Schmerzverlauf Mel

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  • Mel
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    Guten Abend,

    ich bin auf der Suche nach Rat auf dieses Forum gestoßen und möchte mich gleich mal vorstellen.
    Ich bin Mel(anie), 28 Jahre alt und seit 2 Monaten Mutter von wundervollen Zwillingsmädchen. Chronische Migräne habe ich seit ca. 5 Jahren, hatte sie mit Metoprolol aber die letzten Jahre ganz gut im Griff.
    Als ich von der (ungeplanten) Schwangerschaft erfuhr, wurde der Betablocker abgesetzt und ich hatte während der ganzen Schwangerschaft auch deutlich weniger Attacken. Obwohl mir für den Akutfall Sumatriptan erlaubt wurde, konnte ich doch alle irgendwie so durchstehen.
    Dass ich alleinerziehend sein werde, war auch von Beginn an klar. Nun sind meine Beiden da und sind mein aller größtes Glück! Ich hätte nicht gedacht, dass die Kleinen mich so unfassbar glücklich machen können.

    Aber anstrengend ist es natürlich auch, sie schlafen quasi nacheinander statt gleichzeitig und mindestens eine von beiden braucht gerade immer irgendwas.
    Dazu ist die Migräne seit der Geburt leider wieder mit aller Macht zurück, wie eben auch in den früheren Zeiten ohne den Betablocker.
    Da ich beide voll stille, sehen weder ich noch meine Ärzte eine Möglichkeit wirklich zu behandeln. Genug Milch um noch abzupumpen und dann damit überbrücken zu können, habe ich nicht. Meine Freunde arbeiten alle tagsüber, sodass ich auch mit schlimmen Attacken auf mich alleine gestellt bin. Nach deren Arbeit oder auch über Nacht war meine beste Freundin immer schonmal da, wenn gar nichts mehr ging, um zu helfen. Mein Neurologe hat mir jetzt ans Herz gelegt schon abzustillen, um die Prophylaxe wieder einzusetzen und auch akut behandeln zu können. Ich möchte aber eigentlich auf gar keinen Fall nach nur zwei Monaten schon abstillen.

    Gibt es noch irgendwelche anderen Möglichkeiten weiter zu stillen und die Migräne behandeln zu können?

    Viele Grüße
    Mel

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4577

    Hallo Mel,
    herzlich willkommen hier im Forum. Ich gratuliere ganz herzlich zu den zwei „Würmern“ (ganz liebevoll gemeint) ) Wie schön, dass du alleine mit den beiden Kleinen so gut zu recht kommst.

    Die Migräne ist natürlich eine unglaubliche Belastung.
    Hast du eine Hebamme, die dich unterstützen kann?

    Ich habe seiner Zeit oft mit abgepumpter Milch die Zeiten überbrückt, in denen ich Schmerzmittel eingenommen habe. Das ging sehr gut. Es gab eine Menge Möglichkeiten diese Zeit gut hinzubekommen. Wenn du aber nicht genug Milch hast, dann würde ich die Hebamme fragen, welchen Rat sie für dich hat.

    Grundsätzlich sagt man, dass man nach der Einnahme eines Triptans die Milch der nächsten 24 Stunden verwerfen soll.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Mel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Hallo Sternchen,

    lieben Dank 🙂 Es sind auch zwei ganz wundervolle und ziemlich zufriedene Würmer (das sagt vermutlich jede Mutter über ihre Kinder 😀 ).

    Meine Hebamme ist leider sehr homöopathisch angehaucht, die ist mir da keine wirkliche Hilfe.
    Um noch zusätzlich für beide abzupumpen reicht die Milch nicht, deshalb behandle ich bisher gar nicht, aber dann bin ich mit erbrechen und allem drum und dran völlig ausgeknockt. Auch wenn ich inzwischen die Erfahrung gemacht habe, dass auch in der schlimmsten Attacke doch irgendwoher immer noch wieder ein Funken Kraft kommt, sobald eine meiner Kleinen weint und ich bisher auch dann immer in der Lage war, mich um ihre Grundbedürfnisse zu kümmern und sonst wurde viel gekuschelt.

    Viele Grüße
    Mel

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27918

    Willkommen, liebe Mel. 🙂

    Wow, Du schaffst eine ganze Menge, denn Zwillinge – auch wenn sie noch so zuckersüß sind – fordern eine junge Mami doch sehr. Umso mehr, da Du alleinerziehend bist.

    Absolut verständlich, dass Du noch weiter stillen möchtest. Du musst Dir Hilfe organisieren, anders wird es sonst nicht machbar sein. Zwillingseltern/-mütter erhalten oft Unterstützung von diversen Einrichtungen. Erkundige Dich mal bei Caritas oder sonstigen Institutionen, wie man Dich als Alleinerziehende unterstützen könnte.

    Deine Hebamme ist dann leider nicht so die Hilfe, denn mit Homöopathie ist nichts zu bewegen. Also nicht, wenn tatsächliche Hilfe erwünscht ist. 😉

    Sonst Freunde, Bekannte, Nachbarn fragen, ob sie mal helfen können. Egal was: einkaufen, kochen, aufräumen, putzen, Kinder wickeln oder was auch immer.
    Wenn Du ein bisschen Geld übrig hast, es gibt einen Studentendienst, oder auch Oma/Opa-Agenturen, die unterstützen können meist für wenig Geld.

    Möglich wäre auch, dass Du behandelst und nur in Ausnahmefällen zufütterst. Offiziell heißt es, dass man die Milch nach Triptan die nächsten 24 Stunden verwerfen sollte. Ob man so eine lange Zeitspanne einhalten muss, könntest Du mit Deinem Neurologen offen besprechen.

    Du könntest auch mit Magnesium als tägliche Prophylaxe starten. Erst mal langsam eindosieren, damit nicht Mama und Babys zu weichen Stuhl bekommen. 😉 Das wäre auch eine sinnvolle Maßnahme, denn vielen hilft Magnesium recht gut.

    Alles Gute und nochmals meine Hochachtung, wie Du alles so gut schaffst mit Deinen beiden Süßen. ?

    Liebe Grüße
    Bettina

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4577

    Hallo Mel,

    schade, dass deine Hebamme so homöopathisch angehaucht ist.

    Aber vielleicht kennt sie sich ja auch mit Zwiemilch aus. Sicher weiß sie, wie du die Zeit mit Nahrung für die Kleinen überbrücken kannst, wenn du die Mumilch wegen Medikamenteneinnahme verwerfen musst.

    Ansonsten hole dir wirklich an anderer Stelle Tips und Hilfe. Es gibt einiges. Es kostet halt Energie das aufzutreiben.

    Ich hoffe, du kannst diese Kraft noch aufbringen. Meine Hochachtung, was du grad schaffst ist enorm.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Mel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Vielen Dank für die lieben Antworten!

    Meine Freunde helfen schon recht viel, mir wird oft was vom Einkaufen mitgebracht, meine beste Freundin guckt sowieso recht regelmäßig nach der Arbeit vorbei und an den Wochenenden haben wir meistens auch ein paar Stündchen Besuch, entweder zum gemeinsamen Spazierengehen und kochen oder ich nutze die Zeit um mal in Ruhe zu duschen und mich noch kurz hinzulegen. Ganz „alleine“ sind wir also nicht. 😉 Und das alltägliche klappt so auch ganz gut.

    Eine Haushaltshilfe zum Putzen, Wäsche machen,…steht mir wohl zu, bisher habe ich da noch keinen wirklichen Bedarf gesehen, aber vielleicht werde ich das doch in Anspruch nehmen. Eine Erleichterung wäre es sicher schonmal.

    Das Problem sind wirklich die Tage (die sich leider häufen) an denen ich mit heftiger Migräne die Augen kaum offen halten kann und mir durch Schmerz und Erbrechen jede Kraft fehlt. Da meine Freunde alle arbeiten, können sie natürlich auch nicht immer einspringen.

    Besonders meiner besten Freundin, aber auch anderen wirklich guten Freunden vertraue ich meine beiden auch recht problemlos an und kann auch durchaus das Zimmer verlassen. Bei irgendwelchen fremden Studenten, „Omis“ oder so wäre das aber sicher nicht der Fall und zur Ruhe kommen, könnte ichd ann auch nicht. Davon abgesehen, dass ich mir schöneres vorstellen kann, als fremde Leute in der Wohnung zu haben, wenn ich mich dauernd übergebe und am Liebsten völlige Ruhe hätte.

    Auch zufüttern widerstrebt mir eigentlich noch, aber das werde ich auch nochmal genauer mit der Kinderärztin und der Hebamme besprechen. Ich möchte einfach den bestmöglichen Start für meine Kleinen und nicht, dass sie auf irgendwas verzichten müssen/irgendwelche Nachteile haben, nur damit ich keine Schmerzen haben muss. :-/

    Mit Magnesium werde ich mich auch nochmal genauer beschäftigen, wenn es außer Bauchschmerzen und Durchfall bei zu hoher Dosis (das würde ich ja schnell merken) auch den Kleinen nicht schaden kann, wäre das ja auf jeden Fall schonmal einen Versuch wert.

    Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu wirr geschrieben (habe etwas etappenweise geschrieben :D). Ich habe auch ziemliche Kopfschmerzen heute, bin mir aber noch nicht sicher, ob sich da wieder eine Migräne ankündigt oder der Schlafmangel sich einfach bemerkbar macht, die letzten Nächte waren sehr kurz.
    Jetzt warten wir erstmal auf unseren Samstagsbesuch. 🙂

    Schönes Wochenende
    Mel

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27918

    Liebe Mel,

    ich kann mir vorstellen, wie anstrengend all das mit Schmerzen ist. Aber Du bist die beste Mutter für Deine Kinder, sie haben nur Dich. Es gibt keine, die es für diese beiden besser machen könnte. ? Also weg mit schlechtem Gewissen, Du brauchst die Kraft für Dich und Deine beiden.

    Magnesium könntest Du wirklich mal testen und es ganz langsam einschleichen. Dann siehst Du ja, wie und ob es Reaktionen gibt und entsprechend reagieren.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Mel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Guten Abend,

    sorry, dass ich mich jetzt erst wieder melde. In der Zeit hat sich ein Bisschen was getan, aber wirklich viel weiter bin ich bisher nicht gekommen. Ich hatte mit dem Kinderarzt nochmal bezüglich zufüttern, im Akutfall, gesprochen. Meine eine Maus trinkt allerdings sehr ungerne aus der Flasche und sie ist sowieso die Zartere, sodass ich das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann.

    Magnesium nehme ich inzwischen, allerdings kriege ich das auch nicht wirklich hochdosiert, ohne dass die Kleinen Durchfall bekommen. Eine Haushaltshilfe habe ich jetzt, sie kommt einmal die Woche und macht das Nötigste im Haushalt. Irgendwie komme ich mir recht doof dabei vor, sie für mich putzen zu lassen, aber es erleichtert doch vieles.

    Und dann habe ich es mit einem Babysitter getestet, allerdings war das nichts. Sie kam keine 5 Minuten alleine mit beiden klar und ich werde furchtbar nervös, sobald jemand Fremdes mit meinen Beiden nicht in meinem Sichtbereich ist und ich nicht weiß, was sie tut.

    Den Mai habe ich mit 19 Migränetagen beendet und es zehrt doch sehr an meinen Kräften. Dieses Wochenende hatten wir recht viel Besuch und ich konnte meinem hämmerndem Kopf zwischendurch etwas Ruhe schenken, da sich ganz toll um meine Kleinen gekümmert wurde.

    Viele Grüße
    Mel

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5626

    Liebe Mel,

    sein(e) Kind(er) zum ersten Mal in fremde Hände zu geben, fällt keiner Mutter leicht. Und dennoch ist es nötig, je älter sie werden, desto mehr. Das Loslassenkönnen muss man lernen.

    Für einen Babysitter ist es eine gewaltige Herausforderung, gleich mit zwei Winzlingen klarzukommen. Da hätte sogar ich als gestandene Mutter Respekt davor.
    Vielleicht noch mal einen Versuch starten und ganz klein anfangen? Z.B. für eine Stunde zum Spazierengehen schicken? In dieser Zeit „läuft nichts Wichtiges“, kann nichts „passieren“, und du könntest mal für dich selber tief durchatmen. Und dann langsam die Aktionen des Babysitters ausweiten…

    19 Migränetage in einem Monat, noch dazu ohne Akutmedikation, sind heftig. Versuche wirklich, fremde Hilfe einzubinden, damit du mit deinen Kraftreserven besser haushalten kannst.

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  heika.
    Mel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Was für ein schönes Bild hier oben 🙂

    Danke liebe Heika, für deine Nachricht. Ja, ich bin jetzt ziemlich genau wieder da, wo ich auch vor Jahren war, bevor ich einen Betablocker als Prophylaxe genommen hatte. Da hatte ich auch meistens um die 20 Migränetage pro Monat, aber konnte eben akut auch behandeln und hatte keine zwei kleinen Mäuse, die mich brauchen und mir den Schlaf klauen. Das ist schmerztechnisch gerade schon sehr anstrengend.

    Ich hatte gehofft, dass es mir während der Stillzeit noch ähnlich gut geht, wie es in der Schwangerschaft der Fall ist und ich dann wieder eine Prophylaxe nehmen kann.

    Wahrscheinlich hast du recht und ich sollte es nochmal mit einem Babysitter probieren und sie wirklich raus schicken, viel passieren kann da ja wirklich nicht, aber sie sind halt noch so klein. Eine halbe Stunde Spaziergang würde ja auch erstmal reichen. 😉
    Es ist bestimmt eine Herausforderung, wenn man das nicht gewohnt ist, aber wenn man auch beim dritten Treffen keine 5 Minuten mit beiden klarkommt, hilft mir das auch nicht.

    Gestern hatte ich so starke Migräne, dass meine beste Freundin abends noch vorbeikam und mir meine Kleinen eine Weile abgenommen hat. Heute ist der Kopfschmerz auch noch stark, aber nicht mehr ganz so extrem, dafür bin ich im ziemlich erledigt. Die Kleinen sind heute auch beide recht unruhig, also wird jetzt gekuschelt und dazu gibt es (für mich) ein Coolpack auf den Kopf. 🙂

    Viele Grüße und einen schönen Abend
    Mel

    Mel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Guten Abend zusammen,

    ich hätte nochmal eine Frage. Und zwar habe ich in letzter Zeit oft auch starke Bauchkrämpfe während der Migräne. Sobald der Kopfschmerz nachlässt, lassen auch die Bauchkrämpfe nach. Kann es sein, dass das einfach auch ein Migränesymptom ist? Das kannte ich so in der Form bisher nicht, aber dank Betablocker und Triptanen habe ich in den letzten Jahren auch nur sehr wenige Attacken so ausgehalten. Als Kind hatte ich oft starke Bauchkrämpfe, da hatte ich aber noch keine Migräne und seit der Pubertät hatte ich nur noch sehr selten Bauchkrämpfe und dann bei Infekten o.ä.
    Und gibt es irgendwelche Studien oder so, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass meine Beiden die Migräne auch bekommen, wenn sie größer sind? Ich mache mir da doch so meine Gedanken, dass ich ihnen den Mist vererbt haben könnte.

    Viele Grüße
    Mel

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  Mel.
    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5626

    Liebe Mel,

    es kann durchaus sein, dass deine Bauchkrämpfe als Kind bereits Migräne waren. Es gibt die sogenannte abdominelle Migräne (= „Bauchmigräne“), die verstärkt bei Kindern auftritt. Meine Tochter hatte das auch. Sie hatte nur Bauch- bzw. Magenkrämpfe, starke Übelkeit und Erbrechen, jedoch überhaupt keine Kopfschmerzen dazu. Und nach ein paar Stunden war es jeweils überstanden. Zum Glück hatten wir einen kompetenten Kinderarzt, der das gleich erkannt hatte, dass es sich um Migräne handelte.

    Im Erwachsenenalter können auch noch Formen der abdominellen Migräne auftreten, auch mit Kopfschmerzen dazu. Wobei Störungen im Magen-/Darmbereich wie Übelkeit, Erbrechen, aber auch Durchfall als ganz normale Begleitsymptome der Migräneattacke zählen.

    Wir können leider die Migränegene an unsere Kinder vererben, was jedoch nicht automatisch bedeuten muss, dass bei ihnen die Migräneerkrankung auch zur Auswirkungen kommt. Falls doch, weißt du ja zum Glück sofort Bescheid und kannst entsprechend handeln. Die Zeit wird es zeigen. Ich weiß nicht, ob es Studien dazu gibt, doch das wären eh nur theoretische Zahlen, die eigentlich nicht viel nützen würden, beweisen wird es sich in der persönlichen Praxis.

    Lieber Gruß
    Heika

    Mel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Liebe Heika,

    vielen Dank für die Antwort! Das war mir tatsächlich nicht klar, dass es sich bei den Bauchkrämpfen auch als Kind schon um Migräne gehandelt haben könnte. Es war tatsächlich so ähnlich, wie du es von deiner Tochter auch beschreibst, stundenlange Bauchkrämpfe, meistens mit Erbrechen und dann war es wohl irgendwann wieder gut. Eine Ursache wurde nie gefunden. Mit Beginn der Pubertät trat das immer seltener auf und dafür begann dann die (richtige) Migräne.

    Übelkeit, Erbrechen und auch mal Durchfall sind mir alles sehr bekannt bei Migräne. Nur diese starken Bauchkrämpfe zu den höllischen Kopfschmerzen hatten mich etwas verwirrt. Aber da sie mit Abklingen der Migräne auch immer wieder verschwinden, wird es wohl einfach dazu gehören. Ich werde es beim nächsten Neurologentermin mal ansprechen, aber der dauert noch eine Weile und mit den zwei Kleinen, ist jeder Arztbesuch etwas schwierig.

    Ich hoffe so sehr, dass sie keine Migräne bekommen!

    P.S. Wir starten heute einen neuen Babysitterversuch-ich bin gespannt. Mein Kopf zeigt sich auch nicht gerade von der besten Seite, Ruhe wäre mir heute lieber, aber was solls. 😉

    Viele Grüße und einen schönen Tag!
    Mel

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27918

    Liebe Mel,

    Heika hat Dir schon alles zur abdominellen Migräne erklärt. Hatte ich als Kind auch, wurde aber erst im Erwachsenenalter erkannt. Meine Kinder sind/waren davon auch betroffen.

    Es gibt keine Studien zur Häufigkeit der Vererbung, wohl aber, dass Vererbung möglich und auch häufig ist. Mach Dir bitte darüber keine Sorgen, denn Du kannst ja nichts dran ändern. Du wirst in der Hinsicht eh eine aufmerksame Mutter sein und das ist das Beste, was Deinen Kindern passieren kann. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Mel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Guten Abend,

    wir haben tatsächlich tatsächlich eine ganz liebe Babysitterin gefunden, die ab und zu ganz gut unterstützen kann und auch mit beiden Mäusen mal kurz alleine klar kommt.

    Allerdings macht mir die Migräne weiterhin sehr zu schaffen. Besonders bei dem warmen Wetter jetzt ist es noch schlimmer als sonst und ich weiß nicht, wie ich das ohne Medikamente noch aushalten soll.

    Mein kleinere/zartere Maus trinkt leider super schlecht aus der Flasche, so dass ich mich nicht traue zu behandeln und dann zuzufüttern, aber der Kopf hämmert unaufhörlich und ich hänge immer wieder über der Toilette. Ich habe mich in der ganzen Schwangerschaft nicht soviel übergeben wie in den letzten Wochen.

    Viele Grüße
    Mel

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27918

    Liebe Mel,

    schön, dass Ihr einen Babysitter gefunden habt, so dass Du auch mal Ruhe für Dich hast.

    Wie als ist Dein Stillkind?

    Liebe Grüße
    Bettina

    Mel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Liebe Bettina,

    meine Beiden sind jetzt fast 4 Monate alt. Ich stille sie beide, aber die Eine würde im Notfall wohl auch das Fläschchen nehmen, sodass ich theoretisch dann zufüttern und die Milch verwerfen könnte. Die andere Maus mag die Flasche aber leider gar nicht.

    Viele Grüße
    Mel

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27918

    Die andere Maus mag die Flasche aber leider gar nicht.

    Kann der Papa hier ran? Klappt oft besser, wenn die Mama nicht in der Nähe ist, man sozusagen die Brust nicht einfordern kann. Es wäre sehr gut, wenn Du bald wieder vernünftig behandeln könntest.

    Setzt Du auch mal Vomex ein?

    Mel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Liebe Bettina,

    nein, der Papa kann nicht ran. Einen Papa gibt es nicht 😉
    Vomex setze ich seit die Beiden da sind auch nicht mehr ein, da ich sie ja schließlich hören muss, wenn was ist.
    Magnesium nehme ich seit einer Weile wieder.
    Viele Grüße
    Mel

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27918

    Liebe Mel,

    das ist dann natürlich was anderes. :/ Vielleicht kann der Babysitter in schweren Phasen mal die Flasche probieren? Habe es früher bei anderen mitbekommen, dass die Kinder von jemand anders die Flasche nahmen, von der Mama selbst nicht. Meine Kinder fanden die Flasche ab ca. vier Monaten recht interessant, so dass ich dann abends auch mal eine etwas länger sättigende Milch (oder sogar auch Brei) geben konnte.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Mel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Liebe Bettina,

    ich wollte mich für deinen Tipp noch mal bedanken! Wir hatten es jetzt mehrmals getestet und meine eine Kleine lässt sich die Flasche tatsächlich sowohl von der Babysitterin als auch von meiner besten Freundin relativ problemlos geben. Bei mir macht sie da deutlich mehr Theater.
    Die andere Maus nimmt auch von mir problemlos das Fläschchen, solange es Essen gibt und gekuschelt wird ist sie zufrieden. 😉

    Gestern habe ich eine höllische Attacke dann endlich mal wieder behandelt und war super glücklich über die Triptanwirkung, die Milch habe ich verworfen und die Beiden sind auch mit Fläschchen relativ gut über den Tag gekommen.

    Ich denke jetzt doch langsam darüber nach Abzustillen. Es tut mir im Herzen weh, die Beiden sind gerade mal 4 Monate und ich wollte eigentlich mindestens 6 Monate stillen und den bestmöglichen Start für sie. Ich habe das Gefühl, ich nehme ihnen damit die Chance auf einen guten Start nur weil ich nicht stark genug bin Schmerzen zu ertragen.

    Aber bei ca. 20 Migränetagen im Monat komme ich weder ohne regelmäßige Akutmedikation noch ohne Prophylaxe über die Runden. Die Kraft das weiter so durchzustehen schwindet einfach von Tag zu Tag immer mehr.

    Viele Grüße
    Mel

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7456

    Liebe Mel,

    da testet deine kleine Kleine wohl wie sich ihre Mutter so erziehen lässt ☺😉!?
    4 Monate Muttermilch sind ein ganz wertvoller Beitrag zum guten Gedeihen deiner Kinder! Mach dir jetzt mal keine Vorwürfe, das was sie unbedingt gebraucht haben, hast du ihnen gegeben, und kuscheln kann man auch beim Fläschchengeben.
    Wenn es dir besser geht, ist das auch für deine beiden Mäuse gut!

    Alles Liebe für euch drei und gute Besserung für dich,
    Julia

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen, 2 Tagen von  Julia.
    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27918

    Liebe Mel,

    es freut mich sehr, dass dieser Trick (ja, er ist sehr erfolgreich 🙂 ) so gut geklappt hatte. Du brauchst ja noch nicht ganz abzustillen, wenn Dein Herz noch nicht so weit ist. Füttere zu, wenn Du behandeln musst und die Milch verwirfst und stille sonst weiter. Die Mäuse werden sich mehr und mehr daran gewöhnen, dass sie die Nahrung auch mal von anderen Personen erhalten.

    Wie Julia aber bereits erklärt, hast Du ihnen mit den vier Monaten bereits den besten Start gegeben. Abgesehen davon gibt es Frauen, die gar nicht stillen und ihre Kinder auch bestens ernähren können. Die Säuglings- und auch Folgemilch ist heute schon so gut auf die Bedürfnisse des Säuglings abgestimmt, dass Flaschenkinder nicht schlechter gestellt sind als Stillkinder. Da sollte man sich nicht unnötig unter Druck setzen.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

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