Moin,ich möchte mich auch mal Vorstellen (Anja)

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  • Anja
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    Meine Migräne begann vor 11 Jahren,damals zog ich mit meinen 2 Ehemann nach Dänemark in seine Heimat,wo ich mich sehr Wohl fühle. Nachdem ich hier nun aber schon einiges gelesen hab und vor allem viel gelernt habe,frage ich mich ob da wohl ein Zusammenhang besteht?! Obwohl das wohl auch keine Rolle spielt …in vielen von Euren Berichten finde ich mich wieder aber das geht wohl den meisten hier so.

    Auch ich habe sehr viele Medikamente ausprobiert und nichts hat wirklich geholfen,mein letzter Reinfall war ein Medikament gegen Epilepsie,welche mir die 3. einbrachte aber keine Besserung der Migräne aber dafür hab ich nun schöne Zähne … Ich habe mir im Oktober das Bemer System gekauft welches mit Mikrozirkulation Arbeitet und dafür sorgt das auch die kleinsten Kapillaren mit Blut und somit mit Sauerstoff versorgt werden,noch kann ich keine Verbesserung der Schmerzen feststellen aber ich bin Wacher und Frischer. Ich schaffe es leider nicht mich innerhalb der 10 Tage zu halten obwohl ich auch mal Zeiten hab die erträglich sind,leider dauern diese Phasen nie länger als 6-7 Tage an und dann kommt der Schmerz doppelt so schlimm.

    Ich war hier in Dänemark vor 2 Jahren in einer Schmerzklinik um von den Schmerztabletten wegzukommen,das ging leider nicht lange gut. Nachdem ich jetzt endlich weiß das regelmäßiges Essen,Kohlenhydrate,B2,Q10 und Magnesium sehr wichtig sind halte ich mich daran und nehme alle diese Pillen nun auch noch Fleißig ein und ich weiß nicht ob es damit zusammenhäng aber heute ist der 2. tag an dem mein Kopf nach vielen tagen endlich mal wieder erträglich ist.
    Ich möchte mich bei euch allen Herzlich bedanken das ich von euren Erfahrungen lernen darf und freue mich sehr bei euch zu sein
    Anja

    Jojo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 331

    Willkommen Anja.

    Migräne verändert sich immer wieder im Laufe des Lebens. Das ist normal. Ob das Auftauchen der Migräne mit dem Umzug zu tun hat, ist schwer zu urteilen. Da du dich wohl fühlst, könnte es höchstens noch an den klimatischen Verhältnissen liegen. Aber darüber würde ich mir erst den Kopf noch nicht zerbrechen.

    Schmerzmittelpausen macht man erstens, um die Diagnose chronische Migräne zu erstellen. Oder aber zweitens um den, durch häufige Schmerzmitteleinnahme, abgestumpften Rezeptoren eine „Pause“ zu gönnen. Es ist quasi ein „Reset“ für das Nervensystem. Insofern tut jede noch so kleine Schmerzmittelpause gut.

    Ziel ist es nicht, von den Schmerzmitteln „wegzukommen“. Mit Migräne wäre diese Zielsetzung nicht realistisch. Triptane machen ja auch nicht abhängig. Man nimmt sie höchstens zu oft, und das führt zu einem medikamenteninduzierten Kopfschmerz.

    Von dem „Berner System“ habe ich noch nie etwas gehört. Also gehe ich davon aus, dass es bei Migräne nichts bringt.

    Wenn du die 10/20 Regel regelmäßig nicht einhalten kannst, solltest du über eine Prophylaxe nachdenken.

    Nun freue ich mich aber einfach mal mit dir über deinen zweiten schmerzfreien Tag.

    Liebe Grüße,

    Jojo

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5723

    Liebe Anja,

    herzlich willkommen als schreibendes Mitglied in Headbook.

    Bei dem Ausbruch einer Migräneerkrankung können viele Dinge eine Rolle spielen. Ich würde bei deinem Umzug eher einen Zusammenhang sehen, wenn du dich dort unwohl fühlen würdest, sozusagen als ein starkes Stress-Element.
    Oder wenn jemand in ein spezielles Föhngebiet zieht, bei dem man weiß, dass es Migräne begünstigt. Doch das schöne Dänemark gehört da definitiv nicht dazu.

    Auf jeden Fall bist du schwer betroffen. Was nimmst du denn im akuten Anfall? Hast du da gut wirkende Medikamente bzw. Triptane? Ansonsten sprichst du wohl eher von den medikamentösen Prophylaxe-Medikamenten, die bei dir nichts bewirkt haben.

    Eine vermehrte Durchblutung, durch was auch immer, wird weder die Migräneursache beseitigen können noch im akuten Anfall helfen und lässt sich auf jeden Fall auch ganz umsonst durch Bewegung erreichen. Wir haben hier noch von keinem System gehört, das einen derart vielseitig hilfreichen Wirkungsbereich hätte, dass wir ausführlicher darüber berichten sollten.

    Wie gut, dass du vor zwei Jahren schon in einer Schmerzklinik warst und sicherlich umfassende Informationen bekommen hast. Wir lernen hier jedoch immer wieder dazu, ein gegenseitiger Austausch von Betroffen ist wirklich sehr hilfreich.

    Lieber Gruß
    Heika

    Anja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7

    Hallo Jojo,
    die Diagnose chronische Migräne habe ich letzten Monat bekommen.
    2011 wurde ich an einem Hirn Aneurysma Operiert welches aber nicht du Ursache für meine Migräne war.
    Ich habe einiges an Prophylaxe Probiert aber ich Reagiere sehr Sensibel auf Medikamente.
    Bluthochdruck und zu schneller Puls,den Blutdruck haben wir in den Griff bekommen und nun nehme ich nur noch was gegen den zu schnellen Puls.
    Mein Neurologe hat mir Botox angeboten aber ich muss zugeben,ich habe wahnsinnige Angst davor und es abgelehnt ….und es ist nicht so das ich nicht schon so einige male daran gezweifelt habe ob es die richtige Entscheidung war
    Jetzt warte ich auf einen Termin zum MRT von Nacken und Rücken und dann Rücksprache mit meinem Neurologen
    Ich Danke Dir für Deine Antwort und ich wünsche Dir noch einen schönen Abend
    Liebe Grüße
    Anja

    Anja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7

    Hallo Heika

    Dann hab ich sehr viel Geld für ein Überflüssiges Gerät gegeben,man Greift nach jeden Strohhalm ..
    aber nun weiß ich zumindest warum ich keine Besserung feststellen kann.
    Ich habe in der Klinik leider gar nichts gelernt,sie haben mich schlafen gelegt,kamen 1x am Tag zum Blutdruck messen und dann nur noch um mir meine Medikamente zu bringen,ich habe da keinen Arzt gesehen und hab auch sonst mit niemanden Gespräche geführt.
    Bei Migräne nehme ich Rizasmelt,ich denke das entspricht eurem Maxalt?! und die helfen mir mal gut mal weniger gut,ansonsten nehme ich Iboprofen 600.

    Liebe Grüße
    Anja

    Jojo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 331

    MRT von Nacken und Rücken werden dir allerdings nicht in Bezug auf die Migräne weiterhelfen ?

    Migräne ist eine primäre neurologische Erkrankung, und nicht Konsequenz von was anderem.

    Was befürchtest du denn bei Botox? Es ist momentan die nebenwirkungsärmste Prophylaxe. Und die kleinen Piekser sind nun wirklich nicht schlimm.

    Ich bekomme seit anderthalb Jahren Botox (allerdings zusätzlich zu zwei anderen Prophylaxen), und es hilft mir sehr gut. Dabei bin ich ein richtiger Angsthase und kippe fast um, wenn ich eine Spritze sehe. Haha!

    Aber zu meiner Botoxbehandlung gehe ich jedes Mal mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

    Alles Liebe,

    Jojo

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28319

    Willkommen im Forum, liebe Anja. 🙂

    Bemer ist Humbug und Abzocke – gib mal in Google ein „Bemer Psiram“, dann kannst Du die Hintergründe dazu lesen. Was wirklich Sinn macht für eine gute Durchblutung, sind Spaziergänge und Bewegung draussen an der frischen Luft. Und das ist gratis – aber volle Evidenz. 😀

    Botox ist die Prophylaxe mit den wenigsten Nebenwirkungen – wenn überhaupt, dann nur kurz lokal – und eine gute Chance auf Wirkung. Lass Dich drauf ein, es ist wirklich harmlos. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7

    Danke liebe Bettina das du mir die Augen geöffnet hast ….
    ich bin um 4500 Euro ärmer aber um eine Erfahrung reicher ….noch eine in meiner Sammlung !

    Morgen werde ich meinen Neurologen anrufen und mir einen neuen Termin schicken lassen für die Botox Spritzen,
    ich denke Ihr wart das einzige was ich für diese Entscheidung brauchte.

    Ich stelle fest das ich wirklich noch nicht viel über Migräne weiß aber woher auch,mein Neurologe ist ein
    etwas „merkwürdiger“ Mensch der nicht viel redet.

    Kein Wunder das ich so fertig,ratlos und ausgebrannt bin aber nun wird es besser 🙂

    Ich Danke euch !!

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5723

    Liebe Anja,

    das ist mehr als verständlich, dass man selber nach Hilfen gegen seine schwere Erkrankung sucht. Leider sind nicht alle Anbieter im Gesundheitssektor wirklich nur um unsere Gesundheit besorgt, manche haben einen derart starken „Dollar-Blick“, dass sie bewiesene medizinische Fakten übergehen und durch verlockende Versprechungen wenig medizinisch bewanderten Patienten nicht erfüllbare Hoffnung machen.
    Du befindest dich aber in guter Gesellschaft, wir haben hier extra eine Gruppe, falls du dich ein wenig trösten möchtest: https://headbook.me/groups/wege-und-irrwege-im-kampf-gegen-migraene/
    Einer der Highlights dort ist, dass eine Heilpraktikerin eine Migräne(!)patienten zum Tragen roter Unterwäsche aufgefordert hat, weil die Farbe Rot die Durchblutung verbessern soll. Und das ist – leider – kein Witz, das ist wirklich passiert!

    Wenn du dein Migränewissen erweitern möchtest, bist du hier goldrichtig. Prof. Göbels Buch „Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne“ ist sehr empfehlenswert. Vieles daraus findest du allerdings auch in der Sidebar re. unten unter „Migränewissen“, lies dich doch auch da mal ein wenig durch.

    Ich selber habe hier vor Ort nur eine neurologische Praxis und habe da leider schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Dank Headbook bekam ich jedoch im Lauf der letzten Jahre so viel Hilfe und Wissen mit, dass ich eine tiefe Sicherheit gewonnen habe, welche vielfältigen Möglichkeiten es in der Vorbeugung und Behandlung gibt. Das entspannt mich innerlich, weil ich nicht mehr am „Schwimmen“ bin, was denn nun richtig und wirksam ist und was nicht.

    Lieber Gruß
    Heika