Neu hier – Denkpositiv

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    Beitragsanzahl: 279

    Schon seit einiger Zeit lese ich mich hier durch dieses Portal. Nun möchte ich mich dann doch mal bemerkbar machen. Mit einer 30jährigen Migränekariere bin ich sicher nicht uninformiert, aber es ist ganz erstaunlich, wie viele Neuigkeiten ich hier erfahren/finden konnte.

    Leider finde ich mich noch nicht so gut zurecht, um nicht evtl. Beiträge an der falschen Stelle zu posten bzw. zu suchen. Es ist ja eine riesige Fülle Infos, die man im Bereich der Foren und der dort geposteten Themen absuchen kann. Eine „Suchfunktion“, wo man einzelne Stichworte eingeben kann habe ich noch nicht gefunden.

    Kann mir z.B. jemand weiterhelfen? Ich suche einen Beitrag, der mir Aufschluss darüber gibt, wie sich eine Konbination von „Naramig/Formigran“ und „Naproxen“ auswirken kann. Ob man diese Medikamente überhaupt kombinieren darf, und wie?

    Ich habe an anderer Stelle hier gelesen, dass sich durch „Naproxen“ eine bessere/effektivere Medikation erziehlen läßt.

    Vielen Dank!

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28006

    Liebe Denkpositiv,

    schön, dass Du Dich nun bemerkbar machst und herzlich willkommen. 🙂

    Am Anfang ist alles ein wenig verwirrend, das muss man zugeben. Aber je öfter Du Dich hier tummelst, desto klarer erscheint die Struktur. Rechts oben haben wir eine Suchfunktion. Gib z.B. Naproxen ein und wähle im Kästchen „Foren“, dann erhältst Du diese Informatonen: Naproxen

    Auch auf der linken Seite haben wir eine Suchfunktion über Google. Da werden aber nur unsere Texte durchsucht. Spiele einfach mal ein wenig rum damit, dann wird Dir die Fuktion schnell klar.

    Naproxen kann mit jedem Triptan kombiniert werden und kann die Wirkstärke und -dauer Deines Triptans verbessern. Entweder nimmst Du Naproxen 500 mg gleich zum Triptan dazu, oder auch mit einem Abstand von ein oder zwei Stunden.

    Liebe Grüße
    Bettina

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 279

    Hallo Bettina!

    Lieben Dank für die schnelle Information zum Thema Narproxen. Ich werde diese Mathode auf jeden Fall ausprobieren.

    Auch wenn ich im Moment noch nicht ganz fit im Umgang damit bin – großes Kompliment in Hinblick auf diese Web-Site! Es gibt sooo viele Infos zu entdecken und man fühlt sich gleich nicht mehr so unverstanden. Man soll es ja nicht glauben, dass man nach 30 Jahren Migräne oft richtig ratlos ist.
    Immer wieder, wenn die Anfälle sich häufen, suche ich nach Gründen weshalb das ausgerechnet JETZT so ist (stimmt gar nicht, es ist immer schlimm) und ob ich vielleicht irgend eine bahnbrechende Neuigkeit verpaßt habe.
    Ich werde mich hier gründlich einlesen und habe das Gefühl, dass ich dadurch – gerade jetzt, in einer schwierigen Phase, wieder mehr Boden unter die Füße bekommen kann.

    Da ich heute Nachmittag gelesen habe, dass man den Usernamen googeln kann, habe ich ihn geändert und poste künftig unter „denkpositiv“. Dann kann das hier ja nur besser werden 🙂

    Einen schönen Abend und nochmals DANKE

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28006

    Liebe denkpositiv,

    der Name gefällt mir. 🙂 Freut mich, wenn Du hier viele interessante Infos für Dich entdecken konntest. Eigentlich haben wir inzwischen hier jede Art von Information, die man als selbstbestimmter Patient benötigt. 😉

    Alles Gute und bald wieder bessere Zeiten,
    Bettina

    Schmetterling
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 34

    Liebe Denkpositiv

    Dein Name ist wirklich sehr schön und die Sonnenblume gerade auch. Ich bin auch noch keine Ewigkeit hier in diesem Forum und es hat mein Leben total verändert!!!!! Bettina und auch viele andere Mitglieder hier haben mir sehr sehr geholfen, ich kann mich gar nicht genügend bedanken. Mein Leben hat eine riesen Wende genommen in eine sehr schöne Richtung. Deshalb ist es super, dass du dich hier bemerkbar machst, so kann dir wirklich geholfen werden man kann dich mindestens beraten. Ich kann dich jetzt nicht gerade beraten was deine Frage wegen den Medikamenten an geht. Aber ich hoffe du hast schon genügend Antworten bekommen oder kommst noch dazu. Auf jeden Fall gute Besserung und eine gute Zeit. Liebe Grüsse die Schmetterlingsdame aus der Schweiz

    Ronja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 970

    Liebe Denkpositiv,

    wie schön, dass du dich bemerkbar gemacht hast und jetzt mit dabei bist!
    Das Triptan in der Kombination mit Naproxen 500mg ist schon seit langer Zeit meine Lieblingskombination, ich nehme zusätzlich als 3.Medikament ein Mittel gegen Übelkeit und weil dies die Aufnahme des Triptans und des Naproxen ins Blut begünstigt.
    Ich blicke auch auf eine langjährige Migränelaufbahn zurück, und wie du frage ich mich jedesmal bei einer Erhöhung der Attackenfrequenz – hatte ich jetzt letzten Monat – warum das wohl so kam, versuche die Ursache zu finden. Bis zu einem gewissen Punkt ist das sicherlich wichtig, darüber nachzudenken. Deine Migräne-Trigger kennst du sicherlich schon gut nach 30 Migränejahren! Allerdings nützt es nichts, zu viel und ständig darüber nachzugrübeln oder sich dann Selbstvorwürfe zu machen – da neige ich zu, leider. Der Schlüssel ist die Gelassenheit, die Akzeptanz – das hatten wir erst kürzlich auf einer anderen Seite. Manches muss ich – für mich – ganz oft wiederholen.

    Alles Gute für dich und herzliche Grüße
    Ronja

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 279

    Liebe Ronja und liebe Schmetterlingsdame!

    Vielen Dank für euere netten Antworten! Ich freu mich immer, wenn ich höre, dass Leidensgenossen Besserung und Hilfe erfahren haben, das läßt auch mich hoffen.

    Was die „Auslöser“ angeht, kann ich auch etwas beitragen. Ich geh mal auf die Suche, bestimmt finde ich ein dazu passende Forum.

    Liebe Grüße aus dem Ländel

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 279

    … der Fehlerteufel hat sich eingeschlichen. Natürlich wollte ich euch Grüße aus dem LÄNDLE (Schwaben) schicken

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 279

    Ein herzlicher Gruß in die Runde,
    liebe Bettina,

    bitte seht es mir nach, dass ich heute so direkt und ohne Umschweife schreibe. Der Januar fordert meine ganze Energie – Migräne ohne Ende. Ich kann mich gerade auch gar nicht richtig konzentrieren, daher meine kurze Fragestellung.
    Bis heute muss ich im Januar schon 9 Triptantage verbuchen, daher macht sich auch richtig Panik vor einem MÜK breit. Die letzte Einnahme war heute Früh um 5:30 (80 mg Relpax und 500 mg Naproxen). Seit einer Stunde spüre ich schon wieder die Anzeichen, dass es noch nicht überstanden ist.

    Ist es denn möglich direkt noch eine Dosis Naramig oder wieder Relpax nachzuschlucken? Zählt das dann den 10. Triptantag oder noch zum 9.? Was mach ich nur mit den restlichen 2 Wochen???

    Bitte entschuldigt diese wirre Fragerei, ich komm mir grad wie der schlimmste Jammerlappen vor. Da ihr aber sicher alle schon mal ähnliche Monate erlebt habt, könnt ihr mir vielleicht einen Tipp geben.

    Danke schon an dieser Stelle!

    Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!
    Eure Denkpositiv

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28006

    Liebe Denkpositiv,

    erst mal beruhige Dich bitte! Ist leichter gesagt als getan, ich weiß, aber versuche, nicht noch mehr Druck aufzubauen.

    Schlechte Monate gibt es immer wieder mal und wenn man in einem Monat mal die Grenze nicht einhalten kann, kommt man nicht zwingend sofort in einen MÜK.

    Wenn Du heute noch ein Triptan brauchst, dann zählt es noch in diesen Tag rein. Es ist unerheblich, wie viele Medikamente man an einem Tag (innerhalb von 24 Stunden) nimmt – es zählt nur als ein Tag!

    Die restlichen 12 Tage – mehr sind es nicht 😉 – lässt Du jetzt einfach mal auf Dich zukommen. Vielleicht hat der Spuk ja bald ein Ende und die zweite Hälte des Januar wird gut werden. Ich wünsche es Dir!

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 279

    Liebe Bettina!

    Vielen Dank für Deine rasche Rückmeldung, in der wieder mal ganz viel Mutmachen steckt! Die letzten Wochen kosteten bis hierhin wirklich viel Nervenkraft.

    Und da mich die Attacken zuletzt fast immer in den frühen Morgenstunden aufwecken, habe ich am Abend schon Bange, ins Bett zu gehen.
    Auf meinem Nachttisch stehen MCP-Tropfen, Wasser und Tabletten bereit, so dass ich nur zugreifen muss. Und ist eine Attacke durchstanden, kreisen die Gedanken gleich darum, dass hoffentlich nicht gleich die nächste kommt. – Puh!

    Nachdem ich aber ja nach der letzten Einnahme noch in den 24 Stunden liege, warte ich nun noch etwas ab, ob sich tatsächlich eine weitere Attacke aufbaut, um dann ggf. nochmal Triptane einzunehmen.

    Nochmals ganz lieben Dank sowie einen schönen und hoffentlich schmerzfreien Abend!

    … wünscht Dir, Denkpositiv

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28006

    Am Abend kannst Du auch mal versuchen, leichtere Schmerzen mit Vomex oder auch mal Diazepam zu verschlafen.

    Ich wünsche Dir, dass Du morgen ohne Schmerzen aufwachst.

    Liebe Grüße
    Bettina

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 279

    Liebe Bettina,

    …dank Dir für den Abend-Tipp!

    Zudem ist Dein Wunsch tatsächlich in Erfüllung gegangen. Ich konnte recht gut schlafen und bin ohne Schmerzen aufgewacht. Prima!

    Was das „Verschlafen“ angeht, würde ich es erstmal mit Vomex probieren, da ich dies ja rezeptfrei bekommen kann. Meinst Du ich sollte es mit Dragees oder Retardkapseln probieren? Und wie hoch wäre Deiner Erfahrung nach die Dosierung für diesen Zweck?

    Diazepam klingt ein bißchen nach Drogen. Hast du Erfahrungen im „Verschlafen“ mit Diazepam?

    Vielen Dank für Deine Unterstützung und einen schönen Tag!
    Denkpositiv

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe Denkpositiv,

    wie gut, daß die Welt für dich heute morgen wieder freundlicher ausschaut! 🙂

    Diazepam ist verschreibungspflichtig und ich mache damit gute Erfahrungen. Man sollte es wegen Suchtgefahr allerdings nicht zu oft nehmen.
    Ich bin zur Zeit in einer Attacke, die bis zu 3 Tagen geht. Gestern, als ich ins Bett gegangen bin, hat mein Triptan noch gewirkt, aber es war sehr wahrscheinlich, daß die Migräne in der Nacht wieder durchkommt. In so einem Fall nehme ich Diazepam und kann dann zumindst einen Teil der Migräne verschlafen. So überbrücke ich gewisse Zeiten ohne Triptan. Außerdem gehe ich beruhigt ins Bett, weil ich weiß, daß ich zumindest den größten Teil der Nacht gut schlafen kann. Das ist auch schon mal viel wert. 😉

    Bettina wird dir sicher noch genaueres auch zu Vomex schreiben.

    Alles Gute für den Rest des Monats und überhaupt. 🙂

    Liebe Grüße
    Ulrike

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 279

    Liebe Ulrike!

    … da können wir wohl zur Zeit das gleiche Lied singen! Um so mehr weiß ich zu schätzen, dass du mir in dieser Situation noch eine Nachricht schreibst – vielen Dank!

    Du kannst dir vorstellen, wie froh ich war, als ich heute beim Aufwachen nicht sofort wieder einen Schmerz im Kopf hatte. Man wird auf die lange Zeit aber auch so dünnhäutig. Der erste Gedanke geht automatisch, wie zur Kontrolle, sofort in den Kopf. Die Migräne ist fast allgegenwärtig – so ein Mist!!!

    Die Idee mit dem Diazepam finde ich ganz gut, gerade, wenn man eh schon viele Triptantage auf dem Monatskonto hat. In welcher Dosierung hilfst du dir, wenn es ums Verschlafen mit Diazepam geht?

    Ich schick dir auch viele Grüße und wünsch dir, dass die Attacke (am besten sofort) zuende geht 😉

    Liebe Grüße
    Denkpositiv

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe Denkpositiv,

    ich nehme 10 mg. Evtl reichen dir auch 5 mg. Weißt ja, wie üblich geht es ums Ausprobieren. 😉

    Mir geht es übrigens, wenn ich das „Trips“, wie es mein Mann netterweise gestern „getauft“ hat, intus habe, recht gut und ich bin dann auch alltagstauglich. 😉

    Liebe Grüße
    Ulrike

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 279

    … Diazepam ist also eine Spontanmedikation, die du dann einnimmst, wenn du merkst, dass du daraufhin die Migräne, die sich grad so anschleicht, über die Nacht hinweg verschlafen kannst und daraufhin kein Triptan brauchst – stimmt das so? (welch ein Schachtelsatz!)

    Wie lange dauert es denn, bis du daraufhin müde wirst? Oder nimmst du das Medikament einfach pauschal vor dem zu Bett gehen und es verschafft dir dann einen wohligen Schlaf?

    Ich glaub, ich frag grad richtig blöd 🙂

    Gruß, Denkpositiv

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Du weit doch, es gibt keine blöden Fragen! 😉

    Ich nehme das Diazepam dann, wenn ich mir auf Grund meiner Erfahrungen von 2-3 tägigen Attacken, relativ sicher bin, daß die Migräne nach 12-18 Stunden wiederkommt und dieser Zeitpunkt in die Nacht fällt. Würde ich kein Diazepam nehmen, würde ich sehr wahrscheinlich mitten in der Nacht aufwachen und dann, sagen wir um 3 Uhr ein Triptan nehmen. Das reicht aber wieder nur 12-18 Stunden und ich müßte am Nachmittag das Nächste nehmen.

    Heute morgen habe ich das Triptan um 8.30 genommen und werde wohl den Tag damit auskommen. Heute nacht dann ggf nochmal dasselbe Prozedere und dann müsste ich so langsam durch sein.

    Nicht unerheblich ist für mich die Tatsache, wie schon erwähnt, daß ich entspannt ins Bett gehe. Auch den Abend entspannt verbringe und nicht auf neue Anzeichen der Migräne lauere.

    Wie aber schon gesagt, man darf Diazepam nicht zu oft benutzen. Evtl. auch mal Vomex zum gleichen Zweck nehmen.

    Ich weiß gar nicht genau, wie lange es dauert, bis ich müde werde. Ich nehme es beim Schlafengehen und es wirkt bei mir so an die 8 Stunden. Es bleibt auch keine Schläfrigkeit übrig.

    Noch Unklarheiten? 😉
    Frag gerne! 🙂

    Liebe Grüße
    Ulrike

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 279

    Liebe Ulrike – du bist ein Schatz!

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich vor lauter Denken eigentlich nicht mehr Denken kann und sich keine vernünftigen Zusammenhänge mehr ergeben 🙂

    Hab einen schönen Tag, trotz des trüben Wetters!

    Liebe Grüße
    Denkpositiv

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Danke! 🙂
    Ich lebe übrigens am anderen Ende der Welt und da ist Sommer! 😉 🙂

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Denkpositiv,

    wichtig ist, wie Ulrike erwähnt hat, völlig entspannt ins Bett zu gehen. Nicht angsvoll in sich hinein horchen, ob sich wieder was tut, die Migräne vielleicht wiederkommt.

    Ich nehme Diazepam nur einige Male im Jahr, sonst eher mal Vomex oder auch mal Melperon. Diazepam macht schnell abhängig, man muss es mit Bedacht und nach Absprache mit dem Arzt einnehmen. Es kann durchaus auch einen Überhang in den nächsten Tag machen. Der Wirkstoff ist nach 8 Stunden noch nicht aus dem Körper heraus, es gibt auch Benzodiazepine mit kürzerer Halbwertszeit.

    Ich nehme nie mehr als 10 mg, bin aber auch den nächsten Tag dann noch etwas müde und schlapp. Daher würde ich es nie nehmen, wenn ich morgens raus muss und einiges am Programm steht.

    Gute Besserung Dir und Ulrike, habt einen guten Tag. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 279

    Hallo Bettina!

    Lieben Dank für deine Nachricht.

    Intuitiv tendiere ich dazu, zuerst Vomex zu probieren, da mein nächster Termin beim Neurologen erst im März ist. Kannst du mir bitte noch einen Hinweis geben, ob Dragees oder Retardkapseln besser sind? Und welche Dosierung für unsere Zwecke gut ist. Ich würde dann gleich mal in die Apotheke laufen.

    Das Thema „angstvoll in sich hineinhorchen“ kenne ich zur Genüge. Ich tendiere schon sehr dazu, mich zu beobachten und die Flöhe husten zu hören. Umso beruhigender ist es, zu erfahren, dass es auch erfahrenen Hasen wie euch so geht.

    Es wäre oft viel besser – sinnbildlich – mit wehenden Haaren, locker über die Wiese zu hüpfen (wenn man denn lange Haare zu bieten hat) 🙂

    Liebe Bettina, liebe Ulrike – ihr seid wirklich prima!

    Gruß von
    Denkpositiv

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 279

    Liebe Ulrike!

    Da will ich dir doch sofort eine extra Portion guter Wünsche an das andere Ende der Welt schicken!!! Du kannst mir ja bei Gelegenheit ein Büdel Sonnenstrahlen ins schwäbische Ländle zurückschieben 🙂

    Gruß
    Denkpositiv

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28006

    Liebe Denkpositiv,

    also ich horche nicht angstvoll in mich hinein! Nie. 🙂 Früher hatte ich das auch getan, aber inzwischen längst abgelegt.

    Ich würde nur 50 mg Vomex nehmen, die Retardkapseln wären mir viel zu hoch dosiert. Zudem setzen sie den Wirkstoff verzögert nur frei und über einen längeren Zeitraum.

    Liebe Grüße
    Bettina

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 279

    … vielen Dank und noch einen recht schönen Tag!

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe Denkpositiv,

    „Es wäre oft viel besser – sinnbildlich – mit wehenden Haaren, locker über die Wiese zu hüpfen (wenn man denn lange Haare zu bieten hat) 🙂 „

    Ein wunderbares Bild……mir fehlen zwar auch die langen Haare 😉 , aber die Stimmung kommt gut rüber.

    Ich horche inzwischen viel weniger in mich hinein, aber ich kenne es auch zu gut. An dieser mentalen „Schraube“ kann man schon einiges drehen, finde ich.

    Sonne ist unterwegs, sehr gerne ins Ländle. 😉 (was ja meine ursprüngliche Heimat ist! )

    Grüßle 😉 und viel Erfolg beimTesten der Schlafhilfe!
    Ulrike

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 279

    Hallo Ihr Lieben!

    Man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben, jedoch auch nicht mit guten Nachrichten geizen…

    Also dann will ich euch mal erzählen, dass ich nun hoffe, nach x-Anläufen evtl. die richtige Prophylaxe für mich gefunden zu haben.

    Seit vier Wochen nehme ich auf Verordnung meines „alten“ Neurologen Amitriptylin 20mg am Abend ein. Zudem hat er mir eine rigorose Medikamentenpause auferlegt. Die ersten drei Wochen waren richtig brutal. Manchmal bin ich um mein Triptan regelrecht herumgeschlichen, wie die Katze um den heißen Brei. Die Woche danach zeigte sich dann schon viel gnädiger.

    Nun kommt aber das Beste! Seit vier Tagen habe ich weder Migräne, noch sonst irgendwelche Kopfschmerzen! Ich kann es gar nicht glauben, es fühlt sich wunderbar an!

    Nebenwirkungen bemerk ich keine, außer dass ich am Abend pünktlich müde werde und dann die Nacht über durchschlafe wie ein Bär. Ich würde aber sagen, das sind gar keine wirlichen Nebenwirkungen! 😉

    Drückt mir bitte die Daumen, dass diese Prophylaxe tatsächlich greift und ich drücke all denen die Daumen, die noch auf der Suche sind!

    Habt alle einen schönen Montag!

    Denkpositiv

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe Denkpositiv!

    was für schöne Montagmorgennachrichten! 🙂

    Ich freue mich sehr , daß das Amitriptylin so gut bei dir anschlägt und nur diese eine, aber um so erwünschtere Nebenwirkung auftritt! 😉

    Obwohl ja aus dem Schwäbischem stammend, werde ich jetzt auch nicht geizen und ganz fescht 😉 die Daumen drücken! 🙂

    Ist das nicht herrlich, daß diese guten Tage bei dir mit dem Frühling bei euch zusammen fallen? !

    Du wirst es zu genießen wissen! 🙂

    Liebe Grüße aus dem herbstlichen Stellenbosch
    Ulrike

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4584

    Liebe Denkpositiv,

    wie schön ist diese Nachricht. Ich freue mich mit Dir, Gut, dass Du das hier geschrieben hast, denn jeder Tag ohne KS ist ein riesen Geschenk.

    Du machst uns Mut. nach einer langen blöden Phase kommt auch wieder eine schöne Zeit.

    Ja, geniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieße es.

    Lieber Gruß
    Sternchen

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 279

    Hallo in die Runde!

    Nach längerer Pause schreibe ich mal mal wieder über den aktuellen Stand der Dinge bzw. über meine Migräneprophylaxe und Medi-Pause.

    .. noch eine Woche, dann habe ich tatsächlich 8 Wochen Medi-Pause zuhause hinter mir. Zeitweise waren die Migränezustände wirklich grausig. Ihr könnt es euch sicher vorstellen, sodass ich die Zeiten, in denen man am liebsten abtauchen möchte, nicht beschreiben muss.

    Viel besser ist, dass es den Anschein hat, als ob Amitriptilyn tatsächlich die richtige Prophylaxe für mich ist. Inzwischen bin ich bei einer Dosierung 0-0-3 (30 mg) angekommen. Im Schmerztagebuch stehen nun auch immer öfter Bemerkungen wie „guter Tag, völlig ohne Schmerzen“. Und wenn ich nun nach der Medi-Pause wieder Triptane einsetzen kann, habe ich die Hoffnung, bedeutend weniger „Abtauchtage“ eintragen zu müssen :-).

    Mal sehen, wie es wird.

    Vor allem möchte ich an dieser Stelle all jenen Mut machen, die ihre passende Prophylaxe noch nicht gefunden haben! Wenn ich es genau überlege, hat es bei mir über 2 Jahre gedauert. Wobei es mit jedem gescheiterten Neuversuch so schwer ist, den Mut nicht zu verlieren.

    Liebe Bettina!
    Lt. Beipackzettel bin ich mit 30 mg Amitriptilyn am Abend wohl noch bei einer niedrigen Dosierung. Da wird von 75 – 100 mg geschrieben. Groß Nebenwirkungen habe ich momentan nicht. Bringt eine höhere Dosis automatisch eine weitere Verbesserung der Attacken?

    Vielleicht findet sich dazu etwas in deinem reichen Wissensfundus :-), mein Neurologe ist nämlich länger im Urlaub.

    Lieben Dank und viele Grüße
    Denkpositiv

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