legen und dann ggf. weiter hoch gehen. Ich sollte aber nach der Eindosierung mindestens bei 50 mg ankommen und nach 2-3 Monaten kann man das dann bewerten, ob es hilft. Die abendliche Banane fürs Kalium habe ich mir schon notiert 😉 Nebenwirkungen sind auch bekannt. Ich hab auch keine Kontraindikationen, die auf der Website von der Schmerzklinik aufgeführt sind. Ansonsten werde ich hier noch ein bisschen rumsurfen, aber wenn jmd den ultimativen Topiramat-Tipp hat, freue ich mich auch darüber 🙂