Medikamentenpause Jana

Ansicht von 30 Beiträgen - 91 bis 120 (von insgesamt 120)
  • Autor
    Beiträge
  • Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 528

    Liebe Jana,

    auch der Motivations-Armin und ich freuen uns mit dir über deinen Erfolg!!! ???

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Liebe Katrin,
    danke 🙂 Dein Armin scheint ja immer andere „Kopfbedeckungen“ zu tragen 😉

    Jetzt ist meine Pause auch wirklich beendet. Bin mit so einer starken Attacke aufgewacht, dass ich heilfroh war, dass ich wieder behandeln darf. Dann gabs Imigran Injekt und ca 15 Minuten später waren sowohl Schmerzen, als auch Übelkeit und Erbrechen nahezu verschwunden, herrlich. Ich hatte ganz vergessen wie schön es ist, wenn man solche Attacken behandeln kann 🙂

    Also ein Gutes hatte die Pause definitiv schonmal-meine Akutmedikation (jedenfalls Imigran Injekt) scheint wieder zuverlässig zu wirken 🙂 Zu Ascotop kann ich bisher nichts sagen.

    Somit bleibt mir noch max. ein Medikamententag für März (zwei hatte mein Arzt mir „genehmigt“), das sollte ja machbar sein. Ich bin gespannt wie das dann im April läuft.

    Liebe Grüße und einen schmerzarmen Tag
    Jana

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Frohe Ostern ihr Lieben!

    Ich habe leider schon woeder eine Frage. Musste den Monat leider gleich mit einem Triptantag starten und habe vor 3 1/2 Stunden Ascotop mit Domperidon genommen. Die Übelkeit hat etwas nachgelassen, aber was die Schmerzen angeht bleibt es bisher völlig wirkungslos.

    Da ich Ascotop bisher nicht kenne, bin ich mir etzt nicht sicher, woran es liegt. Vielleicht habe ich die Attacke auch einfach falsch eingeschätzt und auch zu spät behandelt.
    Wie mache ich jetzt am Besten weiter? Ich habe immer gelernt, das Triptan während einer Attacke nicht zu wechseln, aber macht es Sinn nochmal Ascotop hinterher zunehmen? Oder jetzt nur Naproxen hinterher? Oder Sumatriptan oder dann doch lieber gleich Imigran Injekt?

    Ich bin etwas unschlüssig gerade.

    Liebe Grüße und schmerzfreie Ostern!

    Jana

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27907

    Frohe Ostern, Jana – und Euch allen. 🙂

    Woran es liegt, dass ein Triptan nicht wirkt, kann man nie mit Sicherheit sagen. Es gibt auch Attacken, die sich einem Triptan widersetzen. AscoTop müsste längst gewirkt haben. In dieser Attacke solltest Du nicht mehr mit Triptanen behandeln, da sie wahrscheinlich nicht wirken werden.

    Versuche es entweder mit Naproxen 500 mg oder Novalgin 40 Tropfen (entspricht ungefähr einem g).

    Gute und schnelle Besserung.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Liebe Bettina,

    danke für deine super schnelle Hilfe, sie hat mich gestern über den Abend gerettet! 🙂 Naproxen hatte tatsächlich dann relativ gut gewirkt.

    Liebe Grüße
    Jana

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27907

    Das freut mich, denn ich hatte mich trotz Migräne auf Deinen Hilferuf hin noch mal eingeloggt. 😉

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Ohnein, das tut mir leid, das war so nicht beabsichtigt!

    Ich hatte mein 8-jähriges Schwesterchen bis vorhin zu Besuch bei mir, sonst hätte mich mein nicht wirkendes Triptan wohl auch nicht ganz so verzweifeln lassen.

    Sie hatte schöne Ostern und hat sich schonmal für die kommenden Jahre zu Ostern bei mir eingeladen 😀 Also soweit alles gut und nochmal ein umso herzlicheres Danke 🙂

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27907

    Ich hatte mein 8-jähriges Schwesterchen bis vorhin zu Besuch bei mir, sonst hätte mich mein nicht wirkendes Triptan wohl auch nicht ganz so verzweifeln lassen.

    Sehr verständlich und schön, dass der Abend noch zu retten war. 🙂

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Guten Mittag 🙂

    Wie wahrscheinlich ist es denn, dass Ascotop aus irgendeinem Grund einfach gar nicht wirkt bei mir? Kann das überhaupt sein? Mein Arzt meinte noch munter, dass es zuverlässiger wirke als Sumatriptan.

    Ich hatte jetzt das zweite Mal das Vergnügen damit, dass ich keinerlei Wirkung gemerkt habe. Habe es diesmal eigentlich auch gestern Abend sehr rechtzeitig bei beginnender Attacke genommen, da ich wusste, dass ich heute morgen um 8 Uhr fit im Büro und später noch in der Uni sein muss. Habe also nicht lange gezögert und abgewartet. Vorher Domperidon und aus Verzweiflung dann auch recht schnell noch Naproxen hinterher.

    Zwei Stunden später hing ich mit höllischen Schmerzen über der Toilette und habe auch die Nacht da verbracht.
    Netterweise war die Attacke wenigstens relativ kurz, so dass ich meinen Werkstudentenjob pünktlich um 8 Uhr offiziell wieder übernommen habe und mich auch gleich noch kurz in die Uni quäle.

    Ich würde aber gerne den Fehler finden. Ich sehe es ja fast noch ein bei unbehandelten Attacken mit höllischen Schmerzen im Bad zu campieren, aber dann kann ich mir mein Triptan ja auch ganz sparen.

    Sollte ich dem Ascotop noch eine dritte Chance geben oder einfach davon ausgehen, dass es (aus welchem Grund auch immer) bei mir eben nicht wirkt?
    Kann mir jetzt auch eigentlich schwer vorstellen, dass es jetzt zufällig zwei Attacken hintereinander waren, die einfach auf Triptane nicht ansprechen und ansonsten wüsste ich nicht, was ich falsch gemacht haben könnte (was natürlich nicht heißt, dass der Fehler nicht auch irgendwo anders liegen kann).

    Liebe Grüße
    Jana

    Rosinante
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 360

    Liebe Jana,

    nicht jedes Triptan wirkt bei jedem gleich.
    Sprich mal mit deinem Arzt und versuche ein anderes Triptan.
    Es gibt auch Triptane die bei mir nicht wirken, bei meiner Freundin aber schon.
    Jeder ist anders.

    Liebe Grüße
    und viel Erfolg in der Uni
    Rosinante

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5624

    Liebe Jana,

    ich schließe mich Rosinante an. Ob ein Triptan gut wirkt oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab: Wie schnell sich eine Attacke aufbaut, wie stark sie verläuft, wie lange sie dauert, ob mit oder ohne Übelkeit, …

    Hier hast du einen guten Überblick: http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/anfallsbehandlung/ueberblick/

    Die Beurteilung der Triptane auf Zuverlässigkeit in der Wirkung sind statistische Werte, die erhoben wurden. Doch wir Individuen halten uns manchmal nicht an die Statistik. 😉

    Ich selber nehme Frovatriptan, das bei mir gut und lange wirkt. Andere haben damit nicht mehr Wirkung, als wenn sie ein Himbeerbonbon lutschen. Manchmal muss man ein wenig rumprobieren, bis man das Optimum für sich gefunden hat.

    Lieber Gruß
    Heika

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Danke ihr Lieben 🙂

    Dann werde ich dem Ascotop wohl eher keine dritte Chance mehr geben. Mich hatte es gewundert, weil ich mit Sumatriptan jahrelang gut klar kam und Zolmitriptan von der Wirkung her ja eigentlich nicht schwächer sein soll (bzw laut meinem Neurologen eher noch zuverlässiger wirkt).

    Die Attacke hatte sich eigentlich auch verhätlnismäßig langsam aufgebaut, sonst hätte ich gleich zum Imigran Injekt gegriffen.

    Naja ist dann wohl einfach nicht „meins“, gibt ja noch genug andere zur Auswahl 😉

    Schönen Abend!

    Jana

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27907

    Liebe Jana,

    Zolmitriptan überwindet die Blut-Hirnschranke weitaus besser als Sumatriptan, zudem wirkt es auch recht stark. Bei mir wirkt es super, Sumatriptan oral dafür absolut null. Nur die Spritze von Sumatriptan wirkt gut und diese setze ich immer bei starken Attacken ein, um Erbrechen zu verhindern. Ich würde Dir raten, Dir auch das Injekt aufschreiben zu lassen und sonst einfach weiterzumachen mit Sumatriptan auch als Tablette. Denn es besteht eigentlich kein Grund, ein gut wirkendes Triptan gegen eins zu tauschen, dessen Wirkung man erst mal testen muss.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Liebe Bettina,

    danke auch dir für deine Antwort (und auch noch genau um 00:00 Uhr) 😉

    Zolmitriptan überwindet die Blut-Hirnschranke weitaus besser als Sumatriptan, zudem wirkt es auch recht stark.

    Hm umso merkwürdiger ist es dann ja, dass es gar nicht gewirkt hat. Vielleicht hätte Sumatriptan in der Attacke ja auch genauso wenig gewirkt.

    Das Injekt habe ich und nutze es auch „gerne“- wirkt wenigstens schnell und zuverlässig. Das nehme ich allerdings eigentlich nur, wenn die Attacke sich super schnell aufbaut oder die Übelkeit schon so stark ist, dass ich oral sowieso nichts mehr nehmen kann.

    Aber vielleicht liegt auch da der Fehler und ich schätze die Attacken im Moment falsch ein, die sind gemeinerweise so unberechenbar geworden.

    Dann werde ich es nächstes Mal aber wohl lieber wieder mit Sumatriptan probieren, da kann ich wenigstens einschätzen, wann und wie es wirken müsste. Bis dahin muss ich aber erstmal wieder Medikamententage einsparen, sonst wird das mit den maximal 8 diesen Monat schon mal gar nichts 😉

    Liebe Grüße
    Jana

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Guten Morgen,

    irgendwie kriege ich im Moment einfach keine Ruhe mehr in die Migräne. Der April geht genauso schlecht weiter, wie der März aufgehört hat. Bin schon wieder bei neun Tagen Migräne am Stück und mag nicht mehr. Mag sicher auch an dem Wetter liegen, das kann ich aber ja leider schlecht ändern 😉

    Ich hatte jetzt die Hoffnung, dass ich das mit Vomex und ganz viel Ruhe am Wochenende gestoppt kriege, war aber auch nicht der Fall. Heute früh morgen habe ich dann doch wieder zu Imigran Inejkt gegriffen, weil die Schmerzen und die Übelkeit nicht auszuhalten waren und habe mich fast gewundert, dass es nach so vielen Tagen überhaupt noch relativ gut angeschlagen hat. Die Schmerzen kommen allerdings langsam, aber deutlich wieder durch, dann gibt es gleich noch Naproxen hinterher. Bin damit jetzt bei vier Medikamententagen.

    Mein Neurologe ließ am Telefon durch seine Sprechstundenhilfe ausrichten, ich solle nochmal wieder drei Tage 100mg Kortison nehmen, wenn es seit neun Tagen immer eine Attacke ist und vorausgesetzt ich kann mir die drei Tage ganz viel Ruhe gönnen. Woher weiß ich denn, ob es eine Attacke ist, die nicht weggeht oder viele sind die sich ohne Pause ablösen? Blöde Frage, aber ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie ich mir da sicher sein soll. Und was zählt als Ruhe? Drei Tage wieder auf dem Sofa rumdösen sind gerade wirklich schlecht, wären Uni und Arbeiten (in Maßen) noch in Ordnung?

    Ich wünsche euch allen einen besseren Start in die Woche!

    Liebe Grüße von einer etwas verzweifelten Jana, die sich jetzt aber erstmal motiviert auf den Weg ins Büro macht 🙂

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 528

    Liebe Jana,

    ich hätte dir so gewünscht, dass es dir nach der Medikamentenpause deutlich besser geht. Allerdings hat dir die Pause zumindest wieder eine gute Wirkung deiner Medikamente beschert!

    Und was zählt als Ruhe? Drei Tage wieder auf dem Sofa rumdösen sind gerade wirklich schlecht, wären Uni und Arbeiten (in Maßen) noch in Ordnung?

    Für mich bedeutet Ruhe, dass ich mich körperlich nicht anstrenge. Wenn ich etwas mache, um mich z.B. abzulenken, dann langsam und mit kaum Kraftaufwand. Und Ruhe in Form von Ruhe! D.h. den Geräuschpegel, den ich selbst regulieren kann, absolut runterfahren. Wenn draußen Rasenmäher laufen (scheint gerade wieder die Lieblingsbeschäftigung der Leute bei dem Wetter zu sein), schließe ich die Fenster. Bei Sonnenschein lasse ich die Jalousien runter. Ich bin nicht mit dem Auto unterwegs, weder als Beifahrer und schon gar nicht als Fahrer. Vielleicht mache ich ein paar Schritte im Schleichtempo nach draußen.

    Ob Uni und Arbeiten in Maßen für dich in Ordnung wären, musst du selbst erspüren. Vielleicht probierst du einfach, was dir besser bekommt. Ablenkung ist ja machmal auch sehr hilfreich. Schau, was für dir möglich ist!

    Cortison ist zwar immer die (letzte) aller Notlösungen, aber wenn es gar nicht anders geht…! Es darf bloß nicht zu oft sein, das schwächt den Körper auf Dauer enorm!

    Ich wünsche dir alles Gute!

    Liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! ?

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Liebe Katrin,

    danke für deine Antwort! 🙂 Die Pause war sicher trotzdem gut und wichtig. Mein Imigran Injekt wirkt seit dem wieder zuverlässig und es gab ja auch schon wieder (wenige) schmerzfreie Tage, alleine dafür hat es sich gelohnt. Der letzte migränefreie Tag ist nur schon wieder so lange her (war am 31.03. 😉 ). Da ist die Kraft, die ich an dem einen schmerzfreien Tag tanken konnte schon wieder aufgebraucht.

    Kortison nehme ich echt ungerne, deswegen zögere ich auch noch, ob das jetzt wirklich die Lösung ist. Noch schlagen meine Akutmedikamente (jedenfalls Stand gestern) ja zumindest kurz an. Jetzt wieder täglich zu behandeln kann aber ja auch nicht die Lösung sein, dann bin ich sofort genau da wieder wo ich auch die letzten Jahre war, nämlich regelmäßig bei über 20 Medikamententagen im Monat.

    Ich wäre ja gerade schon fast froh, wenn es „nur“ die Schmerzen wären, aber ich kriege auch die Übelkeit so schlecht in den Griff, wenn ich nicht mit Triptanen behandle.

    Ich wünsche dir (und allen anderen natürlich auch 😉 ) einen guten Tag!

    Liebe Grüße
    Jana

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7456

    Liebe Jana,

    da ich jetzt nicht deinen ganzen Verlauf vor Augen habe: behandelst du immer nur mit dem Inject? Das würde mir schon lange nicht mehr genug sein, um eine Attacke zumindest längerfristig ( z.B. einen halben Tag) zu unterdrücken. Dafür wirkt es bei mir zu kurz. Ich nehme inzwischen grundsätzlich ein anderes, meist Almotriptan, hinterher. Und auch dann brauche ich oft noch das Naproxen und auch im Laufe des Tages eine zweite Almo.
    Die Migräne ist dann zwar nicht weg, aber mein Befinden ist oft so, dass es nicht so extrem anstrengend ist.
    Wäre das, obgleich es ja von einigen Ärzten immer noch nicht so gern gesehen wird, eventuell eine Lösung für dich?

    Alles Liebe,
    Julia

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Liebe Julia,

    nein, ich behandle nicht immer nur mit dem Injekt, nur wenn es schnell wirken und den Magen umgehen muss. In letzter Zeit lande ich leider sonst recht schnell im Erbrechen, da ist das Injekt dann meine Rettung.
    Dann nehme ich meistens nach ca. 2 Std, wenn der Schmerz wieder durchkommt Naproxen hinterher und eventuell dann später noch eine Sumatriptantablette.
    Damit komme ich dann wenigstens über einen 3/4 Tag ca. Mit einem anderen Triptan habe ich das noch nicht kombiniert (hatte auch immer von meinem Arzt im Ohr, dass ich beim gleichen Wirkstoff bleiben soll). Wäre aber sicher auch einen Versuch wert, dann als zweites also ein eher langsam und lang wirkendes Triptan hinterher?

    Liebe Grüße
    Jana

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7456

    Ja Jana,

    an deiner Stelle würde ich es, nach Rücksprache beim Arzt natürlich, mal versuchen. Ich nehme diese Kombi seit vielen Jahren ohne mehr als anfangs eine kritische Nachfrage meines Arztes: machen Sie das immer? Fragender Blick. Inzwischen bekomme ich die verschiedenen Triptane immer ohne Knurren ? aufgeschrieben.
    Und da es inzwischen ja sehr viele Betroffene so machen, denke ich, dass es eher an den Vorgaben der Pharmaindustrie liegt, als an tatsächlich dokumentierten Zwischenfällen. Die Ärzte müssen sich da eben auch absichern und bleiben deshalb eher restriktiv.

    Ich nehme aber von Anfang an nur 1/3 der Imigranmenge, die im Inject vorhanden ist. Es reicht mir, um die Wirkung schnell anzustoßen. Ohne die kleine Menge im Inject wirkt bei mir leider kein bisher probierten Triptan, auch mit MCP nicht.
    Angefangen habe ich dieses Vorgehen schon im Jahr vor der Markteinführung in Deutschland. Ich hatte damals von einem Arzt gelesen, der sich die Spritzen immer im Ausland kaufte und die Dosierung unnötig zu hoch fand. Das und der sehr hohe Preis brachte ihn auf die Idee, die Menge in der normalen Spritze einfach zu teilen. Da dem sehr großen Mann die kleinere Menge vollkommen ausreichte und es auch keine anderen Triptane in Tablettenform gab, habe ich es dann so versucht, dass ich meine dann in Italien gekauften Spritzen von Anfang an in etwa gedrittelt habe, um über den Tag zu kommen ohne riesige Kosten.
    Das mache ich jetzt nach 27 Jahren immer noch, denn mir reichen die 2mg als Anstoß und ich muss nicht die 6mg mit einem anderen Triptan kombinieren. Ob’s „gesünder“ ist, keine Ahnung, auf jeden Fall aber ist es jetzt für die Kasse und das Arztbudjet deutlich kostengünstiger.

    Solltest du Probleme beim Verschreiben mehrerer Triptane bekommen, wäre ein Versuch vielleicht eine Möglichkeit, deinen Arzt zu besänftigen.
    Wenn du es versuchen möchtest, melde dich, ich erklär dir dann, wie es geht.
    Laut meinem Arzt in Kiel bin ich nicht die einzige, die das so macht. Sogar Clusterpatienten gibt es, die damit auskommen.
    Und es gibt in den USA inzwischen die Zulassung eines Inject mit 3 mg Sumatriptan!

    Liebe Jana, ob meine Methode für dich eine Erleichterung bringt, weiß ich nicht, eine Überlegung ist es vielleicht wert.

    Alles Liebe,
    Julia

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Liebe Julia,

    das klingt echt interessant! Ich wäre nie auf die Idee gekommen, die Injektmenge zu teilen und habe mich nie getraut unterschiedliche Triptane zu kombinieren. Werde das definitiv beim nächsten Arztbesuch mal ansprechen.

    Liebe Grüße
    Jana

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Hallo ihr Lieben,

    sorry, ich suche in meiner Verzweiflung schon wieder Rat hier. Ich versuche immer noch auf Kortison zu verzichten, aber kämpfe jetzt den 12. Tag mit Migräne und bin ratlos.

    Triptane, Novalgin, Naproxen, Vomex,…habe ich in den letzten Tagen alles in unterschiedlichen Konstellationen durch, bringt alles maximal ein paar Stunden Ruhe und dann kommt die Attacke mit voller Wucht zurück.

    Bin inzwischen auch wieder bei 6 Medikamententagen, damit ist es schon wieder eher utopisch am Ende des Monats nicht über die 8 zu kommen, die mir eigentlich als Grenze gesetzt wurden. Das ist mir ehrlich gesagt, aber auch gerade schon fast egal, ich möchte nur das Gefühl haben, dass diese Attacke mal wieder richtig verschwidnet und diese Schmerzen und die Übelkeit irgendwie loswerden 🙁

    Gibt es nicht doch noch irgendwas was ich tun kann oder ist Kortison jetzt die sinnvollste Lösung?

    Liebe Grüße
    Jana

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27907

    Liebe Jana,

    wenn Du Kortison noch vermeiden möchtest, könnte man nur noch mit Sedierung versuchen. Entweder mal Diazepam, Melperon oder auch mal ein Antidepressivum in Tropfenform. Du müsstest halt jemanden finden, der es Dir verschreibt.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Liebe Bettina,

    Trimipramin nehme ich als Prophylaxe sowieso seit ein paar Wochen, habe ich also da. Und Diazepam habe ich auch, habe ich seit Beginn der Medikamentenpause aber nicht mehr genommen, so eindringlich wie ich vor der Abhängigkeitsgefahr gewarnt wurde.

    Dann vielleicht doch lieber Diazepam als Kortison.
    Beides nicht so meine Mittel der Wahl, aber danach fragt mein Kopf leider nicht.

    Danke dir!

    Liebe Grüße
    Jana

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 528

    Liebe Jana,

    korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege oder dir zu nahe trete!!!

    Für mich klingt dein Hilferuf nach verzweifelter Suche nach optimaler und sinnvoller Lösung, die dich möglichst wenig einschränkt. Das ist mehr als verständlich, aber nicht immer und in jedem Fall möglich.

    Ob und welchem Rahmen dir was möglich ist, kannst nur du allein entscheiden. Ich kann dir nur raten, was ich in meiner Situation, die ganz anders ist als deine, tun würde.

    Bei allen Maßnahmen, die ich ergreife, würde ich mir mit meinem heutigen Wissen absolute Ruhe gönnen, je nach Belastungsgefühl von Pflichten und Schmerzen das Nötigste und Wichtigste machen, d.h. also Prioritäten setzen! Den Studentenjob würde ich wahrscheinlich erstmal ruhen lassen, Unternehmungen erstmal auf Eis legen. Nur leichte Dinge machen, die mir gut tun! Und etwas anstrengendere Dinge wie Kopfarbeit nur dann, wenn es mir einigermaßen gut geht, dann auch zeitlich streng begrenzt. Ich kann da absolut nur von mir ausgehen!!!

    Und ja, in diesem Fall und mit „Erlaubnis“ des Hausarztes, die du ja hast, auch Cortison (je 100 mg) für 3 Tage nehmen, das wäre dann eben jetzt so! Und mir unter Cortison Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe gönnen! Das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass ich nur auf dem Sofa rumliege! Ich habe die Garantie, dass es mich erstmal zuverlässig rausholt aus dem Status, ich weiß nicht, wie es bei dir ist. Ich habe aber auch gemerkt, dass es mir insgesamt gesehen eher schlechter geht, je öfter und länger ich das so mache! Also, bin ich mehr und mehr davon abgegangen und mache es wirklich NUR noch im Notfall. Und vor allem nicht, um zu „funktionieren“ und meinen Verpflichtungen nachzukommen. Dafür hebe ich mir ein paar wenige (!) Akutmedikamententage auf. So wie gestern früh um 3 Uhr, damit ich am Mittag um 12 Uhr meine Psychoschmerztherapie wahrnehmen kann!

    Ich habe gemerkt, dass ich unter den Akutmedikamenten nicht mehr „normal“ weitermachen kann, es wurde bei mir so mit den Jahren immer schlimmer! Es blieb mir nur:

    • die Notbremse und
    checken, was geht und was nicht
    Überblick verschaffen und dann handeln in Form von Umstrukturieren, Abgeben, Ansprüche prüfen und realistischer gestalten

    Und so vorgehen, wie Heika es in einem anderen Forum beschrieben hat: Stück für Stück, schauend wie es läuft und wenn möglich langsam aufbauend. Ich weiß, dass das manchmal unmöglich klingt, aber in den meisten Fällen sind wir es selbst, die wir uns mit unseren Ansprüchen und Erwartungen selbst im Wege stehen!

    Und wie auch gerade in einem anderen Forum betont: Akutmedikamente und vorbeugende Medikamente sind nur EIN BAUSTEIN.

    Ich wünsche dir von Herzen alles Gute, dass du dein Leben leben und spüren kannst, Spaß hast und dein Studium meisterst – alles so gut es eben trotz Allem geht und möglich ist. Mit unserer Erkrankung gehören Einschränkungen – in welchen Grad auch immer und ganz individuell – dazu!

    Alles Liebe
    Katrin

    Viva la Vida! ?

    Janana
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Liebe Katrin,

    danke für deine Gedanken und Hilfe.

    Für mich klingt dein Hilferuf nach verzweifelter Suche nach optimaler und sinnvoller Lösung, die dich möglichst wenig einschränkt.

    Nach optimaler Lösung suche ich, ja. Inwiefern sie mich einschränkt, ist mir in dem Fall inzwischen ehrlich gesagt schon ganz egal. Hauptsache es hilft. Ich möchte eigentlich nur weder irgendwelche Medikamentenabhängigkeiten riskieren, noch „Kortisonschäden“. Und mir fehlt die Erfahrung, was mir in so einem Fall wie sicher hilft.
    Ich habe heute morgen mit mörderischen Schmerzen und kaum zu ertragener Übelkeit noch eine Präsentation gehalten und dann aufgegeben und bin nach Hause, kann auch morgen Zuhause bleiben (das Wochenende sowieso und kommende Woche werde ich sehen was geht), denn so geht’s gerade sowieso nicht, was ich da will oder nicht will ist dabei leider eher egal.

    Generell hätte ich die Möglichkeit, mein Leben wirklich zu „leben“ schon gerne irgendwann wieder, klar. Ich habe jetzt drei Monate eigentlich gar nichts mehr gemacht, was mein Leben ausmachen würde, weil nichts mehr möglich war. Sogar mein geliebter Tango liegt gerade komplett auf „Eis“. Freunde, irgendwelche Unternehmungen,…alles im Moment nur in minimaler Form.

    Das Wichtigste und Nötigste mache ich sowieso nur noch, mit vielen Pausen, Entspannung, regelmäßigem Essens-/Schlafensryytmus,…habe schon soviel eingeschränkt, aber leider sind sowohl mein Studium als auch mein Nebenjob nicht einfach nur „Verpflichtungen“, sondern eben auch das, was mein Leben ausmacht und was es lebenswert und mich glücklich macht (gemeinsam mit Freunden, Familie, Hobbies natürlich). Es wäre mir möglich da noch weiter zu kürzen, ich kann Kurse an der Uni auf nächstes Semester schieben, ich kann auch mit dem Nebenjob aufhören, ich könnte sogar theoretisch auch ein Semester gar nichts machen.

    Aber das ist mit meinen 23 Jahren absolut nicht das, was ich will und an meiner Migräne würde es zur Zeit offenbar auch eher wenig ändern, denn die ließ sich von drei Monaten Ruhe nicht beeindrucken. Und ich kann und will mein Leben nicht auf ca. 3-4 schmerzfreie Tage im Monat beschränken.
    Also suche ich generell nach einer Lösung, mit der ein (migränefreundliches) Leben in irgendeiner Form wieder möglich ist. Und irgendwie werde ich die hoffentlich auch in irgendeiner Form finden.

    Jetzt gerade suche ich allerdings erstmal „nur“ nach einer Möglichkeit, wenigstens diese Attacke nach 12 Tagen irgendwie halbwegs „körperfreundlich“ und zuverlässig endlich in den Griff zu kriegen.

    Und nachdem ich jetzt ewig korrigert habe und mir immernoch nicht ganz sicher bin, ob mein Roman hier jetzt lesbar ist, verabschiede ich mich jetzt auch lieber erstmal.

    Ich wünsche dir und allen anderen einen schönen und hoffentlich schmerzarmen Aebnd!

    Liebe Grüße
    Jana

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27907

    Liebe Jana,

    Du bist jung, Du möchtest unbeschwert leben. Das ist ganz normal und verständlich und traurig genug, dass das im Moment nicht so geht.

    Aber das ist mit meinen 23 Jahren absolut nicht das, was ich will und an meiner Migräne würde es zur Zeit offenbar auch eher wenig ändern, denn die ließ sich von drei Monaten Ruhe nicht beeindrucken. Und ich kann und will mein Leben nicht auf ca. 3-4 schmerzfreie Tage im Monat beschränken.
    Also suche ich generell nach einer Lösung, mit der ein (migränefreundliches) Leben in irgendeiner Form wieder möglich ist. Und irgendwie werde ich die hoffentlich auch in irgendeiner Form finden.

    Da schaffst Du sicher irgendwie und das Leben weitgehend nehmen solltest Du Dir auch nicht lassen. Einen goldenen Mittelweg suchen und finden.

    Ich denke, Du bekommst das hin mit etwas Sedierung und wenns gar nicht anders geht, mit einigen Kortisontagen.

    Halt die Ohren steif, das wird schon wieder. 🙂

    Alles Liebe,
    Bettina

    susisonne
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 674

    Hallo Jana,

    hast Du schon mal Asco Top Nasal probiert?
    Oder bringt es nichts (Frage an die anderen), das zu testen, wenn die Tablettenform von Asco Top nicht hilft?

    Viele Grüße
    Susisonne

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27907

    Oder bringt es nichts (Frage an die anderen), das zu testen, wenn die Tablettenform von Asco Top nicht hilft?

    Doch, das kann man versuchen.

    Wenn AscoTop einmal nicht wirkt als Tablette, heißt das noch lange nicht, dass es gar nicht wirkt. Man sollte es durchaus noch ein- oder zweimal versuchen und dann eine Entscheidung treffen. Aber es gibt auch Leute, die auf bestimmte Triptangruppen nicht ansprechen.

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 528

    Guten Morgen ihr Lieben,

    ich habe eine Frage zu Julias Methode, die sich auf die Imigran-Spritze und das Dritteln dieser bezieht.

    Wie sinnvoll ist es denn, diese Methode auszuprobieren, wenn ich eine eigentlich sehr gut wirkende Akutmedikation habe? Ich nehme allerdings immer ein Naratriptan + Indometacin, ohne letzteres habe ich keine ausreichende Wirkung. Vorgestern habe ich Allegro 5 mg + Indometacin ausprobiert. Die Zeit bis zum Wirkungseintritt war ähnlich wie Naratriptan, allerdings war die Wirkungsdauer kürzer als mit Naratriptan. Ich habe gerade eine Knoten im Kopf, ich hoffe, ich konnte mich verständlich machen.

    Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

    Liebe Grüße
    Katrin

    Viva la Vida! ?

Ansicht von 30 Beiträgen - 91 bis 120 (von insgesamt 120)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.