Nebel mit "normaler" und ophthalmoplegischer Migräne

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  • Nebel
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    Beitragsanzahl: 28

    Guten Abend,

    ich bin inzwischen wieder Zuhause und nehme auch jeden Abend Amitriptylin, dadurch kann ich immerhin trotz Migräne einigermaßen Schlafen, aber sonst ändert das nichts. Ich habe jetzt seit meiner zweiten OP am 25.6. Dauermigräne und kann langsam nicht mehr. Das muss doch irgendwie wieder aufhören.

    Viele Grüße
    Nebel

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28454

    Liebe Nebel,

    tut mir sehr leid, dass Du einfach keine Ruhe kriegst. Kortison zum Durchbrechen ist ja leider nach einer OP nicht möglich, daher könntest Du mehr mit Sedierung versuchen. Eventuell die Dosis des Amitriptylin erhöhen? Wie viel mg nimmst Du aktuell ein?

    Liebe Grüße
    Bettina

    Nebel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 28

    Liebe Bettina,

    vielen Danke! Der Kopf gibt einfach keine Ruhe mehr. Ich nehme im Moment 7 Tropfen Amitriptylin abends, davon werde ich auch ziemlich müde und kann meistens trotz Schmerzen wenigstens schlafen, aber auf die Migräne an sich scheint es sich bisher nicht auszuwirken.
    Meinst du, ich sollte es noch weiter hochdosieren?

    Viele Grüße
    Nebel

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7674

    Liebe Nebel,

    sprich doch noch mal mit deinen Ärzten, denn eine Kortisongabe ist während oder, wie in deinem Fall, nach Operationen nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Im Einzelfall muss das natürlich der Arzt individuell entscheiden. Fragen würde ich auf jeden Fall mal.

    Ich wünsche dir sehr, dass der Albtraum endlich aufhört.
    Liebe Grüße,
    Julia

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4653

    Liebe Nebel,

    natürlich kommt es hier auf den Einzelfall an. Nur dein Arzt kann in deinem Fall mit dir zusammen entscheiden. Und doch, gibt es nicht immer eine klare Aussage. Mir pers. wurde in Kiel, deren Konzept ich hier vertrete, in einer ähnlichen Situation klar vom Kortison ab- und zur Sedierung geraten.

    Letztendlich sollte es die Eigenverantwortung sein, die uns den Weg vorgibt. Wer gut informiert ist, kann für sich die Entscheidung leichter treffen.

    Auch ich drücke dir die Daumen, dass es ganz schnell besser wird.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28454

    Liebe Nebel,

    wie Sternchen und ich bereits geschrieben haben, sollte Kortison – wenn kein Notfall besteht – lieber nicht nach einer OP benommen werden. Es kann die Wundheilung stören und das muss man ja nicht riskieren.

    Amitriptylin kannst Du nach Rücksprache mit dem Arzt weiter erhöhen, da es mit sieben Tropfen noch sehr niedrig dosiert ist. Alleine diese Erhöhung kann schon für eine Verbesserung sorgen.

    Gute und schnelle Besserung!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Nebel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 28

    Danke euch. Meine Ärzte sind auch gegen Kortison nach den OPs.
    Das Amitriptylin dosieren ich nach Absprache weiter hoch. Noch merke ich leider keinen Unterschied.

    Der komplette Kopf schmerzt inzwischen. Nun soll eventuell noch ein MRT vom Kopf gemacht werden, um sicher auszuschließen, dass da bei meinem Unfall nichts passiert ist.
    Ich halte das eher für überflüssig, weil ich gar nicht auf den Kopf gefallen bin.

    Viele Grüße
    Nebel

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28454

    Nun soll eventuell noch ein MRT vom Kopf gemacht werden, um sicher auszuschließen, dass da bei meinem Unfall nichts passiert ist.

    Das ist gut und richtig, denn Du hast ja diese gravierenden Schmerzen am Kopf. Beim Schleudertrauma fällt man auch nicht auf den Kopf und trotzdem kann einiges durcheinandergeraten. Also lass das schön mal machen, einfach auch zum Ausschluss anderer Probleme. 🙂

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Nebel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 28

    Alles klar, dann werde ich das MRT machen lassen. Allerdings ist es ja nicht direkt seit dem Unfall so schlimm, sondern eigentlich erst seit den OPs,besonders seit der Zweiten.
    Es fühlt sich auch ziemlich wie Migräne an, es sticht und pocht und dazu ist mir immer wieder ziemlich übel.

    Viele Grüße
    Nebel

    Bettina Frank – Admin
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    Allerdings ist es ja nicht direkt seit dem Unfall so schlimm, sondern eigentlich erst seit den OPs,besonders seit der Zweiten.

    Wahrscheinlich ist eh nichts zu finden. Trotzdem ist es gut und richtig, anderes auszuschließen, wenn solche Probleme auftauchen. Es werden tatsächlich zu viele MRTs gemacht, das ist sogar ein Problem fürs Gesundheitswesen. Aber wenn es Sinn macht, sollte man sich nicht davor drücken. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Nebel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 28

    Ich hatte jetzt heute Morgen das MRT-ein Horror mit pochendem Kopf dadrin zu sein- auf den Blick sieht alles ganz normal aus, ich soll mich übermorgen nochmal bezüglich einer endgültigen Auswertung melden.

    Langsam bekomme ich echt Angst, dass das jetzt so bleibt. Irgendwie muss man da doch wieder rauskommen. Kann es echt sein, dass OPs zu täglicher Migräne führen?!
    DAs Wetter macht es zur Zeit noch schlimmer. Wetterwechsel waren immer schon ein ganz sicherer Migränetrigger für mich.

    Viele Grüße
    Nebel

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28454