Neu hier. Migräne und HWS. Suche Rat (Lora)

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  • sternchen
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    Beitragsanzahl: 4585

    ich vermute mal, dass sie bei dir zu deiner Migärne gehören könnten. Ich kann mir auch einen Zusammenhang mit einer vestibulären Migräne vorstellen. Aber wie gesagt, dass sind nur meine Gedanken. Als Laie mag ich da jetzt nicht mehr zu schreiben. Bettina hilft nachher sicher weiter.

    Lieber Gruß
    Sternchen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28014

    Hallo Lora,

    kann mir da keinen Zusammenhang vorstellen. Höchstens dass Du jetzt halt doppelt belastet bist durch die Grippe noch obendrauf.

    Sprich Deinen Neurologen darauf an.

    Gute Besserung!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Hallo Bettina,

    Danke für Info!!

    Diese Brain Zaps und leichter Schwindel haben den ganzen Tag gehalten.

    Dann abends kamen schmerzhafte Krämpfe im Brustkorb rechts und im Bein rechts.

    Und nachts dann die Migräne. Auch rechts. Besonders im kieferbereich. Nach dem aufstehen ging es in die Richtung Bauch.

    Gut, dass ich 3 Tage krank geschrieben war.

    Ich werde das in Großhadern ansprechen.

    LG
    Lora

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Guten Abend,

    Ich steuere auf einen MÜK, oder habe ich ihn schon bereits. Es ist noch nicht ganz klar.

    Es ging bei mir bergauf. Ich hatte letzte Monate 12-17 KS Tage pro Monat, die Schmerzen waren nicht so schlimm. Ich habe 0-3 Tage pro Monat Akutmittel gebraucht. Und habe meine Medikation zum Teil reduziert auf: Venlafaxin 225 und Valproat 900 mg.

    Leider hat mich vor 1,5 Wochen zum dritten Mal einen Bandscheibenvorfall in LWS erwischt. Zwar keine supergau wie L4/5 vor 4 Jahren, aber ich komme ohne Schmerzmittel nicht aus.

    So, nehme ich seit letztem Mittwoch täglich Naproxen und Ortoton. Mein Kopf dröhnt schon, besonders abends. Ich habe einen Termin bei Neurologin am nächsten Mittwoch und bei meinem Orthopäden am nächsten Donnerstag (er war im Urlaub ).

    Weiß jemand wie man in solchen Fällen vorgeht? Behandelt man BSV und kriegt danach den Kopf irgendwie wieder in griff? Wirken WS-Infiltrationen (PRT) mit Schmerzmitteln und langzeit kortison (Volon A) positiv auf Kopf?

    Danke!
    LG,
    Lora

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4585

    Hallo Lora,

    gut dass du einen Termin beim Neurologen hast. Sprich alles an.

    Ich würde nicht unbedingt von einem MÜK ausgehen. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hast du in den letzten Monaten immer weit unter 10 Tagen behandelt. Wenn man dann einmal die 10ner Grenze überschreitet, heißt das nicht, dass unbedingt sofort ein MÜK folgt.

    Es ist richtig, jetzt erst einmal den Bandscheibenvorfall zu behandeln um den Kopf dann später in Ordnung zu bringen.

    Die Infiltration ist bei Bandscheibenvorfällen eine gängige Vorgehensweise. Inwieweit sie auch den Kopf klärt, muss ggf. ausprobiert werden, und hängt ja auch von den Mitteln ab, die gespritzt werden. Vielleicht hast du ja 2 Fliegen mit einer Klatsche getroffen. 🙂 🙂 🙂

    Ich wünsche dir alles Gute, und hoffe, dass der Bandscheibenvorfall bald geklärt ist und du dich wieder um den Kopf kümmern kannst.

    Alles Liebe
    Sternchen

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5658

    Liebe Lora,

    hattest du denn schon mal einen MÜK und weißt, wie sich das genau anfühlt?
    Du hast in den letzten Monaten ja derart wenig Akutmedikamente gebraucht, dass von daher überhaupt keine Gefahr besteht. Und es darf schon auch mal einen einzelnen Ausreißermonat geben, ohne dass man gleich in einen MÜK rutscht.

    Vielleicht ist die Situation mit deinem Bandscheibenvorfall auch derart viel Stress für dich, dass dein Kopf entsprechend darauf reagiert.

    In der Regel ist es so, dass man zuerst das akute, neu aufgetretene Problem behandelt und sich später um einen MÜK kümmern würde, sollte er entstehen.

    Bei deiner letzten Frage weiß ich leider nicht Bescheid. Es ist gut, dass du das in einer Woche mit deiner Neurologin besprechen kannst.

    Gute Besserung!

    Lieber Gruß
    Heika

    seemoewe
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 140

    Hallo Lora,
    Bandscheibenvorfall oder fälle sind sehr schwer zu ertragen, zudem noch Migräne dazu. Ich kann nur von meinem Mann berichten der 3 Bandscheibenvorfälle hatte, die operiert werden mussten.!! Da ging kein Weg dran vorbei. Und er ist geheilt von Schmerzen. Heute operiert man nicht gerne so schnell, macht auch gerne eine Infiltration. Vielleicht brauchst du einen sehr guten Neurochirugen. Wenn du in der Münchner Umgebung lebst, gibt es hervorragende Ärzte auf dem Gebiet.
    Ich wünsche dir baldige Genesung und alles Gute.

    Sternchen hat schon recht, eine Infiltration besteht meistens aus Kortison und Procain, so machen es die Ärzte hier. Kann sehr ! hilfreich sein.

    Seemoewe

    • Diese Antwort wurde geändert vor 10 Monate, 2 Wochen von  seemoewe.
    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Guten Morgen!

    Diesmal suche ich leider einen Rat für meine Tochter.

    Obwohl ich selbst schon einige Jahre chronische Migräne habe, bin ich trotzdem total überrumpelt.

    Meine große Tochter ist vor kurzem 12 Jahre alt geworden. Sie war immer kerngesund, ist eine Leistungssportlerin.

    Vor 1 Woche hat sie Migräne mit der Aura voll erwischt. Bei der Aura sieht sie mit einem Auge fast nix mehr und hat Taubheit in arm und Fuß an der gleichen Seite. Dann starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel dazu. Was mich beunruhigt: es geht schon seit 1 Woche so. Mit einer kurzen Unterbrechung am Sonntag täglich. Wo es besser ging, ging sie zur Schule und musste nach paar Stunden abgeholt werden.

    1x hat sie in der Schule Nurofen bekommen. Das hat für einige Stunden gegen Kopfschmerzen geholfen.

    Gestern sagte die Kinderärztin (mein Mann war mit ihr bei KiA): es ist eine Migräne. Am besten im Bett liegen, nach einer Woche sollte es weg sein.

    Ist das normal, dass es beim Kind so heftig losgeht? Tägliche Migräne eine Woche lang? Die Tochter liegt flach und wir können nix tun. Ich muss mich da noch einlesen.

    Wie kann man hier am besten vorgehen? Stimmt das, dass man einfach ne Woche abwarten muss?

    Danke!!
    LG
    Lora

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5658

    Liebe Lora,

    eine Migräne kann bei Kindern schon Knall auf Fall kommen und auch gleich heftig verlaufen. Bei meiner Tochter war das im Kindesalter auch so, allerdings ohne derartige Aura-Symptome, die gerade für ein 12-jähriges Mädchen natürlich besonders beängstigend sind.

    Hat sie denn täglich eine neue Attacke? Hat sie davor jedes Mal eine Aura?
    Bei Kindern verlaufen die einzelnen Attacken oft noch recht kurz, manchmal nur wenige Stunden. Und wenn es ihr zwischendurch immer wieder besser geht, spricht das alles durchaus für Migräne und nicht für etwas anderes Neurologisches, bei dem gleich mit einigen Untersuchungen starten müsste. Ihr seid ja in guten ärztlichen Händen, das ist wichtig.

    Gebt ihr ihr Schmerzmittel und helfen diese dann auch gegen die Schmerzen? Kann sie nachts schlafen?

    Was ich auf jeden Fall sofort starten würde, ist die Gabe von Magnesium. Magnesium senkt die Erregbarkeit der Nervenzellen und hilft bei vielen auch, wenn man zu Beginn einer Aura eine extra Dosis nimmt, dann am besten die Tütchen mit Pulver, die man direkt in den Mund schütten kann. Ansonsten reichen die ganz normalen Tabletten. Allerdings solltet ihr langsam aufdosieren, da der Darm mit Durchfall reagieren kann. Ich würde mit 100mg starten und dann sehr langsam um 100mg so lange steigern, wie sie es vom Darm her gut verträgt.

    Lieber Gruß
    Heika

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Liebe Heika,

    Danke für schnelle Antwort!!

    So wie meine Tochter es beschreibt, sind es tatsächlich relativ kurze Attacken (um den halben Tag), die nach einigen Stunden dann wieder zurück kommen. Und davor kommt die Aura.

    Sie war letzte Woche in der Schule im Krankenzimmer und da hat sie nurofen bekommen. Das hat für halbes Tag geholfen.

    Jetzt haben wir bei KiA gefragt welche Medikamente man geben sollte. KiA sagte: lieber nix geben, stattdessen im Bett liegen. Das hat mich verunsichert.

    Mit dem Magnesium ist eine gute Idee!! Ich probiere es.

    LG
    Lora

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5658

    Liebe Lora,

    ich stelle mir gerade bildlich die Kinderärztin vor, wie sie selber mit einer heftigen, über Tage hinweg wiederkehrenden Migräne geplagt ist, begleitet von starken Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel. Und dann soll sich ein Kollege nehmen sie stellen und sagen: „Nix nehmen, einfach im Bett liegen.“ Waaaaah!

    So verständlich das auch ist, dass man Kinder nicht mit Schmerzmitteln „zuschütten“ sollte, doch ein Kind ohne triftigen Grund derart stark leiden zu lassen, ist einfach nicht berechtigt!

    Das Magnesium wirkt auf jeden Fall immer unterstützend, aber es ist kein Akutmedikament gegen die Migräneschmerzen. Da müsste ein normales Schmerzmittel ran. Paracetamol wirkt eher schwach und belastet die Leber, ich würde meiner Tochter auch lieber Ibuprofen geben, was ja in Nurofen enthalten ist.

    Triptane werden bei Kindern u.a. deswegen nicht eingesetzt, weil eben die Attacken oft nur kurz sind und Kinder auch so manches wegschlafen können.

    Gegen die starke Übelkeit könntet ihr auch mit Vomex A Sirup angehen. Der ist frei verkäuflich, für Kinder bis 14 Jahre geeignet und sehr gut zu dosieren. Vomex (der Wirkstoff ist Dimenhydrinat, das auch gegen die ganz normale Reiseübelkeit eingesetzt wird) kann bei Kindern ab 6 Jahren gegeben werden. Lass dich doch in der Apotheke mal beraten.

    Ich selber als stabil gebaute, erwachsene Frau nehme bei schweren Attacken 50mg Vomex als Dragee, das macht mich extrem müde und bringt mich in der Regel trotz Schmerzen zum Schlafen.
    Bei deiner Tochter am besten mit einer ganz niedrigen Dosierung mal am Wochenende ausprobieren. 5ml Sirup enthalten 16,5mg Dimenhydrinat.

    Manchmal ist es nämlich so, dass die Kopfschmerzen etwas besser werden, wenn man die Übelkeit bekämpft. Das steigert sich gerne gegenseitig hoch.

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 1 Woche von  heika.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 1 Woche von  heika.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 1 Woche von  heika.
    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Liebe Heika,

    Danke für deine Hilfe!!

    Nurofen und Magnesium habe ich daheim, wir werden ausprobieren.

    Vomex als Sirup werde ich kaufen.

    Sollte die Migräne länger dauern oder häufig vorkommen, welcher Arzt behandelt dann die Kinder in dem Fall? Auch ein normaler Neurologe?

    Aber ich hoffe, es wird bald besser.

    LG
    Lora

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28014

    Hallo Lora,

    wenn die Kinderärztin nicht mehr als „keine Medikamente, schlafen“ zu bieten hat, dann lieber gleich zum Neurlogen. Mit 12 kann sie auch schon zum normalen Neurologen, telefoniere mal ein wenig rum.

    Die übliche Medikation hat Dir Heika schon erklärt, sie sollte nicht leiden müssen.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Hallo Bettina,

    Danke!!

    Wir haben Ibuprofen probiert: hilft wenig. Heute waren wir bei der Ärztin wieder. Sie zweifelt schon die Migräne an. Weil es schon mehr als eine Woche und praktisch kontinuierlich dauert.

    Es wird jetzt ein bluttest auf „alles mögliche „ gemacht. Hoffentlich haben wir heute ein Ergebnis.

    LG
    Lora

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