Neu hier mit Kopfschmerzen – Sini05

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  • heika
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    Ach, Sini, das tut mir ja so was von leid für dich, dass diese Husterei immer noch anhält. So etwas kostet einem wirklich den letzten Nerv.
    Dein Lungenfacharzt hat sicherlich auch in Richtung virale Lungenentzündung gedacht. Diese kann nämlich ohne Fieber und ohne die schweren Krankheitsgefühle auftreten und wird oft gar nicht bemerkt.

    Und eine trockene Rippenfellentzündung, die man in bildgebenden Verfahren nicht sieht, tritt eher nach Infekten auf, doch den hattest du ja nicht, wie du weiter oben geschrieben hattest. Außerdem hättest du ganz fürchterliche Schmerzen, v.a. beim Husten, da könntest du gar nicht mehr arbeiten. Deine Schmerzen hören sich eher nach „Muskelkaterschmerzen“ an, auch sehr unangenehm.

    Ich wünsche dir so sehr, dass du bald von einem Facharzt eine Diagnose und eine wirkungsvolle Therapie erhältst!

    Mitfühlender Gruß
    Heika

    P.S. Ich habe gerade ein paar frühere Beiträge von dir nachgelesen gehabt. Da hattest du bereits geschrieben gehabt, dass du Naproxen nicht verträgst. Tut mir leid, dass ich das nicht mehr auf dem Radar hatte, doch wir schreiben hier oft recht viel und können nicht alles immer abspeichern, was schon geschrieben wurde. Und mir fehlt auch oft die Zeit zum Nachlesen. Wie gut, dass du und andere so geduldig und nett sind und das dann auch noch ein zweites Mal schreiben.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monate von  heika.
    Sini05
    Teilnehmer
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    Hallo zusammen,

    irgendwie komme ich in letzter Zeit nur zum Lesen, aber nicht zum Schreiben.

    Die Husterei hat sich in meinem Urlaub jetzt wieder etwas beruhigt. Ganz weg ist es noch nicht. Dafür habe ich seit November jetzt den zweiten Infekt mit Schnupfen. Davor hatte ich seit Februar Ruhe vor Infekten. Mal sehen, wie es jetzt mit dem Husten weitergeht, wenn ich wieder arbeite. Falls es jetzt dann wieder schlimmer werden sollte liegt es nahe, dass es mit dem Arbeiten zu tun hat. Dennoch will mein Lungenfacharzt noch eine Bronchoskopie machen. Das dauert allerdings wieder, bis ich da einen Termin bekomme.

    Migränetechnisch war der Dezember ziemlich heftig mit 11 Tagen. Sonst sind’s meist nur so 6 im Monat. Mal sehen, wie es jetzt im Januar weitergeht. Ab wie vielen Tagen sollte man über eine Prophylaxe nachdenken? Momentan habe ich das noch nicht für nötig gehalten.

    Ich hoffe nur, dass sich meine Migräne nicht doch irgendwann chronifiziert. Wenn ich bei der Migräne-App den Test mache kommt seltsamerweise ein hohes Risiko für eine Chronifizierung raus.

    Und dann habe ich da noch eine Frage zu der App. Was hat das mit diesem Midas-Score auf sich? Das hab ich auch noch nicht so ganz verstanden, weil da bei mir ein Wert von 3 rauskommt, aber das kann bei mir doch eigentlich gar nicht passen?

    LG

    Sini

    • Diese Antwort wurde geändert vor 9 Monate, 2 Wochen von  Sini05.
    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28221

    Hallo Sini,

    schön, dass der Husten zumindest etwas nachgelassen hat. Eine Bronchoskopie ist sicher sinnvoll, um der Sache auf den Grund zu gehen.

    Wenn ich bei der Migräne-App den Test mache kommt seltsamerweise ein hohes Risiko für eine Chronifizierung raus.

    Lass Dich nicht stressen, dieser Chonifizierungs-Test ist ein wenig „eng gesteckt“. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Sini05
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 63

    Hallo Bettina,

    okay, Danke für deine Antwort.

    Irgendwie stelle ich bei meiner Migräne gerade fest, dass es scheinbar bereits 24 h vor Attackenbeginn gewisse Vorboten zu geben scheint. Und zwar habe ich rund einen Tag vorher schon Gleichgewichts-, Koordinations-, Sprach- und teilweise auch Sehstörungen. Bislang ist mir das nie so aufgefallen, dass diese Symptome einer Migräneattacke vorausgehen. Diesmal war das allerdings sehr deutlich so. Ist das typisch für Migräne?

    Gestern folgte dann eine ziemlich heftige Migräneattacke. Diesmal ausnahmsweise nur einseitig (hab sonst leider meist beidseitig Kopfschmerzen, diesmal war’s nur rechts) mit extremer Übelkeit. Ich sah mich schon die halbe Nacht über der Schüssel hängend, aber ich musste dann zum Glück doch nicht erbrechen. Ich musste dann gleich 2 Vomex nehmen um die Übelkeit einigermaßen in den Griff zu bekommen. Da ich gerade leider keine Triptane mehr im Haus hab, hab ich vor lauter Verzweiflung eine Mischung aus Tramal-Tropfen und Paracetamol eingenommen in der Hoffnung, dass es wenigstens etwas gegen die Kopfschmerzen hilft. Es dauerte dann zwar gut eine Stunde, aber dann wurde es endlich tatsächlich besser. Und bis jetzt kamen die Schmerzen auch noch nicht zurück.

    Normalerweise gehen die Attacken bei mir ja immer 3 Tage lang. Wenn ich nichts nehme dauert’s 3 Tage und bei Rizatriptan kommt der Kopfschmerz auch immer zurück sobald die Wirkung nachlässt und dann hab ich auch 3 Tage lang die Attacke. Dieses Mal bin ich nicht wieder mit Kopfschmerzen aufgewacht wie sonst. Kann natürlich auch Zufall sein, dass es diesmal komplett weg ist. Oder eben dass Rizatriptan für mich nicht das idealste Triptan ist.

    Ich fürchte, da geht langsam kein Weg mehr daran vorbei, einen kompetenten Neurologen zu suchen. Das dürfte allerdings nicht ganz so einfach werden. Hier gibt’s nicht so viele. Und bislang hab ich mit Neurologen auch nicht die besten Erfahrungen gemacht (bisher jedesmal Fehldiagnosen).

    LG

    Sini

    • Diese Antwort wurde geändert vor 9 Monate, 1 Woche von  Sini05.
    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28221

    Hallo Sini,

    rgendwie stelle ich bei meiner Migräne gerade fest, dass es scheinbar bereits 24 h vor Attackenbeginn gewisse Vorboten zu geben scheint. Und zwar habe ich rund einen Tag vorher schon Gleichgewichts-, Koordinations-, Sprach- und teilweise auch Sehstörungen. Bislang ist mir das nie so aufgefallen, dass diese Symptome einer Migräneattacke vorausgehen. Diesmal war das allerdings sehr deutlich so. Ist das typisch für Migräne?

    ja, das sind typische Vorboten der Migräne.

    Da ich gerade leider keine Triptane mehr im Haus hab, hab ich vor lauter Verzweiflung eine Mischung aus Tramal-Tropfen und Paracetamol eingenommen in der Hoffnung, dass es wenigstens etwas gegen die Kopfschmerzen hilft. Es dauerte dann zwar gut eine Stunde, aber dann wurde es endlich tatsächlich besser. Und bis jetzt kamen die Schmerzen auch noch nicht zurück.

    Tramal ist keine geeignete Akuttherapie für Migräne, Abhängigkeit kann eintreten, zudem ist die Wirkung in aller Regel nur mittelgut. Meist erlebt man eine Besserung auch über die starke Sedierung. Paracetamol wirkt kaum bei Migräneattacken.

    Dass die Schmerzen bis jetzt nicht zurückkamen, liegt ziemlich sicher nicht an dieser speziellen Therapie. Das war wohl eher Zufall. Wenn Du aber zu langen Attacken neigst, könntest Du das Rizaptriptan mal austauschen gegen ein langwirkendes wie z. B. Eletriptan. Dieses wirkt auch ähnlich stark wie Rizatriptan, aber viel länger.

    Ich fürchte, da geht langsam kein Weg mehr daran vorbei, einen kompetenten Neurologen zu suchen. Das dürfte allerdings nicht ganz so einfach werden. Hier gibt’s nicht so viele. Und bislang hab ich mit Neurologen auch nicht die besten Erfahrungen gemacht (bisher jedesmal Fehldiagnosen).

    Defintitiv! Und zwar so schnell wie möglich.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Sini05
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 63

    Hallo zusammen,

    ich habe nun einige Zeit nichts mehr von mir hören lassen. Das lag zum einen daran, dass nach dem migränetechnisch heftigen Monat Dezember der Januar und die erste Hälfte des Februars relativ gut mit nur wenigen Attacken verliefen und zum anderen, dass sich eine weitere gesundheitliche Baustelle auftat. Aber nun der Reihe nach.

    Nach der Lungenspiegelung zur weiteren Abklärung meines Dauerreizhustens folgte zum einen ein kleiner Kreislaufkollaps aufgrund der langen Nüchternheit und zum anderen eine übelst heftige Migräneattacke. Am nächsten Morgen musste ich mich erstmal übergeben, was bei mir sonst glücklicherweise bei meinen Migräneattacken sonst nicht der Fall ist. Daran konnte auch Vomex nichts mehr ändern. In Ermangelung eines Triptans im Haus hab ich meinen Papa erstmal zur Apotheke geschickt um mir Naratriptan zu besorgen. Das hat dann soweit auch geholfen, aber am nächsten Tag kamen die Kopfschmerzen, wenn auch inzwischen etwas abgeschwächt wieder.

    Dann war jetzt wieder eine Weile Ruhe und seit gestern hab ich wieder eine übelste Attacke. An Schlafen war trotz 100 mg Vomex nicht wirklich zu denken. Das Naratriptan möchte ich mir gerne für morgen aufheben, da ich da wieder arbeiten muss. Aber so, wie die Schmerzen und Begleiterscheinungen im Moment sind, werde ich es doch für heute Nacht schon nehmen müssen.

    Und genau die Begleiterscheinungen gehen mir mächtig auf die Nerven. Ich hab wiedermal übelste Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen. So übel, dass ich vorhin die letzte Treppenstufe verpasst habe und ins Leere getreten bin. Zum Glück bin ich nicht gestürzt, hab aber seitdem zusätzlich noch fiese Rückenschmerzen und kann nicht mehr gerade und aufrecht gehen. Da werde ich heute Nacht auch noch zusätzlich Schmerzmittel nehmen müssen. Und meine warmen Kirschkernkissen mit ins Bett nehmen.

    Ach ja, und das mit dem Husten hat sich als chronische Bronchitis aufgrund eines angeborenen Proteinmangels (das normalerweise die Lunge bei Infekten vor der Zerstörung durch körpereigene Immunzellen schützen soll) aufgrund eines Gendefekts herausgestellt (ich bin nämlich Nichtraucher und hab auch noch nie geraucht).

    So gesellt sich grad bei mir Erkrankung um Erkrankung hinzu und allmählich bin ich doch echt am Überlegen, einen GdB zu beantragen.

    Soweit von mir.

    LG

    Sini

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28221

    Hallo Sini,

    so eine schwere Attacke nach dem Untersuchungsstress und dem langen Nüchtern-Sein ist leider völlig normal. Besorge Dir doch mehrere Triptane, man sollte als Betroffener immer welche im Haus haben.

    Gute Besserung, auch für den Rücken.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Sini05
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 63

    Hallo Bettina,

    und erstmal vielen Dank für deine Antwort.

    Ja, es wäre durchaus geschickt, immer Triptane im Haus zu haben. Aber ich komm grad vor lauter Arbeiten nicht zum Arzt und in der Naratriptanpackung waren nur 2 Stück drin und die sind leider schon ganz schön teuer. Ich muss da für mich erstmal irgendwie einen Weg finden, wie ich das Ganze manage. Momentan eiere ich da noch ganz schön rum.

    LG

    Sini

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7531

    Guten Morgen, Sini,
    bei Medikamente per Klick bekommst du das Naratriptan für 2,48€/2Stück versandkostenfrei ab 10€ Einkauf.
    Lieber Gruß,
    Julia