Neu hier. Migräne und HWS. Suche Rat (Lora)

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  • Lora
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    Kopfschmerzzentrum ade….

    Da es mir letzte 3 Monate besser ging und nur diese Woche ein starker durchhänger gab, hat sich die Prophylaxe herauskristallisiert und ich kann den kopfschmerzzentrum nicht mehr besuchen.

    Sie brauchen Plätze für die neuen Patienten. „Nur Botox“ machen sie leider nicht. Dafür muss ich in Zukunft bei niedergelassenen Ärzten Termine machen. Schade…. ? Ich war dort so gut aufgehoben.

    Ich habe auch gefragt ob ich mit meiner hyperaktivität und dem Lebensstil als ob ich gesund wäre , nicht alles zerstöre.

    Mir wurde empfohlen zuerst das Leben einfach zu genießen und keine Gedanken und Vorwürfe zu machen. Aber dann das ganze bei der Therapie zu besprechen.

    Für die Schmerzen in Lippe, Zähnen die noch nach der Wurzelbehandlung geblieben sind, wurde manuelle Therapie empfohlen.

    Die Baustelle, die ich jetzt hab: einen guten Hausarzt zu finden, der falls was helfen kann.

    Ich hatte mal z.b. Vierten Tag Migräne, ging zu ihm mit der Bitte irgendwas zu tun um Migräne zu beenden. Der verschreibt Tramadol in Tropfen. In anderem Fall Tilidin in Tropfen- nicht retardierte opioide. Mal bei Atemnot Tavor. Sehr schnell starke Medikamente. Im kopfschmerzzentrum wurde mir gesagt: gut, dass sie diese Medikamente nicht genommen haben. Nicht retardierte opioide bei Migräne ist nicht das wahre.

    Das bespreche ich noch mit meinem Neurologen. Was ich in so einem Fall tue. Ich habe beim HA vorsichtig nach Kortison gefragt, da sagte er Quatsch und gereizt reagiert.

    LG
    Lora

    Andromeda
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    Beitragsanzahl: 29

    Liebe Lora,

    machst du denn jetzt noch Therapie? Ich denke man sollte schon noch versuchen zu leben, allerdings auch nebenher darauf achten, wann es zuviel wird. Es ist sicher besser sich immer mal wieder Pausen zu gönnen, bevor es zu schlimm wird und man dann richtig erschöpft ist.
    Auch „Gesunde“ fallen hin und wieder auf die Nase, wenn sies übertreiben und alles mitnehmen wollen was geht. Der Gedanke hilft mir wenn ich mal wieder gerne wollte, aber genau weiß es wird nicht gut gehen/es ist zuviel/ich bin einfach zu fertig.

    Was sagt denn dein Arzt zu deiner AD Dosis? Ich wollte dich das in meinem Thread schon fragen, bist du wirklich durch die Medikamente immer so unter Strom? Warst du früher, auch ohne Medikamente so, entspricht das deiner Persönlichkeit?

    Tavor ist ein Benzodiazepin, ich denke das ist noch ok unterstützend bei Migräne, nur aufpassen wegen der Suchtgefahr, aber von Opioiden würde ich auch die Finger lassen. Hat bei mir nicht geholfen und sogar manchmal gleich die nächste Migräne getriggert (Allerdings wohl auch wegen der Histaminausschüttung bei mir, der Grund warum es manche tierisch juckt auf Opioiden)

    Liebe Grüße
    Andromeda

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Liebe Andromeda,

    ich mache eine Verhaltenstherapie, habe noch 18 Sitzungen von 25. Mit dem ersten Therapeuten hat es nicht geklappt, ich habe dann zu anderem gewechselt. Ich habe viel Fragebögen ausgefüllt, über mich erzählt. Der Therapeut kann noch nicht sehr viel sagen. Ihm sind meine starke Stimmungschwankungen aufgefallen und dass ich „sehr lebhaft“ bin.

    Es ist so, dass in der Kindheit und Jugend wurde von mir gefordert zu leisten bis zur überförderung und Erschöpfung. Und jetzt kann ich damit nicht aufhören. Ob im Beruf, Sport oder Freizeit- bis zur Selbstzerstörung.

    Bei niedrigeren Dosierungen von AD war ich depressiv. Erschöpft und innerlich wie tot.

    Ich lasse auch lieber Finger weg von diesen opioiden Tropfen.

    LG
    Lora

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Hallo zusammen,

    Meine Migräne ist einigermaßen im Griff und ist jetzt in Hintergrund gerückt.

    Ich habe gemerkt dass es jetzt Richtung Spannungskopfschmerz geht mit der Migräne zwischendurch.

    Extreme Stimmungschwankungen und Atemnot machen mir das Leben sehr schwer. Schon kleine Aufregung löst Atemnot aus.

    Venlafaxin 225 mg ist weiterhin geblieben. Jetzt werde ich stärker mit der Psychotherapie und Entspannung dagegen kämpfen.

    Hat jemand Erfahrungen mit atementspannung seminar ? Was könnte man sonst tun?

    LG
    Lora im Luftnot

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5623

    Liebe Lora,

    ich habe deinen Schmerzverlauf nicht im Kopf, daher meine Frage: Ist ärztlich abgeklärt, woher die Atemnot kommt? Nur wenn man die Ursache kennt, kann man die optimale Therapie finden. Deshalb erst einmal diese Frage, bevor ich mehr dazu schreibe. Ich kenne mich Atemtherapie nämlich aus.

    Lieber Gruß
    Heika

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Liebe Heika,

    Ich habe folgende Diagnosen:
    F34.1 Dysthymia (chronische Depression)
    F45.0 Somatisierungsstörung
    F45.5 chronische schmerzstörung
    G43.3 chronische Migräne

    Die Lunge wurde vor 1 Jahr komplett durchgecheckt. Alles war tip top. Funktion ok, keine Allergie, keine Asthma.

    Das Herz war auch ok im Herbst (ekg und Ultraschall), nur Puls etwas zu hoch.

    Dieser Atemnot ist lt. Psychiater eine angststörung auf Basis der Depression.

    LG
    Lora

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5623

    Tja, liebe Lora, da musst du definitiv das Übel an der Wurzel packen und bist glücklicherweise bei deinem Psychiater in guten Händen. Dann wird sich auch das Problem mit deiner Atemnot legen. Mit irgendwelchen speziellen Atemtherapien anzufangen, halte ich in deinem Fall nicht für sinnvoll.

    Lieber Gruß
    Heika

    P.S. In meine vorigen Beitrag gehört am Schluss vor das Wort „Atemtherapie“ natürlich ein „mit“. Ich kann es jetzt nachträglich leider nicht mehr ändern, vermute aber, dass 99,9% aller Leser das sowieso schon in Gedanken eingesetzt haben. 😉

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Lora,

    eigentlich will ich mich ja gar nicht mehr äußern, da ich vor schon einige Male aufmerksam gemacht hatte auf das Thema Topamax, Depressionen und Deine Atemnot. Du scheinst nicht mal in Erwägung zu ziehen, dass das Topamax mit der Verstärkung der Depression, Angststörung und der Atemnot zu tun haben könnte. Besser gesagt, ich habe das Gefühl, Du möchtest das nicht mal hören, da Du auf eine hartnäckige Weise auf dem Topamax bestehen möchtest. 😉

    Daher fällt mir jetzt nichts weiter ein, als Dir alles Gute zu wünschen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Liebe Bettina,

    Ich hatte die somatisierung und Atemnot auch ohne Topiramat.

    Ich weiß nicht warum dann sowohl mein Arzt als auch die Ärztin vom kopfschmerzzentrum vom Topiramat nicht abgeraten haben. Sie meinen, dass es endlich eine Prophylaxe gefunden wurde. Und dass ich Topiramat gut vertrage.

    Mit der Migräneprophylaxe bin ich ja zufrieden.

    Die Ärzte sind scheinbar nicht der Meinung, dass Topiramat an meinen Problemen schuld ist.

    Ach, es ist recht schwierig… Zum Unglück als ich letztes Mal in Großhadern war, hatte ich noch keinen Atemnot. Ist ja schwer diesen Ärzten was zu diktieren…

    Ich habe mich schon mal für einen 2 Tage Pranayama Entspannung Workshop gemeldet und einen 1 Tag Atementspannung Workshop im Februar. Mal sehen. Schaden wird es nicht. Vielleicht taugt ja was.

    Der Kamp geht weiter….

    LG
    Lora

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Aber hast Du Dir schon mal überlegt, dass Topamax alles noch verschlechtern könnte? Manchmal kann man ja auch selbst mitdenken, soll nicht verboten sein. 😉

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Ich weiß nicht ob Topiramat da beteiligt ist. Ich bezweifle das irgendwie. Denn mein Zustand ändert sich bei gleicher Dosierung. Zumindest mit der Migräne geht es mir viel besser. Da bin ich schon froh. Um ehrlich zu sein, fürchte ich im Moment da etwas zu ändern ( verlangen dass etwas geändert wird). Wenn jetzt der alte Zustand von Migräne dazu kommt, dann wird es total unerträglich.

    Schlecht geht es mir wenn ich überhaupt keine Schmerzen habe. Dann kommt so ein Druck im Kopf und Atemnot. Es hilft sich z.b stark zu verspannen und schmerzen z.b. In armen hervorrufen. Dann geht der Atemnot weg. Klingt verrückt. Als ob man die Schmerzen BRAUCHT.

    Starke Schmerzen sind schlecht, aber ganz ohne geht auch nicht….

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Lora, fällt Dir eigentlich auf, dass Du ausnahmslos nur eine Bestätigung Deiner schon gefassten Meinung haben möchtest? Egal, was man Dir rät oder vorschlägt oder anregt – Du ziehst Dein Ding durch. Ist ja nicht verkehrt und soll auch keine Kritik sein, aber Dir vielleicht ein bisschen die Augen öffnen.

    Helfen kann Dir hier keine Atemtherapie – wie Heika weiter oben auch schon schreibt -, aber Du machst sie trotzdem. Hilfreich ist es auch nicht, sich selbst Schmerzen zuzufügen, um einen anderen Schmerz, eine andere Beeinträchtigung nicht mehr so fühlen zu können. Und nein, man braucht keine Schmerzen! Sich selbst Schmerzen zuzufügen, ist bereits ein weiteres Symptom einer psychiatrischen Erkrankung.

    Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass Du mit vernünftiger Therapie und sinnvoller medikamentöser Unterstützung Deinen Weg finden kannst.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Liebe Bettina und Dragonfly,

    Vielen Dank für eure Antworte!! Das hilft mir weiter!

    So dickköpfig bin ich ja auch nicht ?

    Ich habe nochmal erinnert wie es mit der Überweisung nach Großhadern war. Ich hatte Unterlagen in Hand bekommen. Und da war Bericht anders als der Konsiliarbericht für den Therapeut. In Unterlagen nach Großhadern stand somatisierungsstörung und Migräne mit Aura als Diagnosen. Alles depressives wurde einfach als Freitext geschrieben.

    Ich hatte im Laufe der Behandlung in Großhadern eine Depression. Beim letzten Termin Mitte Dezember ging es mir gut. Evtl. dachte der Arzt dort, dass die Depression einmalig war… und hat deswegen beim Topiramat sich nix weiteres gedacht.
    Und ich könnte mir vorstellen, dass Venlafaxin 225 den Topi 100 schon überdeckt ?

    So ein Pech. Ich muss beim Neurologen anrufen.

    Mit der Gummi am Handgelenk ist sehr interessante Idee! Ich muss mich da tiefer informieren. Gibt es auch etwas kleines unauffälliges was man fest zusammen drücken kann?

    Ich rede mit dem Therapeut. Selbst nachts Presse ich den Kopf sehr stark gegen hohe Bettkante. Im Urlaub war das Bett unpassend, das ging nicht – jeden Morgen Atemnot.
    Wenn ich mittags in Großhadern war konnte Arzt da die zahnabdrucke an Wangen innen sehen.

    Ich muss mich anders entspannen lernen als mir selbst Tag und Nacht schmerzen zu erzeugen.

    Ich habe mich selbst beobachtet und sowas gemerkt. Ob das stimmt…

    LG
    Lora

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3975

    Liebe Dragonfly,

    das ist ja gerade! das Thema Topimarat wurde mehrfach thematisiert, von mehreren Mitgliedern. Jeder weist darauf hin, dass dies Präparat bei Depressionen kontraindiziert ist und diese Hinweise wurden immer wieder abgewiesen .
    U.a. meinte Bettina das mit ihren Ausführungen.
    Ich kann es gut verstehen, dass man erleichtert ist, etwas Wirksames gegen die Migräne gefunden zu haben. Dies aber mit Verstärkung und Verfestifung einer Depression zu erkaufen und diese dann mit einem weiteren sehr hoch dosierten Medikament zu nieder zu ringen, das kann ich nicht nachvollziehen.
    Das muss Lora selbst mit sich ausmachen.
    Die Befürchtungen, dass dies nicht funktioniert, wurden geäußert. Und nicht nur hier in dieser Gruppe.
    Was sollen wir sonst noch ausrichten?

    LG
    alchemilla

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Jahre, 6 Monate von  alchemilla.
    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3975

    Liebe Dragonfly,
    ich bewundere deine Abgeklärtheit.
    Ich habe sie nicht, nachdem schon so viel Beratung angeboten und abgewiesen wurde und dieses Im-Kreise-Drehen, wie du schreibst, nicht enden will.
    LG
    alchemilla

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Danke fürs Moderieren, Dragonfly. 😉 Alchemilla als langjähriges Mitglied weiß schon selbst genau, was sie schreiben will und schreiben kann.

    Was Dich stört oder nicht stört und ob Du gerne über etwas schreibst oder nicht, ist erstmals ziemlich nebensächlich. Wir sind eine Migränecommunity und klären über Migräne und andere Kopfschmerzarten auf. Für Depressionen haben wir eine spezielle Gruppe, in der diese diskutiert werden können. Aber auch nicht bis zur Erschöpfung, daher wird Headbook ja moderiert. Zudem ist weder die Depressionsgruppe für tiefergehende psychiatrische Störungen geeignet (deutlich nachzulesen in der Gruppenbeschreibung) und noch weniger die offene Hauptseite. Lora wird sich daher psychiatrisch erneut und auch mal Therapieoptionen kritisch hinterfragend auf ihre Ärzte einlassen müssen und dies nicht in einer wenig zielführenden Art und Weise hier immer und immer wieder breittreten können. Und nein, dafür ist unsere Community definitiv nicht die geeignete Plattform!

    Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2850

    Liebe Dragonfly,

    ….ich diskutiere auch total gern und finde unterschiedliche Meinungen interessant und oft bringen sie mich weiter. Auch finde ich es völlig in Ordnung, wenn andere eine andere Meinung haben, ich bin offen und tolerant.

    Was bei mir bei Beiträgen von Lora und auch von dir Dragonfly ankommt, ist eben eher keine Toleranz und Offenheit. Lora lässt keine andere Meinung zu, bzw. will Bestätigung und du Dragonfley willst andere „vorführen“. Das verstehe ich nicht unter Diskussion.

    Auch ich habe Gegenschmerz in bestimmten Situationen gern und kann es gut nachvollziehen. Bei starken Nackenschmerzen, liege ich auf einem sehr harten Igelball. Mein Schmerzarzt kann dem unter „schmerztherapeutischer Sicht“ nicht zustimmen, aber ich mach es trotzdem…passiert ja nichts.

    LG Johanna

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Lora,

    um die Sache jetzt abzuschließen, raten wir Dir erneut, Dich zu Deinen psychiatrischen Problemen ausschließlich nur noch mit Deinen behandelnden Ärzten auszutauschen. Weiterer Austausch über die Kopfschmerzsituation gerne weiterhin hier an dieser Stelle.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3975

    Ich wiederum finde es enorm wichtig, dass auch Beratung hin und wieder mit aller Deutlichkeit darauf hinweist, dass jemand auf der Stelle tritt-
    Das Spiegeln dessen, was passiert ist oftmals sehr aufschlussreich für den Ratsuchenden.
    Du hast selbst geschrieben, dass du den Verlauf nicht verfolgt hast, den im Depressions-Forum schon gar nicht, deshalb kannst du gut „Genervtheit“ vorwerfen.
    Genervtheit ist das, was du siehst, zunehmende Deutlichkeit von bereits oft Gesagtem ist das, was ich hier sehe.

    Wir kritisieren auch Bettina – wenn es uns gerechtfertigt erscheint. Auch da hast du eine sehr enge Wahrnehmung. Vielleicht bist du für solche Urteile doch zu selten hier?
    LG
    alchemilla

    Und übrigens_ Ob ich etwas bewundern möchte oder muss, das bleibt meine Entscheidung.

    Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2850

    …und Tschüss Dragonfly, einfach verschwinden ohne ein Wort, ist das deine Art der „Diskussion“?

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Johanna, das war nicht Dragonflys Art der Diskussion, sondern meine Art der Moderation. 😉 Der letzte (von mir gelöschte) Beitrag der Dame ging mir dann doch ein bisschen zu weit unter die Gürtellinie, sodass ich sie nach den doch immer wiederkehrenden Provokationen der letzten Jahre nun zur Tür geleitet habe.

    Wir wollen hier konstruktiv miteinander umgehen und haben weder Kraft noch Lust, unnötige Diskussionen zu führen, die niemandem weiterhelfen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2850

    Danke dir für die Info.

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Hallo,

    Ich habe erst jetzt die Möglichkeit ins Forum zu gehen und bin echt erschrocken wie das Thema ausgeartet ist.

    @Liebe Dragonfly: vielen Dank für deine Tipps, Ratschläge und emphatie. Da gibt es für mich einige Ideen, mit denen ich mich auseinander setzen werde.
    Es tut mir schrecklich leid, dass es so geklappt hat.

    Es stimmt nicht, dass ich mich im Kreis drehe. Immerhin habe ich eine passende Prophylaxe und stehe weiterhin fest im Leben.

    Ja, ich habe im Moment eine schwierige Phase bedingt durch andere Krankheit. Aber auch das wird besser.

    Das headbook hat über 1000 Mitglieder, ich dachte jemand kann schon Tipps zu Atemtechnik/Therapie geben.

    Ich verstehe echt nicht warum so eine Unterstellung mir gegenüber kommt, dass ich nur eine Bestätigung suche? Weil ich nicht sofort Prophylaxen und Medikamente umwerfen kann? Ich schreibe ab und zu Update nicht für Bestätigung, sondern evtl. liest jemand das und nimmt etwas für sich oder umgekehrt.

    Ja, es ist wohl besser nicht so viel zu offenbaren und Fragen so zu stellen, dass man möglichst empathische oder zumindest neutrale kurze Antworte bekommt.

    Ich verstehe: diejenige, die beantworten sind selbst schwer krank. Und sind auch nicht geschult wie man mit den anderen schwerkranken umgeht.

    Und wenn einer Rat sucht und dann aufs Maul kriegt – das macht die Situation nicht schöner.

    Lora

    KaGo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 196

    Langsam aber sicher finde ich deine Verhaltensweise, liebe Lora hier in diesem Forum und deinen Umgangston gegenüber anderen Mitgliedern und denjenigen die insbesondere auch Dir helfen und Dich unterstützen, nur noch unverschämt.
    Vielleicht denkst Du einmal darüber nach und überlegst Dir, ob es für Dich überhaupt einen Sinn macht, deine Zeit für das Schreiben von Beiträgen zu opfern.

    Alles Gute für Dich,
    KaGo

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Hallo Lora,

    ich denke auch, dass es langsam mal gut ist. Du wurdest hier auf der Hauptseite, im Depressionsforum und per PN beraten. Permanent! So viele Menschen haben sich so viel Zeit für Dich genommen, aber man kam nicht weiter.

    Der Austausch zur Kopfschmerzproblematik kann hier weiter stattfinden, alles andere nicht mehr. Halte Dich an diese Vorgaben, sonst müssen wir uns von Dir verabschieden.

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5623

    Hallo Lora,

    es ist grundsätzlich so, dass eine Therapie zur Diagnose passen muss. Wenn im Rücken ein Nerv eingeklemmt ist und es deshalb zu unangenehmem Kribbeln im Bein kommt, nützt es auch nichts, das Bein zu massieren, da muss der Rücken direkt behandelt werden.
    Ich kenne mich mit Atemtherapie zwar aus, aber es wäre nicht seriös, dir in dieser Richtung irgendwelche Tipps zu geben, weil eine Atemtherapie, so wie ich sie kenne, nichts Ursächliches an deinem Problem ändern würde. Diese Einsicht musst du aber selber finden, was bei einer Somatisierungsstörung wohl sehr schwer ist.

    Jeder berät hier so gut er/sie eben kann. Manchmal passt es super, manchmal passt es auch nicht. Wir sind alle verschieden und jeder schreibt hier im ganz persönlichen Stil mit dem persönlichen Erfahrungshintergrund. Mehr Empathie als ich hier von den Betroffenen schon erlebt habe, bekam ich sonst nirgends. Ein Schwerkranker braucht nicht geschult zu werden, wie man mit Schwerkranken umgeht, er weiß das.

    Schade, dass du mit unserer Art zu helfen, nicht zurecht kommst. Vielleicht hast du woanders mehr Erfolg.

    Lieber Gruß
    Heika

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Hallo Heika,

    Die Einsichten, dass bei einer somatisierungsstörung die Ursache behandeln muss, habe ich schon längst gefunden. Da habe ich schon ja große Erfahrung. Leider.

    Deswegen bin ich ja in Behandlung sowohl beim Arzt als auch beim Therapeut.

    Mir ist ja klar, dass eine Atemtherapie das Problem nicht heilen wird. Aber evtl. helfen sich zu beruhigen und aus Atemnot-Attacke leichter rauszukommen.

    Ich kann mir ja auch vorstellen, dass so eine Therapie in diesem Fall anders als beim COPD oder sonstwas aussehen würde.

    Das wollte ich einfach mal klarstellen.

    VG
    Lora

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5623

    Ist klargestellt, Lora. 😉
    Du könntest mit Entspannungsmethoden weiterkommen, da wird dir dein Therapeut weiterhelfen.

    LG Heika

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Hallo zusammen,

    Ich habe eine Frage bez. Augmentation von Antidepressiva.
    Nimmt jemand von euch einen Medikament dafür? Wenn ja, welches?

    Bei mir steht die Frage im Raum Venlafaxin evtl. zu verstärken. Es wurde Quetiapin genannt. Ich habe über atypische Neuroleptika gelesen und habe um ehrlich zu sein Angst vor Spätdyskenisien als Nebenwirkung/Folge.

    Ich überlege ob ich Lithium ansprechen sollte…. Da sollte soweit ich im Internet gelesen habe , keine schlimme irreparablen Folgen geben. Oder? Hat da jemand Erfahrung?

    Ich habe diese Woche noch das Gespräch und wollte mich da bisschen vorbereiten.

    Die ganze Situation und Meditation wächst mir gerade über Kopf.

    LG
    Lora

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Lora,

    Quetiapin könnte sich positiv auswirken für Dich und diese Nebenwirkung ist sehr selten. Lithium ist auch kein Bonbon, solche Vergleiche kann man hier nicht anstellen. Die Ärzte müssen sich die Medikation für Dich überlegen und es wäre gut, wenn Du ihnen Vertrauen entgegenbringen könntest. Vorbereiten in dem Sinn kannst Du Dich nicht so wirklich, denn was hättest Du nun davon, wenn 10 Leute schreiben, dass sie gut damit zurechtkamen und genauso viele Leute das Gegenteil berichten?

    Manche Dinge muss man ausprobieren und sehen, wie Effekt und Verträglichkeit sind.

    Auf die Wechselwirkungen ist ebenso zu achten. Du hältst ja trotz Deiner Depressionen weiter am Topamax fest, dieses dürfte dann aber nicht mit Lithium kombiniert werden. Solche Dinge müssen auch bedacht werden.

    Liebe Grüße
    Bettina

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