Neu hier. Migräne und HWS. Suche Rat (Lora)

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  • Bettina Frank – Admin
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    Liebe Lora,

    so ein „Zombie“ bist Du aber nur in der Phase des Aufdosierens, da Dein Körper nun einfach einiges zu tun hat mit der Umstellung. Es müsste jetzt laufend wieder besser werden, besonders auch die Stimmung.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Lora
    Teilnehmer
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    Hallo liebe Bettina und Sternchen,

    Rückblickend habe ich Migräne schon länger. Sie wurde bloß nicht diagnostiziert. Im Winter 2010-2011 ging es mir ähnlich wie jetzt. Die Kopfschmerzen waren nicht so arg, aber Aura war heftig. Schwindel, Taubheit in den Händen, hörsturz usw. Und diese Müdigkeit, die mich auch jetzt fix und fertig macht.
    Bei mir wurde an HWS rumgedoktert. Nach dem Motto Verspannungen, steilstellung. Und dementsprechend einrenkungen, physio, Fango. Nix half. Dann würde ich schwanger und mir ging es super.
    So kommt natürlich die Frage : kann man da mit Hormonen was machen? Mal wieder hormonell verhüten oder so?
    Denn ich kann ohne Schmerzmitteln den Alltag nicht bewältigen. Ich werde diese Regel 10/20 nicht einhalten können.
    LG
    Lora

    regenbogen68
    Teilnehmer
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    Die Müdigkeit kann von den Schmerzen kommen, von den Medikamenten, aber vielleicht auch von einer Depression (die ihrerseits wieder schmerzbedingt sein kann). Ich gehe momentan auch sehr früh ins Bett. Ich habe es inzwischen einfach akzeptiert, dass mein Tag kürzer ist als bei anderen.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, musst du jetzt erst einmal die Geschichte mit dr Wirbelsäule abklären, oder?

    Lieben Gruß
    Regenbogen

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Jahre, 10 Monate von  regenbogen68.
    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28026

    Die Müdigkeit kommt in ihrem Fall vom Eindosieren des Amitriptylin, liebe Regenbogen. 🙂 Aber die von Dir aufgezählten Möglichkeiten kommen sonst sehr oft zum Tragen.

    Liebe Lora, bevor Du nun mit irgend etwas anderem startest, solltest Du noch einige Wochen lang warten und die Wirkung des Amitriptylin abwarten. Sollte sich keine Wirkung einstellen, wieder abdosieren und erst dann eine neue Maßnahme ergreifen.

    Hormone können sich positiv auswirken, aber auch negativ. Leider kann man hier keine Voraussagen treffen, man muss es ausprobieren. Aber ein Schritt nach dem anderen. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Lora
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    Hallo ihr lieben ,
    Danke für die antworte! Ich denke, es sind Schmerzen und auras, die mich so fix und fertig machen. Diese Woche ist wieder: 5 Tage Migräne und 2 Tagen beschwerdefrei.

    Deswegen kommen bei mir ab und zu Gedanken ob und wie ich meine Arbeit bewältigen kann.

    Ich bleibe mit der Prophylaxe am Ball. Im 1 Woche habe ich Termin beim Neurologen. Ich bespreche mit ihm was da man machen kann.

    Mit HWS ist soweit alles ok. Das sind die Schmerzen, die bei Migräne in HWS strahlen.

    LG
    Lora

    Lora
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    Guten Morgen liebe Forumsmitglieder,

    Hier ist mein Update. Nachdem ich so gut wie ununterbrochen Migräne hatte und völlig verzweifelt und fix und fertig war und jeden Tag 1-2 Ibuprofen brauchte um den Arbeitstag irgendwie durchzuhalten, habe ich nach Absprache mit meinem Neurologen die prophylaxe noch mal aufdosiert.

    Seit 2 Wochen nehme ich 50 mg Amitriptylin und 120 mg duloxetin am Tag. Die Migräne ist nicht weg, aber schwach bis Mittel ausgeprägt. Es ist sehr belastend. Ab und zu habe ich Gedanken wie es weiter mit der Arbeit gehen soll. Ich hoffe es bessert sich was.

    Ich hatte inzwischen auch eine Überweisung zur MRT HWS bekommen. Mit HWS ist alles gut.
    Diese Schmerzen in Händen sind somatoforme Störungen lt. Neurologen. Ich bin einfach chronisch schmerzkrank. Diagnose war F45.0.

    Gegen Verspannungen mache ich regelmäßig ostheopatie.

    LG
    Lora

    Lora
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    Beitragsanzahl: 519

    Guten Morgen liebe Forumsmitglieder,

    Ich brauche mal wieder einen Rat.
    Meine letzte Aufdosierung von der Prophylaxe war am 20.10. Ab diesem Tag habe ich 120 mg Duloxetin und 50 mg Amitriptylin genommen.

    Ab 24.10 hatte ich 7 schmerzfreie Tage.

    Nach 31.10 kam wieder mal die Kehrtwendung. Die Kopfschmerzen gingen wieder los. Zur Anfang mittelschwere Migräne von 4-6 std, jetzt habe ich einen dauerkopfschmerz. Es wechselt sich ab: Migräne und spannungskopfschmerzen. Ich wache mit den Kopfschmerzen auf und abends kann wegen den Kopfschmerzen lange nicht einschlafen.

    Ich habe das Buch vom Professor Göbel „erfolgreich gegen Migräne und Kopfschmerzen “ gelesen. Seit 1 Monat habe ich keine Schmerzmittel genommen.

    Ich quäle mich durch den Arbeitstag, am Wochenende bin erschöpft von der Woche mit ständigen Kopfschmerzen.

    Es ist bis jetzt so verlaufen, dass die Aufdosierung zuerst hilft, aber nach Ca 3 Wochen wirkt nicht mehr.

    Was könnte das sein? Hat jemand sowas ähnliches? Was wären die nächsten Schritte?

    Mein planmäßiger Termin beim Neurologen ist Mitte Januar.

    LG
    Lora

    Ulrike
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    Liebe Lora,

    ich will deine Frage eben nochmal hochholen. Wie du ja wahrscheinlich mitbekommst, wird hinter den Kulissen fieberhaft an der Umstellung der Theme gearbeitet. Eine Antwort wirst du bestimmt noch erhalten!

    Liebe Grüße
    Ulrike

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28026

    Liebe Coura,

    Ulrike war grad so lieb und hat aufgepasst, dass nichts untergeht.

    Amitriptylin kann noch weiter hochdosiert werden, danach geht es Dir vielleicht wieder besser. Aber damit kannst Du nicht bis Januar warten, das würde ich per Mail oder schriftlich mit Deinem Neurologen abklären.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Liebe Ulrike und Bettina,

    Danke für eure antworte!
    Ich werde am Montag bei der Praxis anrufen und fragen.

    Ist so ein Verlauf von der Prophylaxe normal? Ich habe in solchen Situationen bedenken, dass es bald nix mehr hilft.

    LG
    Lora

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28026

    Was ist schon normal? 😉 Es kann durchaus vorkommen, dass die Wirkung schnell nachlässt, wenn man noch nicht die optimale Zieldosis erreicht hat. Diese kann individuell verschieden sein.

    Gib die Hoffnung nicht auf, denn es gibt sehr viele Möglichkeiten, die Du wahrscheinlich noch nicht getestet hast.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Guten Morgen,

    Ich habe nach Absprache mit meinem Neurologen amitriptylin erhöht seit 18.11 auf 75 mg.

    Das hilft. Jetzt habe Kopfschmerzen mittlerer Stärke nur paar Stunden am Tag und nicht ständig.

    Hoffentlich hält das mehr als 3-4 Wochen an. Nimm jetzt also 120 mg duloxetin und 75 mg amitriptylin .

    LG
    Lora

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Lora,

    ist doch klasse, die Medikamente schlagen gut an bei Dir. Freu Dich jetzt einfach, ohne weiter zu grübeln. Je freier man sich von sorgenvollen Gedanken machen kann, desto besser auch für den Kopf. Ich drück die Daumen für eine ganz lange Wirkung. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Hallo Bettina,

    Ich grübele eigentlich nicht oft. Ich hoffe, dass ich nicht weiter aufdosieren muss wegen Nebenwirkungen.
    Ich habe furchtbare mundtrockenheit. Ich traue ohne Flasche Wasser nicht aus dem Haus zu gehen. Und Juckreiz und Hautausschläge sind belastend. Es juckt alles: Kopf, Gesicht, Hände, Arme. Mal mehr mal weniger.

    So eine Frage habe ich: muss man eig. bei so einem Medikamentengebrauch irgendwelche bluttests machen ?

    LG
    Lora

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Lora,

    diese Nebenwirkungen sind leider bekannt, nimm daher immer Wasser mit, oder lutsche Bonbons.

    Juckreiz und Hautausschläge sollten allerdings schnell vom Arzt abgeklärt werden.

    Regelmäßige Bluttests sind generell zu empfehlen, wenn man täglich Medikamente einnimmt.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Hallo liebe Forumsmitglieder,

    Ich möchte gern fragen ob solche Symptome etwas mit Migräne zu tun haben:

    Gestern nachmittags bekam ich einen Luftnot. Danach folgte 1 std. ununterbrochenes Gähnen. Ich konnte es nicht stoppen. War komplett hyperventiliert. Ich konnte nix hören und konnte kaum gehen wegen massiven Schwindel.

    Ich habe zuhause Amitriptylin genommen wie üblich und habe mich hingelegt. Am Tag hatte ich ziemlich starke Kopfschmerzen.

    Heute morgens war praktisch dieselbe Situation. Ich war beim Arzt, der hat den Blutdruck gemessen, EKG gemacht, das Blut abgenommen. Jetzt bin ich 2 Tage krank geschrieben. Die Ergebnisse vom bluttest kommen am Dienstag. Habe zur Not tavor verschrieben bekommen.

    Ich habe momentan Schwindel, weiterhin Atemnot und gähnen. Nicht so arg wie gestern aber dennoch…
    Hatte jemand sowas in Verbindung mit Migräne.

    LG
    Lora

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28026

    Liebe Lora,

    das könnte auch eine Nebenwirkung oder Unverträglichkeit des Amitriptylin sein. Kann vorkommen in seltenen Fällen. Bitte sprich den Arzt mal gleich an wegen dieses Verdachts und nimm so lange keine weitere Tablette. Du hast schon die Hautreaktionen, dies könnte eine weitere Reaktion sein. Daher bitte aufpassen und ohne ausdrücklichen ärztlichen Rat keine (!) weitere Einnahme mehr.

    Gute Besserung und liebe Grüße
    Bettina

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Liebe Bettina,
    Vielen Dank für die Antwort! Das kann natürlich sein! Ich habe amitriptylin vor 1 Woche aufdosiert. Und am Samstag abends schon leichte Atemnot gefühlt.

    Ich setze mal amitriptylin ab, hoffentlich ist das die Lösung.

    Was ist mit duloxetin ? Weiterhin morgens 120 mg nehmen?

    Den Rezept für tavor habe ich noch nicht eingelöst. Vor allem der Arzt (Allgemeinmediziner ) sich unsicher war wie so eine Kombination: duloxetin + amitriptylin + tavor dann auswirkt.

    Eigentlich sollte ich am Montag meinen Rezept für amitriptylin und duloxetin abholen. Termin mit dem Gespräch habe erst Ende Januar.

    Wie sollte man da richtig vorgehen? Den Rezept abholen, am Dienstag die Bluttestergebnisse besprechen und dann weiter sehen?

    LG
    Lora

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Lora,

    ein komplettes Absetzen sollte aus meiner Sicht nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Rufe morgen sofort als erstes Deinen Arzt an und besprich das weitere Vorgehen mit ihm. Duloxetin hattest Du ja vorher konstant eingenommen, erst die Erhöhung von Amitriptylin ging mit den Problemen einher.

    Gute Besserung und liebe Grüße
    Bettina

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Hallo Bettina,

    Die Praxis vom Neurologen ist heute und morgen zu. Ich kann höchstens am Montag anrufen und fragen ob sie mich doch irgendwo reinschieben können. Bis ende Januar war keinen Termin frei.

    Schwierig, echt.

    LG
    Lora

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28026

    Liebe Lora,

    ich schreibe Dir eine PN, schau mal in Deine Benachrichtigungen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Semi
    Teilnehmer
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    Liebe Lora,

    ich habe deine Berichte gelesen und bin am Ende angekommen sehr froh und erleichtert darüber zu lesen, dass Bettina sich deiner angenommen hat.

    Nun werde ich mich zurückhalten mit hilfreichen Statements, das überlasse ich lieber Bettina.

    Nur soviel, alles Liebe von Semi.

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28026

    Liebe Semi, es ist alles auf einem guten Weg. 🙂 Danke für Dein Mitfühlen. 🙂

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Liebe Semi,
    Wie schön, dass es diesen Forum gibt! Ich habe sehr hilfreiche tipps bekommen.

    Ich war am Freitag bei der Vertretung von meinem Neurologen. Er hat mich untersucht und vermutet eine Unverträglichkeit von Amitriptilyn. Er hat Amitriptilyn retard verschrieben und empfohlen 25 mg zu nehmen. So, startete ich gestern damit. Bin heute gegen 5 uhr morgens wegen atemnot aufgewacht. Ich versuchte ruhig zu atmen und durch die Nase auszuatmen. Gegen 8 uhr morgens war alles wieder ok. Ich werde mit meinem Neurologen darüber reden und bin gespannt was bluttest ergibt.
    Interessant ist die Tatsache, dass mein Vater an solchen atemnot Perioden leidet. Das schränkt sein leben sehr ein. Es wird etwas mit Nervensystem vermutet, dass die Blutgefäße zu stark reagieren lässt (sich zu stark zusammen zu ziehen).
    LG
    Lora

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28026

    Liebe Lora,

    es ist fraglich, ob Amitriptylin die richtige Prophylaxe für Dich ist. Wie wir ja schon besprochen hatten. Dein Neurologe wird sich mit Dir zusammen sicher einen Weg überlegen, der für Dich passend ist.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Semi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 811

    Ja liebe Lora,

    deine Einträge lasen sich nach und nach sehr zuspitzend. Ich bin sehr erleichtert, dass sich Bettina mit dir ausgetauscht hat. Ich bin ja auch nur ein Migräne-gepeinigter Laienprofi, jedoch hat mir letztlich deine Symptomatik in Verbindung mit dem Amitriptylin sehr missfallen. Das mit dem Atmen machst du super, immer hilfreich ist, du hast auch vom Hyperventilieren gesprochen, die rechte Hand auf den Bauch zu legen und genau langsam und tief dahin zu atmen und wieder aus, das für einige Male, wenn nicht wenige Minuten.

    So dann drücke ich dir Daumen für deinen Termin beim Neurologen, sodass alles in gute Bahnen gelenkt wird.

    Liebe Grüße
    Semi http://www.cosgan.de/images/smilie/froehlich/a020.gif

    Semi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 811

    Ja liebe Lora,

    deine Einträge lasen sich nach und nach sehr zuspitzend. Ich bin sehr erleichtert, dass sich Bettina mit dir ausgetauscht hat. Ich bin ja auch nur ein Migräne-gepeinigter Laienprofi, jedoch hat mir letztlich deine Symptomatik in Verbindung mit dem Amitriptylin sehr missfallen. Das mit dem Atmen machst du super, immer hilfreich ist, du hast auch vom Hyperventilieren gesprochen, die rechte Hand auf den Bauch zu legen und genau langsam und tief dahin zu atmen und wieder aus, das für einige Male, wenn nicht wenige Minuten.

    So dann drücke ich dir Daumen für deinen Termin beim Neurologen, sodass alles in gute Bahnen gelenkt wird.

    Liebe Grüße
    Semi [img]http://www.cosgan.de/images/smilie/froehlich/a020.gif[/img]

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Jahre, 8 Monate von  Semi. Grund: Smiley-Problem
    Lora
    Teilnehmer
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    Hallo ihr lieben,

    Ich schreibe mal einen update.
    Ich war heute beim Hausarzt, die Blutwerte sind alle in Ordnung (es wurde ein kleiner Bluttest gemacht mit nierenwerten).

    Ich nehme seit Freitag amitriptylin 25 mg retard. Mein subjektiver Atemnot besteht immer noch. Es ist nicht ganz akut, aber der Druck in Brust, schweres einatmen, Gähnen zu müssen ist praktisch ständig vorhanden. Dieses Gefühl Gähnen zu müssen und es klappt nicht immer ist schon sehr quälend.

    Ich weiß glaube ich was man empfindet wenn man langsam erstickt. Wobei die Sauerstoffsättigung am Donnerstag wo es mir auch schlecht ging, war ok.

    Der Hausarzt hat mir eine Überweisung zum Lungenfacharzt gegeben. Wobei er glaubt nicht, dass der Lungenfacharzt etwas findet. Denn die Blutwerte sind ok und er hat mich auch abgehört – war auch alles ok.

    Ich gehe am Donnerstag zum Lungenfacharzt. Wenn er nix findet, dann ist das lt. Hausarzt psychisch.

    Ich bin total verzweifelt. Ich nehme 2 Medis und es geht mir immer schlimmer. Weiß Gott, ich will lieber Migräne zurück als dieses Atemnot.

    Ich muss ja noch beim Neurologen anrufen und ihn mit den neuen Problemen vor dem Kopf stoßen.

    Wie kommt das innerhalb eines halben Jahres zu sowas: spannungskopfschmerzen, Migräne,hörsturz im Sommer, krämpfende schmerzen in den Armen und Händen im Herbst und jetzt Atemnot?

    Dieses ärztemarathon ist lästig für mich und meine Arbeit, für Familie auch. Kaum ist eines in griff, kommt was anderes noch schlimmeres.

    LG
    Lora

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7468

    Liebe Lora,

    natürlich gibt es hin und wieder auch mal psychischbedingt das Gefühl, schlecht Luft zu bekommen, aber lass dich bitte nicht so schnell in diese Ecke schieben. Dort wird man gerne hingestellt, wenn die Ärzte nicht mehr weiterwissen.
    Und ich möchte dir jetzt auch nicht einreden, du hättest Asthma, deine Luftnot kann ganz andere Gründe haben. Aber: ich habe seit ewigen Zeiten ein mittelschweres Asthma, vom Lungenfacharzt bestätigt. Selbst dieser Arzt hat, wie alle anderen auch, noch nie beim Auskultieren Veränderungen gehört. Ich habe ganz selten schwerere Anfälle mit deutlichen Asthmazeichen, sondern meist nur das Gefühl, sehr schlecht Luft zubekommen.
    Atemnot kann auch die Folge von z.B. Eisenmangel (nicht einfach nur im kleinen Blutbild zu erkennen) sein. Da braucht es auch ein bisschen mehr Wissen beim Arzt, also evtl. anfordern 😉 .
    Gib bitte nicht auf und lass dich gründlich durchchecken.

    Ich wünsch dir alles Gute, ganz besonders gute Ärzte,
    Julia

    suse2
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 185

    Hallo lora,
    Das mit dem druck auf und unter der brust könnte auch von einem eingeklemmten wirbel/rücken ausstrahlen. Hast du daran schon mal gedacht? Hatte ich mal über nacht und hat osteopath sanft und schnell wieder hingekriegt. …..
    Nur eine Idee nach deiner Überschrift hier 🙂

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