Vorstellung – Tanni

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  • Anna
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    Liebe Tanni,

    Da musste ich aber ordentlich schmunzeln bei Deiner Version des Gedichtes, herrlich!!!

    Werde beim nächsten Mal Rumgeiere…Triptan, doch keine Triptan…bestimmt daran denken?
    Und dann hoffentlich gleich richtig behandeln. Das hoffe ich für Dich auch!

    Den fließenden Übergang vom Spannungskopfschmerz zur Migräne habe ich auch, manchmal baut es sich über 2 Tage langsam auf, manchmal verschwindet es aber auch wieder und wird doch keine Migräne.
    Wenn aber Übelkeit dazu kommt und die Schmerzen pochend werden, also Bewegung die Schmerzen deutlich verstärkt, dann ist es bei mir definitiv Migräne.
    Hast Du auch diese Begleitsymptome?
    Dann ist es einfacher, den richtigen Zeitpunkt für eine Triptaneinnahme zu finden.

    Viel Glück und wenig Schmerzen!

    Anna

    Tanni
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    Ihr Lieben,
    ich muss ja ganz ehrlich gestehen – die Frage Triptan ja oder nein stell ich mir zuhöchst selten 😉 mein Dilemma fängt immer schon einen Schritt davor an: Migräne ja oder nein…

    Liebe Anna, meine Begleitsymptome variieren von Attacke zu Attacke. Manchmal extreme Lärmempfindlichkeit, sehr selten Übelkeit (in der Regel nur bei bestimmten eindeutig getriggerten Attacken), noch seltener der typische pochende einseitige Schmerz.
    In der Regel fällt mir zuerst einmal das Denken plötzlich unglaublich schwer (damit wird es nicht einfacher, eine Migräne zu identifizieren, wenn das Denken nicht mehr funktioniert 😉 ) – dann bin ich total erschöpft und habe nur noch den Wunsch mich hinzulegen und die Augen zu schließen… Bewegung macht den Schmerz schlimmer, allerdings auch etwas anders als man es sich vorstellt: Treppe hinabgehen lässt meinen Kopf explodieren, während Treppensteigen durchaus noch geht.
    Zu guter Letzt will ich einfach nicht mehr einatmen, weil der Schmerz mit jedem Atemzug heftiger wird – und wenn mein Denken noch gut genug funktioniert, weiß ich zu diesem Zeitpunkt sicher, dass es Migräne ist, allerdings bin ich dann auch schon längst mittendrin…

    Hier so schön theoretisch niedergeschrieben weiß ich eigentlich ganz genau, wann ich wie woran die Migräne erkennen und rechtzeitig behandeln kann. Vielleicht schaff ich es irgendwann, das auch in der Praxis so eindeutig zu handhaben 😉

    Ich wollt nur mal sagen – ihr seid einfach klasse! Mir ist so einiges jetzt wieder deutlich klarer und vielleicht lässt sich tatsächlich das Eine oder Andere umsetzen (wenn ich sehe, wie viel schon super umgesetzt wurde, müsste der Rest doch auch klappen, oder?)

    Mein aktuelles Motto, passend dazu: „Gib alles, aber niemals auf“

    Liebe Grüße, Tanni

    Anna
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    Beitragsanzahl: 139

    Liebe Tanni,

    Zu deinem Motto fällt mir auch noch ein Spruch ein:

    “ Das Leben ist schön! Niemand hat gesagt, dass es einfach ist!“

    Da sind wir schon viele Jahre Migränepatienten und wissen manchmal dennoch nicht, wie wir reagieren sollen, wenn der Schmerz und die Begleitsymptome sich anbahnen. Es ist und bleibt nicht einfach….

    Eine Idee hätte ich noch für Dich:
    Ich nehme oft bei ersten Vorboten der Migräne ( Übelkeit, starke Müdigkeit, lärmempfindlichkeit, Schwindel, Lichtempfindlichkeit) schon gleich eine Tablette MCP. Manchmal kann das schon reichen, um die Migräne auszubremsen. Den Tip gab mir Prof Göbel in der Klinik. Und wenn es doch Migräne wird, ist zumindest die Magenmotorik durch das MCP wieder angekurbelt und das Triptan kann besser wirken, wenn ich es nach dem MCP nehme.
    Hast Du das schonmal versucht?

    Was ich noch nicht so ganz verstehe ist warum Du überhaupt so lange wartest und haderst, ob Du ein Triptan nehmen sollst oder nicht. Du bist doch nicht dicht dran an der 10 er- Grenze, oder?
    Oder hast Du auch so Probleme mit dem Wiederkehrkopfschmerz?

    Lieben Gruß!

    Anna

    Tanni
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    Beitragsanzahl: 2044

    Liebe Anna,

    nach der Antwort auf deine Frage suche ich noch 😉 Wenn ich sie gefunden habe, geb ich dir Bescheid.

    Ich denke, ich habe einfach noch nicht das richtige Maß gefunden. Wenn man ungefährgenau an 365 Tagen im Jahr Kopfschmerzen hat, sind die 10-20 Migränetage dazwischen deutlich in der Unterzahl. Für meinen alltäglichen Kopfschmerz habe ich ein ganzes Sammelsurium an Möglichkeiten zur Behandlung – allerdings verzichte ich da auf Akutmedikation (wieso weshalb warum bräuchte nochmal wesentlich mehr Erklärung, ich beschränke mich mal darauf, dass es mit meinem Schmerztherapeuten abgestimmt ist).

    Und wenn mein Dickschädel trotz Behandlung weiterhin da ist, wird er schlichtweg ignoriert. Ich glaub, anders würd ich wahnsinnig werden und gar keinen klaren Gedanken mehr fassen können. Aber damit ignoriere ich auch gerne schnell die Anzeichen einer Migräne – immerhin sind einige der Anzeichen gerne auch mal da, wenn weit und breit keine Migräne in Sicht ist…

    Ich hab keine Ahnung, ob diese Erklärung stimmt oder ob das Problem ganz woanders liegt, ich weiß nur, dass ich Stück für Stück selbst daran arbeiten muss, um für mich das Optimum zu finden. Da helfen mir eure Ratschläge immer sehr gut weiter, zumal ihr doch über wesentlich mehr Migräneerfahrung verfügt als ich 😉

    Zur 10er Regel vielleicht noch kurz ein Wort – die macht mir eigentlich keine Probleme, nur letztes Jahr hatte ich durch diverse Verletzungen und andere Missgeschicke 4 Monate mit 15-20 Schmerzmitteltagen. Dafür waren es von Anfang November bis heute gerade einmal 3 Tage, so dass ich mir sicher bin, dass da erstmal keine MÜK-Gefahr droht, selbst wenn ich wieder mal nicht genug auf mich achte 🙂

    Dein Spruch ist auch sehr schön!

    Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

    Sonnige Grüße, Tanni

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Liebe Tanni,

    eine MÜK-Gefahr besteht bei Dir nicht und wenn Du zum Glück nur 10 – 20 Migräneattacken im Jahr hast, würde ich mich jetzt damit nicht extra stressen. Im schlimmsten Fall hättest Du halt mal umsonst ein Triptan genommen, im besten Fall leidest Du nicht unnötig. Oder was passiert, wenn Du zu spät das Triptan einnimmst, weil Du zu lange gewartet hast? Bekommst Du die Attacke dann gar nicht mehr in den Griff?

    Ich wünsche Dir auch ein schönes Wochenende und so wenig Kopf wie möglich. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Tanni
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    Beitragsanzahl: 2044

    Ich musste jetzt erstmal ein paar Attacken aus meinem Gedächtnis kramen, bei denen ich zu spät behandelt hatte… 😉 In der Regel reicht da die Triptanwirkung noch aus, dass ich trotz Migräne schlafen kann – in Kombination mit Ibu oder Novaminsulfon kann ich zur Not auch noch einen nicht allzu anstrengenden Tag durchstehen – aber damit fühle ich mich alles andere als wohl…

    Da meine Attacken selten länger als einen Tag dauern, lässt sich auch eine unzureichend behandelte Attacke durchaus durchstehen – nur spaßig ist das nicht… Vielleicht muss ich tatsächlich – wie du schreibst – öfters mal das Risiko in Kauf nehmen, ein Triptan „umsonst“ geschluckt zu haben, um auch die ich-will-es-nicht-wahr-haben Attacken mit abzudecken – Puffer hab ich ja genug…

    Vielen Dank für die lieben Wünsche. Mein Kopf ist aktuell zwar müde, aber dafür durchaus artig. Mein anderes Ende macht eher Sorgen (bin heut falsch aufgetreten)

    Liebe Grüße, Tanni

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4562

    Hallo Tanni,

    wollte nur kurz schreiben, dass mit dem anderen Ende tut mir leid, zumal ich es besonders gut nachvollziehen kann, da auch ich immer an mindestens 2 Enden zu knabbern habe. 🙂 🙂 🙂 Das Ende in der Mitte kann man ja nur beim Sitzen im weitesten Sinne als Ende bezeichnen. 🙂 🙂 🙂

    Die Sache mit den Triptanen und der vermutlichen Migräne würde ich pers. viel öfter ausprobieren. Allein um ein noch besseres Gefühl für Migräne oder nicht Migräne zu bekommen. Auch diesbezüglich habe ich bei mir festgestellt, dass es mehr viel öfter Migräne war, als ich dachte denn die Bestätigung kam immer mit der Wirkung des Triptan´s.

    Aber das soll nur eine Info und ein Erfahrungswert sein. 🙂 🙂 🙂

    Alles Liebe für dich,
    Gruß
    Sternchen

    Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2850

    Liebe Tanni,

    und wenn du das Triptan „umsonst“ geschluckt hast, würdest du es doch gar nicht merken, weil der Kopf doch dann gut ist…. Oder denkst du das dann weiter durch ob es evtl. umsonst war. Da sage ich nur, es ist wie es ist. Erinnerst du dich daran, an deine Meditationserfahrungen, die helfen manchmal beim vielen Denken….

    LG und alles Gute für den Fuß!

    Ulrike
    Teilnehmer
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    Ich weiss jetzt nicht, ob das schon mal in diesem thread erwähnt wurde, aber mir ist noch eingefallen, dass bei mir das Nasenspray auch bei schon fortgeschrittener Migräne immer geholfen hat, falls es nicht gleich klappt mit der rechtzeitigen Einnahme. Weisst du aber wahrscheinlich eh schon, gell?

    Viel Ruhe und alles Gute für den Fuss!

    Liebe Grüße
    Ulrike

    KaGo
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    Beitragsanzahl: 196

    Liebe Tanni,

    so wie Ulrike das Nasenspray noch bei fortgeschrittener Migräne hilft, kann ich z.Bsp. auch von dem Sumatriptan s.c. profitieren.
    Das wäre vielleicht noch eine weitere Alternative – vorausgesetzt Du hast keine Abneigung gegen Spritzen 😉

    Liebe Grüße und ich drück Dir die Daumen, dass Du bald wieder deine neuen leuchtend orangen Laufschuhe anziehen kannst 🙂 .

    KaGo

    Tanni
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    Oh… ich bin jetzt gerade etwas erschrocken darüber, welche Geschütze hier aufgefahren werden. Über die verschiedenen Darreichungsformen der Triptane bin ich durchaus im Bilde, aber es muss mit meiner Migräne noch sehr viel passieren, bevor ich zu solchen Mitteln greife!
    Dafür ist sie dann doch zu harmlos – oder ich selbst einfach zu stur 😉

    Liebe Johanna, die „umsonst“-Triptane gibt es (zumindest nach meinem Verständnis) in 2 Varianten:
    Variante 1: Es geht mir besser. Ob es nun daran lag, dass das Triptan wirkt oder doch eher daran, dass es gar keine Migräne war und es mir von allein besser geht ist gleichgültig. Besser ist besser, also muss man daran auch keinen Gedanken mehr verschwenden.
    Variante 2: Der Schmerz ist unverändert. Da komm ich schon eher ins Grübeln, um beim nächsten Mal sinnvoller reagieren zu können – Triptan zu spät genommen, Magen streikt, Triptan wirkt nicht, oder eben war doch keine Migräne, aber ein genauso heftiger Dickschädel. In der Regel reagiere ich in dieser Situation so, dass ich noch eine Ibu hinterherschmeiße – Medikamententag ist es eh, irgendwo ist sicher eine Baustelle, die ein bisschen Ibu gebrauchen kann und vielleicht kriegt ja sogar mein Kopf etwas davon ab 😉 Das Grübeln dann sein zu lassen, fällt mir da aber noch schwer…

    Meist sind es aber doch keine Umsonst-Triptane, sondern Blöderweise-gesparte-Medikamententage 😉 Vielleicht schaff ich es ja, ein bisschen mehr in die andere Richtung zu tendieren 🙂

    Liebe Sternchen, eigentlich würde das eine Ende ja schon vollkommen ausreichen, oder? 🙂 – tut mir leid, dass du auch am anderen Ende eine solche Baustelle hast… Deinen Tipp mit der Bandage hab ich mir auf jeden Fall gut gemerkt und kann damit meinen Fuß zum Glück wieder belasten, so dass die „gefährlichen“ Situationen doch eher dann entstehen, wenn ich gerade einmal nicht unter Belastung stehe und somit unbandagiert unterwegs bin… Leider ist die Bandage keine Dauerlösung – aber für den Moment eine unglaubliche Erleichterung 🙂

    Ich hab mir übrigens von diesen herrlich leuchtend-orangen Laufschuhen gleich noch ein zweites Paar bestellt 😀 Diese Farbe ist einfach gigantisch – und für den Fall, dass das mit dem Laufen nicht mehr soooo gut klappt, werden sie auch das Alltagsoutfit ordentlich aufpeppen 😀

    Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!
    Liebe Grüße, Tanni

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3971

    Liebe Tanni,
    ich habe den „Schriftwechsel“ zu deiner Frage wegen Akuttherapie verfolgt und gespannt die verschiedenen Sichtweisen gelesen.
    Ich glaube, unterm Strich, geht es nicht um Medikamente. Es geht darum, ob du dir selbst so viel Wertschätzung und Fürsorge angedeihen lassen kannst, dass du einfach eine quälend daherkommende Attacke behandelst, egal, wie bald sie auf den letzten Behandlungstag folgt.
    Rechne einfach damit, dass das jetzt öfter passieren kann, dass die Pausen kürzer sind als gewohnt.
    Stelle dich vorab drauf ein.
    Und dann kläre mit dir, wie streng du mit dir sein willst.
    Ist es Schwäche, wenn du wieder bahndelst? Ist es Scheitern? Eine Niederlage?
    Darf dieses alles nicht sein? Und wenn das so ist, wer bestimmt das?

    Mein Appell ist ja immer, so liebevoll und verständnisvoll zu sich selbst zu sein, wie man es zur besten Freundin ist.
    Nur kenne ich auch die nagenden Gedanken, die einem dazwischen grätschen.

    Sei vorbereitet, wenn es wieder passieren kann, dass zwei Migränesttacken kurz hintereinander kommen – und vielleicht noch mehr . . .Muss ja nicht, kann aber.

    Liebe Grüße
    alchemilla

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2044

    Danke, liebe alchemilla 🙂

    besser könnte man es wohl kaum zusammenfassen – und ich geb ehrlich zu, dass mir der liebevolle Umgang mit mir selbst immer wieder reichlich schwer fällt… Das Funktionieren, Müssen, Schaffen, Erreichen und noch so vieles mehr hat doch immer wieder still und heimlich Vorrang bekommen.

    Die Zeiten mit 10 Attacken im Monat sind schon einige Jahre her – aber vielleicht sollte ich mich auch darauf besinnen, dass bei der Migräne schließlich nichts unmöglich ist und sie sich immer dann wenn man glaubt, sie zu kennen, etwas Neues einfallen lässt – und damit auch mehrere Attacken in Folge…

    Ich nehme deine Worte und deine Fragestellungen gerne auf – und versuche ein wenig liebevoller zu meiner besten Freundin – und dann genauso zu mir – zu sein 😉

    Liebe Grüße, Tanni

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2044

    Happy Birthday to you, Happy Birthday to you, Happy Birthday, lieber Dickschädel, Happy Birthday to you… *träller*

    Kaum zu glauben, dass dieses fiese kleine Kerlchen heute schon seinen fünften Geburtstag feiert – wobei ich immer noch nicht weiß, ob man diesen Tag überhaupt feiern sollte oder nicht. Ich habe beschlossen, dass mein Dickschädel jetzt groß genug ist, um seine eigene Party zu schmeißen, wenn er denn möchte – schließlich tut er eh immer das was ihm beliebt 😉

    Ich habe stattdessen den Tag mit Ausschlafen, frischer Erdbeermarmelade zum Frühstück, einer Runde Sport, Kaiserschmarrn mit Erdbeeren zum Mittagessen, Wellnesshotel buchen, Urlaubsplanung, frischen Erd- und Himbeeren aus dem Garten und einem schönen Spaziergang verbracht 😀 fast ohne Dickschädel 😉 (der hatte die letzten Wochen aber auch wahrlich genug Aufmerksamkeit)

    Und jetzt kommt gerade mal wieder ein bisschen die Grübelei raus – daher dachte ich, dass ich doch mal wieder meinen Schmerzverlauf rauskrame… Ich hab mich in den letzten Jahren eigentlich gut mit meinem Köpfchen arrangiert und seitdem mein Fuß wieder mitspielt hab ich ihn auch wieder soweit auf erträglichem Niveau.
    Nach allem was ich inzwischen über das Dickschädeldasein weiß, bin ich unglaublich dankbar dafür, einen Weg gefunden zu haben, um auch mit Kopf ein schönes lebensfrohes erfülltes und weitgehend uneingeschränktes Leben zu führen und weiß, wie wertvoll es ist.

    Nur was ich mir ab und an doch wünschen würde, wäre zwischendurch mal eine Zeit, und seien es nur ein paar Tage, ganz ohne Kopf. Bei allem was ich bislang erreicht habe, ist mir dies doch zumeist verwehrt und mir (und meinen Ärzten) sind inzwischen so ziemlich die Ideen ausgegangen – oder bei den paar Ideen, die noch übrig sind, fehlt es mir an Überzeugung oder dem nötigen Kleingeld 😉

    Und irgendwo bin ich mir unschlüssig, wo ich weitermachen soll – alles so belassen wie bisher und versuchen über kleine Verbesserungen das Optimum meiner jetzigen Situation zu erreichen, mit der Hoffnung, dass mein Dickschädel mit der Zeit ganz von alleine weiter zurückgeht (was er in der Vergangenheit immer mal wieder getan hat) oder doch nochmal alles aufrollen, alles hinterfragen, jede Menge investieren – vielleicht mit Erfolg, vielleicht ohne… Von dem Punkt „Jetzt muss sich aber dringend was ändern“ bin ich noch weit entfernt – sonst hätte ich schon längst die Initiative ergriffen 😉 mir mangelt es eher noch an Überzeugung, den einen oder anderen Weg einzuschlagen.

    Ich sag einfach mal danke fürs Lesen 🙂 Ich glaube nicht, dass ich irgendwo, außer bei mir selbst die richtige Lösung für meine Grübelei finde, aber manchmal tut es einfach gut, den ganzen Mist in Worte zu fassen, um den Kopf für anderes frei zu haben.
    In diesem Fall mach ich jetzt lieber mit leckerem Abendessen und anschließender Urlaubsplanung weiter 😀

    Herzliche Grüße, Tanni

    Jojo
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    Liebe Tanni,

    Da bin ich mir jetzt auch ganz unschlüssig, ob man diesen Geburtstag feiern sollte ?

    Das war ja heute ein perfekter Tag. Schön!

    Lass es dir schmecken und plane gut!

    Alles Liebe

    Jojo

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe Tanni,

    beim Schreiben hast du dir ja quasi schon selber die Antwort gegeben. ?

    z.B. „mir mangelt es eher noch an Überzeugung, den einen oder anderen Weg einzuschlagen.“

    Lass die Überzeugungsversuche doch einfach sein. Es hört sich sehr anstrengend an Wenn der richtiger Antrieb kommt, dann go with the flow..
    ;)Solange wird dir eine Planungsruhepause bestimmt gut tun.

    Deinen Wunsch übrigens kann ich sehr gut verstehen!
    Ich habe auch mehr oder weniger immer eine Art von Kopfschmerz zur Migräne dazu. Sicherlich viel weniger stark als bei dir, aber diesen Traum so ganz ohne mal für ein paar Tage…ich geb ihn ganz bestimmt nicht auf und schwelge manchmal schon in der Vorstellung. 🙂

    Ist schon was rausgekommen bei der Urlaubsplanung?

    Ganz liebe Grüße
    Ulrike

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Jahre von  Ulrike.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Jahre von  Ulrike.
    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2044

    Ich danke euch 🙂

    Meine Urlaubsplanung war sehr erfolgreich 😀 zweimal Südtirol, einmal Schweiz, zwei Stationen am Bodensee, alles gebucht – jetzt gehts an die Details 😉

    Wenn mein Schmerzverlauf schon wieder hochgeholt wurde, vielleicht noch eine Frage: Wie geht man am besten mit Kopfschmerz als Nebenwirkung von Medikamenten um?
    Nach einem kleinen Ärztemarathon darf ich mich jetzt offiziell Pollenallergiker nennen – und die gängigen Antihistaminika machen fast schon der Migränestärke Konkurrenz (immerhin ohne die ganzen Begleitsymptome, aber trotzdem so, dass man darauf verzichten könnte). Meine Strategie bis jetzt: Antihistaminika nur dann, wenn die Situation es unbedingt erfordert, geringstmögliche Dosis und den dicken Kopf dann halt aushalten… Bislang hab ich mich geweigert, diesen mit Akutmitteln zu behandeln, alle anderen bei meinem Dickschädel wirksamen Maßnahmen helfen leider nicht. Hat jemand zufällig Erfahrungen in dieser Hinsicht oder einen Tipp? Lieben Dank. 🙂

    Herzliche Grüße,
    Tanni

    Calla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 42

    Hallo Tanni, welches Antihistaminikum verwendest du? Das Problem kenne ich auch. Und je nachdem welche Stärke der Allergie du hast, würde ich sehr dazu raten, verschiedene Antihistaminika auszuprobieren. Denn es besteht die Gefahr, dass sich eine „unterbehandelte“ Allergie zu einem allergischen Asthma ausweitet. Da mit Cetirizin etc. auch Kopfschmerzen bereitet haben, bin ich schließlich zu Desloratadin gekommen und morgens verwende ich Budes Nasenspray. Desloratadin ist ein Metabolit des (bekannteren) Loratadin und zeigt weniger Wechselwirkungen und eine sehr lange Halbwertszeit. Hast du das mal versucht?

    Liebe Grüße!

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2044

    Danke für deine Antwort liebe Calla 🙂

    Ich hatte bis jetzt Cetirizin, Loratadin und Fenistil versucht – alle bislang nichts für meinen Kopf – Desloratadin wäre vielleicht noch eine Option, mal sehen ob ich ein Rezept dafür ergattern kann…

    Meine Allergiesymptome sind im Alltag vergleichsweise schwach ausgeprägt – aber beim Sport relativ stark und da durch das hohe Atemvolumen jede Menge Pollen tief eingeatmet werden ist in dieser Konstellation eine gute Behandlung für mich wichtig…

    Liebe Grüße, Tanni

    Calla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 42

    Ja, gerade wenn du es beim Sport so merkst, wird es sehr auf deine Atemwege gehen und da möchte man ja kein Asthma riskieren. Daher hast du Recht, eine adäquate Behandlung ist sehr wichtig. Hast du denn einen guten Allergologen oder HNO?
    Meine KK hat Desloratadin mal gezahlt, mittlerweile nicht mehr – ich nehme es aufgrund der besseren Verträglichkeit nun trotzdem weiter, eben auf Privatrezept. 100 Stück kosten um die 35€. Und sie wirken wirklich den ganzen Tag, was dann auch wieder ok ist vom Preis ?
    Ich hoffe, das hilft dir besser!
    Liebe Grüße!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Jahre von  Calla.
    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2044

    Liebe Calla,

    ich glaube der jetzige Allergologe ist ganz ok – zumindest wesentlich besser als mein Hausarzt, der mit den Worten „Sie sehen für mich nicht so aus wie ein typischer Allergiker“ gar keine weitere Abklärung für notwendig hielt und auch besser als der erste HNO, der mit einer beim ersten Test nicht eindeutig nachweisbaren Allergie bereits überfordert war.

    Alles weitere wird sich zeigen – zum Glück kenne ich mit dem Thema Allergie aufgrund diverser Lehrgänge halbwegs aus, so dass ich bis auf die Nebenwirkungen der Medis eigentlich gut zurechtkomme.

    Wird das mit der Müdigkeit eigentlich irgendwann besser? Im Moment schlafe ich noch äußerst regelmäßig bei der Arbeit ein – immerhin bislang ohne dass mich jemand dabei erwischt hat 😉

    Danke nochmal für die Rückmeldung.

    Liebe Grüße, Tanni

    Calla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 42

    Hallo Tanni!

    Oh man, diese Arzttesterei kenne ich – bisschen wie bei Forrest Gumps Pralinenschachtel, man weiß nie was man kriegt 😉 Kannst ja mal deinen Allergologen nach Desloratadin fragen. Bei mir ist damit die Müdigkeit deutlich besser geworden. Ich hoffe, dass es bei dir auch so wirkt! Und dann bin ich immer froh, wenn die Saison vorbei und wieder freies Durchatmen angesagt ist 😀

    Liebe Grüße
    Calla

    Rückenwind
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    Beitragsanzahl: 105

    Liebe Tanni,
    bei dir wird es auch nicht langweilig oder?

    Ich habe mir ja auch über die Jahre eine hübsche Sammlung an Allergien zugelegt, allerdings nur Pelzviecher und pelzige Mikroorganismen (Schimmel…), keine Pollen (auf Holzklopf!). Ich soll den Allergenen zwar aus dem Weg gehen, aber für Besuche bei Menschen mit Tieren nehme ich schon mal bis zu 10 Tage Antiallergika.

    Mir hilft Ebastel hervorragend. Das ist verschreibungspflichtig, mit 10 mg etwa so wirksam wie Cetirizin, mit 20 mg (die brauche ich) deutlich stärker. Das kann laut Beipackzettel auch müde machen und selten auch Kopfschmerzen verursachen, aber ich finde es um Welten verträglicher als Cetirizin. Ich würde sagen, es macht mich etwas müde, aber eher so, dass ich einen erhöhten Schlafbedarf und vielleicht ein klein wenig weniger Energie habe. Kein Überhang tagsüber, schon gar kein Einschlafen tagsüber.

    Eine Bekannte nimmt das wegen schweren Heuschnupfen monatelang täglich mit 20 mg, auch ein längerer Gebrauch ist also möglich.
    Kannst das ja mal ansprechen.

    Liebe Grüße, Rückenwind

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2044

    Hallo allerseits,

    ich fürchte, bei mir hat sich so viel angesammelt, dass ich mich mit einem kleinen Roman aus dem Urlaub zurückmelden muss. Erstmal vorneweg: Es war wunderschön! Während ihr euch im Norden in Kiel vergnügt habt, hatte ich wunderbare Bergwanderungen unternommen und einen besonderen Tag nach dem anderen erlebt. 😀

    Blöderweise habe ich mir – nachdem ich vor dem Urlaub noch mit meinem kaputten Fuß böse umgeknickt bin – am anderen Bein das Knie demoliert. Ursache und Diagnose befinden sich noch in Abklärung – aber ich bin damit den zweiten Monat in Folge auf Kollisionskurs mit der 10er Regel. Interessanterweise hat mein Kopf, nachdem ich mehrere Tage in Folge unter Schmerzmittel war, angefangen verrückt zu spielen. Ich vermute, dass mein Schmerzsystem zwischenzeitlich durch die vielen Medis aus dem Takt gekommen war und sich erstmal wieder auf die Spur bringen musste – ein kleiner Vorgeschmack auf das, was einen im MÜK erwartet… 😉

    Naja, Mai und Juni waren die heftigsten Kopfschmerzmonate seit 4 Jahren, bei denen ich kaum mal einen Tag mit schwachen Schmerzen verzeichnen konnte – und die Tatsache, dass ich wohl wieder bis auf Weiteres nicht laufen kann, hat mich dazu gebracht, mich doch noch einmal mit dem Thema Medikamentöse Prophylaxe auseinander zu setzen.

    Hier vor Ort bin ich gerade auf der Suche nach einer neuen ärztlichen Betreuung, nachdem mein bisheriger Arzt irgendwie nicht verstehen kann, dass es möglich ist, über Jahre hinweg täglich Kopfschmerzen zu haben und dass diese durchaus einer regelmäßigen ärztlichen Betreuung bedürfen. Ende August habe ich einen Termin bei meinem bisherigen Arzt in Hamburg und möchte gerne gut vorbereitet dort erscheinen. Dafür bräuchte ich aber eure Hilfe…

    Tri- und Tetrazyklische Antidepressiva schließe ich aufgrund der bisherigen Erfahrungen weiterhin aus. Nur dann wird bei Mitteln beim chronischen Spannungskopfschmerz die Auswahl sehr begrenzt. Aus meiner Suche quer durch Literatur und Internet bin ich immerhin über ein paar andere Wirkstoffe bzw. -gruppen gestolpert…

    MAO-Hemmer sind in meinem Fall kontraindiziert.

    Sulpirid und Fluoxetin haben als Nebenwirkung Müdigkeit und Kopfschmerzen ganz oben stehen, das macht mich bereits skeptisch – vor allem aber liest man, dass bei einem niedrigen Ruhepuls (was bei mir der Fall ist) Vorsicht geboten ist und eine regelmäßige kardiologische Kontrolle erfolgen sollte – ohne vernünftige ärztliche Betreuung vor Ort wird das schwierig.

    Valproat halte ich aufgrund der aufgelisteten Nebenwirkungen und ohne ärztliche Betreuung vor Ort für zu riskant.

    Venlafaxin hatte ich damals nur wenige Tage überhaupt ausgehalten… Wäre aber tatsächlich von den ganzen Medikamenten, die neben Tri- und Tetrazyklika beim Spannungskopfschmerz genannt sind, für mich am ehesten noch einen Versuch wert.

    Irgendwie ist alles nicht so wirklich erbaulich. Vor allem geht mir ein Gespräch mit meinem Schmerztherapeuten vom letzten Jahr nicht aus dem Kopf… Dort hat er mir erklärt, dass die Vermutung besteht, dass beim neu aufgetretenen täglichen Kopfschmerz (den er bei mir nach wie vor für nicht ausgeschlossen hält) ähnliche Vorgänge wie bei der chronischen Migräne verantwortlich sind und daher die bei der chronischen Migräne zum Einsatz kommende medikamentöse Prophylaxe in Frage kommen könnte… Sein Vorschlag war Topamax – diesen habe ich damals dankend abgelehnt. Allerdings frage ich mich seitdem, ob ich vielleicht bei den Migräneprophylaxen fündig werden könnte.

    Beta-Blocker sind die einzigen Medikamente, die mir hier spontan einfallen würden. Womöglich kontraindiziert (Asthma befindet sich derzeit in Abklärung) – und für meine sportlichen Ziele sicher nicht geeignet. Trotzdem würde ich diese vom Gefühl her lieber austesten, als nochmal auf ein Antidepressivum zurück zu greifen.

    Jetzt meine Fragen: Gibt es für den chronischen Spannungskopfschmerz noch eine andere Wirkstoffgruppe, die ich womöglich vergessen oder bei meiner Recherche nicht gefunden habe?
    Und wie sieht es mit NDPH aus? Gibt es tatsächlich die Möglichkeit, hier auch auf Prophylaxemedikamente der chronischen Migräne zurückzugreifen?

    Nach meinem Urlaub ist wenigstens mein Kopf wieder etwas ruhiger geworden, so dass ich womöglich das mit den Medikamenten doch nochmal zurückstelle. Aber ich wäre für den nächsten Arzttermin gerne vorbereitet – daher schonmal vorab danke für eure Meinungen.


    Ich bin gespannt, wohin mein Weg mich führen wird…

    Herzliche Grüße, Tanni

    P.S.: Lieben Dank nochmal für eure Rückmeldungen zu den Allergiemedikamenten – glücklicherweise ist inzwischen der Pollenflug deutlich zurückgegangen, so dass ich derzeit ohne Medis auskomme – ich werde es bei meinem nächsten Arztbesuch ansprechen.

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Tanni,

    mit was für einen Roman erschlägst Du uns da eigentlich? 😉 😀 Aber das Bild ist schön und dass der Urlaub gelungen war, freut mich auch. 🙂

    Bei Deinen Haxerln ist echt der Wurm drin, was für ein Mist wieder mal. Wie hast Du Dir das Knie verletzt?

    Da Du jetzt eh mal eine Zeitlang nicht so aktiv wirst Sport machen können, wären Betablocker vielleicht doch einen Versuch wert. Das muss aber der Arzt abklären wegen des Asthmas. Unter bestimmten Umständen können Betablocker trotzdem genommen werden bei Asthma, sind aber dann sicher nicht Mittel der 1. Wahl. Topamax soll übrigens bei Asthma auch nicht eingenommen werden.

    Für den Spannungskopfschmerz sind nun mal die trizyklischen Antidepressiva Mittel der 1. Wahl und teilweise extrem gut wirksam. Es gibt Leute, die durch Amitriptylin keinen einzigen Spannungskopfschmerztag mehr haben. Hast Du es nicht vertragen, oder warum kannst Du es nicht (mehr) nehmen?

    Dann mal gute und schnelle Besserung und liebe Grüße
    Bettina

    Tanni
    Teilnehmer
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    Danke für deine Antwort 🙂

    Es war eigentlich meine Absicht, mich kurz zu fassen, aber irgendwie habe ich dafür einfach kein Talent 😉 Dafür offenbar sehr viel mehr Talent, mich selbst kaputt zu kriegen…
    Ich weiß gar nicht, was ich genau angestellt habe – ich bin beim Bergabsteigen ins Rutschen gekommen und bei dem Versuch, die Rutschpartie zu stoppen und das Gleichgewicht zu halten, mit dem Fuß eingeknickt. Da dieser in einem stabilen Schuh wenig Platz zum Umknicken hat, musste mein Knie einen Teil mit abfangen… Der Arzt (besser gesagt der Vertretungsarzt meines Orthopäden) meint, das Problem liege an der Kniescheibe und einer Sehne am Oberschenkel, mein Physiotherapeut sagt, es sei das Schienbein-Wadenbein-Gelenk und das Sprunggelenk. Ab Montag ist mein Arzt wieder da, ich hoffe dann werde ich schlauer…

    Nächste Woche bin ich auch beim Lungenfacharzt. Bislang habe ich noch die Hoffnung, dass die Hustenanfälle anders zu erklären sind 😉 Und wenn nicht, dann lass ich mich gleich umfassend beraten…

    Trizyklische Antidepressiva haben bei mir selbst in niedrigster Dosierung zu heftigen Nebenwirkungen geführt, die auch nach 4 bzw. 8 Wochen kein bisschen weniger wurden und mich mehr zermürbt haben als ein Jahr Dauerkopfschmerzen… Gab insgesamt 3 Versuche, zweimal Ami, einmal Trimipramin – und danach die Einschätzung von meinem Arzt und auch von mir, dass diese Wirkstoffgruppe für mich wohl nicht geeignet ist. Ich weiß, dass es da auch noch andere Präparate gibt, die alle ein wenig anders wirken und damit auch ein wenig anders „nebenwirken“ – aber ich bin derzeit nicht bereit, mich noch einmal auf eine solch möglicherweise zermürbende Zeit einzulassen… Dann experimentiere ich lieber in eine andere Richtung 😉

    Liebe Grüße, Tanni

    Lora
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 519

    Hallo Tanni,

    Wie wäre es mit den Entspannungsübungen, schwimmen, evtl Yoga, etwas kreatives entspannendes auszuprobieren?

    Wir werden leider nicht jünger und es können durchaus immer mehr orthopädische Probleme kommen, die laufen und Bergwanderungen nicht oder sehr begrenzt möglich machen.

    Da tut es gut eine Alternative zu haben.

    LG
    Lora

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2044

    Liebe Lora,

    du hast natürlich recht – es ist wichtig, Alternativen zu haben und sich nicht auf eine Maßnahme zu beschränken.

    Mein Sport- und Entspannungsprogramm ist allerdings schon recht breit aufgestellt – Faszientraining, Flexx, Yoga, PMR, Wirbelsäulenfitness, Krafttraining, Schwimmen, Radfahren, Crosstrainer – und andere Sportarten und Entspannungsverfahren in wechselnder Zusammensetzung gehören schon seit einiger Zeit zu meinem Alltag. Leider hat keines dieser Optionen auch nur annähernd eine so gute Wirkung auf meinen Kopf wie das Lauftraining.

    Da ich nichtmedikamentös schon recht nahe am Optimum für meinen Kopf bin (sofern das Laufen denn funktioniert), denke ich, es ist an der Zeit sich doch auch mal wieder Gedanken über die medizinischen Möglichkeiten zu machen… 😉

    Liebe Grüße und euch allen einen schönen Sonntag,

    Tanni

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4562

    Liebe Tanni,

    ja, es ist ein Roman. 🙂 🙂 🙂 Egal ich habe mich dadurchgekämpft. 🙂 🙂 🙂 und kann es gut verstehen, dass du so geschrieben hast.

    Also, medikamentös wird dir hier niemand etwas empfehlen können. Aus meiner Sicht weißt du selbst so gut bescheid, dass du alle Vorschläge bereits durchdacht hast. Das Argument jeder muss alles und zu verschiedenen Zeiten selbst ausprobieren was ihm hilft, greift bei dir
    nicht, da du es entweder schon ausprobiert hast, oder aber es grad nicht ausprobieren willst.

    Somit bleibt für mich nur noch in die Richtung zu schaun, welche meine ureigenste Wahrnehmung ist. Also, bitte diese Schuhe nicht anziehen, wenn sie dir nicht passen. Ich brauche nicht darauf hinzuweisen, wie schwer es ist, hier im Netz objetiv wahr zu nehmen und zu antworten. Okay?

    Also, wenn ich deine Beiträge lese, habe ich immer das Gefühl, dass du ein kleiner Workaholiker bist. Alles ist auf Power ausgerichtet und selbst deine Entspannung hört sich für mich stressig an. Ich möchte das jetzt gar nicht an Einzelnem festmachen, es ist eben nur mein pers. Gefühl. Ich pers. habe das Gefühl, dass nicht nur dein Gehirn, sondern dein ganzer Körper immer Höchstleitung bringt. (Ne Wandertour mit labilem Knöchel. Das war dir vorher klar, dass das Knie halten muss, was der Knöchel jetzt nicht mehr bringt.) Oder? Es lebt sich klasse. Nach dem Motto, „kann denn Power Sünde sein“. Aber es ist nicht gut. Es kann Sünde sein. Ich pers. kenne es, wie gut man sich bei Aktivitäten fühlt, wenn die Kraft kein Ende nimmt. Ich kann dich zu gut verstehen. Ich kann alles total nachvollziehen. A B E R, ich darf das sagen, ich bin schon länger neu. Es ist K E I N guter Weg für deinen Kopf und deinen Körper.

    Ich glaube sogar sagen zu können, wenn dich der Schmerz nicht ausbremmst, dann tun es vielleicht andere Gesundheitlich Probleme.

    Versuch doch einmal 3 Gänge zurückzuschalten. Fang bei dem an, was dir am leichtesten fällt. Tu nur das Minimum und zwinge dich ruhig zu werden. Dafür brauchst du Zeit, denn der Zwang darf nicht in Stress ausarten. Denke am Anfang immer, …….was würde ich noch machen, wenn mich der Schlag umhaut.

    Liebe Tanni, ich will das jetzt nicht weiter ausführen. Vielleicht weißt du was ich meine. Hoffentlich habe ich dich jetzt nicht verletzt. Das würde ich nicht wollen. Es ist mein ehrlicher Versuch dich anzustubsen. Vielleicht sehen das andere hier ganz anders. Wäre schön, wenn sie das schreiben.

    Alles Liebe für dich
    wünscht
    Sternchen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Also ich würde mich mal voll und ganz Sternchen anschließen wollen. 😉 Drei Gänge runter, mal ein „Teil“ völlig ausheilen lassen und dann auch noch mal Raum für „ohne Programm“ lassen. 🙂

    Auch von mir alles Liebe,
    Bettina

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