Mein Schmerzverlauf (Feuerdorn97) – Bitte um Hilfe, Tipps, …

Ansicht von 18 Beiträgen - 1 bis 18 (von insgesamt 18)
  • Autor
    Beiträge
  • Feuerdorn97
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Hallo Mitkopfleidende!

    Seit knapp 25 Jahren leide ich (männlich, 37, normalgewichtig) immer wieder unter Kopfschmerzen (ging so mit ca. 15 Jahren los).
    Alle möglichen Ärzte zuckten nur die Schultern. Meine Mutter sagte nur „Habe ich auch, ist wohl vererbt.“ Damals waren es auch so ca. 10 Tage im JAHR

    Seit ca. 10 Jahren ist es schlimmer:
    Einige Tage pro Monat. Behandlet meist mit Paracetamol, teilweise auch Thomapyrin oder Aspirin. War alles erträglich.

    Seit ca. 5 Jahren immer häufiger und stärker:
    Hausarzt verschrieb testweise Sumatritan 50. Welche Wundermittel!!! War echt toll, half gut.
    Ich selbst war dann bei 2 verschiedenen Neurologen, Diagnose: Spannungskopfschmerz mit Migräne (Kombinationskopfschmerz). 2 MRTs im Abstand von 2 Jahren brachten keine Erkenntnisse (aber auch keine „blöden“ Diagnosen), mein „Hirn“ ist gesund – wenigstens etwas…
    Außer Aspirin und Sumatriptan im Akutfall fiel den beiden aber auch nix ein.

    Im Januar 2011 wurde es dann ein nahezu täglicher Dauerschmerz. Ich hielt mich eisern an die 10er Regel (in all den Jahren!). Ich war zu dem Zeitpunkt in Psychotherapie wegen „Burnout“. Rückblickend denke ich, dass mich zum großen Teil auch die Kopfschmerzen mürb geamcht haben.
    Im Juli 2011 folgte ein Kur mit psychosomatischem Schwerpunkt (viel PMR, Gespräche, Massagen, Sport, …) der Dauer-KS war weg, aber die Attackenhäufigkeit geht immer noch so gegen 8 im Monat, so dass die 10er Regel scohn hart ist.
    Im Mai 2012 tat ich einen Schmerztherapeuten auf (von der Website der Schmerzklinik): Er empfahl mir die Behandlung mit Lidocain (oder so ähnlich), einem Lokalanästhetikum. Er wolle damit entzündete Nervenstränge behandeln, die zu den KS (er diagnostizierte auch einen Kombinations-KS) führen würden. Dazu „jagt“ er mir jedes mal so insgesamt 10 Stiche beidseitig des Kopfes und in den Nacken. Das ist doch die Neuraltherapie, oder? Mittlerweile habe ich 10 Termine hinter mir, aber so richtig schlägt es nicht an, finde ich. Die richtig heftigen Attacken haben vielleichtz etwas nachgelassen, so dass ich es nun besser aushalten kann (–> 10er Regel).
    Außerdem empfahl er mir Novaminsulfon 500 statt der Aspirin.
    Ich will nun mal Migravent ausprobieren.

    Was habt ihr denn noch für Tipps, was ich machen kann.
    Entspannung ist schwer (2 Kinder: 3 Jahre bzw. 7 Wochen), beruflich eingespannt, …usw (wie halt bei vielen…)

    Kiel ist etwas weit weg (wohne in Nordbayern)

    Danke für Hinweise, Tipps usw.

    LG

    Feuerdorn

    malaya
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 643

    Lieber Feuerdorn97,

    schön, dass du in dieses Forum gefunden hast. Du wirst sicherlich vom Austausch profitieren.
    Und natürlich erstmal herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs!!!

    Ich kann mir Deine Situation gut vorstellen. Und ein Burn-Out ist eigentlich nur eine logische Konsequenz, wenn man gesundheitliche Probleme hat und „trotzdem seinen Mann stehen muss“.
    Mir erging es in der Vergangenheit genauso…irgendwann ist man einfach nur noch extrem erschöpft.

    Leider kann ich keinen konkreten Rat aus dem Hut zaubern.
    Dass Thomapyrin als Kombinationspräparat eher ungeeignet ist bei häufigen Kopfschmerzen, weißt Du inzwischen wahrscheinlich.
    Migravent würde ich auf jeden Fall versuchen bzw. egal wie: Magnesium, B2 und Coenzym Q10…kannst du hier alles über die Suchfunktion finden.
    Entspannung ist wichtig, aber das weißt Du ja. Dass das in deiner Situation schwierig ist, ist klar. Vlt. wenigsten „kleine einheiten“, dafür regelmäßig?
    Wegen des Lidocains…da kann ich nicht mitreden, aber ich bin sicher andere Mitglieder wissen dazu mehr.

    Lass´den Kopf nicht hängen…bist auf jeden Fall in einem sehr guten Forum, wo „man geholfen wird“ 🙂

    Liebe Grüße

    Malaya

    p.S.:Eine Idee noch : Schwerbehinderung beantragen, um im Job besser abgesichert zu sein?

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7469

    Hallo Feuerdorn,

    eine Frage: habt Ihr schon mal so von einem schönen Urlaub irgendwann mit den Kindern an der See geträumt? Ja ? Ist auch nicht näher als Kiel 😉 ! Eine Fahrt hin und eine Fahrt zurück. Das machen ganz viele, selbst aus noch entfernteren Gegenden.

    Im Ernst, du scheinst ja nicht gerade gut informiert und behandelt zu sein, was deine Migräne betrifft.
    Lies dich erst mal hier kreuz und quer durch und dann stell deine Fragen. Du hast noch so viele Möglichkeiten, deine Kopfschmerzen besser in den Griff zu kriegen. Wir helfen dir dabei.

    Alles Gute und wie Malaya schon sagte, lass den Kopf nicht hängen.
    Liebe Grüße
    Julia

    Feuerdorn97
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    @malaya
    Thomapyrin hab ich abgeschafft.
    Im Job bin ich abgesichert, danke. Ist das mit der Schwerbehinderung bei Migräne möglich???

    @julia
    Urlaub an der See… Da ist das Mittelmeer näher *g* Oder wie meinst du das? Family Urlaub, ich Klinik? Hmmm geht das auch ambulant? Nen Wohnwagen hätten wir ja…

    Kreuz und quer hab ich schon gelesen. Aber hier „auf em flachen Land“ ist es echt schwer nen vernünftigen Arzt/Neurologen zu finden. Unsere Neurologische Klink vor Ort ist Schwerpunkzentrum für Schlaganfäll. Der CA dort hat mir Katadolon verschrieben. War aber auch nicht der Brüller…

    In 3 Wochen machen ich einen Kurs mit für PMR, vielleicht ist das auch ein Schritt in die richtige Richtung.
    Danke für alle Tipps, auch die, die noch kommen!

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7469

    Och, viele Bayern machen doch Urlaub hier bei uns im Norden. Ich meinte damit aber nur, dass mir kein Weg zu weit wäre für eine Behandlung in Kiel. Ich hab zum Glück nur 1 1/2 Stunden Fahrzeit.
    Das Behandlungskonzept ist einmalig und was du dort in den 14 Tagen lernst, kannst du bei späteren Behandlungen vor Ort als Wissen mit einbringen. Oder, wie es auch einige machen, sie bleiben ambulant bei Prof. Göbel und kommen von Zeit zu Zeit mal nach Kiel. Vieles ist ja auch telefonisch oder per Mail zu erledigen.

    War einfach nur ne Reaktion auf deinen Spruch: „Kiel ist etwas weit weg“. Den hört man hier von den „Neuen“ ganz oft. Selbst zu den Treffen kommen sie dann von noch weiter her 😀

    Ich hoffe, du bekommst noch ganz viele gute Tipps
    Julia

    Sonnenschein
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 190

    Hallo Feuerdorn,

    seinerzeit habe ich auch die Lidocain Spritzen erhalten ( darf ich aber wg. Marcumar nicht mehr). Für mich waren sie ein Segen, teilweise hörten die starken Schmerzen nach 15 min auf und der nächste Anfall war sehr lange weg. Es soll die Kalium und Natrium Kanäle stabilisieren, so dass die Nerven „weniger schmerzanfällig sind“. Wenn es bei Dir schon Erfolg bringt würde ich auch damit am Ball beleiben.

    LG Steffi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28031

    Herzlich willkommen, lieber Feuerdorn. 🙂

    Also zur Entfernung muss ich sagen, dass ich aus dem tiefsten Süden stationär und auch ambulant nach Kiel fahre, nachdem ich hier „unten“ nicht fündig wurde. 😉

    Die Behandlung mit Lidocain ist sehr experimentell und in den seltensten Fällen wirklich hilfreich. Es ist nur Symptombehandlung, Steffi, da es die Entstehung der Migräne nicht verhindern kann. Und immer kann man ja nicht zum Spritzen gehen…

    Migravent Classic ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Auch solltest du lieber noch die anderen Triptane durchprobieren, da sie bei Migräne halt am besten wirken. Für beide Schmerzarten, auch zur Unterstützung, wäre Naproxen 500 mg zu versuchen.

    Eine medikamentöse Prophylaxe wäre auch zu überlegen. Sprich Deinen Arzt nochmal an, denn die Spritzen sind keine Dauerlösung.

    Liebe Grüße
    Bettina

    malaya
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 643

    Hallo feuerdorn97,

    ja, auch wegen Migräne ist eine Schwerbehinderung möglich. Wahrscheinlich nicht immer einfach durchzusetzten, aber grundsätzlich möglich. Es gibt eine Gruppe dazu, da kannst Du viel nachlesen.

    Es gibt hier auch eine Übersicht von Schmerztherapeuten, die mit der Klinik Kiel vernetzt sind. Vlt versuchtst Du es mal bei dem Schmerztherapeuten in Deiner Nähe.

    Liebe Grüße

    Malaya

    Feuerdorn97
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    @Malay
    Mein Schmerztherapeut ist von der Liste hier…

    @bettina
    Naproxen ist auch ein Schmerzmittel? Oder habe ich hier Wikipedia falsch verstanden. Was kann das „besser“ als die anderen? Gerne auch Links zum Selbststudium…
    Gibt es bei den Triptanen eine Versuchrangfolge, so nach dem Motto „wenn das nicht wirkt, probiere dieses…?“

    Michael
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 114

    Ich bin zwar nicht Bettina aber ich denke ich kann dir zumindest eine Frage beantworten, nämlich die nach dem Naproxen. Das ist kein Schmerzmittel im „klassischen“ Sinne, sondern ein Antirheumatikum, was eigentlich zur Behandlung von Gelenkschmerzen gedacht ist. Was das „tolle“ an Naproxen ist, ist seine extrem lange Wirksamkeit von bis zu 48 Stunden. Wir Migräniker haben ja oft das Problem des Wiederkehr-Kopfschmerzes. Du hast Kopfschmerzen die zu einer Migräne werden – nimmst ein Triptan, der Migräneanfall ist vorbei – und nach einigen Stunden (viel länger halten die meisten Triptane nicht an) hast du wieder Kopfschmerzen, wenn vielleicht auch keine Migräne. Allen, die dieses Problem haben, wird daher in Kiel empfohlen direkt mit dem Triptan zusammen 500 mg Naproxen (das sind z.B. 2 Dolormin GS) einzunehmen um diesen Wiederkehrkopfschmerz zu verhindern. Wenn das Triptan nachlässt, ist somit immer noch ausreichend Naproxen an den Schmerzrezeptoren und schon funktionierts.

    Da ich momentan eigentlich „nur“ noch Spannungskopfschmerzen habe, die dafür aber langanhaltend und lästig sind, nehme ich dagegen auch gerne Naproxen. Das wirkt nicht allzu schnell, aber dafür sehr sehr lange – das hilft nicht so schnell ein neues Schmerzmittel nehmen zu müssen.

    Bei den Triptanen ist es leider so das jeder Migräniker anders ist und bei denen können auch noch die Anfälle unterschiedlich sein. Ich habe wirklich alle (!) Triptane ausprobiert bis ich endlich das einzige was mir hillft, nämlich Eletriptan (Markenname: Relpax). Klar, ist auch das mit Abstand teuerste 🙁 Das war ein wirklich harter Weg bis dorthin, aber seitdem habe ich eine wirklich wirksame Waffe wenn mich ein Anfall heimsucht.

    Ich würde an deiner Stelle einfach mal eins der frei verkäuflichen ausprobieren, wenn du Glück hast reicht das schon, dann hast du ne verfügbare und günstige Lösung. Nur aufpassen, du solltest insgesamt nicht mehr als an 10 Tagen (Aussage Kiel) im Monat Scherzmittel (Triptane gehören prinzipiell dazu) einnehmen. Inzwischen wird sogar empfohlen, nicht mehr als 8 Tage (Aussage Uni Essen).

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28031

    Hallo Feuerdorn,

    Michaels Ausführungen ist nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht den Link mit genauen Informationen zu den 7 verschiedenen Triptanen und unsere gesammelten Diskussionen zum Naproxen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Feuerdorn97
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Hallo zusammen,

    die ganze Zeit hatte ich (m, 44, 77kg) meine Migräne soweit im Griff (akut: Sumatriptan 100, Naproxen 500, MCP10). Mit Beloc-Zok mite 47,5 (1-0-1) und mehrfach PMR pro Woche komme ich auf so 4 bis 6 halbwegs erträgliche Migränetage im Monat.
    Ohne Beloc war ich häufig bei 8 bis 10 Tagen, die ich meist im Bett verbringen musste, also war das schon eine Besserung. (Zum Topiramat vorher hatte ich schon mal was geschrieben)

    Nun nehme ich wegen einer Angststörung in Verbindung mit einer depressiven Phase Cipralex-Tropfen (=Escitalopram, 7mg pro Tag).
    Das Thema Serotininsyndrom durch Triptane und SSRI ist ja im Prinzip keins, da es lt. Prof. Göbel nicht vorkommt.

    Wie ist es aber mit dem Rest?
    Beloc und Cipralex scheinen sich gegenseitig zu beeinflussen (Erhöhung des Spiegels vom Beloc im Blut)
    MCP und Cipralex wird auch nicht empfohlen

    Meine Therapeutin erreiche ich erst nächste Woche wieder.

    Gibt es hier Erfahrungen mit dieser (oder ähnlichen) Kombis? Antidepressiva nehmen hier ja bestimmt noch mehr…

    Danke euch allen!

    (Hatte ich die Tage schon mal gepostet, nun aber auf Bitten von Bettina in „meinen“ Thread verschoben)

    Elfe
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 66

    Hallo Feuerdorn,
    die von dir genannten Kombinationen wurden von mir bereits mit mehr oder weniger Problemen genommen.
    Die gute Nachricht vorneweg: Cipralex und MCP geht bei mir völlig problemlos und das seit Jahren.
    Bei Cipralex und Betablockern hatte ich das Problem, dass die Betablocker selbst in minimaler Dosierung zu einer extremen Absenkung des Pulses auf ca. 42 Schläge und auch des Blutdruckes geführt haben (vielleicht ein Effekt der von dir beschriebenen Wirkungsverstärkung durch Betablocker ?, von der ich noch gar nichts wußte) UND, was fast noch schlimmer war, eine totale Schlaflosigkeit. Dazu meinte meine betreuende Ärztin auch, dass es die Kombination beider Medikamente sein könnte.
    Inzwischen habe ich aber gelesen, dass Betablocker bei manchen Menschen die Bildung des Schlafhormons Melatonin blockieren.
    Grundsätzlich würde ich den Betablocker auf jeden Fall probieren, denn gegen die Migräne hätte er mir super geholfen.
    Liebe Grüße von Elfe

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28031

    Hallo Feuerdorn,

    danke fürs Umsetzen Deines Beitrags hier in Deinen Schmerzverlauf. 🙂

    Nun nehme ich wegen einer Angststörung in Verbindung mit einer depressiven Phase Cipralex-Tropfen (=Escitalopram, 7mg pro Tag).

    Betablocker können Depressionen auslösen oder bestehende verstärken. Hat Dein Arzt ein Auge drauf?

    Escitalopram „kann“ aber muss nicht die Wirkung des Metoprolol verstärken. Wenn das der Fall sein sollte, merkst Du es schon anhand der Symptome und könntest mit Deinem Arzt zusammen die Dosierung des Betablockers anpassen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Feuerdorn97
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Hallo Bettina,

    wegen der „Depressionswirkung“ des Metoprolol (Beloc-Zok) meinen sowohl mein Hausarzt, als auch meine Therapeutin: „dann hätten die Depression gleich auftreten müssen und nicht erst jetzt“.

    Einfach mal so den Betablocker absetzen/ausschleichen will ich auch nicht, weil er ja schon gegen die Migräne hilft.

    Jetzt stehe ich wieder da… (Und meine ängstliche Grundhaltung tut ihr Übriges dazu)

    Was wären denn Symptome? Ich mag halt nicht einfach „umfallen“, weil der BB überschießt.

    LG

    Feuerdorn97

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28031

    Hallo Feuerdorn,

    Prof. Göbel hatte Dir im Chat auch zur Vorsicht geraten bezüglich Betablocker und Depressionen. Es ist ja schon ein wenig irre, nun mit einem weiteren Medikament die Nebenwirkung des anderen Medikaments zu behandeln. Das mag mal dringend notwenig sein, bei der Migränetherapie ist es das nicht. Daher würde ich „an Deiner Stelle“ noch mal mit dem Arzt darüber sprechen und eventuell den Betablocker absetzen. Es gibt genug andere Prophylaxen, die für Dich vielleicht besser verträglich sein könnten.

    Was wären denn Symptome? Ich mag halt nicht einfach „umfallen“, weil der BB überschießt.

    Keine Sorge, da passiert nicht wirklich was. 😉 Vielleicht nimmt die Müdigkeit zu, das könnte eventuell sein.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Feuerdorn97
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Hallo Bettina,
    Vielen Dank für die Hinweise.

    Mein (Haus-)Arzt meint, dass mein Blutdruck (vor allem der untere Wert) auch mit BB schon grenzwertig sei. Immer so 135 zu knapp 90.

    Außerdem habe ich immer wieder (angeblich) harmlose, aber sehr lästige und mich beunruhigende Extrasystolen, auf die der BB wohl auch positiv wirken soll. Allerdings sind die Extrasystolen erst unter dem BB gekommen (nach 1 Jahr Einnahme)

    Jetzt habe ich den BB wegen Migräne bekommen und soll ihn wegen Blutdruck und Extrasystolen weiter nehmen. Wobei er sich auf Depression auswirken kann.

    Super…

    Jeder Doc weiß was anderes und man selbst steht mit dem Schlamassel da.

    Ich werde den BB nun langsam reduzieren von 1-0-1 auf 1-0-1/2 und mal beobachten.

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28031

    Hallo Feuerdorn,

    Reduzierung des Betablockers ist sicher nicht verkehrt. Unaufgeregt beobachten, vielleicht verbessert sich dadurch ja einiges.

    Liebe Grüße
    Bettina

Ansicht von 18 Beiträgen - 1 bis 18 (von insgesamt 18)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.