Neu hier. Migräne und HWS. Suche Rat (Lora)

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  • Lora
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    Kopfschmerzzentrum ade….

    Da es mir letzte 3 Monate besser ging und nur diese Woche ein starker durchhänger gab, hat sich die Prophylaxe herauskristallisiert und ich kann den kopfschmerzzentrum nicht mehr besuchen.

    Sie brauchen Plätze für die neuen Patienten. „Nur Botox“ machen sie leider nicht. Dafür muss ich in Zukunft bei niedergelassenen Ärzten Termine machen. Schade…. ? Ich war dort so gut aufgehoben.

    Ich habe auch gefragt ob ich mit meiner hyperaktivität und dem Lebensstil als ob ich gesund wäre , nicht alles zerstöre.

    Mir wurde empfohlen zuerst das Leben einfach zu genießen und keine Gedanken und Vorwürfe zu machen. Aber dann das ganze bei der Therapie zu besprechen.

    Für die Schmerzen in Lippe, Zähnen die noch nach der Wurzelbehandlung geblieben sind, wurde manuelle Therapie empfohlen.

    Die Baustelle, die ich jetzt hab: einen guten Hausarzt zu finden, der falls was helfen kann.

    Ich hatte mal z.b. Vierten Tag Migräne, ging zu ihm mit der Bitte irgendwas zu tun um Migräne zu beenden. Der verschreibt Tramadol in Tropfen. In anderem Fall Tilidin in Tropfen- nicht retardierte opioide. Mal bei Atemnot Tavor. Sehr schnell starke Medikamente. Im kopfschmerzzentrum wurde mir gesagt: gut, dass sie diese Medikamente nicht genommen haben. Nicht retardierte opioide bei Migräne ist nicht das wahre.

    Das bespreche ich noch mit meinem Neurologen. Was ich in so einem Fall tue. Ich habe beim HA vorsichtig nach Kortison gefragt, da sagte er Quatsch und gereizt reagiert.

    LG
    Lora

    Andromeda
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    Liebe Lora,

    machst du denn jetzt noch Therapie? Ich denke man sollte schon noch versuchen zu leben, allerdings auch nebenher darauf achten, wann es zuviel wird. Es ist sicher besser sich immer mal wieder Pausen zu gönnen, bevor es zu schlimm wird und man dann richtig erschöpft ist.
    Auch „Gesunde“ fallen hin und wieder auf die Nase, wenn sies übertreiben und alles mitnehmen wollen was geht. Der Gedanke hilft mir wenn ich mal wieder gerne wollte, aber genau weiß es wird nicht gut gehen/es ist zuviel/ich bin einfach zu fertig.

    Was sagt denn dein Arzt zu deiner AD Dosis? Ich wollte dich das in meinem Thread schon fragen, bist du wirklich durch die Medikamente immer so unter Strom? Warst du früher, auch ohne Medikamente so, entspricht das deiner Persönlichkeit?

    Tavor ist ein Benzodiazepin, ich denke das ist noch ok unterstützend bei Migräne, nur aufpassen wegen der Suchtgefahr, aber von Opioiden würde ich auch die Finger lassen. Hat bei mir nicht geholfen und sogar manchmal gleich die nächste Migräne getriggert (Allerdings wohl auch wegen der Histaminausschüttung bei mir, der Grund warum es manche tierisch juckt auf Opioiden)

    Liebe Grüße
    Andromeda

    Lora
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    Beitragsanzahl: 524

    Liebe Andromeda,

    ich mache eine Verhaltenstherapie, habe noch 18 Sitzungen von 25. Mit dem ersten Therapeuten hat es nicht geklappt, ich habe dann zu anderem gewechselt. Ich habe viel Fragebögen ausgefüllt, über mich erzählt. Der Therapeut kann noch nicht sehr viel sagen. Ihm sind meine starke Stimmungschwankungen aufgefallen und dass ich „sehr lebhaft“ bin.

    Es ist so, dass in der Kindheit und Jugend wurde von mir gefordert zu leisten bis zur überförderung und Erschöpfung. Und jetzt kann ich damit nicht aufhören. Ob im Beruf, Sport oder Freizeit- bis zur Selbstzerstörung.

    Bei niedrigeren Dosierungen von AD war ich depressiv. Erschöpft und innerlich wie tot.

    Ich lasse auch lieber Finger weg von diesen opioiden Tropfen.

    LG
    Lora

    Lora
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    Hallo zusammen,

    Meine Migräne ist einigermaßen im Griff und ist jetzt in Hintergrund gerückt.

    Ich habe gemerkt dass es jetzt Richtung Spannungskopfschmerz geht mit der Migräne zwischendurch.

    Extreme Stimmungschwankungen und Atemnot machen mir das Leben sehr schwer. Schon kleine Aufregung löst Atemnot aus.

    Venlafaxin 225 mg ist weiterhin geblieben. Jetzt werde ich stärker mit der Psychotherapie und Entspannung dagegen kämpfen.

    Hat jemand Erfahrungen mit atementspannung seminar ? Was könnte man sonst tun?

    LG
    Lora im Luftnot

    heika
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    Liebe Lora,

    ich habe deinen Schmerzverlauf nicht im Kopf, daher meine Frage: Ist ärztlich abgeklärt, woher die Atemnot kommt? Nur wenn man die Ursache kennt, kann man die optimale Therapie finden. Deshalb erst einmal diese Frage, bevor ich mehr dazu schreibe. Ich kenne mich Atemtherapie nämlich aus.

    Lieber Gruß
    Heika

    Lora
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    Liebe Heika,

    Ich habe folgende Diagnosen:
    F34.1 Dysthymia (chronische Depression)
    F45.0 Somatisierungsstörung
    F45.5 chronische schmerzstörung
    G43.3 chronische Migräne

    Die Lunge wurde vor 1 Jahr komplett durchgecheckt. Alles war tip top. Funktion ok, keine Allergie, keine Asthma.

    Das Herz war auch ok im Herbst (ekg und Ultraschall), nur Puls etwas zu hoch.

    Dieser Atemnot ist lt. Psychiater eine angststörung auf Basis der Depression.

    LG
    Lora

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5699

    Tja, liebe Lora, da musst du definitiv das Übel an der Wurzel packen und bist glücklicherweise bei deinem Psychiater in guten Händen. Dann wird sich auch das Problem mit deiner Atemnot legen. Mit irgendwelchen speziellen Atemtherapien anzufangen, halte ich in deinem Fall nicht für sinnvoll.

    Lieber Gruß
    Heika

    P.S. In meine vorigen Beitrag gehört am Schluss vor das Wort „Atemtherapie“ natürlich ein „mit“. Ich kann es jetzt nachträglich leider nicht mehr ändern, vermute aber, dass 99,9% aller Leser das sowieso schon in Gedanken eingesetzt haben. 😉

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Lora,

    eigentlich will ich mich ja gar nicht mehr äußern, da ich vor schon einige Male aufmerksam gemacht hatte auf das Thema Topamax, Depressionen und Deine Atemnot. Du scheinst nicht mal in Erwägung zu ziehen, dass das Topamax mit der Verstärkung der Depression, Angststörung und der Atemnot zu tun haben könnte. Besser gesagt, ich habe das Gefühl, Du möchtest das nicht mal hören, da Du auf eine hartnäckige Weise auf dem Topamax bestehen möchtest. 😉

    Daher fällt mir jetzt nichts weiter ein, als Dir alles Gute zu wünschen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Lora
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    Beitragsanzahl: 524

    Liebe Bettina,

    Ich hatte die somatisierung und Atemnot auch ohne Topiramat.

    Ich weiß nicht warum dann sowohl mein Arzt als auch die Ärztin vom kopfschmerzzentrum vom Topiramat nicht abgeraten haben. Sie meinen, dass es endlich eine Prophylaxe gefunden wurde. Und dass ich Topiramat gut vertrage.

    Mit der Migräneprophylaxe bin ich ja zufrieden.

    Die Ärzte sind scheinbar nicht der Meinung, dass Topiramat an meinen Problemen schuld ist.

    Ach, es ist recht schwierig… Zum Unglück als ich letztes Mal in Großhadern war, hatte ich noch keinen Atemnot. Ist ja schwer diesen Ärzten was zu diktieren…

    Ich habe mich schon mal für einen 2 Tage Pranayama Entspannung Workshop gemeldet und einen 1 Tag Atementspannung Workshop im Februar. Mal sehen. Schaden wird es nicht. Vielleicht taugt ja was.

    Der Kamp geht weiter….

    LG
    Lora

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28228

    Aber hast Du Dir schon mal überlegt, dass Topamax alles noch verschlechtern könnte? Manchmal kann man ja auch selbst mitdenken, soll nicht verboten sein. 😉

    Lora
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    Beitragsanzahl: 524

    Ich weiß nicht ob Topiramat da beteiligt ist. Ich bezweifle das irgendwie. Denn mein Zustand ändert sich bei gleicher Dosierung. Zumindest mit der Migräne geht es mir viel besser. Da bin ich schon froh. Um ehrlich zu sein, fürchte ich im Moment da etwas zu ändern ( verlangen dass etwas geändert wird). Wenn jetzt der alte Zustand von Migräne dazu kommt, dann wird es total unerträglich.

    Schlecht geht es mir wenn ich überhaupt keine Schmerzen habe. Dann kommt so ein Druck im Kopf und Atemnot. Es hilft sich z.b stark zu verspannen und schmerzen z.b. In armen hervorrufen. Dann geht der Atemnot weg. Klingt verrückt. Als ob man die Schmerzen BRAUCHT.

    Starke Schmerzen sind schlecht, aber ganz ohne geht auch nicht….

    Bettina Frank – Admin
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