Schneggles Migräne-Karriere

Ansicht von 19 Beiträgen - 1 bis 19 (von insgesamt 19)
  • Autor
    Beiträge
  • Schneggle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 18

    Meine Migräne-Karriere ….

    Ja, vielleicht ist es ganz gut, diesen Verlauf wirklich einmal aufzuschreiben.

    Schon als 6jähriges Kind hatte ich den ersten Migräne Anfall,bei welchem ich mich vor lauter Verzweiflung unter den Tisch vor dem hellen Lampenlicht flüchtete.

    Dies war der Beginn, von da ab hatte ich in regelmäßigen Abständen von ca. 8 Wochen immer einen eintägigen Anfall. Mit Beginn der Pubertät steigerten sich die Anfälle auf mindestens alle 4 Wochen. Die Anfälle wurden damals noch mit Medikamenten wie Aspirin behandelt. Dies blieb so bis ich ca. 20 Jahre alt war und mich für meine Ausbildung einer Prüfungssituation zu stellen hatte. In der Vorbereitungszeit auf diese Prüfung (3 Monate) hatte ich täglich Migräne-Attacken mit ständiger Übelkeit und ich magerte aufgrund dessen auf 42 Kilogramm herunter, da ich keine Nahrung mehr bei mir behalten konnte. Mein Hausarzt verordnete mir dann kurz vor der Absolvierung der Prüfung ein Medikament (Name leider nicht bekannt), welches die Anfälle unterband – dies durfte ich aber nicht länger als 3 Wochen einnehmen.

    Dann kam meine Zeit als neue Mitarbeiterin mit eigener Verantwortung. Von da an war die Migräne meine ständige Begleiterin, fast jeden 2. oder 3. Tag sagte sie Hallo. Dies hielt ich etwas mehr als ein halbes Jahr durch, dann musste ich mich in eine Klinik für Psychosomatik begeben. Der Aufenthalt dort dauerte 10 Wochen.

    Von der Klinik zurück änderte ich in meinem Leben soweit alles, was sich ändern ließ: ich suchte mir einen anderen Arbeitsplatz, ich suchte mir einen neuen Lebenspartner und ich zog von meinem Elternhaus in eine eigene Wohnung. Was soll man sagen, ich war ca. 2 Jahre schmerzfrei. Ständig plagte mich jedoch der Gedanke, wenn es Dir jetzt so gut geht, dann wirst Du es irgendwann büßen müssen. Im dritten Jahr kam dann wieder mehr Verantwortung und auch deutlich mehr Stress auf mich zu und auch die Migräne kam ab und an wieder auf einen Tag (vorwiegend am WE) vorbei. So blieb es noch einige Jahre, bis ich schwanger wurde.

    Mit der Schwangerschaft kam es dann relativ dicke. 3 Tage die Woche Migräne und dies, ohne auf ein Medikament zurückgreifen zu dürfen. Dazu gesellte sich dann noch eine ausgewaschene Depression – und beide fühlten sich bei mir unheimlich wohl. Zum guten Glück begegnete ich irgendwann einem Arzt, der mir anbot, an einer Studie für Akupunktur teilzunehmen. Gesagt, getan: und siehe da – die beiden Freunde verabschiedeten sich bis auf Weiteres – sprich bis zu dem Tag, an dem wir mit der Studie aufgehört haben ….. kurz nach der Geburt.

    Von diesem Tag an habe ich seit nun 14 Jahren die Migräne nie wieder in den Griff bekommen. Ich habe ca 12 – 14 Tage im Monat Migräne und gelegentlich auch noch andere Kopfschmerzarten. Auch die Depressionen sind wieder bei mir eingezogen, so dass ich mittlerweile mit den Antidepresiva über die normale Höchstdosis schon hinaus bin. Zusätzlich nehme ich noch Litium ein. Ich hatte in den letzten Jahren Medikamentenunverträglichkeiten mit Panikattacken und immer wieder schlimme depressive Phasen, trotz Medikamentierung. Regulär arbeiten kann ich nicht mehr, aber ich habe mich selbständig gemacht und arbeite wenn es mir gut geht, davon wird man nicht reich, aber glücklich.

    Meine zahllosen Versuche ausserhalb der medikamentösen Behandlung umfassen u.a. nochmalige Akkupunktur (leider erfolglos), Ernährungsumstellung (15 Kilo abgenommen aber sonst erfolglos), Yoga, Chi Gong, Physiotherapie verschiedenster Arten, Hypnose (wirkt im Schmerzfall manchmal ganz gut) Cranio-Sakraltherapie (das Einzige, von dem ich momentan behaupten kann, dass es die Schmerzhäufigkeit etwas eindämmt.)

    Natürlich habe ich über die Jahre Beta-Blocker, Anti-Epileptika u.s.w. Als Prophylaxe gemacht – leider alles ohne Erfolg. Weiterhin hatte ich nochmals einen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik, allerdings mit dem Hinweis des Arztes, diesbezüglich sei ich austherapiert. (Hierzu muss ich sagen, dass ich natürlich auch eine große Anzahl von therapeutischen Sitzungen hinter mir habe, inklusive einer Psychoanalyse)

    Den einzigen Erfolg den ich in den letzten Wochen und Monaten vorweisen kann ist, dass meine Anschrift beim Notarzt vermutlich schon im Navi eingespeichert ist und er mich somit recht schnell findet ….. kleiner Scherz am Rande.

    Ansonsten ist es so, dass ich mittlweile schon so viele Triptane verschlissen habe, dass längst nicht mehr alle Sorten helfen und dass auch Mittel wie Novalgin oral nicht mehr anschlagen.

    Das bisher Letzte was ich momentan berichten kann ist, dass ich manchmal Naproxen prophylaktisch genommen habe, um für einen bestimmten Tag einsatzbereit zu sein. Leider musste ich nun feststellen, dass ich nach Einnahme dieses Medikamentes unglaubliche Muskelschmerzen im gesamten Kopf-, Gesichts- und Nackenbereich bekomme.

    Soweit der Stand der Dinge …. ich bin gespannt, wie meine Geschichte sich fortsetzen wird, und welche neuen „Freunde“ sich womöglich noch dazugesellen werden!

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Willkommen bei uns, liebes Schneggle. 🙂

    Hast Du das Gefühl, dass die Depression Dein Hauptproblem ist? Klinikaufenthalte fanden in der Vergangenheit wohl nur im psychosomatischen Bereich statt. Wie beurteilst Du das?

    Sonst würde ich Dir nämlich mal zu einem Aufenthalt in der Schmerzklinik Kiel raten. Du hast schon so viele Versuche hinter Dir, dass Dir ein gesamtes Konzept für Deine Erkrankungen wohl irgendwie noch fehlt.

    Hattest Du denn nach dieser Studie nur diesen einen weiteren Versuch mit der Akupunktur gestartet?

    Setzt Du Imigran Inject ein, um dem Notarzt auch die Chance zu geben, mal wieder andere Adressen anzufahren? 😉

    Nimmst Du Magnesium und Vitamin B2 ein?

    Liebe Grüße
    Betina

    Schneggle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 18

    Also die Migräne ist eindeutig die Erkrankung die mir mehr zu schaffen macht. Leider wurde ich bisher immer nur in Psychosomatische Kliniken geschickt, das liegt wohl auch daran, dass ich kein Fall für die Krankenkasse mehr bin sondern für die REntenversicherung. Aber ich bin wieder dabei einen neuen Antrag für eine Schmerzklinik zu stellen…. da ist aber noch nichts zurückgekommen.

    Akupunktur habe ich noch einmal drei Monate am Stück vor 4 Jahren versucht, hat aber leider nichts mehr gebracht. Da ich das ja selbst bezahlen muss, habe ich es dann wieder aufgehört.

    Imigran injekt habe ich noch nicht probiert, das ist sicherlich eine Idee. Jedoch hatte ich Imigran-Nasal und die normale Tablette und die haben jetzt zum Schluss nicht mehr gewirkt. Nun weiss ich nicht, ob es am Wirkstoff liegt oder ob ich injekt doch mal probieren soll.

    Heue habe ich mir Novalgin-Zäpfchen geholt, das hat mir letzthin der NOtarzt empfohlen …. der wollte wohl auch mal wieder einen anderen Patienten behandeln grins.

    Ja Magnesium nehme ich täglich 600 mg ein und dann habe ich noch eine spezielle Migräne Zusatznahrung, da sind die B2 Vitamine auch drin…..

    Ich glaub ich hab schon fast alles durch, Pestwurz, Q10 ….

    Liebe Grüsse von

    Schneggle

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Liebe Schneggle,

    all die Kuren und psychosomatischen Aufenthalte waren vielleicht für die Psyche und Verhaltenstherapie gut und richtig, aber haben die Migräne natürlich nicht beeinflussen können. Da ist schon eine spezialisierte Klinik wie die Schmerzklinik die richtige Adresse. Fordere mit Nachdruck und frag immer mal nach, wenn Du länger nichts hörst.

    Imigran Inject wirkt auch dann, wenn die anderen Sumatriptan-Produkte nicht, oder nicht mehr, wirken. Bei mir wirkt die Spritze hervorragen, die Tabletten überhaupt nicht. Den Spray kann ich wegen des schlechten Geschmacks nicht ertragen. Versuche unbedingt die Inject! Und zwar bevor Du die Novalgin-Zäpfchen testest. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Schneggle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 18

    So, jetzt habe ich es geschafft ….3 Tage Migräne sind überstanden. Bei mir ist es momentan sehr seltsam, die Migräne kündigt sich seit einigen Tagen mit einem ganz-Gesichts-Kopf-Nacken-Muskelschmerz an…. gegen diesen hilft nichts wirklich …. ich hatte ihn bisher in isolierter Form und er dauerte einen Tag und ging dann einfach von alleine Weg. Selbst höchste Magenesiumgaben halfen nichts. Nun hat er sich irgenwie an die Migräne angekoppelt, kommt heimlich nachts und morgens wache ich total kaputt und voller Schmerzen auf und kann dann abwarten, bis der SChmerz sich irgendwann auf einer Seite sammelt um dann zu einer ausgewachsenen Migräne zu werden. Heute habe ich es gegen 11.00 Uhr gemerkt und dann gleich ein Triptan, dieses hat nun gegen 15.00 Uhr gewirkt … 15.30 hätte ich einen „Notalltermin“ bei der Akupunktur gehabt … tja, wenn Arzttermine nur spät genug vergeben werden, dann erledigt sich manches von selbts, so wie heute bei mir ….

    Kennt ihr solche Art von Schmerzen und weiss jemand woher sie kommen könnten …. ich hätte sie gerne wieder los …

    Tini
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 73

    Hallo Schneggle,

    ich habe schon seit 30 Jahren Migräne und habe seit einigen Wochen immer vorher wahnsinnige Nackenschmerzen. Die sind sogar so heftig, dass mir hinterher tagelang der Nacken so was von schmerzt. Nach wenigen Stunden rumgequäle und Nacken massieren entpuppt sich das ganze dann als Migräne – und was für eine.

    Momentan bekomme ich Massagen für meinen Nacken, die tun auch echt gut. Müsste man viel öfter aufgeschrieben bekommen.

    Wieso meine Migräne sich plötzlich vom Schmerzverlauf so gedreht hat weiss ich auch nicht.

    Liebe Grüße Tini

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Diese Nackenschmerzen gehören zum Migränegeschehen dazu und lassen sich in aller Regel gut mit dem Triptan behandeln. Natürlich sollte man warten, bis die Migräneschmerzen beginnen.

    Das gesamte Schmerzsystem ist erschöpft durch die Schmerzerkrankung und Reize, die normalerweise nicht schmerzhaft sind, werden als Schmerz missinterpretiert. Daher die zunehmende Überempfindlichkeit und Schmerzen, wo eigentlich gar keine sein müssten.

    Durch eine Medikamentenpause und Verzicht auf Schmerzmittel während der Pause kann sich das Schmerzsystem wieder regenerieren und „normaler“ reagieren.

    Massagen verbessern nichts! Im Gegenteil werden weitere Reize gesetzt, die im Anschluss dann noch mehr Schmerzen machen. So angenehm sie im Moment auch zu sein scheinen, sie verschlechtern langfristig die Situation.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Tini
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 73

    Ehrlich Bettina?

    Meist du wirklich, dass es gar nicht so gut ist, wenn man auf diese tage-wochenlangen Nackenschmerzen auch noch Massage gibt? Im Übrigen bedeutet es für mich ja auch noch zusätzlichen Stress, weil ich ja zu den Terminen rennen muss.

    Letztes Jahr hatte ich 7 Monate! am Stück ganz heftige Nackenschmerzen (Verspannungen und seitl. am Kopf zogen die Schmerzen nach oben), ich bin sogar im MRT gewesen (ohne Befund), von Arzt zu Arzt gerannt, 3 Wochen lang 3 x tägl. Ibuprofen geschluckt (zusätzlich zu den vielen Triptanen), im Endeffekt wurde es, glaube ich, dadurch besser, dass ich mit Gerätetraining speziell für den Rücken angefangen bin. Jetzt mache ich immer noch ein Mal wöchentl. spezielles Rückentraining mit.

    Ich werde mir immer sicherer, dass ich meinen Körper ganz schnell „entgiften“ muss!

    Liebe Grüße
    Tini

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Ehrlich Tini! 😉

    Es werden immer wieder neue Reize gesetzt, die das Gehirn nicht adäquat verarbeiten kann. Folge – noch mehr Schmerzen, die Überempfindlichkeit steigt weiter an.

    Auch beim Rückentraining musst Du enorm aufpassen, im Schulter-/Nackenbereich so gut wie keine Übungen zu machen. Dies kann die Verspannung ebenfalls weiter steigern. Muskelaufbau auf bereits verspannte und überempfindliche Muskeln kann nicht funktionieren.

    Erstmal muss ein „Reset“, eine Medikamentenpause stattfinden, erst danach kann man langsam und sehr fein dosiert mit Muskeltraining an den „richtigen“ Stellen beginnen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Schneggle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 18

    Das heisst, ich darf das Triptan erst nehmen, wenn der Gesamtkopf-Muskelschmerz so nach 8 Stunden in eine Migräne übergeht …. ich sag Euch, ich geh echt am Stock, denn mit diesen zusätzlichen Schmerzen lieg ich ja noch länger flach als bisher und dann versuche ich zu schlafen und wenn ich dann aufwache, dann hat mich die Migräne am Wickel, das alles zu spät ist und die Triptane brauchen dann wieder nochmals weitere Stunden bis sie wirken … so geht der ganze Tag mit Schmerzen ins Land …. Ihr meint also Entgiftung? Kann ich das in jeder neurologischen KLinik machen lassen, denn Kiel ist ja von mir aus dem Schwabenland sehr weit weg ???

    LG

    Schneggle die heute etwas langsamer kriecht

    Conny
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1024

    Liebes Schneggle

    Ich bin auch aus dem Schwabenland in 2 Wochen nach Kiel und im Endeffekt ist es egal wie weit du hast.
    Mit dem Flieger von Stuttgart aus sind es genau 1 Stunde und 15 Minuten nach Hamburg und dann nochmal 1 Stunde mit dem Bus zu fahren.Ich denke das ist zu packen.

    Liebe Grüße Conny

    für die nix anderes als Kiel in Frage kam

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Liebes Schneggle,

    wie Conny schon schreibt, geht es um die für Dich passende Klinik und die ist nun mal in Kiel. 😉 Ich hatte gleich von Anfang an die richtige Wahl getroffen und die von mir am weitesten entfernte Klinik gewählt. Bin nämlich aus München. Bei der Gesundheit sollte nur das Beste gut genug für Dich sein. So, jetzt hör ich wieder auf mit der Werbung. 😉

    Wenn Du ganz unerträgliche Nackenschmerzen hast, frage doch Deinen Arzt mal nach einem Muskelrelaxans. Ganz selten und gezielt kann man sich damit nämlich auch mal helfen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Schneggle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 18

    Liebe Bettina,

    ich habe gestern mal nachgeschaut, welche Schmerzspezialisten von der Klinik Kiel bei uns empfohlen werden und dort werde ich mich nun erstmal vorstellen. Ich denke, dass die mir sicher genau sagen können, was gemacht werden muss. Wenn es dann heißt, ich muss in eine Klinik um zu Entgiften, dann werde ich mich sicherlich (nicht zuletzt aufgrund der „kurzen“ Anreise) in die Klinik Kiel einweisen lassen. (und das, obwohl ich wahnsinnige Flugangst habe und das bedeutet für mich echt eine Überwindung, alleine in ein Flugzeug zu steigen – ich seh mich schon mit einer Panikattacke als Begleiter fliegen).

    An Muskelrelaxans habe ich auch schon gedacht, aber wenn ich die Muskelschmerzen jetzt vor jedem Anfall habe, also 3 mal die Woche, dann darf ich die wahrscheinlich so oft nicht nehmen … oder? Alternativ habe ich schon an Schlafmittel gedacht, aber dann bin ich ja ganz weg vom Fenster …. und das gefällt mir gar nicht, da ich zwei Hunde zu Hause habe und die wollen doch mit mir raus …. grübelgrübel….

    Ich überlege und überlege hin und her, hin und her ….. aber nun mach ich einfach mal einen Schritt nach dem anderen.

    By the way, wie lange dauert denn in der Regel ein Aufenthalt in Kiel ….. ?

    LG

    Schneggle

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Liebes Schneggle,

    dass Du bereits 3 Tage vor der Attacke so starke Schmerzen hast, ist ungewöhnlich. Vielleicht versuchst Du es mal mit einem Muskelrelaxans für einige Tage und kommst im besten Fall mal raus aus der Dauerverspannung. Sie zählen mit in die 10er-Regel, daher könnte ein MÜK alleine schon daher drohen. Tizanidin (Sirdalud) wäre eher zu empfehlen, da die MÜK-Gefahr hier nicht so groß ist.

    Schlafmittel würde nur für die Nacht gehen, ist aber auch keine Lösung.

    Der Aufenthalt in Kiel ist in der Regel 14 Tage.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Susi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 494

    Hallo Schneggle,

    hier ist nochmal ein Schwabenmädel. Ich war schon zwei Mal in Kiel und habe mich garnienicht von der langen Anreise davon abhalten lassen, da hinzugehen 😉 Woher kommst du denn? (kannst mir das gern auch per PN schreiben, wenn du das hier nicht öffentlich machen möchtest) Ich komme aus der Nähe von Ulm und bin jedes Mal mit dem Zug nach Kiel gefahren. Fand ich weniger stressig als die Sache mit dem Flieger, und für mich war diese Art der Anreise auch nicht unbedingt zeitaufwendiger. Allerdings fahre ich auch sehr gerne Zug und bin überhaupt kein Freund von Inlandsflügen, muss meiner Meinung nach nicht unbedingt sein. Also, wenn du wirklich sehr unter Flugangst leidest, wäre der Zug vielleicht die bessere Wahl!

    Der Klinikaufenthalt dauert normalerweise zwei Wochen, die Reise lohnt sich also 😉

    Zu den Nackenschmerzen kann ich leider nix Schlaues beitragen 😉 Aber da findet sich bestimmt jemand…

    Liebe Grüße
    Susi

    PS: Ok, Bettina war mal wieder schneller 😀

    Conny
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1024

    Hallo Schneggle

    Ich hab gerade geschaut.Mit dem Zug wärst du ca. 8 Stunden unterwegs.
    Mit dem Flieger von dir aus mit Anfahrzeit …1,5 Stunden vorher da sein usw. ca 6 Stunden.
    Somit wäre der Zug wirklich auch eine Alternative für dich wenn du Flugangst hast.

    Ich selber fliege für mein Leben gern ..liebe gerade den Start besonders 😉 und die Zeit wo ich zum Flughafen gebracht werde zähle ich gar nicht mit weil ich da nicht alleine wäre wenns mir nicht gut ginge.
    Danach müßte ich dann noch eine gute Stunde im Flieger ausharren und eine Stunde im Bus ..ich rechne eben immer so falls es mir schlecht geht .

    Aber das muß jeder für sich selber so gestalten und aussuchen wie es am besten ist.
    Selbst 3 Stunden Flug würden mich nicht davon abhalten in die beste Klinik zu gehen .

    Liebe Grüße Conny

    Susi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 494

    Ach, ok, jetzt hab ich mal ins Schneggle-Profil geschaut und den Wohnort gefunden 😉 Zug macht dann in deinem Fall wirklich mehr Sinn, so viel länger dauert das nicht! Und ich sehe halt immer auch die ökologischen Aspekte bei Flügen, muss in vielen Fällen echt nicht sein! Außer man verträgt natürlich lange Zugfahrten wieder nicht so gut, bei uns „Kranken“ muss man das nochmal anders sehen.

    Ansonsten fliege ich übrigens auch sehr sehr gern, ich mag die Landung am liebsten 😉 Aber eben aus Umweltgründen versuche ich so weit wie möglich darauf zu verzichten…

    Liebe Grüße
    Susi

    Schneggle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 18

    Hallo Ihr Lieben,

    ich hatte nun eine kurze Migränepause, war auch mal dringend notwendig. Nun habe ich heute einen Anfall in der Nacht bekommen und als ich es richtig bemerkte,gegen 6.00 Uhr, ein schnell wirksames Triptan eingenommen. Nun gegen 14.00 Uhr merke ich schon wieder leichte ‚Schmerzen und habe nun noch ein Allegro hinterhergejagt. Nun meine Frage: ist das nun als ein Medikament zu berechnen oder sind das bereits 2?. Ich hab das gemacht, weil ich ja weiss, das es bei mir immer 3 Tage anhält, die lananhaltenden aber immer über 4 Stunden brauchen, bis sie wirken. Nun dachte ich, auf diese Art hab ich eine kürze Schmerzphase auszuhalten bei ggf. nur einer Medikamentenberechnung. Liege ich da richtig?

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Liebe Schneggle,

    Deine Rechnung stimmt! 🙂 Es zählt als ein Behandlungstag und da ist es egal, wie viele Medikamente Du einnimmst.

    Allerdings würde ich es an Deiner Stelle in Zukunft anders machen. Wenn Du frühmorgens behandeln musst und noch im Bett bleiben kannst, dann nimm doch gleich eine Allegro, sodass Du die Substanzen im Laufe des Tage nicht mischen musst. Vielleicht reicht die ja dann auch. Musst Du gleich fit sein, klappt das natürlich nicht.

    Liebe Grüße
    Bettina

Ansicht von 19 Beiträgen - 1 bis 19 (von insgesamt 19)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.