Schmerzverlauf Mel

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  • Bettina Frank – Admin
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    Liebe Mel,

    Ich werde morgen nochmal mit meinen Ärzten sprechen, ich habe immernoch Angst meinen Kleinen irgendwie zu schaden und dann ansonsten Dienstag starten.

    während der Kortisontage solltest Du nicht stillen und auch bedenken, dass das Kortison einige Zeit auch nach Absetzen noch systemisch wirkt. Bitte lass Dich ganz explizit auch noch mal vom Kinderarzt beraten im Hinblick auf den Kortisoneinsatz.

    Wie alt sind Deine beiden Mäuse? Käme ein Abstillen schon in Frage, um danach vernünftig und ohne Angst um die beiden behandeln zu können?

    Liebe Grüße und schnelle Besserung,
    Bettina

    Mel
    Teilnehmer
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    Liebe Bettina,

    ja, ich werde abstillen. Meine Mäuse sind jetzt 6 1/2 Monate alt. So geht es nicht mehr, ich bin mit den Kräften am Limit.

    Aber akut hilft mir das jetzt auch nicht.
    Von heute auf morgen komplett abstillen wollte ich eigentlich nicht. Ich ertrage die Dauermigräne gerade einfach nicht mehr, ich brauche zumindest mal kurz wieder einen ruhigen Kopf.

    Liebe Grüße
    Mel

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28465

    Liebe Mel,

    akut hilft das nicht, das ist richtig. Aber kannst Du vielleicht ein paar Tage Muttermilch extra abpumpen und einfrieren, um über die nächsten Tage zu kommen? Du solltest besser nicht stillen während der Kortisontage. Es geht zwar nur extrem wenig in die Muttermilch über, aber etwas kommt ja doch an.
    Dann erst in einigen Tagen beginnen und jetzt vielleicht lieber noch akut behandeln? Dann müsstest Du nur eine kurze Zeit (auch hier bitte gut beraten lassen) aussetzen mit dem Stillen, so dass Du mal ein wenig Erleichterung hast. Mal so als Überlegung, aber der Arzt muss natürlich das genaue Vorgehen festlegen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Mel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 37

    Danke für deine Überlegungen, Bettina!

    Ich habe inzwischen einen ganz guten Vorrat an eingefrorener Muttermilch und füttere inzwischen auch recht regelmäßig zu. Und behandle auch immer mal, wenn es gar nicht anders geht. Allerdings so selten wie irgendwie möglich und pumpe dann 12 Stunden (in Absprache mit Neurologen und Kinderarzt) ab und verwerfe die Milch.

    Das klappt soweit auch inzwischen ganz gut. Meine Eine scheint das nicht groß zu stören, aber die andere Kleine mag das nicht sonderlich.
    Mehrere Tage am Stück gar nicht stillen wäre nochmal eine andere Nummer.

    Ich habe zuletzt vor 5 Tagen behandelt, da schlug das Triptan aber schon nicht mehr sonderlich gut an, nach so vielen Tagen am Stück, müsste ich das erfahrungsgemäß wahrscheinlich gar nicht versuchen.

    Mir laufen nur noch die Tränen. Ich möchte nur das beste für meine Kleinen und ihnen weder von jetzt auf gleich tagelang das Fläschchen geben müssen, wenn sie (besonders meine eine) das so nicht mögen, noch sie irgendeinem Risiko aussetzen.

    Aber die Migräne macht mich völlig fertig. Seit heute Nacht übergebe ich mich auch wieder andauernd und bei jedem Geräusch und jeder Bewegung zerspringt mir der Kopf fast.

    Liebe Grüße
    Mel

    Julia
    Teilnehmer
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    Liebe Mel,

    deinen Einsatz für deine beiden Mäuse finde ich unglaublich schön, ich bewundere deinen Einsatz! Aber jetzt, nach 6 1/2 Monaten hast du alles für die Kinder getan, was für ein gutes Gedeihen nötig ist. Was soll denn deiner Kleinen passieren, außer dass sie vielleicht ein wenig „böse“ auf ihre Mama sein wird? Irgendwann kommt sowieso der Zeitpunkt für die Umgewöhnung auf nur noch Fläschchen, auch dann wird sie sich wahrscheinlich noch beschweren 😩. Und wenn du jetzt sofort abstillst tust du dir und deinen Beiden einen großen Dienst, denn wenn es dir besser geht, haben auch die Kinder mit Sicherheit mehr von dir. Alle Kinder müssen da durch, egal, ob sie es möchten oder nicht. Einen Schaden tragen sie garantiert nicht davon.

    Freu dich und sei stolz, dass du es sooo lange trotz der Migräne geschafft. Aber jetzt denk bitte auch an dich.
    Alles Liebe,
    Julia

    P.S. ich wurde übrigens nur am ersten Lebenstag gestillt, weil meine Mutter an meinem 2. Tag lebensgefährlich durch eine Lungenembolie erkrankt ist. Damals gab es noch keine Kindernahrung und ich wurde mit Haferschleim ernährt. Ich habe keinen psychischen Schaden davongetragen, glaub ich jedenfalls😄🤔.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 months, 2 weeks von Julia.
    Mel
    Teilnehmer
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    Liebe Julia,

    lieben Dank auch dir!
    Ich habe mich wieder etwas beruhigt und werde morgen nochmal mit den Ärzten Rücksprache halten.

    Sie ist eben die kleinere und zartere von beiden und hat am Anfang relativ schlecht getrunken und etwas langsam zugelegt. Inzwischen wächst und gedeiht sie prächtig. 😉 Aber die Sorge, dass sie die Nahrung dann verweigert ist schon da.

    Dafür erkundet sie die „Welt“ seit vorgestern krabbelnderweise. 🙂
    Meine andere Maus rutscht rückwärts durch die Gegend und hängt mit Vorliebe halb unter dem Sofa fest. 😉

    Bei einer lebensgefährlichen Erkrankung gibt es ja leider auch keine andere Option, aber ich habe eben „nur“ furchtbare Schmerzen.

    Gleich kommt unsere Babysitterin noch kurz und ich kann mich mit Glück kurz hinlegen, ich hoffe es sehr.

    Liebe Grüße
    Mel

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7677

    Liebe Mel,
    vielleicht ein kleiner Erpressungsversuch ( Mama gibt schon noch nach 😊), das mag sein, aber dann trinkt sie!!! Es hat noch kein an sich gesundes Kind in dem Alter lieber auf’s Trinken verzichtet, als die Flasche zu nehmen. Oder noch ne Möglichkeit, versuch es mit nem Löffel. Da brauchst du vielleicht mal ein paar Stunden starke Nerven, aber dann..!
    Kann nicht deine Freundin den Part übernehmen? Ich denke, du hast dafür zur Zeit nicht die Nerven.
    Und wenn sie dann beide gelernt haben, dass das Fläschchen auch schmeckt, kannst du auch abends vielleicht mal den Brei etwas gehaltvoller machen, hilft oft beim besser Durchschlafen. Sprich mal mit dem Kinderarzt darüber.

    Tja, wenn man an den Füßchen keine Augen hat….! Freu dich über deine beiden gesunden und zeitgerecht entwickelten Kinder, und mach dir nicht zu viele Sorgen, du machst das schon ganz richtig 😄, und damit 🍼 verhungert kein Kind, das schon rumkrabbelt.

    Halt durch,
    Julia

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 months, 2 weeks von Julia.
    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28465

    Am besten klappt das Abstillen, wenn der Papa die Flasche gibt. 😎
    Überlass das Füttern einfach mal dem Papa und mach Du ganz was anderes. Du hast alles getan für die beiden, einen besseren Start hätten sie gar nicht haben können. Und nach einigen Tagen der Umstellung wird es für sie normal sein, Fläschchen zu trinken (erst mal verabreicht vom Papa) und Breie zu essen. Kinder sind von Natur aus recht neugierig und die meisten finden es recht spannend, auch mal Nahrung mit dem Löffel zu erhalten.

    Hm, oder ist der Papa nicht da? 🤔 Kann grad nicht alles nachlesen, aber meine, mich an so etwas zu erinnern. Dann halt Babysitter, Freundin, Deine Mama oder sonst wer.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Mel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 37

    Guten Morgen,

    nein, einen Papa gibt es leider nicht. Und auch zu meiner Familie habe ich keinen Kontakt mehr seit klar war, dass ich mich für die Kinder entscheide und sie bekommen werde.

    Dank deinem Tipp, Bettina, hatten wir es aber schon so gemacht, wenn ich behandelt habe, dass Freundinnen oder die Babysitterin das Füttern übernehmen.
    Inzwischen nimmt sie das Fläschchen meistens auch von mir, aber meckert sehr dabei und manchmal klappt es auch nicht.

    Es kann aber ja nicht immer jemand zum Füttern da sein.
    Wir kriegen das schon hin. Wenn nur mein Kopf endlich Ruhe geben würde.

    Liebe Grüße
    Mel