Vorstellung Lisa123

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  • Bettina Frank – Admin
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    Liebe Lisa,

    … und noch nie erlebt hat, dass die Attacken nach ein paar Tagen mit hohem Fieber einhergehen und dass ihm meine Migräneattacken Angst machen.

    Fieber im Zusammenhang mit Attacken kommt schon mal vor, aber hohes Fieber eher selten. Kann also auch mal Zufall sein, dies auch bedenken. 😉

    und in zwei Monaten will er dann mit mir überlegen, ob wir Topiramat dazu nehmen. Allerdings hat er da eigentlich auch Bedenken, weil das wohl häufig zu einer starken Gewichtsabnahme führt.

    Topamax kommt oft mit sehr vielen Nebenwirkungen daher, Gewichtsabnahme ist nur eine von vielen. Trizyklische Antidepressiva will er Dir wegen Deines jugendlichen Alters nicht geben, Topamax schon? 😉 Also da würde ich schon mal protestieren, denn Topamax sollte eher als Ausweichprophylaxe gesehen werden, wenn sonst keine anschlägt und die Migräne sehr aggressiv mit vielen Auren verläuft.

    Aber sonst scheint er sich doch um Dich zu bemühen, oder? Klar kann man wechseln, wenn es gar nicht geht, aber vielleicht kommt Ihr doch noch zusammen auf einen grünen Zweig? Nicht immer gehts nach einem Wechsel besser weiter. 😉

    Aber jetzt erst mal gute Erholung.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Lisa123
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    Liebe Bettina,

    Fieber im Zusammenhang mit Attacken kommt schon mal vor, aber hohes Fieber eher selten. Kann also auch mal Zufall sein, dies auch bedenken.

    Das dachte ich auch immer. Allerdings habe ich bei schweren und lagen Attacken ausnahmslos immer nach ein paar Tagen ziemlich hohes Fieber. Wäre schon ein komischer Zufall, aber kann sicher auch sein. Ist eigentlich ja auch egal woher es kommt.

    Topamax kommt oft mit sehr vielen Nebenwirkungen daher, Gewichtsabnahme ist nur eine von vielen. Trizyklische Antidepressiva will er Dir wegen Deines jugendlichen Alters nicht geben, Topamax schon? Also da würde ich schon mal protestieren

    Ohjee gut zu wissen, dann werde ich rechtzeitig protestieren 😀

    Aber ja, du hast recht. Er ist wirklich sehr bemüht. Ich war einfach nur etwas genervt davon, dass er mir ewig erzählt hat, dass ER Angst vor MEINEN Migräneattacken hat. Aber nach ein paar Stunden Schlaf und der Feststellung, dass es meinen Kopf offenbar nicht gestört hat, dass ich den halben Nachmittag verschlafen habe, sieht die Welt gleich schon wieder besser aus. 🙂
    Da ich auch nur sehr ungerne zu neuen „fremden“ Ärzten gehe werde ich die Zeit wohl eher nutzen, um mich zu informieren und einzulesen und mich dann in zwei Monaten besser vorbereitet nochmal mit ihm unterhalten 🙂

    Liebe Grüße
    Lisa

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28006

    Liebe Lisa,

    Ich war einfach nur etwas genervt davon, dass er mir ewig erzählt hat, dass ER Angst vor MEINEN Migräneattacken hat.

    Ja, kann ich verstehen. Aber es könnte auch eine Art der Empathie sein, „anders“ ausgedrückt. Vielleicht klappt es tatsächlich besser mit der Zeit, wenn Du gut informiert in die Sprechstunde gehst und gezielt mit ihm zusammen abarbeitest. 🙂

    Das Fieber notiere immer sorgfältig im Kopfschmerzkalender, so kannst Du am besten selbst einen eventuellen Zusammenhang herstellen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Lisa123
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    Beitragsanzahl: 38

    Liebe Bettina,
    das werde ich tun 🙂

    BIn leider schon wieder mit einem akuten Problem hier 🙁 . Habe seit heute Mittag lieder schon wieder eine Attacke, die bisher völlig unbeiendruckt vin Vomex, Imigran inject und auch dem Ascotop Nasenspray. Erstmal geht’s jetzt wieder ins Bett und ich hoeffe, dss sie alleine wieder verschwindet. Kann ich sonst noch irgendwie verhindern, dass es am Ende wieder so eskaliert? Außer ruhig bleiben und „abwarten“? Wenn die Triptane nicht wirken bin ich immer so planlis 🙁

    Sorry schon mal für eventuelle „Unlesbarkeit“. Ich kann gerade so schlect auf den Bildschirm gucken (und denken auc niht so richtgi), wollte aber diesmal doch lieer rechtzeitig nachfragen, ob ihr einen schlauen Rat habt 🙂

    Ganz liebe Grüße und hoffentlich einen besseren Abend!

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28006

    Liebe Lisa,

    hilfreich könnte noch Diazepam sein, wenn Du es im Haus hast oder einige Tropfen eines trizyklischen Antidepressivums, was Dir der Arzt ja leider nicht verschreiben will. Vomex könntest Du noch höher dosieren, sonst wäre noch Novalgin möglich. Oder Naproxen, Ibuprofen …

    Manche Attacken sprechen auf das Triptan nicht an, dann können Schmerzmittel weiterhelfen. Am besten vorher noch ein Antiemetikum, falls im Magen-/Darmbereich schon alles steht.

    Ich drück die Daumen, dass es mit viel Ruhe und Vomex nicht so schlimm wird – gute Besserung!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Lisa123
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    Guten Morgen,
    eigentlich wollte ich mich gestern gleich noch für deine schnelle Hilfe bedanken, liebe Bettina, aber ich mochte nicht mehr schreiben. Also jetzt erstmal ein umso herzlicheres DANKE.
    Ihr schreibt doch hier mit Sicherheit alle nicht immer migränefrei, wie gelingt es euch denn dann lange sinnvolle Texte zu verfassen ohne so einen Buchstabensalat anzurichten? 😉

    Auf die Idee es mit einfachen Schmerzmitteln zu versuchen war ich doch tatsächlich gar nicht gekommen. Gestern Abend war es dann doch schon wieder zu spät überhaupt etwas im Magen zu behalten, aber gegen frühen morgen ist es mir dann gelungen Domperidon, Ibuprofen und noch eine Dröhnung Vomex zu nehmen, was mir dann auch ein paar Stündchen Schlaf gebracht hat.
    Diazepam habe ich auch noch da, habe ich mich aber nicht getraut dann auch noch zu nehmen. Die Schmerzen sind längst nicht weg, aber im Moment einigermaßen erträglich, allerdings habe ich das sichere Gefühl, dass sie noch richtig wieder durchkommen werden. Ergibt es Sinn es dann nochmal mit einem Triptan zu versuchen oder lieber bei Vomex, Ibuprofen,…bleiben? Nachdem ich nu schon dreimal in zwei Monaten im Krankenhaus geladnet bin habe ich jetzt doch irgendwie Angst, dass es doch noch wieder eskaliert. Auch wenn ich weiß, dass mir Angst nicht weiterhilft.
    Immerhin ist der Februar fast vorbei, vielleicht wird der März ja besser! Ich wünsche es jedenfalls allen, die sich auch durch einen schlechten Februar gekämpft haben (scheinen ja einige gewesen zu sein) und allen anderen natürlich auch 😉

    heika
    Teilnehmer
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    Jeder reagiert anders, liebe Lisa.
    Ich kann mir „normaler“ Migräne immer noch am PC sitzen und schreiben, nicht jedoch bei einer „Tsunami-Attacke“. Es hängt auch stark vom Grad der Übelkeit ab, was noch geht und was nicht. Bei anderen ist während der Attacke ein Bildschirm unerträglich, jeder halt, wie er kann. 🙂

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28006

    Liebe Lisa,

    mach jetzt lieber mit Schmerzmitteln und durchaus auch mit Diazepam weiter. Du bleibst ja hoffentlich zu Hause, denn mit sedierenden Mitteln ist man nicht verkehrstüchtig, aber das wird Dir ja auch klar sein.

    Triptane helfen in so einem späten Stadium meist nicht mehr, da sie keine Schmerzmittel sind. Sie verhindern u. a. die weitere Ausschüttung entzündungsfördernder Neurotransmitter. Prof. Göbel brachte mal ein anschauliches Beispiel: Wenn die Badewanne schon übergelaufen ist, bringt es kaum mehr einen Effekt, jetzt noch den Wasserhahn abzudrehen. 😉 Die Neurotransmitter sind schon im Blut und richten ihr „Unheil“ an. Dann besser mit schmerzlindernden Substanzen weitermachen, so hat man mehr Effekt.

    Da die Schmerzen noch im Hintergrund lauern, könntest Du jetzt schon Vomex oder Diazepam nehmen, auch Domperidon. Kommt doch noch was durch, erneut Ibuprofen, Novalgin ginge auch.

    Ich schreibe sehr oft mit Migräne. Würde ich das nicht tun, könnte ich das Führen von Headbook und der Migräne Community gleich sein lassen. 🙂 Ich kann nur bei starker Aura nicht schreiben oder bei Tsunami-Attacken – aber das wird sicher bei allen anderen auch so sein. Ich habe einen wundervollen iMac, der nicht flimmert, die Helligkeit kann ich mir so einstellen, wie es für mich passt, so dass ich auch mit Attacken schreiben kann.

    Dir jetzt schnelle Besserung und liebe Grüße
    Bettina

    Lisa123
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 38

    Faszinierend wie schnell man hier immer hilfreiche Antworten bekommt. Danke euch 🙂
    Das Beispiel gefällt mir, klingt logisch. Dann gibt es jetzt Diazepam und im Zweifelsfall wieder Ibuprofen.

    Du bleibst ja hoffentlich zu Hause, denn mit sedierenden Mitteln ist man nicht verkehrstüchtig, aber das wird Dir ja auch klar sein.

    Ja, das ist mir klar 😉 Ich bleibe ganz ruhig und geduldig (nicht gerade meine Stärke) Zuhause und versuche meinem Kopf mal die Ruhe zu geben, die er offenbar im Moment braucht.

    Ich schreibe sehr oft mit Migräne. Würde ich das nicht tun, könnte ich das Führen von Headbook und der Migräne Community gleich sein lassen.

    Das habe ich mir fast gedacht. Beeindruckend, wie du das schaffst 😉

    Liebe Grüße und danke, schnelle Besserung wäre schön 🙂

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28006

    Das habe ich mir fast gedacht. Beeindruckend, wie du das schaffst ?

    Vor Attacken gibts allerdings immer üblen Buchstabensalat, da funktioniert die Motorik nicht mehr und ich krieg beim Tippen die Reihenfolge nicht mehr hin. Da muss ich jedes einzelne Wort dann extra korrigieren. In solchen Zeiten halte ich mich dann so kurz wie möglich mit meinen Kommentaren. 🙂

    Lisa123
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 38

    Guten Abend,
    heute wieder ohne Buchstabensalat 😉

    Diese Attacke scheint zum Glück nicht so zu eskalieren, auch das Erbrechen ist weg (solange ich mich nahezu nicht bewege jedenfalls). Sodass ich eigentlich froh sein sollte, immerhin ist es mir so möglich Domperidon, Ibuprofen, Diazepam oder Vomex überhaupt im Magen zu behalten und es scheint auch da anzukommen, wo es hinsoll. Es ist auch erst der dritte Tag und diesmal ohne durchgängiges Erbrechen (wie ich es sonst oft habe), also eigentlich kein Grund zu jammern.
    Allerdings machen diese Schmerzen mich gerade fertig. 🙁 Eigentlich kann ich auch starke Schmerzen zumindest eine Weile ganz gut aushalten, aber ich habe das Gefühl, mich von der letzten Attacke noch gar nicht erholt zu haben und irgendwie fehlt jetzt plötzlich die Kraft diese furchtbaren Schmerzen einfach zu ertragen.
    Mit Ibuprofen und Diazepam werden die Schmerzen kurzfristig etwas erträglicher, aber kaum lässt die Wirkung nach sind sie mit aller Macht zurück. Und den Monat gleich schon mit tagelanger Schmerzmitteleinnahme und Diazepam zu starten war doch eigentlich auch nicht mein Plan.

    Ich hoffe, für euch startet der Monat besser 🙂

    susahund
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 134

    Liebe Lisa,

    mir geht es gerade ähnlich, mit sehr langen Attacken mit dauerndem Erbrechen.
    Wenn ich was im Magen behalte und das Triptan nicht richtig gewirkt hat, hilft mir manchmal Novalgin 500mg, davon zwei Stück, also 1000 mg. Manchmal kann ich einen vor sich hin wummernden Anfall damit beenden. Novalgin hilft mir sonst alleine nicht, nur bei einem schlecht wirkenden Triptan oder gegen Ende eines schlimmen Anfalls.

    Ich dachte auch immer ich bin „hart im Nehmen“ und habe das alles irgendwie trotzdem aushalten können. Nach zwei Jahren Daueranfällen hat sich meine Leidensfähigkeit sehr verändert, meine geplante Medikamentenpause musste ich abbrechen, ich hab es einfach nicht geschafft.
    Inzwischen versuche ich mich nicht zu grämen, es ist jetzt gerade so, ich kann es nicht ändern, habe alles versucht, Tablettentage hin oder her. Seitdem ich das so akzeptiert habe fühlt es sich zumindest schon nicht mehr so schlimm an ?

    Liebe Grüße und gute Besserung!!
    Susahund

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28006

    Liebe Lisa,

    Mit Ibuprofen und Diazepam werden die Schmerzen kurzfristig etwas erträglicher, aber kaum lässt die Wirkung nach sind sie mit aller Macht zurück. Und den Monat gleich schon mit tagelanger Schmerzmitteleinnahme und Diazepam zu starten war doch eigentlich auch nicht mein Plan.

    Planen kann man zwar, aber dann kommt halt oft das Leben dazwischen. 😉 Es ist sicher bald vorbei und Diazepam bewirkt auch, dass die überaktiven Nervenzellen wieder etwas runterfahren. Vomex kann auch noch mithelfen, damit sich alles weiter beruhigt und wird auch weitere Übelkeit verhindern können. Ich drück die Daumen, dass Du diese Phase ganz bald überstanden hast.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Lisa123
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 38

    Liebe Susahund,
    danke dir für deine Antwort. Novalgin habe ich vor Jahren zuletzt genommen und habe es auch als relativ wirkungslos in Erinnerung, aber wäre dann ja auf jeden Fall noch einen Versuch wert.

    Inzwischen versuche ich mich nicht zu grämen, es ist jetzt gerade so, ich kann es nicht ändern, habe alles versucht, Tablettentage hin oder her.

    Das ist bestimmt viel wert, wenn einem das wirklich so gelingt. Mich ärgert es im Moment immer so, wenn es so gar nicht so läuft wie es soll. Aber der Ärger bringt mich ja natürlich auch nicht weiter.

    Liebe Grüße und dir auch gute Besserung!

    Liebe Bettina,
    auch dir wieder vielen Dank für deine lieben Worte 🙂

    Planen kann man zwar, aber dann kommt halt oft das Leben dazwischen.

    Ohja, das stimmt wohl! Vielleicht sollte ich am besten gar nichts mehr planen im Moment, dann kann ich mich auch nicht ärgern, dass es sowieso nicht klappt 😉

    Ansonsten habe ich allerdings eher das Gefühl, dass das Leben in letzter Zeit eher völlig an mir vorbeiläuft. Und irgendwie schwindet die Kraft im Moment so. Früher war ich wenigstens wenn eine Attacke vorbei war sofort wieder munter und unternehmungslustig und habe die schmerzfreie Zeit umso mehr genossen. In letzter Zeit bin ich die 1-2 migränefreien Tage zwischen den Attacken hauptsächlich gerädert und erschöpft. Und bevor die Kraft wiederkommen könnte kommt auch schon wieder die nächste Attacke.

    Jetzt gibt es erstmal nochmal Vomex und dann hoffe ich weiter, dass wenigstens diese Attacke bald ein Ende hat.
    Hoffentlich kommen auch irgendwann mal wieder bessere Phasen.

    Immerhin ist die Stimmung heute wieder etwas besser als gestern, trotz eigentlich unveränderten Schmerzen 🙂

    Ganz liebe Grüße von einer trotzdem langsam etwas verzweifelten Lisa

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28006

    Liebe Lisa,

    lange Schmerzphasen zermürben und nehmen sehr viel Kraft. Es ist normal, dass Du Dich jetzt so fühlst. Aber dann kommen wieder die besseren Zeiten und man vergisst diesen Mist recht schnell wieder. So sind die Menschen gemacht und das ist gut so. 🙂

    Alles Liebe, halte noch durch, kann nicht mehr lange dauern.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Lisa123
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 38

    Eigentlich wollte ich heute noch einen fröhlicheren Beitrag schreiben, da es dem Kopf besser ging. Allerdings hat mich vorhin die Nachricht erreicht, dass meine Patentante im Krankenhaus liegt und es wohl nicht gut aussieht. Jetzt bin ich das erste Mal seit Jahren wieder auf dem Weg in meine Heimatstadt auch wenn ich weiß, dass ich sowieso nichts tun kann, ich bin nicht mal verwandt mit ihr. Aber Zuhause sitzen und warten war einfach unerträglich. Sie war immer „Familie“ für mich. Der einzige Mensch den ich wirklich noch als Familie bezeichnen würde.
    Ich glaube im Moment stehe ich völlig unter Schock, aber ich wollte mich hier trotzdem nochmal für die ganze Hilfe der letzten Tage bedanken!

    Lisa123
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 38

    Sie hat es nicht geschafft. Ich kann es immernoch nicht glauben, will ich auch gar nicht. Vorgestern war sie noch kerngesund und gestern Abend tot. Sie fehlt mir jetzt schon so unglaublich.

    Aber darum geht es in diesem Forum nicht. Was ich hier eigentlich sagen bzw fragen wollte: Ich habe heute Nacht gegen 4 Uhr Imigran Injekt gespritzt. Gestern war ich fast schmerzfrei, heute Nacht hat die Attacke mich dann mit voller Wucht erwischt, ließ sich aber einigermaßen stoppen (jedenfalls das Erbrechen, Schmerzen blieben, aber auszuhalten). Vorhin dann das gleiche nochmal und zwei Stunden später eine Naproxen hinterher. Ich befürchte, damit komme ich aber immer noch nicht über den Tag. Wie schlimm wäre es ein drittes Mal innerhalb von 24 Stunden zu spritzen? Ist das im Ausnahmefall mal „in Ordnung“ oder sollte man es definitiv vermeiden? Die Attacke wundert mich jetzt gerade gar nicht und die Schmerzen im Kopf sind auch gerade die deutlich „angenehmeren“ Schmerzen. Aber eskalieren darf es trotzdem heute nicht, ich muss noch etwas funktionieren. Vomex und Diazepam sind damit auch raus.

    Liebe Grüße von einer unendlich traurigen Lisa

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28006

    Ach das tut mir unsagbar leid, liebe Lisa. 🙁 Sind gerade viel zu viele schlechte Nachrichten, ich drück Dich mal.

    Es ist im Ausnahmefall ok, also ich mache das immer wieder mal, wenns sein muss. Sonst wäre auch noch Domperidon möglich, das die Übelkeit nimmt und nicht müde macht.

    Schnelle Besserung und erhole Dich erst mal von dem Schock.

    Alles Liebe,
    Bettina

    Lisa123
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 38

    Liebe Bettina,

    ganz lieben Dank für die schnelle Antwort!

    Sind gerade viel zu viele schlechte Nachrichten, ich drück Dich mal.

    Ich habe eben erst kurz mal quer gelesen, tut mir Leid, das mache ich sonst eigentlich bevor ich selber schreibe. Scheint auch für dich ein sehr trauriger Tag gewesen zu sein, da drücke ich dich doch gleich mal zurück.

    Liebe Grüße
    Lisa

    Lisa123
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 38

    Guten Morgen,

    ich hatte dann gestern tatsächlich gegen Abend noch ein drittes Mal gespritzt und Domperidon genommen. Und eine Stunde später waren Erbrechen und unerträgliche Kopfschmerzen trotzdem mit aller Macht wieder da. Wo sind nur die Zeiten hin in denen Imigran Injekt jede Attacke sicher gestoppt hat?

    Irgendiwe ist es mir trotzdem gelungen heute früh morgen so in den Zug nach Hause zu steigen, wie geplant. Hatte definitiv schon angenehmere Zugfahrten, aber bin angekommen.

    Vor knapp 3 Stunden sind die Schmerzen dann auf die linke Seite gewandert, gewittern da vor sich hin, aber damit hat sich auch das Erbrechen gelegt.
    Habe dann ziemlich direkt wieder Domperidon und Ibuprfen genommen, in der Hoffnung, die Schmerzen wenigstens kurzfristig wieder in den Griff zu bekommen. Die bleibt allerdings auch bisher nahezu wirkungslos (vielleicht sind die Schmerzspitzen gerade etwas erträglicher, da bin ich mir nicht so sicher, ob das daher kommt).

    Vielleicht wäre Novalgin nachher noch einen Versuch wert (vorausgesetzt das Erbrechen bleibt weg), allerdings möchte ich auch eigentlich nicht andauernd Medikamente nehmen, wenn sie sowiso nicht wirken.

    Allerdings werde ich Mittwoch zur Beerdigung wieder hinfahren und da auch auf meine Familie treffen, also irgendwie ein doppeltbelastendes Ereignis.
    Ich würde es mir aber nicht verzeihen, wenn ich nicht hin kann.
    Also jetzt die große Frage: Wie gelingt es mir die Migräne soweit im Griff zu behalten, dass sie bis Mittwoch nicht völlig eskaliert und sich auch im Zweifelsfall Mittwoch so verhält, dass ich noch funktioeren kann?
    Ich weiß, dass es kein Wundermittel gibt, meine Akutmedikation scheint im Moment grundsätzlich eher wirkungslos zu sein und sedieren kann ich nur, wenn ich auf dem Sofa/im Bett bleiben kann und möchte ich auch eigentlich nicht.
    Es käme mir falsch vor die Trauer mit zu „sedieren“, auch wenn es gerade etwas sehr verlockendes hätte.
    Aber nur zu hoffen, dass es nicht so schlimm wird, kann doch auch nicht die Lösung sein.

    Es wäre schon alles so schwer erträglich ohne Migräne, kann der blöde Kopf nicht in solchen Situationen wenigstens einfach mal kurz Ruhe geben?!

    Dass man auf Hobbies verzichtet, die man eigentlich geliebt hat, Verabredungen dauernd absagt und und und ist ja das eine, aber es kann doch nicht sein, dass die Migräne mir auch noch die Möglichkeit nimmt, mich von dem einzigen Menschen, der seit meiner Kindheit konstant einfach „da“ war, zu verabschieden.

    Liebe Grüße
    Lisa

    P.S. Sorry für die vielen Absätze, die brauche ich heute eher optisch als inhaltlich.

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5651

    Liebe Lisa,

    deine Absätze sind wunderbar! Machen das Lesen viel leichter.

    Da kommt ja grad einiges Schwere bei dir zusammen. Ich fühle wirklich mit dir!

    Ich schreibe hier einfach mal auf, wie das Ganze bei mir persönlich laufen würde:
    Ich selber würde jetzt sedieren. Die Abschiedsschmerzen werden dadurch nur aufgeschoben, du „übergehst“ nichts. Sie sind massiv da, sie werden auch noch länger da sein und du wirst die Zeit und Kraft zum Verarbeiten bekommen. Wichtig ist, dass du bei der Beerdigung dabei sein kannst. Dieses ganz bewusste Abschiednehmenkönnen mit anderen zusammen, denen dieser Mensch auch etwas bedeutet hat, ist für die Seele sehr wichtig. Das würdest du später sicherlich bereuen, wärst du nicht dabei, es würde dir etwas fehlen.

    Bei mir wirkt in einem Status ab ca. dem 4. Tag kein Medikament mehr so richtig. Schon oft probiert, es brachte nichts und ich ärgerte mich hinterher über Medi-Einnahmetage, die nichts gebracht haben. Also sediere ich nun in dieser Zeit und nehme nach 2 bis 3 Tagen wieder ein Medi, das dann in der Regel auch wieder greift.
    In würde am Tag der Beerdigung alles zusammen einschmeißen, falls überhaupt nötig, also etwas für den Magen, Triptan und Naproxen.

    Selber habe ich es jedoch schon oft erlebt, dass in Extremsituationen die Migräne weg bleibt. Unser Körper produziert dann dermaßen viel Stresshormone, Cortisol ist eines davon, und das wirkt bekanntlich entzündungshemmend. Eine Beerdigung eines geliebten Menschen ist ein Ausnahmezustand, unser Körper fokussiert sich dann oft auf das Wesentliche.

    Wenn es irgendwie geht, sieh deinem Schmerzzustand an diesem Tag gelassen entgegen. Du wirst es dann sehen, wie es ist. Ich erinnere mich an einen Beitrag vor einiger Zeit, als eine junge Mutter Angst hatte, am Tag der Geburt Migräne zu haben. Sie hatte dann keine, auch da funktionierte der Körper für das Wesentliche.

    Die Bedenken wegen des Zusammentreffens mit deiner Urpsrungsfamilie kann ich gut verstehen. Was spricht dagegen, an dem Treffen danach nicht teilzunehmen? Vor allem, wenn es dir nicht gut geht. Es sei denn, du möchtest gerne auch andere Menschen treffen, die du sonst kaum siehst.
    Ich bin an solchen Tagen immer derart traurig im Herzen, dass ich sowieso lieber meine Ruhe hätte, anstatt hinterher noch zusammenzusitzen und viel zu reden.

    Ganz lieber Gruß
    Heika

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7468

    Liebe Lisa,
    deine Belastung im Moment ist ja wirklich nur extrem schwer zu ertragen, das tut mir sehr Leid.

    Das Imigran Inject wirkt ja immer nur sehr kurz, so dass ich, entgegen den Empfehlungen der Hersteller, immer ein 2. anderes Triptan hinterhernehme plus, wenn’s sehr schlimm ist, Naproxen. Ich nehme dann das Almogran, aber auch andere Mittel mit längerer Wirkung als Sumatriptan sind da möglich.
    Wäre das für dich für die nächsten Tage eine Möglichkeit?

    Und ich würde auch, wie Heika schreibt,ein bisschen sedieren, macht die ganze Geschichte etwas leichter und die Trauer kommt sicher nicht zu kurz. Nur nach der Beerdigung dann nicht immer weitermachen.

    Ich denke an dich,
    Julia

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 547

    Liebe Lisa,

    mir erleichtern deine Absätze ebenso das Lesen!

    Auch mein Mitgefühl hast du, ich schicke dir mal gedanklich eine riesige Portion Kraft für die nächsten Tage!!!

    Ich würde es auch so machen, wie du, liebe Heika, es schreibst. Ob das jetzt im Sinne der Regeln ist, ist in deiner Situation erst einmal zweitrangig. Schau, dass du dir mit dem hilfst, was deiner Erfahrung nach das Beste für dich ist und die größte Chance bietet, die nächsten Tage wenigstens einigermaßen zu überstehen. Die Last, die jetzt trägst, wäre sonst einfach zu groß!

    Mir hilft in einem Zustand permanenter, nicht enden wollender Schmerzen eine Stoßtherapie mit Cortsion (3 Tage je 100 mg). Ich weiß, dass es auch dafür Regeln gibt, aber es gibt Situationen, in denen es schlicht und einfach nicht anders geht. Vielleicht ist das auch noch eine Option für dich.

    Ich drück dich!
    Katrin

    Lisa123
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 38

    Erstmal ganz ganz lieben Dank für eure lieben und unglaublich hilfreichen Antworten!

    Liebe Heika,

    ja, ich würde es mit Sicherheit bereuen, wenn ich nicht zur Beerdigung kann. Das steht auch eigentlich nicht zur Debatte, irgendwie muss das gehen.

    Sie sind massiv da, sie werden auch noch länger da sein und du wirst die Zeit und Kraft zum Verarbeiten bekommen.

    Ohja, die werden noch sehr lange da sein, vermutlich auf eine Art für immer. Die Tränen laufen auch unaufhaltsam.

    Klingt interessant, dass die Migräne sich in Extremsituationen oft zurückhält. Vielleicht habe ich ja dahingehend Glück, auch wenn ich es mir im Moment schwer vorstellen kann.

    Bis dahin zu sedieren ist dann aber vielleicht doch nicht so eine schlechte Idee.

    Ich werde es nicht vermeiden können meiner Familie zu begegnen, aber du hast Recht, vielleicht kann ich es etwas „abkürzen“ und schon früher wieder zurückfahren. Werde ich nochmal drüber nachdenken oder im Zweifelsfall auch spontan entscheiden.

    Liebe Julia,

    Ich nehme dann das Almogran, aber auch andere Mittel mit längerer Wirkung als Sumatriptan sind da möglich.
    Wäre das für dich für die nächsten Tage eine Möglichkeit?

    Ich habe an Mitteln mit theoretisch längerer Wirkung im Moment nur Formigran noch da. Habe da allerdings noch nie überhaupt eine Wirkung gespürt. Habe ich in Kombination mit Imigran Injekt allerdings auch noch nie ausprobiert. Wäre dann aber ja vielleicht einen Versuch wert. Dann das ganze aber ohne Naproxen noch oder?

    Liebe Katrin,

    Schau, dass du dir mit dem hilfst, was deiner Erfahrung nach das Beste für dich ist und die größte Chance bietet, die nächsten Tage wenigstens einigermaßen zu überstehen.

    Ich bin im Moment sowieso so planlos weil dauernd nichts mehr richtig wirkt und die Attacken sich irgendwie auch immer ändern, das machts jetzt gerade besonders schwer zu entscheiden, was ich am sinnvollsten ausprobiere.

    Mir hilft in einem Zustand permanenter, nicht enden wollender Schmerzen eine Stoßtherapie mit Cortsion (3 Tage je 100 mg). Ich weiß, dass es auch dafür Regeln gibt, aber es gibt Situationen, in denen es schlicht und einfach nicht anders geht. Vielleicht ist das auch noch eine Option für dich.

    Cortison ist leider raus, hatte ich vor knapp 2 Wochen erst 3 tagelang und im Januar auch schon per Infusion.

    Danke euch!!! Da bin ich doch immerhin schon etwas zuversichtlicher, dass das irgendwie klappt. Und bin auch nicht mehr so abgeneigt doch erstmal wieder zu sedieren.

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28006

    Liebe Lisa,

    nur ganz kurz, Du wurdest ja schon allerbestens betüttelt. 😀 Absätze sind klasse! Sie erleichtern das Lesen und sind gerade für uns Migräniker das A und O. Oft muss ich bei Vorstellungsbeiträgen extra Absätze einbauen, da ich sie sonst gar nicht lesen kann.

    Sonst noch alles Gute – Du schaffst das. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7468

    Liebe Lisa,

    glaub mir, jede, auch die schlimmste Trauer lässt irgendwann nach und verwandelt sich ganz sicher in ein liebevolles Denken an die verstorbene Person. Konnte ich mir früher auch überhaupt nicht vorstellen. Erstmal hilft es ganz sicher, zu weinen, anstatt die Tränen zu unterdrücken.

    Ich habe übrigens weder bei Naratriptan noch bei Almotriptan ohne die Spritze vorher eine Wirkung. Ich hau auch glatt noch Naproxen hinterher, wenn’s sein muss.
    Das ist sicher so kein gutes Vorgehen bei jeder Attacke. Probier es lieber morgen schon Mal aus. Nach der Beerdigung können wir gerne noch Mal darüber zusammen nachdenken. Ich habe da vielleicht noch eine Alternative für dich.

    Du schaffst das, du bist so stark ? !

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 5 Monate von  Julia.
    Lisa123
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 38

    Guten Morgen,

    ich wollte mich nochmal ganz lieb für eure Hilfe bednaken!

    Ich hatte Montag dann doch noch sediert. Dienstag und gestern waren dann doch nur mit einer Mischung aus Imigran Injekt, Formigran, Domperidon und Naproxen irgendwie auszuhalten. Dass das die absolute Ausnahme bleiben sollte ist mir klar, aber es hat in dem Fall seinen Zweck erfüllt.

    Jetzt bleibt mir wohl nicht mehr viel anderes als auszuhalten und zu hoffen, dass mein Kopf sich irgendwann auch wieder beruhigt, oder?
    Gestoppt kriege ich die Attacke ja offenbar sowieso nicht.
    Triptane oder Schmerzmittel alleine bleiben auch wirkungslos und Sedieren möchte ich jetzt nicht mehr. Die Schmerzen wechseln komischerweise bei dieser Attacke (kenne ich so eigentlich nicht) alle 1-2 Tage die Seite. Wenn sie auf die linke Seite wechseln hört auch das Erbrechen bisher immer wieder auf, sodass ich immerhin im Moment nicht im tagelangen Dauererbrechen lande.

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter, ich komme gegen die Migräne in letzter Zeit einfach nicht mehr an.
    Mir fehlt auch jetzt ehrlich gesagt gerade die Kraft, überhaupt irgendwas dagegen zu unternehmen.

    Dass es mir im Moment auch migränemäßig echt beschissen geht wundert mich überhaupt nicht. Wäre die Migräne nicht in letzter Zeit auch schon so schlecht gewesen, wäre ich sicher, dass irgendwann auch dahingehend wieder eine bessere Phase kommt. Jetzt habe ich aber Angst, dass das nu alles erstrecht zu viel für meinen Kopf ist und sich von alleine nicht wieder beruhigt und die Migräne so bleibt und die Attacke überhaupt nicht wieder aufhört.

    Am Liebsten würde ich mich einfach eine ganze Weile im Bett verkriechen. Allerdings habe ich Angst, dass ich die Migräne irgendwann überhaupt nicht mehr in den Griff bekomme, wenn ich jetzt zu sehr in Trauer und Schmerzen „versinke“. Ich möchte ja nicht alles noch schlimmer machen, als es sowieso so ist.

    Nach der Beerdigung können wir gerne noch Mal darüber zusammen nachdenken. Ich habe da vielleicht noch eine Alternative für dich.

    Liebe Julia,
    ich habe noch nicht rausfinden können, wie ich dir irgendwie direkt schreiben kann 😉

    Liebe Grüße und einen schönen Tag wünsche ich euch allen!
    Lisa

    P.S. Migräne und Laptop ist immer noch nicht so meine Stärke. Ich hoffe, es ist nicht zu wirr, ich habe nu in mehreren Versuchen geschrieben, mein Buchstabensalat müsste aber dafür jetzt einigermaßen behoben sein 😉

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28006

    Liebe Lisa,

    Am Liebsten würde ich mich einfach eine ganze Weile im Bett verkriechen.

    Dein Körper sagt Dir eigentlich ganz genau, was er brauchen würde. Leider können wir kaum mal darauf eingehen. Aber Ruhe würde Dir am besten tun und viel Entschleunigung.

    Möglich wäre auch, einige Zeit abends niedrig dosiert ein Antidepressium (am besten in Tropfenform) einzunehmen. Könnte ein bisschen Ruhe in den Kopf bringen.

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    Liebe Grüße
    Bettina

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7468

    Liebe Lisa, sieh mal in deine Nachrichten ?

    Lisa123
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 38

    Liebe Bettina,

    Dein Körper sagt Dir eigentlich ganz genau, was er brauchen würde. Leider können wir kaum mal darauf eingehen. Aber Ruhe würde Dir am besten tun und viel Entschleunigung.

    …oft kann man nicht darauf eingehen und selbst wenn doch, dann fällt es mir meistens verdammt schwer, mir genau das zu erlauben. Irgendwie ist es ja doch ein Zeichen von „Schwäche“ und dann habe ich auch Angst, dass es dann erst recht noch schlimmer wird, wenn ich nicht „stark“ bleibe.
    Vermutlich nicht gerade die Gedankengänge, die jetzt hilfreich sind.

    Danke fürs Augen öffnen! Weißt du was ich jetzt tun werde? Mich mit Tee, Kühlkissen und Taschentüchern ins Bett begeben 😉

    Möglich wäre auch, einige Zeit abends niedrig dosiert ein Antidepressium (am besten in Tropfenform) einzunehmen. Könnte ein bisschen Ruhe in den Kopf bringen

    Darauf muss ich wohl noch ein paar Jahre warten, mein Arzt hält ja nichts davon Patienten unter 30 Jahren irgendeine Art von Antidepressiva zu verschreiben.
    Werde mich vor dem nächsten Termin aber auf jeden Fall mal schlau lesen.

    Liebe Lory,

    da du offenbar in meinem Verlauf gelandet bist erstmal ein ganz herzliches Willkommen hier von mir 🙂

    Mir fällt es gerade verdammt schwer so einen langen Text richtig zu lesen, aber da mir wahrscheinlich auch das Wissen fehlt, dir zu helfen, belasse ich es erst mal bei einem Willkommensgruß. 😉

    Liebe Grüße und einen hoffentlich schmerzarmen Abend an alle!

    Lisa

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