Vorstellung – Tanni

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  • Anna
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    Liebe Tanni,

    Da musste ich aber ordentlich schmunzeln bei Deiner Version des Gedichtes, herrlich!!!

    Werde beim nächsten Mal Rumgeiere…Triptan, doch keine Triptan…bestimmt daran denken?
    Und dann hoffentlich gleich richtig behandeln. Das hoffe ich für Dich auch!

    Den fließenden Übergang vom Spannungskopfschmerz zur Migräne habe ich auch, manchmal baut es sich über 2 Tage langsam auf, manchmal verschwindet es aber auch wieder und wird doch keine Migräne.
    Wenn aber Übelkeit dazu kommt und die Schmerzen pochend werden, also Bewegung die Schmerzen deutlich verstärkt, dann ist es bei mir definitiv Migräne.
    Hast Du auch diese Begleitsymptome?
    Dann ist es einfacher, den richtigen Zeitpunkt für eine Triptaneinnahme zu finden.

    Viel Glück und wenig Schmerzen!

    Anna

    Tanni
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    Beitragsanzahl: 2061

    Ihr Lieben,
    ich muss ja ganz ehrlich gestehen – die Frage Triptan ja oder nein stell ich mir zuhöchst selten 😉 mein Dilemma fängt immer schon einen Schritt davor an: Migräne ja oder nein…

    Liebe Anna, meine Begleitsymptome variieren von Attacke zu Attacke. Manchmal extreme Lärmempfindlichkeit, sehr selten Übelkeit (in der Regel nur bei bestimmten eindeutig getriggerten Attacken), noch seltener der typische pochende einseitige Schmerz.
    In der Regel fällt mir zuerst einmal das Denken plötzlich unglaublich schwer (damit wird es nicht einfacher, eine Migräne zu identifizieren, wenn das Denken nicht mehr funktioniert 😉 ) – dann bin ich total erschöpft und habe nur noch den Wunsch mich hinzulegen und die Augen zu schließen… Bewegung macht den Schmerz schlimmer, allerdings auch etwas anders als man es sich vorstellt: Treppe hinabgehen lässt meinen Kopf explodieren, während Treppensteigen durchaus noch geht.
    Zu guter Letzt will ich einfach nicht mehr einatmen, weil der Schmerz mit jedem Atemzug heftiger wird – und wenn mein Denken noch gut genug funktioniert, weiß ich zu diesem Zeitpunkt sicher, dass es Migräne ist, allerdings bin ich dann auch schon längst mittendrin…

    Hier so schön theoretisch niedergeschrieben weiß ich eigentlich ganz genau, wann ich wie woran die Migräne erkennen und rechtzeitig behandeln kann. Vielleicht schaff ich es irgendwann, das auch in der Praxis so eindeutig zu handhaben 😉

    Ich wollt nur mal sagen – ihr seid einfach klasse! Mir ist so einiges jetzt wieder deutlich klarer und vielleicht lässt sich tatsächlich das Eine oder Andere umsetzen (wenn ich sehe, wie viel schon super umgesetzt wurde, müsste der Rest doch auch klappen, oder?)

    Mein aktuelles Motto, passend dazu: „Gib alles, aber niemals auf“

    Liebe Grüße, Tanni

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 139

    Liebe Tanni,

    Zu deinem Motto fällt mir auch noch ein Spruch ein:

    “ Das Leben ist schön! Niemand hat gesagt, dass es einfach ist!“

    Da sind wir schon viele Jahre Migränepatienten und wissen manchmal dennoch nicht, wie wir reagieren sollen, wenn der Schmerz und die Begleitsymptome sich anbahnen. Es ist und bleibt nicht einfach….

    Eine Idee hätte ich noch für Dich:
    Ich nehme oft bei ersten Vorboten der Migräne ( Übelkeit, starke Müdigkeit, lärmempfindlichkeit, Schwindel, Lichtempfindlichkeit) schon gleich eine Tablette MCP. Manchmal kann das schon reichen, um die Migräne auszubremsen. Den Tip gab mir Prof Göbel in der Klinik. Und wenn es doch Migräne wird, ist zumindest die Magenmotorik durch das MCP wieder angekurbelt und das Triptan kann besser wirken, wenn ich es nach dem MCP nehme.
    Hast Du das schonmal versucht?

    Was ich noch nicht so ganz verstehe ist warum Du überhaupt so lange wartest und haderst, ob Du ein Triptan nehmen sollst oder nicht. Du bist doch nicht dicht dran an der 10 er- Grenze, oder?
    Oder hast Du auch so Probleme mit dem Wiederkehrkopfschmerz?

    Lieben Gruß!

    Anna

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2061

    Liebe Anna,

    nach der Antwort auf deine Frage suche ich noch 😉 Wenn ich sie gefunden habe, geb ich dir Bescheid.

    Ich denke, ich habe einfach noch nicht das richtige Maß gefunden. Wenn man ungefährgenau an 365 Tagen im Jahr Kopfschmerzen hat, sind die 10-20 Migränetage dazwischen deutlich in der Unterzahl. Für meinen alltäglichen Kopfschmerz habe ich ein ganzes Sammelsurium an Möglichkeiten zur Behandlung – allerdings verzichte ich da auf Akutmedikation (wieso weshalb warum bräuchte nochmal wesentlich mehr Erklärung, ich beschränke mich mal darauf, dass es mit meinem Schmerztherapeuten abgestimmt ist).

    Und wenn mein Dickschädel trotz Behandlung weiterhin da ist, wird er schlichtweg ignoriert. Ich glaub, anders würd ich wahnsinnig werden und gar keinen klaren Gedanken mehr fassen können. Aber damit ignoriere ich auch gerne schnell die Anzeichen einer Migräne – immerhin sind einige der Anzeichen gerne auch mal da, wenn weit und breit keine Migräne in Sicht ist…

    Ich hab keine Ahnung, ob diese Erklärung stimmt oder ob das Problem ganz woanders liegt, ich weiß nur, dass ich Stück für Stück selbst daran arbeiten muss, um für mich das Optimum zu finden. Da helfen mir eure Ratschläge immer sehr gut weiter, zumal ihr doch über wesentlich mehr Migräneerfahrung verfügt als ich 😉

    Zur 10er Regel vielleicht noch kurz ein Wort – die macht mir eigentlich keine Probleme, nur letztes Jahr hatte ich durch diverse Verletzungen und andere Missgeschicke 4 Monate mit 15-20 Schmerzmitteltagen. Dafür waren es von Anfang November bis heute gerade einmal 3 Tage, so dass ich mir sicher bin, dass da erstmal keine MÜK-Gefahr droht, selbst wenn ich wieder mal nicht genug auf mich achte 🙂

    Dein Spruch ist auch sehr schön!

    Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

    Sonnige Grüße, Tanni

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28309

    Liebe Tanni,

    eine MÜK-Gefahr besteht bei Dir nicht und wenn Du zum Glück nur 10 – 20 Migräneattacken im Jahr hast, würde ich mich jetzt damit nicht extra stressen. Im schlimmsten Fall hättest Du halt mal umsonst ein Triptan genommen, im besten Fall leidest Du nicht unnötig. Oder was passiert, wenn Du zu spät das Triptan einnimmst, weil Du zu lange gewartet hast? Bekommst Du die Attacke dann gar nicht mehr in den Griff?

    Ich wünsche Dir auch ein schönes Wochenende und so wenig Kopf wie möglich. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2061

    Ich musste jetzt erstmal ein paar Attacken aus meinem Gedächtnis kramen, bei denen ich zu spät behandelt hatte… 😉 In der Regel reicht da die Triptanwirkung noch aus, dass ich trotz Migräne schlafen kann – in Kombination mit Ibu oder Novaminsulfon kann ich zur Not auch noch einen nicht allzu anstrengenden Tag durchstehen – aber damit fühle ich mich alles andere als wohl…

    Da meine Attacken selten länger als einen Tag dauern, lässt sich auch eine unzureichend behandelte Attacke durchaus durchstehen – nur spaßig ist das nicht… Vielleicht muss ich tatsächlich – wie du schreibst – öfters mal das Risiko in Kauf nehmen, ein Triptan „umsonst“ geschluckt zu haben, um auch die ich-will-es-nicht-wahr-haben Attacken mit abzudecken – Puffer hab ich ja genug…

    Vielen Dank für die lieben Wünsche. Mein Kopf ist aktuell zwar müde, aber dafür durchaus artig. Mein anderes Ende macht eher Sorgen (bin heut falsch aufgetreten)

    Liebe Grüße, Tanni

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4640

    Hallo Tanni,

    wollte nur kurz schreiben, dass mit dem anderen Ende tut mir leid, zumal ich es besonders gut nachvollziehen kann, da auch ich immer an mindestens 2 Enden zu knabbern habe. 🙂 🙂 🙂 Das Ende in der Mitte kann man ja nur beim Sitzen im weitesten Sinne als Ende bezeichnen. 🙂 🙂 🙂

    Die Sache mit den Triptanen und der vermutlichen Migräne würde ich pers. viel öfter ausprobieren. Allein um ein noch besseres Gefühl für Migräne oder nicht Migräne zu bekommen. Auch diesbezüglich habe ich bei mir festgestellt, dass es mehr viel öfter Migräne war, als ich dachte denn die Bestätigung kam immer mit der Wirkung des Triptan´s.

    Aber das soll nur eine Info und ein Erfahrungswert sein. 🙂 🙂 🙂

    Alles Liebe für dich,
    Gruß
    Sternchen

    Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2851

    Liebe Tanni,

    und wenn du das Triptan „umsonst“ geschluckt hast, würdest du es doch gar nicht merken, weil der Kopf doch dann gut ist…. Oder denkst du das dann weiter durch ob es evtl. umsonst war. Da sage ich nur, es ist wie es ist. Erinnerst du dich daran, an deine Meditationserfahrungen, die helfen manchmal beim vielen Denken….

    LG und alles Gute für den Fuß!

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Ich weiss jetzt nic